Beiträge von alien

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    "Wer will, der darf, wer nicht will, der muss." (Spruch meines Primarlehrers)

    Mir gefällt der Ansatz von Daroan, Bewegung kann auch im Alltag geschehen. Das Mamataxi würde ich auf ein Minimum einschränken.

    Gerade als Homeschooler hat man etwas mehr Zeit, und auch mit eigener Kraft einen grösseren Aktionsradius.


    Schulsport fand ich in vieler Hinsicht ätzend, und er verfehlt meist das Ziel einer _nachhaltigen_ Bewegungserziehung.

    Selber keine praktische Erfahrung, bei uns war das leider nicht möglich / erlaubt.

    (in Zürich darf man ohne Lehrerpatent max. 1 Jahr home schooling machen #hammer)


    Bei den Grundlagen wie Lesen / Schreiben / Rechnen sollte zu gegebener Zeit

    alles gefestigt werden - wobei sich das beim home schooling mehr nach der Entwicklung der Kinder richten kann.

    Jenseits von den 3R (readin' 'riting 'rithmetics) sollte es sich m.E. vor allem nach den Interessen der Kinder richten,

    nicht nach dem was wir für wichtige Elemente der "Allgemeinbildung" halten. Also mehr im Sinn des "unschooling".

    Dabei können die Grundlagen gefestigt, und eigene Interessen entwickelt werden.


    Die Kinder sollten selber lernen, die Eltern / Mentoren sich auf Anregungen / Stupser / Hilfe bei der Beschaffung von Quellen /

    vielleicht auch mal etwas Feedback beschränken. Feedback nicht im Sinn von Noten, aber doch eine Rückmeldung "toll / da wäre noch etwas mehr möglich / ...".

    Der Körper wandelt ALA aus pflanzlichen Quellen nur zögerlich in DHA und EPA um. Von Fischöl halte ich mehr.
    Am besten im Kühlschrank aufbewahren.

    Pillen aller Art nehme ich mit etwas Saft zum leichteren Runterspülen. Meine Fischölkapseln sind sehr neutral im Geschmack.
    PN für meine Hoflieferanten.

    Wenn das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 so weit verschoben ist, reicht Supplementierung von Omega 3 m.E. nicht -
    da würde ich Quellen von Omega 6 Fettsäuren wie die meisten pflanzlichen Fette systematisch meiden. Ich koche nur mit

    Butter und Olivenöl.


    Karnivoren sollten sogar noch etwas weiter gehen - "du bist, was dein Beutetier isst". In Anbetracht des Futters ist fettes
    Hühnchen oder Schwein vielleicht nicht so ideal. Bei A und bei L gibt es bezahlbares Bio-Fleisch, z.B. das Siedfleisch von A

    kommt gut wenn man es dünn schneidet. Bei L gibt es tiefgekühlt Lachsfilet von den Faröern, esse ich gerne zum Frühstück

    mit etwas Rührei.

    Fischöl hat einen leicht blutverdünnenden Effekt.

    Klar sollte man nicht sein ganzes Vermögen da rein stecken, aber so ein bisschen was in krypto-Währungen stecken finde ich jetzt nicht so unvernünftig

    Ich komme aus der IT-Ecke, trotzdem bin ich dagegen. Bitcoin ist umweltschädlich und nicht skalierbar.

    Beunruhigend finde ich eigentlich nur, (falls dem so ist), dass die jungen Leute glauben, mit reichlich Ego kann man alles erreichen, aber die Grundlagen wie Bildung, Fleiß und auch Beziehungen und gesellschaftlichen Konventionen (wie esse ich in Gesellschaft, muss ich tanzen könnwn) völlig außer Acht lassen. Aber das kann man bei Bedarf ja auch später noch lernen.

    Bildung wird immer spezifischer, die klassische Allgemeinbildung ist im Beruf immer öfter irrelevant.

    Fleiss -> bei Arbeitgebern natürlich beliebt, aber ohne "drive" und Ideen wird der Erfolg bescheiden bleiben.

    Tanzen können -> ist zum Glück nicht unerlässlich ...

    Ich finde das durchaus einen sinnvollen Kontrapunkt zum gepflegten "Gutmenschentum". In den USA gab es vor Jahrzehnten den

    Bestseller "Looking out for number 1", der in die gleiche Richtung zielt.


    Das soll nicht heissen "Ellbogen raus und durch", aber man braucht manchmal den Mut, andere Wege zu gehen als die Herde.

    In der heutigen westlichen Gesellschaft fehlt oft der "Drive". Ich würde noch Regel 12 draufsetzen - kümmere dich nicht immer darum,

    was andere über dich denken.


