Beiträge von Frisch

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    Ich persönlich finde es schrecklich. Hier auf dem norddeutschen Land ist der Begriff sehr üblich und wird ausschließlich für Mädchen egal welchen Alters genutzt, die sich unangepasst verhalten.


    Ich selber denke den Begriff oft und beiße mir dann auf die Zunge. Ich kann allerdings sehr wohl mädchenspezifisches Verhalten beobachten, das ich aber als sozialisiert identifiziere. Genau das verbinde ich mit dem Wort "zickig" oder "Zicke", und gerade weil ich den Anteil der Gesellschaft/Sozialisation deutlich finde, spreche ich das Wort nicht aus.


    Für mich gehört das Wort also auf die begriffliche Müllhalde, schon allein, um aus den engen Denkmustern rauszukommen, die hier auf dem Land noch deutlich herrschen.


    Gruß,

    F

    Diesbezüglich wollte ich auch eine Frage schreiben, da passt das gerade:


    Diejenigen, die schreiben, sie müssten mehr trinken, sie tränken zu wenig usw.: Merkt ihr irgendwelche negativen Folgen, wenn ihr (zu) wenig trinkt?

    Mein Körper signalisiert, dass ihm etwas fehlt. Ich spüre nur keinen Durst und komme daher nicht darauf, dass ich trinken sollte. Meistens esse ich dann, und zwar kalorienreiche Lebensmittel, gerne Schokolade, Fett, Zucker u.ä. Ich habe dann etwas Nebel im Kopf, sehe unscharf oder habe sogar ein eingeschränktes Sichtfeld (fühlt sich halt an wie unterversorgtes Hirn, daher greife ich automatisch zu Schokolade).

    Seit ich meine schöne Flasche habe und Wasser trinke (ich schaffe trotzdem selten mehr als einen Liter am Tag) erkenne ich im Nachhinein, dass es Durst war, der sich so gemeldet hat. Ich merke es dann quasi sofort, wenn ich einen Schluck trinke, wie die Blutgefäße sich entspannen (so fühlt es sich an).


    Meine Großmutter musste man zum Trinken regelrecht zwingen, was im hohen Alter echt ein Problem war - ein Teufelskreis aus Trinken vergessen und dadurch immer vergesslicher/tüddeliger werden und daher das Trinken vergessen. Als sie mehrere Tage vergessen hat zu trinken, ist sie aus dem Fenster geklettert, weil sie die Tür nicht mehr fand.


    Mir geht es übrigens auch wie einigen hier: Zu viel trinken macht Kopfweh. Ganz schlimm: Heißes Wasser. Eine Zeitlang fand ich es schick und wahnsinnig gesund, heißes Wasser zu trinken. Das hat quasi umgehend zu Kopfweh geführt, migräneartig. Schade. Ich finde es zwar nicht überzeugend, dass ein Mensch mehrere Liter Wasser aus Plastikflaschen pro Tag zum Überleben braucht, aber Wasserkuren u.ä. finde ich total interessant als Idee.


    Gruß,

    F

    Mir hat vor ein paar Jahren mein Mann eine richtig schöne verschließbare Wasserflasche geschenkt. Seitdem trinke ich an manchen Tagen endlich eine nennenswerte Menge (wenn auch weit entfernt von den Mengen, die in den 90ern von Volv*ic und Co. propagiert wurden ;))


    Ist jetzt kein großartiger Tippe, sondern tutet nur ins gleiche Horn wie die Vorschreiberinnen: Finde die Art, wie Du Wasser am liebsten in Dich reintust und kultiviere sie. Und finde auch raus, was Dich - abgesehen vom mangelnden Durstgefühl - eigentlich am Trinken hindert.

    Ich z.B. hasse Gläser. In meiner Öko-Kindheit waren die Gläser aus der Spülmaschine immer dreckig, und ich glaube, damals habe ich mir das Trinken regelrecht abgewöhnt. Meine Flasche hat eine große Öffnung, das ist mir wichtig (ich mag nicht nuckeln, ich mag nicht Luft schlucken), und sie gehört mir ganz allein, und sie hat einen Tragegriff, so dass ich sie auch mit mir nehmen kann, wenn ich mit dem Wäschekorb, dem schmutzigen Geschirr aus dem Teenager-Zimmer, dem Telefon und dem Sportbeutel meiner Tochter die Treppe runtergehe.

