Beiträge von Juana

    ja also meine Kinder würden sich schon beschäftigt bekommen, die sind alt genug und brauchen uns Eltern dazu auch nicht zwingend. Aber ich mag sie einfach nicht fast durchgehend an Konsole, TV und Handy haben. Daher hoffe ich sehr, sie können sich wenigstens mit Freunden verabreden.

    Hier gehen die Zahlen runter oder sind zumindest mehr oder weniger stabil. Vielleicht ist über diese Jahreszeit auch einfach nicht viel mehr zu erreichen ohne völligen Stillstand.


    Mich ärgert, dass in den neuen Verordnungen Firmen bzw. Arbeitgeber bzw. die Situation am Arbeitsplatz kaum erwähnt wird (Oder?) und Alten/Pflegeheime auch irgendwie außen vor sind. Man könnte ja auch mal an solchen Sachen noch nachjustieren.


    In BaWü wird sicherlich noch strenge nachjustiert, egal was da heute beschlossen wird. *seufz*

    Was mach ich mit meinen Kindern vier Wochen lang in der dunkelsten Jahreszeit? Echt mir graut es davor.

    16.12. - 10.01 das wäre fast ein Monat zu. Daran kann ich nichts gutes sehen, überhaupt gar nichts.

    dieses ganze hin und her nervt tierisch.


    ja genau es wurde in den Fächern schon Arbeiten geschrieben, da wären dann die 2. Arbeiten dran in der Zeit die dann ausfällt. Und die wären dringend notwendig fürs Kind um auszugleichen.

    es ist einfacher zu beantworten was man mit den Kindern macht? Naja auf die muss ja auch wer aufpassen, da sind dann wieder die Eltern in der Pflicht. Inkl. daheim lern Kram. Die Schulbildung hat im Frühjahr gelitten, da gibt es Studien. Dann hätten die KM bzw. die Bundesländer den Arsch in der Hose haben müssen und das letzte Schuljahr auf dieses auszuweiten, sprich der Stoff vom 2. Halbjahr des letzten Schuljahres in dieses packen, dann könnte man ohne Druck die Schulen schließen. Hat man nicht also dann bitte schauen, dass die Kinder lernen können.


    Oder man könnte mal schauen die Bedingungen in Fleischfabriken zu verändern oder bei Erntehelfern, oder man könnte mehr in Altenheimen testen. Asymptomatische Schüler/innen sind vermutlich weniger ansteckend. Da die Kinder auch vor allem in den weiterführenden Schulen Masken auf haben sowieso.


    Und mal kurz dran gedacht wie es mir mit 13-18 Jahren ging. So eine Situation wie jetzt wäre Weltuntergang gewesen. Nur noch die Flitzpiepen meiner Klasse sehen und keinerlei Freunde außerhalb oder den Schwarm auf dem Fußballplatz, kein Ausgehen, keine Disko nur daheim bei meiner Mutter mit alkoholkrankem Stiefvater sitzen. Dafür machen es die meisten Kids grad echt gut. Aber es muss ne Perspektive geben.

    wenn die Kinder aber reihenweise die Infektionen in die Elternhäuser tragen würden, müsste das doch auch in der Gesamtbevölkerung hoch gehen

    Äh und was passiert deiner Meinung nach gerade 🤔

    derzeit gehen die Infektionen hoch, weil die Maßnahmen erst vor 11 Tagen verschärft worden sind, da haben sich an dem ersten Novemberwochenende noch viele getroffen bzw. waren Essen.


    Ich hatte es glaub schon mal geschrieben, die Maßnahmen die da getroffen worden sind waren wurden mit dem Plan so entschieden, weil die Schulen geöffnet bleiben sollen. Die Schulen sollen Priorität haben, weil man das im Frühjahr anders gemacht hat und man weiß, dass das so keine Lösung ist. Man hat sich für Lockdown light entschieden, entschieden, dass da eben manches zu ist und manches offen. Infektionen finden natürlich auch in Schulen statt. Da hat man sich aber entschieden, dass Bildung und Betreuung wichtig(er) ist.


    Infektionen nehmen auch im Profisport zu, interessiert aber niemand. Wo bleibt der Aufschrei dies zu unterbrechen? Hat da irgendwer mal was in den Medien gelesen?


    Andere Ländern haben viel stärkere Beschränkungen und trotzdem gehen dort auch die Zahlen hoch. Evlt. haben wir doch viel weniger in der Hand als wir denken.

    Wenn wir niemandem das Virus aufgrund von Unachtsamkeit oder Fahrlässigkeit weitergetragen haben und der/die gesundheitlichen Schaden erleidet.

    und die gesundheitlichen Schäden die kein Covid19 sind aber durch das alles entstehen fallen wiederum hinten runter.

    Ich glaube, momentan sind Kinder die die meisten Kontakte haben, so als Gesamtgruppe. Aber ich weiß es nicht genau.


