Beiträge von mamaraupe

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    Wir haben's neulich das erste Mal getan, als ich mir beim Apfel aufschneiden sonntags nachmittags mit dem Taschenmessser derart in die Finger gesemmelt hatte, dass ich selbst nicht sicher war, ob sie noch dran sind. So geblutet habe ich in meinem Leben noch nicht.


    Tochter schlief, Sohn stand unter Schock, Mann war blass um die Nase und als die Herrn mit dem großen Wagen da waren, ist mir erst Mal der Kreislauf weggesackt und ich lag nach der Erstversorgung der Wunde eine Runde im Flur. Nachdem ich dann auch noch herzhaft gebrochen habe, war klar, dass mein Mann mich mit zwei Kindern (eins davon immer noch im Bett) nicht in die Klinik fährt, sondern ich schön mit den beiden Herren mit fahre. Was, wenn mir der Kreislauf noch mal weggesackt wäre...


    Im RTW gings mir dann besser und ich habe dann auch mit dem Arzt ein bisschen philosophiert, ob denn die Verletzung für einen RTW angemessen gewesen wäre (mir war's da schon wieder peinlich, sie gerufen zu haben). Er meinte nur, wenn ich wüsste, wegen was die Leute alles den Krankenwagen rufen, würde ich mir solche Gedanken nicht machen. Eine tiefe, stark blutende Schnittverletzung mit absackendem Kreislauf sei schon in Ordnung für den Krankenwagen.


    Und es hatte den angenehmen Begleiteffekt, dass ich Sonntag nachmittag an der vollen Aufnaheme vorbei hintenrum reinkam und das nächste freie Behandlungszimmer bekam, da war ich nicht wirklich böse drum (auch wenn's vielleicht nicht fair war denjenigen gegenüber, die tapfer im Wartezimmer saßen).

    Ich habe ja auch lange Vorbehalte gehabt, da der große Rauperich seinen Geburtstag Ende Juni hat, und da kann man eben in der Regel wunderbar draußen was machen. Aber er wollte unbedingt, hat monatelang an dem Gedanken festgehalten und irgendwann habe ich mal analytischer drüber nachgedacht und habe festgestellt, dass es 1. allein meine Vorbehalte sind und 2. er ja nichts dafür kann, dass er im Hochsommer Geburtstag hat. Und dann habe ich im Indoorspielplatz gebucht.


    Ich fand's wider Erwarten klasse. Es war nicht so laut wie befürchtet, die Kinder waren die ganze Zeit unterwegs und hatten viel Spaß, für mich war es gar nicht anstrengend und alles in allem würde ich es wieder machen. Was nicht heißt, dass ich nicht auch was anderes machen würde, was mehr Arbeit macht und anstrengender ist, wenn er sich das wünscht... #super

    Ich unterschreib der Einfachheit halber mal bei Arnoli. Und ergänze das noch darum, dass meine beiden U3-betreuten Kinder definitiv keine "schlechteren Menschen" sind als Kinder, die im fraglichen Zeitraum zu Hause waren. Sie sind bestimmt anders als sie wären, wenn sie selber zu Hause gewesen wären, ohne Zweifel hat die Betreuung Einfluss auf's Kind. Aber das ist unabhängig vom Alter, jeder Kontakt hat Auswirkungen auf jeden Menschen (ich wäre auch ein anderer Mensch, wenn ich nicht arbeiten würde, wenn ich woanders wohnen würde, wenn ich andere Leute kennen würde usw). Und sie sind nicht besser oder schlechter dadurch.


    In deiner Lebenssituation ist es doch durchaus legitim auch an dich, dein Studium und damit an die finanzielle Situation der Familie zu denken.

    Bei mir steht auch eine Bandit, allerdings in der Garage :D


    Sie wird alle Jubeljahre mal bewegt, zum TÜV und wenn die S-Bahn streikt. Ansonsten habe ich einfach zu viel zu tun, um das bisschen freie Zeit auch noch alleine auf dem Motorrad zu verbringen. Und so selten, wie ich fahre, fahre ich inzwischen auch echt unsicher und habe Respekt, sei es auch aufgrund der höheren Verantwortung meiner Familie gegenüber. Hm, eigentlich schade, ich bin immer viel und gerne gefahren...

