Beiträge von Jella

    Abgrenzen und Kontakt meiden. Ja, vielleicht ist das dritte Kind nett, aber wenn es sich an das Nachbarskind hängt, dann hilft wohl auch hier nur Kontakt meiden. Neue Freunde suchen, die nicht aus der Nachbarschaft sind. Und diese Laufgemeinschaft zur Schule würde ich aufgeben. Vielleicht entwickelt sich später wieder was, aber erst mal würde ich den Kontakt meiden und ja, wenn nötig unterbinden.

    Ob Mobbing oder nicht, jedenfalls eine schwierige Situation, bei der die Schule mit ins Boot sollte, bevor es noch weiter eskaliert. Ich würde da nicht abwarten.

    Ja, das Amalgamverbot für Kinder mag für die Schweiz nicht gelten, da keine EU. Trotzdem sträuben sich mir da die Nackenhaare, wenn ich lese dass Amalgam hier als gute Alternative bezeichnet wird. Das Verbot hat ja eine Grund und wurde nicht aus Lust und Laune heraus erlassen. Ich mag mir auch nicht vorstellen, dass es in der Schweiz Zahnärzte gibt, die einem Kind 6 Zähne mit Amalgam füllen würden. Bidi schreibt ja selbst, dass sie es nicht verwendet, ich gehe mal davon aus, dass das für die meisten anderen Zahnärzte auch gilt.


    Technisch gesehen Amalgam sicher gute Alternative ja, aber das gilt auch für PCB und Asbest und die würde man ja auch nicht als gute Alternativen bezeichnen.

    Ich empfehle Coburg. Sehr schöne mittelalterliche Innenstadt, mittelalterliche Burg mit interessanter Ausstellung (für Kinder toll). Schloss mitten in der Stadt mit großer Parkanlage. Schönes Schwimmbad gibt es auch und in der Nähe ein Reihe von Thermalbädern. Interessantes Glasmuseum in Rödental.

    Ich würde da erst daran denken, wenn das Kind den Wunsch äußert. Meine Kinder waren gar nicht so wild darauf, woanders zu übernachten. Und oft ist es ja auch so, dass die Kinder am nächsten Tag total fertig sind, weil sie ewig lange wach bleiben. Bei kleinen Kindern finde ich das schon mega anstrengend, die schlechte Laune bleibt ja am nächsten Tag bei den Eltern hängen.

    Kurz gesagt, ich fand es ganz gut, dass meine selten irgendwo übernachten wollten und habe das auch nicht forciert. Jetzt mit 10 und 13 habe ich da auch keinen Stress mehr - die schlafen dann tagsüber freiwillig anstatt übermüdet aufzudrehen.


    Zur Frage, wie lange man die Familie kennen muss: Kann ich nicht an der Zeit festmachen, das Vertrauen muss halt da sein.

    Ich habe bei der Frage abgebrochen, ob sich die Familienmitglieder kritisieren oder nieder machen.

    Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Kritisieren finde ich prinzipiell wichtig und positiv. Nieder machen ausschließlich negativ. Das kann man nicht in einer Frage verwursten.

    Meine Schwester wohnt im Prenzlauer Berg in einem ganz normalen Mietshaus - unten ist eine Airbnb Wohnung - furchtbar - Horden von jungen Touristen, oft aus Spanien, fallen dort ein (manchmal 10 Personen auf 50 m2) - erbrechen sich ins Treppenhaus, machen nachts Dauerparty und schmeißen den Müll vor das Haus oder ungetrennt in die falschen Tonnen.


    Wir selber waren neulich in der Nähe von Blaubeuren in einer Ferienwohnung über Airbnb in einem Zweifamilienhaus- die Vermieterin wohnte quasi über uns und das war ganz zauberhaft, so konnte sie uns Tipps geben zum Essengehen und für Ausflüge und wir konnten Schwätzchen halten :)

    Ja, man muss differenzieren und die Städte mit Wohnraumknappheit sollten da auch gegen Airbnb vorgehen. Wir haben auf dem Weg in den Süden bei einer Familie im Dachgeschoss übernachtet. Zwar eigenes Zimmer und Bad, aber man muss durch deren Wohnung durch, war also nicht abgetrennt. Das ist dann stimmig und klaut keinen Wohnraum.

    Miriam :

    Also Familie mit Kindern kommt man auf einer Hütte schon irgendwie unter, wenn der Weg zu nächsten Hütte oder ins Tal zu weit ist.

    Bei Regen kann man ja gut wandern, wir hatten alle Regenponchos über den Rucksäcken. Das hat gut funktioniert. Bei Gewitter so wie HeikeNorge geschrieben hat.

    Schnee ist da schon schwieriger, weil man den Weg nicht mehr sieht. Im Steinernen Meer müssten wir viel über Schneefelder laufen. Im Schneetreiben und womöglich noch im Nebel hätten wir das nicht gemacht. Was wir dann gemacht hätten, weiß ich nicht. Abwarten oder zurück zur letzten Hütte... Wir würden aber so eine Tour auch nicht im Herbst oder Frühjahr machen und Neuschnee ist ja im August möglich, aber auch nicht so wahrscheinlich.

    Wir haben unsere erste Hüttentour geschafft. #super Das Gebiet um den Köngisee hat uns sehr gut gefallen und war auch nicht überlaufen. Mit dem Wetter hatten wird allerdings zum Teil etwas Pech. Wir hatten ja die Tour so geplant, dass wir noch etwas Luft für den einen oder anderen Gipfel haben, aber das fiel zum Teil wegen Neben und Regen ins Wasser. Dafür haben wir dann in den Hütten nette Kontakte geknüpft. Reservierungen haben alle geklappt, zum Glück, denn bei aller Liebe zum Wandern muss ich wirklich nicht mit 40 Leuten im Lager schlafen (ließ sich bei der Wasseralm nicht vermeiden).


    Und jetzt kann ich ja eigentlich schon mit der Planung für das nächste Jahr beginnen...

    Strom, Wasser und Abwasser und Müllentsorgung bezahlt man doch über die Unterkunft, oder verstehe ich dich falsch?

    Außerdem zahlt man doch als Tourist mit Übernachtung fast überall Kurtaxe und damit insofern auch Steuern. Das sind pro Woche und Ort ja auch schon 30-60 Euro pro Familie. Und Parkplätze sind häufig gebührenpflichtig, die bezahlt man doch auch.

    Ich finde es auch etwas irritierend, aber vielleicht auch konsequent. Man kann eine Horde 12-Jährige im Schwimmbad nicht beaufsichtigen. Das erwarte ich nicht mal von anderen Eltern, die meinen 10-Jährigen mitnehmen. Vielleicht haben die Eltern Angst, dass manche Kinder nicht richtig schwimmen können, aber mitgeschickt werden, weil die Eltern denken, dass die Gastgebereltern die Kinder ständig im Blick haben?

    Ich finde es super praktisch Wechselwäsche, Gummistiefel, Regensachen, Schlafsachen, Mütze, Käppi etc. im Kiga zu haben. Bin eher verwundet, dass das offenbar nicht überall so ist. Ich hätte jedenfalls keinen Nerv gehabt, mir wetterabhängig jeden Morgen zu überlegen, was das Kind diesen Tag wohl alles brauchen könnte.