Beiträge von Erdbeerminze

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    Diese Engpässe sind ein allgemeines Problem. Ich weiß von Bekannten, dass es auch Krebsmedikamente betrifft. Da ist es besonders fatal, und je nach körperlicher Verfassung wird die Dosis sehr kurzfristig angepasst. Auch bestimmte Antibabypillen oder Blutdrucksenker sollte man lieber nicht zu knapp vor Ende besorgen.

    Eine Apothekerin meinte neulich zu mir, sie mache den ganzen Tag nichts anderes als Medikamente aufzutreiben.

    Sofern eine grobe Richtung schon ins Auge gefasst ist - gibt es nicht auch Orientierungskurse/-veranstaltungen, um innerhalb einer Fakultät in verschiedene Studiengänge reinzuschnuppern? Ich würde wohl statt einer "trockenen" Beratung lieber so was ins Auge fassen. Bei mir damals hing daran zwar nicht die Wahl des Hauptfachs, aber bei der Fächerkombi war ich mir unsicher.

    Auch schlaflos. Wie so oft um diese Zeit. Na ja, Schlaf ist überbewertet. Und ich brauch tatsächlich weniger als früher.


    Miss Ellie Vielleicht verschlägt es euch ja auch in eine etwas grüne, ruhigere Ecke der Stadt. Als meine Tochter jünger war, hat sie es als ziemliches Kontrastprogramm empfunden vom Stadtrand in die inneren, angesagteren Viertel. Wendland - City ist ja noch mal ein größerer Sprung.

    Ich frage mich, ob ein sterbender Mensch das wohl (unterbewusst?) noch ein wenig steuern kann. Ich habe den Sterbeprozess meiner 100jährigen Großmutter erlebt. Es war klar, dass die Reise begonnen hat, aber der Verstand blieb frisch. Und sie hat - nach zwei vergeblichen Versuchen des Medizinischen Dienstes, sie zu sprechen (wegen Pflegestufe, die sie bis dahin nicht hatte) dann endlich das Gespräch gehabt. Es ist getan und geregelt - am übernächsten Morgen ist sie gegangen. Und meine Mama blieb nicht auf den Kosten des Heims in den letzten Wochen sitzen.


    Als ich las, dass die Queen kurz davor noch die Premierminister entlassen und eingesetzt hat, musste ich daran denken. Noch ein letztes To-Do erfüllt, und dann losgelassen.

    Ich bin aus Mitteldeutschland und jahrzehntelang norddeutsch geprägt. "Was steckt denn da drin" empfinde ich nicht als speziell abwertend. Sondern es ist halt eine der vielen doofen, neugierigen, wahrscheinlich nicht böse oder bewusst abwertend gemeinten Rückfragen zu "nicht biodeutschem" Aussehen. Davon gibt's ja Tausende. Komplett gedankenlos. Inzwischen begegnet mir das glücklichweise nicht mehr ganz so oft.

    Ich kann total verstehen, dass dich diese Bemerkung ärgert. Die Leute versuchen es halt immer mal wieder, mit unterschiedlichen Formulierungen. Als sei man auskunftspflichtig über seine Physiognomie.

    homunkulus Rational betrachtet, kann man das selbstverständlich. Ich hab ja nur eine Erfahrung, und das hat sich einfach sehr nach "in fremder Einrichtung" angefühlt, und dabei auch beengt. Und ich wollte jetzt auch nicht selbst noch mal grundreinigen bei Ankunft.

    Der kleine Bungalow war objektiv okay, hat sich aber einfach als Behausung herausgestellt, die für die Zeit der Nutzung gefühlsmäßig so gar nicht "unsere" wurde. Das geht mir in FW total anders.

    Apropos kochen: Wir haben so einen einfachen, flach zerlebaren Dreibeingrill, der kommt mit. Wenn Grillen passt u erlaubt ist.

    Ich finde das Kochen aber nicht sonderlich aufwendig - bei Regen im Zelt isses natürlivh blöd, aber zur Not machbar. In einer FW müssten wir auch kochen. Da wäre eher die Abwägung Selbstverpflegung vs Hotel.

