Beiträge von Flickan

    Hier ist jeder Tag Vatertag. Wir danken ihm allabendlich für sein Gehalt, die ausgeräumte Spülmaschine, die zusammengelegte Wäsche und und die Fahrdienste.


    Nicht. Aber verdient hätte er es, keine Frage. Leider will er das Legoset zu Stranger Things nicht haben!

    Ich selbst betrachte das Muttersein nur (noch) als einen Teil meines Lebens, meines Alltags, als einen sehr wichtigen, klar, ich habe drei wunderbare Kinder; aber den größeren Teil des Tages verbringe ich (inzwischen wieder) in meinem Beruf, und das ist toll. Es gab tatsächlich Jahre, in denen ich weniger leistungsfähig war, das lag daran, dass nach der Geburt der Zwillinge ich von meinem Mann kaum Unterstützung hatte und ich irre unter Schlafmangel litt. Keine Ahnung, warum ich das habe mit mir machen lassen? Warum er so wenig präsent war? Ich habe das ein, zwei Jahre wirklich so hingenommen, kaum in Frage gestellt. Müde war ich, weil ich mehr Eltern war als er, nicht, weil ich Mutter war.


    Wenn ich meine Mitarbeiterinnen betrachten, haben die meisten keine Kinder. Ich selbst bin weder leistungsfähiger noch leistungsschwächer aufgrund meiner Mutterschaft. Dass ich Mutter bin, ist für meinen Job absolut irrelevant. Muttersein ist auch keine Leistung. Ab und an bekomme ich komische Sprachnachrichten, ab und an muss ich wegen eines Elternabends früher gehen, manchmal brülle ich durchs Büro, wenn der Sohn Zuviel Fortnite spielt. Meine kranke Mutter fordert momentan mehr als meine pubertierenden Kinder.


    Mit meinem Mann hatte ich irre Kämpfe, wobei er eigentlich aus der linken Ecke kommt, als junger Soziologe mal voller Ideale war - und dann kam die Karriere. Aber zum Glück kannte ich ihn schon vorher und kann ihn genau da packen. Wir kriegen das jetzt gut hin, geben ein Vermögen für Dienstleistungen aus, er kauft ein, putzt, fährt mit blutenden Kindern in die Notaufnahme. Und abends klopfen wir uns stolz gegenseitig auf die Schulter und pennen dann vor Netflix ein.


    Ich würde heute, wenn ich nochmal jung wäre, so viel anders machen!


    Edit: mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Das geht, das geht auch mit mehr als 2 Kindern. Never ever wollte ich nach den Geburten in der „Teilzeitfalle“ enden. Eingestiegen bin ich wieder mit 50 Prozent, dann 75, nun 100. Wir haben aber zum Glück beide Berufe, in denen wir Termine auch umlegen können, ich kann (wie heute) auch mal Homeoffice machen, meine Anfangszeit am Tag bestimme ich selber. Würden wir in Schichten arbeiten zum Beispiel, wäre es sicher um einiges schwieriger.

    Wir haben das heute null bemerkt - die 16jährige ist eh eine Lerche und beginnt heute ihr 2wöchiges Betriebspraktikum, also eh aufgeregt und früh wach, der Sohn ist gestern irgendwie quasi schon schon eine Stunde früher als gewöhnlich eingeschlafen, und die andere Tochter, die morgens schwer rauskommt, hat montags erst zur Dritten, totaler Luxus dieses Halbjahr. Ich hab heute Homeoffice, also auch entspannt. Gestern war der kurze Tag aber komisch...

