Beiträge von Bidi

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Ich habe kürzlich jemanden sagen hören, dass in der Schweiz die obligatorische Wehrpflicht deswegen nicht abgeschafft werden dürfe, weil der 3-wöchige WK (Wiederholungskurs) , den die Männer dann immer mal wieder absolvieren, absolut eherettend sei!


    Und dass, wenn jetzt immer weniger Männer den WK eben machen würden, unbedingt getrennte Ferien eingeführt werden müssten, eben als Eherettungsmassnahme ... :D

    Interview über Ekel - leider nur mit Abo Interessant finde ich den Aspekt der Neophobie (ganz zuunterst im Zitat).


    Nicolas Godinot ist naturwissenschaftlicher Konservator im Alimentarium und verantwortlich für die Inhalte. Er wurde in Neurowissenschaften promoviert und war anschliessend 15 Jahre in pluridisziplinärer Forschung tätig.


    Im Rahmen der Sonderausstellung «Beurk! Yuck! Igitt! The food we love to hate» widmet sich das Alimentarium in Vevey dem Ekel. Gezeigt wird auf unterhaltsame und spielerische Weise, dass Nahrungsekel oftmals auch eine kulturelle, religiöse, soziale und historische Dimension hat. Wer will, der kann noch bis Juni 2020 auf der eigens eingerichteten Plattform thefoodwelovetohate.org seine eigene Geschichte bezüglich ekelhafter Lebensmittel mitteilen – die Beiträge bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung.

    Mehr Informationen: http://www.alimentarium.org


    Eltern dürfte mehr interessieren, ob es auch umgekehrt geht. Wie mache ich, dass Kinder eine Speise gern bekommen?

    Das ist in der Tat schwieriger. Hilfreich ist es, wenn Sie es vorleben. Die Kinder müssen sehen, wie Sie selbst Broccoli gern essen; dass davon keine Gefahr ausgeht. Und: Keinesfalls sollten Sie den Nachwuchs zwingen, davon zu essen, weil es sonst zu einer Kopplung kommt – dann wird der Broccoli mit den negativen Gefühlen des Zwangs assoziiert. Sowieso wird Ihr Kind das Gemüse nach dem ersten Probieren noch nicht mögen, sondern höchstens akzeptieren. Doch das ist der erste Schritt… Weil es entwicklungspsychologisch gesprochen ein sehr grosses Risiko darstellt, ein neues Lebensmittel in den Speiseplan zu nehmen, braucht es meist mehrere Anläufe.


    Wie wichtig ist das Aussehen?

    Auch Duft und Geschmack können eine grosse Rolle spielen, wenn wir Ekel empfinden – aber häufig geht es übers Optische. Und es zählt dabei nicht nur der erste Eindruck. Die Sache ist komplizierter, wie ein Experiment des Psychologen Paul Rozin zeigt: Wenn Sie eine Kakerlake aus Plastik in ein Glas Wasser tauchen und jemanden bitten, es zu trinken, wird er Ekel empfinden, auch wenn er weiss, dass das Insekt aus Plastik und absolut sauber war.


    Da ist Gedankenarbeit dahinter, das ist mehr als nur eine spontane Emotion.

    Ekel hat verschiedene Ebenen. Ich kann Ihnen Bilder zeigen, vor denen Sie sich ekeln, ohne dass Sie überhaupt erkennen, was darauf genau zu sehen ist. Hier wird das grundsätzliche, tief verankerte Gefühl getriggert. Doch darauf können auch kompliziertere Formen von Ekel aufbauen, wie wir sehr entwickelte Formen von Freude empfinden können oder sehr spezielle Ängste.


    Und:

    Aus dem Grund gibt es das Phänomen, das Neophobia genannt wird. Viele Kinder wollen im Alter von ungefähr zwei Jahren eine Zeit lang gar nichts Neues essen. Das entspricht der Phase, in der sie abgestillt sind, sich von der Ernährerin wegbewegen können und da und dort unbekannte Beeren und Früchte entdecken könnten. Beachten Sie, dass es für ein 15 Kilogramm leichtes Kind viel gefährlicher ist, eine giftige Beere zu versuchen, als für eines mit doppeltem Gewicht. Darum verschwindet Neophobia ja auch meist nach einigen Jahren wieder von selbst.


    (Das Alimentarium in Vevey wird von Nestlé grosszügig unterstützt.)

    Ja, ich bin vom Fach. Nein, das hab ich bei einem Kind noch nie gesehen.


