Beiträge von Erdbeerminze

    Ich selbst war damals 9 oder 10, bei meiner Tochter hat sich die Frage noch gar nicht gestellt. Das nächste Bad mag sie nicht soooo, das liebste Freibad weiter weg ohnehin nur per Auto erreichbar. Mit Freunden ins Freibad - das steht irgendwie gar nicht auf dem Peergroup-Programm.


    Ich bin aber, ehrlich gesagt, nicht bös drum. Meine Bedenken beziehen sich auch überhaupt nicht auf die Schwimmsicherheit. Es ist bei schönem Wetter so unfassbar voll, ich würde sie ungern in so einer großen Menschenmenge wissen - es sei denn, sie bilden selbst eine Gruppe verlässlicher Freunde.

    Zitat

    Galeria Borghese (tolle Parkanlage)

    Da unbedingt vorab Ticket kaufen. Vor 20 Jahren bin ich spontan reinspaziert und war begeistert. Vor 4 Jahren waren alle Time Slots in unserer Oktoberwoche bereits ausgebucht.

    Aber sehr empfehlenswert.


    Von der Engelsburg hat man einen schönen Blick auf die Stadt und den Tiber.

    ich campe seit Jahren mit Kühlbox. Zum essen gehen, hab ich kein geld. und mit kleinen Kindern essen gehen... uff. Das wäre mir zu anstrengend. Dann lieber die Kühlbox, wenn Du nicht jeden Tag einkaufen willst. Aber sowas kriegst mit dem Flieger natürlich nicht transportiert...

    Es tut doch zur Not auch eine Kühltasche - weich und zusammenfaltbar. Zwei Kühlakkus rein, hält bestimmt besser als nur so im aufgeheizten Zelt.


    Und dann noch mal zur Frage Campingmöbel oder nicht: Es gibt kleine niedrige Dreibeinschemel, zusammenklappbar. Ich liebe den, vor allem beim Kochen, so tutti kompletti auf dem Boden ist mir zu anstrengend.

    Und Decathlon hat so kleine, auch zusammenklappbar niedrige Tischchen, mehr so Tablettgröße. Nicht danach gesucht, nur spontan mitgenommen u mittlerweile heiß und innig geliebt. Auf normales Zeugs könnten wir notfalls verzichten, aber die Teile sind einfach klasse.

    Und die Hängematte zwischen den Pinien! Hat Decathlon auch.


    EDIT: Oops, Seite 4 erst nach Abschicken gelesen.

    Ich bin ja von Hause aus bekennender Sportmuffel, und was haben Verwandte in meiner Kindheit und Jugend immer mein Hohlkreuz und den Rundrücken kommentieren müssen. Bei Zwang zu einem Sport wäre es ganz aus gewesen.


    tulan , es ist klasse, dass du dir Gedanken machst und sie zu mehr Bewegung motivieren möchtest, aber falls das nicht so fruchtet aus äußeren wie Motivationsgründen, finde ich das nicht so wirklich schlimm. Ich höre raus, dass ihr keine reinen Couchpotatoes seid, und sie sich bei Aktivitäten auch nicht verweigert.


    Bei mir hat sich der Oberkörper übrigens erst als Erwachsene, weit in den 20ern, gekräftigt - ohne bewusstes Zutun. Das Hohlkreuz verschwand, und es gab auch eine innere Entsprechung, dass mich nichts einfach aus der Bahn werfen kann, sondern mein Kreuz tatsächlich breit genug.

    Wow, Runa, das ist ja mal Programm.

    Ich hab auch ein Kind mit schwachem Muskeltonus und dem immerwährenden Damoklesschwert über uns, dass da Physio nötig wird.


    Hier gab es die Physio in der Kindergartenzeit, aber ein Damoklesschwert war das eigentlich nicht, es ist doch nichts Schlimmes? Zum Abschluss wurde meiner Tochter langfristig das Reiten empfohlen. Ich hätte auf Schwimmen oder Ballett als geeigneten Sport bei Tonusfragen getippt, aber nein, Reiten! war die Antwort. Weil man da seine Spannung immer wieder neu austarieren muss.


    Es ist natürlich kein günstiges Hobby, schafft aber mittlerweile einen echten Ausgleich zu den schulischen Anforderungen. Nicht nur körperlich, sondern auch mental.

