Beiträge von marisa

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    Oh ja, die Klassenfahrt hatte meine Tochter im April und sie hat monatelang drauf hingefiebert und fand es toll.


    Leider gab es bei vielen Kindern Heimweh und auch viel Abholerei, so dass es kurze Nächte gab und das Team echt angestrengt war.
    Nächstes Jahr soll es da mehr Klarheit geben.


    Ansonsten ist sie ja auf einer aktiven Schule und geht ihren eigenen Lernweg... es ist spannend zu sehen, wie sie den geht. Manchmal auch herausfordernd. Dabei macht sie das toll.


    Und sie ist so glücklich auf der Schule. Und wir auch - es ist so ein unglaublich zugewandter Umgang dort - großartig!

    Ja, es ist Elternrecht. Und Elternverantwortung - der Schulweg unterliegt nämlich deren Aufsichtspflicht.


    Trotzdem empfiehlt z.B. die Kölner Polizei, dass kein Kind mit dem Fahrrad in der Grundschule alleine zur Schule fährt.
    Der Verkehr ist dicht, viele Stellen sind kompliziert und nicht gut einsehbar.
    Das Argument ist, dass die Kids zwar die Teilbereiche gut beherrschen (Fahrrad motorisch gut bewältigen, wichtige Verkehrsregeln kennen, auf den Verkehr achten usw.), dass sie aber beim Zusammentreffen der verschiedenen Bereiche oft noch nicht in der Lage sind, solche komplexen Situationen zu überschauen.


    Das geht zu Fuß tatsächlich besser - man hat einfach mehr Ressourcen über für den Verkehr, weil man langsamer ist und nicht noch ein Gefährt lenken muß.


    Deshalb wird hier auch keine Fahrradprüfung/ Verkehrsprüfung mehr im 4. Schuljahr abgenommen - weil dass wie eine Art Freibrief ankommt: ab jetzt darf man.
    Statt dessen machen sie, wenn die Schulen wollen, ein Fahrradtraining und schauen sich genau an, was die Kids können.


    Und ich war dieses Jahr dabei und sehr überrascht, wie unsicher der Großteil auf dem Rad unterwegs war!
    Es gab zwei Kinder, die regelmäßig mit den Eltern mit dem Rad in die Schule gefahren sind, die waren super sicher.
    Einige andere waren gut konzentriert und hatten schnell den Dreh raus.
    Aber viele hatten schon motorisch Schwierigkeiten auf dem Rad.


    Wenn man das sieht und dabei den komplexen Stadtverkehr im Auge hat, dann ist es nachvollziehbar, warum man es am liebsten verbieten würde... auch wenn das eben nicht geht.


    Ich mag diese Haltung der Schulen auch nicht (es darf nicht mit Roller/ Rad kommen), aber es ist eben auch nicht das Gleiche wie zu Fuß gehen. Es ist einfach anspruchsvoller.

    Hm, der Titel ist verwirrend - da steht ja, ihr wollt den Mittagsschlaf angewöhnen.


    Aber es geht ums abgewöhnen...
    Ich würde da nix machen!
    Ich würde sie bis August weiter schlafen lassen und davon ausgehen, dass sie sich alleine umstellt in der neuen Gruppe.


    Unser Sohn hat auch lange mittags geschlafen, auch in der Kita. Letzten Sommer hat er nach unserem Urlaub in der Kita damit aufgehört.
    Und er hatte auch im Urlaub immer geschlafen, unser Rhythmus war komplett verdreht.
    Die Bedingungen waren exakt die gleichen wie vorher.
    Aber er fühlte sich größer, er fühlte sich nicht mehr so müde - es war der perfekte Zeitpunkt.


    Ich denke, dass sie sich damit gut arrangieren können wird. Sie wird größer, geht in eine andere Gruppe und da schläft man mittags nicht mehr. Wenn sie furchtbar müde ist, kann sie sich dort ausruhen, hinlegen was auch immer.
    Keine Sorge, das wird schon!

    Hm, auch wenn die Ältere keinen Mittagsschlaf mehr braucht, so tut ihr die Mittagspause aber noch gut. Richtig?
    Schläft der Kleine auch alleine weiter?


    Ich finde mit zwei so kleinen Kindern eine "Mittagspause" sehr erfrischend und Nachmittage mit unausgeruhten Kindern können sehr anstrengend werden. Eine Freundin von mir macht das auch mit dem 4 und 8 Jährigen noch, dass sie mittags eine halbe Stunde jeder im Zimmer was leise spielen.