    Ich trinke immer noch wenig, vergesse es etc., aber ich habe immerhin die größten Hemmschuhe aus dem Weg geräumt mit meiner feinen Flasche.


    Gruß,

    F

    Mit das Wichtigste, das mein Vater für sich nutzte, war eine sprechende Armbanduhr.

    Das ist auch nicht kompliziert, wenn man sie nicht als Wecker o.ä. nutzen möchte. Aber durch das Erblinden war sein Empfinden für Tageszeiten sehr eingeschränkt, und die Uhr war immer da.

    Überhaupt alles, was sprach, war hilfreich.


    Gruß,

    F

    Wieso sollte Gassigehen nicht zählen?

    Wenn Radfahren und Schwimmen als "moderat" zählen, dann ist rasches Gehen und Yoga selbstverständlich auch moderat, nach meiner Einschätzung.

    Da steht ja nicht "Schwimmen auf Zeit" oder "Mountainbiking". Wenn ich Bahnen schwimme, ist das nicht viel anstrengender als angeleitetes Yoga (nur anders anstrengend), und wieso Gassigehen nicht unter Ausdauersport fallen sollte, wenn man nicht nur fünf Minuten um den Block spaziert, sondern versucht, einem lebhaften Hund gerecht zu werden, leuchtet mir nicht ein (mal ganz abgesehen von etwas, das ich für völlig unterbewertet halte, nämlich frischer Luft und der Begegnung mit der Natur, die m. E. nicht weniger zur Gesundheit beitragen als Sport).


    Ich las mal einen Artikel, in dem der Reporter einen führenden Herzspezialisten aus der Schweiz fragte, welchen Rat er Menschen geben würde, damit sie ein langes Leben haben, und die Antwort war: Spazierengehen.


    Ein bisschen stolz sollte man schon sein, wenn man in einer Welt wie unserer tägliche Fußwege zurücklegt. Ich war ziemlich krank im letzten Jahr und habe nur kurze Wege geschafft. Ich habe das nach und nach aufbauen müssen, bis es wieder "normal" war, und aus dieser Erfahrung heraus sage ich: Eine Stunde stramm marschieren zu können, erfordert ohne Frage Fitness.


    Und genau, janos, auch wenn es in diesem Strang um anderes geht: Wer Sport macht und nicht das Ausruhen in die Rechnung mit einbezieht, denkt m.E. auch zu kurz.


    Gruß,

    F

    Frisch ohje, meine Autokorrektur hat mal wieder zugeschlagen #angst


    Es gehen ja derzeit auch viele andere Erkältungskrankheiten um, das ist jedesmal nach den Sommerferien so, nur dass sich da jetzt halt Covid19 mituntergemischt hat. Hier liefen auch die Nasen, ich liess die Kinder daheim mit negativem Schnelltest. Mehr kann man hier zumindest nicht tun.

    Ich fand, das war eine nette Autokorrektur (und fürs Protokoll: Ich weiß natürlich, dass das Autokorrektur ist und störe mich da nicht dran. Ich käme gar nicht auf die Idee zu denken, dass Du komisches Zeug schreibst.)


    Eben, bei Euch gilt ja auch der Schnupfenplan, und der sieht einen PCR-Test nur vor, wenn man "einen Arzt benötigt". Ansonsten auskurieren.

    Bei der Abmeldung in der Schule kam auch keine Nachfrage, was Tochter hat. Ich hätte erwartet, dass da vielleicht unter der Hand Informationen zusammengetragen würden (Häufungen von Erkrankungen in einer Klasse, Hinweise zum erwünschten Vorgehen/Testen o.ä.). Die sind hier echt entspannt, jedenfalls nach außen hin.


    Gruß,

    F

    Liebe Frisch welch eine Aufregung und welche Sorgen. Wäre es da nicht einfacher, wenn man dich einfacher an einen PCR kommen könnte.


    Hier sieht das ganze ähnlich aus - es ist wirklich nicht einfach an einen PCR Test zu kommen, außer Roman bezahlt ihn aus der Tasche.

    :D Ich musste gerade sehr lachen, als ich mir vorstellte, wie mein alter Freund Roman uns einen Test bezahlt ...


