Beiträge von Erdbeerminze

    Meine Tochter mag Obst nicht sonderlich - ist aber keine strikte Obstverweigerin.
    Viele Obstsorten enthalten doch etwas Fruchtsäure, und DAS ist es, was meine Tochter, zumindest als sie sehr klein war, nicht mochte. Da war sie wirklich sehr empfindlich.
    Mittlerweile geht es, und wenn sie hungrig ist und man ihr im passenden Zeitfenster Obst anbietet, dann ißt sie etwas davon.


    Als Gemüsetyp geht sie allerdings auch nicht durch. Alles, was grün ist oder allzu erdig schmeckt (Rote Bete, Mangold), wird abgelehnt.

    Für mich war immer klar, daß ich, wenn, eine späte Mutter werden würde. Ab 30 frühestens.
    Gründe? Nicht rational faßbar, es war immer ganz klar, daß ich es mir vorher nicht vorstellen kann. Vielleicht, weil meine Eltern so jung waren (bei meiner Geburt beide 23+22J.). Ich fand das nie gut, habe sie immer als viel zu jung empfunden.


    Kind kam dann mit 40. Die Umstände waren ein Spaziergang, dennoch wollten wir, aber ganz besonders mein Mann, das Schicksal nicht herausfordern. Es gab eine innere Stimme, die mir sagte, daß es, so leicht dieses Kind auch zu uns gekommen ist, ein großes, nicht wiederholbares Glück gewesen ist.

    Die Pausen sind hier auch noch die Klippe. Nachdem nun Alltag eingekehrt ist und die Paten nicht mehr um die Erstklässler schwarwenzeln, kam so ein Desorientierungsgefühl auf - kein Freund zum Spielen, Pause allein verbracht. Es ist halt ein voller Schulhof, und ich hab den Eindruck, ohne feste Pausenhofberabredung finden sich die Kinder auf dem Hof auch wirklich nicht.
    Seit letzter Woche hat's aber mit einem Jungen Klick gemacht. Morgen hat sie also ihre erste Nachmittagsverabredung, und der Junge hat - nachdem nun die feste Sitzordnung steht - darum gebeten, mit ihrer Banknachbarin tauschen zu dürfen. Ergebnis: Mein "Mädchen-Mädchen" sitzt jetzt am hintersten Tisch mit drei Jungs. Eine ganz neue Konstellation ^^


    Sie hat gerade ihren ersten fetten Pickel. Bißchen früh, finde ich.

    Hier sitzen sie zu viert. Derzeit ist noch Findungsphase, die Kinder konnten sich jeden Tag anders setzen. Letzte Woche sollten wie je zwei Wünsche äußern, mit wem sie gern dauerhaft zusammensitzen möchten. Die KLs arbeiten eine feste Sitzordnung aus, ich hoffe, die Wünsche können dann berücksichtigt werden.

    Über die Ausgestaltung des Kunstunterrichts kann ich Erstklässler-Mami noch nichts sagen, aber die Kinder haben Kunst. 1 x die Woche.
    Was ich so auf der HP gesehen habe, laufen auch im Rahmen der Projektwoche Kunstprojekte.


    Malen im Rahmen des Unterrichts läuft offensichtlich auch sonst - neulich hat sie ein schönes Bild nach Hause gebracht, was sie im Musikunterricht gezeichnet hat.

    Kurz nach dem 4. Geb. hat sich meine Tochter selbst abgestillt. Schon vorher immer längere Stillabstände (alle paar Tage), nur noch eine Seite... die Milchbar war fast versiegt. Für die paar Tröpfchen war es ihr wohl zu doof. Kakao fand sie besser ;)

    Meine Tochter singt jetzt im Schulchor. Der steht mittlerweile auch den Vorschülern und Erstklässlern offen. Mittwochs ist das quasi die 6. Stunde. Gleich im Anschluß, ohne Pause. Das ist für den Anfang ein ziemliches Programm, finde ich. Erst danach gibt es für die Chorkinder Mittagessen (sofern sie im Hort sind). Nächsten Freitag ist Schulfest, da werden die Neuen mit dabeisein, und sie hat demnach ihren ersten Auftritt. Das findet sie ganz toll :)

    Sagt mal: Brüllen eure gerad eingeschulten Kinder jetzt auch plötzlich so?
    Mensch, mir piept fast das Ohr. Das muß ja sagenhaft laut sein, in der Schule. Hoffentlich hat Madame dort auch ein durchdringendes Organ.

