Beiträge von Frisch

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    Kiel war für mich wettermäßig deutlich schlechter auszuhalten als alle anderen Orte, in denen ich gelebt habe oder regelmäßig war.

    Da bin ich geboren ... :D Bin daher vermutlich wettertechnisch entsprechend hart im Nehmen.


    Der NOK ist eine irre Wetterscheide. Ich erinnere mich an eine Autofahrt über die Brücke, bei der genau in der Mitte der Regen aufhörte.


    Mir ging es tatsächlich um die anekdotische Beobachtung, dass unerträgliche Hitzewellen aktuell und in der Vergangenheit mit unsommerlich kühlem Wetter im Norden (dänische Grenze) einhergingen.

    Ist nämlich beides doof und irgendwie "falsch".


    Gruß,

    F

    Oh ja, hier kann es wunderbare Sommer geben. Unsere ehemaligen Vermieter hatten einen davon erwischt, als sie zum ersten Mal hierher fuhren. Sogleich kauften sie sich ein Häuschen. Nach zwanzig Jahren haben sie es dann verkauft, weil es nie wieder so schön war wie beim ersten Mal :P


    Tatsächlich gab es vor etwa fünf Jahren einen fiesen Hitzesommer (2016, kann das sein?). Wir hatten es hier so kalt und regnerisch, dass ich ganz erwartungsvoll zu Freunden nach Leipzig gefahren bin. Leider haben wir den Regen dorthin mitgenommen ...


    Das ist mir - ganz laienhaft - einfach aufgefallen in den letzten Jahren: Dass große Hitzeperioden in einem großen Teil DLs oft mit kühlen Phasen hier an der Küste zusammenfielen. Könnte Zufall sein oder irgendwie metereologisch erklärbar (weil Hochdruckgebiete an den Seiten kühle Zonen haben oder sowas).


    Fürs Protokoll: Hier auf dem Land werden in jedem Dorf samstags um 12 Uhr die Sirenen getestet. Schon immer und immer noch.


    Gruß,

    F

    Hier Norddeutschland, Ostseeküste S-H - auch die vereinzelten heißen Tage fühlen sich wegen starken Windes nicht besonders heiß an.

    Das war auch in den letzten Hitzesommern schon so - alle haben geschwitzt, wir hier oben hatten in der Hauptsache kühle, graue Sommer. Das gehört offenbar zusammen, diese Wetterlagen scheinen scharfe Kanten zu haben, hinter denen es alles ganz anders ist.

    Gefällt mir nicht.


    Gruß,

    F

    Sag mal LilliMarleen , ich sehe manchmal im Herbst/Winter/Frühjahr irgendwann irgendwas gelb blühen. Ist das Raps? Ich kenne Rapsfelder sonst nur vom Frühjahr/Sommer irgendwie...

    Könnte Senf sein, den baut man auch als Zwischenfrucht an, der blüht gelb und die Jahreszeit Herbst kommt hin.

    Für mich sieht blühender Senf tatsächlich aus wie niedriger Raps, farblich, aber auch von der Pflanzenstruktur und Blüte selbst - im Herbst stehen in Dänemark damit die Felder voll, das sieht so toll aus. Und weil ich mir beim ersten Mal auch nicht sicher war, hab ich ein bisschen was gegessen: Joa, auf jeden Fall Senf ...


    Gruß,

    F

    69€ als Alternative zum 9€ Ticket finde ich total teuer, ich dachte erst das ist ein Scherz! Mein Monatsticket, also für ÖPNV innerhalb unserer Stadt, kostet viel weniger, das für meine Kinder kostet viel viel weniger. Das ist für Großfamilien erst recht ein Witz, da brauche ich ja für jedes Kind auch noch so ein 69 € Ticket. Damit können wir keinen Zug fahren, ok, aber da fahren wir nur ab und zu mal dahhin, wo es bezahlbar ist (max. 1 Stunde entfernt) und niemals dahin, wohin es mit dem Zug nicht bezahlbar ist.


    Eine echte preiswerte Weiterführung fände ich allerdings super, endlich würde dieses welches Ticket brauche ich für wen und wann und wo entfallen, ein Traum.

