Beiträge von Nele72

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    Lateinvokabeln habe ich immer auf folgende Weise gelernt (und das so auch meinen Töchtern gezeigt):


    Ich gehe zuerst die Liste mit den neuen Vokabeln einmal durch und überlege mir, wie ich mir jede einzelne merken kann.

    1. Ein paar kann ich mir "automatisch" und ohne Mühe merken, vor allem wenn große Ähnlichkeiten mit dem Deutschen bestehen (z.B. familia, nunc).

    2. Bei anderen muss man schon überlegen, um die Zusammenhänge zur deutschen Sprache zu finden (z.B. indicare, videre, audire).

    3. Wenn man so nicht weiterkommt, kann man schauen, ob man sich die Vokabel anhand bekannter fremdsprachiger Wörter merken kann (vor allem französisch/italienisch/spanisch, aber manchmal auch englisch, z.B. necesse, amicus, amare).

    4. Wenn das alles nicht weiterhilft, denke ich mir eine "echte" Eselsbrücke aus, da darf/muss man dann ruhig kreativ sein. Manchmal haben Wort und Übersetzung denselben Anfangsbuchstaben, dieselbe Silbenzahl, reimen sich, das Wort erinnert an ein anderes oder einen Namen; je verrückter es ist, umso besser kann man es sich merken; z.B. iterum = wiederum/Silben und Vokale stimmen überein; Catella = Hündchen, das nicht vom Teller essen möchte (Idee meiner Tochter).

    Und in den Fällen, in denen mir trotz allem so gar nichts einfällt, sage ich mir die Vokabel immer wieder vor mich hin, gerne im Gehen. Irgendwann bleibt sie dann hängen...

    Da ich gerade einen Umzug plane, sind meine Erfahrungen:
    bei Ikea ist derzeit ganz vieles nicht lieferbar; sämtliche Kleiderschränke z.B., viele Schreibtische, Kallax-Regale...


    Ich könnte mir vorstellen, dass es auf der einen Seite wegen Corona eine erhöhte Nachfrage gibt (Home-Office, "Wir bleiben zu Hause und machen es uns schön", etc.) und zugleich Produktionsschwierigkeiten. Die Kallax-Serie wird nach meinem Eindruck aber nicht eingestellt.

    Ich kenne und benutze das auch.

    Aber eher nicht, dass jemand dusselig ist, sondern sich bei etwas dusselig angestellt hat.


    Und dusselig ist bei mir deutlich positiver (freundlicher, zärtlicher) als deppert (das würde ich eher selten benutzen).

    die wortherkunft von Quarantäne ist mir klar


    aber warum ist den Quadrat und Quartier denn anders, wo doch die Herkunft gleich ist?

    So wie ich es verstanden habe, sind Wörter wie Quadrat und Quartier aus dem Lateinischen ins Deutsche gelangt und man spricht daher das "u" mit aus bzw. sagt "kw".


    Bei Wörtern, die aus dem Spanischen und Französischen in die deutsche Sprache übernommen wurden, wurde auch die dortige Aussprache des "qu" übernommen, nämlich als "k".

    Da gibt es neben Quarantäne auch noch diverse andere Wörter, z.B. Enquete, Equipe, Quiche, Queue bzw. Don Quijote, Quito.

    Nochmal ein etwas anderer Aspekt, aber ich denke, dass er doch zum Thema gehört:

    Ich habe oft den Eindruck, dass viele meinen, dass man sehr viele Einstellungen sicher bestimmten politischen Richtungen zuordnen kann.

    Und ich denke, dass das oft falsches Schubladendenken ist, das in die Irre leitet!


    Ich selber hatte da Ende der 90er Jahre ein eindrückliches Erlebnis. Auf einer Auslandreise trafen wir einen jungen Fremdenführer, der sich extremst für den Umwelt- und Tierschutz engagierte, seine gesamte Freizeit und viel Geld dafür einsetzte und einwarb. Und im Laufe des Gespräches stellte sich plötzlich heraus, dass er ein vehementer Verfechter der Todesstrafe war. Ich weiß noch, wie absolut irritiert und ratlos ich war, fast schockiert. Das geht doch nicht! Der ist Umweltschützer also GRÜN also linksliberal, also muss er doch natürlich gegen die Todesstrafe sein! Wie kann das passen?


    Und da wurde mir klar, dass das reines Schubladendenken war, von der westdeutschen Parteienlandschaft geprägt!

