Beiträge von Bidi

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Liebe Schweizer Rabinnen


    Wie macht Ihr das, wenn Ihr eure Grundversicherung und Zusatzversicherung bei zwei verschiedenen Krankenkassen habt?


    Die Rechnungen, die nach Hause geschickt werden und die Ihr dann ja selber bezahlt:

    - Reicht Ihr die zuerst bei der Grundversicherung und dann zusammen mit der Leistungsabrechnung der Grundversicherung, auf der der Betrag steht, den die Grundversicherung nicht zahlt, noch bei der Zusatzversicherung ein?

    - Reicht Ihr sie gleichzeitig bei der Grund- und Zusatzversicherung ein?

    - Macht Ihr was anderes?


    Die Rechnungen, die von der Praxis oder vom Spital oder so direkt an die Krankenkasse gesendet werden:

    - Reicht Ihr die Kopie dieser Rechnungen, die ja neuerdings auch nach Hause geschickt werden, zusammen mit der Leistungsabrechnung bei der jeweils anderen Krankenkasse ein?

    - Macht Ihr was anderes?


    In allen Fällen stimmt doch dann der Betrag "nicht versicherte Kosten" oder "selbst bezahlte Kosten" auf der jährlichen Kostenzusammenstellung für die Steuererklärung nicht, oder?

    Also pro Kasse stimmt er schon, aber wenn der Betrag beider Kassen zusammengezählt wird, ist er zu hoch, weil ja die jeweils andere Kasse eventuell noch etwas an die selbst bezahlten Kosten bezahlt hat, oder?


    Versteht irgend wer, was ich meine???

    Also, bei mir gab es vor 7 Jahren keine flüssig oder Breiphase. Nur einen Tag nach Op. Ich habe krass viele Unverträglichkeiten bekommen. Und kenne niemanden aus dem AZ der so viele hat.

    Die meisten haben ja Schwierigkeiten mit einzelnen Lebensmitteln wie Rundfleisch ode Nudeln oder Paprika… oder so. Meine Liste ist ellenlang.

    Es gibt keine Erklärung warum das bei manchen so ist. Aber auch jetzt nach 7 jahren kann ich immer noch manchmal ein bisher nicht vertragenes Lebensmittel wieder in meinen Speiseplan integrieren.

    Und diese vielen Unverträglichkeiten sind halt auch gesellschaftlich sehr einschränkend. Abgesehen davon, dass es einfach traurig und schade ist, dass man gewisse Dinge nicht mehr essen kann. So empfinde ich das zumindest.


    Wenn man irgendwo eingeladen ist oder mit einer Gruppe an einem Event ist, kann man nicht mitessen, sondern muss sein Essen selber mitbringen. Oder falls die Gastgeberin darauf besteht, für alle zu kochen, braucht es krass viele Erklärungen, Hinweise, Tipps.
    Essen im Restaurant geht mit so vielen Einschränkungen sowieso nicht mehr ...


    Wie gesagt, ich bin da grad sehr emotional unterwegs ...

    (Die letzte Bauch-Op war am 9.9. und seither bin ich nicht wieder auf die Beine gekommen. Angefangen hat es mit schweren Leberkomplikationen, jetzt grad aktuell hab ich eine Gastritis unbekannter Ursache, die so heftige Schmerzen verursacht hat, dass mein Blutdruck verrückt gespielt hat. Ich hab einfach nur noch genug!)

    mailine Tut mir leid für meine etwas emotionale Entgegnung auf Deine Frage.


    Bei mir war der bariatrische Eingriff 2015. Ich hatte eine Frühkomplikation (Abszess unter der Leber durch Lecks an den inneren Nähten). Die nächsten eineinhalb Jahre verliefen gut und ich dachte, ich gehöre zu denen, die wenig Nebenwirkungen und Folgeschäden haben.


    Dann fingen sie aber an und bei jeder neuen Komplikation dachte ich, dass ich die jetzt überstehen muss aber dass es nachher gut wird.


