Beiträge von Nele72

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    Und hältst Du es für Zufall, dass es in allen patriarchalen Ländern die Sportarten überproportional vertreten (und damit gefördert) sind, die von Männern bevorzugt werden?

    Nein, das ist bestimmt kein Zufall und natürlich werden Frauen benachteiligt.

    Ich bezweifele aber, dass es sinnvoll ist, gleich viel Sendezeit für Bundesliga-Frauenfußball zu fordern, da eben nicht das gleiche Interesse daran besteht und m.E. (in Deutschland) auch nie bestehen wird, weder von Männern noch von Frauen.

    In meiner Jugend wurde ja im Fernsehen quasi von morgens bis abends Tennis übertragen, und zwar Damen- und Herrentennis gleichermaßen, denn "wir" hatten ja Boris UND Steffi und alle wollten Tennis schauen und kannten die Herren- und Damenweltrangliste auswendig. Heute interessiert das fast niemanden mehr und es wird kaum noch darüber berichtet, obwohl insbesondere das Damentennis qualiltativ sicher sehr viel besser geworden ist. Irgendwelche Sehgewohnheiten scheinen da keine große Rolle gespielt zu haben und zu spielen.

    Sportberichterstattung ist doch irgendwie nie fair oder logisch, so viele Sportarten finden im Fernsehen quasi gar nicht statt, egal ob männlich oder weiblich betrieben und egal, wie attraktiv die Sportart zum Zuschauen ist (Fußballspiele sind ja eigentlich oft gar nicht so spannend, sie dauern lange und es fallen häufig wenig oder gar keine Tore). Es wird das übertragen, was die Leute sehen wollen oder wo viel Geld vorhanden ist und eingesetzt wird.

    In Deutschland ist eben die Fußballbundesliga der Herren bei sehr vielen Menschen, vor allem Männern, von besonderem Interesse; in anderen Ländern sind es andere Sportarten. Und bei sehr vielen Fans gilt das Interesse m.E. auch mehr dem Event und Gruppengefühl und der Tatsache, dass es eben so verbreteitet von Interesse ist und man mit jedem darüber reden kann als dem konkreten Sport an sich. Das kann man aber nicht aus Fairnessgründen "einfach so" auf den Frauenfußball übertragen.

    Ich fühle mich da auch nicht verpflichtet, mich aus Solidarität für etwas zu interessieren, für das ich mich einfach nicht interessiere.

    Dass Frauen benachteiligt werden und in der Sportförderung große Ungerechtigkeiten bestehen, will ich natürlich keinesfalls bestreiten.

    Gibt es, sonst würden sie ihn nicht produzieren. Und ich glaube wirklich, dass sich viele Mädchen sehr darüber freuen würden.

    Mit Sicherheit würden sich viele Mädchen darüber freuen, aber darum geht es ja gar nicht.

    Bei meiner Tochter und ihren Klassenkameradinnen, die auch an diesem Zukunftstag bei der Bundeswehr teilnehmen (übrigens alle 15 (Mindestalter) oder 16 Jahre alt) ist es jedenfalls sehr negativ angekommen, dass die Jungs eine Switch und die Mädchen einen Föhn gewinnen können. Und das, obwohl alle diese Mädchen m.E. sehr viel / viel zu viel Geld für Kosmetik und Schminke ausgeben und den Föhn sicher super fänden.

    Aber durch diese vorgegebene Differenzierung haben sie sich alle sehr abgewertet gefühlt (man hätte ja auch einfach sagen können, dass der Gewinner sich zwischen Switch und Dyson entscheiden kann).

    Wenn man sich die dazugehörige Homepage anschaut, dann steht das mit den Gewinnen dort nicht nach Geschlechtern aufgeschlüsselt: https://www.bundeswehrkarriere.de/gewinnspiel-gi…-der-bundeswehr

    Das mag sein, aber in dem Info-Material, das meiner Tochter zugeschickt wurde (nämlich auf der "Eintrittskarte", die sie heute für den Zutritt zum Bundeswehr-Gelände benötigt), und in dem für dieses Gewinnspiel geworben wird, stehen die Gewinne eindeutig aufgeteilt nach "Girls' Day" und Boys' Day", das kann man gar nicht anders verstehen. Ich habe vorhin extra noch mal nachgeschaut!