    Die Sorge und Aufregung hält sich Gottseidank in Grenzen, auch wenn ich immer schnell zum Huhn werde, das herumrennt und nicht weiß, wohin. Ich sorge mich um andere Leute, nicht so sehr um meine Tochter, die zwar ordentlich krank ist, aber irgendwie nicht anders wirkt als sonst. Mein Neffe (3 Jahre alt) ist gerade im Krankenhaus, weil er einen kleinen Schlaganfall hatte. Dagegen verblasst so eine Husten-Schnupfen-Heiserkeit-Geschichte erstmal total.


    Und ich muss zugeben, dass mich die Schnelltests schon zu einem gewissen Grad beruhigen. Ich weiß, dass viele davon nicht anschlagen, aber hier ist jemand mit fetten Symptomen, also quasi auf der Höhe der Virenlast, drei verschiedene Leute haben abgestrichen (einmal sie selbst, einmal eine Ärztin an der Teststation, einmal ich), drei verschiedene Tests, kein einziger hat auch nur den Hauch einer Linie gezeigt - und aus meiner Kinderwunschzeit weiß ich, dass ich Linien sehen kann, wo andere noch lange nichts erkennen ;).

    Ich kenne die Berichte, dass erst der fünfte Test anzeigte. Tja. Mach ich eben fünf Tests im Laufe der Zeit ... (Danke für die Idee, Liv)


    Und sollte jemand aus dem Umfeld meiner Tochter oder uns anderen Familienmitgliedern von Erkrankung berichten, werde ich natürlich sofort Bescheid geben, was bei uns los ist, damit das mit in die Überlegungen einbezogen wird.


    Ich hoffe, das alles ist vernünftig genug. Ein grippaler Infekt ist eben auch eine Möglichkeit, die nicht so unwahrscheinlich ist. Wie schon geschrieben: Bisher ist in beiden Schulen der Kinder noch kein Fall gewesen, trotz Ferienende und trotz enormer Inzidenz in den großen Städten.


    Gruß,

    F

    Guten Morgen Frisch wie geht es euch heute? Ich habe nichts beizutragen außer gedrückten Daumen und der Versicherung, dass ich mir ganz ähnliche Gedanken mache… noch ist nichts, aber das kommt bestimmt… #hmpf

    Danke der Nachfrage. Der dritte Schnelltest ist auch negativ, es gibt kein hohes Fieber oder sonst etwas, das mich normalerweise ins Grübeln bringen würde. Nur dicke, fette Erkältungssymptome, grippaler Infekt wie aus dem Bilderbuch.

    Das muss jetzt erstmal reichen, ich renne heute mit diesem kranken Kind nicht mehr durch die Gegend, wenn es nicht sein muss.


    Als Zugeständnis an die Sicherheit der anderen Menschen werde ich weiterhin schnelltesten mit verschiedenen Herstellern, auch nachher nochmal, bevor das große Kind zum Klavierunterricht fährt (mit Maske, gestern selbst getestet und mit geimpfter Lehrkraft).

    Und Tochter eben voraussichtlich die ganze Woche zu Hause lassen.

    Immer vorausgesetzt, die gesundheitliche Situation ändert sich nicht oder es kommen neue Informationen hinzu (Fälle in ihrer Klasse z.B. - heute ist Testtag in der Schule).


    Gruß,

    F

    Ach, Ihr seid echt lieb, alle.

    kaeptnleela: Ja, anstrengend und dann so ergebnislos. Aber ich fühle mich gut und entlastet, weil ich etwas getan habe, und das ist gerade sehr wertvoll.


    MeineRasselbande: Danke für diese Einschätzung, das hilft mir auch sehr.

    Die Inzidenz in unserem Landkreis ist noch nicht sehr hoch, die Schulen hat es noch nicht erreicht (anders als in den größeren Städten, da geht die Post ab), insofern gehe ich heute erstmal davon aus, dass unser Vorgehen okay ist.


    Sollten morgen noch Restzweifel bleiben oder sich die Situation verändert haben, überlege ich neu.