    So, mein Mann hat mir gestern abend noch ausführlich vom 2. Elternabend berichtet.
    Vllt. interessant für die, deren Kinder schon lesen/rechnen können: Hier sagten die Lehrerinnen gleich, daß die Schüler mit recht unterschiedlichen Kenntnissen starten und sich Eltern bitte nicht wundern sollen, wenn die Kinder unterschiedliche Arbeitsblätter bekommen. Die verschiedenen Lernstände sollen von Anfang an berücksichtigt werden. Wahrscheinlich nivelliert sich das ein wenig mit der Zeit.


    Wir kriegen demnächst eine Anlauttabelle (G wie Giraffe, I wie Igel usw.), die wir auch zuhause benutzen sollen, wenn die Buchstabierfreude kommt. Und fürs Rechnen gibt es sog. Blitzaufgaben, die wir Eltern gern mt den Sprößlingen üben können (nicht müssen). Das soll Grundlagen vertiefen. Interressant auch, daß jetzt auf 5er-Basis und nicht mehr im Zehner-System gerechnet wird (ich kenn es noch 7+5 = (7+3)+2, jetzt 5+(5+2) ). Das soll einfacher sein. ? - Hmm.
    3 x Sport finde ich Schon-immer-Sportmuffel viel, aber für Kinder ist es bestimmt gut.
    Es gibt einen Chor für alle (freiwillig), da wird H. morgen das erste Mal dran teilnehmen. Es wird einen Projekttag geben (themenbezogener Ausflug), na, und dann ist diverse Mitarbeit der Eltern gewünscht (Laternebasteln, Nikolausbasteln, Milchausgabe etc.pp.).


    Ach ja, die Rechen-Lehrerin (sie haben zwei) hat angekündigt, daß sie auch Tests schreibt. 8I 
    Ist das auch in anderen ersten Klassen so üblich?
    Das hat für etwas Unruhe in der Elternschaft gesorgt. Es werden ab und an unangekündigt einige Aufgaben gestellt, natürlich ohne Note, aber ob ich das fürs allererste Quartal schon so prickelnd finde, weiß ich nicht.


    Heute hatten sie - 3. Schultag in Folge - keine Hausaufgaben auf.

    Mein Mann hat sich zum Elternvertreter wählen lassen. Super, dann wird er auf jeden Fall die Elternabende besuchen. Wo wir einen Kindersitter bisher nur mit Aufwand organisiert bekommen. Wenn ich auch an einem Elternabend teilnehmen möchte, wird das nun mit Organisationsaufwand verbunden sein. Muß mich an den Gedanken erst mal gewöhnen.
    Bislang haben wir uns bei sowas abgewechselt (tendenziell ich mehr).

    Haben eure Kinder jeden Tag HA auf? Freitags scheint es hier keine zu geben, heute z.B. hatten sie auch nichts auf.


    Mein Mann ist gerade auf dem zweiten Elternabend. Mal gucken, was er so berichtet. Scheint ja doch etwas länger zu gehen.


    EDIT:
    @kleine Schwester: Wußte gar nicht, daß es in Lippe die flexible Eingangsstufe gibt. (Die Gegend ist mir von früher nicht unbekannt. ;) )

    Bei unserer Einschulung kamen die Kinder ziemlich normal, kein Junge mit Anzug und Krawatte. Die Nuance war eher zwischen frischgewaschen-normal und neuesTeil-normal. Die Mädels hatte alle ein Kleid an, aber auch nicht superschicke. Und die Eltern waren fast durch die Bank alltagsmäßig angezogen. Mein Mann hatte erst überlegt, ob er seinen Anzug anzieht, kam sich letztendlich aber schon mit legerem Sakko fast overdressed vor.


    Kein gehobenes Wohnviertel; normal bis gemischt, kein Szenestadtteil.