    Hier hat sich die Umweltschutzbewegung halt zufällig in der Gründung der Partei "Die Grünen" institutionalisiert, die im Übrigen links-liberale Positionen vertrat. Es wäre ebenso möglich gewesen, dass eine konservative Partei den Umweltschutz als erste in das Programm genommen hätte (Bewahrung der Schöpfung, Heimatliebe, Naturverbundenheit etc., hätte schon auch gepasst). Aber die konservativen Parteien in der Bundesrepublik waren halt recht marktwirtschaftlich ausgerichtet, da ging das wohl nicht zusammen. Auch die SPD tut sich ja schwer mit dem Umweltschutz, um ihre Wählerschaft nicht zu vergraulen.


    Die Grünen waren ja auch ursprünglich recht kirchen- und bürgertumskritisch. Das ergab dann eine bestimmte (linkere) Wählerschaft. Nach dem Zusammenschluss mit dem "Bündnis 90" kamen dann viele kirchlich gebundene Menschen dazu, das verschob die Wählerschaft in Richtung konservativere "bürgerlicher Mitte", es gab quasi einen "Rechtsruck". Heute wählen m.E. viele frühere CDU-Wähler/innen die Grünen, denen der Umweltaspekt wichtig ist. Ist Umweltschutz jetzt rechts oder links?


    Und auch bei ganz vielen anderen Themen und Einstellungen kann man letztlich nicht auf die politische Einstellung schließen.

    Das gilt gerade bei vielen Fragen, die hier im Forum immer wieder diskutiert werden: Bedürfnisorientierte Erziehung (s. Threadtitel)? Hausgeburt? LZS? Tragen? Impfkritisch/Impfgegner? Frühe Fremdbetreuung? Homeschooling? Vegetarische/vegane Ernährung? Tierschutz? Umweltschutz? Religionszugehörigkeit? bis hin zu: Coronamaßnahmen?

    M.E. kann man, selbst wenn man von einer Person die Einstellung zu sämtlichen dieser Punkte kennt, nicht darauf schließen, ob diese eher politisch rechts oder links steht, nicht einmal, ob sie evt. "rechtsextrem" ist. Zwar mögen sich die Gründe für bestimmte Enscheidungen und Einstellungen unterscheiden, aber das Ergebnis kann durchaus dasselbe sein.


    Man neigt m.E. immer wieder zu dem Fehlschluss, dass bestimmte Einstellungen zwingend zusammengehören, was aber gar nicht so ist.

    Auch bei seiner Wahlenscheidung muss man halt aus den vorgegebenen Zusammenstellungen der vorhandenen Parteien wählen und unterstützt dabei sicher immer auch Positionen, die man nicht teilt und vernachlässigt andere (wobei ich mir sehr wünschen würde, dass mehr Menschen eine klare Abgrenzung zu rechtsextremen Positionen vornehmen und die AfD und ähnliche Parteien auf gar keinen Fall wählen würden!).


    Und dieses Missverständnis hat m.E. auch zu diesen merkwürdigen Allianzen bei den Anti-Corona-Demonstrationen geführt, weil viele offenbar davon ausgehen, eine Übereinstimmung in bestimmten Positionen (z.B. Corona-Maßnahmen-Kritik und Impfkritik und Betonung der Grundrechte gegenüber dem Staat) führe automatisch dazu, dass es auch sonst irgendwie "passt" und gar nicht so genau hinschauen, mit wem sie da gemeinsam auf die Straße gehen...

    Für mich sind das unterschiedliche Dinge:


    Zum einen gibt es sicher Menschen, die eher als die meisten anderen durchschauen, wenn jemand bewusst seine Umgebung täuscht und nicht "echt" ist, also z.b. ein Hochstapler oder sonst jemand, der sich verstellt, etwas vortäuscht oder manipuliert, das gibt es ja einfach. Wer da besonders aufmerksam und ein guter Beobachter ist, kann sicher Unstimmigkeiten viel eher als andere wahrnehmen, durch ganz unscheinbare Dinge wie eine Diskrepanz zwischen Auftreten und Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Wortwahl, Stimme, Blicke etc. Die meisten Mensch sind ja doch die meiste Zeit sehr mit sich selbst beschäftigt und bemerken so etwas nicht. Dabei hilft bestimmt die Lebenserfahrung, aber es gibt sicher auch schon Kinder, die das beherrschen. Diese Begabung würde für mich unter "gute Menschenkenntnis" fallen.