    Beruflicher und finanzieller Erfolg lässt sich durchaus mit Nachhaltigkeit vereinen - insbesondere wenn man

    meine Regel beherzigt und auf das dicke Auto, Fernreisen usw. verzichtet. Die kann man sich gerade in der Aufbauphase

    ohnehin nicht leisten. Nachhaltige Wirtschaft wird und muss kommen - nicht das heutige "greenwashing",

    aber auch nicht kleinmaschige, handwerkliche Strukturen. Die Energiewende schaffen wir nicht

    mit vor Ort handgeschöpften Solarzellen.


    Wahrscheinlich versucht der Autor, Videos oder Kurse zu verkaufen, die natürlich etwas mehr als Versand kosten.

    In Stückzahlen gedruckt kostet ihn das Buch selbst als Hardcover nur ein paar Euros. Er wird schon auf seine Rechnung

    kommen.


    Am besten beide lesen, und dann besprechen... Gibt bestimmt eine wertvolle Diskussion.

    Ich finde dieses Thema sehr interessant, da die Zähne und Knochenentwicklung ein gut zu beobachtender

    Indikator für die Qualität der Ernährung sind. Bücher zum erweiterten Thema (plus Zahnfehlstellungen):

    Ulrike von Aufschnaiter, Deutschlands Kranke Kinder


    Die Polemik über die böse Politik und Industrie ist etwas länglich, aber etliche Referenzen,

    und viel hilfreiche Informationen zu Mikronährstoffen. Auf ihrer Webseite hat es grosszügige Leseproben.

    Ramiel Nagel, Cure Tooth Decay / Karies heilen


    Er kommt aus der Ecke von Weston A. Price, und fokussiert auf den negativen Einfluss von Phytinsäure / Phytaten.

    Vollkorn ist nicht immer gut...


    Dr. Weston A Price, Ernährung und körperliche Degeneration ( Englisches PDF )


    Klassisches Buch, aber auch heute noch relevant. Er sieht den Grund für Fehlstellungen und Karies in Nährstoffmangel,

    insbesondere Vitamin D, Activator X / Vitamin K2, und Mineralstoffen. Die Anhänger von Dr. Price betonen auch die

    Wichtigkeit einer guten Ernährung der Eltern vor und während der Schwangerschaft und Stillzeit.


    Sandra Kahn und Paul R. Ehrlich, Jaws: The Story of a Hidden Epidemic


    Diese Autoren meinen, dass die Ursache von Fehlstellungen eher in falscher Atmung durch den Mund, Flaschenernährung

    statt Stillen, und zu wenig mechanischer Belastung der Zähne (weiches Essen) zu finden ist.


    Ich denke, die Wahrheit liegt zwischen diesen Positionen. Wenn ich an die Bewohner des Lötschentals denke

    (eine der Fallstudien bei Weston A. Price, Uebersicht über ihre Ernährung im Buch von Ramiel Nagel zu finden), dann hatten sie:


    - Roggenbrot aus Sauerteig. Der Prozess reduziert Phytate, und nach langer Lagerung ist intensives Kauen angesagt.

    - Käse und frische Milch - viel Mineralstoffe und fettlösliche Vitamine.

    - Gemüse und etwas Kartoffeln - was immer im mageren Boden angepflanzt werden konnte

    - Fleisch etwa einmal pro Woche. Bestimmt "nose to tail", Verschwendung konnte man sich dort nicht leisten.

    - Viel Sonne, wohl kein Mangel an Vitamin D.

    - Viel Bewegung auf steilen Hängen und bei der landwirtschaftlichen Arbeit.

    - Wahrscheinlich hoch mineralisiertes Trinkwasser (Quelle für Kalzium und Magnesium).


    Die Menschen im Lötschental hatten gute Zähne, die Bewohner im Tal mit weichem Weissbrot, Zucker usw. hatten trotz

    besserer Zahnhygiene massiv schlechtere Zähne.


    Ich sehe jedenfalls keinen Grund für eine nährstoffarme Ernährung. Die Preisfrage ist, wie bringt man wählerische Kinder dazu,

    nährstoffreich zu essen ?

    Wie sieht deine Ernährung aus ? Vielleicht wäre eine Eliminationsdiät informativ.

    Ich würde einen Blick auf Oxalate werfen. Kalziumoxalat könnte sich in den Gelenken ablagern,
    und ist der Grundstoff für Nierensteine.


    Lesestoff: Oxalsäure und Gesundheit , Interviews mit Sally K. Norton (auf Englisch, z.B. mit Dr. Mercola, oder Hidden dangers of oxalates in your food .


    Falls die Ernährung reich an Oxalat war (z.B. Spinat, Mangold, Rhabarber, rote Bete, Tee, dunkle Schokolade), sollte man die Aufnahme nach ihrer

    Auffassung graduell reduzieren, nicht abrupt.