    Hätte ich einen Sohn, würde ich zur Einschulung wohl ein farblich besonders hübsches oder auffallendes T-Shirt wählen.
    Ich fände es auch irgendwie das falsche Signal, meinem Kind nun was "erwachseneres" anzuziehen. Es soll auch in der Schule Spaß haben. Wir haben die Einschulung nicht so hoch gehängt.

    Nee, hier kommt diese Stilltheorie nicht hin.
    Vermelde ein 4 Jahre gestilltes Kind, das sich Zeit ließ (bei vielem). Ihr Motto war immer "das lern ich ja dann später in der Schule", wir durften ihr mit gar nichts ankommen; und nun ist sie - mit 7 - aber auch echt reif und war neulich enttäuscht, als samstags keine Schule war.
    Sie hat die letzten ca. 3 Kiga-Monate ausgiebig Langeweile kennengelernt, fast möchte ich sagen: getankt ^^ , und ist jetzt richtig seelig.


    Sozial erleben mein Mann und ich sie oft weiter als ihre Altersgenossen - teils auch weiter als ihre Freundinnen - sie orientiert sich tendenziell eher nach oben. Mit Jüngeren kann sie meistens nicht so viel anfangen (was losen Kontakt nicht ausschließt, aber so richtig ins Herz gehen die Kinder ihr nicht).


    Meine Befürchtung ist höchstens, daß es ihr jetzt nicht schnell genug geht. Sie möchte halt in der Schule lernen, wehe, wir Eltern wollen ihr irgendwas erklären.

    Tja, das ist wahrscheinlich so selbstverständlich, daß es bei uns nicht noch mal extra erwähnt wurde.


    Von mir gibt es kein einziges Foto mit Ranzen, und ich kann mich nicht erinnern, ob ich den damals aufhatte. Es existiert nur ein Schultütenfoto, als Ranzen hatten wir damals unspektakuläre schlichte Lederranzen (DDR, Anfang der 70er).

    Wir haben einen Heckträger. Oben aufs Dach wollte nicht mal mein Mann die Räder hieven, ein Zafira ist ja schon von Hause aus etwas höher.
    Unser Träger liegt nicht auf der A-Kupplung, sondern wird oben und unten an der Heckklappe befestigt. Es gibt Lackschutzfolie; dann verkratzt auch nichts.
    Klappe läßt sich damit noch öffnen. Der Träger könnte sommers, falls man oft Ausflüge plant, auch länger dran bleiben.

    Hatte ich eigentlich schon erzählt, daß ich über dem ganzen Schultütenbasteln und -füllen irgendwie vergessen hatte, daß zur Einschulung auch der Ranzen gehört? Die Tüte sollte erst einmal bei den Eltern bleiben, und ich dachte mir, so ein Ranzen stört ein aufgeregtes Kind ja sicherlich auch. H. war also die einzige, die ohne Ranzen in die Schule kam!
    Hat die Mama voll verpeilt #schäm , gottseidank hat meine Tochter das recht gelassen aufgenommen.


    Sagt mal: Gehört der Schulranzen tatsächlich immer zur Einschulungsfeier dazu? Meine eigene ist 40 Jahre her, ich erinner mich echt nicht mehr.

    Geht Dein Sohn denn schon zur Schule?
    Wenn nicht, würde ich es entspannter sehen. Hier hatten sich im letzten halben bis Dreivierteljahr vor Einschulung immer spätere Zeiten eingebürgert. Ich war deshalb nicht mehr gewillt, die Abende an die Einschlafbegleitung dranzugeben. Ich habe nebenher Haushalt gemacht, Compi-Dinge erledigt, aufgeräumt, telefoniert etc. Oder Kind hat sich mit Papa aufs Sofa gekuschelt und schlief so ein. Meine Tochter wurde einfach später müde als vorher. Sie meldet sich aber auch gezielt, wenn sie müde ist und ins Bett will. Dann ging es meist auch recht schnell, manchmal bin ich, wenn sie aus ihrem Zimmer rief, auch nicht gleich zu ihr gegangen. Dann kam es schon mal vor, daß sie einfach so einschlief ;)
    Sie war abends nie quakig, sondern hat in ihrem Zimmer meist noch sehr intensiv gespielt. Schlafenszeit: oft erst gegen 22 Uhr.


    Wie gesagt: Jetzt mit Beginn der Schulzeit klappt es plötzlich erstaunlich gut.