Beiträge von Flickan

    Hmm, dann ist es also, nach dem Zitat unten, schlecht, das Auto wenig zu benutzen? Das kann aber doch eine bewusste Entscheidung sein, und man kann seine Gründe haben?


    Wir haben zwei Autos. Ich fahre dennoch täglich mit dem ÖPNV zu Arbeit. Habe gerade eine Jahreskarte für 2380 Euro gekauft. Das ist viel Geld! Aber ich fahre lieber mit dem Zug, weil ich mit dem Auto dauernd im Stau stehen würde und ich so lesen kann. Das ist Lebensqualität.


    Zwei Autos sind dennoch toll, dass merken wir gerade jetzt, da wir unser eines dank Dieselprämie abgegeben haben und auf das Neue warten: Meinn Mann betreut beruflich mehrere Standorte, hat sein Auto fast täglich. Meine Kinder haben Hobbies, die nicht mehr öPNV erreicht werden können. Momentan ohne Auto kann ich sie abends nicht abholen, ich kann keine größeren Einkäufe machen, wenn mein Mann noch nicht da ist. Das hemmt. Vielleicht brauche ich mein Auto zwei Mal die Woche, dann will ich es aber brauchen dürfen.

    Ich kenne hier in der Großstadt einige Leute, deren Auto fast nur rumsteht. Aber solange das kein Problem ist, wird es nicht abgeschafft. Manchmal nutzt man es ja doch, meistens aus lauter Bequemlichkeit.

    Wenn nur solche Leute ihr Auto abschaffen würden, wäre auch schön was gewonnen.


    Ansonsten hier noch ein Artikel, der die Problematik im Bezug auf motorisierten Individualverkehr gut beschreibt: http://www.manager-magazin.de/…-macht-a-1254305-amp.html

    Hmm, bei U-Untersuchungen war das so, aber die gibt es in der Pubertät nicht mehr. Die U11 ist ja 10. oder 11. Lebensjahr... Und klar, es gibt die J-Untersuchungen... Unsere Ärztin hat jetzt bei der Tetanus-Auffrischimpfung empfohlen, die etwa mit 13/14 mal zu machen, besonders wegen des Rückens. Wenn wir das machen, dann werden sie wahrscheinlich wieder gewogen, dann das erste Mal seit 3-4 Jahre nicht mehr. Herrschaftszeiten! #freu


    Edit: wahrscheinlich gehe ich böse Wenigkümmerermutter aber auch einfach zu selten zum Arzt mit ihnen, meine 16jährige war mit 12 sogar alleine beim Impfen, weil ging nicht anders.

    Patrick, mir geht es ähnlich; ich höre diese Aussagen täglich gefühlt 100 Mal. Und mein Mann ist selbst einer, der Kümmern gerne, ich denke aus Bequemlichkeit, mit Überbehüten gleichsetzt. Beispiel: der 12jährige denkt abends nie ans Zähneputzen. Also erinnere ich ihn dran, auch 100 Mal, einfach, weil ich es als meine Fürsorge betrachte, auch auf seine Zähne zu achten. Bin ich abends weg, putzt er oft keine Zähne - weil mein Mann meint, er sei doch nun wirklich alt genug.....


    Ja, ist er. Und er denkt an vieles, mein Sohn, daran nicht. Und wer ist Schuld? Klar, ich, weil ich ihn immer dran erinnert habe und es auch weiter tue.


    Und wenn ich auf Dienstreise bin und mein Mann die Waschmaschine nicht anstellt oder den Kindern kein Frühstück mitgibt, dann bin ich letztlich (also in den Augen meiner Mutter etc) Schuld, weil ich ihn ja nicht einfach sein Ding machen lasse. Nun ja.


    Dass wir beide jetzt wieder Vollzeit arbeiten, bricht hier unheimlich viele Strukturen auf, und wir sind uns beide momentan nicht sicher, ob wir das gemeinsam hinkriegen. Ich bin aber froh und bereue, nicht schon früher soweit gekommen zu sein.