    Das dachte ich auch erst, also dass ich mich verhört habe #angst


    Schon hier im Thread liest man ja, dass fast alle, die es gut finden, jetzt schon pendeln oder den ÖPNV bereits viel nutzen. Die vergleichen das mit den Preisen, die sie kennen, und finden es günstig.


    Aber wie viele Leute werden umsteigen auf ÖPNV, und zwar dauerhaft, nicht nur mal, wenn es sich lohnt, weil man in dem Monat auch noch nach XY will?

    Diese Menschen, die bisher nicht regelmäßig Öffis nutzen, haben ja üblicherweise ein Auto, das sie zwar betanken müssen, aber das sich nicht anfühlt wie etwas sehr Teures, vor allem, wenn man Bequemlichkeit und Gewohnheit mit reinrechnet (und Bequemlichkeit nehmen wir mal als ganz weiten Begriff - hier fährt der Bus einmal pro Stunde, das erfordert echt Organisationsaufwand, besonders bei fixen Terminen. Da waren/sind 9 Euro ein ganz schön fetter Anreiz, das in Kauf zu nehmen).


    Gruß,

    F

    Ach Xenia, Du weißt wirklich viel und liest viel und beschäftigst Dich. Das ist sehr bereichernd und besonders in diesem Thread echt toll.


    Aber am Ende haben Supreme-Court-Entscheidungen vor allen Dingen symbolische Kraft. Das ist so bei Abtreibungsgesetzen, und das ist so bei Befugnissen. Ob es dann konkret von Staaten umgesetzt wird und wie und welche anderen Wege man dann sucht - das kann man sich alles angucken und gerne finden, dass es schon irgendwie okay ist.


    Ich bleibe dabei: Diese Entscheidung ist eine Katastrophe, und zwar vor allem in ihrer Wirkmacht, ihrer Botschaft und durch die Türen, die sie öffnet - im Denken und im Handeln.


    Gruß,

    F

    Also meine Zuversicht bleibt, solange es überhaupt vorwärts geht.


    Es ist unglaublich schwierig, in demokratischen Prozessen mit Regierungen, die für kurze Perioden im Amt sind, und dann auch noch global mit unterschiedlichsten Ländern, die in unterschiedlichster Weise betroffen sein werden mit diversen kulturellen Grundlagen etc. überhaupt Ziele zu definieren und umzusetzen.

    Das ist frustrierend, geht zu langsam, reicht nicht weit genug und wirkt angesichts der Krise, die bereits deutlich zu spüren ist, zum Haareraufen zaghaft.

    Aber vorwärts geht es etwas. Es wird geredet und gerungen und gehandelt, immerhin.


    Etwas, das bereits auf dem Weg ist, wieder rückgängig zu machen, Interessen von Industrien über das Interesse der gesamten Menschheit zu stellen, systematisch die Schrauben zurück zu drehen, das als Recht zu bezeichnen und damit alles andere in dieser Richtung ebenfalls auf den Prüfstand zu stellen - das ist für mich ein echter Grund zu (ver)zweifeln.


    Frust ist ein Gefühl, das entsteht, wenn die Zuversicht einen Dämpfer bekommt. Verzweiflung ist, wenn die Zuversicht schwindet. Ich will nicht darüber streiten, welche Entscheidung der letzten Tage die tragischere ist, aber ich sehe gerade nicht, wieso man die derzeitigen Befugnisse der EPA jetzt noch als sattelfest bezeichnen kann ...


    Gruß,

    F

    Jetzt habe ich gerade gelesen, dass der Supreme Court in den USA die Befugnisse der EPA einschränkt bzw. für nicht gesetzeskonform erklärt. Bisher konnte die EPA die Co2-Emissionen deckeln.

    Hier zum Beispiel steht etwas darüber.

    Das klingt in dem Artikelchen so unaufgeregt, aber ich fürchte, das könnte in Wirklichkeit ein ziemliches Problem sein.


    Wie soll man denn die Zuversicht behalten gerade?


    Gruß,

    F

    Doch, mir ging es in diesem Moment um genau diesen Punkt.

    Weil Tikaani schreibt, es tut ihrer Familie gut. Und unserer Familie tut es eben gar nicht gut, sondern ziemlich weh.

