Beiträge von Frisch

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Nördlich von Kopenhagen liegt die dänische Riviera. Wunderschön. Aber man muss entsprechend schnell sein/Glück haben, um ein bezahlbares Häuschen zu finden. Dänen machen gern in Dänemark Urlaub und suchen sich da natürlich die besonderen Orte aus.

    Ich hatte die Thread-Starterin so verstanden, dass sie einen Urlaubsort sucht, der auch an ein Städtchen angebunden ist. Da hätte ich Kopenhagen jetzt rausgenommen.

    Ich lese übrigens selbst sehr interessiert hier mit. Schöner Thread.

    Gruß,

    F

    Ich habe übrigens auch mit Feriepartner.dk die besten Erfahrungen gemacht.

    Tipps habe ich nicht, denn ich bevorzuge beim Urlauben eindeutig die Pampa und behalte außerdem meinen Lieblingsort für mich.

    Landschaftlich finde ich die die Küsten dem Landesinneren immer vorzuziehen.

    Gruß,

    F

    Ich finde, das kommt bei allem zu wenig raus - Sachzwänge, Entscheidungen, Strukturen, schön und gut. Aber es profitiert eine Seite, und es gibt nach wie vor einen viel größeren Anteil an Freiwilligkeit auf eben dieser Seite. Woher soll ein Interesse kommen, das zu ändern?


    Mag ja sein, dass mein Mann, wenn er seinen Teil der Care-Arbeit nicht übernimmt, zu befürchten hat, dass ich ihn verlasse. Aber das ist das Schlimmste, was ihm passieren kann.

    Du hast Recht, Frisch, dass ich bei dem Gedanken, dass die Erkenntnis über die nur vermeintlich freie Entscheidung für Frau und Mann in einer Beziehung wichtig ist, davon ausgehe, dass es tatsächlich eine Liebesbeziehung ist, die hauptsächlich darauf basiert, dass beide einander lieben und wollen, dass es dem anderen Part gut geht.

    In so einer Situation wäre es mE tatsächlich für den Mann ein großes Unglück, wenn die Frau ihn verlässt, weil er seinen Anteil an der Care-Arbeit nicht übernimmt, und das sollte mehr als genug Motivation sein, die innerfamiliären Strukturen glattzuziehen, selbst wenn es schwierig und aufwändig ist. Bei Shevek beispielsweise scheint das ja geklappt zu haben.

    Mein Mann saugt also Staub, weil er mich liebt und will, dass ich nicht sauer auf ihn bin, während ich die Wäsche wasche, weil wir sonst keine saubere Wäsche mehr haben?

    Welche Konsequenz ergibt sich für meinen Mann, wenn er die Hausarbeit komplett aufkündigt?

    Wird die Grundschullehrkraft ihn anrufen, weil die Kinder kein sauberes Sportzeug mehr haben? Wird das Jugendamt ihn fragen, warum der Boden so krümelig ist? Wird vor Gericht irgendjemand finden, er sei nicht geeignet, Zeit mit den Kindern zu verbringen, weil er nicht kochen kann?

    Wenn er einfach keine Kinderkranktage übernimmt - werden die Kinder ihn blöd finden? Wenn er ihnen keinen Unterhalt zahlt, werden sie es merken (und ihn blöd finden)? Wird er keine neue Beziehung finden, weil jeder begreift, dass ein Mann, der nicht kocht und nicht staubsaugt, irgendwie keine gute Partie ist? Wird man ihm irgendetwas nicht zutrauen auf dieser Welt, weil er keine Ahnung hat, wie man eine Waschmaschine bedient? (Im Gegenteil, er wird wahrscheinlich Finanzminister :))

    In letzter Konsequenz ist es doch so: Wenn der Mann Bock hat auf Partnerschaft und Kinderziehung, kann er mit Hilfe eines Staubsaugers ganz schön weit kommen.

    Gruß,

    F

    Ich finde, das kommt bei allem zu wenig raus - Sachzwänge, Entscheidungen, Strukturen, schön und gut. Aber es profitiert eine Seite, und es gibt nach wie vor einen viel größeren Anteil an Freiwilligkeit auf eben dieser Seite. Woher soll ein Interesse kommen, das zu ändern?