    Vielleicht ist es eine Option, dass ihr euch zusammen 30 min hinlegt. Sie kann derweil ja auch ein wenig Bücher gucken im Bett oder man kann sie etwas kraulen... so ein bißchen zur Ruhe kommen.
    Danach kann die Größere mit dir aufstehen und was ruhiges in einem anderen Zimmer spielen, du setzt dich dazu, machst aber auch ein wenig Pause.
    So verändert ihr das Ritual behutsam von Mittagsschlaf zu Mittagspause und könnt das immer wieder anpassen.

    Wir tasten uns da auch langsam ran.


    Tochterkind darf alleine an der Schule losfahren (fährt Rad, Strecke sehr verkehrsarm) und wir treffen uns an einem bestimmten Punkt.
    Sie fordert die Autonomie ein und möchte auch hier im Viertel mal alleine auf den Spielplatz oder so.
    Freundinnen, die mitkommen können, hat sie hier so auf die Schnelle meist nicht zur Hand.


    Mir wäre auch wohler, sie wäre zu zweit unterwegs.
    Andererseits sage ich mir, dass sie mit 10, 11 Jahren sich auch noch nicht ernsthaft wehren könnte, wenn man sie wirklich "klauen" wollte.
    Ich fände es absolut schrecklich.... aber ich kann sie ja nicht bis zum Sankt NImmerleinstag begleiten...

    Unser Jüngster ist auch vom Oktober 2008 und er wird auch mit fast 7 eingeschult.
    Allerdings ist unser Kiga gut daran, die Älteren "machen" zu lassen. Schon jetzt entwickelt er mit
    seinen Kumpels kleine Projekte, an denen sie tagelang dran sind.
    Seine Fragen nach klassischen "Schuldingen" werden sowohl dort als auch zu Hause immer beantwortet werden.


    Wichtig finde ich für den Kiga, dass sie Freunde dort haben, mit denen sie Ideen entwickeln und umsetzen dürfen und dass sie nicht "gedeckelt" werden, wenn sie Interesse an etwas zeigen. Unser Kiga bietet wenig von sich aus für die Älteren (außer die obligatorischen Ausflüge usw.). Vorschule mit Schwungübungen und ARbeitsblättern etc. gibt es dort Gott sei Dank gar nicht. Er lässt den Kids aber viel Freiraum und lässt sie selbstständig machen.
    Wie ist das bei Euch?


    Ansonsten würde ich auch eher Richtung Musik/ Sport gehen und mich drauf einstellen, öfter mal zusammen in die Bib zu gehen oder Museen zu besuchen etc.

    Für dieses Alter geht im Grunde alles mögliche.


    Wenn du schon strukturiertes Material möchtest, finde ich dieses Set ganz schön:
    Rechen-Set


    Für 10 Euro hast du eine Perlenkette bis 20, 20 Steckwürfel, Wendeplättchen und eine Schüttelbox.


    Ansonsten könntet ihr natürlich eine 10er Perlenkette auch selber basteln. Jeweils 5 Perlen in zwei verschiedenen Farben, dann ist die Fünferstruktur auch klar.

    Hier werden sie auch von beiden Kindern, 8 und 4 Jahre alt, noch sehr gerne genutzt.


    Die Große hatte mal eine Phase, wo sie auf einem normalen Stuhl sitzen wollte. Sie ist aber schnell zum TrippTrapp zurück, sie sitzt viel besser am Tisch.

    Zitat

    Es geht garnicht mal so sehr um Gefahrensituationen, die ich ihm eher zutrauen würde, sondern um die bekloppten Leute von denen es wahrlich genügend gibt. Und als jemand, die als Kind sexuell missbraucht wurde von einem Fremden stehe ich auch guten Gewissens zu dieser Entscheidung, meine Kinder so lang wie möglich zu schützen.


    Hier in der Großstadt kann ich einfach nicht verstehen, wie man Kinder in dem Alter allein raus lassen kann...


    Hm, das verstehe ich nicht so ganz. Schätzt du die Wahrscheinlichkeit, dass man in der Großstadt von Fremden "belästigt" wird, soviel höher ein?

    Seit Januar "warten" finde ich sehr lang...


