Beiträge von Frisch

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    Ich habe - wie Viper11 auch - oft zu Hause vorgebunden. Das ist dann natürlich nicht optimal, keine einzelnen Bahnen nachgezogen etc.

    Mir hatte das meine Hebamme so gezeigt, ich hab das gar nicht in Frage gestellt. Erst nach und nach ist mir klargeworden, dass man optimaler binden kann, wenn man vor Ort alles direkt ans Kind anpasst :).


    War aber bei Autostrecken auch später noch eine gute Lösung. Mäßig gut gebunden fand ich besser als gar kein Tragetuch.


    Gruß,

    F

    Ja, das habe ich auch so gemacht. Hier ist beides üblich inzwischen. Aber ich frage mich nicht: Was sage ich? Sondern: Was sagt man hier?

    Und da ist die Antwort in ganz vielen Fällen eindeutig.


    Aber ich verstehe, dass es unmöglich, das jeweils zu wissen, wenn man noch nicht lange irgendwo wohnt und selber andere Wendungen nutzt.


    Aber womöglich habe ich es tatsächlich nicht richtig verstanden, und es geht darum, wie man selbst spricht? Das würde ja eine ganz andere Abbildung ergeben und die Vermischung, die sicherlich immer weiter voranschreitet, darstellen. Andererseits ergibt sich dieses Bild auch, wenn ich so antworte, wie es getan habe. Früher hat man hier nur Sonnabend gesagt, inzwischen sagt man auch Samstag (so als Beispiel).


    Eigentlich wollte ich nur den Leuten hier Mut zusprechen, die das Gefühl hatten, die Umfrage nicht mitmachen zu können ...


    Gruß,

    F

    Habe ich die Umfrage jetzt falsch verstanden? Es ging doch um die Frage, wie man in der Region/Stadt üblicherweise spricht. Da ist es doch nicht wichtig, welches Wort man selber verwendet? Insofern ist es doch auch egal, wie viel Herkunftssprachen sich in einem "vermischen". Dachte ich jedenfalls. In meinem Fall deckt es sich weitgehend, da alteingesessen :)


    Wenn ich in Schwaben lebe, und dort sagt man "es hebt", ich selber sage aber "es hält", dann kreuze ich Ersteres an. #gruebel


    Gruß,

    F

    Eure Vergleiche sind alle wunderbar, das Bild ist großartig. #super


    Aber ich fühle mich jetzt irgendwie verantwortlich dafür, dass hier über das Äußere eines Menschen Witze gemacht werden. Grundsätzlich finde ich das völlig okay, z.B. in kleiner Runde beim Frühstück im Hause Frisch ;), aber so im Forum ist das irgendwie anders.


    Also vergleicht und postet gerne weiter, ich amüsiere mich sehr, aber ich vielleicht passen wir alle ein bisschen auf, dass es nicht ausartet, ja?


    Gruß,

    F

    Als es vor sehr langer Zeit ;) schon einmal um den CDU-Vorsitz ging, hielt ich Merz für die reine Katastrophe. Ich hab richtig Puls bekommen bei der Vorstellung, den jetzt wieder öfter hören oder sehen zu müssen.


    Als er gestern gewählt wurde, hab ich kaum mit der Wimper gezuckt. Der Grund, den ich nach eingehender Selbstanalyse für meine Abgebrühtheit gefunden habe, ist, dass in den letzten Wochen so viel FDP-Leute etwas zu sagen hatten, die ich vorher einfach ignorieren konnte, dass mir der Merz auf einmal "normal" vorkommt.


    Es sind in der Politik zur Zeit eine ganze Menge offenkundig unguter Menschen unterwegs, finde ich. Und es macht mich traurig, dass ich dann oft denke: aber Bolsonaro, aber Orban ... Als wäre es ausreichend in diesen herausfordernden Zeiten, dass Politiker:innen wenigstens keine ausgemachten Arschgeigen sind.


    (Bin ich eigentlich die einzige, die findet, er sieht aus wie Megamind?)


    Gruß,

    F

    Leider kann ich Dir wenig empfehlen, weil ich in Wales nicht gereist bin, sondern nur einen Monat lang dort gearbeitet habe (auf der Llyn-Halbinsel) - aber es war herrlich, weil es dort so wunderschön war. Ich bin ganz neidisch, denn natürlich war ich sicher, dass ich bald wiederkommen würde - tja, das Ganze ist bald 15 Jahre her.

    Ich träume immer noch davon.

    Aber die Anreise ist so beschwerlich ...


    Ich lese auf jeden Fall mit, falls hier gute Ratschläge kommen. Vielleicht kann ich sie auch mal gebrauchen.


    Hwyl,

    F

    Abre gulbnn

    Shit, ich beiße mir gerade die Zähne aus ...

    Ich finde alle möglichen schönen Städte mit -brunn, burg, -berg/en am Ende, mit braun, blau und und gelb in der Mitte, aber nichts davon klingt wie eine Stadt, die es wirklich gibt.