    Edit: Mein Mann ist übrigens einer von den „Guten“, er macht viel, er gibt sich Mühe Blabla. Doch, das meine ich ernst. Aber mögen viele Frauen, besonders die, die nicht arbeiten gehen oder wenig, damit zufrieden sein können, ich bin es nicht

    Oh das hat sich über die Jahre entwickelt und teilweise total anders als vermutet....so hätten wir nie gedacht, dass der Sohn mal mit Fußball aufhört - das hat er 6 Jahre mit Leidenschaft gespielt. Dann mit Tischtennis angefangen, dann beides gleichzeitig, seit 2 Jahren nur noch Tischtennis, 3 -4 mal die Woche Training. Die Leidenschaft hat er von seinen Vater, auch ein Ligaspieler, wenn auch mittlerweile nicht mehr so hoch.


    Das eine Mädchen ist sehr beweglich, hat früh mit Kunstturnen und Rope Skipping angefangen - beides macht sie nicht mehr, sie will keine Wettkämpfe mehr. Jetzt fährt sie Rollkunstlauf, dazu Leichtatlethik, alles aber als Hobby oder auf Schulwettkampfniveau. Sie liebt Zirkus, sie ist in einer ganz tollen Zirkusschule mit tollen Auftritten. Und wir haben ein Ingroundtrampolin im Garten für sie. Und sie geht seit Jahren zu den Pfadfindern. Das ist echt viel, merke ich beim Schreiben. Eindeutig Richtung Sport, Cello hat sie ein paar Jahre gespielt, aber mittlerweile nicht mehr.


    Die Große hatte nie irgendwelche besonderen Hobbies, sie hat ein Tanzjahr in der Tanzschule absolviert, ein bisschen Tennis gespielt. Jetzt hat sie das Fitnesstudio für sich entdeckt - sie, die Sport echt immer gehasst hat #freu

    Ich finde es so dermaßen krass, dass in vielen Grundschulen immer noch von dem Konzept „Mutti ist zuhause und macht mit dem Kind Aufgaben, und das bitte ohne Störungen“ ausgegangen wird. Wo bitte funktioniert das, wo sind keine kleineren Geschwister, die dazwischenfunken oder eine Berufstätigkeit, die fordert? Und will man das überhaupt?


    Wir haben das nie gelebt und wenn es deswegen weniger perfekt war, bitte. Meine Große hatte in der Grundschule zwei kleinere Geschwister, ich glaube echt, dass sie mir kein einziges Mal laut vorgelesen hat. Mein Mann hat den Kindern abends oft vorgelesen. Aber sie laut? Never. Wahrscheinlich habe ich vor lauter Müdigkeit nicht mal mitbekommen, dass sie es hätte tun sollen.


    Bei den jüngeren Geschwistern lief es ähnlich, aber aus dem Grund, dass ich wieder gearbeitet habe (und der Vater parallel sehr krank war). Wir hatten aber das Glück, dass sie einen sehr guten Hort hatten. Und wenn sie dennoch Aufgaben nicht schafften, habe ich das in ihr Buch geschrieben. Anfangen zu lernen für Arbeiten etc haben sie erst Ende 4. Klasse.


    Mittlerweile sind alle 3 auf Gymnasien und siehe da, Schule ist immer noch Thema. Wir Eltern arbeiten beide voll, ich „erkaufe“ mir Unterstützung, die die Kinder schulisch unterstützt (Nachhilfe für den Sohn, aber auch extra Förderung für die Mädchen, also quasi Begabtenförderung). Denn auch bei 12jährigen wird irgendwie immer noch davon ausgegangen, Mutti würde den ganzen Nachmittag zuhause mit dem Kind Aufgaben machen......

    Bei uns heißen die Kinder nach mir, haben wir beim ersten Kind phonetisch entschieden. Mein armer Mann stellt immer wieder fest, dass fast alle Kinder wie die Väter heißen. Nur seine nicht. Eine Runde Mitleid bitte;)

    Unsere Kinder tragen auch meinen Namen. Der ist selten und schön. Seiner ist laaangweilig - aber selbst wenn nicht, sein Name stand nie zur Debatte.

    Wir haben das beim ersten Kind nach Geschlecht entschieden, ein Junge hätte den Zweitname Maria bekommen, das wäre dann mit dem kurzen Nachnamen des Vaters hundertprozentig ein Philosoph geworden. Zum Mädchennamen hätte er wegen einer Konsunantendoppelung einfach schlechter gepasst. Der Name meines Mannes bietet zudem Raum für Witze, nicht schlimm, aber nervig. Meiner ist nicht echt selten, aber wohlklingend und eben nicht verunglimpfbar.