    Fragen:


    -Wie sieht denn das Zahnfleisch grundsätzlich aus, ist es entzündet?

    -Wie sieht es aus mit der angewachsenen Gingiva bei den anderen drei unteren Schneidezähnen, ist sie dort vorhanden?

    -Wie sieht der Zahnfleischverlauf bei den vier unteren Schneidezähnen grundsätzlich aus, ist das mehr oder weniger eine horizontale Linie? Oder geht Linie wirklich bei diesem einen Zahn nach unten?

    -Wie sieht es denn mit der Zahnstellung dort aus? Steht der Zahn mit dem Zahnfleischverlust vielleicht weiter vorne als die anderen? Oder ist er so geneigt, dass seine Wurzel weiter vorne ist als die Wurzeln der anderen bleibenden Zähne? Herrscht dort eher Engstand?

    -Wie ist es mit der Kieferstellung? Hat Deine Tochter die normale Angel-Klasse l? Oder was anderes?

    -Hatte Deine Tochter vielleicht dort kürzlich eine Aphte an der Mundschleimhaut oder Herpes an der angewachsenen Gingiva?

    -Hat Deine Tochter eine bestimmte Zahnputztechnik (schrubben wie verrückt und sehr oft) oder benutzt Ihr eine bestimmte eher unübliche Zahnpaste oder kaut Deine Tochter auf Stiften rum oder verletzt sie zum Beispiel mit dem Fingernagel diese Stelle unbewusst immer wieder oder hat sie sonst irgend was immer im Mund?

    -Wie viel (in mm) liegt der Zahnhals denn frei? Und stört das Deine Tochter, hat sie Schmerzen beim Eis essen zum Beispiel oder beim Zähne putzen oder bei kalter Luft?

    -Wie lange sind denn die bleibenden unteren Schneidezähne schon da? Sind sie schon vollständig durchgebrochen und befinden sich bereits in ihrer Endposition oder läuft der Durchbruch noch? Grundsätzlich verändert sich die Zahnstellung noch so lange das Körperwachstum anhält (bis etwa 18 - 22 Jahren bei Frauen) durch Längen-und Breitenwachstum des Unterkiefers und des ganzen Gesichts und durch den Durchbruch der anderen bleibenden Zähne.


    Vielleicht stellst Du mal ein Foto ein? Also nur von der Situation in der Unterkiefer-Front, Dein Kind muss darauf nicht zu erkennen sein :).


    Grundsätzlich ist so eine OP keine grosse Sache, es gibt verschiedene Methoden (die die Frage betreffen, von wo die angewachsene Gingiva, die dort hin soll, wo sie fehlt, her kommt). Sie soll durch einen Zahnarzt oder Kieferchirurgen gemacht werden, der so was häufig macht ...


    Alles Gute Euch!

    Ich würde sagen, das sind Schmerzen wegen eines Zahnnervs: Der Zahnnerv ist bereits teilweise oder ganz abgestorben ... das gibt dann eine Entzündung im Kieferknochen unterhalb des Zahns ...


    Bei Wärme werden solche Entzündungs- oder Druckschmerzen mehr (eben typischerweise nachts oder wenn es im Sommer das erste Mal so richtig war wird, dann sind die Zahnarztpraxen plötzlich voll von Menschen mit Abszessen oder eben einfach Druckschmerzen ...)

    Ich bin mal neugierig. Wie lange wartet Ihr im Akutfall beim Hausarzt, bis Ihr dran seid? Also als Kassenpatient ohne Termin, wenn Euch zum Beispiel eine Erkältung erwischt.

    Ich bin noch nie wegen einer Erkältung zum Arzt gegangen, damit gehe (ging) ich ja auch arbeiten.


    Wenn es mir so schlecht geht, dass ich noch am selben Tag einen Arzttermin brauche, dann funktioniert das hier nur durch anrufen. Alle Termine hier werden telefonisch vergeben. Die Wartezeit beträgt dann meistens unter einer halben Stunde.

    Ja, das finde ich auch! Aber diese seine Aussagen machen mich schon nachdenklich ...



    "Dieses Behandlungskonzept (gemeint: Palliativmedizin) galt einst als esoterisch. Seit der «Nationalen Strategie Palliative Care» 2010 bis 2016 hat sich das Blatt gewendet. Inzwischen hat Palliativmedizin in sämtlichen Facharztausbildungen und in allen Schweizer Spitälern Einzug gehalten. Allerdings sind auch die jungen Ärzte noch ungenügend gerüstet, gleichzeitig tritt die Generation der Pioniere allmählich ab.