    Hier auch Stadtrand HH, so ähnlich wie Sunflower es beschreibt. Ebenfalls offene Ganztagsbetreuung, Modell Schule + Hort (separater Träger). Bei uns war es noch flexibler, ich habe, ehrlich gesagt, abgeholt wie es gut passte. Mindesteinbuchung sind 3 Nachmittage, die meisten blieben bis 15 Uhr. Klasse Angebote, Kind ging fast jeden Tag. Gern. Überwiegend pädagogisch ausgebildete Mitarbeiter, ergänzt auch um Quereinsteiger für besondere Angebote (so auch konzeptionell von der Leitung vermittelt, der Kunst/Musik/Theater ein Anliegen war).


    Es gibt auch Ganztagsbetreuung nur von der Schule organisiert, die Einzelfälle, die ich im Buschfunk mitbekam, klangen nicht so überzeugend. Zum Beispiel, dass Förderunterricht auf Zeiten mit spannenden Kursen gelegt wurde - das ist für Kinder mit Lernschwierigkeiten ja total frustrierend.


    Ferienbetreuung kostenpflichtig zubuchbar. Viele Ausflüge.

    Guinan und Inkognita : Schön, dass die OP bei euch jeweils eine deutliche Besserung gebracht hat!


    Neben OP ohne und mit Anschluss-Reha kann ich noch bieten "Impingement nur mit Physio und anschließendem Reha-Sport":
    Letztes Jahr im April erstmals Beschwerden, verschleppt bis Herbst, dann Arzt aufgesucht, Physio (kostenpflichtige Stoßwellentherapie habe ich erst mal verworfen)
    Nach Physio leichte Besserung (konnte es im Alltag wieder komplett wegdrücken), aber nun nach 5 Monaten im Fitnessstudio mit Yoga und individuellem Trainingsplan haben sich meine Beschwerden tatsächlich super zurückgebildet. Bestimmte Yogaübungen, die gar nicht gingen, werden wieder möglich, auch an den Geräten habe ich keine Einschränkungen mehr.
    Mein Körper zeigt mir allerdings deutlich, dass er das genauso beibehalten möchte, nach 14 Tagen Pause wegen allgemeinem Wusel und keine Zeit haben die Schultern beidseitig wieder ganz leise gemuckt.


    Wer also nur leichte Beschwerden hat und eine OP scheut:
    Krankengymnastik und Formblatt 56 vom Orthopäden für 50 Rehasport-Einheiten (2x wöchentlich) kann auch helfen.
    Ich behalte das aber ganz sicher auch nach Ablauf der Einheiten bei.

    Mein Kind war schon ein halbes Jahr alt, ohne dass ich trotz intensiven Einlesens in die neue Baby-Konsumwelt auf die Raben gestoßen wäre.
    Aber ich war überzeugte Stoffwicklerin, und auf den Naturwindelseiten hat mich eine Rabin, die schon lange nicht mehr hier ist und von der ich einen Trageponcho kaufte, ins Rabenforum gelotst.

    Bis auf die für meinen Geschmack etwas zu penetrant-missionarische Ablehnung von Baby Björn und Wippe (ich wurde bezüglich letzterer von wike zurechtgewiesen) fand ich eigentlich nichts sonderlich merkwürdig. Und dass über MuMi-Globuli und Plazenta-Vergraben geredet wurde... ach ja, unterhaltsam war's. #freu

    Hab eigentlich keine Zeit gerade, wollte nur kurz dalassen, dass das sprachliche Gendern mich auch bisweilen - Tendenz zunehmend - stört. Ich verstehe die Absicht dahinter, benutze auch selbst manchmal zB "frau" statt "man", bin aber sehr im Zweifel, ob solche neuen Sprachregelungen auch nur einen emanzipatorischen Schritt weiterführen. Erstens klingt es oft gönnerhaft, so in Richtung 'hey, ihr Frauen, ihr seid jetzt tatsächlich mitgemeint', zum anderen ist das generische Maskulinum zwar problematisch, aber wenn Änderung, hätte ich auf jeden Fall die Bildung eines alle umfassenden Neutrums bevorzugt. Und nein, ich möchte nicht immer "weiblich" adressiert werden, weil es viele Bereiche gibt, wo das Geschlecht keine Rolle spielen sollte. Das mögen viele Frauen anders sehen, für mich schwingen in der kleinen Endung -in als Oberton quasi immer auch negative Konnotationen und Ballast mit (jahrhundertelange Unterdrückung, Reduktion auf eben "das Weibliche", Geschichte und Kontroverse der Frauenbewegung und des Feminismus seit anno was-weiß-ich mit).


    Ein mental freier Bereich, in den man sich hineingeben kann ohne diesen Ballast, einfach nur in der Konzentration auf ein Thema oder eine Funktion, fände ich wesentlich ansprechender. Ich denke mich nicht durchgehend als ...in.


