Beiträge von Bidi

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    Hier haben wir im Mund nie selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet (sondern den Faden nach einer Woche bei der Wundkontrolle entfernt), vielleicht kenne ich das mit der Milch also deshalb nicht ...

    Dieser Blutplättchenpfropf (das Koagulum) ... wir haben den praktisch immer geschützt mit einem kleinen Salbenverband und einer Kreuznaht über der Wunde des extrahierten Zahnes (der Alveole) ... wenn man das nicht macht, muss noch mehr darauf geachtet werden, dass nicht zu stark gespült wird und so weiter, damit der in der Alveole bleibt. Wenn er nämlich rausfällt, dann verbleibt eine trockene Alveole (Alveole sicca), die sich dann entzünden kann (Alveolitis) ...


    Aber das Koagulum bildet sich eigentlich bereits beim Zahnarzt. Er/sie muss darauf achten, dass es sich bildet und dass es aufhört zu bluten, bevor er den Pat. entlässt. Das zumindest ...


    Natürlich organisiert sich das Koagulum dann um wie das mit einer Kruste auf der Haut auch passiert, aber dass Milch dabei stört, das kenne ich nicht. Aber ich bin nicht allwissend ;) ...

    Ja, ich war Zahnärztin ... ich hab das nie so gelernt und auch nie meinen Pat. gesagt, dass sie nach zahnmedizinischen Eingriffen keine Nahrungsmittel mit Milch oder Mehl essen sollen ... ich hab das hier schon gelesen und nie verstanden, warum das so sein soll.


    Ich hab immer gesagt: "Solange die Anästhesie wirkt, sehr vorsichtig oder gar nicht essen. Nichts ganz Heisses und nichts zu Kantiges wegen der Blutungsgefahr. Nicht spülen, nur ausspucken. Eis essen ist immer gut ... (vor allem bei Kindern :))!"


    So ungefähr ...

    Ich habe auf Grund des Bildes keine Ahnung ... Krebs (Plattenepithelkarzinom) würde ich jetzt mal als sehr unwahrscheinlich einstufen.


    Eine Warze vielleicht oder eine Narbe? Oder eine kleine Zyste? Bin gespannt, was die Assistentin morgen oder der Zahnarzt sagen ...


    Alles Gute!

    Solange die Karies nur im Schmelz ist, muss man sie nicht behandeln, wenn sie aber definitiv sicher bis ins Dentin reicht, dann schon ...


    Ich habe meinen Patienten die kariösen Stellen immer gezeigt auf den Röntgenbildern (Bissflügelaufnahmen (Bitewings), die alle paar Jahre gemacht werden, sind ziemlich reproduzierbar, genau und zeigen schön den Verlauf) und ihnen erklärt, warum ich was wie versorgen würde oder warum eben nicht.


    Ich sah auch immer wieder Patienten von immer denselben Kollegen hier in der Umgebung, die bei denen im Notfall oder in der Schuluntersuchung waren und denen gesagt wurde, sie müssten ganz dringend hier und hier was reparieren lassen ... wenn ich dann jeweils nichts fand, dann machten wir auch nichts weiter ...

    Ich habe kürzlich ein Interview gelesen mit einer Physiotherapeutin der Esslernschule Graz.


    Das ganze wirkte sehr unaufgeregt und sie hat unter anderem gesagt, so lange ein Kind Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett zu sich nehme, sei doch alles gut, Gemüse und Obst könne zur Not substituiert werden mit Vitamnin- und Mineralstofftabletten, wenn es denn nötig sei.

    Und: Sie würden eigentlich fast mehr mit den Eltern arbeiten als mit den Kindern, denn vor allem die Eltern seien sehr verunsichert, wenn eines ihrer Kinder ein Picky eater sei.


    Diese Esslernschule ist entstanden aus jahrelanger Erfahrung mit Kindern, die von der Magensonde entwöhnt werden sollten.

    Was für Gedanken haben Sie über das Sterben?

    Beim ersten Hirnschlag habe ich das Sterben und den Tod verdrängt. Beim zweiten Hirnschlag hatte ich Todesängste. Es war einfach noch nicht Zeit zu sterben. Heute erhoffe ich mir den Tod als eine Form der Erlösung. So wie bei Kindern: Sie schlafen einfach ein, sie verlöschen. Das wünsche ich mir auch. Und es gibt noch ein Gefühl, das ich mit den Kindern teile. Zu Beginn des Lebens, in den ersten Lebensjahren, sind Kinder bedingungslos an ihre Eltern gebunden. Da gibt es dieses allumfassende Urvertrauen, dass die Eltern sich kümmern und es lieben. Dieses Gefühl empfinde ich auch am Ende des Lebens immer stärker, dass es da jemanden gibt, der zu mir schaut und mich liebt.


    https://www.tagesanzeiger.ch/s…maler-mensch-297438062218

    Hat er abgenommen in letzter Zeit trotz mehr essen?