    Ich finde es andererseits schon gut, dass die Kinder auch immer einen "Lernpartner" haben.
    Hat er denn zwischendurch was anderes gemacht? (Geometrie, Größen und Längen oder so?)
    Die Idee, die Lehrerin nochmal anzusprechen ist super!

    Ich habe zwischen 1 und 2 Jahren angeklickt.
    Es könnte aber auch damit zu tun haben, dass ich beide male kurz vorm ersten Geburtstag wieder angefangen habe zu arbeiten.
    Das Jahr bis zum 2. Geburtstag war eben durchaus auch noch geprägt von unterbrochenen Nächten, kleinen Infekten etc. p.p.


    Ich finde schon, je älter sie werden, desto weniger anstrengend ist es. Ich genieße es total, dass sie immer öfter ihren eigenen Dingen nachgehen. Auch am Wochenende beschäftigen sie sich sehr viel mehr allein oder untereinander, das ist super!

    Im Winter waren hier beide, 8 und 4 Jahre, spätestens um 20:00 Uhr im Bett. Der Kleine schlief dann auch sofort,
    die Achtjährige hat oft noch etwas gelesen oder noch ne Weile wach gelegen.


    Jetzt, an warmen sonnigen Tagen wird es sofort eine halbe Stunde später.
    Morgens müssen sie spätestens um 7 Uhr raus. Am Ende der Woche sind sie dann müde, am Wochenende schlafen sie dann
    auch ein Stündchen länger.


    Die Große kommt so gut durch den Tag, der Kleine hat nachmittags schon noch oft einen schlechtgelaunten Hänger.

    Alle die bis zum 30.9. dieses Jahres 4 werden, nehmen an Delfin teil.


    Das Spiel wird ja von einer Erzieherin gespielt, die eigentlich vertraut sein sollte.
    Das sollte der Kiga schon gewährleisten.


    Die Auswertung später geht nach Alter. Es gibt Normierungstabellen für die unter und für die über Vierjährigen.

    Hm, wenn es ein echtes "Verweilen" und nicht ein Wiederholen ist, finde ich die flexible Eingangsstufe ziemlich gut.
    Wo ich arbeite gibt es jahrgangsübergreifende Klassen von 1-4. Kinder die verweilen, benötigen mehr Zeit und bekommen diese auch.
    Manchmal nur in Teilbereichen, dann arbeiten sie in anderen trotzdem schon weiter.


    In einer Klasse sind von 4 Erstklässlern zwei potenzielle Kandidaten für eine dreijährige Eingangsstufe. Das wären 50 %.
    Und es hat nix mit der Lehrerin zu tun...


    Die, die ich gesehen habe, die verweilt sind, brauchten tatsächlich schlicht "mehr Zeit".
    Davon sind einige später problemlos als starke Schüler ins Gym gewechselt z.B.
    Ich würde mich nicht an den Prozentzahlen aufhängen. Hast du Vertrauen in die Lehrerin?
    Glaubst du, es wäre nicht nötig bei deinem Kind?
    Ich persönlich finde ja "mehr Zeit" eine schöne Sache, wo doch alles immer früher, schneller und besser sein muß...

    Wenn sie keine Bücher mitnehmen muß, wäre ja zu überlegen, ob ein Ranzen sein muß.


    Unsere Große geht in eine Schule, wo keine Bücher mitmüssen.
    Zur Einschulung mußte es ein Ranzen sein... weil das ja dazugehört.
    Sie hat den Ergobag, der saß auch ganz okay. Er ist aber völllig überdimensioniert, für das
    was mitmuß und dann auch wieder schwer und sperrig. (Sie fährt täglich mit dem Fahrrad).


    Wir haben uns daher geärgert, denn benutzt hat sie ihn seltenst!!!
    Jetzt in der 2. Klasse hat sie zu Weihnachten nochmal einen schönen Rucksack bekommen (von L.ässig),
    der für ihre Bedürfnisse genau richtig ist und den sie täglich nutzt.


    Wir hatten von daher besser einen gebrauchten Ranzen für wenig Geld für den "Status" gekauft und von
    Anfang an einen ordentlichen leichten Rucksack dazu.


    Edit: Je nach Tischgröße und Stuhlhöhe ist ein Fußhöckerchen noch ganz praktisch. Blöd ist nämlich, wenn man mit den Füßen in der Luft baumelt, weil man nicht bis zum Boden reicht.