Beiträge von Frisch

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    Eher speziell, aber vielleicht auch etwas, das interessant sein könnte: Alexander-Technik. Keine Ahnung, ob das noch en vogue ist oder schon völlig veraltet. Oder, wenn es esoterisch sein darf, Watsu.


    Mir persönlich hat eine Cranio-Sacral-Behandlung mit Ende 30 zum ersten Mal im Leben gezeigt, wie ein entspannter Körper sich anfühlt :).


    Nach Reittherapie würde ich ruhig noch hartnäckiger suchen. Hier auf dem Land wird das immer mal angeboten, aber durch Mund-zu-Mund-Propaganda sind die immer genug ausgelastet und haben eher keine Websites.

    Mit solchen Sachen schlägt man manchmal mehrere Fliegen mit einer Klappe, finde ich. Ängstlichkeit abbauen ist oft ein Puzzleteil. Angespannte Muskeln sind ja ein Körpersignal, das in beide Richtungen funktioniert: Bei Angst spannt man die Muskeln an. Umgekehrt denkt das träge Gehirn dann oft: Oh, angespannte Muskeln - offenbar ist Angst angesagt. Jedenfalls ist das bei mir total offensichtlich.

    Entspannungsprozesse müssen bei mir daher in ganz sicheren Umgebungen stattfinden. Bei Yogakursen oder geführten Meditationen mit mehreren Leuten in einem Raum ist Entspannung für mich nur mit großer innerer Disziplin möglich.


    Gruß,

    F

    Wie cremen alles, was rauh, wund oder gerötet ist, mit der Baby-Po-Creme vom Weleda ein, die wir schon in Windelzeiten benutzt haben. Die heißt Calendula-Baby-Creme oder Wundschutz-Creme? (Wir nennen sie "Einhorn-Creme", weil sie offenbar eine Wunderzutat beinhaltet, die keine andere Creme hat :))


    Sie ist ganz ähnlich wie Bepanten, finde ich, und sie brennt nicht, auch auf sehr empfindlichen Stellen.


    Gruß,

    F

    So, und ich schreibe noch ein zweites Mal.

    Denn falls Du wirklich länger wegbleibst oder sogar ganz, liebe Kissix, möchte ich mich ganz dringend vorher noch bei Dir bedanken.

    Du hast trotz eigener Belastungen immer wieder nachgefragt, wie es mir geht, und das hat so unendlich gut getan. Denn zwischenzeitlich war es wirklich nicht so mein Jahr, und ich bin phasenweise in Schweigen verfallen und habe auch im echten Leben nicht mehr viele Menschen treffen wollen. Und allein, dass Du nachgefragt hast, hat mich da wieder rausgeholt.

    Wenn ich nicht das Gleiche für Dich tun kann, will ich es jedenfalls nicht vergessen und bei Gelegenheit für andere machen.


    Und solltest Du Dich umentscheiden oder ganz bald oder auch nach langer Zeit wieder zurückkommen, werde ich ganz viele Smileys benutzen, um das zu feiern (und das will etwas heißen - ich hasse Smileys #cool).


    Gruß,

    F

    Darf ich Dir mal meinen Respekt aussprechen dafür, dass Du der Sache jetzt auf den Grund gehst?

    Ich bin aufgewachsen in einer Welt, in der Kinder irgendwie nie irgendwas Schwerwiegendes hatten. Alles ging immer von alleine weg, manchmal mit Lindenblütentee ... angeblich.


    Einen Verdacht abzuklären, auch wenn das Ergebnis lebensverändernd sein würde, braucht unglaublich viel Mut. Zumal in Pandemie-Zeiten jeder Arztbesuch (der auch noch einen Rattenschwanz haben könnte) noch mal schwerer fällt.


    Nach Deinen Schilderungen würde ich erstmal nicht direkt von Diabetes ausgehen (das viele Trinken ist wohl schon sehr charakteristisch), und ich drücke fest die Daumen.


    Toll, dass Du Dich kümmerst! Kümmer Dich auch um Dich, wenn die Anspannung nachlässt.


    Gruß,

    F

    Danke, hab's gerade angeschaut.

    Macht mir leider gar keine Hoffnung. Ich kann mir eine Welt vorstellen, in der CO2-Reduktion nicht mit Verzicht einhergeht, sondern mit neuen Strukturen, an die ich mich nicht nur schnell gewöhnt haben werde, sondern mit der auch ein Gewinn an Lebensqualität einhergehen könnte (Ausbau des ÖNVP und größere Akzeptanz von Rad und Füßen als Fortbewegungsmittel würde m.E. quasi nebenher zu einer Veränderung von Werten führen und am Ende zu deutlich artgerechterem menschlichen Leben).