    Ansonsten gibt es hier eben täglich einen Schnelltest und 48 Stunden Symptomfreiheit, bevor es wieder rausgeht (was bei einer Erkältung ja gern mal ewig dauern kann #rolleyes).


    die.lumme: ich bin sicher, Du sagst da was sehr Wahres. Ein Ausweichen ist es oder jedenfalls der Versuch, einen Schritt zurückzutreten. Ich gehöre zu den Eltern, die in Ohnmacht fallen, wenn den Kindern Blut abgenommen wird - eine Art Überschuss an Spiegelneuronen oder sowas.

    Ich weiß aber auch nicht, wie man eine Pandemie anders behandeln soll. Sie als Summe von Einzelschicksalen zu begreifen, macht einen ja buchstäblich kaputt.


    Meine Tochter bekommt jetzt Schnupfen und erste kleine Hüsterchen. Auch wenn das zu Delta passt - es ist genau der klassische Erkältungsverlauf, den ich bei ihr und mir kenne.

    Mal sehen ...


    Gruß,

    F

    Falls es ein nächstes Mal geben sollte: Cola vor dem Schnelltest.

    Dann braucht Ihr nichtmal lügen (vor allem die Kinder!), und bekommt die PCR wg. positivem Schnelltest.

    Ist das ein Scheiß bei Euch!

    Da wohnen wir hier strategisch erheblich günstiger… es gab bisher immer pronto einen Test (Fahrzeit max. 10 min)…

    Gute Besserung für Dein Kind!

    Danke!

    Mir bedeuten die Besserungswünsche gerade wirklich etwas.

    Ich rede viel zu viel über Gesellschaft und Schule und Maßnahmen und meine eigenen Sorgen.


    Gruß,

    F

    Danke, das trifft es gut. Ich persönlich rechne quasi jeden Tag damit, dass meine Tochter positiv getestet wird, denn es wird einfach in den Schulen rumgehen. Fertig aus, etwas anderes wäre schon sehr unwahrscheinlich und epidemiologisch hochinteressant #cool.

    Für uns als Familie ist das okay, auch wenn ich großen Respekt vor der Infektion habe und es lieber ganz vermeiden würde. Ich sehe aber, dass das nicht geht, und nehme die Situation so an.


    Nur: Was ist mit den anderen? Viele Infektionen bedeuten eben auch viele schwere Verläufe, viele Impfdurchbrüche, viele Ketten/Cluster, die sich nicht einfangen lassen, und vor allen Dingen: Mutationen.

    Aus familiärer Sicht ist es beinahe egal, ob es Covid ist oder nicht (abgesehen davon, dass eine offizielle Bestätigung fein wäre für einen Genesenennachweis). Aus gesellschaftlicher eben überhaupt nicht.


    Gruß,

    F

    Tja, was soll ich sagen: Schleswig-Holstein ist echt nicht das Testland ...


    Weil dann doch etwas Temperatur da war (37,1), habe ich nochmal bei der 116117 angerufen. Die rieten mir zum Kinderarzt am Montag. Da ich nicht weiß, ob unser KiA überhaupt testet, sagten sie, ich solle zur Teststation fahren. Geschwisterkind gleich mitnehmen und auch testen lassen. Gute Idee.


    Wir sind also nach Flensburg gegurkt (45 Minuten einfache Fahrt). Dort wurde ich gefragt, ob es einen positiven Schnelltest gab. Ich sagte: Nö, aber Symptome.

    Antwort: Ohne positiven Schnelltest dürfen sie keinen PCR machen.

    Nächstes Mal lüge ich einfach, glaube ich, aber das wusste ich ja nicht. Ich meine, was braucht man denn noch? Wir hatten Halsweh, Schnupfen, Kopfweh und Temperatur, dazu eine Empfehlung der Hotline.


    ( die.lumme - genau, das fand ich schon schräg, dass Fieber das Leitsymptom sein sollte. Das ist doch bei Delta schon längst anders. Aber hier gilt ja auch noch der Schnupfenplan von vor den Ferien.)


    Also habe ich bei beiden Kindern vor Ort einen Schnelltest machen lassen. Immerhin gab es dazu einen tiefen Abstrich. Beide Tests negativ. Ich glaube dem jetzt einfach mal, immerhin war der Abstrich professionell gemacht.


    Sollten die Symptome nicht schlimmer werden oder sich verändern, werde ich in den kommenden Tagen einfach weiter zu Hause testen. Ansonsten morgen Kinderarzt oder halt Gesundheitsamt anrufen.