    Bei 2 Monaten und problemlosen Budget würde ich nach Neuseeland reisen. Die Entfernungen zwischen den schönen Orten sind relativ klein, man fährt also nicht tagelang, es gibt ganz viele tolle Sachen, die man machen kann, auch wenn man nicht gerade die großen Tracks laufen kann oder will. Landschaftlich ist es toll und die Leute sind auch recht entspannt. Zelten ist auch unproblematisch und wettertechnisch geht das im April/Mai auch noch einigermaßen (okay, im Mai im südlichen Teil der Südinsel wurde es schon kalt...). Freunde von uns haben so eine Tour auch mal mit 1 jährigem Kind und Wohnmobil gemacht und waren total begeistert, auch in Sachen Kinderfreundlichkeit.


    Und zum richtigen Wandern kann man ja dann später noch mal hinfahren... :D

    Wie weiter vorne schon geschrieben wurde, ist es auch für mich u.a. eine Frage des Alters und des Tons. Mein 6-jähriger steckt mitten in der Rüpelphase, und wenn er die Metzgerei entert und die Worte "ich will Wurst" raushaut, schweige ich da nicht zu, sondern weise ihn durchaus deutlich darauf hin, dass er das auch anders sagen kann. Oder wenn es am Tisch heißt "TRINKEN!!!", dann erwarte ich schon von ihm, dass er in der Lage ist, seinen Wunsch halbwegs höflich in Tonfall und vollständigen Sätzen vorzutragen. Und das sage ich ihm auch, auch wenn andere Menschen zugegen sind, einfach, weil ich so nicht mit mir reden lassen möchte und das auch für meine Familie nicht möchte. Und in dem Zusammenhang habe ich auch nichts gegen die Worte "bitte" oder "danke" (wobei ich darauf selten bestehe, wenn der Tonfall und die Wortwahl ansonsten okay war, aber meisten kommen die dann von ganz alleine mit).


    Zugegebenermaßen konnte ich mir früher auch nicht vorstellen, das einzufordern. Aber ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie "rotzig" mein süßer Kleiner als 6-jähriger klingen kann. Und ich finde es durchaus okay, wenn er vom Umfeld gespiegelt bekommt, wie sein Verhalten und vor allem sein Tonfall in so einem Fall ankommt.

    Wir haben hier nach dem Urlaub das gleiche Thema bei der Tagesmutter. 1 1/2 Jahre lang geht sie fröhlich und zufrieden dahin, nie Tränen. UNd seit den Ferien heißt es mrgens "och nö, lieber nicht" und sie dreht um und will nach Hause gehen. Bleiben tut sie nur mit Weinen. Schön ist das nicht, für keinen von uns dreien (Kind, Tagesmutter und mich bzw. meinen Mann). Wir halten das aber für einigermaßen "normal", dass sie jetzt die Enttäuschung so verarbeitet, dass die schöne zeit zu hause nun zu Ende ist. Und da wir wissen, dass es ihr dort, wo sie ist, gut geht und wir auch keine andere Möglichkeit haben, hoffen wir, dass es sich bald wieder normalisiert...


    Will sagen, wenn es ihr dort gut geht und sie dort fröhlich ist und du sonst den eindruck hast, dass es ihr gut geht, ist ein Stück weit Enttäuschung, dass die schöne Ferienzeit zu Ende ist, vielleicht wirklich normal oder zumindest nicht schlimm.

    Hier auch.


    Ganz allmählich (ist jetzt 6) begreift er aber, dass er sich damit selber ins Knie schießt, weil wir nach diesen Wutanfällen beim Ausschalten (betrifft auch Spielereien auf Papas Smartphone oder Wii Autorennen fahren) dazu neigen, die Sachen erstmal länger auszulassen, einfach weil wir nicht jeden Tag Lust haben Wutanfälle auszuhalten. Das Argument versteht er inzwischen und reißt sich dann meistens zusammen, so dass dann nur noch ein enttäuschtes "och menno" kommt und er sich was anderes zu spielen sucht. Aber eben auch nur meistens...


    Und es war ein langer Weg bis dahin.

    Wir waren mit beiden Kindern im fragelichen Alter zelten und haben für beide einen Outdoor-Kinderschlafsack angeschafft. Und da wir Sparbrötchen sind, haben wir sogar den Größeren gekauft. Das Reinrutschproblem haben wir dann so gelöst, dass wir diese Klett-Gummibänder, mit denen die Isomatten verpackt werden, ums Fußende des Schlafsacks so befestigt haben, dass er von der Länge her gut gepasst hat. Damit hatten / haben die Kinder auch vernünftige, kalte Temperaturen geeignete Mumienschlafsäcke, in die sie sich kuscheln können, in denen sie aber nicht versinken.