    Ich glaube aber seit ein paar Jahren nicht mehr daran, dass das den Leuten zu vermitteln ist. Vielleicht habe ich die falsche Brille auf, aber ich sehe nirgends mehr die Lust, etwas zu verbessern oder eine Veränderung mitzutragen und einfach mal auszuprobieren, ob es nicht vielleicht doch gut ist. Dagegensein ist irgendwie zur allgemeinen Triebfeder geworden ...


    Eigentlich ist es ja eine gute Nachricht, dass es noch immer möglich zu sein scheint, die 1,5 Grad einzuhalten. Ich dachte, der Zug sei schon abgefahren und wir reden nur noch darüber, irgendwie nicht über 2 Grad zu kommen.


    Ich bin aber den Aktivist:innen extrem dankbar, dass sie eine Verbindung herstellen zwischen Öffentlichkeit/Politik und Wissenschaft. Ich frage mich immer, wie Forscher:innen es aushalten, das Sterben der Natur zu dokumentieren, ohne laut zu brüllen. Aber anscheinend gehört das nicht zum Beruf. Daher bin ich froh, wenn andere das Brüllen übernehmen.


    Gruß,

    F

    Könnte man die Kinder in zwei Gruppen aufteilen und sie mit jeweils mit einer Schatzsuche/Ralleye für die andere Gruppe beauftragen?

    Also so: Vor Ort gucken, was es so gibt (Spielgeräte, Bäume, Verstecke), jede Gruppe bekommt einen Schatz zum Verstecken und Papier und Stift, um Aufgaben und Hinweise für die anderen zu notieren. Alle bekommen soundso viel Zeit, um alles vorzubereiten. Evtl. kann man das Gelände aufteilen, damit sich keiner in die Quere kommt.

    Wir hatten hier jedenfalls bei Geburtstagen in dieser Altersgruppe viel Spaß mit verrückten Aufgaben, die sie sich jeweils gegenseitig aufgetragen haben (irgendwo raufklettern und von oben etwas Peinliches rufen o.ä.) - bei uns werden damit traditionell Pfänder ausgelöst, aber das ginge ja auch als Aufgabe bei einer Schatzsuche.


    Auch klassische Charade sorgt hier tatsächlich für lustige Beschäftigung - aber ob die im Dunkeln funktioniert?


    Gruß,

    F

    Aber wenn es die Gegend sein soll (zwischen Eckerförde und Schlei), pass auf, dass Du nicht Damp erwischst. Da stehen direkt am Wasser Hochhäuser und verschandeln die Landschaft ganz unnachahmlich.


    Die Schlei ist herrlich, finde ich.

    Wenn man Bibi&Tina mag, kann man übrigens auf dem "Martinshof" wohnen (heißt in Wirklichkeit Hof Lücke). Ich habe lange in den Schleidörfern gewohnt, Ulsnis liebe ich total, da ist eine ganz süße, flache Badestelle mit einem alten Dachsbau im Wald. Freunde haben da eine Ferienwohnung (Puttbrese-Hof), aber vielleicht kann Dich ja das Angebot von Loriella verlocken?


    Eckernförde wird in Ferienzeiten tatsächlich sehr voll.


    Gruß,

    F

    Hallo,


    zwischen Kiel und Flensburg ist es tatsächlich am Wasser überall schön. Ich könnte mich nicht entschließen, einen bestimmten Abschnitt zu empfehlen.

    Vielleicht überlegst Du, was Du möchtest?


    Eckernförde und Kappeln sind beide sehr hübsch, beide im Sommer sehr touristisch, aber eben idyllisch. Eckernförde hat einen Stadt-Strand, das ist schon ziemlich besonders, Kappeln dagegen liegt an der Schlei und ist ein schöner Ausgangspunkt für Dampferfahrten und schön zum Boote-Gucken. Die Schlei ist flach und badewannenwarm im Sommer.


    An der Eckernförder Bucht gibt es auf beiden Seiten Abschnitte mit Steilküste, an denen man die schönsten Steine findet.

    Ich persönlich finde die viel beworbenen Sandstrände z.T. langweilig - sie sehen aus wie überall.


    Besonders gefällt mir landschaftlich das nördliche Angeln, wo die Eiszeit eine hügelige Landschaft geformt hat, die man dort nicht erwarten würde. Außerdem finde ich es reizvoll, am Horizont Dänemark sehen zu können. Dort gibt es aber keine Städte, und man braucht recht dringend ein Auto.


    Die Geltinger Birk ist ein besonderer Ort, ein ausgedehntes Naturschutzgebiet mit vielen Tieren (u.a. auch Wildpferden, aber die habe ich in zehn Jahren noch nie gesehen :)).


