Beiträge von Jella

    Ich habe bei der Frage abgebrochen, ob sich die Familienmitglieder kritisieren oder nieder machen.

    Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Kritisieren finde ich prinzipiell wichtig und positiv. Nieder machen ausschließlich negativ. Das kann man nicht in einer Frage verwursten.

    Meine Schwester wohnt im Prenzlauer Berg in einem ganz normalen Mietshaus - unten ist eine Airbnb Wohnung - furchtbar - Horden von jungen Touristen, oft aus Spanien, fallen dort ein (manchmal 10 Personen auf 50 m2) - erbrechen sich ins Treppenhaus, machen nachts Dauerparty und schmeißen den Müll vor das Haus oder ungetrennt in die falschen Tonnen.


    Wir selber waren neulich in der Nähe von Blaubeuren in einer Ferienwohnung über Airbnb in einem Zweifamilienhaus- die Vermieterin wohnte quasi über uns und das war ganz zauberhaft, so konnte sie uns Tipps geben zum Essengehen und für Ausflüge und wir konnten Schwätzchen halten :)

    Ja, man muss differenzieren und die Städte mit Wohnraumknappheit sollten da auch gegen Airbnb vorgehen. Wir haben auf dem Weg in den Süden bei einer Familie im Dachgeschoss übernachtet. Zwar eigenes Zimmer und Bad, aber man muss durch deren Wohnung durch, war also nicht abgetrennt. Das ist dann stimmig und klaut keinen Wohnraum.

    Miriam :

    Also Familie mit Kindern kommt man auf einer Hütte schon irgendwie unter, wenn der Weg zu nächsten Hütte oder ins Tal zu weit ist.

    Bei Regen kann man ja gut wandern, wir hatten alle Regenponchos über den Rucksäcken. Das hat gut funktioniert. Bei Gewitter so wie HeikeNorge geschrieben hat.

    Schnee ist da schon schwieriger, weil man den Weg nicht mehr sieht. Im Steinernen Meer müssten wir viel über Schneefelder laufen. Im Schneetreiben und womöglich noch im Nebel hätten wir das nicht gemacht. Was wir dann gemacht hätten, weiß ich nicht. Abwarten oder zurück zur letzten Hütte... Wir würden aber so eine Tour auch nicht im Herbst oder Frühjahr machen und Neuschnee ist ja im August möglich, aber auch nicht so wahrscheinlich.

    Wir haben unsere erste Hüttentour geschafft. #super Das Gebiet um den Köngisee hat uns sehr gut gefallen und war auch nicht überlaufen. Mit dem Wetter hatten wird allerdings zum Teil etwas Pech. Wir hatten ja die Tour so geplant, dass wir noch etwas Luft für den einen oder anderen Gipfel haben, aber das fiel zum Teil wegen Neben und Regen ins Wasser. Dafür haben wir dann in den Hütten nette Kontakte geknüpft. Reservierungen haben alle geklappt, zum Glück, denn bei aller Liebe zum Wandern muss ich wirklich nicht mit 40 Leuten im Lager schlafen (ließ sich bei der Wasseralm nicht vermeiden).


    Und jetzt kann ich ja eigentlich schon mit der Planung für das nächste Jahr beginnen...

    Strom, Wasser und Abwasser und Müllentsorgung bezahlt man doch über die Unterkunft, oder verstehe ich dich falsch?

    Außerdem zahlt man doch als Tourist mit Übernachtung fast überall Kurtaxe und damit insofern auch Steuern. Das sind pro Woche und Ort ja auch schon 30-60 Euro pro Familie. Und Parkplätze sind häufig gebührenpflichtig, die bezahlt man doch auch.

    Ich finde es auch etwas irritierend, aber vielleicht auch konsequent. Man kann eine Horde 12-Jährige im Schwimmbad nicht beaufsichtigen. Das erwarte ich nicht mal von anderen Eltern, die meinen 10-Jährigen mitnehmen. Vielleicht haben die Eltern Angst, dass manche Kinder nicht richtig schwimmen können, aber mitgeschickt werden, weil die Eltern denken, dass die Gastgebereltern die Kinder ständig im Blick haben?

    Ich finde es super praktisch Wechselwäsche, Gummistiefel, Regensachen, Schlafsachen, Mütze, Käppi etc. im Kiga zu haben. Bin eher verwundet, dass das offenbar nicht überall so ist. Ich hätte jedenfalls keinen Nerv gehabt, mir wetterabhängig jeden Morgen zu überlegen, was das Kind diesen Tag wohl alles brauchen könnte.

    Ich habe das Gefühl, das interessiert da niemanden. Vielleicht solltest du dir das Ding auf dem Schiff nicht gerade auf den Rücken schnallen, aber sonst...

    Eine Freundin von mir hat sich sogar extra vorher bei der Fährgesellschaft erkundigt. Die waren aber eher irritiert über den Anruf und wussten selbst nicht Bescheid.

    Ist schon etwas her, aber wir hatten schon mal Probleme, einen Platz in Zeeland für eine Nacht zu bekommen. Mit kleinem Zelt. Das durften wir nur im Dunklen aufbauen, damit per Hubschrauberkontrolle und Luftbild keine Überbelegung des Mini-Campings bewiesen werden konnte. Stelle ich mir schon stressig vor, wenn man per Rad unterwegs ist und dann noch lange suchen muss.


    Edit: Wir waren mit Auto unterwegs.

    Mein Sohn war auch so. Meine Tochter war von Anfang an entspannter. Ich bin mir sicher, dass das nicht an uns lag. Kinder sind einfach unterschiedlich. Bei mir war es zum Glück das zweite Kind, sonst wäre ich wohl arg ins Grübeln gekommen. Ich erinnere mich noch gut an die Rückbildung, bei der alle anderen Mütter Übungen gemacht haben, während die Kinder friedlich auf Matten lagen...während ich meist nach 10 Minuten fluchtartig den Raum verlassen habe.


    Ansonsten wurde ja schon gesagt: Osteopath zur Abklärung macht Sinn!