    Für heute haben wir genug Fahrerei mit krankem Kind und genug Tränen (= tiefer Abstrich) und Angst gehabt.


    Ich weiß, dass Schnelltests nicht so zuverlässig sind, aber irgendeine Grenze muss ich auch ziehen und an irgendeinem Punkt den Tests vertrauen. Es gibt ja keinen Anlass, dass es unbedingt Covid sein muss (Kontakt oder eindeutiges Symptom). Für heute gehe ich von negativ aus und bin froh, dass morgen niemand zur Schule muss.


    Gruß,

    F

    Danke Euch sehr fürs Mitdenken.


    Liv, das mit den Schnelltests ist gar keine so schlechte Idee. Ich hab verschiedene Hersteller hier ...


    doanka, das ist ebenfalls ein guter Gedanke.


    Ich habe jetzt tatsächlich die 116117 angerufen, dort sagten sie, wenn die Körpertemperatur nicht über 37 Grad ist, muss man nichts tun.

    War aber kein Arzt, mit dem ich gesprochen habe.


    Mir geht es nicht so sehr um meine Tochter. Wir können das gut "aussitzen", sie wird üblicherweise schnell wieder fit (siehe Rollerfahren ums Haus), und ich kann sie als Freiberuflerin problemlos zu Hause betreuen, bis sie definitiv symptomfrei ist.

    Nur gehen hier in S-H alle Kinder wieder quasi ohne Einschränkungen zur Schule.

    Für mich wäre die Sache eigentlich klar: PCR, am besten heute.

    Aber da ist dann dieses panische Kind und das Wochenende ...


    Gruß,

    F

    Drahtesel - das weiß ich leider nicht. Gehört habe ich davon bisher noch nicht jedenfalls.


    doanka: So werden wir es wahrscheinlich machen. Klavierunterricht für den Sohn würden wir dann absagen, Schule könnte auch einmal ausfallen, finde ich, unter diesen Umständen.


    Was tue ich denn, wenn es dem Kind morgen wieder viel besser geht (sie ist gerade draußen gewesen, isst und trinkt und redet wie ein Wasserfall im Moment - wie ausgewechselt nach heute Morgen)?


    48 Stunden symptomfrei, bevor sie wieder unter Menschen darf, ist selbstverständlich. Und laut "Schnupfenplan" ist das genau das Vorgehen, was empfohlen wird: Bei unspezifischen Symptomen beobachten, und wenn nichts dazu kommt, nach Genesung wieder in die Schule.

    (Sohn lasse ich ohne negativen Schnelltest eh nicht in die Schule.)


    Gruß,

    F

    Da hast Du natürlich recht, Preschoolmum.


    Nun hat Tochter leider panische Angst vor PCR, das letzte Mal muss fürchterlich gewesen sein. Sie weint sofort los beim bloßen Gedanken daran. Das wird mich natürlich nicht hindern, das Nötige zu veranlassen und sie da durch zu begleiten. Es beeinflusst nur meine Überlegungen - Kinderarzt könnte dann vielleicht ein bisschen Angst nehmen, würde ich hoffen.


    Das andere ist, dass ich für einen Test heute die 116117 anrufen müsste, nehme ich an. Und es fühlt sich irgendwie an, als würde ich damit aus einer Mücke einen Elefanten machen. Tochter fährt gerade trotz Halsweh draußen Roller #blink.


    Gruß,

    F

    Ihr Lieben,


    ich bin gerade unschlüssig, was das vernünftigste Vorgehen wäre, vielleicht mögt Ihr mir von Euren Erfahrungen berichten oder mir denken helfen?


    Tochter (8 Jahre) hat seit gestern Halsweh, bisschen Kopf und Bauch, heute Morgen ist sie zusätzlich schlapp. Kein Fieber. Schnelltest ist negativ.


    Dass sie zu Hause bleibt, bis die Symptome abgeklungen sind, ist keine Frage. Auch, dass wir hier keine Verabredungen vom Geschwisterkind ins Haus lassen.

    Was ich aber überlege, ist, ob ich einen PCR-Test veranlassen sollte. Sinnvoll ist es sicher, da Schnelltests unzuverlässig sind. Sie geht seit zwei Wochen wieder in die Schule, Kohortenregelung ist aufgehoben, sie hatte sehr viele soziale Kontakte in der letzten Zeit, inkl. Übernachtungsbesuch.


