Beiträge von mamaraupe

    www.wurmberg-seilbahn.de
    Auf der Seite ist auch eine Webcam.
    Da sie beschneien können, scheinen sie genug Schnee zu haben.


    www.schneenews.de
    Hier siehst du, welche Lifte offen haben.
    Es gibt am Torfhaus einen Rodellift, der ist lustig. Und am Wurmberg kann man mit der Gondel hoch und mit dem Schlitten wieder runter. Bei wenig Schnee ist auch mal eine Talabfahrt zum Rodeln freigegeben.


    Außerdem hats in Braunlage noch ein Eisstadion, das ist auch sehr nett.


    Allerdings ist jetzt am Wochenende wohl ziemlich voll zu erwarten wg Zeugniswochenende.
    Aber vielleicht könnt ihr ja auch unten ein Quartier nehmen und tagsüber hoch in den Schnee fahren, wenn es zu überlaufen ist. Da kann ich aus persönlichen Gründen Bad Lauterberg empfehlen.
    #super
    Hat auch ein tolles Spaß-Hallenbad mit Wellen und tollen Rutschen, falls man eine Pause vom Schnee braucht.

    Meine auch, aber zu dem Aspekt haben schon viele andere was geschrieben. Und ich glaube, das war in seiner Summe schon viele für die TS. Daher der vorsichtige Versuch einer Erklärung, keiner Entschuldigung.


    Mir ging aber es vor allem um den Aspekt "warum bekommt das Kind plötzlich auch Wutanfälle bei Oma". Und da war bisher nur die Erklärung "Heimweh" zu lesen. Deshalb von mir ein anderer Fokus.

    Dass die Wutanfälle seit einiger Zeit auch bei der Oma vorkommen, wäre (war) für mich unabhängig von allem anderen zuvor beschriebenen eher ein gutes Zeichen.
    Meine beiden waren auch regelrechte "Wutzwerge". Und ich habe auch nicht immer den Grund dafür gesehen oder verstanden (OT manchmal geht mir das heute noch so).
    Aber bei der Oma war das sozusagen der "Ritterschlag", als sie anfingen, dort wütend zu werden. Denn vorher, als sie noch nicht sicher waren, haben sie kooperiert. Den Druck rausgelassen haben sie dann hinterher daheim, was nicht immer lustig war.
    Aber als sie bei Oma sicher waren, konnten sie sich halt auch dort benehmen, wie zu Hause. Weil sie sich sicher waren, sie werden trotzdem geliebt.
    Vielleicht ist da ja bei euch auch was dran?


    Und Oma kann eben mit den Wutattacken nicht so routiniert und souverän umgehen und ist dazu noch weniger reflektiert als ihr. Und damit hat sie einmal kräftig daneben gelegen in ihrer Einschätzung.
    Das würde ich da raus lesen.

    Ach, vergessen habe ich noch, dass wir den Großen immer in seiner Rolle als Grossen bestärken. Bleiben sie mal 5 min allein im Haus oder gehen sie zusammen irgendwo hin, stellen wir klar, dass er das sagen hat und sie auf ihn hören muss. Er hat mehr Rechte, bleibt länger auf, darf mehr; und ganz allmählich versteht er auch, dass da auch mehr Pflichten zu gehören. Und je sicherer er in seiner Rolle ist, umso weniger muss er sich ihr gegenüber hervortun oder durch körperliche Gewalt beweisen, dass er größer ist. Weil wir es immer wieder unaufgefordert anerkennen.

    Wir haben hier auch zeitweise richtig viel Stress zwischen den beiden gehabt. Inzwischen glaube ich, dass es wirklich dauerhaft besser geworden ist, so lange läuft es schon gut. Und fast immer war / ist es der Große, der Streit sucht.


    Was haben wir gemacht. Wir haben zum Einen mit dem Großen ganz viel gemacht. Weil auch andere Dinge dazu kamen, haben wir von Außen eine Kinderpsychologin drauf gucken lassen. Die wiederum hatte ganz viele gute Ansätze, die auch hier teilweise schon genannt wurden, auf die man sich selber kommt, wenn man nicht gerade mitten in der Situation steckt.


    Exklusivzeit, positiv verstärken, das Positive im Kind sehen. Kleine Übungen: Abends für sich selber aufzählen, was alles toll am Kind ist; loben, loben, loben. Vor allem letzteres ist mir heute noch im Ohr. Wir hatten die Situation, dass er immer, wenn ich die Kleine gelobt habe für etwas, was sie toll gemacht hat, dazwischen kam mit "ich kann das aber besser". Das hat mich zum Ende so genervt, dass ich dann auch mal harsch wurde und drauf hin gewiesen habe, dass er das natürlich besser könne, weil er ja eben 4 Jahre älter ist.
    Sie meinte dazu, dass wir genau das mal lassen sollen, sondern ihm das Lob dann auch geben sollen, gerne auch, bevor er es sich "erfragt". Ihre Prognose war, dass wenn sein Lob-Bedürfnis unaufgefordert erfüllt wird, es von selbst kleiner wird. Und ja, sie hatte Recht. Das hat vollständig aufgehört. Und immer, wenn es wieder anfängt, merke ich daran, dass er gerade wieder ganz viel Bestärkung braucht.


