Wie alt ist K1?
Beiträge von Nele72
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Bei uns war es überall dort glatt auf den Gehwegen, wo zuvor der Schnee weggeräumt worden war (eher selten), da war Streuen auf Schnee definitiv die bessere Lösung.
Der Postbote kommt bei uns immer per Fahrrad - wie das in den letzten Tagen lief, weiß ich allerdings nicht, da wäre man in unseren Seitenstraßen weder auf der Straße noch auf dem Gehweg mit dem Fahrrad voran gekommen.
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Meine Tochter hatte die auch und ich war sehr froh darüber, gab keinerlei Probleme.
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Ich komme mir einfach doof vor. Zu blöd, dass Kind trocken zu bekommen.
Vielleicht kannst Du die Perspektive wechseln?
Man muss m.E. ein Kind nicht "trocken bekommen" und die Frage, ob ein Kind mit 3 Jahren noch eine Windel trägt, ist keine Frage der elterlichen Kompetenz oder Leistung (wie ja auch sonst vieles nicht von den Eltern nach irgendwelchen generellen Zeitplänen ohne Rücksicht auf das individuelle Kind erzwungen werden kann oder sollte).
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Vermutlich hat da jede Familie so ihre Vorstellungen, wie und wann das "Trockenwerden" passieren sollte.
Ich hatte z.B. absolut keine Lust auf (und mit den Zwillingen auch keine Kraft für) Üben und Training und häufige Unfälle und noch mehr Wäschewaschen und habe irgendwie gehofft, dass es irgendwann "von selbst" passiert. Und so kam es bei uns dann zum Glück auch bei allen dreien, allerdings nicht mit knapp 3:
So im Alter von 2 Jahren haben wir die Kinder regelmäßg auf die Toilette gesetzt, allerdings ohne dass das mit "üben für demnächst ohne Windel" verknüpft war. Und mit ca. 3,5 Jahren haben sie alle von heute auf morgen ohne jedes Training oder "üben" von sich aus auf die Windel verzichten wollen und es gab tatsächlich ab dann keinen einzigen Unfall.
Für mich war das der beste Weg und auch nie eine Frage der Kompetenz, wie und wann ich die Kinder von den Windeln "wegbekomme".
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Bei meiner Prellung (Schulter) hat es Monate gedauert, bis es wieder "angenehm" war; dass Du jetzt noch Schmerzen hast, ist bei einer Prellung - denke ich - nicht ungewöhnlich. Es wurde doch abgeklärt?
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Ich finde ja das aktuelle Statement und die Reaktion auf die Entscheidung des Verbandes eigentlich viel problematischer als die Frage, ob sie austreten wollen/werden/schon vor Monaten - warum auch immer - bereits ausgetreten waren/ihren Austritt zum Jahresende erklärt hatten.
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aus den gleichen Gründen warum zum Weltmännertag nix passiert, weil keine Frau was organisiert.
Wobei das ja auch lange galt für die - ja sicherlich früher wirklich schwierige - Situation von Vätern, die sich nach einer Trennung trotzdem engagiert um ihre Kinder kümmern und nicht nur "Wochenend-Papa" sein wollten. Diesem Problem haben sich ja dann tatsächlich die "Väterrechtler" angenommen, und es ist leider nicht gut ausgegangen für die Situation der alleinerziehenden Mütter...
Vermutlich können die Frauen froh sein, wenn die Männer nicht anfangen, sich auch diesem Thema mit ihren Einflussmöglichkeiten "organisierend" anzunehmen...
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Es ist ja auch okay, es genau so zu machen, wie es für einen selbst am besten passt!
Ich habe da beim ersten Kind ja auch sehr drauf geachtet und - ohne Übertreibung!- Stunden damit verbracht, die Vor- und Nachteile von Pastinake und Karotte für das erste Gläschen abzuwägen und alles zu dokumentieren und Pläne für die Beikosteinführung aufzustellen, habe nach Rezepten für Geburtstasgskuchen ohne Ei und Milch und Zucker recherchiert, hatte Panik, meine Schwiegermutter würde dem Kind heimlich etwas Falsches zustecken und damit das Kind "kontaminieren" und irgendwie alles verderben...