    Ich mag Zelten, aber es passt halt nicht immer. Ich kenne es auch aus meiner Kindheit - drei teils sogar ziemlich verregnete Ostseeurlaube. Traumstrand, Kiefernwälder. Das leider dunkelblaue Zelt und die klammen BW Schlafsäcke hab ich verdrängt. ;)


    Dann kam lange nichts und mit Kind fiel mir das Zelten wieder ein. Wir hatten ein paar schöne Urlaube, Tochter mag's, kennt das Zelt, kann's selbstständig aufbauen und wird das in Zukunft wohl nur noch für Reisen ohne Mama nehmen. Ich hatte extra eine mittlere Zeltgröße genommen (Tunnel), die prima zu händeln ist. Denn:


    Mein Mann kann dem auch nichts abgewinnen, hat aber 2x ernsthaft mitgemacht. Dann war er raus. Unsere Famiienkonstellation ist leider so, dass er jahrelang Workoholic war und etwas reduziert noch ist (extra Baustelle, anderes Thema). Da ist - gerade mit Schulkind - keine vernünftige gemeinsame Planung möglich. Der große Vorteil beim Zelten: Man ist flexibel. Nicht auf allen Plätzen, wenn man was Bestimmtes in der Hochsaison an deutschen Küsten sucht, aber en gros durchaus.

    Mich hat allein das schon ungeheuer entspannt! Wir (Kind u ich) fahren weg (Dänemark, Frankreich), und Nr. 3 kommt mit oder eben nicht.

    Für alles andere muss ich mir so den Mund fusselig reden, immer wieder das Thema platzieren - nee, dazu bin ich nicht jedes Mal bereit. Das frisst wahnsinnig viel unsichtbare Energie. (Zwischenzeitlich gab's auch klassische Reisen zu dritt.)


    Ich war damals aber freiberuflich unterwegs, nicht so eingebunden. Ich hatte Lust auf Tapetenwechsel und Meer. Jetzt, beruflich voll eingespannt, mit nur 1x 14 Tagen Urlaub am Stück (3 Wo. gingen auch mal, aber ich weiß, was das dann an Stress in Vor- u. Nachbereitung heißt), würde ich mir Campen auch nicht antun. Das ganze Geraffel, was mit muss. Zelten ist toll, aber nicht unbedingt das Richtige, wenn man einen Erholungsurlaub braucht.


    Die nur dünne Membran nach außen fand ich übrigens auch gewöhnungsbedürftig. Die Vögel zwitschern morgens ja irre laut. #blink


    Mietbungalow in Italien haben wir auch ausprobiert. Das fiel interessanterweise bei allen komplett durch. 1. Ähnlich Talpa trau ich der Hygiene innen nicht so recht. 2. Es ist immer noch auf nem Campinglatz (O-Ton Mann), mit entsprechendem Flair. 3. Kind hat weitaus schönere Zeltplätze in den Dünen und bessere Normalo-Ferienunterkünfte gesehen. Der Bungalow war nichts Halbes und nichts Ganzes, nur eins: 4. Sehr teuer.

    Es gibt hier irgendwo schon einen Thead dazu, vor einem Jahr stand ich auch vor der Frage.

    Auch viele Piercing-Studios nutzen inzwischen ein System, Studex heißt das, glaube ich. Das soll viel besser sein als die altbekannte Pistole beim Juwelier. Obwohl ich in einer großen Stadt lebe, war aber zeitnah kein Termin zu kriegen, und meine Tochter wollte ins Ausland. Deshalb wurde es klassisch ein Piercing-Studio. Für uns beide. :) Klassisch gestochen.


    Ihre sind sehr schön geworden, komischerweise hat die Wundheilung aber etwas länger gedauert (gar nicht gemerkt, aber das Studio wollte noch ziemlich lange, dass sie die Erststecker aus Titan drin lässt). Ich hatte heilungstechnisch gar keine Probleme, aber der Stichkanal ist nicht ganz symmetrisch. Möchte man Creolen tragen, sticht man wohl besser etwas schräg, damit die Creolen nicht abstehen. Bei mir ist es unterschiedlich schräg geworden, was mich schon etwas stört. Da ich aber nicht so der Typ für große Creolen bin, ist es nicht wirklich ein großes Problem. Bei meiner Tochter sind die Löcher in perfekter Position.