    Vertrauensarbeit meint keine Zeiterfassung etc.? Dann habe ich das auch bei 40 Wochenstunden. Meine reale Kernerabeitszeit ist 9 Uhr bis 17 Uhr, montags gerne Homeoffice. da viele Abendtermine etc entscheide ich das aber immer selbst, ob ich mal früher gehe oder später komme oder montags real weniger arbeite. Dafür beantworte ich aber auch am Wochenende Mails etc

    Hier Gemeinde mit insgesamt 15 000 Einwohnern, mit dem Zug bin ich in 27 Minuten in Frankfurt/Main, in 3 Minuten mit dem Auto auf der A5, wohnen dennoch direkt am Feldrand sehr ruhig. Gute Schulwahl, sehr akademische Bevölkerung. Könnte es mir mit den Kindern nicht besser vorstellen! Kleiner Garten, aber auch für meine Pubertierenden sehr interessant, die sammeln sich in Horden auf unserem Trampolin, fahren auf der Straße Rollschuhe etc. Ein schöner Garten ist für jedes Alter was.


    Doof ist, dass 2 meiner Kinder dennoch zu ihren Hobbies gefahren werden müssen, weil entweder in schlecht angebundenen Orten oder in Ortsteilen einer größeren Stadt, in die ich sie (also die Kleinen) noch nicht mit ÖPNV fahren lassen will. Aber wir wohnen sehr, sehr gerne hier, gerade auch wegen der wirtschaftlich starken Lage Rhein/Main.

    Hier war das zu der Zeit auch total in, ich habe meinen Kindern Sohn erlaubt, bei Feiern etc hinzugehen, habe mich aber geweigert, selbst eine Feier da auszurichten. Mag sein, dass es da viele Argumente gibt, die es für harmlos halten, aber ich möchte einfach nicht selbst eine Feier meiner Kinder da ausrichten; wir waren mit dem Sohn und seinen Freunden dann paddeln auf der Lahn, kam wirklich sehr gut an :-)


    Lustigerweise war er nach seinem Besuch mit einer anderen Feier total desillusioniert, weil er es einfach nicht konnte #freu

    Hmm, dann ist es also, nach dem Zitat unten, schlecht, das Auto wenig zu benutzen? Das kann aber doch eine bewusste Entscheidung sein, und man kann seine Gründe haben?


    Wir haben zwei Autos. Ich fahre dennoch täglich mit dem ÖPNV zu Arbeit. Habe gerade eine Jahreskarte für 2380 Euro gekauft. Das ist viel Geld! Aber ich fahre lieber mit dem Zug, weil ich mit dem Auto dauernd im Stau stehen würde und ich so lesen kann. Das ist Lebensqualität.


    Zwei Autos sind dennoch toll, dass merken wir gerade jetzt, da wir unser eines dank Dieselprämie abgegeben haben und auf das Neue warten: Meinn Mann betreut beruflich mehrere Standorte, hat sein Auto fast täglich. Meine Kinder haben Hobbies, die nicht mehr öPNV erreicht werden können. Momentan ohne Auto kann ich sie abends nicht abholen, ich kann keine größeren Einkäufe machen, wenn mein Mann noch nicht da ist. Das hemmt. Vielleicht brauche ich mein Auto zwei Mal die Woche, dann will ich es aber brauchen dürfen.

    Ich kenne hier in der Großstadt einige Leute, deren Auto fast nur rumsteht. Aber solange das kein Problem ist, wird es nicht abgeschafft. Manchmal nutzt man es ja doch, meistens aus lauter Bequemlichkeit.

    Wenn nur solche Leute ihr Auto abschaffen würden, wäre auch schön was gewonnen.


    Ansonsten hier noch ein Artikel, der die Problematik im Bezug auf motorisierten Individualverkehr gut beschreibt: http://www.manager-magazin.de/…-macht-a-1254305-amp.html

    Hmm, bei U-Untersuchungen war das so, aber die gibt es in der Pubertät nicht mehr. Die U11 ist ja 10. oder 11. Lebensjahr... Und klar, es gibt die J-Untersuchungen... Unsere Ärztin hat jetzt bei der Tetanus-Auffrischimpfung empfohlen, die etwa mit 13/14 mal zu machen, besonders wegen des Rückens. Wenn wir das machen, dann werden sie wahrscheinlich wieder gewogen, dann das erste Mal seit 3-4 Jahre nicht mehr. Herrschaftszeiten! #freu


    Edit: wahrscheinlich gehe ich böse Wenigkümmerermutter aber auch einfach zu selten zum Arzt mit ihnen, meine 16jährige war mit 12 sogar alleine beim Impfen, weil ging nicht anders.