    Mag ja sein, dass mein Mann, wenn er seinen Teil der Care-Arbeit nicht übernimmt, zu befürchten hat, dass ich ihn verlasse. Aber das ist das Schlimmste, was ihm passieren kann.

    Ich hingegen habe viel mehr zu verlieren. Bis hin zu gesellschaftlicher Ächtung.

    (Und bitte keine anekdotischen Geschichten, dass Frauen auch ihre Familien verlassen und ein geiles Leben ohne Unterhaltspflicht im Untergrund führen können, denn das ist - stand heute - wirklich nur anekdotisch...)

    Wenn mein Mann hingegen beschließt, jetzt sofort unser Eltern-Erwerbs-Modell aufzukündigen, könnte es ihm sogar - kurzfristig - jede Menge Vorteile bringen. Ich bin letztlich darauf angewiesen, dass er es in unserem Modell gemütlich hat, und deshalb investiere ich (oft unbewusst) viel, um es ihm gemütlich zu machen.

    Gruß,

    F

    nur kurz: ich hab seit gestern nachmittag hier nicht mehr lesen können und werde auch in nächster zeit nciht dazu kommen. tut mir leid und es gibt keinen Zusammenhang mit Thema/forum oder so.

    Danke, dass Du das schreibst. Ich habe nämlich sofort an einen Zusammenhang gedacht, als ich sah, dass Du eine Pause willst, und das hätte mich sehr betrübt.

    (Wobei so plötzlich eine Pause auf unbestimmte Zeit zu brauchen, auch nicht besonders schön klingt - ich hoffe sehr, es ist alles zu bewältigen, was das Leben Dir gerade beschert, wenn ich das sagen darf.)

    Alles Gute Dir.

    Gruß,

    F

    Hast Du eine aktuelle Karte für Schweden Frisch?

    Ja, der Clou in Schweden ist, dass es nur Flecken sind, die als Hochrisiko-Gebiet gelten - rund um Göteborg z.B. und an der Ostküste. Leider zeigen manche Karten inzwischen der Einfachheit halber ganz Südschweden rot an. Die Gebiete sind ja auch nicht fix, und dann taucht eben doch mal ein Fall woanders auf.

    Hast Du eine aktuelle genaue Karte?

    Bisher hatten wir unsere Hütte immer so gemietet, dass in alle Richtungen zwei Stunden Autofahrt kein roter Risiko-Fleck ist :).

    Mir hilft der Austausch hier übrigens gerade sehr, mich ein bisschen zu sortieren ... Auch gut zu hören, dass die Impfung so gut vertragen wurde von einigen.

    Gruß,

    F

    Der Hosentipp ist super, danke huehnchen69, allerdings geht es um den Sommerurlaub, da werde ich wohl eher nicht die Familie in die passenden Hosen zwingen können.

    Unsere Erfahrung vom letzten Sommer in Schweden war, dass der Hund täglich zahlreiche Zecken eingesammelt hat, während wir Menschen dann an uns kaum welche gefunden haben (natürlich hat meine Mutter die eine Zecke gehabt, die sich eine unzugängliche Stelle ausgesucht und Borreliose übertragen hat - aber das ist eine andere Geschichte).

    Vielleicht ist also der Hund unsere Familien-Zeckenhose?

    Auf dem Hund versterben die Zecken übrigens ...

    Der Große ist jetzt 16, die Kleine 10 Jahre alt.

    Mein Problem ist, dass ich mit zunehmendem Alter mehr weiß und immer schissiger werde. Und dann verliere ich aus den Augen, was eigentlich vernünftig ist und was nicht.

    Früher fand ich die Mäuse im Wandschrank irgendwie süß - jetzt checke ich als erstes, ob es sich um eine Rötelmaus handelt.

    Früher habe ich aus gesammelten Vogelfedern Faschingsschmuck gebastelt - heute frage ich mich, ob ich nicht zur Sicherheit die Meisenknödel reinholen soll, bevor wir hier der H5N1-Landeplatz werden.

    Usw.

    So will ich eigentlich nicht sein.

    Es tut mir daher sehr gut, einfach mal zu hören, wie andere Familien das handhaben, damit ich mich selbst besser einschätzen und positionieren kann. Am Ende entscheidet eh mein Bauchgefühl. Denn ein Urlaub, in dem ich ständig Sorgen habe, ist nix, das ist klar.