    Wie gesagt - Du müsstest erstmal andeuten, was Du Dir eigentlich wünschst. Einen Ort, von dem aus man viele schöne Ausflüge machen kann? Einen Ort, den man nicht zu verlassen braucht und trotzdem glücklich ist? Was zum Gucken oder Action oder möglichst viel Natur?


    Ich wäre ja neugierig, was @Kiwi empfehlen würde ...


    Gruß,

    F

    Ich organisiere gerade eine Detektiv-Schatzsuche, die allerdings alles andere als magisch ist. Ich schreibe trotzdem mal ein paar Sachen auf.

    Der Dieb hatte "weißes Pulver" dabei (Mehl)

    Die Hinweise sind verschlüsselt, ein Zettel ist mit Zitronensaft beschrieben (wird über einer Kerze sichtbar), einer ist codiert (Phantasiezeichen statt Buchstaben, ein Schlüssel liegt bei), ich habe Ausschnitte fotografiert, die die Kinder finden müssen, die weisen den Weg. Der Schatz ("die Beute") ist mit einem Fahrradschloss gesichert, die Zahlen finden sie auf einem Grabstein (die Suche kreuzt einen Friedhof).


    Wir haben noch einen Anruf von einem Kommissar, der um Hilfe bittet, mein Sohn produziert auch noch das Video einer Überwachungskamera, das Hinweise liefert.


    Wenn ich Zeit habe, bastele ich noch Lupen mit rotem Papier, damit ich etwas mit "Störgekritzel" (in Rot, eigentlicher Text in Hellblau oder so) codieren kann.


    Muss los, sorry, vielleicht später noch mehr ...

    Gruß,

    F

    Ein kleiner, aber feiner Unterschied ist ja immer, ob man MIT den Kindern Spaß hat (wie bei @casas Beispiel mit dem See und den Pommes), oder ob man den Kindern Spaß/Haribo erlaubt, weil man eigentlich keine Lust hat auf das, was gerade angesagt wäre. Also "Scherben" verursachen, um sich selbst zu entlasten.

    Und ja, das kenne ich von etlichen Vätern und hat für mich nichts mit Fünfe-gerade-sein-lassen, Ferienstimmung oder dem Bemühen zu tun, den Kindern ein schönes, ereignisreiches Leben zu ermöglichen (wie bei @casas Beispiel mit der spontanen Übernachtung).


    Da geht es um Bequemlichkeit und letztlich sogar Vernachlässigung, die als Coolness getarnt wird. Am Ende hat der verantwortliche Mensch nämlich genau das gemacht, was er wollte, auf Kosten anderer, und lässt es gerne auch noch so aussehen, als wäre der andere Elternteil verkrampft oder kontrollsüchtig. Wer die Scherben aufkehrt, macht dabei im Übrigen selten eine sympathische Figur, und so manifestiert sich eine Rollenverteilung, die auch nach außen hin für einen unangenehm ist. Für denjenigen, der immer nur reagiert, ist es schwer, das Narrativ mitzubestimmen.


    Wenn jemand einfach weggeht, weil er "keinen Bock auf Familie" hat, ist es offensichtlich, dass es egoistisch ist. Wenn jemand den Kindern Spaß erlaubt, weil er "keinen Bock auf angemessene Betreuung" hat, ist das weniger offensichtlich.


    Die Genderkacke kommt da ins Spiel, wo die Sozialisierung steckt und die gesellschaftliche Akzeptanz.


    Aber vielleicht interpretiere ich in @die.lummes Schilderungen auch zu viel rein ...


    Gruß,

    F

    In der ZEIT - leider wohl nur für Abonnent:innen lesbar - ist ein Artikel von Christian Drosten zu einem Vorgehen während einer möglichen zweiten Welle, die im Kern anders verläuft als die erste, weil sie "von innen heraus" kommt und nicht von Reisenden hereingetragen wurde.


    Er legt darin eine Strategie dar, wie man Gesundheitsämter und Wirtschaft entlasten könnte, indem man die neueren Erkenntnisse über das Virus berücksichtigt.


    Kurz gesagt schlägt er vor, in der Hauptsache Cluster zu verfolgen. Ist ein Kind in einer Klasse z.B. positiv getestet, geht man von einem möglichen Clustergeschehen aus und schickt alle Betroffenen in Quarantäne. Diese dauert allerdings nur fünf Tage, erst am Ende dieser Zeit wird überhaupt getestet. Die ansteckendste Zeit ist damit bei den allermeisten Fällen vorüber. Er geht sogar so weit vorzuschlagen, dass auch positiv Getestete danach wieder zur Arbeit oder in die Schule gehen können, sofern die nachgewiesene Virenlast im Rachen eine Obergrenze nicht überschreitet. Er nennt das Restrisiko und findet das verantwortbar, weil seiner Meinung nach letztlich mehr Arbeitgeber:innen bereit sein werden, Mitarbeiter:innen fünf Tage freizustellen als jeweils zwei Wochen. Außerdem meint er, die Betreuung der Cluster-Mitglieder sollte durch den/die Hausärztin erfolgen, damit das Gesundheitsamt nicht überlastet wird.