    Und ja, es ist ein durchaus teures Gerät von Dyson, aber es ist ein Föhn!

    Vielleicht haben die zu viel "Spaceballs" geschaut...

    Eigentlich liegt mir dieser Thread nicht so, aber das fand ich jetzt doch zu "schön":

    Meine eine Tochter ist morgen beim Girls' Day/Boys' Day/Zukunftstag bei der Bundeswehr.
    Man kann da dann auch an einem Gewinnspiel teilnehmen:
    1. Preis für die Jungs: eine Nintendo Switch 2
    1. Preis für die Mädchen: ein Föhn.

    Auf der einen Seite denke ich das auch; auf der andren ist vor allem der jüngere so drauf, dass er schon gerne alle Informationen von Anfang an hätte. Wie oft habe ich hören müssen "wieso hast du mir das nicht gleich gesagt" und er ist ja auch derjenige, für den ein jüngeres Geachwisterchen ganz neu ist. Da kam im Prinzip die Überlegung her...

    Ich denke, man kann da eh nicht mit konkreten Informationen/Vorhersagen dienen und auf alles vorbereiten - Babys sind ja einfach sehr unterschiedlich, manche schlafen von Geburt an 6 Stunden durch und sind sehr pflegeleicht (so meine Große), andere sind Schreikinder oder krank und brauchen extrem viel Aufmerksamkeit, das kann man vorher nicht wissen. Ich würde daher tatsächlich kein Szenario ankündigen, sondern abwarten, was kommt...

    Ich habe dazu jetzt gestern ein bisschen recherchiert und würde es auch so verstehen, dass die Gültigkeit ein Jahr beträgt und sie bis zum 19. Geburtstag gekauft werden können. Blöd, dass die Frage nirgends auf den Bahnseiten so ausdrücklich beantwortet wird!

    Aber bei den alten Jugend-Bahncards, die für 5 Jahre galten, stand extra dabei, dass sie mit dem 19. Geburtstag ihre Gültigkeit verlieren; ein solcher Hinweis findet sich bei den neuen einjährigen Jugend-Bahncards nirgends.

    Ich möchte mich aus diesem Thread nun verabschieden. Es ist nicht mein Stil abfällig andere Gruppen fertig zu machen, die ein anderes Leben führen als ich.

    Das finde ich sehr schade!

    Austausch zwischen Leuten, die sich eh einig sind und nur bestärken, wie blöd die anderen sind, finde ich immer eher langweilig.

    Aber das Aushalten von unterschiedlichen Meinungen, ohne die Gegenseite persönlich anzugreifen und abzuwerten, ist offenbar leider für viele deutlich schwieriger geworden.

    Ich hätte gerne darüber gesprochen was mit dem Auflösen der Hausfrauenehe verloren gegangen ist und wie man das in moderne Beziehungen oder Familienstrukturen einflechten kann aber ich werde hier kein Bashing betreiben.

    Ich finde diesen Punkt übrigens total wichtig!

    Man kann die Risiken einer Hausfrauen-Ehe von "früher" nicht mit denen einer sochen Konstellation von heute vergleichen, weil sich - in gewissen, aber entscheidenden Punkten - die rechtliche Situation in der Bundesrepublik seither für die Frau deutlich verschlechtert (!) hat.

    Das wurde zum einen befördert von Männern, um Verpflichtungen loszuwerden, aber auch von Frauen, die durch solchen mittelbaren Druck die Emanzipation ihrer Geschlechtgenosinnen befördern wollen, damit sie endlich auch "das richtige" für sich wollen. Und das hat m.E. zur Zeit ziemlich bittere Folgen...

    Ich bin gerade etwas im Zeitdruck, schreibe dazu später noch mal was!

    Bei uns war es überall dort glatt auf den Gehwegen, wo zuvor der Schnee weggeräumt worden war (eher selten), da war Streuen auf Schnee definitiv die bessere Lösung.

    Der Postbote kommt bei uns immer per Fahrrad - wie das in den letzten Tagen lief, weiß ich allerdings nicht, da wäre man in unseren Seitenstraßen weder auf der Straße noch auf dem Gehweg mit dem Fahrrad voran gekommen.