    Aoide, mit über 40 bin ich sicher kein Jungspund... dass Doppelnamen aber irgendwie einer gewissen Kohorte zugeschrieben werden können, ist eine Beobachtung, keine Wertung. Vielleicht wird es bei unseren Kindern ja wieder anders aussehen....

    der Bruder meines Mannes heisst anders als sein Sohn, und das hat öfter mal zu Mehraufwand geführt (nichts dramatisches, aber er musste halt öfter nachweisen, dass er sorgeberechtigt ist)

    Da frage ich mich immer , ob ich in einer Blase lebe . Mein Mann ist in fast 18 Jahren nie danach gefragt worden ( Kinder heißen wie ich und jeder hat seinen Geburtsnamen behalten) , Freunde von uns sind nicht verheiratet, die Kinder tragen ihren Namen und er hat kein Sorgerecht und trotzdem erhielt er immer Auskunft und erteilte Erlaubnis.Meine Schwester ( Lehrerin ) meint auch , sie geht nicht nach dem Nachnamen ,bei ihr erscheinen häüfiger Erwachsene mit dem gleichen Nachnamen , die dann aber Onkel , Tante oder auch ältere Geschwister sind .

    Mein Mann wurde auch noch nie gefragt, ob er der Vater sei, mittlerweile gehört es doch zum Glück zur Normalität, dass Eltern auch getrennte Namen haben und die Kinder die Namen der Mütter tragen? Ist aber vielleicht in eher traditionell geprägten Landesteilen noch anders?

    In Deutschland ist es wohl erst seit 1976 erlaubt, dass beide Partner nach der Heirat ihren Namen behalten. Daher sind alle, die ich mit Doppelname kenne, recht eigenständige, emanzipierte Frauen im Alter meiner Mutter. Sie hat auch einen Doppelnamen.


    In der FAS glaube ich war vor kurzem ein Artikel darüber, dass immer noch fast alle Frauen den Nachnamen des Mannes annehmen. Ich kann das null verstehen, ich hätte auch keinen Doppelnamen gewählt. Verbundenheit macht sich nicht an so Dingen fest und ein Name ist so etwas höchst individuelles, prägendes, warum gibt man das auf oder erweitert es? Klar, dann kommt immer das Argument, der Name des Mannes sei schöner etc. Schon logisch kann es ja aber nicht sein, dass bei fast allen geschlossenen Ehen der Name des Mannes schöner ist ...


    Bei uns heißen die Kinder nach mir, haben wir beim ersten Kind phonetisch entschieden. Mein armer Mann stellt immer wieder fest, dass fast alle Kinder wie die Väter heißen. Nur seine nicht. Eine Runde Mitleid bitte;)

    Sonja37 : Ich fahre auch mit dem Auto ins Fitti :-). Ist zwar nur etwa 3 km entfernt, als arbeitender Mensch schaffe ich es aber meist erst gegen 20/21 Uhr hin, da ist mir der Radweg über die Bundesstraße echt zu dunkel/öde. Und meist mache ich dann auch nur 60 min Spinning....

    Meine Tochter hat am Montag Probetraining, das ist irgendwie grad cool....bin mal gespannt, wie gesagt, sie hasst eigentlich alles, bei dem man schwitzt #rolleyes

    Sommerwind, ich kann Dich total verstehen, und gerade, wenn man mehrere Kinder hat, sieht man ja oft, wie verschieden die sind - trotz gleicher Ernährung... Einen wirklichen Rat habe ich auch nicht, leider :-(. Ich kann nur sagen, dass es doch irgendwie total entwürdigend sein muss für ein Kind, dass ja sicher eh merkt, dass anderer es als zu dick empfinden, zum Sport gezwungen zu werden - Kinder sind ja nicht doof, die spüren dann doch, dass es da auch um Gefallen, um Normen geht?

    Gesunde Ernährung gibt es ja bei Euch schon, das wäre natürlich der erste Ansatzpunkt. Und zu schauen, dass nicht aus Frust, Traurigkeit gegessen wird. Mein Tipp wäre eben auch, Bewegung in den Alltag einzubauen, so weit es geht. Und echt das Kind einfach zu lieben. Klingt vielleicht doof, aber vielleicht bleibt es eine Weile kräftiger als andere, vielleicht bekommt es noch Lust am Sport, auf jeden Fall wird es dann später wissen, dass an ihm nicht dauernd herumgekrittelt wurde.