    Die Aufnahme von Oxalat kann reduziert werden, wenn gleichzeitig etwas Kalzium aufgenommen wird (z.B. aus Milchprodukten) - dann verbindet sich

    die Oxalsäure im Verdauungstrakt mit Kalzium, und wird unschädlich ausgeschieden.


    Man beachte - Ich bin kein Arzt.

    Ich denke, wir sollten das Verhältnis zur EU relativieren.


    - Zugang zum Binnenmarkt ? Ich sehe da keine besonderen Privilegien - alles was wir von der Schweiz aus in die EU senden muss durch den Zoll, muss CE konform sein usw.


    - Für die Medizintechnik ist die Konformität etwas komplizierter, aber man kann in der EU testen lassen. Das Wort "Super-GAU" würde ich da nicht verwenden.


    - Die EU ist in manchen Belangen KEIN GEMEINSAMER MARKT. Beispiel: Um elektronische Produkte an Private zu verkaufen, muss man sich separat für das

    Elektronik-Recycling, eventuell Batterie-Recycling und das Recycling der Versandverpackung registrieren. Das mal 27 für jedes Land. Oft mit lokalem Vertreter,

    mit monatlicher Abrechnung und insolvenzsicherer Bankgarantie selbst für Kleinbeträge.


    Ich bin Deutscher, war aber von 1973 bis 1989 und seit 2002 in der Schweiz. Meine Rückkehr wurde durch die PFZ vereinfacht, sie hätten mich aber wohl auch ohne

    reingelassen.


    Aus meiner Sicht sollte der Bundesrat Nägel mit Köpfen machen, und die Kohäsionsmilliarde in Gaskraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung stecken.

    Eine zumindest mögliche Selbstversorgung mit Strom würde Power-Plays der EU verhindern. Das gibt mit CO2 Gebühren und mässiger Auslastung natürlich

    teuren Strom, aber Stromabschaltungen sind viel teurer, und den Atomausstieg gibt es nicht gratis.

    Beim Einstechen der Nadel schaue ich selber auch weg. Geht besser wenn man nicht genau weiss

    wann sie kommt, und sich dementsprechend nicht vorher verkrampft.


    Vielleicht kann der Vater oder die Mutter Blut spenden, und das Kind darf zuschauen ?

    Am besten bei einer Blutspendeaktion, da sieht man einen ganzen Raum voll von Spendern.

    Ich finde das eine ruhige, fast entspannte Atmosphäre. Natürlich vorher erklären, warum

    Blut gespendet wird, wie es abläuft usw.

    Selber keine konkrete Erfahrung mit Eisenmangel, aber...


    Um die Absorption zu verbessern, sollte man auch an Phytate denken. Gerade Vollkorn wie Haferflocken ist voll davon,

    und man kann dann Mineralstoffe usw. nicht richtig aufnehmen. Vitamin C kann dem entgegenwirken. Oder das Enzym

    Phytase, wovon bei gewissen Getreidearten mehr vorhanden ist.


    Bei Tierfutter wird da anscheinend mehr darauf geachtet als bei der Ernährung von Menschen (an denen kann man ja mehr

    verdienen, wenn sie krank sind).


    Living with Phytic Acid

    Iron absorption in man: ascorbic acid and dose-dependent inhibition by phytate

    Intelligent Phytase Nutrition (für Tierfutter...)

    Krafttraining ? Vielleicht am Anfang begleitet durch einen Physio, normales Fitness ist bei euch im Moment ja sowieso zu...

    Wenn ein Muskel belastet wird, deaktiviert ein Reflex den entgegengesetzten Muskel - sonst würden die Muskeln

    gegeneinander kämpfen.


    Wenn der obere Rücken einen Buckel macht, sind vielleicht die Schultern zu weit nach vorne gezogen. Da würde ich mit

    Ruderübungen für den oberen Rücken dagegenhalten.


    Von einer Klimmzugstange "abhängen" ? Die Muskeln sollten aber nicht ganz loslassen, sonst hängt man an den Gelenken /

    Bändern.


    Wegen der Haltung würde ich auch "Nie wieder Rückenschmerzen" von Esther Ghokale ansehen. Fehlstellungen an einem Ort

    (z.B. Hüfte / Becken) können sich durch die Kette der Wirbelsäule fortpflanzen.

    Warum soll ein 70 kg Jugendlicher weniger brauchen als ein Erwachsener ? Sein Kreislauf wird eher aktiver sein.


    Die von mir verlinkte Seite empfiehlt:


    Wir empfehlen, den Spiegel über insgesamt 3 Monate (90 Tage) aufzufüllen. Wir raten ausdrücklich von kurzzeitigen, sehr hohen Dosierungen ab, da sie viele unerwünschte Wirkungen zeigen können.