    Jetzt, sieben Jahre (und vier Operationen (nein, keine Wiederherstellungsoperationen)) später, finde ich mich langsam damit ab, dass ich wahrscheinlich nie mehr "gesund" sein werde.
    Das Schlimme ist aber, dass ich kein Vertrauen mehr in meinen Körper habe, mich alt, krank und schwach fühle (ich bin 52).


    Damit hadere und kämpfe ich gerade sehr. Darum hat mich Deine Frage so mitgenommen. :)

    Was übrigens die GLP1-Rezeptoragonisten angeht, bin ich da grade sehr zwiegespalten. Die erhöhte Nachfrage nach diesen sorgte dafür, dass meine Diabetiker nicht mehr gut versorgt sind, es kommt zu Lieferengpässen. Die Diabetiker wiederum stehen da oft vor der Frage "Ozempic oder Insulin". Das ist dann bitter, wenn man wegen Lieferengpässen zum Insulin greifen muss, weil das einfach den genau gegenteiligen Effekt hat.... Da fehlt es einfach an Menge auf dem Markt.

    Ja, scheinbar wurde und wird Ozempic in den sozialen Medien gehypt, so dass es momentan völlig unreflektiert von allen möglichen Menschen gespritzt wird.

    Aber es ist ein verschreibungspflichtiges Medikament und zudem sehr teuer! Irgendwie muss es da wie überall sonst auch einen Schwarzmarkt geben ...


    Es ist ja aber auch ein Medikament nicht ohne Nebenwirkungen. Der Hype wird sich also wahrscheinlich wieder legen und die Produktion wird hochgefahren werden.

    Zudem gibt es bereits Nachfolgemedikamente ...

    Ja, da stimme ich Dir, luzy , zu!!


    Und man weiss halt wie immer im Leben nicht, ob man eine der wenigen ist, die mit einigen oder vielen der möglichen Folgeschäden zu kämpfen haben, oder ob man eine der vielen ist, die nachher gut klarkommen.


    So eine OP ist eine lebensverändernde Sache, im Guten und manchmal halt auch im Schlechten.

    Joole (glaub ich) oder andere können da sicher noch besser aufklären.


    Ich möchte auch niemanden von einer bariatrischen OP abhalten. Man sollte da einfach nicht uninformiert reingehen ...

    Was gibt es für ernsthafte Nebenwirkungen, die letztlich so beeinträchtigen?

    Meinst Du das ernst? Dann solltest Du Dich vielleicht mal ein bisschen einlesen ... sie sind selten, aber es sind zahlreiche möglich.


    Unmittelbar nach der Operation:

    - Alle möglichen Wundheilungsstörungen, Blutungen, Infektionen, Narkoserisiken, die mit Operationen in Vollnarkosen einhergehen

    - Wundheilungsstörungen der inneren Nähte (Lecks am Darm zum Beispiel) oder nicht dichtes Verschliessen dieser Nähte oder Aufreissen der Nähte.
    - Damit einhergehend Abszessbildungen oder Entzündungen im Bauchraum


    Im weiteren Heilungsverlauf:

    - Übelkeit, Erbrechen

    - Häufige Dumpings (Früh- oder Spätdumpings, plötzliche Blutzuckerabfälle)

    - Unkontrollierbare Durchfälle
    - Heftige Verstopfungen
    - Damit einhergehend Synkopen (plötzliche Blutdruckabfälle) mit erheblichem weiterem Verletzungsrisiko

    - Veränderungen (Verengungen oder Erweiterungen) oder Ulcera an den inneren Nähten

    - Darmverschlüsse

    - Das nicht mehr Vertragen von gewissen Lebensmitteln oder Lebensmittelgruppen (zum Beispiel Laktose) wegen unterschiedlicher Ursachen

    - Mangelernährung (enge ärztliche Überwachung und sehr regelmässiges Supplementieren von gewissen Nährstoffen)
    - Gallensteine