    Irgendwie sind die neuen -en und -in auch ein Pendant zur Geschlechtereinteilung in den Warenhäusern, nur dass es da lautstark beklagt wird, wenn Unisex nicht angeboten wird.


    Wie denken sich wohl die Menschen, die divers eintragen lassen?

    Statt also das Wählen gehen (dürfen) anderer auf Grund irgend einer Eigenschaft (in dem Falle Alter) zu kritisieren fände ich es einen besseren Ansatz, wenn die Leute, die wählen können, auch wählen gehen - bzw wenn nicht die kritisiert würden, DIE trotz ihres Alters wählen gehen, sondern die, die könnten und es eben teilweise TROTZ ihrer Jungend NICHT tun (oder sich von billigen Schlagworten fangen lassen).

    Statt über Altersgrenzen nachzudenken (ich schließe mich patrick*star an) fände ich es ggf. sinniger darüber nachzudenken, ob nicht eine Wahlpflicht jedem volljährigen Staatsbürger zuzumuten ist. Das gibt es in anderen Ländern ja durchaus.

    Nachtkerze , wenn deine Kinder mit dir lernen wollen, ist es doch prima.


    Bei meinem Kind waren weitergehende Erklärungen problematisch. Die Grundschullehrerin war eine sehr wichtige Bezugsperson (und sie war auch wirklich nett u wurde sehr gemocht, nur gelernt haben sie halt nicht so arg viel. In der Parallelklasse- andere Lehrkraft - war das durchaus etwas anders). Parallel etwas anderes zu erzählen brachte mein Kind in Konflikte. Schon bei der Rechtschreibung. Ich habe dann versucht mich zurückzuhalten, erst jetzt mit den Erfahrungen am Gym, wo Lehrer zunehmend differenzierter im Positiven und Negativen gesehen werden, erkennt sie rückblickend selbst, was nicht so toll lief.


    Inzwischen hab ich manchmal sogar ne Chance, auf offene Ohren zu stoßen.

    Ein bisschen Grammatik kommt in der GS hier dran. So in der Art "das wurde mal behandelt und Kind hat sicherlich irgendwo eines dieser schicken losen Arbeitsblätter zum Thema rumfliegen". Das Prädikat ist die Satzaussage. W-Fragen. So in der Art. Check und Haken. Behandelt.

    Einen Satz zu analysieren und die einzelnen Bestandteile sicher markieren zu können, das kam leider nicht dran. Pronomen zB wurden jeweils einzeln durchgenommen, aber in der Anwendung im großen Ganzen eher nicht mehr. Auch Relativsätze und die Vielzahl an Konjunktionen wurden nur kurz angerissen.


    Ich kann mich aus meinem (DDR-)Deutschunterricht daran erinnern, dass mehr als eine Klassenarbeit geschrieben wurde, in der wir bereits in den unteren Klassen komplexe Sätze bearbeiten mussten. Inkl. längerer adverbialer Bestimmungen mit zeitlichem, örtlichem oder kausalen Aspekt. Wir sollten das in unterschiedlichen Farben markieren. Und natürlich wird nebenbei dann auch eingebaut, dass der Satzbau wechseln kann, dass man Teile voran- oder nach hinten stellen kann.


    Die Satzstruktur vollständig zu erfassen - das lernt meine Tochter jetzt in Latein.

    Und auch im Ost/West-Strang staune ich bei texten und auch Links regelmäßig über das, was andere an "Wissen" haben bzw. daß bei verschiedenen Geschichtsthemen die DDR scheinbar gar nicht existiert.

    Den Strang habe ich pausenbedingt in letzter Zeit nicht verfolgt, aber in meinem Geschichtsunterricht West kam die DDR in der Tat kaum vor. Mittelalter zum Gähnen (ein Heinrich und noch ein Heinrich und oh, ein Heinrich; sicherlich auch noch andere Namen, es war schrecklich langweilig). Reformation und Dreißigjähriger Krieg, Französische Revolution natürlich und in der Oberstufe Nationalsozialismus - beinahe volle zwei Jahre in diversen Aspekten, jetzt inkl. Weimarer Republik gerechnet.

    Nachkriegszeit so gut wie gar nicht, weder Ost noch West.