    Ich hoffe, ich gebe das einigermaßen korrekt wieder.


    Jedenfalls: Die Diskussion darum, wie bei einer zweiten Welle mit der Quarantäne sinnvoll umgegangen werden kann, beginnt bereits. Ich hoffe, es wird dann auch klare Anweisungen aus der Politik an die Arbeitgeber:innen geben, damit nicht jede Einzelperson für sich immer alles klären muss.


    Gruß,

    F

    Ich glaube auch nicht so recht an die fröhlich verkündete Color-Blindness einiger Mitbürger:innen, obwohl ich es nachvollziehen kann. Ich nehme z.B. Übergewicht bei neuen Begegnungen wahr, sortiere dieses Merkmal aber schnell in die Unwichtigkeitsschublade meines Gehirns. Das ist kein Automatismus, sondern Training (ich möchte das so) und Erfahrung (ist in der zwischenmenschlichen Begegnung kein wichtiges Kriterium).

    So ähnlich funktioniert es vermutlich bei vielen von uns mit Hautfarben. Und das nennen wir dann Color-Blindness.


    Was die Kinder angeht, so nehme ich es bei meinen beiden so wahr, dass sie sehr wohl Hautfarben sehen, aber aufgrund fehlender Vorurteile und weiterer Einordnungskriterien andere Schlüsse ziehen als ich.

    Die (zugegeben wenigen) Kinder in ihrem Umfeld, die dunkelhäutig sind, haben nicht unbedingt sehr dunkle Haut. Bei meiner Einschätzung beziehe ich, ohne es zu merken, ganz viele weitere Faktoren ein (Haarfarbe, -strukur und Frisur z.B., ich checke die Eltern ab, gucke nach Namen, Akzent, Kleidungsstil, Hinweise auf religiöse Prägung, ja selbst die Anzahl der Geschwister kann in meinem verkorksten Schubladengehirn eine Rolle spielen).

    Das tun meine Kinder (noch) nicht. So etwas könnte auch eine Rolle spielen, wenn Kinder angeblich die Hautfarbe nicht sehen. Erst ab einer starken Abweichung von der als Norm empfundenen "Farbskala" wird es zum erwähnenswerten Merkmal. Das ist dann aber keine Color-Blindness, sondern mangelndes Repertoire an Vorurteilen.


    Ich hoffe, ich werde nicht missverstanden. Ich finde nicht, dass mein Gehirn da Lob für verdient, ich finde es einigermaßen beknackt, dass ich so dringend alle immer "einsortieren" möchte. Bei sehr hellhäutigen Afro-Amerikanern in US-Fernsehserien bin ich oft irritiert (Was ist denn das nun?), genauso wie bei non-binären oder transgender Menschen.

    Ich habe mal das Projekt einer Künstlerin gesehen, in dem sie versuchte, die Farbe der Haut einer Person auf der Farbskala von Alpina-Farben zu bestimmen (also z.B. Frischs Hautfarbe = hellbeige 125 oder sowas). Ich war extrem überrascht, wie dunkel die Haut mancher Menschen war, die ich als hellhäutig wahrgenommen habe, und wie hell die Haut einiger, die ich als dunkelhäutig einsortiert hätte. Da habe ich zum ersten Mal bewusst gemerkt, wie viele weitere Merkmale ich mit einbeziehe. War sehr interessant und entlarvend.


    Gruß,

    F

    Auch die bleibenden Zähne können erstmal schief rauskommen oder sich gegeneinander verschieben. Ist ja irgendwie auch klar, dass da oft noch nicht genügend Platz ist in den Mini-Lücken zwischen den Milchzähnen.

    Bei meinen Kindern sind oft die Zähne auch total empfindlich, wenn wieder mal das große Schieben angesagt ist.


    Das ist doch auch einer der Gründe, weshalb man mit den Zahnspangen üblicherweise erst anfängt, wenn die bleibenden Zähne da sind.


    So kenne ich es jedenfalls.


    Gruß,

    F

    Danke!


    Ich fürchte allerdings, die, die es bisher nicht hören wollten, werden es auch jetzt nicht hören wollen.

    Wissenschaft wird bei manchen immer nur genau so lange als Argument genutzt, wie es zum eigenen Gefühl passt.

    (Bitte nicht als Seitenhieb für Forums-User:innen verstehen - ich denke an Leute, die ich "in echt" kenne ...)


    Gruß,

    F