Beiträge von Nele72

    Mit Mappen dürften Schnellhefter gemeint sein, in denen gelochte Blätter (DIN A4) abgeheftet werden können.


    Auch die Postmappe (für lose Blätter) wird in DIN A4 gebraucht.


    Ein Stehsammler ist dazu da, dass Hefte und Mappen stehend aufbewahrt werden können. Die gibt es aus festem Karton.

    Gib "Stehsammler" mal bei google ein, da kommen gleich ein paar Beispiele.


    Euch einen guten Schulstart!


    LG Nele

    Wir haben auch sehr gute Erfahrungen mit einer Kinderfrau gemacht; sie kam zu uns, seit die Zwillinge ein Jahr als sind (später ergänzend zum Kindergarten, da nur 2/3-Platz) und ist immer noch bei uns.

    Teuer ist es natürlich (wir haben es auch privat bezahlt), aber bei drei Kindern lohnt es sich ja schon eher. Es fällt eben auch viel Stress weg (Kinder früh wecken und wegbringen/abholen) und man ist flexibler (gerade bei Krankheit der Kinder oder wenn ein Kind zum Sport gebracht werden muss oder so). Wir haben sie auch über ein Zeitungsinserat gefunden.

    Interessant wäre es ja dann noch, ob die Kinder, wenn es dann kein antolin mehr gibt, weiterlesen?

    Ich glaube schon, dass es sich so auswirken kann.


    Ich habe hier neben einer absoluten Leseratte und einem duchschnittlich lesebegeisterten Kind auch noch ein Kind, das bislang Lesen total ablehnt (und das, obwohl auch sie seit früher Kindheit sehr viel mit Büchern zu tun hatte; wir hatten eine extrem vorlesebegeisterte Babysitterin...).


    Bei ihr denke ich, dass es ein blöder Kreislauf ist:

    Sie kann nicht so gut lesen, deshalb liest sie nicht gern und nur selten und widerwillig und deshalb verbessert sich ihr Lesevermögen auch kaum.

    Wenn jetzt irgendeine Motivationsquelle (meinetwegen auch Antolin) sie dazu bringen würde, mehr zu lesen, würde es ihr wohl irgendwann leichter fallen und mehr Spaß machen und sie würde dann vielleicht mehr lesen...


    Leider hat sie kein Interesse an Antolin.

    Kürzlich hatte die.lumme in einem thread etwas dazu geschrieben, was ich sehr eindrücklich fand; ich finde es gerade nicht.


    Danach würde ich wirklich unter gar keinen Umständen mein Kind "glutenarm" ernähren, wenn Zöliakie noch nicht abgeklärt und ausgeschlossen ist!!!

    Glutenfrei ist wirklich noch mal etwas ganz anderes als "kein Weizen essen (müssen)"; da muss man wirklich seine ganze Kochsituation umstellen und ist aushäusig sehr eingeschränkt; und wenn dann kleinste Fehler auftreten, kann das richtig schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben; insbesondere (!) wenn vorher glutenarm ernährt wurde.


    Informiere Dich bitte sehr gut, bevor Du Dein Kind einfach "ohne Gluten" ernährst!

    für mich ist meine Arbeit Erholung, Alltagsflucht, und Oase. Heute sogar noch mehr als früher zu Dissertationszeiten.

    Das ist bei mir durchaus auch so, zumal ich eine überaus selbstbestimmte Arbeit in ruhiger Umgebung bei maximaler Unabhängigkeit und mit respektvollem Umgang, hoher Anerkennung und positivem Feedback bei guter Bezahlung habe; also quasi das absolute Gegenteil vom Muttersein und Kinderalltag bei uns... ;)


    Meine Arbeitszeit ist absolut die erholsamste und schönste Zeit des Tages und bringt mir sehr viel Freude und Bestätigung; jegliches Zusammensein mit meinen derzeit sehr fordernden und dauerstreitenden Kindern ist um ein vielfaches anstrengender und mühsamer, häufig langweilig und frustrierend; tolle und unvergesseliche Momente mit den Kindern gibt es auch, aber es sind eben kurze Momente.