Rückblickend sehe ich das leider als recht sinnlos aufgewendete Zeit und Mühe an!
Kind hat damals nach zwei Monaten Beikost beschlossen, Essen wäre doch doof und bis zum 1. Geburtstag wieder quasi voll gestillt, dann hat sie eine zeitlang sehr viel probiert, war dann einige Jahre total picky und hat letztlich trotz der schulbuchmäßigen Ernährungseinführung dann doch Neurodermitis und Allergien bekommen (wobei die Empfehlungen sich seitdem ja auch immer wieder geändert haben).
Ich glaube inzwischen, man kann da weniger richtig oder falsch machen und beeinflussen, als man so denkt.
Und wenn mir das damals jemand so geschrieben hätte, hätte ich das ganz sicher doof gefunden!

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Ich kann zwar total gut verstehen, dass man sein kleines Kind möglichst lange vor ungesunden Dingen und Zucker bewahren möchte, aber ich fürchte, dass man das dann als Familie insgesamt durchziehen und sich beschränken muss; zu sagen: wir essen dann mal Baumkuchen und Du Dein tolles gesundes Obst - funktioniert je länger - je weniger...
Und auch, was das "picky" betrifft: Wir waren so stolz, als unsere Große mit 2 Jahren so ungewöhlich vielfältig aß: auch Oliven und pikanten Käse und alle möglichen Gemüsesorten - kein Problem! Wir hatten offenbar alles richtig gemacht!!
Kurz danach verweigerte sie dann quasi alles außer Nudeln ohne Soße, Brot mit Marmelade und Gummibärchen - die Sache ist dann doch irgendwie komplizierter!
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Also, meine Teens geben sich Mühe, sie sind ok aber das Internet ist eine suchterzeugende Seuche, der sie sich nur schwer entziehen können.
Wir können hier keine Medienzeiten machen. Die Schulen machen einfach was sie wollen. Es fällt ständig Unterricht aus und das wird dann nachts oder frühmorgens digital kommuniziert. Heute morgen um 6.30 hat mein Sohn erfahren, dass - mal wieder - die ersten 4 Stunden ausfallen. Bitte erledige Aufgabe pipapo. Selbstverständlich beinhalten die meisten Hausaufgaben Recherche oder Erklärvideos im Netz oder Präsentationen, die online in Gruppenarbeit bearbeitet werden.
Ja, das ist genau unser Problem. Aber man kann da einfach nichts machen.
Meine ältere Tochter hat mir schon mehrfach unter Tränen gesagt, wie sehr sie darunter leidet und dass sie das Handy/Ipad gerne mal eine Weile gar nicht nutzen würde, weil sie dieser "Sucht" nach Ablenkung nicht gut widerstehen kann, aber das geht wegen der Schule einfach nicht. Es ist einfach total zum Kotzen!
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Ich bin ja fasziniert, dass man bei Kindern von 14 Jahren noch die Medienzeit beschränken kann.
Bei uns geht das gar nicht mehr, nachdem die Schulen so toll auf "Digitaliserung" setzen. Mit 13 Jahren mussten alle Schul-Ipads bekommen, es gibt keine Schulbücher mehr, keine Hefte, keine Mappen, alles ganz modern nur noch digital. Und die Lehrer geben als Hausaufgaben gerne auf, etwas "im Internet zu recherchieren" oder sagen, wenn die Kinder es nicht verstehen, sollen sie es sich auf YouTube erklären lassen.
Da ich den Kindern schlecht verbieten kann, ihre Hausaufgaben zu machen, hängen sie den ganzen Tag vor dem Bildschirm.