    Wie würdet Ihr die Situation einschätzen? Heute noch (Sonntag) irgendeine Bereitschaftspraxis oder ein Testzentrum finden, das eine PCR macht? Oder morgen beim Kinderarzt anrufen und fragen, was die vorschlagen?

    Was mache ich mit dem Geschwisterkind? Das hat morgen schulfrei, das wäre der Testtag, nächster Reihentest ist erst am Donnerstag.


    Ich weiß gar nicht, wer hier überhaupt testet und kenne noch keinen Präzedenzfall, außer meinem eigenen, der vor einem Jahr war, wo alles noch ganz anders lief.


    Gruß,

    F

    Leider wieder komplett unqualifiziert #schäm, sorry, aber ich möchte das Problem gern verstehen ...

    Im Zitat steht: "... kaum mehr anzuwenden". Es soll also seltener und nur unter bestimmten Umständen gegeben werden, nehme ich an.

    Könnte es also sein, dass es sich um Reserveantibiotika handelt, die eigentlich eh nicht leichtfertig verschrieben werden sollten? Ich habe in den vergangenen Jahren wiederholt Warnungen gelesen und gehört, dass diese Medikamente gerade im tierärztlichen Bereich beinahe inflationär gegeben werden. Das könnte, nein, das wird eines Tages ein gigantisches Problem für die Menschheit geben, wenn nämlich - wie modelliert - die Resistenzen zunehmen. Dann sind Reserveantibiotika die einzige Rettung, und so leid es mir für Kaninchen und Co. im Einzelfall täte - sollte es sich um eine derart gelagerte Problematik handeln bei dieser Gesetzgebung, sehe ich keinen anderen Weg als starke Einschränkungen/Verbote (mit Ausnahmen).


    Wenn es um all das gar nicht geht, einfach überlesen, bitte!


    Gruß,

    F

    Nur kurz - bin weder in der Materie drin noch bei Facebook: Verbot von Antibiotika-Einsatz würde ja nur Sinn ergeben, wenn es um den präventiven Einsatz ginge. Ein bakteriell erkranktes Tier muss selbstverständlich mit einem Antibiotikum behandelt werden dürfen.

    Inwiefern würde ein Verbot präventiver Medikamentengabe denn das Leben von Hauskaninchen betreffen?


    Gruß,

    F

    ich habe nur das ausgangsposting gelesen.


    muck hat damals seinen 14. mit kumpels im wald gefeiert. die sind allein losgezogen, mit schlafsäcken, feuerzeug, taschenlampe und kochtopf, und erst am nächsten tag total verdreckt, rauchgebadet, mit brandlöchern in den kleidern vom funkenflug, müde und glücklich wieder aufgetaucht. gelangweilt haben sie sie wohl keine sekunde.


    das hatte richtig was von einem selbstgebauten initiationsritus. und wäre ziemlich pandemiekompatibel.

    Boah, das wäre ja ein grandioses Szenario - eben auch diese Initiationsidee. Das behalte ich mal im Kopf, falls das überhaupt legal machbar wäre in Deutschland.

    Ich bin gerade im Urlaub, in Deutschland, statt wie geplant in Schweden, und stelle fest, dass es wirklich überall sehr dicht besiedelt ist und die Natur dringend Schutzgebiete braucht ... Aber das ist ein anderes Thema.


    Gruß,

    F


    P.S. Bitte entschuldigt, wenn ich nicht auf alle Posts einzeln eingehe. Ich bin, wie gesagt, im Urlaub und muss mir die Laptop-Zeit quasi erschleichen ...

    Ich muss eh erstmal gucken, wo es bei uns in der Nähe so etwas gäbe, Enaira. Hier wäre sogar Paintball indoor (Es lohnt sich in Schleswig-Holstein offenbar nicht, auf gutes Wetter zu setzen :D).


    Ich muss die Gedanken an Aerosole und die Meldungen, dass zehn Sekunden im gleichen Supermarkt möglicherweise bei der Deltavariante ausreichen könnten, ohnehin ganz weit wegdrängen.

    Ohne Risiko geht es halt auch nicht - das wird mein Mantra in nächster Zeit.


    Gruß,

    F