    Aber ich liebe diese Kinder unermesslich und fühle mich ihnen im Zweifel dann doch eher verpflichtet als meinem Arbeitgeber, weil sie auf mich angewiesen und von mir abhängig sind.


    Ich verstehe schon, dass manche das hier nicht so gerne lesen, wenn Mütter selbst sagen, sie seien, seit sie Kinder haben, weniger leistungsfähig im Beruf, da ja insoweit Vorurteile bei Arbeitgebern bestehen, die für Frauen schlecht sind; aber wenn es doch bei einigen/vielen so ist, dann muss man das doch auch sagen können?

    Das kann und will ich natürlich nicht für alle Mütter verallgemeinern. Allein die Tatsache, dass man ein Kind geboren hat, hat natürlich keinen besonderen Einfluss auf die berufliche Leistungsfähigkeit.


    Bei mir ist es jedenfalls auch so, dass ich vor der Geburt der Kinder deutlich engagierter war und bessere Leistungen im Beruf erbracht habe und die Veränderung allein mit den Kindern zu tun hat.

    Ich habe vorher sehr viele unbezahlte und unerfasste Überstunden gemacht (das wurde auch so erwartet), überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht und nur sehr wenige Fehler gemacht; das hat sich geändert.

    Ob das jetzt an meiner Prioritätenverschiebung, dem ungünstigen gesellschaftlichen Umfeld oder dem Verhalten/dem fehlenden Engagement meines Mannes liegt - ist doch letztlich für die Einschätzung der Qualität meiner Arbeit, meinen Arbeitgeber und auch die Menschen, die von den Auswirkungen meiner Arbeit betroffen sind, nicht von Bedeutung.


    Manches will ich nicht ändern (Prioritätenverschiebung), manches kann ich nicht einfach so ändern (gesellschaftliches Umfeld) und manche Änderung wird keine positiven Auswirkungen auf meine Arbeit haben (wenn ich mich von Vater der Kinder trenne, weil er sich eben nicht gleichermaßen an der Kinderbetreuung beteiligt und jemals beteiligen wird, habe ich letztlich noch weniger Zeit und Energie für meinen Beruf; vermutlich werde ich es aber trotzdem tun müssen).


    Da es um Literatur ging: ich habe kürzlich das Buch Selbstverständlich gleichberechtigt von Lore Maria Peschel-Gutzeit gelesen und fand es sehr interessant; allerdings weiß ich auch, dass ich die Leistungen und Opfer dieser Frau niemals hätte erbringen können und vermutlich auch nicht erbringen wollen.


    LG Nele

    Mein Mann z.B. geht nie zum Arzt.

    Er sagt, er befürchte unnötige Untersuchungen aus finanziellen Gründen bei ihm als Privatpatienten.

    Ob das der wahre Grund ist, weiß ich aber auch nicht.

    Mein Mann (Jg. 1968) hatte die Windpocken auch als Erwachsener mit Anfang 30 und es war wohl sehr heftig. Er sagt, er habe sich noch nie so krank gefühlt.

    Da er damals allein lebte, hatte er auch Probleme, sich selbst zu versorgen.

    Ich meine, ich habe mal etwas darüber gelesen, dass beim Verkauf von Speisen bestimmte Hygienervorschriften bei der Herstellung eingehalten werden müssen (die normalerweise bei gespendeten Kuchen nicht eingehalten worden sind). Entsprechend fand ich es plausibel, dass bei den hiesigen Kindergarten-/Schul-/Vereinssportveranstaltungen die Speisen immer "gegen Spende" abgegeben und nicht verkauft werden. Aber ich weiß die Voraussetzungen nicht sicher und habe leider auch gerade nicht die Zeit, das zu recherchieren.


