Beiträge von Bidi

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Ich habe kürzlich ein Interview gelesen mit einer Physiotherapeutin der Esslernschule Graz.


    Das ganze wirkte sehr unaufgeregt und sie hat unter anderem gesagt, so lange ein Kind Kohlenhydrate, Eiweiss und Fett zu sich nehme, sei doch alles gut, Gemüse und Obst könne zur Not substituiert werden mit Vitamnin- und Mineralstofftabletten, wenn es denn nötig sei.

    Und: Sie würden eigentlich fast mehr mit den Eltern arbeiten als mit den Kindern, denn vor allem die Eltern seien sehr verunsichert, wenn eines ihrer Kinder ein Picky eater sei.


    Diese Esslernschule ist entstanden aus jahrelanger Erfahrung mit Kindern, die von der Magensonde entwöhnt werden sollten.

    Was für Gedanken haben Sie über das Sterben?

    Beim ersten Hirnschlag habe ich das Sterben und den Tod verdrängt. Beim zweiten Hirnschlag hatte ich Todesängste. Es war einfach noch nicht Zeit zu sterben. Heute erhoffe ich mir den Tod als eine Form der Erlösung. So wie bei Kindern: Sie schlafen einfach ein, sie verlöschen. Das wünsche ich mir auch. Und es gibt noch ein Gefühl, das ich mit den Kindern teile. Zu Beginn des Lebens, in den ersten Lebensjahren, sind Kinder bedingungslos an ihre Eltern gebunden. Da gibt es dieses allumfassende Urvertrauen, dass die Eltern sich kümmern und es lieben. Dieses Gefühl empfinde ich auch am Ende des Lebens immer stärker, dass es da jemanden gibt, der zu mir schaut und mich liebt.


    https://www.tagesanzeiger.ch/s…maler-mensch-297438062218

    Hat er abgenommen in letzter Zeit trotz mehr essen?

    Wirkt er müder oder unkonzentrierter als sonst?

    Ist er infektanfälliger?


    Habt Ihr ein Blutzuckermessgerät irgendwo in Reichweite oder könnt Ihr morgen in der Apotheke den Blutzucker mal messen lassen? Ich weiss, ist nur eine Momentaufnahme, kann aber eine Tendenz zeigen.


    Alle Gute!


    Edit: Wenn er schläfrig wirkt und verlangsamt reagiert, dann natürlich in die Klinik fahren. Sonst könnt Ihr Euch Zeit lassen bis morgen oder so.

    Danke, liebe Anne #knuddel!! Das ist eine sehr schöne Vorstellung!


    (Momentan bin ich auch noch selber krank, werde morgen einen Test machen. Und meine Mutter, dement, Im Heim, 86-jährig, zu der ich ein sehr ambivalentes Verhältnis habe, ist an Covid erkrankt ...)

    Bei mir Katzenbiss in der Kniekehle ... ich bekam AB und eine Schiene, die das ganze Bein ruhigstellt und Krücken ... ohne ein einziges Entzündungszeichen! Die Ärzte im Notfall waren sehr vorsichtig, zuerst wollten sie die Stichkanäle sogar noch chirurgisch eröffnen, und haben mir von ihren schrecklichen Erlebnissen mit unbehandelten Katzenbissen erzählt.

    homunkulus #knuddelAngst vor der Nacht ... das kenne ich nur zu gut. Mittlerweile kann ich nur noch mit Medis schlafen, was für die Schlafarchitektur auch nicht förderlich ist ... Wie überstehst Du den Tag dann jeweils?

    Wenn es nichts selbst erlebtest ist, schiessen deine Neuronen nachts dann quer und vermischen Erzählungen und Gehörtes?


    Gerade wenn ich viel unter Stress stehe, kann ich ganz abstruse Albträume haben. Auch wenn ich weiss, dass es Träume sind, hängen die Gefühle mir noch lange im Herzen rum.

    Ja, ich denke es ist Vermischtes aus Erzählungen, Gelesenem, Gehörtem ... jede Nacht habe ich Albträume ... und genau, die Gefühle hängen noch lange nach. Und um die geht es auch, glaub ich, diese Gefühle des Augeliefert-seins, der Ohnmacht, des Beschützen-müssens von anderen, der Wut, des Suchens, der Erschöpfung usw., die erleb(t)e ich auch am Tag sehr oft.

    #knuddel Kannst du an den Situationen im Alltag arbeiten, oder ihnen positive Momente entgegen setzen? Mehr faellt mir nicht ein, es muss aber unheimlich anstrengend und Kräfte zehrend sein, wenn sich das tagelang immer wieder wiederholt.

    Das ist schon mein ganzes Leben lang so, an meinen ersten Albtraum kann ich mich erinnern, da war ich in der 1., 2. oder 3. Klasse. Im Gymnasium habe ich dann jeweils am Morgen meiner Freundin den Albtraum von der letzten Nacht erzählt.