    Weiterhin dürfte es möglich sein, aufgrund von Lebenserfahrung und psychologischen Kenntnissen Menschen und ihre Handlungen mehr oder weniger gut einzuschätzen, aber dafür braucht es m.E. eine längere Zeit und nähere Bekanntschaft und man irrt sich dabei auch, weil Menschen einfach unterschiedlich sind, nicht immer in Kategorien/Schubladen passen und sich auch ändern können.


    Wenn mir aber jemand sagt, dass er immer bei der ersten Begegnung mit anderen Menschen sofort erkennt, wie "diese ticken"/ob er diese Person mögen wird und wie sie einzuschätzen ist und dass er sich dabei quasi nie irrt, wäre ich eher misstrauisch, dass es sich eher um Vorurteile und sich selbst erfüllende Prophezeiungen handelt. Ich bezweifele tatsächlich, dass man andere Menschen innerhalb weniger Sekunden in ihrer ganzen Komplexität so wahrnehmen kann. Und wenn jemand "weiß", dass er sich bei so etwas nie irrt, hat die andere Person ja auch nie eine echte Chance, anders wahrgenommen zu werden.

    Und da gibt es halt viele, die ihre Vorurteile mit ihrer "guten Menschenkenntnis" begründen. Ich kenne jemanden, der stolz darauf ist, dass er aufgrund seiner Menschenkenntnis nie Frauen mit Doppelnamen eingestellt hat. Das sind nämlich alle ausnahmslos schwierige und problematische Persönlichkeiten, mit denen man nicht zusammenarbeiten kann... sagt seine Menschenkanntnis!

    Bei uns (Nds.) haben die Zwillinge (4. Klasse) seit Montag wieder Schule.

    Es funktioniert so, dass jeden zweiten Tag die halbe Klasse (10-12 Kinder) unterrichtet wird, so dass sie in der einen Woche dreimal (Mo, Mi, Fr) und in der nächsten Woche zweimal (Di, Do) Unterricht haben.

    Die Zeiten sind so wie sonst auch (8.00 - 13.00 Uhr). Für die "freien" Tage zu Hause bekommen die Kinder Hausaufgaben.

    Im Unterricht sind sie ohne Masken, in den Pausen sind diese "empfohlen" (aber nicht verpflichtend) und kein Sportunterricht und keine Kontaktspiele in den Pausen.


    Es schien letzte Woche ganz gut zu funktionieren. Allerdings ist ja bislang nur ein Jahrgang vor Ort.

    Ab übernächster Woche sollen dann die dritten Klassen hinzukommen. Mal sehen, wie es dann klappt. Die Schule ist fünfzügig.

    "Unsere Oma", "Ferien mit Oma" usw. Oma ist der Hammer. Die Bücher gibt es nur noch gebraucht, ich hab sie bei Momox gekauft, um meine Lieblings-Bücher der Kindheit mit meinen Kindern zu lesen.

    Diese Bücher von Ilse Kleeberger habe ich als Kind auch gelesen und sehr geliebt!

    Es ist komisch, dass man so ein starkes Bild einer solchen mütterlichen, beschützenden Figur vor Augen hat und dann so wenige konkrete Beispiele findet.

    Aber diese Oma aus diesen Büchern gehört für mich auf jeden Fall dazu, denke ich (hab's jetzt nicht nochmal neu gelesen).

    Ich würde ihn auch während der Zeit, in der er arbeiten soll, das Handy aus dem Zimmer legen lassen, zumindest für diese spezielle Zeit des "Homeschoolings".

    Wenn vielleicht auch noch die ganze Zeit Nachrichten von Freunden kommen usw, kann sich doch kein Mensch auf ungeliebte Aufgaben konzentrieren, das erfordert doch ein Übermaß an Selbstdisziplin!


    Ich für mich merke selber, wie schwer es ist, sich nicht ablenken zu lassen, vor allem wenn man nicht so motiviert ist. Bei meiner Arbeit muss ich die meiste Zeit alleine vor mich hinarbeiten, Texte lesen und Ergebnisse schriftlich festhalten, das ähnelt durchaus ein wenig der Situation der Schulkinder. Seit vor ein paar Tagen mein Handy kaputt ging, bin ich wieder deutlich konzentrierter und effektiver bei der Arbeit!