    Menno.

    Nuernbarg Rest LB - das würde meine Tochter (3. Klasse) jetzt vermutlich ausrechnen ...


    Gruß,

    F

    Naja, es ist eine Notlösung wenn gerade noch nichts besseres geht.


    Fürs Heizen und für Warmwasser sollten wir mittelfristig auf hauptsächlich Solarthermie mit Wärmespeicher und auf Wärmepumpen umstellen. Wenn wir die Energie der Sonne direkt speichern (im Wärmetank) oder direkt den aus Wind oder Sonne gewonnenen Strom nutzen ist das sehr viel effizienter als alles andere.


    Selbst Strom aus den ineffizientesten diskutierten Speicherarten ist noch deutlich effizienter als wenn man den Umweg über den Anbau von Pflanzen nutzt.

    Sehe ich genauso.


    Gruß,

    F

    Ökogas? Ist das dann was anderes als hauptsächlich hoch treibhausaktives Methan?

    Ich hab gerade extra nachgeschaut, weil ich den Namen immer vergesse: BioLPG heißt das Zeug: biogenes liquified petroleum gas.


    Wir haben das dieses Jahr bestellt, und ich drücke mir selbst die Daumen, dass ich nicht irgendeinem Greenwashing auf den Leim gegangen bin ... #angst


    Gruß,

    F

    Frisch war schneller

    Ich kann Dir gar nicht sagen, wie sehr mir dieser Satz gerade einen richtig beschissenen Tag versüßt.

    Man soll ja nicht so konkurrenzfixiert sein, aber in dunkeln Zeiten greift man auf alte Muster zurück - danke, dass ich schneller sein durfte und Du es auch noch offiziell sagst.

    Weiß nicht, wann ich das letzte Mal in irgendwas schnell war ...


    Gruß,

    F

    Ich persönlich finde es schrecklich. Hier auf dem norddeutschen Land ist der Begriff sehr üblich und wird ausschließlich für Mädchen egal welchen Alters genutzt, die sich unangepasst verhalten.


    Ich selber denke den Begriff oft und beiße mir dann auf die Zunge. Ich kann allerdings sehr wohl mädchenspezifisches Verhalten beobachten, das ich aber als sozialisiert identifiziere. Genau das verbinde ich mit dem Wort "zickig" oder "Zicke", und gerade weil ich den Anteil der Gesellschaft/Sozialisation deutlich finde, spreche ich das Wort nicht aus.


    Für mich gehört das Wort also auf die begriffliche Müllhalde, schon allein, um aus den engen Denkmustern rauszukommen, die hier auf dem Land noch deutlich herrschen.


    Gruß,

    F

    Diesbezüglich wollte ich auch eine Frage schreiben, da passt das gerade:


    Diejenigen, die schreiben, sie müssten mehr trinken, sie tränken zu wenig usw.: Merkt ihr irgendwelche negativen Folgen, wenn ihr (zu) wenig trinkt?

    Mein Körper signalisiert, dass ihm etwas fehlt. Ich spüre nur keinen Durst und komme daher nicht darauf, dass ich trinken sollte. Meistens esse ich dann, und zwar kalorienreiche Lebensmittel, gerne Schokolade, Fett, Zucker u.ä. Ich habe dann etwas Nebel im Kopf, sehe unscharf oder habe sogar ein eingeschränktes Sichtfeld (fühlt sich halt an wie unterversorgtes Hirn, daher greife ich automatisch zu Schokolade).

    Seit ich meine schöne Flasche habe und Wasser trinke (ich schaffe trotzdem selten mehr als einen Liter am Tag) erkenne ich im Nachhinein, dass es Durst war, der sich so gemeldet hat. Ich merke es dann quasi sofort, wenn ich einen Schluck trinke, wie die Blutgefäße sich entspannen (so fühlt es sich an).


    Meine Großmutter musste man zum Trinken regelrecht zwingen, was im hohen Alter echt ein Problem war - ein Teufelskreis aus Trinken vergessen und dadurch immer vergesslicher/tüddeliger werden und daher das Trinken vergessen. Als sie mehrere Tage vergessen hat zu trinken, ist sie aus dem Fenster geklettert, weil sie die Tür nicht mehr fand.


    Mir geht es übrigens auch wie einigen hier: Zu viel trinken macht Kopfweh. Ganz schlimm: Heißes Wasser. Eine Zeitlang fand ich es schick und wahnsinnig gesund, heißes Wasser zu trinken. Das hat quasi umgehend zu Kopfweh geführt, migräneartig. Schade. Ich finde es zwar nicht überzeugend, dass ein Mensch mehrere Liter Wasser aus Plastikflaschen pro Tag zum Überleben braucht, aber Wasserkuren u.ä. finde ich total interessant als Idee.