    Das sind halt Gefühle aus meiner Babyzeit, Kleinkindzeit, Kindheit, Jugend, aus der Ehe, auch von jetzt ... ich arbeite da schon dran, aber bis jetzt nützt es nichts.

    Wenn es nichts selbst erlebtest ist, schiessen deine Neuronen nachts dann quer und vermischen Erzählungen und Gehörtes?


    Gerade wenn ich viel unter Stress stehe, kann ich ganz abstruse Albträume haben. Auch wenn ich weiss, dass es Träume sind, hängen die Gefühle mir noch lange im Herzen rum.

    Ja, ich denke es ist Vermischtes aus Erzählungen, Gelesenem, Gehörtem ... jede Nacht habe ich Albträume ... und genau, die Gefühle hängen noch lange nach. Und um die geht es auch, glaub ich, diese Gefühle des Augeliefert-seins, der Ohnmacht, des Beschützen-müssens von anderen, der Wut, des Suchens, der Erschöpfung usw., die erleb(t)e ich auch am Tag sehr oft.

    Ich bin heute Nacht nach zwei Stunden Schlaf weinend aufgewacht, weil ich in einem meiner üblichen Albträume, diesmal im Mittelalter, was schreckliches erlebt habe.

    Achtung Trigger!

    Und ich hab dann so für mich gedacht, was ich schon alles erleben musste in diesen Albträumen. Warum ist das so?

    Achtung Trigger!

    Alles, was mir dazu einfällt, wurde hier schon genannt: Speichelsteine in der Parotis (Ohrspeicheldrüse) oder irgend was mit der Muskulatur oder dem Kiefergelenk selber, wobei dann das plötzliche An- und Abschwellen vor und nach dem Essen nicht so gut dazu passt ...


    Auf jeden Fall nächste Woche abklären lassen! Und gute Besserung!

    Ich bin auch froh wie fast alles gelaufen ist, vor allem um das Nein zur Zuwanderungsinitiative.


    (Eine krude Geschichte dazu: Kürzlich sagte mir eine Bekannte, dass sie für die Zuwanderungsinitiative sei wegen des Bienensterbens ... Ich: #confused#blink ... Sie: Ja, weil doch wegen der Zuwanderung der vielen Ausländer das Bevölkerungswachstum in der Schweiz so zunehme, dass die Bienen dann keinen Platz mehr hätten ... :D (Sorry, natürlich ist das Bienensterben ein Problem, aber nicht wegen der "Ausländer" meiner Meinung nach ...))

    Lachgas gemischt mit Sauerstoff wird in der Zahnmedizin zur Analgesie (Schmerzverminderung) und als Beruhigungsmittel eingesetzt. Es macht "betrunken". Man kann sich gegen Lachgas wehren (extra versuchen, wach zu bleiben; versuchen, nicht durch die Nasenmaske zu atmen), dann wirkt es wenig oder nicht.

    Eine Behandlungsgarantie unter Lachgas gibt es also nicht!


    Die Gefahr vom Lachgas-Sauerstoffgemisch ist der Atemstillstand bei Überdosierung.

    Ich habe viele Kinder und Erwachsene unter Lachgas-Sauerstoff behandelt, dabei immer darauf geachtet, dass die Patienten wach und ansprechbar blieben. Ein Mal hat ein Junge erbrochen während der Behandlung, allerdings in einer Phase, in der der Sauerstoff schon lange hochgedreht und die Lachgasmenge schon lange gesenkt worden war. (Wir haben jeweils am Anfang einer Behandlung das Lachgas hochgedreht, um das Setzen der Lokalanästhesien erträglich zu machen. Danach haben wir in aller Regel den Lachgasanteil in der Mischung stark gesenkt und am Schluss nur noch reinen Sauerstoff gegeben (wichtig!)).


    Eine Vollnarkose muss eine Anästhesistin durchführen. Intubiert wird über die Nase. Eine Vollnarkose kann durch Lachgas eingeleitet werden, allerdings in anderen Dosierungen als bei der zahnärztlichen Lachgas-Behandlung.


    Ein Mesiodens stört immer. Wie stark er stört, ist schwierig vorauszusagen (wächst er noch, ist eh zuviel Platz da im Oberkiefer, und stört daher eine "kleine" Lücke nicht ...). Wann der beste Zeitpunkt ist, den Mesiodens zu entfernen, falls er entfernt werden soll, muss der Kieferorthopäde zusammen mit den Eltern entscheiden.


    Für die Wunde im Gaumen hilft viel Eis essen. Es kann auch eine kleine Platte angefertigt werden, die die Wunde in den ersten Tagen abdeckt. Ob ein Kind damit eher zurechtkommt oder ob es so eine Platte noch mehr stört als die Wunde selber, ist ebenfalls schwierig vorauszusagen ...