    Hallo Blaumeise,


    es hängt tatsächlich alles sehr vom individuellen Fall - von den Kindern und der Schule - ab.

    Bei uns ist der zusätzliche organisatorische Aufwand durch zwei Klassen tatsächlich sehr erheblich, es wird viel Elternmitarbeit verlangt, Elternabende und Klassenfeste sind oft gleichzeitig, so dass man nur ein Kind berücksichtigen kann etc. Manche Schulen mögen darauf Rücksicht nehmen, unsere eben nicht.

    Und das mit dem Vergleichen geht ja ähnlich gut, wenn die Kinder in verschiedenen Klassen sind, sie schreiben ja trotzdem beide Klassenarbeiten (an unserer Schule sogar sehr oft identische Arbeiten) und bekommen beide Zeugnisse mit Noten in denselben Fächern. Da kann man sich auch prima vergleichen und verzweifeln...

    Und es wird andauernd verglichen und geklagt, wie ungerecht es ist, dass die eine immer mehr Hausaufgaben aufbekommt (was stimmt) und die andere mehr Ausflüge macht etc.


    Wir werden uns für die Kinder an der weiterführenden Schule eine gemeinsame Klasse wünschen, da das Trennen in unserem Fall nur Nachteile und keine Vorteile gebracht hat.

    LG Nele

    Also, bei uns in der Grundschule gibt es vor dem jährlichen Schulfest einen Rückläufer-Zettel, auf dem man ankreuzen soll, ob man

    - Waffelteig

    - Kuchen (selbstgebacken) oder

    - einen Geldbetrag spendet.

    Unten sind dann noch die Zeiten für die Standdienste anzugeben, wobei es am besten sei, wenn man "flexibel" ankreuzt.


    Den Zettel muss dann jedes Kind beim Klassenlehrer wieder abgeben, und in den "höheren" Klassen schauen und vergleichen die Kinder schon mal ganz gerne.

    Ich habe mich leider noch nie getraut, nichts anzukreuzen, obwohl ich zeitweise drei Kinder an der Grundschule hatte und drei Zettel bekam...

    Aber zum Glück sind wir jetzt fast durch mit der Grundschulzeit.

    Ich bin noch dabei! ;)


    Unsere Zwillinge wurden damals dann tatsächlich gegen unseren ausdrücklichen Wunsch und ohne Diskussion in verschiedene Klassen gesteckt, da "sonst eine normale Entwicklung der Kinder nicht gewährleistet sei". Dafür wollte die Schule von uns wissen, "welches der schwächere und welches der stärkere Zwilling (!)" ist (denn so muss es ja wohl sein #rolleyes). Letztlich kann man da wohl tatsächlich nichts machen, da es eine "pädagogische Entscheidung" der Schule ist, wurde uns vom Schulamt gesagt, wobei die auch durchblicken ließen, dass sie ein so schematisches Vorgehen ohne Blick auf die einzelnen Familien auch nicht so toll finden. Wir hatten uns extra mit dem Kindergarten besprochen und von dort wurde ein Zusammenbleiben befürwortet.


    Für die Kinder war die Trennung okay, was wir auch wussten, aber für mich war und ist es superviel organisatorischer Stress, die Elternabende waren immer gleichzeitig usw, die Schule nimmt da null Rücksicht. Von den Kindern wird es als unfair empfunden, dass die eine mit den Kindern aus unserer Straße und aus dem Kindergarten zusammen ist und die andere ihre Klassenkameraden nicht allein besuchen kann, weil die alle ein ganzes Stück weiter weg wohnen. Sie ist leider nicht ganz so gut integriert in der Klasse, aber sie hat eine gute Freundin und es ist okay. "Unfair" ist auch, dass die eine immer viel mehr Hausaufgaben aufhat als die andere, das tut mir dann auch immer leid.

    Gerettet hat uns eine andere Zwillingsfamilie, die auch jeweils ein Mädchen in beiden Klassen hat, von dort bekomme ich am besten fehlende Informationen usw.


    Im nächsten Schuljahr kommen die beiden auf die weiterführende Schule. Die Direktorin dort sieht das ganze viel entspannter und meinte, das sollten wir entscheiden, wir würden ja unsere Kinder am besten kennen und beurteilen können, was gut für sie ist. Sie wollen dann dort gerne in eine Klasse gehen (am liebsten zusammen mit den anderen Zwillingen).