    Kunz beobachtet zwar ein wachsendes Interesse bei vielen jungen Ärzten. Angesichts der fehlenden Zwischengeneration ist für ihn aber ungewiss, ob sich der Geist der Palliativmedizin weitertragen lässt. Denn viele medizinische Entwicklungen laufen dem ganzheitlichen Ansatz entgegen. Die exponentielle Zunahme des technischen Wissens wird die Spezialisierung weiter fördern.


    ...


    Weiss eine Mehrheit der Bevölkerung überhaupt, was Palliativmedizin ist?

    Nein, das glaube ich nicht. Auch bei der Mehrheit meiner ärztlichen Kolleginnen und Kollegen habe ich den Eindruck, dass ihnen der palliative Ansatz noch nicht wirklich klar ist. Die Haltung überwiegt, es gehe um Sterbebegleitung, also um ein möglichst schmerzfreies Sterben, wenn man gar nichts mehr machen kann. Möchte ein Patient von sich aus auf die Palliativstation, sagen viele Spezialisten: «Nein, nein, so weit ist er bestimmt noch nicht.»


    Die Ärzte sind halt gerne optimistisch . . .

    Ja, aber sie akzeptieren oft auch nicht, dass der Mensch endlich ist. Das aber ist der Kern der Palliativmedizin. In erster Linie ist Palliative Care eine Haltung – gegenüber der Endlichkeit des menschlichen Lebens. Aber noch immer ist vielen Ärzten nicht klar, dass es bei unheilbaren Krankheiten eine andere Medizin braucht.


    Was verstehen Sie unter einer «anderen» Medizin?

    Ich meine damit eine Medizin, die sich bei unheilbaren Krankheiten nicht den Kampf gegen die Krankheit auf die Fahne schreibt, sondern den Menschen ermöglicht, mit der Krankheit zu leben. Inzwischen gibt es viel Fachwissen zur Schmerzlinderung, aber das Handwerk allein genügt nicht. Ausser der Akzeptanz der Endlichkeit ist eine Kultur der interdisziplinären Zusammenarbeit auf Augenhöhe unabdingbar.


    Was heisst das konkret?

    Gemeinsam über die Grenzen der eigenen Berufsgruppe hinaus nach dem Optimum für den Patienten zu suchen."

    Zahnärztin :) ... in einer Familienpraxis hat man mit sehr viel verschiedenen Menschen zu tun, die Medizin umfasst unter anderem konservierende Zahnheilkunde, abnehmbare und festsitzendeProthetik, Chirurgie, Dermatologie, Psychologie ...


    Die Arbeitszeiten sind meistens geregelt (Notfalldienste kommen vor), Teilzeitarbeit ist gut möglich ...


    Eklig ist es manchmal schon, aber man ist gut geschützt ("Ich habe heute extra die Zähne nicht geputzt, weil Sie sie ja gleich sauber machen werden!" #blink) ...


    Nachteile: permanenter Zeitdruck, alles muss perfekt sein

    Ist es denn eine offene Wunde oder wahrscheinlich eher ein geklammerter / genähter Bereich? (Ich hab keine Ahnung, tut mir leid, wenn ich frage ...)


    Wenn Du so ein grosses Hämatom hast, würde ich vorerst schonen und kühlen (falls das gut tut).


    Später kann man dann mit Narbengels die Narbe und das umliegende Gewebe massieren.


    Weiss jetzt nicht, ob Dir das weiterhilft!


    Auf jeden Fall wünsche ich Dir von ganzem Herzen gute Erholung und gute Ergebnisse morgen!

    Und ich hab auch immer den Eindruck, das Braun-Ohrthermometer orientiert sich an der letzten Messung, wenn die erst einige Minuten vorbei ist ... also es zeigt nicht 39 Grad und dann in einer zweiten Messung 36, 2 Grad an, auch wenn 39 Grad mutwillig herbeigeführt wurden (zum Beispiel mit in der Hand messen) und 36,2 stimmen würden ... die angezeigte Temperatur sinkt dann nur langsam, bis sie dann bei 36,2 Grad stehen bleibt.