    Das ist also nur unsicheres Halbwissen, aber vielleicht weiß jemand genaueres...

    Ich wollte noch schreiben, dass die beiden Sprachen ja nicht nur Spracherwerb sind, sondern dass es auch eine Auseinandersetzung mit dem damaligen Weltbild ist, gerade beim Altgriechisch. Z. B. welche Rolle spiele ich als Einzelner in der Gemeinschaft, was ist Glück, wie funktioniert Demokratie, Sinn von Regeln und Gesetzen, etc..., immer der Vergleich mit heute. Mein Sohn liebte diese Diskussionen und vermisst sie sogar ab und zu.

    Das ging mir auch so!


    Ich verstehe schon jeden, der sich fragt, wozu denn bitte Altgriechisch gut sein soll. Aber wir hatten auch so tolle Diskussionen im Unterricht und ich habe dabei so viel gelernt.

    Der Altgriechisch- Unterricht war der, der mir nach dem Abi echt gefehlt hat.

    Ich habe das schon als Luxus empfunden, sich mit solchen Dingen beschäftigen zu können, auch wenn es für eine künftige berufliche Tätigkeit "nichts bringt", sondern "nur" für die Persönlichkeitsbildung.

    Wegen der Diktate:

    Bei meinen Kindern gab es als Hausaufgabe öfter "Schleichdiktate", das fand ich ganz pfiffig:

    Das Buch mit dem Diktattext wird weit entfernt vom Schreibtisch hingelegt und das Kind muss sich immer ein paar Wörter durchlesen, merken, rübergehen und ins Heft schreiben.

    Das kann man auch ohne Hilfe von Erwachsenen machen.

    Bei uns sollte das Kind in der 1. und 2. Klasse täglich 10min zu Hause vorlesen, abzuzeichnen im Lesepass. Das kann kein Hort leisten....

    Das kann auch eine Familie/Mutter nicht leisten, zumindest wenn es mehrere Kinder gibt und Berufstätigkeit und Hobbys etc...

    Bei uns hatten zeitweise alle drei Kinder so einen blöden Lesepass, teilweise waren es dann sogar 15 Minuten, die vorgelesen werden sollten.

    Ich kann mich doch nicht täglich eine Dreiviertelstunde hinsetzen und beim Vorlesen zuhören, zusätzlich zu der ganzen anderen Hausaufgabenbetreuung!


    Ich habe mir ab und zu vorlesen lassen und die Lesepässe mit Phantasiedaten ausgefüllt.

    Den Lehrern habe ich durchaus aus gesagt, dass ich das überflüssig und nicht leistbar finde.

    Irgendwann hat nach den Dingern zum Glück keiner mehr gefragt.

    Nele Das ist bei Tageseltern aber fast immer die Konstellation 5 Kinder unter drei.

    Ja, ich weiß, aber 5 Kinder unter 1,5 Jahren, davon 3 unter 1 Jahre finde ich noch mal heftiger.

    Den "älteren" zwischen 1,5 und 3 Jahren könnte man ja vielleicht ein wenig erklären, warum sie jetzt warten müssen.


    Ich finde, der Tagesvater klingt völlig überfordert, was ich angesichts der Konstellation auch kein Wunder finde.

    Ich will jetzt doch noch mal schreiben, was ich mir beim letzten Mal verkniffen hatte:


    Ich kenne mich nicht gut aus mit dem, was Tageseltern leisten können, aber ich hatte spontan Zweifel, ob irgendjemand so vielen so kleinen Kindern "bedürfnisorientiert" gerecht werden kann.

    Es ist halt so:

    Als unsere Zwillinge geboren wurden, war die Große zwei Jahre alt. Ich habe dann alle drei Kinder ein Jahr lang ganz alleine betreut (bis die Große mit drei Jahren in den Kindergarten kam).