    Ich habe auch gelesen, dass die Inzidenz an Schulen derzeit ungleich viel höher liegt als in der Gesamtbevölkerung.

    wenn die Kinder aber reihenweise die Infektionen in die Elternhäuser tragen würden, müsste das doch auch in der Gesamtbevölkerung hoch gehen.

    damit will ich sagen, dass nicht die Schulkinder die Großeltern anstecken, sondern eher die Eltern der Kinder die Infektionen mit heim bringen. Und in unserem Fall war eben die Oma die die Infektion hatte und nicht die Kinder aus der Schule. Hatte man das Angstgemache gegenüber den Kindern, dass sie ja ihre Großeltern umbringen nicht schon hinter uns?

    Das sie nicht schwer erkranken hilft der Eltern und Großeltern nicht, denen sie die Infektion weitergeben. Gerade WEIL sie nicht erkranken.

    wir saßen in Quarantäne, weil die Oma die Infektion hatte.


    Und ich bin auch ganz klar auf der Seite die sehr große Sorge um die Kinderseelen hat. Ich hab diverse Beispiele in meinem Dunstkreis wo es Kindern echt richtig schlecht geht durch die ganze soziale Distanzierung.


    Ja im Moment ist das alles Scheiße und das mit den möglichen Optionen mag sein. Solange der Plan der Politik für Kinder und Schulklassen lüften und warm anziehen ist und es genau null andere Gedankengänge dazu gibt (achja, genau Ferientage vorziehen ist ja noch so eine super Idee), solange es völlig nebensächlich ist in wie weit Kinder seelische Schäden davon tragen so lange nehm ich die Maßnahmen echt nicht für voll. Ich ermögliche meinen Kindern so gut es geht Normalität. Sie dürfen sich umarmen (machen sie ja nur mit den besten Freundinnen) und auch miteinander zu dritt zocken. Die Empfehlungen des RKI setzt die Politik ja auch nur um wenn es grad in den Kram passt. Und ich hoffe sehr auf ne kleine Weihnachtsfeier mit Plätzchen und Wichteln. Könnte man ja z.B. auch draußen machen. 1-2 Schulstunden.

    ja so wird es wahrscheinlich laufen. Ist halt ne fiese Tour Ende Oktober mit Weihnachten zu locken und dann aber kaum/nichts lockern wenn es soweit ist. Das war zwar echt klar, aber ist ne Scheiß Methode mit der Situation umzugehen. Können sie sich ihre zwei zusätzlichen Tage sonst wohin schieben.

    PaulaGreen in BAWÜ ist es derzeit so, dass sich 10 Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Mehr Haushalte dürfen es sein, wenn gerade Linie verwandt ist (Großeltern, Kinder, Enkelkinder), aber trotzdem nicht mehr als 10 Personen. (erwachsene) Geschwister, Onkel, Tanten, Nichten, Neffen sind alles keine gerade Linie.

    Wir dürften uns bei meiner Mutter mit meiner Schwester und Partner und meinem Bruder treffen (wären dann 10 Personen aus vier Haushalten), bei uns würde die gleiche Konstellation nicht gehen, weil meine Geschwister keine gerade Linie sind (bei meiner Mutter wären wir alle Kinder und Enkelkinder). So hatte ich das gelesen, mein ich. Vielleicht hab ich das auch falsch verstanden.


    Aber zurück zu den zwei Tagen zusätzliche Ferien. Ich glaube nach wie vor nicht daran, dass man groß Weihnachten feiern lässt. Es kann sein, dass man für Verwandtschaft etwas lockert, vielleicht die Personenanzahl.... aber da glaub ich noch nicht dran. Und ehrlich, dann kann man das mit den zusätzlichen Tagen auch einfach lassen.

    ich versteh nicht, wenn man das jetzt schon so machen muss, warum man die "Ferien" dann woanders abziehen muss. Und ja ich halte das auch für Aktionismus. Wenn man das macht dann bitte alles zu, also auch den Einzelhandel usw. Nein es sind wiederum die Schüler/innen dran. So kann man, wenn man kein Betreuungsproblem hat ja wunderbar zusammen Christmasshopping machen.

    Übrigens sagen die Nachrichten heute die Kurve würde langsam abflachen, man sei vorsichtig optimistisch. Das steht so im krassen Gegensatz zu den Nachrichten mit den Virenschleudern Schule.


    Meine Tochter schreibt an dem Montag der evlt. raus fällt (ist ja für BaWü nicht raus, mal gespannt wann man da Bescheid bekommt). noch ne Arbeit. Die muss dann vermutlich vorgezogen werden, fragt sich nur wohin.

    Ich habe auch sehr, sehr gestaunt.

    Dafür wurde der freie Freitag nach Himmelfahrt gestrichen.

    super. Im Mai wo man vermutlich recht gut wieder was unternehmen kann den Tag dann streichen.

