Beiträge von marzipan

    Der Schmerz zieht von der Ferse zu den Zehen hin, Ferse tut aber ganz klar am meisten weh.

    Am Morgen tut es weh, dann bessert es kurzzeitig und tut dann nach längerer Belastung wieder weh. Barfuss laufen verschlimmert es eher, Birkenstock gehen noch am besten. Trotzdem ist der Schmerz nicht genau lokalisierbar wenn ich auf die Fussohle drücke, wenn ich stehe aber schon. Vielleicht drücke ich nicht genug. Am schlimmsten ist es beim Autofahren, die Haltung ist wirklich mühsam.

    Ich glaube ich gehe Montag mal zum Arzt.

    Rheuma merke ich in Knien, Hüften, Ellenbogen und Handgelenken, wenn es ganz heftig ist in den Händen. Füsse wäre neu.

    Meine Füsse tun weh, und zwar ziemlich stark. Beidseits, hauptsächlich (und Anfangs nur) in der Mitte der Ferse. Angefangen hat es vor ca. zwei Wochen und wird langsam immer wie stärker. Schuhe trage ich viele verschiedene (alle flach, ein Paar mit ca. 1cm Absatz), daheim bin ich meist in den Socken unterwegs. Mehr Belastung als sonst hätte ich nicht.

    Ich habe Rheuma, hatte bislang mit den Füssen aber nie Probleme.

    Was könnte das sein und vor allem wie bekomme ich das schnell wieder weg?

    Ich habe jeden Eintritt vorgebucht. Das war günstiger und bei uns war das Tagesprogramm sowieso fix, also war es einfacher. Tussauds waren wir nicht, bei allen von uns besuchten Orten wurden die timeslots nicht so genau genommen, wir waren meist entweder etwas früher oder etwas später dran, war nie ein Thema.

    Da wo ich wohne hat es sehr viele Asiaten und im Nachbarsdorf sehr viele sehr sehr reiche Menschen aus dem Arabischen Raum. Erstere sind Tagestouristen, fahren mit dem Car durchs Dorf, steigen kurz aus, fotografieren alles und sind auch schon wieder weg, ab nach Luzern oder so. Individualtouristen aus Asien hat es nur sehr wenige, aus anderen Ländern eigentlich fast gar nicht. Die Touristen aus dem Nachbarsdorf sieht man eigentlich nur in den schwarzen Luxusautos durchs Dorf fahren, zu Fuss sind sehr wenige unterwegs. Die bringen uns jetzt nicht sehr viel, bezahlen aber ab 500 Euro aufwärts pro Nacht im führenden Hotel, für das Nachbarsdorf sicher gut.

    Wohnraum und Einkaufsmöglichkeiten tangiert es nicht, ein wirtschaftlicher Faktor ist das Hotel im Nachbarsdorf, da arbeiten auch Leute aus unserem Dorf.

    Da wo wir in den Skiurlaub gehen ist es schwieriger. Wohnungen werden in der Saison als Ferienwohnungen vermietet und stehen sonst leer, ausserhalb der Saison ist tote Hose, die Bevölkerung wird immer weniger. Ohne Tourismus hätte es da aber nichts, keine Jobs ausser Bergbauer, der Dorfladen wäre längst zu.

    Wir sind im Urlaub immer in Ferienwohnungen und da habe ich echt ein schlechtes Gewissen. Es ist die ruhigste Variante, Hotel wäre für Herr marzipan nicht gut machbar. Die Alternative wäre für uns dann nicht in den Urlaub zu fahren, was ich nicht möchte.

    Ich mache ja auch nur Nachtdienst. Die Nächte sind nie ein Problem, da bin ich extrem selten müde. In der Zeit wo ich Dienst habe, bringe ich tagsüber allerdings nur mit höchster Anstrengung was auf die Reihe, wie ich das damals mit kleinen Kindern überlebt habe ist mir inzwischen absolut ein Rätsel. Der erste freie Tag (nach der letzten Nacht) ist auch noch so gar nichts los, früher bin ich da tagsüber oft gar nicht mehr schlafen gegangen, inzwischen schlafe ich bis um 13 Uhr und bin auch danach nicht wirklich fit. Mein gesamter Rhythmus hat sich durch den Nachtdienst sehr verschoben, das ändert sich auch nicht grossartig wenn ich frei habe. Ich habe Schlafstörungen, die ich mal mehr mal weniger merke. Ich bin oft wach, erlebe meinen Schlaf als weniger erholsam und habe ein erhöhtes Schlafbedürfnis. Wenn ich dem nicht nachkommen kann, fühle ich mich wie erschlagen. Ich glaube, dass das einfach der Preis für Nachtarbeit ist.

    Das sich nur an italienischen Kaffee gewöhnte Kind 3 kommt im Urlaub erstmals mit Filterkaffee in Berührung. Trinkt eine Tasse und sagt „kann mir jemand das bittere Haselnuss-Bräu reichen?“

    Der Urlaub ist in der Nähe von Jever. Ich bringe den Werbespruch. Wie das Land, so das Jever. Kind 2 überlegt und ruft begeistert: „nass und kalt!“