Beiträge von soulfire

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    Oh Mann. Die Lösung ist auch nicht, dass ich aus politischen Gründen meine Kinder schlecht fremdbetreuen lasse, statt mich selbst um sie zu kümmern, wenn ich das möchte.


    Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß und vor lauter Kampfgeist wird Frauen WIEDER vorenthalten, zu entscheiden.
    Ich ziehe mich nicht "an den Herd" zurück (ihbah, viel Polemik), ich mache, was ich gerade machen will: meine Kinder in den ersten Lebensjahren gut und selbst betreuen und mich an ihnen erfreuen.

    Ich will übrigens das Rad nicht zurück- sondern wenn schon dann vordrehen.


    Dahin, dass Erziehungspersonen geachtet und finanziell abgesichert werden.
    Dahin, dass Frauen und Männer WIRKLICH gleichberechtigt sind.


    Bislang haben die meisten Frauen ein komplettes Paket dazubekommen: die berufliche Identität (klingt chick.
    Die allermeisten müssen halt arbeiten.
    In dem Bereich, in dem sie eben eine Ausbildung bekommen haben, irgendwann). Abgegeben hat das Gros der Frauen allerdings weit weniger, als übernommen.

    Ich hab jetzt dein voriges Posting nochmal gelesen Arnoli, weil mich die Frage irritiert hat, wo du denn sowas schriebest... Und ich dachte: na wörtlich im letzten Beitrag?!?


    Sorry, jetzt hab ich endlich verstanden, wie du das meintest, dass am Ende alle Wahlfreiheit hätten ;)

    Arnoli, es ist doch Unfug anzunehmen, dass eine jede die selbe Wahlfreiheit hätte.
    Je weniger Bildung desto weniger Wahl desto mehr Sachzwang.


    Davon abgesehen gibt es völlig unterschiedliche Prägungen in kultureller Hinsicht.

    Arnoli, die Standard-Situation ist wohl mit deiner nicht vergleichbar.


    Wieviel Prozent der Arbeitnehmer können NIE etwas von zuhause aus arbeiten, weil entweder die Tätigkeit an sich oder die eigene Position das nicht zulassen?
    Bei wievielen reicht das Einkommen nicht für "Unterstützung im Haushalt"?


    Es ist nicht alles nur ne Frage der Organisation und des fokussierend auf das Wichtige. Menschen haben unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten.

    Schön ist, wenn das Söhnchen sagt:
    Mamaaaa ich LIEB dich für IMMA! Immaaaaa Immaaa Immaaaa!


    Nicht so schön ist, wenn wenn er ergänzt:
    Bis ich Schulkind bin. Weil dann hast du einen Unfall und bist tot.


    (Möge er die hellsichtigkeit seines Vaters geerbt haben)

    Ich hab nur bis Seite 2 gelesen, bis zu Carlotta um genau zu sein.


    Ich wurde schwanger, als ich nur noch 1 Unterschrift dazu fehlte, dass ich stellvertretende Pflegedienstleitung geworden werde.


    Für ne Kinderkrankenschwester mit 33 durchaus "Karriere" (nicht so bezahlt, aber so viel Stress und workload:D).


    Und mal ehrlich: was besseres hätte mir nicht passieren können.


    Ich hab den Stress geliebt und war stolz auf jede bekloppte Überstunde oder Doppelschicht.


    Und erst mit der Zwangsauszeit in der Schwangerschaft und nach der Geburt des ersten Kindes habe ich verstanden, dass dieses Hamsterrad der absolute Irrweg ist.


    GLÜCK und innere ZUFRIEDENHEIT.
    Die finde ich weder auf der Arbeit noch auf dem Gehaltszettel.
    Es gibt Dinge im Leben die sind unsagbar wichtiger als der Job.
    Ich freue mich dennoch, eine neue Arbeit zu haben, weil die auch erfüllend klingt.
    Mit 12h pro Monat (!) übrigens erst mal.


    Frauen sollen immer irgendwie und irgendwas anderes.
    Vielleicht sollten wir einfach mehr wollen und unser eigenes Ding machen statt gefallen und reinpassen zu wollen.

    Wir hatten keine Versicherubg, als uns vor 1,5 Jahren der Häbger geklaut wurde.
    Und kein Auto, das ganze bei ländlicher Wohnlage, ich hab das Teil zum Einkäufen und einfach für ALLES gebraucht.


    Ich hab dann inseriert, mehr in der Hoffnung, dass evtl Nachbarn des Diebes oder so das lesen und melden.


    Da hat sich dann ein Ehepaar gemeldet und uns ihren alten Hänger geschenkt.
    Schnüff, könnt ich heute noch heulen vor Rührung.

    Liebe Raben,


    Wird von euch jemand dort sein?


    Denise Both habe ich als Referentin entdeckt (ich freue mich!), da dachte ich, ich frage mal, ob jemand von den Forenmitgliedern teilnimmt.


    Grüsse von souli

    Ebun, ein Medikament hat dann Berechtigung, wenn die Indikation vorliegt.
    Wenn nicht, ist es schädigend, ein unnötiger Ein- und Übergriff.


    Dazu noch die psychische Komponente:
    eine Mischung aus "ich genüge nicht", "das lässt sich mit Medikamenten richten" und "Leistung ist was zählt" :(


    Auch das ist etwas völlig anderes, als bei einem sehr kranken Kind.