    Patrick, mir geht es ähnlich; ich höre diese Aussagen täglich gefühlt 100 Mal. Und mein Mann ist selbst einer, der Kümmern gerne, ich denke aus Bequemlichkeit, mit Überbehüten gleichsetzt. Beispiel: der 12jährige denkt abends nie ans Zähneputzen. Also erinnere ich ihn dran, auch 100 Mal, einfach, weil ich es als meine Fürsorge betrachte, auch auf seine Zähne zu achten. Bin ich abends weg, putzt er oft keine Zähne - weil mein Mann meint, er sei doch nun wirklich alt genug.....


    Ja, ist er. Und er denkt an vieles, mein Sohn, daran nicht. Und wer ist Schuld? Klar, ich, weil ich ihn immer dran erinnert habe und es auch weiter tue.


    Und wenn ich auf Dienstreise bin und mein Mann die Waschmaschine nicht anstellt oder den Kindern kein Frühstück mitgibt, dann bin ich letztlich (also in den Augen meiner Mutter etc) Schuld, weil ich ihn ja nicht einfach sein Ding machen lasse. Nun ja.


    Dass wir beide jetzt wieder Vollzeit arbeiten, bricht hier unheimlich viele Strukturen auf, und wir sind uns beide momentan nicht sicher, ob wir das gemeinsam hinkriegen. Ich bin aber froh und bereue, nicht schon früher soweit gekommen zu sein.



    Edit: Mein Mann ist übrigens einer von den „Guten“, er macht viel, er gibt sich Mühe Blabla. Doch, das meine ich ernst. Aber mögen viele Frauen, besonders die, die nicht arbeiten gehen oder wenig, damit zufrieden sein können, ich bin es nicht

    Oh das hat sich über die Jahre entwickelt und teilweise total anders als vermutet....so hätten wir nie gedacht, dass der Sohn mal mit Fußball aufhört - das hat er 6 Jahre mit Leidenschaft gespielt. Dann mit Tischtennis angefangen, dann beides gleichzeitig, seit 2 Jahren nur noch Tischtennis, 3 -4 mal die Woche Training. Die Leidenschaft hat er von seinen Vater, auch ein Ligaspieler, wenn auch mittlerweile nicht mehr so hoch.


    Das eine Mädchen ist sehr beweglich, hat früh mit Kunstturnen und Rope Skipping angefangen - beides macht sie nicht mehr, sie will keine Wettkämpfe mehr. Jetzt fährt sie Rollkunstlauf, dazu Leichtatlethik, alles aber als Hobby oder auf Schulwettkampfniveau. Sie liebt Zirkus, sie ist in einer ganz tollen Zirkusschule mit tollen Auftritten. Und wir haben ein Ingroundtrampolin im Garten für sie. Und sie geht seit Jahren zu den Pfadfindern. Das ist echt viel, merke ich beim Schreiben. Eindeutig Richtung Sport, Cello hat sie ein paar Jahre gespielt, aber mittlerweile nicht mehr.


    Die Große hatte nie irgendwelche besonderen Hobbies, sie hat ein Tanzjahr in der Tanzschule absolviert, ein bisschen Tennis gespielt. Jetzt hat sie das Fitnesstudio für sich entdeckt - sie, die Sport echt immer gehasst hat #freu

    Ich finde es so dermaßen krass, dass in vielen Grundschulen immer noch von dem Konzept „Mutti ist zuhause und macht mit dem Kind Aufgaben, und das bitte ohne Störungen“ ausgegangen wird. Wo bitte funktioniert das, wo sind keine kleineren Geschwister, die dazwischenfunken oder eine Berufstätigkeit, die fordert? Und will man das überhaupt?