    Wirkt er müder oder unkonzentrierter als sonst?

    Ist er infektanfälliger?


    Habt Ihr ein Blutzuckermessgerät irgendwo in Reichweite oder könnt Ihr morgen in der Apotheke den Blutzucker mal messen lassen? Ich weiss, ist nur eine Momentaufnahme, kann aber eine Tendenz zeigen.


    Alle Gute!


    Edit: Wenn er schläfrig wirkt und verlangsamt reagiert, dann natürlich in die Klinik fahren. Sonst könnt Ihr Euch Zeit lassen bis morgen oder so.

    Danke, liebe Anne #knuddel!! Das ist eine sehr schöne Vorstellung!


    (Momentan bin ich auch noch selber krank, werde morgen einen Test machen. Und meine Mutter, dement, Im Heim, 86-jährig, zu der ich ein sehr ambivalentes Verhältnis habe, ist an Covid erkrankt ...)

    Bei mir Katzenbiss in der Kniekehle ... ich bekam AB und eine Schiene, die das ganze Bein ruhigstellt und Krücken ... ohne ein einziges Entzündungszeichen! Die Ärzte im Notfall waren sehr vorsichtig, zuerst wollten sie die Stichkanäle sogar noch chirurgisch eröffnen, und haben mir von ihren schrecklichen Erlebnissen mit unbehandelten Katzenbissen erzählt.

    homunkulus #knuddelAngst vor der Nacht ... das kenne ich nur zu gut. Mittlerweile kann ich nur noch mit Medis schlafen, was für die Schlafarchitektur auch nicht förderlich ist ... Wie überstehst Du den Tag dann jeweils?

    Wenn es nichts selbst erlebtest ist, schiessen deine Neuronen nachts dann quer und vermischen Erzählungen und Gehörtes?


    Gerade wenn ich viel unter Stress stehe, kann ich ganz abstruse Albträume haben. Auch wenn ich weiss, dass es Träume sind, hängen die Gefühle mir noch lange im Herzen rum.

    Ja, ich denke es ist Vermischtes aus Erzählungen, Gelesenem, Gehörtem ... jede Nacht habe ich Albträume ... und genau, die Gefühle hängen noch lange nach. Und um die geht es auch, glaub ich, diese Gefühle des Augeliefert-seins, der Ohnmacht, des Beschützen-müssens von anderen, der Wut, des Suchens, der Erschöpfung usw., die erleb(t)e ich auch am Tag sehr oft.

    #knuddel Kannst du an den Situationen im Alltag arbeiten, oder ihnen positive Momente entgegen setzen? Mehr faellt mir nicht ein, es muss aber unheimlich anstrengend und Kräfte zehrend sein, wenn sich das tagelang immer wieder wiederholt.

    Das ist schon mein ganzes Leben lang so, an meinen ersten Albtraum kann ich mich erinnern, da war ich in der 1., 2. oder 3. Klasse. Im Gymnasium habe ich dann jeweils am Morgen meiner Freundin den Albtraum von der letzten Nacht erzählt.


    Das sind halt Gefühle aus meiner Babyzeit, Kleinkindzeit, Kindheit, Jugend, aus der Ehe, auch von jetzt ... ich arbeite da schon dran, aber bis jetzt nützt es nichts.

    Wenn es nichts selbst erlebtest ist, schiessen deine Neuronen nachts dann quer und vermischen Erzählungen und Gehörtes?


    Gerade wenn ich viel unter Stress stehe, kann ich ganz abstruse Albträume haben. Auch wenn ich weiss, dass es Träume sind, hängen die Gefühle mir noch lange im Herzen rum.

    Ja, ich denke es ist Vermischtes aus Erzählungen, Gelesenem, Gehörtem ... jede Nacht habe ich Albträume ... und genau, die Gefühle hängen noch lange nach. Und um die geht es auch, glaub ich, diese Gefühle des Augeliefert-seins, der Ohnmacht, des Beschützen-müssens von anderen, der Wut, des Suchens, der Erschöpfung usw., die erleb(t)e ich auch am Tag sehr oft.

    Ich bin heute Nacht nach zwei Stunden Schlaf weinend aufgewacht, weil ich in einem meiner üblichen Albträume, diesmal im Mittelalter, was schreckliches erlebt habe.

    Achtung Trigger!

    Und ich hab dann so für mich gedacht, was ich schon alles erleben musste in diesen Albträumen. Warum ist das so?

    Achtung Trigger!