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Ein Verleser, der mir immer und immer wieder passiert...
Bestie
Mein Hirn liest das nie mit langem ie, sondern immer als Besti-e. Nur meistens passt das in dem Kontext nicht so richtig!
Das geht mir auch so!
Habe kürzlich meine Töchter verwundert gefragt, warum auf der Cola-Dose "Besti-e" gedruckt sei, das sei ja ein merkwürdiger Spitzname - sie haben sich totgelacht...
Hier im Forum stolpere ich gerade immer über die "196 unkontaktierten Väter"
(ach nein: Völker) -
martita Das finde ich auch völlig unproblematisch, genau wie in diesem Fall im Bundestag, wo es ja funktioniert hat; ein schlafendes Baby stört ja nicht.
Wenn es aber nicht klappt und das Baby dann schreit, muss man einen Plan B haben, und dafür bekommen Bundestagsabgeordnete tatsächlich ausreichend viel Geld.
Ich finde nur die Idee irritierend, dass es positiv wäre, wenn möglichst viele Menschen ganz selbstverständlich ihre Babies bei der Arbeit dabei haben.
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Am besten fände ich, wenn alle ihre Kinder mitnehmen würden, glaube ich. Babies selbstverständlich dabei. Auch Männer.
Ich weiß nicht, da kann ich überhaupt nicht mitgehen.
Wenn man die Arbeit der Abgeordneten ernst nimmt, kann man doch nicht ernshaft wollen, dass da lauter Babies dabei sind und "nebenbei" betreut werden, wie soll man dann konzentriert tätig sein können?
Oder würdest Du wollen, dass Dein Arzt, Dein Richter, der Lehrer Deiner Kinder sich während der Arbeit "nebenbei" noch um sein eigenes Kind kümmert?
Das wird doch weder dem Anspruch an eine professionelle Arbeitsleistung noch an eine vernünftige Kinderbetreuung gerecht!
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Es ist schon traurig, dass wir beim Kampf gegen den Faschismus darüber nachdenken, ob wir mit einem Aufkleber einen Joghurtbecher beschädigen könnten.
Das finde ich z.B. überhaupt nicht. Man sollte m.E. immer auch bedenken, ob bei irgendwelchen Aktionen des Kampfes gegen dieses oder jenes Unbeteiligte zu Schaden kommen.
Diese Haltung: "Der (von mir favorisierte) Zweck heiligt die Mittel" finde ich heutzutage viel zu weit verbreitet und wird ja von allen möglichen politischen Seiten in Anspruch genommen.
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Ich bin mir sehr sicher, dass es im Westen auch vor der Wiedervereinigung Hausaufgabenhefte zu kaufen gab, auch wenn sie vielleicht nicht jeder kleine Laden vorrätig hatte. Mein Hausaufgabenheft war allerdings kein eigentlicher Kalender, sondern ein kleines Heft, bei dem die inneren Seiten so gekürzt waren, dass man auf das linke Deckblatt untereinander den Stundenplan für Mo, Di, Mi und auf die letzte Seite innen den Stundenplan Do, Fr, Sa notieren konnte und nicht jede Woche neu eintragen musste. Das fand ich immer pfiffig.
Und ich habe ja selber damals auch das "DDR"-System genutzt, die Aufgaben für den Tag zu notieren, an dem sie fertig sein mussten und fand das gut (ab der Oberstufe habe ich allerdings fortlaufend in ein Notizbuch geschrieben, das fand ich dann genau so gut). Mir kommt es nur gerade etwas überhöht vor, dass da so viel dranhängen sollte und dass das in der Vermittlung so aufwendig wäre. Bei mir war es so, dass mir meine Mutter zu Beginn der 5. Klasse so ein Heft kaufte und sagte: Dort schreibst Du jetzt einmal Deinen Stundenplan und dann immer Deine Hausaufgaben für die nächste Stunde an der entsprechenden Stelle auf, und dann habe ich das einfach gemacht. Andere haben es anders gemacht, aber es schien für niemanden ein Problem zu sein, sich seine Aufgaben in irgendeiner Form zu notieren.