    Wenn so ein Lebensstil glücklich macht, fällt es einem sicherlich auch leichter.

    Aber man kann nicht davon ausgehen, dass es bei allen so ist.

    Wir fliegen auch nicht in den Urlaub, weil halt Umweltschweinerei. Aber nicht mit dem "das ist so toll" - Gefühl, sondern eigentlich würde ich sehr gerne, verdammt nochmal, mach ich halt nicht.

    Ja, ich finde, das muss auch einen Platz haben in allen Gesprächen. Vieles ist echter Verzicht, und natürlich kann man mit der richtigen Einstellung alles Mögliche gut finden. Wichtig also, auch an der Einstellung zu arbeiten, denn alles hat schließlich mehrere Seiten.


    Bei mir ist es Tagesform, ob ich es schaffe, neue Gewohnheiten als etwas Gutes zu sehen oder mich arg eingeschränkt zu fühlen für etwas, dessen Notwendigkeit ich verstehe, das mir aber eben viel abverlangt.


    Meine Einstellung im Bezug auf Dinge, die ich einfach nicht positiv sehen kann, ist dann meistens ungefähr so: Früher oder später kommt das eh (durch Verbote, Teuerung oder schlimmstenfalls durch Verknappung/Wegfall) - da ist es gut, wenn ich es schon eingeübt habe, solange ich Kapazitäten hatte und es in meinem Tempo machen konnte.


    Aber trauern muss genauso Platz haben. Wenn man nicht spürt, dass man z.B. wütend, traurig oder auch neidisch ist, fängt man sonst viel zu schnell an, Argumente zu suchen, warum etwas eben nicht geändert werden kann.


    Gruß,

    F

    Machen Eure Kinder das problemlos mit nett im Hintergrund zu sitzen? Meiner würde wahrscheinlich die Station bzw das Büro zerlegen #angst

    Ich glaube, wir sprechen hier z.T. über unterschiedliche Lebensalter.

    Als Kleinkinder waren meine Kinder ganz und gar nicht dafür gemacht, ruhig zu sein - jedenfalls dann nicht, wenn ich es wollte. Eine Zeitlang ging es immer mit Malen oder Puzzeln oder Kneten, aber man konnte nie sicher sein.


    Ab Schulalter hat sich das aber geändert. Da geht es auch besser mit Absprachen, da ist mehr Verständnis da, an welchen Orten was angemessen ist etc.


    Unser Sohn war bei unserer Hochzeit knapp vier Jahre alt. Auf dem Standesamt waren wir ohne Trauzeugen, aber mit ihm (war ja irgendwie auch seine Hochzeit), und damit er beschäftigt war, haben wir ihm unsere Digitalkamera in die Hand gedrückt und ihn gebeten, die Trauung zu dokumentieren.

    Wir haben ein einziges richtiges Hochzeits-Foto, schräg von unten aufgenommen, Vierjährigen-Perspektive. Ansonsten haben wir bestimmt 50 Fotos von Steckdosen, Teppichfransen, Thermostaten, Türklinken ...


    Gruß,

    F

    Also, ich war als Kind mit beiden Eltern (einmal Lehrkraft Gymnasium, einmal Grundschule) gelegentlich mit in der Schule - auch für Lehrkräfte ist das möglich, sogar ganz einfach. Ich habe im Unterricht hinten gesessen und gemalt oder "geholfen" ...

    Mein Vater war auch Lehrer und oft für meine Nachmittagsbetreuung zuständig. Bei so aus der Reihe Sachen wie Schulaufgaben nachschreiben durfte ich dann alleine im Lehrerzimmer warten. Ich fand das immer cool, hab mich aus der Zuckerdose bedient oder an Matrizen berauscht #schäm

    Hach ja, die Matritzen ... #nägel


    Schön war bei mir, dass ich sowohl meinen Vater als auch meine Mutter begleitet habe, wenn es sich ergeben hat (es waren nur wenige Male, meistens war ich betreut).

    Mein Vater hat mich bei akuter Krankheit auch genauso von der Schule abgeholt wie meine Mutter, sogar meistens er, weil er als Fachlehrer wohl leichter zu vertreten war als eine Grundschul-Klassenlehrerin, nehme ich an.