    Gruß,

    F

    Liebe Rabeneltern,

    wir leben in einem Gebiet, in dem FSME nicht endemisch ist, hier wird folglich auch nicht routinemäßig dagegen geimpft.

    Unsere Urlaube waren bisher immer weitgehend außerhalb von Risikogebieten. Weil ich so eine Schisserin bin, habe ich unsere Schweden-Urlaube, in denen traditionell gerne Zecken eingesammelt werden (Blaubeerenpflücken, Waldspaziergänge) in der Vergangenheit so geplant, dass die Risikogebiete nicht mal aus Versehen betreten wurden.

    Jetzt weiten sich die Gebiete aus, ich liebe Schweden nach wie vor und würde dort gerne mit meiner Familie hinfahren. Die Kinder sind größer und weniger wuselig, unser Hund sammelt beherzt die Zecken ein, wenn wir ihn vorgehen lassen, die Fälle sind selten, die schweren Fälle noch seltener, es ginge um zwei Wochen im Sommer ...

    Impfungen sind mir schon immer nicht leicht gefallen, und allein das Organisieren mit korrekten Zeitpunkten für alle Familienmitglieder treibt mir den Schweiß auf die Stirn.

    Mögt Ihr mir erzählen, wie Ihr es handhabt mit der FSME-Impfung, wenn Ihr nicht in einem endemischen Gebiet lebt, aber gelegentlich dort Urlaub macht?

    Bin ich zu schissig oder nicht schissig genug?

    Gruß,

    F

    Ich unterscheide zwischen "normalem" Kopfschmerz und Migräne anhand des unterschiedlichen Hirn-Gefühls.

    Wenn ich rechtzeitig Schmerzmittel nehme, kann ich einen Anfall komplett abfangen, z.B., aber natürlich habe ich dann eigentlich eine Migräne, die ich eben nur betäubt habe. Merken kann ich das dann an neurologischen Ausfällen u.ä., aber ich kann sie mit Glück auch ganz vergessen.

    Die Stärke der Schmerzen spielt daher für mich keine Rolle. Migräne ist, wenn es diese bestimmte Art von Anfall ist (mit oder ohne Kopfweh, mit oder ohne Aura, mit oder ohne Wortsalat).

    Also ja: Natürlich ist es eine Migräne, obwohl die Schmerzen erträglich sind. Migräne ist so viel mehr als unerträglicher Kopfschmerz, der ist nur ein mögliches Symptom.

    Gruß,

    F

    Ist ja noch gar nicht so lange her, dass Fliegen einfach teuer war. Mein Mann und ich haben eine USA-Reise gemacht, als wir als arme Kirchenmäuse plötzlich zu etwas Geld kamen - das war eben genau das (wer schrieb das oben?): eine Reise, kein Urlaub.

    Das Teuerste waren die Flüge.

    Das waren dann eben Once-in-a-lifetime-Geschichten. Wir haben uns gefühlt wie Goethe in Italien ...

    Gruß,

    F

    Oh, wie wunderschön!

    Ich war vor vielen, vielen Jahren (als Schülerin ;)) in Praiano, direkt an der Amalfitanischen Küste südlich von Neapel. Traumhaft schön.

    Wir sind übrigens seinerzeit mit dem Nachtzug bis Bologna (von München) gefahren und von da aus mit dem Zug weiter bis Neapel. Nachtzug bis Rom gab es damals auch. Fand ich sehr komfortabel und machbar. Aber ich war ja auch noch jung ...

    Gruß,

    F

    Edit: Ausflüge gingen von dort aus nach Paestum, Neapel, auf den Vesus, Pompeji und Capri usw. Alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Auto eröffnen sich natürlich ganz andere Möglichkeiten. Herbst ist die ideale Zeit!

    Ich finde es toll, dass so viele "Normalos" da waren.

    Im Radio hörte ich vor einigen Tagen eine Frau aus der Umgebung von Lützerath, die sagte quasi wörtlich: "Diese Leute da schaden ja letztlich der Klimabewegung." Und ich dachte: Nee, die SIND die Klimabewegung.

    Wer soll es denn sonst sein?

    Ich denke auch, dass alle hier genannten Beobachtungen oder Empfindungen von Polizeigewalt oder Randalierertum irgendwie zutreffen werden, das kann man einfach nebeneinander stehen lassen.