    Ja, wenn meine Söhne oder ich krank im Bett sind, haben wir manchmal Langeweile und spielen dann mit dem Ohrthermometer rum und machen amüsieren uns über die zum Teil absurden Messergebnisse ... :D

    Mich ärgert einfach immer Folgendes im Krankenhaus (in verschiedenen) und das ist mir schon so oft passiert:


    Ich bin dort wegen irgend was, sage, dass ich mich fiebrig fühle. Das Pflegepersonal hält so ein Ohrthermometer in mein Ohr und sagt dann: "Nein, Sie haben kein Fieber, Ihre Temperatur beträgt nur 38,4 Grad. Es ist alles in Ordnung!" - Oder sinngemäss: "Sie haben nicht mal erhöhte Temperatur, das Thermometer misst nur 37,4 Grad!"


    Ich versuche dann immer zu sagen, dass meine Normaltemperatur nur bei 36,2 Grad liegt, dass die Temperatur des Ohrthermometers doch im Vergleich zur Körperkerntemperatur noch oben korrigert werden muss und dass das Krankheitsempfinden individuell ist, aber das interessiert dann niemanden ...


    Und noch was anderes: Die Messungen unseres Ohrthermometers von Braun kann man unglaublich leicht beeinflussen, indem man zum Beispiel das Thermometer schon vor der Messung einige Sekunden ins Ohr hält, oder indem man zuerst auf der einen und dann grad anschliessend auf der anderen Seite misst, oft zeigt die zweite Messung dann eine um ein Grad höhere Temperatur an (auch wenn man nicht auf diesem Ohr lag). Oder indem man das Thermometer nur so halb ins Ohr hält usw.

    In den von Meteor zitierten Empfehlungen aus dem Jahr 2007 steht, dass eine systemische Fluorideinnahme (in Form von Tropfen oder Tabletten) ab Geburt sinnvoll ist (in der Konzentration abhängig vom Fluoridgehalt des Trinkwassers und von der Frage, ob fluoridiertes Kochsalz verwendet wird) wegen der präeruptiven Wirkung (Fluorid wird bei systemischer Gabe bereits bei der Bildung der bleibenden Zähne eingebaut in den Schmelz).


    Der Dachverband der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften empfiehlt also eine systemische (2007), die Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde eine topische (lokale) (2018) Fluoridanwendung.


    Noch zum Ausspucken oder Spülen nach dem Zähneputzen: Ab 2016 lauten die Empfehlungen der SSO (Schweizerische Zahnärztegesellschaft):

    Zähne putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, Pasten-Speichelgemisch durch die Zahnzwischenräume ziehen, ausspucken und mit wenig Wasser (10ml) nachspülen (um die Inhaltsstoffe der Zahnpasta wie Tenside zu entfernen).

    (Dies gilt für Erwachsene und für Kinder ab ca. 6 Jahren.)

    2.10.18


    "Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGKiZ) und der Deutschen Gesellschaft für Präventive Zahnmedizin (DGPZM) ... dass Kinder vom zweiten bis sechsten Geburtstag zweimal täglich ihre Zähne mit einer erbsengroßen Menge einer Zahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid putzen. Bereits ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes sollen Kinder bis zum zweiten Geburtstag entweder zweimal täglich mit einer erbsengroßen Menge einer Zahnpasta mit 500 ppm oder mit einer reiskorngroßen Menge einer Zahnpasta mit 1.000 ppm putzen. ...


    Quelle: DGZ/DGKiZ; Prof. Dr. Stefan Zimmer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Präventivzahnmedizin (DGPZM), Leiter des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke"


    Kinderzahnpasten enthalten im allgemeinen 500 ppm Fluorid, Juniorzahnpasten 1000 ppm Fluorid.

    Leider hat die Schule bei dem Umgang mit diesem Unfall versagt!


    Das Ganze ist am Mittag passiert. Erst am Abend, als unser Sohn wieder soweit ansprechbar war, dass er mit seinen Klassenkollegen via WhatsApp Verbindung aufnehmen konnte, haben wir erfahren, dass er unmittelbar nach dem Sturz diese Krampfanfälle hatte, wo er sehr stark gezuckt hat und immer wieder die Augen verdreht hat. Und dass er danach eine lange Phase mit starker Verwirrtheit und immer wieder Bewusstlosigkeit hatte. Die Mitschülerinnen waren scheinbar zum Teil so erschrocken, dass sie weinten und Angst um sein Leben hatten, eine Schülerin musste von ihren Eltern abgeholt werden ...