    Jeder Mensch hat das Recht, nicht gerne Sport zu machen. Auch schon mit 10, zumal Dein Kind ja, wie Du schreibst, Hobbies hat, zum Beispiel lesen. Zum Sport zu zwingen, finde ich fatal. Und auch Vorleben funktioniert sicher bei kleinen Kindern - aber irgendwann hört es auf. Und Menschen haben auch das Recht, mehr zu wiegen, finde ich. Ich weiß nicht genau, wo die Altergsgrenze ist, aber meine wunderbare, gesunde 16jährige wiegt wahrscheinlich mehr als ich, ist fit, gesund, spielt ein bisschen Tennis, tanzt ein bisschen, fährt mit dem Rad zur Schule - hasst im Grunde aber körperliche Bewegung :-). Mein Sohn spielt Tischtennis, das mag er sehr, aber am liebsten liest er - soll ich ihm jetzt die Bücher wegnehmen? Das einzige, was mir bei Beiden wichtig ist: Ich kutschiere sie nicht überall hin, sie müssen mit dem Rad zur Schule, zu Freunden etc.

    Meine zweite Tochter maG Sport - Hurra! Sie springt gaaanz viel Tramplon, ist im Zirkus. Aber sie hasst den Wettkampf. Auch das musste ich akzeptieren. Und das ist irgendwie auch toll, wenn Kinder älter werden - dass sie eben so sind, wie sie sind. Spaziergehen, Wandern, das macht hier übrigens keiner gern, auch wir Eltern eher selten. Und im Wald spielen etc- ja, diese Wunschvorstellungen hat man mit kleinen KIndern. In der Regel hört das irgendwann auf. Und das ist in Ordnung


    Arnoli74 : Ich schließe mich Ilse an, ich lese Deine Beiträge sehr gerne und finde sie immer sehr klug und reflektiert

    In Hessen sollen alle 3. Klässler Schwimmunterricht haben, glaube ich - meine Drei hatten auch. Aber man braucht dazu eine Lehrkraft mit einer bestimmten Weiterbildung, und die Grundschule im Nachbarort, die eigentlich einen sehr guten Ruf hat, hat diese Lehrkraft nicht und da waren sie seit Jahren nicht schwimmen. Das finde ich echt schade. Unter geschlossenen Hallenbädern leiden hier die Kinder auch mehr und mehr, mittlerweile müssen sie weiter weg fahren; zum Glück haben wir ein tolles Freibad im Ort, so dass in den wärmeren Orten der Schwimmunterricht dort stattfinden kann.


    Mein Sohn geht auf ein anderes Gymnasium als seine Schwestern, und in seiner Schule gehen auch alle 5. Klässler nochmal ein halbes Jahr schwimmen - finde ich klasse.

    Ich habe die Entscheidung bei meiner 16jährigen auch nicht getroffen, weder bewusst dafür noch dagegen, irgendwie verdrängt. Nun hat sie selbst entschieden, dass sie geimpft werden möchte, ab 16 können das die Jugendlichen wohl ohne Zustimmung der Eltern. Ich finde das gut, sie hat sich wohl wirklich informiert

    Ich weiß tatsächlich von keinem Kind in diesem Alter das freiwillig zusätzliche (und in Augen des Kindes unnötige ;)) Arbeit freiwillig macht. Ohne dass jemand dazu treibt und dann auch noch kontrolliert was gemacht wurde, geht das meiner Meinung nach nicht.

    So sehe ich das auch.Ich habe von mehreren Eltern gehört, dass es bei Jungen etwa mit 15 besser wird....Hoffen wir für uns alle!


    Mein 7Klässler geht tatsächlich zwei Mal die Woche zur Nachhilfe - das kostet viel, aber es tut ihm und uns wirklich gut. Es entlastet das System und gerade in Englisch kommt er immer total fröhlich wieder. Schlimm sind bei ihm Physik und Bio, also Fächer, bei denen es ums Lernen geht von Dingen, die er als überflüssig betrachtet. Da mache ich ihm dann trotz 40Stundenwoche Arbeitsblätter. Weil, würde ich ihn auflaufen lassen, würde er 5en schreiben, da bin ich sicher.


    So hangelt er sich immer irgendwo um die 3/4 herum und wir hoffen einfach auf die Zeit...