    In der Bürgerrechtsbewegung in den USA gab es regelrechte Schulungen für Demonstrierende, wie man gewaltlos bleiben kann, wenn die Polizei anrückt. Weil es eben so unglaublich schwer ist, sich nicht akut bedroht zu fühlen und entsprechend zu reagieren. Und weil es Dynamiken gibt, die einen mitreißen. Warum sollte das hier anders sein?

    Die Erfahrung von Ohnmacht und Radikalisierung gehen jedenfalls Hand in Hand.

    Gruß,

    F

    Schau, Kissix , hier haben einige Personen erklärt, dass ASS das einzige bei ihnen wirksame Mittel gegen Schmerzen ist, die unbehandelt auf Dauer geradlinig in den Wahnsinn führen. Jedes hier besprochene Mittel hat auf seine Weise ziemlich fiese Nebenwirkungen. Du hast deine persönliche Geschichte mit Aspirin, aber es kann ja doch nicht sein, dass hier nun Leute Angst vor nötigen Medikamenten entwickeln, oder? Eigentlich sollte es reichen, sich im Zweifelsfall mit Arzt:Ärztin zu besprechen und dann zu machen.

    Meiner Erfahrung aus 17 Jahren Medizin nach reicht es oft leider nicht.

    Frisch es tut mir leid, dass ich dir Angst gemacht habe. Hast du eine Neurologin? Vielleicht gibt es die Möglichkeit, die Migräneattacken mit dieser zu besprechen und dir ein anderes Medikament geben zu lassen. Ich oben schon geschrieben habe, gibt es ja außer du Ibuprofen, Paracetamol und ASS noch ein paar andere, durchaus wirksame Schmerzmittel, die nur viel weniger bekannt sind. Und gerade für Migräne gibt es inzwischen relativ viel Auswahl, finde ich. Ich habe zwei Jahre lang in der Schmerzambulanz mitgearbeitet, und ASs war in der ganzen Zeit nicht einziges Mal das einzige Medikament, was gewirkt hat. Vielleicht bist du bisher einfach nicht gut genug beraten worden, was es für Alternativen gibt. Und natürlich wirkt Aspirin schmerzlindernd, das will ich doch gar nicht in Abrede stellen. Und wenn, nach ausführlicher Beratung und dem Ausprobieren andere Medikamente, ASS als das einzige Medikament übrig bleibt, das wirkt, dann würde ich auch dazu raten, es zu nehmen. Aber eben erst, wenn alle Alternativen nicht ausreichend waren. Verstehst du, was ich meine? Es tut mir leid, dass ich Dir Angst gemacht habe.

    Danke, das ist hilfreich.

    Ich guck mal, ob ich eines Tages die Energie dafür finde. Mein letzter Besuch bei einem Neurologen (Wartezeit 4 Monate) wegen Taubheitsgefühlen durch Long Covid bestand darin, mir mit dem Zeigefinger an die Nase zu fassen, auf einer geraden Linie zu gehen und dann nach Hause geschickt zu werden ... Ich bin einfach durch zur Zeit mit Arztbesuchen, und ich habe keine Kraft, für irgendwas zu kämpfen. Ich bin mit allen Symptomen komplett alleine, weil keiner weiß, was zu tun ist, und ich war bislang unendlich froh, wenigstens eine Baustelle ganz alleine im Griff zu haben.

    Auch wenn ich sehr zu schätzen weiß, dass so viele hier schreiben, wie ich vorgehen könnte - danke für Eure Gedanken und Anteilnahme. Aber ich bin 45 Jahre alt und habe Migräne, seit ich 11 bin. Nur so zur Einordnung meiner Erfahrungen.

    Und ja, ich habe jetzt tatsächlich ordentlich Angst, die ich vorher nicht hatte. Mal gucken, wie ich das eingeordnet bekomme. Das triggert natürlich bei mir kräftig was an (siehe Vorgeschichte aus meiner Jugend: Wer es nötig hat, Schmerzmittel zu nehmen, muss sich nicht wundern, wenn er eines schmerzhaften Todes stirbt oder abhängig wird oder arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen bekommt).

    Sorry, dass ich diesen Thread da irgendwie gekapert habe. Jetzt mach ich erstmal Weihnachten - mit Stress und Schlafrhythmusverschiebung üblicherweise ein Garant für Migräne ...

    Gruß,

    F