    Edit: Dann ist meine Antwort jetzt wohl auch falsch. Wo wolltest Du denn schreiben?

    Ich habe vor Jahren mal einen interessanten Bericht im Radio über den "Struwwelpeter" gehört, danach ist es ein großes Missverständnis, wenn man die Intention dieses Buch als angebliche (schwarze) Pädagogik liest, mit der Kinder eingeschüchtert werden sollten.


    Das neue und anarchistische an diesem Buch sei gewesen, dass die Kinder eben nicht, wie es damals in der Literatur üblich war, als brave, gehorsame, wohlerzogene Kinder dargestellt wurden, die immer alles so machen, wie die Eltern es wollen, sondern sich einfach nicht an Regeln halten und böse Dinge tun. Dass solche "bösen Buben" in einem Buch dargestellt wurde, sei quasi unerhört gewesen (Vorbildfunktion!).

    Hallo Appelstien,

    ich habe es auch so gehandhabt: das mögliche Problem im Blick haben, aber auch nicht aus lauter Sorge das Leben künstlich kompliziert machen.

    Beim 3. Geburtstag war es bei uns auch so, dass sie zum ersten Mal realisierten, was das so sein könnte. Da haben wir aber tatsächlich nur "einen gemeinsamen" Geburtstsag gefeiert, was für die beiden m.E. völlig okay war.

    Es gab damals (und auch in den Folgejahren) auch nur einen Kuchen, den beide mochten. Wenn die Geschmäcker/Wünsche verschieden gewesen wären, hätte es natürlich für jeden den Lieblingskuchen gegeben. Geschenke gab es für jeden "getrennt". Ein besonderes Gemeinschaftsgeschenk fände ich aber auch nicht schlimm, das hatten wir auch schon mal für alle drei Kinder zusammen.

    Zum 9. Geburtstag haben die beiden sich zum ersten Mal gewünscht, zwei getrennte Feiern zu haben, und dann haben wir das so gemacht.


    Ein "Problem", das sich bei uns schon recht früh im Kindergartenalter zeigte, war, dass die meisten Eltern anscheinend meinten, dass man Zwillinge nur zu zweit zum Kindergeburtstag einladen darf - und sie daher quasi nie eingeladen wurden (meist ist die Gästeanzahl in diesem Alter ja streng auf 3/4/5 Gäste limitiert, da ist so ein Doppelpack natürlich heftig und nimmt Plätze weg).

    Das war für meine beiden damals sehr traurig. Im Nachhinein hätte ich vielleicht gegenüber anderen Eltern mal ansprechen sollen, dass es völlig okay ist, nur eine der beiden einzuladen, mit der man enger befreundet ist, und keine "Doppeleinladungspflicht" besteht. Aber vielleicht ist dieses Problem ja bei Euch wegen der Junge/Mädchen- Konstellation auch nicht so schlimm...


    LG Nele

    In unserem Lehrbuch gab es bei den Vokabeln eine dritte Spalte mit Beispielsätzen.

    Welches Lehrbuch hattet Ihr denn, Erdbeerminze?

    Mir fehlt das bei unserem Lehrwerk total, dass man lernt, wie man die Wörter anwendet und nicht nur stumpf einzelne Vokabeln.

    Meine Tochter war auch schon ganz irritiert: Heißt "sehen" jetzt see oder look oder watch? Über die Unterschiede erfährt man aus dem Buch überhaupt nichts, da steht jeweils einfach nur: "sehen".


    Und ich finde auch die Aufgabenstellungen häufig total unsinnig: Die Kinder sollen eigentständig Texte prodizieren und haben keine Ahnung, wie die Wörter verwendet werden.

    Meine Tochter bastelt da die tollsten Wort-für-Wort-Übersetzungen mit teils ausgedachten Wörtern zurecht, dabei kommen total gruselige Englischsätze heraus.

    Aber irgendwie scheint es ja so gewollt...


    Leslie Winkle: Vielleicht habe ich es ja überlesen, aber wie sieht es denn Deine Tochter? Will sie an der Schule bleiben? Ist sie motiviert, das jetzt aufzuholen?

    Ich denke auch, dass es schaffbar sein sollte das aufzuholen (am ehesten mit individueller Einzelnachhilfe), aber das Kind sollte da schon mitziehen und wollen, sonst wird es schwierig.


    LG Nele