    Alle drei Kinder hier haben Antolin abgelehnt und auch wirklich nicht mitgemacht, obwohl jeweils die ganze Klasse dabei war. Ich habe das bei allen drei unterstützt und die Lehrer auch. Lag sicher auch daran, dass zwei der Kinder extrem viel gelesen haben und das dritte auch ohne viel Lesen sehr gut in Deutsch war.


    Antolin kann bei Kindern, die wirklich viel und gerne lesen, eher das Gegenteil bewirken. Vielleicht kann das Programm bei manchen Kindern auch Leselust herbeizaubern, mag sein. Aber wenn etwas schulisches wirklich nicht gut ist fürs Kind, kann man das auch mit den Lehrern ansprechen und das Kind beim Ablehnen unterstützen. Da lernen die auch sehr viel #ja

    Muss man eigentlich immer alles irgendwie problematisieren? Halloween heißt hier, dass schüchterne, meist eher kleine Kinder bei Häusern, vor denen ein Kürbis steht, geschminkt oder verkleidet klingeln und Süßigkeiten bekommen. Das ist echt spaßig, meine hatten in den letzten Jahren aufwendige Wachs“wunden“, meine Große hat da echt Talent im Maskenbilden. Leider fühlen sie sich mittlerweile zu groß, mein Sohn hat es aber gemocht, Süigkeiten an der Tür zu verteilen.


    Und dann die vielen klebrigen Süßigkeiten und die Freude, alles essen zu dürfen. Da ist nix schlimmes dran, im Gegenteil, sowas macht irgendwie Kindheit aus

    Juckreiz kann alles sein und wahnsinnig machen #crying. Mein Mann hatte es so viele Jahre, so viele Tests, Therapieansätze etc. Er hat sich wirklich sehr lange blutig gekratzt, konnte nicht schlafen, es hat unsere Ehe extrem belastet. Am Ende wurde es auf nicht verarbeitete Traumata geschoben. Und ganz am Ende war es Lymphdrüsenkrebs. Chemo begann und quasi sofort war der Juckreiz weg, stand direkt mit dem Krebs in Verbindung.


    Wird bei Dir sicher nicht so sein, aber seit dieser unserer Erfahrung bin ich immer dafür, möglichst alles abklären zu lassen. Wobei er im Grunde immer geäußert hat, dass es sich anfühle, als läge das Problem unter der Haut, wie es dann ja auch war.


    Ich selbst habe immer ab Beginn der Heizsaison juckende Unterschenkel. Da kommt die trockene Lust und das Rasieren zusammen, denke ich, mit Lotionen bekomme ich das ind en Griff.


    Alles Gute!

    Es ist schon so, dass es total menschlich ist, nicht allein schlafen zu wollen. Ich schlafe auch lieber mit meinem Mann zusammen im Bett, als alleine, weil es ein "Sicherheitsgefühl" gibt. Also ich finde es schon wichtig, anzuerkennen, dass dieses nicht allein schlafen wollen, tief in uns verwurzelt ist und das Kind da nicht unbedingt für rationale Überlegungen zugänglich ist.

    Also ich halte mich durchaus auch für einen Menschen und ich schlafe sehr, sehr gerne alleine! Hätten wir einen Raum mehr im Haus, hätte ich sofort ein eigenes Schafzimmer! Nur mal so wegen Pauschalisierung und so.....


    Das Thema Schlaf ist immer so emotional besetzt, klar, aber ich denke, ein 10jähriges Kind ist doch in der Lage nachzuvollziehen, dass auch Eltern Wünsche haben. Meine Große hat immer gerne alleine geschlafen, die beiden Geschwister nicht, sie waren lange bei uns im Bett, mit etwa 8 Jahren hat es so an besonders meinen Nerven gezehrt und wir haben gesprochen. Dann war es so, dass wir eine Verabredung hatten: Ich schlief eine Weile und immer abwechselnd (Zwillinge) in ihren Zimmern, an den Wochenenden schliefen sie zusammen. Das hat gut funktioniert, sie waren nicht alleine, aber eben doch in ihren Zimmern.


    Mittlerweile sind sie 12 und äußern ab und zu den Wunsch, zusammenzuschlafen. Das können sie natürlich, alle drei Kinderzimmer haben die Möglichkeit für einen weiteren Schlafplatt. Das gesunder pubertäre Selbstfindungsgedöns und Schamgefühl hat sie aber schon lange nicht mehr danach fragen lassen, dass ich bei ihnen schlafe. Und sobald die Große auszieht, habe ich ein eigenes Schlafzimmer. Hurra!