    Außerdem machen wir hier gute Erfahrungen mit Belohnungskärtchen. Die sind hier im Forum zwar verpönt, aber bei uns hat das ganz viel Frieden reingebracht: puntekärtchen, auf denen er 5 Punkte sammeln kann (wenn die Tage gut laufen) und dann eine Überraschung bekommt. Auch hier wieder die Psychologin: Ziele so setzen, dass er sie realistisch erreichen kann. Klein anfangen.


    Dann habe ich ihn genommen und "aufs Team eingeschworen". Klar gesagt, dass wir bestimmte Dinge nur noch tun, wenn die Kinder an einem Strang ziehen und sich als Team verstehen. Muss ich heute noch von Zeit zu Zeit wiederholen. Das hat den Vorteil, dass man die Botschaft an beide adressieren kann und sich der Große nicht irgendwie anders behandelt fühlt.


    Auch habe ich schon Aktivitäten als Preis ausgesetzt dafür, dass sie zusammenhalten und das gemeinsam machen.


    Keine Ahnung, ob für dich was dabei ist, bei uns ist es um Lichtjahre besser geworden. Natürlich gibt es Streit, auch ist es immer noch so, dass eher der Große den Streit sucht. Aber es hat für mich das Niveau normaler Geschwisterstreitigkeiten bekommen und es gibt viele Momente, wo sie einfach wunderbar zusammen spielen.

    Ich putze mit Elmex sensitive, ausschließlich, ich merke sofort, wenn ich mal eine andere nehmen muss.
    Dann quasi wöchentlich mit Elmex Gelee drauf.
    Und 2mal im Jahr macht die Prophylaxe-Frau noch irgend ein Mittelchen auf die Zähne.
    Damit gehts ganz gut.
    Ach ja, bei mir liegen auch noch die Zahnhälse frei.

    Die "ausländischen Muslime" find ich immer wieder toll, bei AfD ebenso wie bei den anderen Nazis.
    Man stelle sich bloß mal vor, das sind gar keine Ausländer mehr, zumindest nicht alle. Die kann man gar nicht "ausweisen", "wegschicken" oder was auch immer. Das sind Deutsche, die wohnen hier. Die haben bloß eine andere Religion als ich.


    Aber das denen von der AfD erklären zu wollen, geht wahrscheinlich gar nicht. Ist zu komplex.

    Ich muss im Wortlaut die gleichen Fragen stellen und darf nicht mal in der Reihenfolge variieren, sonst habe ich die Gremienvertreter und die Personalstelle auf der Palme. Hab' ich in meinem ersten geführten Vorstellungsgespräch nämlich mal gemacht, weil mir langweilig wurde. Ups, da wurde mir aber sehr deutlich gemacht, dass das gar nicht geht, weil sonst nicht vergleichbar und damit anfechtbar.
    Ist allerdings auch Öffentlicher Dienst, keine Ahnung, ob das anderswo genauso streng gesehen wird.

    Ich glaube, es gibt viele Kinder, die zwischen 4 und 5 so ein "Buchstabenfenster" offen haben und sich dafür interessieren. War zumindest beim Großen auch so. Und bei einigen aus seinem Kindergarten. Zum einen hat sich das zwischen 5 und 6 wieder etwas gelegt, nachdem er Druckbuchstaben (groß) lesen und schreiben konnte und bis 10 kleine Rechnungen konnte. Wir haben ihn machen lassen und erklärt bzw. geholfen, aber weder gepusht noch verhindert.
    Und zum anderen war ich heilfroh, dass er den Stoff der 1. Klasse zumindest schon teilweise vorher beherrscht hat, denn die Umstellung von Kindergarten auf Schule hat bei uns so viel Neues im Organisatorischen und Sozialen mit sich gebracht, dass es ein Glück war, dass wir nicht auch noch den Schulstoff an sich als Baustelle hatten.
    Von daher noch ein Plädoyer für "machen lassen".

    Was bitte hast du tolles studiert, wo man bis ins 10. Semester kommen konnte, ohne zu lernen?


    Ein Abi machen ohne LANGE zu lernen, das geht (weiß ich). Da hab ich auch prokrastiniert bis 2 Tage vorher (dann aber Panik bekommen). Aber im Studium wäre allerspätestens dann Schicht im Schacht gewesen, als ich hab Vordiplom machen müssen, weil ich dafür Scheine gebraucht habe, wo es ohne lernen nicht ging. Ich bin jetzt echt interessiert, wie man das macht, bis zum 10. Semester nicht ernsthaft zu lernen (oder ob das jetzt eine leichte Übertreibung deinerseits war, um deine Argumentation schlüssiger zu machen ;) )?