    Wir haben da Donnerstags ne Veranstaltung (also zumindest theoretisch, wurde ja schon von diesem aufs nächste Jahr verschoben und man weiß ja nicht ob das auch statt findet) und wenn wir die nicht hätten würden wir nen Kurzurlaub machen. Wenn das bei uns der Fall wäre würde ich das aber trotzdem tun. Dann fehlen sie an dem Tag halt, Schule vor Ort ist ja eh überbewertet.


    Salamander

    d.h. jede Schule wird das selbst in BaWü entscheiden?

    Wie lang würden eure Weihnachtsferien normalerweise gehen?


    Hier bei uns in BaWü gehen sie bis 10. Januar (kann sein, dass das bewegliche Ferientage mit drin hängen und das nicht im ganzen Bundesland so ist). Das find ich eh schon echt lang und hat mich auch geärgert, weil uns die verlängerten Ferien im Januar überhaupt nichts bringen und das klar so entschieden wurde damit alle Ski fahren gehen können. Nun das ist jetzt eh ums Eck. Jetzt find ich es nicht völlig blöd, weil nach den Feiertagen um Weihnachten und Silvester noch genügend freie Tage sind bis die Schule wieder los geht und dann Ansteckungen die da passiert sind nicht direkt in die Schule getragen werden.

    Also das sind hier dann eh schon knapp drei Wochen, noch länger fände ich wirklich nicht notwendig.

    Leider ist ja, vor den Sommerferien, die Unterstufe so ein bisschen durchgerutscht - während die GS schon wieder Regelunterticht hatten, lief an der weiterführenden noch 6 Wochen Wechselmodell. Ich habe einfach massive Bedenken, dass es bei dieser Zweiteilung bleibt und an den weiterführenden Schulen nicht zwischen Unter-, Mittel,- und Oberstufe differenziert wird.

    ja ich ärgere mich nach wie vor warum zwischen Pfingsten und Sommer nicht geöffnet wurde. Da war doch das Argument ne lassen wir jetzt im Wechselmodell, weil sonst müsste man wieder alles umplanen. Bei uns kam in den 6 Wochen einfach überhaupt nichts rum für die 5.Klässler, bei den 8.Klässlern war es etwas besser. Tageweise Wechsel wäre echt schön gewesen, aber es war halt 1 Woche Schule, 2 Daheim, 1 Woche Schule, 2 Daheim.

    Nochmal so ein Wechselunterricht mit den Klassenlehrkräften jetzt in der 6. halt ich für meinen Sohn wirklich für fahrlässig. Die klangen beim Elternabend auch nicht so als wären sie sehr darauf vorbereitet so zu unterrichten. Was kann man dann tun?


    (Grundschule war hier aber nur die 4. Klasse immer vor Ort, ich glaub die jüngeren hatten auch Wechsel, obwohl die Lehrkräfte zumindest in unserer Grundschule sie gern ganz da gehabt hätten).

    Wieso? Im ersten ‚Lockdown‘ haben die KM doch auch für jedes Fach festgelegt, welcher Stoff komplett entfallen kann und Nebenfächer wurden gar nicht unterrichtet hier.

    Ist das wieder so ein Ding was in jedem Bundesland anders war. Wurde in BaWü was vom Stoff gestrichen?? Das war zwar mal irgendwie im Gespräch, aber ich kann mich an keine Meldung erinnern, dass das wirklich umgesetzt wurde. Auch für das laufende Schuljahr nicht.



    Es arbeiten aber nicht alle Eltern meiner Kids in Arztpraxen, Pflegeheimen, Fleischfabriken etc. pp., dennoch beschule ich gerade gigantische Mengen davon. DAS ist doch der springende Punkt.

    Und Kinder von nicht systemrelevanten Eltern haben keinen Anspruch auf Bildung?

    Meine Tochter hat im ersten Französischjahr (also auch 6. Klasse) nach relativ kurzer Zeit auch so einen Eintrag im Entschuldigungsheft drin gehabt. Hat sie mir heulend gezeigt. Ich hab mich sehr geärgert, über die Lehrkraft. Es waren wirklich wenige Wochen Schule, dazu war es ein neues Fach wo man sich erst mal zurecht finden musste. Und bis dahin hat es keine Lehrkraft geschafft mein Kind zum heulen zu bringen. Hab es unterschrieben, das Kind gefragt wie ich helfen kann. Mit der Lehrkraft war dann erstmal der Wurm drin, da sie dann aber recht bald wegen Krankheit länger ausgefallen ist war das dann nicht mehr das Problem. Französisch lief dann länger holprig. Jetzt zur 9. Klasse hat sie diese Französischlehrkraft wieder in Franz bekommen und die neue Harmonie zwischen Lehrkraft und meiner Tochter macht mir fast ein wenig Angst ;-)


    Franzi kann deine Tochter nicht auch Klassenkameraden fragen, wenn sie nicht mit bekommen hat was auf ist?