    Vielleicht gäbe es mit dem Studex-System diese Detailfragen nicht, ich hab schon öfter gelesen, dass händisch der Stichkanal nicht so toll positioniert war.


    PS: Wir haben pro Person 40 Euro gezahlt, aber etliche Piercer nehmen das pro Ohrloch.

    Ich weiß jetzt nicht, wie klein oder groß deine Kinder sind, aber könnt ihr vielleicht mit Fahrrädern rüber nach Ahlbeck und Co. zur ewig langen Promenade fahren? Oder fährt die Bäderbahn bis Swinemünde? Ich habe die Promenade als sehr schön in Erinnerung. Da ist in der Saison abends doch immer was los, es gibt auf diesem Grünstreifen dazwischen auch Spielplätze, erinnere ich.


    Vielleicht bleiben die Mücken nur am Strand. Keine Ahnung.

    Wir verbringen eh selten den ganzen Tag am Strand. Erst spätnachmittags zum Strand gehen? Gibt es, wo ihr seid, schattige Kiefernwälder? Dann wäre Radeln oder Spazierengehen im Schatten eine Option. Raus aus den aufgeheizten Ortschaften.

    Unterkunft mit schöner Terrasse und/oder schattigem Auslauf bzw. Garten. Mit "nur" Balkon buchen wir eigentlich nie. Das haben wir auch zuhause.

    Ein klimatisiertes Museum ansteuern, wenn es zu heiß ist. Oder ein bisschen shoppen in klimatisierten Läden.


    Wir waren kürzlich auf Kreta, da war gar nicht so die Hitze das Problem (trocken, stets mit einem angenehmen Lüftchen), aber die Sonnenintensität war in Woche 2 irgendwie noch einmal extrem (in der in einem anderen Thread verlinkten App UVlens stand der Zeiger frühnachmittags auf 11, in D bei gleichen Tempis eher auf 7). Ein Sonnenhut war unerlässlich, und eher Hotelpool statt Strand. Oder halt Kultur.

    Ausflüge mit etwas längerer (klimatisierter) Anfahrt sind dann auch mal eine Alternative.

    hart unnice.

    #lol


    Nun ja, Sprache verändert sich, und ich merke daran schon, dass ich ein älteres Semester bin. Nicht nur im Alltag. Sondern auch hier wird es mir anhand von sprachlichen Vorlieben bewusst.

    Die aussterbende Verwendung des Genitivs ist ja bereits ein Klassiker, aber auch der Akkusativ gerät langsam in Vergessenheit, scheint mir. Auch schriftsprachlich werden kleine Endungen mittlerweile oft verschluckt.


    Nach wie vor habe ich mich aber an bestimmte Formen des Genderns nicht gewöhnt. Das wird auch mit häufigem Lesen und obwohl ich auch beruflich mit diesen Umformulierungen zu tun habe, nicht besser, sondern eher schlimmer. Ich setze das stumpf um, fühle mich aber emotional gar nicht angesprochen. Für mich reine Übersetzungsarbeit. Es ist eine Wohltat, wenn ich mit den ganz alten Freundinnen meiner Generation rede (ich bin auch älter als das Gros der hier Schreibenden). Diese Änderungen greifen mittlerweile sehr tief in die Sprache ein. (Neulich gab's im Job Diskussionen, ob man noch Sammler schreiben darf oder zumindest Sammelnde die bessere Wortwahl sei... Das ist ein kleines Detail, aber ich fühle mich inzwischen oft ein bisschen heimatlos.)

    Ich meine gehört zu haben, auch die Niederlande seien eine Option fürs Medizinstudium.


    Der Sohn eines Kollegen hat eine Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten gemacht. Kein dolles Abi (eher so 2,5) und der Wille, im medizinischen Bereich zu bleiben. OTA hat ihm gut gefallen, er hat auch anschließend noch 3 Jahre oder so als solcher gearbeitet. Kennt die Abläufe u Gegebenheiten in einem Kh.

    Ich denke, das kann für einen angehenden Arzt nur von Vorteil sein, KH von innen schon aus der Praxis zu kennen.


    Die Eltern dachten auch erst, das gefällt ihm so gut, er bleibt bei OTA. Am Ende wurde es aber doch noch was mit dem Studienplatz.