Beiträge von Flickan

    Meine große Tochter hat sehr bald nach Beginn der Periode viel herumexperimentiert, sie hat sich sehr schnell sehr gut mit Tampons gefühlt. Tassen hat sie auch probiert, aber ist damit nicht klar gekommen. Jetzt ist sie fast 18 und „Tampons kommen mir nicht ins Haus“ war noch nie ein gängiger Weg für mich, auch unsere Kinder dürfen für sie wählen, was gut für sie ist. ^^


    Die 14jährige hat noch nicht so lange ihre Periode, traut sich aber an Tasse und Tampons nicht heran, glaube ich, glauben deshalb, da ich nicht ihre erste Wahl bin bei Gesprächen zu dem Thema. Sie ist auch extrem schmal gebaut, ob das eine Rolle spielt? Jedenfalls kommt sie mit Binden anscheinend sehr gut zurecht.


    Warten, bis die Periode startet, das ist alles so individuell!

    Die beiden 14jährigen bekommen 25 Euro im Monat; davon müssen sie das bezahlen, was wir als reinen Luxus betrachten - mein Sohn zum Beispiel seinen 14tägigen Friseurbesuch, seine Schwester bezahlt davon spontane Shoppingausflüge mit Freundinnen. Die 17jährige bekommt momentan gar kein Taschengeld, aus Wut (ich neige zur Impulsivität) habe ich den Dauerauftrag mal gestrichen und keinem fällt das auf. Sie verdient aber selbst über 400 Eurp durch ihren Nebenjob. Kommt also zurecht ^^


    Alle drei bekommen ihr Prepaid-Guthaben bezahlt, Klamotten, Schulkram, Ausflüge, auch den Führerschein (waren bei der Großen nun 2400 Euro). Deswegen eben wenig Taschengeld. Gespart wird hier nix, sie haben aber auch keine Familie, die Geld schenkt oder so.

    diejenigen, die das nicht oder kaum machen: mich würde interessieren, ob ihr vor den kindern alleine urlaub gemacht habt.


    ich mache (auch) alleinurlaub, seit ich 15 bin. es wäre seltsam gewesen, damit aufzuhören, bloss weil ich irgendwann kinder bekam. wenn jemand aber immer familienurlaub gemacht hat, wäre es vielleicht ebenso seltsam, das plötzlich zu ändern und allein wegzufahren.

    Ich habe noch nie so wahnsinnig gerne Urlaub gemacht; auch mit den Kindern mache ich es eigentlich eher für die Kinder; und da mein Mann und ich in den Schulferien meist getrennt Urlaub nehmen (bis auf den Sommer) fährt er dann auch meistens mit den Kindern weg. Er kann das besser :)


    Was ich schon immer mal machen will: Alleine an die Nordsee; ganz alleine; aber der Weg ist weit, da muss ich dann mindestens eine Woche bleiben, damit es sich lohnt; und irgendwie ist mir meine wenige Zeit mit den Kindern zu kostbar, um Tage meiner 28 Urlaubstage nur für mich „zu verschwenden“, weil diese Tage habe ich dann ja weniger für sie.


    Also, mit mehr Kindern und durch Berufstätigkeit eingeschränkte Urlaubstage und speziellen Zielen finde ich es ok, momentan darauf zu verzichten.


    Edit: Die Zeit, wenn mein Mann mit den Kindern unterwegs ist, ist für mich wie Urlaub. Abends aus dem Büro kommen und machen, was ich will. Ruhe. Im Oktober ist es für eine Woche wieder so weit. Mein Urlaub. ^^

    Wir haben das nicht. Ich könnte das auf das Alter der Kinder schieben und darauf, dass eben andere Dinge ihnen wichtiger sind als Familienrituale. Aber daran liegt das nicht, wir hatten auch schon mit kleineren Kindern kaum so feste Traditionen. Ich auch schon in meiner Kindheit nicht und habe das immer als große Freiheit empfunden. Andere mussten Punkt 18 Uhr zum Abendessen zu Hause sein, wir nicht, wir durften abends viel länger draußen spielen. Und das war keine Vernachlässigung oder Bequemlichkeit meiner Eltern.


    Auch wir haben kaum gemeinsame Mahlzeiten, dazu sieht der Alltag der Kinder und Eltern zu unterschiedlich aus. Ich achte darauf, Individualzeit mit jedem Kind zu verbringen, das finde ich eigentlich am wichtigsten und wird auch stark nachgefragt.