    Die Zweiteilung der Welt in Faschist vs Antifaschist erinnere ich auch noch dunkel. Was so im kindlichen Hirn hängenblieb. Ohne Prozentzahlen und genauere Details. Und klar, Thälmann war der Größte. Aber das war nicht spezifischer Teil des Geschichtsunterrichts, sondern allgemeiner Tenor des Schullebens - halt bei allen möglichen Gelegenheiten. "Imperialismus" war auch so ein Schlagwort. Es gab - zumindest zu meiner Zeit - sog. Agitatoren (als Teil des Gruppenrats), das waren Schüler, die das politische Geschehen nach "Aktueller Kamera" in 5 Minuten knapp umreißen sollten, vermutlich so ungefähr wöchentlich, exakt erinnere ich das nicht.


    Im Geschichtsunterricht wurde die Entwicklung der Gesellschaft behandelt: Urgesellschaft - Sklavenhaltergesellschaft - Feudalgesellschaft usw.
    Meine Kenntnisse über die Antike, zB die griechische Polis, sind leider sehr rudimentär, ich will das immer mal nachholen.


    Zum Lehrplan DDR habe ich gerade das gefunden:

    https://journals.ub.uni-heidel…icle/download/10179/4030/


    (Hoffe, der Link geht, es öffnet sich eigentlich gleich das PDF.
    Geht nicht speziell um die Lehrpläne, sondern DDR- Jugendsachbücher)


    In der gymnasialen Oberstufe (Westen) musste ich dann in einer Klausur einen Geschichtstext der DDR analysieren (Quelle wurde uns natürlich nicht gesagt, das sollten wir ja herausarbeiten, es ging u.a. um historischen Materialismus). Das war lustig, denn ich konnte mich noch an die Buchseiten erinnern, die zu meinem Schulbuch 5. Klasse gehörten.

    Hier nicht Bayern, sondern Norden.
    Schule früher und Orts- bzw. in unserem Fall Stadtgeschichte gehörten zum Lehrplan in der Grundschule.


    Theoretisch lässt sich Stadtgeschichte ja auch prima allgemein mit der neueren Geschichte verbinden, allerdings fiel der ganze Themenkomplex speziell in der Klasse meiner Tochter ziemlich hinten über. Ich weiß, dass Stadtgeschichte anderswo ziemlich ausführlich durchgenommen wurde.

    Direkt aufs Eingangsposting geantwortet:


    Wichtig:
    - bisschen handwerkliches Geschick

    Bohrmaschine, anstreichen, Lampen selber anbamseln u.ä. Hier muss ich mir aber an die Nase fassen, meine Eltern konnten das beide kaum bis gar nicht, und ich habe leider auch keine große Motivation, das wirklich zu erlernen (1x Zimmer gestrichen, 1x nach Anleitung der ausziehenden Mitbewohnerin WaMa angeschlossen)

    - Handarbeitliche Grundkennnisse; mehr ist Hobby, aber nicht wirklich nötig

    - bisschen Kochen

    - Fremdsprachen auf Gk-Level

    - Telefonieren können, keine Aversion dagegen

    - optimistische Lebenseinstellung; das Glas ist halbvoll statt halbleer

    - einen Sinn für die poetischen Momente des Lebens

    - die eigenen Finanzen im Blick behalten


    Allgemein sich selbst gut versorgen und auch seelisch umsorgen können:
    * seine Grenzen kennen
    * Hilfe organisieren können
    * für die eigenen Interessen eintreten
    * Konflikte aushalten können

    Hmn, aber bevor sich eigener Nachwuchs ankündigt, leben Erwachsene meistens schon eine Weile für sich und haben dabei auch Dinge gelernt, die ihnen Eltern eventuell nicht beigebracht haben. Aber sie müssen ja trotzdem für sich sorgen. Kochen zum Beispiel (wenn einem Mensa-Essen nicht schmeckt u Geld für Essengehen zu knapp). Oder die Wohnung streichen (wenn einem der Maler zu teuer ist).


    Oder meint ihr, es wird sozialisiert, dass man dann im Fall des Falles geschickt darin ist, all dies lieber andere für sich erledigen zu lassen oder instinktiv Tausch-Freundschaften zu bilden?


    Hmm, ich habe immer noch nicht gelernt, Taschentücher einzustecken. Obwohl ich echt schon oft nach Tempos gefragt wurde. Muss leider immer passen.

    Das mit dem Alter hatte ich schon auf dem Schirm. Vor (rechne...) fast 30 Jahren war ich einmal auf einer Vernissage eingeladen, wo er zugegen war - ein ziemlich kleiner Mann, der in der Menge irgendwie unterging. Ich war ganz erstaunt irgendwie. Die Haare waren noch nicht so weiß, aber sonst sehr ähnlich.


    Ich hab mich ja immer gefragt, ob so eine Sonnenbrille bei teilweise Dämmerlicht in Innenräumen nicht wahnsinnig hinderlich ist.