    - Nierensteine

    - Heftige krampfartige Schmerzen durch Verwachsungen oder Verklebungen oder innere Hernien

    - Säurereflux


    Im späteren Verlauf:

    - Erneute Gewichtszunahme (nein, nicht nur bei sogenanntem undiszipliniertem Verhalten)
    - Probleme mit überschüssiger Haut (Entzündungen)

    - Narbenbrüche oder andere Probleme mit Narben

    - Osteoporose und sek. Hyperparathyreoidismus (durch Kalziumaufnahmestörung)

    - Psychische Veränderungen


    Die Liste lässt sich sicher noch beträchtlich verlängern ...


    Nach einer bariatrischen OP bist Du zudem auf regelmässige ärztliche Kontrollen und Untersuchungen angewiesen.

    luzy Ich weiss es wirklich nicht, ob ich es nochmals machen würde, oder nicht.

    Einerseits ist da die wirklich tolle Gewichtsabnahme und all das, was wieder möglich ist dadurch, das geniesse ich schon sehr. Andererseits ist dieser Kampf um meine Gesundheit seit sieben Jahren ... aber wie bereits geschrieben, so eine wahnsinnige Ansammlung von Folgeschäden ist schon extrem selten!!


    Wenn ich da schon die GLP1-Rezeptor-Agonisten (Medikament) gekannt hätte, und die so gut gewirkt hätten wie jetzt, hätte ich die OP wahrscheinlich nicht nötig gehabt.

    Aber vielleicht machen diese Medi auch Langzeitfolgen und irgend wann werde ich es bereuen, sie gespritzt zu haben, wer weiss ...

    Ja, das stimmt, Kissix , dass Du das noch weisst. :)


    Grad jetzt im September hab ich wieder eine Folgeoperation gehabt mit anschliessenden Komplikationen.


    Diese irre Häufung der Nebenwirkungen bei mir ist aber eine absolute Ausnahme, glaub ich. Natürlich beeinträchtigen die mein Leben massiv, ich bin aber trotzdem froh um die Gewichtsabnahme.

    Lass Dir Zeit, wenn möglich! Diese Sicherheit, dass Du wieder mehr Dinge tun kannst rein körperlich, entsteht sehr wahrscheinlich mit den guten Erfahrungen und der weiteren Abnahme.


    Ich mein, Dein Körper hat ja auch vor der Gewichtsabnahme und OP viel geleistet, jetzt können wegen sinkendem Gewicht die Dinge einfach wieder mehr sichtbar werden, die er leistet.

    Grund, dass die fehlenden Ecken nicht sofort aufgebaut werden: Fehlende Zeit während der Notfallsprechstunde, das Kind würde nicht (lange) mitmachen also nicht eine ausreichende Zeit lang schön ruhig im Zahnarztstuhl ruhig liegen bleiben, es stört nicht gross, die Eltern oder das Kind wollen keine Versorgung, der Zahnarzt kann keine schönen Kunststofffüllungen legen ...


    Aber auch wenn das Dentin offen ist, wird der Zahn nicht gleich anfangen zu verfallen etc.. Nur wenn dort Karies entsteht (was an einer Frontzahnkante äusserst unwahrscheinlich ist) oder wenn so viel abgebrochen ist, dass die Nervenhöhle wirklich fast offen ist (aber das schmerzt dann bei jedem Atemzug), wäre die Gefahr gross, dass Bakterien über das Dentin den Zahnnerv schädigen ...

    Freiliegendes Dentin würde aber, wie gesagt, zumindest versiegelt werden.


    Man sieht übrigens, ob Dentin freiliegt, oder nicht. Schmelz ist weiss, Dentin ist gelblich. Wenn Du Dir die Bruchkante in gutem Licht anschaust und und in der Mitte ein gelblicher Kern ist, ist das Dentin.