    Ansonsten schläft hier das eine Kind momentan gerne bis mittags, ein anderes steht früh auf und geht auch gerne früh ins Bett. Das geht gerade alles und ist ein Vorteil der jetzigen Ausnahmesituation. Da sehe ich es nicht ein, zwanghaft zu vergemeinschaften, wenn individuelles Verhalten doch gerade wichtig und auch möglich ist. Zwang kommt schon wieder früh genug

    Liebe Raben,


    aus aktuellem Anlass geistert eine Frage in meinem Kopf herum. Vielleicht könnt ihr sie beantworten.

    Wie arbeitet man, wenn man chronisch krank ist?

    Ich finde die Frage so pauschal, dass sie sich gar nicht beantworten lässt. Es kommt ja immer sehr auf die Erkrankung und die beruflichen Anforderungen an; es kann sein, dass eine chronische Erkrankung in bestimmten Berufen zu gar keinen Ausfällen/Einschränkungen führt, andere chronische (besonders die degenerativen) Erkrankungen verhindern so gut wir alle Erwebstätigkeiten.


    Klar ist, AG möchten, dass Arbeiten erledigt werden; es können aber auch andere Überlegungen dazu führen, dass zum Beispiel AN mit Schwerbehinderung sich für AG durchaus „rechnen“, unabhängig von ihrer Arbeitsleistung; das wurde hier ja bereits angesprochen.


    bei mir steht stark der Verdacht einer degenaritiven, lebenszeitverkürzenden Erkrankung im Raum. Auch wenn es hart klingt: Ein paar Jahre könnte mein AG daraus klar einen Nutzen ziehen....

    Haha, wegen schlechter Mutter: Ich erinnere mich an sehr entsetzte Einlingselternblicke, als meine Zwillinge in der Kleinkindzeit gerne mal von Rutschen gefallen sind. Weil ich (oder der Vater oder die Kinderfrau) eben nicht an zwei Stellen gleichzeitig sein konnten, 1jährige aber eben gerne gleichzeitig auf Spielplätzen alles mögliche ausprobieren wollen.


    Nun ja, sie haben all die Stürze überstanden ^^

    Wir hatten damals einen Zwillingsbuggy, damit war ich doch recht schnell. Aber klar, es gab immer schwierige Situationen, zumal wir die Schwester immer in der Kita abholten mussten und hier Straßen überqueren mussten. Ich denke, sie haben dann einfach recht früh schon gelernt, dass es Situationen gab, in denen sie „funktionieren“ mussten, und Straßenverkehr etc gehört da eben dazu.

    Theoretisch lässt sich das nicht entscheiden, Tipps sind da immer schwer - besonders von Leuten, die selbst keine Zwillinge haben. Wir haben das immer situativ entschieden, die Zwillinge waren in einer Kitagruppe, auch in einer Grundschulklasse. Es hat hat gepasst, aus verschiedenen Gründen, durchaus auch praktischen. Seit der 5. Klasse sind sie in verschiedenen Klassen, sogar verschiedenen Schulen, einfach, da sie sich für verschiedene Schwerpunkt entschieden haben. Klar ist das jetzt mehr Aufwand, aber das ist es bei Geschwister-Einlingen ja auch.

    Meine 17jährige hat sich nun doch entschieden, sich impfen zu lassen, gestern war das 1. Mal. Impfstoff war in der Praxis nicht vorrätig, in Apotheken hier in der Umgebung aber überall, sie hat sich den telefonisch reserviert, Rezept abgeholt, Impfstoff abgeholt und ist damit dann direkt in die Praxis zum Impfen. Keine Ahnung, warum er laut der Praxis nicht direkt lieferbar ist momentan....

    Mein Sohn liest sehr viel, und den Zugang hierzu hat er eindeutig durch Comics gefunden, und zwar klassisch: Die lustigen Taschenbücher. Aber auch Tim und Struppi und Asterix mochte er sehr gerne, generell waren Comics sehr wichtig, um ihm den Spaß am Lesen zu vermitteln. Jetzt ist er 13 und ich wollte vor kurzem seit LTB-ABo kündigen, und da war er ganz entsetzt. Liest er immer noch sehr gerne#freu

    Ich selbst war 21 Jahre privat versichert, dann bisher 22 Jahre gesetzlich und habe nur wenig Unterschiede gemerkt....


    ....dann ist mein Mann, gesetzlich versichert, an Krebs erkrankt und wurde extrem gut versorgt, kein Papierkram etc..... dennoch war ich genervt von den Sprüchen meiner Mutter und Schwester, wie anstrengend doch der ganze Papierkram der PKV sei etc.... für mich war das Jammern auf hohem Niveau....


    ..bis meine Mutter, privat versichert mit Beihilfeanspruch, an Krebs erkrankte und starb. Jetzt. 4 Monate nach ihrem Tod, habe ich die letzten Rechnungen beglichen, es war ein total frustrierender Papierkampf...