    Ich würde zur Blumenkübelvariante tendieren und zwischen den Kübeln mit diesem rotweißen Flatterband absperren. Das hilft zwar bei den unmittelbar dort stehenden Fahrzeugen nichts, aber vielleicht bei den nächsten - irgendwann fahren die ja bestimmt dort weg.


    Das mit dem Abschleppenlassen und den Kosten, auf denen man als Besteller des Abschleppdienstes sitzen bleibt, kenne ich auch. Das Abschleppenlassen erfüllt möglicherweise den Tatbestand einer Nötigung. Finde ich persönlich extrem unfair.


    Wobei, das mit den deliktunfähigen Kindern ist auch gut...

    Ich denke, der Körper gibt einem recht schnell Auskunft darüber, ob das, was man macht, sich gut anfühlt oder nicht. Deswegen war und wäre ich beim Thema Sport recht entspannt und würde das machen, was mir Spaß macht und sich gut anfühlt.


    Ich kenne Menschen, die sind im 7 Monat noch geritten oder haben im 6. Monat ihren letzten Halbmarathon gelaufen. Ich persönlich war in der 1. Schwangerschaft das letzte mal vor der Geburt 8 Tage nach dem errechneten ET im Fitnesstudio. Es hat sich gut angefühlt, ich habe fast nur noch auf dem Liegerad gestrampelt und ein bisschen was für den Rücken gemacht. Mit Bauchmuskeltraining sollte man allerdings wirklich vorsichtig sein in der Schwangerschaft, vermutlich kommt die Warnung vor dem Fitnesstudio daher.


    Schwimmen ist auch gut, belastet die Bänder und Gelenke nicht, auch bei steigendem Gewicht, Nordic walking könnte ich mir für untrainierte, denen joggen zu heftig erscheint auch gut vorstellen. Und Fahrrad fahren, gerade jetzt im Sommer, ist auch nett. Mir war dann irgendwann allerdings der Bauch furchtbar im Weg und es hat gedrückt, das lag aber eher an der Sitzposition (ich habe nur ein Mountainbike).


    Mach, was du magst und was sich passend anfühlt, dann machst du bestimmt nichts falsch.

    Kein Ausreißer, leider.


    Wenn alles halbwegs läuft ist es eine Freude ihn um sich zu haben. Aber wehe wenn nicht, und das ist grad häufiger.


    Auf Wohlfühlprogramm hab ich meist keine Lust mehr, dann bin ich eben mal die blöde Sch**Mama die in Ruhe ihren Kaffee trinken mag.Bin ich eh. Gestern sollte es Eis geben, eine Kugel weil ich nur so viel Geld dabei hatte. Das Eis gabs dann nicht, denn selbst nach Erklärung meinerseits beharrte er auf seinen 2 Kugeln (Erst " Bittebittebittebitte", dann " Blöde Sch**Mama", dann " Dann bestell ich einfach 2 und wenn Du die nicht bezahlen kannst dann rufen die die Polizei und die verhaftet dich und wenn Du dann im Gefängnis sitzt ess ich mein Eis"). Da konnte ich dann mühsam den Impuls unterdrücken MIR eine Kugel Eis zu kaufen.


    Da musste ich dann doch lachen. Das ist exakt die Beschreibung dessen, was bei uns seit mehreren Wochen (oder sind es schon Monate?) tagtäglich läuft. Und manchmal entdecke ich erschreckende Gedanken und Impulse in mir. Ich hab' mich sogar schon abends heulend meinem Mann an den Hals geschmissen und gejammert "Hilfe, wir haben ein A...Kind" #schäm


    Immer dieses Rumdiskutiere, "nein" gilt nicht, es wird auf übelste beschimpft und sich auch körperlich gewehrt. Das ist alles nicht witzig zur Zeit und ich hoffe sehnsüchtig auf die Schule. Hoffentlich kann ich den "Diktator-Modus" dann mal wieder abstellen.


    Aber ich mag mich einfach nicht permanent beschimpfen lassen, ich mag nicht permanent angemault werden wegen allem, was man an dem Tag nicht gemacht, bekommen oder sonstwas hat. Ich mag manchmal einfach nicht mehr.



    Aber es ist nur eine Phase, nur eine Phase, eine Phase, Phase... #weissnicht