    Das zwar also quasi eine "Mini-Krippe", habe ich immer gedacht. Für den Haushalt hatte ich sogar noch für 10 Stunden in der Woche eine Haushaltshilfe.

    Aber ich fand, dass ich den Kindern absolut nicht gerecht werden konnte und war wirklich unglücklich damit!

    Mir ist klar, dass es als Mutter anders ist, da ich für die Kinder ja grundsätzlich 24 Stunden am Tag, auch nachts, auch am Wochenende zuständig war (mein Mann hat schon auch was gemacht, allerdings sehr ausgewählt).


    Aber trotzdem: auch tagsüber haben die Kleinen so oft so viel länger warten und ausharren und weinen müssen als m.E. gut für sie war, weil ich mich halt nicht verdoppeln konnte.

    Die Große hatte in dieser Zeit eigentlich Interesse, auf die Toilette zu gehen, aber das ging halt nicht, da ich mich um die Kleinen kümmern musste, die halt noch schlechter warten konnten.

    Es ging halt bei uns nicht anders, ich hatte halt plötzlich zwei Babys und keine Betreuung für die Große, aber gut für die Kinder fand ich das eigentlich nicht...

    Und 3 Kinder unter 1 bzw. 5 Kinder unter 1,5 Jahren kann man aus meiner Sicht als einzelner nicht betreuen, ohne dass die Kinder da sehr, sehr zurückstecken müssen!

    Ich weiß nicht, wie das gehen soll!

    Ich hätte an der gesamten Grundsituation große Zweifel.


    LG Nele

    Ich finde jedenfalls bedenkenswert, dass Russland nach kurzer Zeit von der ewigen Sommerzeit wieder Abstand genommen hat.


    Weiterhin finde ich als "objektives" Argument interessant, das m.W. Wissenschaftler sagen, für Kinder wäre es (aufgrund Biorhythmus) besser, wenn die Schule später beginnen würde. Die Sommerzeit bedeutet ja im Ergebnis nur, dass die Schule noch früher anfängt...

    Könntest Du vielleicht eine Babysitterin finden, die sich an den Nachmittagen dann auch um die Hausaufgaben kümmert?


    Das ist zwar kein Ersatz für die gemeinsam verbrachte Zeit, aber dann fiele wenigstens diese lästige Pflicht weg, wenn Du nach Hause kommst und Ihr könnt die restlicher Zeit des Tages noch etwas entspannter genießen.

    Zum Thema "Windeln oder nicht" muss ich sagen, dass bei uns der Spruch "Das Gras wächst nicht schneller..." absolut richtig war.

    In so einigen Dingen war bei uns irgendetwas bedenklich/problematisch (Frühgeburt/late Talker), aber insoweit so ganz und gar gar nichts.


    Dabei hatte ich da schon etwas Bedenken, denn als die Große 2 Jahre alt war, wurden die Zwillinge geboren, und von da an herrschte bei uns das Chaos.

    Die Große hatte ab 2 Jahren Interesse an der Toilette, wir haben sie dann auch daraufgesetzt, aber ich hatte absolut keine Zeit, lange danebenzustehen (wie sie es wollte), während doch beide Zwillingssäuglinge weinten... außer dem Kind die Toilette nicht absolut zu verweigern, haben wir wirklich ganz und gar gar nichts gemacht in Bezug auf "Töpfchenerziehung"...


    Und trotzdem haben alle drei Kinder im Alter zwischen 3 und 3 1/2 Jahren (im Kindergarten, der das gar nicht problematisierte oder großartig thematisierte) gesagt, dass sie ab morgen keine Windel mehr bräuchten. Und waren ab dann von heute auf morgen trocken. Ohne jede Vorbereitung/Training! Kein einziger Unfall mehr (nicht einmal nachts!).

    Das fand ich schon faszinierend!


    Von daher weiß ich nicht, wie viel "Erziehungsauftrag" man da von den Eltern einfordern oder bemängeln muss...