    ...und ich bin total froh, gesetzlich versichert zu sein

    Gekaufte Frikadellen umzudekorieren, spricht aber tatsächlich für unschönen Sozialdruck.

    gell?


    Wir sehen das aber mittlerweile mit Humor, besonders, wenn wir dann nach den Rezepten gefragt werden #freu

    Welche kauft ihr denn da?

    So mittelgroße aus dem Kühlregal von Feinkost Albrecht, wie mein Mann immer sagt. #freu


    „Besser-Esser“ können das gerne in ihre Tash-Schublade stecken, wenn das irgendwie weiterhilft im Leben :)

    Ich fürchte, ich habe jetzt noch nicht ganz verstanden, was die Definition von „trash“ ist. Gekaufte Backwaren? Wegen der Zusatzstoffe? Oder wegen des Zuckers?

    Für mich ist „Trash“ in diesem Zusammenhang tatsächlich ganz übles Schwarz-weiß-Denken, die passende Schublade fällt mir aber auch nicht ein, Mona, wahrscheinlich, weil es die nicht gibt.

    In meiner Welt sind gekaufte Spekulatius und Lebkuchen (egal ob von Aldi oder tegut oder Schmidt) kein trash, sondern eine leckere Weihnachtsnascherei, die wir in der Adventszeit sehr gerne mögen und auch gerne mal einfach so mitbringen, wenn wir bei Freunden zum Kaffee sind. Wieder was gelernt.

    Vielleicht sind wir aber auch einfach eine trashige Familie

    Wir kaufen eigentlich unsere gesamten Weihnachtssüßigkeiten bei Aldi, ich mag am liebsten die ganz einfachen Lebkuchen und diese Baumkuchenspitzen. Gebacken habe ich dieses Weihnachten kein einziges Mal. Wir sind auch die, die gekaufte Frikadellen in eine Schüssel umfüllen und mit Petersilie dekorieren. Ich romantisiere das auch gar nicht, genauso wenig sollte das aber mit den Vollkorn-Dinkelwaffeln getan werden. Die machen auch nicht automatisch glücklich. Vielleicht rufe ich aber ach einfach mal bei RTL 2 an#freu#freu#freu

    ok, dann komme ich lieber zum Augangsthema zurück :): Für zwei meiner Kinder waren diese Tütchen enorm wichtig, ohne wäre es quasi nicht gegangen.Ich habe dann aber meist kaum Süßes rein, sondern kleine Radiergummi, Haarspangen, whatever, gerade bei Flying Tiger und so Läden habe ich immer Schönes günstig gefunden. Die Tüten wurden in der Regel immer noch geschlossen mit nach Hause genommen.

    Ich muss gestehen, dass mich diese Aussage ärgert. Auch wenn Eltern vielleicht weniger Zeit haben, möchten sie zu einem Klassenfest etwas mitbringen. Viele Eltern müssen arbeiten und wollen sich trotzdem aktiv einbringen, und gerade über Essen und Trinken machen das Menschen einfach gerne. Das ist ein emotionaler Akt. Und es gibt auch Eltern, für die eine gekaufte Packung Aldi-Spekulatius von Herzen kommt, einfach, weil sie es vielleicht selbst nie anders gelernt haben. Das ist dann kein „Trash“. Und wenn Eltern mit viel Liebe ungesundes und nicht hochwertiges Essen zubereiten, wenn sie dafür trotzdem lange in der Küche standen, was ist das dann?


    Das ist mir echt zu schwarz weiß #hmpf.


    Ich habe es aber auch immer so erlebt, dass es ein ungeschriebenes Gesetz ist, das bitte alle etwas mitbringen. Wenn es bei Euch so ist, dass es als komplett wertfrei angesehen wird, ob man etwas zusteuert oder nicht, dann mag das anders sein. Ich kann mir das nur wirklich nicht vorstellen. Diese Szene aus Working-Mom, bei der die Protagonistin verzweifelt gekauftes Gebäck zerdrückt, damit es nach selbstgemacht aussieht und in den Augen der „guten Mütter“ bestehen kann, das ist irgendwie (leider) Realität.


    Edit: Meine Mutter konnte total tolle Tabouleh-Salate, super aufwendig, superlecker. Dafür haben meine und auch andere Kinder anderes stehenlassen. Ich behaupte also mal, dass wirklich leckeres Hochwertiges auch gegen billige, ungesunde Dinge Bestand hat. Das ist dann die wirkliche Meisterklasse, und wer die beherrscht (also ich tue es nicht), der braucht auch für „Trash“ keine Angst zu haben.