    Bei der weiteren Behandlung nach einem Unfall mit abgebrochenem Kronenstück spielt es eine Rolle, ob nur Schmelz abgebrochen ist, oder ob auch Dentin offen liegt. Falls Dentin offen ist, ist meist kalte Luft und so spürbar.


    Wenn nur Schmelz abgebrochen ist, muss gar nichts gemacht werden, wenn man das nicht möchte. Das fehlende Teil kann sofort wiederangeklebt oder sofort oder später oder gar nie aufgebaut werden.


    Wenn Dentin offen ist, ist es sinnvoll, die Bruchkante zu versiegeln, wenn keine Zeit da ist, das fehlende Stück sofort wieder anzukleben oder aufzubauen.


    Wenn sogar bereits die Nervenhöhle offen ist nach einer Fraktur (der Zahn blutet dann aus dem Inneren und schmerzt), kann je nach dem Entwicklungsstand der Wurzel noch versucht werden, die Vitalität oder zumindest das Wurzelwachstum eine Zeit lang aufrecht zu erhalten.


    Unabhängig davon muss die Beweglichkeit des Zahnes geprüft werden und gegebenenfalls eine temporäre Schiene geklebt werden.


    Und es muss geschaut werden, ob der Zahn weitere Frakturen an der Krone oder der Wurzel aufweist. Oder ob Knochen frakturiert ist.

    Und ob der Zahn im jetzigen Zeitpunkt vital ist.


    Im weiteren Verlauf muss bei so einem Zahn immer mal wieder die Farbe, Vitalität, Beweglichkeit, Stellung beurteilt werden und es muss geschaut werden, ob Fisteln auftreten. Und dann natürlich, falls der Zahnnerv abstirbt, eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden.


    Dies alles hab ich unter der Voraussetzung geschrieben, dass es sich um einen bleibenden Frontzahn handelt.

    Lieb, dass Du nachfragst!


    Den Hunden geht es wieder gut.


    Ich bin heute drei Wochen nach der Op und bin knapp an einer erneuten Hospitalisation vorbeigeschrammt. In der zweiten Woche danach ging es mir deutlich schlechter: Unglaublich starke Übelkeit mit Erbrechen, noch absolutere Fettunverträglichkeit, konnte noch drei nackte Toastbrotscheiben essen pro Tag und noch so einen Liter trinken, sehr schlechter Allgemeinzustand (fiebrig, schwach, schwindlig, Kopfschmerzen, ...), Bauchschmerzen.

    Die Ursache war eine schwere Leberschädigung. Verursacht durch die Op?? Auf jeden Fall hat sich das Blutbild jetzt fast wieder normalisiert. Mein Zustand allerdings noch nicht. Vielleicht wird das jetzt einfach erst allmählich besser? Ich hoffe es sehr!

    Ob die Bauchkrämpfe ganz oder teilweise weg sind, wegen denen operiert wurde, weiss ich noch nicht sicher. Die Fettunverträglichkeit ist es auf jeden Fall nicht.

    Nur zur Info: Die Europapremiere und gleichzeitig der Opening Film "The swimmers" des Zurich Film Festival hat stattgefunden und mein Sohn und sein Freund waren dank Fortuna #herz dabei auf dem Balkon in der ersten Reihe am 19. Geburtstag meines Sohns.


    Er hat sich sehr gefreut über diese Geburtstagsüberraschung!! Hat sich mit seinem Freund einen schönen Abend gemacht. Sie haben sich zu einem Drink getroffen, dann waren sie beim green carpet vor dem Kongresshaus, haben sich beim Sternen Grill verköstigt, das Rahmenprogramm auf dem Sechseläutenplatz angeschaut und dann den Film genossen inkl. den anwesenden Menschen aus der Crew und von den Schauspieler:innen. :)


    Ich habe alle Infos aus dem Programmheft in eine Karte geklebt, die Tickets dazu gelegt, was dazu geschrieben und ihm mit Zurich Film Festival Teuscher Pralinés und einer Dose Karamell-Popcorn am Geburtstagsmorgen überreicht. #paket