    Architektur, da ging das tatsächlich. 8o
    Klar hab' ich mir vor Klausuren auch schon in der Schule abends den Stoff noch mal angeguckt, auch mal Vokabeln gelernt. Und in der Uni habe ich dann auch mal 2-3 Tage vorher angefangen, musste ja. Aber dass das nichts mit ernsthaften Lernen zu tun hatte, war mir bei meiner Wiederholungsprüfung bzw. dann im Staatsexamen klar. Solche Paukerei braucht bestimmt kein Kind in der 5.,6. oder sonst welcher Klasse, da bin ich ja bei allen anderen Beiträgen hier dabei.


    Aber ich wollte auch nicht angeben oder so, sondern nur deutlich machen, dass es nicht gesagt ist (oder zumindest mal war, zugegebenermaßen ist mein Gymnasialerfahrung 20 Jahre her), dass sich Noten oder Aufwand dafür auf der weiterführenden Schule gegenüber der Grundschule verändern und man auch als fauler Schüler die Möglichkeit hat, einen vernünftigen Abschluss auf dem Gymnasium zu machen.

    Du bist ja toll, so schnell krieg ich Antwort, danke! :D
    Das mit dem Kies stört mich ja auch nur insoweit, als dass ich irgendwie das Bild im Kopf habe, entspannt irgendwo am Strand rumzuliegen und die Kinder buddeln im Sand (so kenn ich das von Usedom oder der Nordsee). Und im Kies kann man eben so schlecht buddeln.
    Wenn natürlich das Buddeln auch der Spielplatz hergibt, am besten auch noch mit Wasser dabei, dann hätte ich mein Bild zumindest wieder zum Teil :D
    Sind die Spielplätze schön? Es ist tatsächlich nicht ein Foto auf der Homepage davon.


    Ach, schwierig, das; hätte ich mir nicht so kompliziert vorgestellt.
    Entweder Kiesstrand oder keine Rutschen oder auf den Bildern tragen alle Badekappen (das geht für mich ja so gar nicht) oder nehmen keine Reservierungen, sondern geben an den, der als erstes da ist (würde ich nicht riskieren wollen) oder oder oder. Ein Pferdefuß ist an jedem, den ich mir angucke.

    Da bin ich beim googeln schon gelandet, scheint ja recht luxeriös zu sein und klingt auch sehr gut. Allerdings scheint der Strand nicht so toll zu sein (eher Kies) und dass ich auf der ganzen Homepage kein einziges Bild von einem Spielplatz entdecke, macht mich etwas skeptisch. Kennst du den, warst du da schon mal?

    Ich selbst war auch so ein Kind. Ich habe nie etwas für die Schule gemacht und war strunzenfaul (nein anders, ich hatte keine Zeit für Schule, weil ich so viele Hobbies hatte, die mir wichtiger waren). Grundschule alles im Einser- und Zweierbereich. Ich weiß nicht, ob meine Eltern ernsthaft nachgedacht haben, mich wegen meiner Faulheit nicht aufs Gymmi zu geben. Aber das ging dort alles nahtlos weiter. Nichts gemacht, Stoff verstanden, gute Noten gehabt. In der schlimmsten Pubertätszeit sackten die ein bisschen ab, aber immer noch nicht schlimm, und danach wurde es in den Fächern eng, in denen man hätte lernen müssen, aber dann kam ja schon die Oberstufe und ich konnte die abwählen. Ernsthaft gelernt habe ich das erste mal in meinem Leben an der Uni im 10. Semester, als ich tatsächlich mal wegen meiner Faulheit durch eine Prüfung gefallen war. Und danach im Staatsexamen, da ging es nicht mehr ohne, das habe sogar ich eingesehen.


    Keine Ahnung, ob Gymmi heute tatsächlich so viel anders ist als Gymmi damals. Eigentlich kann ich mir das ja nicht vorstellen. Insoweit würde ich, stünde ich vor der Wahl, vermutlich das Gymnasium nehmen (zumindest, wenn es G9 hat).


    Ich glaube, bei mir hätte Realschule dazu geführt, dass ich alles noch leichter gefunden hätte und das alles irgendwann überhaupt nicht mehr ernst genommen hätte oder mich gelangweilt hätte (auf dem Gymmi musste ich ja zumindest im Unterricht aufpassen, damit ich nachmittags nichts machen muss).


    Aber da spielen bei jedem die persönlichen Erfahrungen, die er / sie auf einer Schule gemacht hat, mit rein, mein Mann z.B. (bayerisches Hardcore-Gymmi mit einmal Sitzenbleiben und viel Lernen) würde diese Frage ganz anders bewerten als ich.


    Insoweit ist wohl gut angucken, auswählen und den Bauch entscheiden lassen das Beste. Viel Glück bei einer weisen Entscheidung.