    Überhaupt sollten Kindern sehr gern Lehrer-Eltern haben. Ich sag nur vier Mal im Jahr Ferien ... (in denen ich natürlich meine Eltern auch habe arbeiten sehen - Abiturklausuren kann man auch im Wohnwagen korrigieren).

    Ich glaube, ein Grund, weshalb ich selber so gut mit meiner Freiberuflichkeit klarkomme, ist das Vorbild, das ich durch meine Eltern hatte, die einen großen Teil ihrer Arbeit zu Hause frei einteilen mussten.


    Gruß,

    F

    Schon deshalb ist es keine gute Idee, auf Atomkraft zu setzen, übrigens. Denn die braucht Kühlung, üblicherweise durch Flusswasser. Im Sommer muss man jetzt schon in Frankreich die Leistung der Kraftwerke extrem drosseln (Kühlwasser-Knappheit) - das ist dann nämlich auf einmal keine verlässliche Energiequelle mehr.


    Wir überlegen jetzt an Regentonnen-Systemen herum, weil der Regen unsere Tonne nicht schnell genug auffüllt, es aber eigentlich in unserer Region übers Jahr genügend regnet - nur nicht dann, wann es soll.


    Gruß,

    F

    Danke Dir, dass Du das noch ausgeführt hast. Ich gebe zu, mich hat das sehr beschäftigt, eben weil ich selbst mal in einer Situation war, die ich ganz anders geplant hatte.


    Job-Entscheidungen möchte ich ja sowieso nicht treffen müssen. Ich könnte ja nicht mal in ein Tierheim gehen, ohne mit einem Zoo nach Hause zu kommen, ich kaufe immer den krummsten Weihnachtsbaum - ich würde vermutlich lauter ungeeignete Menschen einstellen, nur damit sie irgendwo unterkommen.


    Und ja, ich denke auch, dass Vereinbarkeit von Beruf und Familie zwei Richtungen hat, und ich hoffe immer noch, dass im Zuge der Veränderungen in dieser Hinsicht noch viele andere Dinge selbstverständlicher werden - Feierabend, Nicht-Erreichbarkeit, Homeoffice, Krankschreibungen und ganz generell der Blick auf die Balance: Mal kann man viel geben, mal weniger, es muss Pausen geben und dann eben auch mal Sondereinsätze, und am Ende passt es in der Summe.


    Gruß,

    F

    Also, ich war als Kind mit beiden Eltern (einmal Lehrkraft Gymnasium, einmal Grundschule) gelegentlich mit in der Schule - auch für Lehrkräfte ist das möglich, sogar ganz einfach. Ich habe im Unterricht hinten gesessen und gemalt oder "geholfen" ...


    Tatsächlich mache ich mir Gedanken um die Aussage, die hier u.a. kam, eine Mutter, die ihr Kind für eine Stunde Bewerbungsgespräch nicht wegorganisiert bekäme, sei möglicherweise auch als Angestellte dann problematisch. Ich verstehe das total, die Personen ohne Netzwerk sind eben am wackeligsten.


    Ich befinde mich ja als Freiberuflerin mit ebensolchem Mann sowie Großeltern und Verwandtschaft in der Nähe in einer sehr privilegierten Situation, aber auch bei mir ist schon mal alles zusammengekommen und das Netzwerk hat nicht gegriffen.

    (Und das berufliche Gespräch, das ich hatte, während mein kleiner Sohn schreiend von seinem Babysitter daran gehindert wurde, mir nachzulaufen, war übrigens das Schlechteste, das ich je hatte :))


    Ich stelle mir gerade vor, die Mutter hätte ihr Kind draußen auf dem Spielplatz geparkt, hätte eine fremde Person gebeten, mal eben mit aufzupassen und wäre zum Bewerbungsgespräch erschienen, ohne das erwähnen. Der Eindruck wäre der einer verantwortungsvollen Person gewesen, aber das Gegenteil wäre der Fall.


