Beiträge von rhcp

    Ja, man sollte sowas nicht auf die lange Bank schieben. Gottseidank haben wir schon ziemlich viele Sehenswürdigkeiten in ganz Frankreich durch - aber ausgerechnet Notre-Dame nicht, dabei liegen mir die zwei schon seit längerem in den Ohren, dem Glöckner sei Dank.



    Aber dass ich ihm am Eiffelturm einen (peinlichen - fand ich) Selfiestick spendiert habe, das weiss er noch... Prioritätenfrage.

    #super

    Gundula : Wie schön, dass ihr mit den Kindern da wart. Das ist für meine Kinder am traurigsten: Wir wohnen (relativ) nahe an Paris, waren auch schon öfter mit den Kindern dort, aber weil sie damals noch so klein waren, haben wir andere Sehenswürdigkeiten besichtigt und uns den Großteil der Kirchen/Museen "für später" aufgehoben. Wir Erwachsenen waren schon vor den Kindern an allen wichtigen Stellen in Paris. Jetzt haben wir die blöde Situation, dass zumindest J. und M. uns glühend darum beneiden :(.

    Mini-P's erster Satz heute morgen nach dem Aufwachen: "Was ist mit Notre-Dame?" Er und Piri-Piri sind gestern ewig nicht eingeschlafen, weil sie an nichts anderes denken konnten. Ich musste dann in unserer Morgenhetze noch den PC anschmeißen und beide auf den neuesten Stand bringen. Die Chilischote fand es zwar auch schade um die Kathedrale, mehr aber auch nicht (vielleicht kann man das mit 13 Jahren aber auch einfach nicht zugeben, keine Ahnung, sie kam gestern Abend nämlich extra nochmal aus ihrem Zimmer und hat mir mir N24 geguckt). Naja, es hat mich auf jeden Fall erstaunt, wie betroffen die beiden Kleineren waren, die waren/sind beide richtig traurig.

    Genau, es ist weder "nur eine Kirche" noch ist das "besonders schlimm für Christen"

    Ach je, ich weiß nicht, wie ich das jetzt formulieren soll, ohne dass es doof rüberkommt: Ich bin mir sicher, dass viele Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen um Notre-Dame trauern und natürlich stehen all diese Gefühle gleichberechtigt nebeneinander. Allerdings denke ich schon, dass es für gläubige (französische/Pariser) Christen/Katholiken gerade in der Karwoche noch einmal eine ganz eigene Relevanz hat, wenn die Kathedrale des Erzbistums Paris brennt.

    Piri-Piri ist hier kurz vor dem Weinen, weil sie schon seit längerem so gerne Notre-Dame besichtigen will und wir haben es immer aufgeschoben, dabei wären wir mit dem Zug in noch nicht mal zwei Stunden in Paris. Jetzt sitzt sie hier vor dem Fernseher und ist todtraurig, die Maus :(.

    Ich stehe gerade voll auf dem Schlauch, ihr müsst mir mal helfen #schäm!


    Piri-Piri hat gerade eine Grammatikarbeit zurückbekommen und als einzigen Fehler folgenden angestrichen:


    Aufgabenstellung: Setze den richtigen Artikel ein, schreibe die passenden Fragen und Antworten auf und setze den richtigen Fall in Klammern.

    Der Hund springt über ______ Zaun. (________)

    Frage: ____________


    Gelöst hat sie es folgendermaßen:

    Der Hund springt über den Zaun. (Akkusativ)

    Frage: Worüber springt der Hund? Antwort: Über den Zaun.


    So, jetzt ist "worüber" als falsch angestrichen, ein Punkt Abzug - und ich kapiere es nicht #weissnicht. Also, dass die Lehrerin gerne "Über was springt der Hund?" als Frage hätte, DAS ist mir schon klar, aber warum streicht sie "worüber" als falsch an? Dann müsste sie meiner Meinung nach einen eindeutigen Akkusativ wählen und nicht dieses Beispiel, das ist doch ein Präpositionalobjekt (und das hatten sie noch gar nicht), oder #gruebel? Ich bin allerdings total erkältet und kann nicht denken, vielleicht hab ich was übersehen, deshalb brauche ich euer Fachwissen!


    Es geht mir übrigens nicht darum, in der Schule ein Fass aufzumachen, die Lehrerin ist total nett - ich will es nur kapieren #freu!




    Edit: Ich bin jetzt drei Stunden weg und kann erst heute Abend antworten!

    Der Ring des Polykrates - hat sich quasi in mein Gedächtnis gebrannt, das kann ich selbst dann noch fehlerfrei komplett aufsagen, wenn man mich unsanft aus dem Schlaf reißt und gleichzeitig mit Volksmusik beschallt.


    Außerdem kann ich noch viele Merksätze oder -reime, die ich in meinem Leben nie mehr gebraucht habe, aus dem Effeff, zum Beispiel "Unus, solus, totus, ullus, uter, alter, neuter, nullus und uterque haben alle '-ius' in dem zweiten Falle, doch im Dativ enden sie, wie alius, mit langem '-i'" #hammer.

    Keine Mehrzahl-Stilblüte, passt aber hervorragend zu "Schnittläuche": Die Chilischote hat mit drei, vier Jahren immer darauf bestanden, dass es Petrasilie heißt, schließlich kannte sie zwei Petras aber keinen Peter.

    Meine Freundin hat mal zu mir gesagt: "Ein Schlauer war noch nie ein Dummer!"


    Wir haben damals soooo gelacht und sagen das heute noch in (un)passenden Situationen - ich darf nur nicht weiter darüber nachdenken, was eventuelle Zuhörer dann von uns denken #schäm:D...

    Lina2 : Ich bin schon als Kind oft nach Frankreich in Urlaub gefahren, aber Menü-Zwang war da nie. Es wurden immer Menüs angeboten, aber eben immer auch genügend Einzelgerichte. Wahrscheinlich ist das wirklich abhängig von Region und Restaurant.