    Unerklärlicherweise haben die Sportlehrer, die mir am Morgen danach auf Nachfrage diesen Anfall auch nochmals bestätigt und so beschrieben haben, nicht die Rettung gerufen sondern den Schulleiter, der unseren Sohn mit seinem Auto in die Notfallpraxis gefahren hat, aber beim Unfall nicht dabei war und deshalb keine Ahnung vom Ablauf hatte. (Die haben ihn scheinbar teilweise ins Auto tragen müssen ... Unser Sohn konnte sich nur noch ganz bruchstückweise erinnern, war immer wieder weggetreten, ist erst in der Notfallpraxis wieder zu sich gekommen, war dort aber immer noch sehr verwirrt. Ich bin auch da dann dazugekommen. Der Schulleiter rief mich an mit den Worten: "Wollen Sie, dass Ihr Sohn in die Klinik X oder Y gebracht wird?" - Und ich: "Klinik??? Was ist denn los? Wo sind Sie denn jetzt???")


    Es wurde kein CT, MRT oder EEG gemacht, da wir ja bis am späteren Abend nur sehr unzureichend informiert waren, wir wir dann (von den Klassenkollegen!) erfahren haben ...

    Das sind zwei Studien, die mir mein Bruder, der im Gesundheitssektor arbeitet, damals geschickt hat:


    Studie 1


    Studie 2


    Mein Bruder schreibt dazu:


    "What we can say is:
    - strict rest does not better than not strict rest in terms of outcomes
    - discharging patients telling them to rest their brain and gradually return to work versus telling them nothing like that had no effect on outcomes."


    Die reizarme Umgebung und Schonung ist also wohl umstritten (und sicher spielt auch die Schwere der Gehirnerschütterung eine Rolle bei der Art der empfohlenen Nachbehandlung) ... aber wenn bei Belastung (geistiger oder körperlicher) Symptome auftreten, würde ich dennoch weiter schonen ...


    Unser Sohn war damals 24 Stunden im Spital und wurde grad dabei oder danach auch noch heftig krank (Grippe oder grippaler Infekt), so dass es ihm richtig richtig schlecht ging und er sowieso im Bett war eineinhalb Wochen lang ...

    Also die Bakterien bleiben eh drin ;), die Krümel kannst Du auch mit Spülen vor dem Zähneputzen oder mit Ausspucken danach entfernen.


    Man soll nicht mit Wasser nachspülen, damit die Zahncreme (mit Fluorid sofern keine Fluoridtabletten gegeben werden) möglichst lange im Mund bleibt, die Zähne umspült (zusammen mit dem Speichel) und wirken kann.

    Corvidae


    Unser Sohn war 14, war aus dem Stand auf den Hinterkopf (Hallenboden) gefallen, war anschliessend bewusstlos und hatte Krampfanfälle, erbrach, hatte eine retrograde Amnesie, die die letzten drei Tage betraf und dann aber wieder verschwand, war einen Tag lang sehr verwirrt ...


    Das hat mir mein Hausarzt damals geschrieben:


    "Es handelt sich um eine Hirnerschütterung Grad 3. Vom Eishockey wissen wir einiges darüber. Primäre Therapie ist die Ueberwachung betreffend Hirnblutung akut, diese Gefahr ist nach 24 Stunden ohne Komplikationen praktisch null. Jetzt kommen post concussion Zeichen wie Kopfschmerz, Empfindlichkeit, emotionale Störungen, Schlafstörungen, Sehstörungen etc..

    Die Prognose bei einem erst- oder zweitmaligen Ereignis ist sehr gut. Aber die Zeitdauer bis zur Heilung kann mehrere Wochen betragen. In dieser Zeit ist reizarme Umgebung wichtig.

    In der Regel besteht eine 100% Arbeitsunfähigkeit bis zur 4 stündigen Beschwerdefreiheit (halbtägiger Arbeitsbeginn), das gilt auch für die Schule. Körperliche Anstrengung gilt als Reiz.

    Ueberlagernd findet sich häufig ein Nackenschmerz im Sinne einer Verspannung.

    Spätfolgen sind bei repetitiven Erschütterungen bekannt (Kontaktsport).

    Die zweizeitige Blutung (subdural) kann nach etwa 2 Wochen mit dann verstärktem Kopfschmerz vorkommen und ist kein Notfall."


    Alles Gute Euch!

    Und einfach von Anfang an nicht beibringen, nach dem Zähnesputzen mit Wasser zu spülen.


    Wenn Spülen mit Wasser gewünscht wird, es vor dem Zähneputzen machen.


    Nach dem Putzen nur ausspucken lassen.


    Ungefähr so viel Zahncreme verwenden, wie der Fingernagel des kleinen Fingers des Kindes gross ist.