Bei meinen eigenen Töchtern wird schon seit Beginn der Grundschule sehr viel mehr wert auf einheitliche Methodik gelegt, die Farben der Mappen sind vorgeschrieben, es gibt einen verpflichtenden schulspezifischen Schulplaner, das Aufschreiben der Aufgaben wurde seit der 1. Klasse geübt - aber irgendwie funktioniert es (nicht nur bei meinen Töchtern) viel schlechter, so richtig kann ich mir das auch nicht erklären.
Vielleicht weil es heute so viel unübersichtlicher ist?
Wir hatten in der Grundschule pro Fach ein Buch und ein (leeres) Heft und in Sachkunde eine Mappe. Das war's.
Meine Töchter hatten in einigen Fächern bis zu fünf verschiedene Bücher und vorgedruckte Arbeitshefte und dann in jedem Fach noch ein Heft und eine Mappe und ganz viele Arbeitsblätter, die irgendwo herumflogen. Bis heute (10. Klasse) wissen sie ganz oft nicht, was sie aufhaben, meistens hat angeblich die Zeit nicht gereicht, um es von der Tafel in den Schulplaner abzuschreiben, bevor der Lehrer es abgewischt (oder ausgeblendet) hatte.Und die Kommunikation mit den Eltern ist auch so unübersichtlich: mal über den Schulplaner, mal per Zettel in der Postmappe und mal per Mail; ich weiß ganz oft nicht, wo ich jetzt welche Informationen wiederfinden kann.
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Ich denke wirklich die Kinder in der DDR waren einfach viel besser selbst organisiert und die Art der HA-Heftführung gehörte da mit dazu.
Das kann ich nicht beurteilen, aber ich denke, dass es in den westdeutschen Budesländern einfach sehr unterschiedlich war und es eben - bewusst - keine so einheitlichen Vorgaben gab.
Aber was oft übersehen wird:
Es war früher einfach auch in den "alten" Bundesländern alles ganz anders als heute: Schule war nach meiner Erfahrung in den 80-90er-Jahren ganz einfach Sache der Kinder, die Eltern waren kaum involviert, auch wenn viele Mütter nicht erwerbstätig waren. Eltern wurden z. B. auch nicht darüber informiert, wann Klassenarbeiten geschrieben wurden, auch um die Vorbereitung dafür hat man sich als Kind von Anfang an selber gekümmert. Das würde sich heute in meiner Umgebung keiner "gefallen lassen", die Eltern wollen halt auch immer über alles informiert werden und unter Kontrolle haben, die Forderung nach Elternmithilfe geht gar nicht unbedingt immer von den Schulen aus. Eine befreundete Mutter hat gerade ihr Ehrenamt aufgegeben, weil ihr Sohn jetzt in die 5. Klasse gekommen ist und sie ihn jetzt täglich bei den Hausaufgaben betreuen und mit ihm für Arbeiten lernen müsse, sagt sie.
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Ich bin in Niedersachsen zur Schule gegangen und hier wurde ab der weiterführenden Schule ein Hausaufgabenheft mit Stundenplan geführt und die Hausaufgaben für den Tag eingetragen, an dem sie fertig sein mussten. Ich finde das auch sinnvoller. So kann man immer mit einem Blick und ohne Zurückblättern sehen, ob man die Hausaufgaben für den folgenden Tag schon erledigt hat.
Bei meinen Kindern konnte ich das leider nicht durchsetzen. Sie haben allerdings auch von der Schule solche Schulplaner mit Wochenvordruck erhalten, bei denen der Stundenplan nicht voreingetragen werden kann. Sie meckern aber auch öfter Mal abends: "Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass ich Englisch schon für morgen aufhabe, jetzt muss ich das noch machen".