    Gruß,

    F

    Mir hat vor ein paar Jahren mein Mann eine richtig schöne verschließbare Wasserflasche geschenkt. Seitdem trinke ich an manchen Tagen endlich eine nennenswerte Menge (wenn auch weit entfernt von den Mengen, die in den 90ern von Volv*ic und Co. propagiert wurden ;))


    Ist jetzt kein großartiger Tippe, sondern tutet nur ins gleiche Horn wie die Vorschreiberinnen: Finde die Art, wie Du Wasser am liebsten in Dich reintust und kultiviere sie. Und finde auch raus, was Dich - abgesehen vom mangelnden Durstgefühl - eigentlich am Trinken hindert.

    Ich z.B. hasse Gläser. In meiner Öko-Kindheit waren die Gläser aus der Spülmaschine immer dreckig, und ich glaube, damals habe ich mir das Trinken regelrecht abgewöhnt. Meine Flasche hat eine große Öffnung, das ist mir wichtig (ich mag nicht nuckeln, ich mag nicht Luft schlucken), und sie gehört mir ganz allein, und sie hat einen Tragegriff, so dass ich sie auch mit mir nehmen kann, wenn ich mit dem Wäschekorb, dem schmutzigen Geschirr aus dem Teenager-Zimmer, dem Telefon und dem Sportbeutel meiner Tochter die Treppe runtergehe.

    Ich trinke immer noch wenig, vergesse es etc., aber ich habe immerhin die größten Hemmschuhe aus dem Weg geräumt mit meiner feinen Flasche.


    Gruß,

    F

    Mit das Wichtigste, das mein Vater für sich nutzte, war eine sprechende Armbanduhr.

    Das ist auch nicht kompliziert, wenn man sie nicht als Wecker o.ä. nutzen möchte. Aber durch das Erblinden war sein Empfinden für Tageszeiten sehr eingeschränkt, und die Uhr war immer da.

    Überhaupt alles, was sprach, war hilfreich.


    Gruß,

    F

    Wieso sollte Gassigehen nicht zählen?

    Wenn Radfahren und Schwimmen als "moderat" zählen, dann ist rasches Gehen und Yoga selbstverständlich auch moderat, nach meiner Einschätzung.

    Da steht ja nicht "Schwimmen auf Zeit" oder "Mountainbiking". Wenn ich Bahnen schwimme, ist das nicht viel anstrengender als angeleitetes Yoga (nur anders anstrengend), und wieso Gassigehen nicht unter Ausdauersport fallen sollte, wenn man nicht nur fünf Minuten um den Block spaziert, sondern versucht, einem lebhaften Hund gerecht zu werden, leuchtet mir nicht ein (mal ganz abgesehen von etwas, das ich für völlig unterbewertet halte, nämlich frischer Luft und der Begegnung mit der Natur, die m. E. nicht weniger zur Gesundheit beitragen als Sport).


    Ich las mal einen Artikel, in dem der Reporter einen führenden Herzspezialisten aus der Schweiz fragte, welchen Rat er Menschen geben würde, damit sie ein langes Leben haben, und die Antwort war: Spazierengehen.


    Ein bisschen stolz sollte man schon sein, wenn man in einer Welt wie unserer tägliche Fußwege zurücklegt. Ich war ziemlich krank im letzten Jahr und habe nur kurze Wege geschafft. Ich habe das nach und nach aufbauen müssen, bis es wieder "normal" war, und aus dieser Erfahrung heraus sage ich: Eine Stunde stramm marschieren zu können, erfordert ohne Frage Fitness.


    Und genau, janos, auch wenn es in diesem Strang um anderes geht: Wer Sport macht und nicht das Ausruhen in die Rechnung mit einbezieht, denkt m.E. auch zu kurz.


    Gruß,

    F

    Frisch ohje, meine Autokorrektur hat mal wieder zugeschlagen #angst


    Es gehen ja derzeit auch viele andere Erkältungskrankheiten um, das ist jedesmal nach den Sommerferien so, nur dass sich da jetzt halt Covid19 mituntergemischt hat. Hier liefen auch die Nasen, ich liess die Kinder daheim mit negativem Schnelltest. Mehr kann man hier zumindest nicht tun.

    Ich fand, das war eine nette Autokorrektur (und fürs Protokoll: Ich weiß natürlich, dass das Autokorrektur ist und störe mich da nicht dran. Ich käme gar nicht auf die Idee zu denken, dass Du komisches Zeug schreibst.)


    Eben, bei Euch gilt ja auch der Schnupfenplan, und der sieht einen PCR-Test nur vor, wenn man "einen Arzt benötigt". Ansonsten auskurieren.

    Bei der Abmeldung in der Schule kam auch keine Nachfrage, was Tochter hat. Ich hätte erwartet, dass da vielleicht unter der Hand Informationen zusammengetragen würden (Häufungen von Erkrankungen in einer Klasse, Hinweise zum erwünschten Vorgehen/Testen o.ä.). Die sind hier echt entspannt, jedenfalls nach außen hin.


    Gruß,

    F