    Ich komme mir einfach doof vor. Zu blöd, dass Kind trocken zu bekommen.

    Vielleicht kannst Du die Perspektive wechseln?

    Man muss m.E. ein Kind nicht "trocken bekommen" und die Frage, ob ein Kind mit 3 Jahren noch eine Windel trägt, ist keine Frage der elterlichen Kompetenz oder Leistung (wie ja auch sonst vieles nicht von den Eltern nach irgendwelchen generellen Zeitplänen ohne Rücksicht auf das individuelle Kind erzwungen werden kann oder sollte).

    Vermutlich hat da jede Familie so ihre Vorstellungen, wie und wann das "Trockenwerden" passieren sollte.

    Ich hatte z.B. absolut keine Lust auf (und mit den Zwillingen auch keine Kraft für) Üben und Training und häufige Unfälle und noch mehr Wäschewaschen und habe irgendwie gehofft, dass es irgendwann "von selbst" passiert. Und so kam es bei uns dann zum Glück auch bei allen dreien, allerdings nicht mit knapp 3:

    So im Alter von 2 Jahren haben wir die Kinder regelmäßg auf die Toilette gesetzt, allerdings ohne dass das mit "üben für demnächst ohne Windel" verknüpft war. Und mit ca. 3,5 Jahren haben sie alle von heute auf morgen ohne jedes Training oder "üben" von sich aus auf die Windel verzichten wollen und es gab tatsächlich ab dann keinen einzigen Unfall.

    Für mich war das der beste Weg und auch nie eine Frage der Kompetenz, wie und wann ich die Kinder von den Windeln "wegbekomme".

    Ich finde ja das aktuelle Statement und die Reaktion auf die Entscheidung des Verbandes eigentlich viel problematischer als die Frage, ob sie austreten wollen/werden/schon vor Monaten - warum auch immer - bereits ausgetreten waren/ihren Austritt zum Jahresende erklärt hatten.

    aus den gleichen Gründen warum zum Weltmännertag nix passiert, weil keine Frau was organisiert.

    Wobei das ja auch lange galt für die - ja sicherlich früher wirklich schwierige - Situation von Vätern, die sich nach einer Trennung trotzdem engagiert um ihre Kinder kümmern und nicht nur "Wochenend-Papa" sein wollten. Diesem Problem haben sich ja dann tatsächlich die "Väterrechtler" angenommen, und es ist leider nicht gut ausgegangen für die Situation der alleinerziehenden Mütter...

    Vermutlich können die Frauen froh sein, wenn die Männer nicht anfangen, sich auch diesem Thema mit ihren Einflussmöglichkeiten "organisierend" anzunehmen...

    Es ist ja auch okay, es genau so zu machen, wie es für einen selbst am besten passt!

    Ich habe da beim ersten Kind ja auch sehr drauf geachtet und - ohne Übertreibung!- Stunden damit verbracht, die Vor- und Nachteile von Pastinake und Karotte für das erste Gläschen abzuwägen und alles zu dokumentieren und Pläne für die Beikosteinführung aufzustellen, habe nach Rezepten für Geburtstasgskuchen ohne Ei und Milch und Zucker recherchiert, hatte Panik, meine Schwiegermutter würde dem Kind heimlich etwas Falsches zustecken und damit das Kind "kontaminieren" und irgendwie alles verderben...

    Rückblickend sehe ich das leider als recht sinnlos aufgewendete Zeit und Mühe an!

    Kind hat damals nach zwei Monaten Beikost beschlossen, Essen wäre doch doof und bis zum 1. Geburtstag wieder quasi voll gestillt, dann hat sie eine zeitlang sehr viel probiert, war dann einige Jahre total picky und hat letztlich trotz der schulbuchmäßigen Ernährungseinführung dann doch Neurodermitis und Allergien bekommen (wobei die Empfehlungen sich seitdem ja auch immer wieder geändert haben).

    Ich glaube inzwischen, man kann da weniger richtig oder falsch machen und beeinflussen, als man so denkt.

    Und wenn mir das damals jemand so geschrieben hätte, hätte ich das ganz sicher doof gefunden! ;)