    Gruß,

    F

    Fürs T-Shirt-Gestalten (für die Kreativität, die Gruppen-Erfahrung oder sowas, wo wir also vorher schon wussten, dass da nicht das neue Lieblingsshirt bei rauskommt :D ) haben wir oft ältere, schon vorhandene Shirts genutzt (gerne auch von mir aus Zeiten schmalerer Figur) oder welche organisiert - Flohmarkt oder Familie.


    Geht natürlich nicht immer. Aber man könnte z.B. als Schule darum bitten, wenn möglich kein T-Shirt für die Aktion neu zu kaufen. Zumal die eh erstmal gewaschen sein müssen, damit die Farbe hält - je älter das Shirt, desto besser der Halt :).

    Oder anregen, dass es nur ein helles Kleidungsstück sein muss, dann könnte man auch ein Unterhemd bemalen, das man noch daheim hat.


    Gruß,

    F

    Es waren aber schon ganz oft die gleichen Eltern die Dinge gemacht haben , auch weil diese ihre Zeit freier einteilen konnten.

    Mein Mann und ich gehören als Freiberufler zu den Leuten, die sich die Zeit freier einteilen können, und so sind wir welche von den immer gleichen Eltern, die Fahrdienste, Bastelhilfe etc. übernehmen. Eben WEIL wir wissen, dass die meisten anderen Eltern das nicht können, wir aber die Lehrerin in ihrem Engagement und ihren Ideen gern unterstützen möchten.


    Auf Dauer ist das dann ein sich selbst erhaltendes System, das ist schon klar. Eltern helfen, also werden Eltern eingeplant.

    Es wäre sicher besser, wenn die Lehrkräfte sich Aktivitäten einfallen ließen, die ohne Elternhilfe auskommen.

    Aber bis dahin mache ich das, mal mehr, mal weniger gerne, weil ich - anders als die meisten - die Möglichkeit dazu habe und eben nicht finde, dass jeder mal dran sein muss.


    Gruß,

    F

    Das ist ja völlig an mir vorbeigegangen mit der Hitze (Spanien klingt so krass).


    Gerade heute sagte meine Tochter, sie freue sich so auf den Sommer #blink . In Kürze ist Mittsommer ...

    Für uns hier im Norden (dänische Grenze) sind für die kommenden zehn Tage (mit einem Ausreißer am Samstag) viel Wind und kühle Temperaturen angesagt, es fühlt sich überhaupt nicht sommerlich an. Gestern waren es keine 17 Grad, gefühlt weniger, wegen des Windes.


    Am Montag bekommen wir einen Austauschschüler aus Portugal. Für den wird das definitiv ein Schock. :D


    Gruß,

    F

    darf ich noch weiter fragen, inwiefern dann seine drei Kinder betroffen sind - ist er durch sein eigenes Trauma nicht in der Lage gewesen, ihnen die Bindung zu ermöglichen, die das verhindert hätte?

    Ich springe hier kurz rein, weil ich nicht gesehen habe, ob du hierauf schon Antwort bekommen hast: In der Holocaust Traumaforschung gibt es tatsächlich den Begriff des vererbten Traumas bzw. spricht man auch von Holocaust-Überlebenden der zweiten Generation, also Menschen, die selbst nach dem Holocaust geboren sind, aber dennoch durch das sekundäre Erleben der Traumata in der Elterngeneration teils schwer psychisch belastet sind/waren. Ich kenne den genauen Forschungsstand dazu nicht, aber wenn dich das Thema interessiert, findest du z.B. unter den Suchbegriffen “zweite Generation Holocaust”, “vererbtes Trauma Holocaust” oder auf Englisch “second generation Holocaust survivors” viele Einstiegspunkte dazu.

    Danke Dir. Das kenne ich alles und habe mich auch schon damit beschäftigt.

    Gerade weil das hier aber nicht so explizit erwähnt wurde, habe ich nachgefragt.


    Ist aber ein interessanter Hinweis auch für andere hier Lesende, denke ich.


    Gruß,

    F

    Pinguini - falls Du das auch auf mich beziehst, tut es mir leid. Mir kam diese Frage einfach in den Sinn, weil ich genau daran eben herumgegrübelt habe. Ich habe sicher nicht gefragt, um Dich in die Pfanne zu hauen.


    Gruß,

    F