    Wir haben das nie gelebt und wenn es deswegen weniger perfekt war, bitte. Meine Große hatte in der Grundschule zwei kleinere Geschwister, ich glaube echt, dass sie mir kein einziges Mal laut vorgelesen hat. Mein Mann hat den Kindern abends oft vorgelesen. Aber sie laut? Never. Wahrscheinlich habe ich vor lauter Müdigkeit nicht mal mitbekommen, dass sie es hätte tun sollen.


    Bei den jüngeren Geschwistern lief es ähnlich, aber aus dem Grund, dass ich wieder gearbeitet habe (und der Vater parallel sehr krank war). Wir hatten aber das Glück, dass sie einen sehr guten Hort hatten. Und wenn sie dennoch Aufgaben nicht schafften, habe ich das in ihr Buch geschrieben. Anfangen zu lernen für Arbeiten etc haben sie erst Ende 4. Klasse.


    Mittlerweile sind alle 3 auf Gymnasien und siehe da, Schule ist immer noch Thema. Wir Eltern arbeiten beide voll, ich „erkaufe“ mir Unterstützung, die die Kinder schulisch unterstützt (Nachhilfe für den Sohn, aber auch extra Förderung für die Mädchen, also quasi Begabtenförderung). Denn auch bei 12jährigen wird irgendwie immer noch davon ausgegangen, Mutti würde den ganzen Nachmittag zuhause mit dem Kind Aufgaben machen......

    Bei uns heißen die Kinder nach mir, haben wir beim ersten Kind phonetisch entschieden. Mein armer Mann stellt immer wieder fest, dass fast alle Kinder wie die Väter heißen. Nur seine nicht. Eine Runde Mitleid bitte;)

    Unsere Kinder tragen auch meinen Namen. Der ist selten und schön. Seiner ist laaangweilig - aber selbst wenn nicht, sein Name stand nie zur Debatte.

    Wir haben das beim ersten Kind nach Geschlecht entschieden, ein Junge hätte den Zweitname Maria bekommen, das wäre dann mit dem kurzen Nachnamen des Vaters hundertprozentig ein Philosoph geworden. Zum Mädchennamen hätte er wegen einer Konsunantendoppelung einfach schlechter gepasst. Der Name meines Mannes bietet zudem Raum für Witze, nicht schlimm, aber nervig. Meiner ist nicht echt selten, aber wohlklingend und eben nicht verunglimpfbar.


    Aoide, mit über 40 bin ich sicher kein Jungspund... dass Doppelnamen aber irgendwie einer gewissen Kohorte zugeschrieben werden können, ist eine Beobachtung, keine Wertung. Vielleicht wird es bei unseren Kindern ja wieder anders aussehen....

    der Bruder meines Mannes heisst anders als sein Sohn, und das hat öfter mal zu Mehraufwand geführt (nichts dramatisches, aber er musste halt öfter nachweisen, dass er sorgeberechtigt ist)

    Da frage ich mich immer , ob ich in einer Blase lebe . Mein Mann ist in fast 18 Jahren nie danach gefragt worden ( Kinder heißen wie ich und jeder hat seinen Geburtsnamen behalten) , Freunde von uns sind nicht verheiratet, die Kinder tragen ihren Namen und er hat kein Sorgerecht und trotzdem erhielt er immer Auskunft und erteilte Erlaubnis.Meine Schwester ( Lehrerin ) meint auch , sie geht nicht nach dem Nachnamen ,bei ihr erscheinen häüfiger Erwachsene mit dem gleichen Nachnamen , die dann aber Onkel , Tante oder auch ältere Geschwister sind .

    Mein Mann wurde auch noch nie gefragt, ob er der Vater sei, mittlerweile gehört es doch zum Glück zur Normalität, dass Eltern auch getrennte Namen haben und die Kinder die Namen der Mütter tragen? Ist aber vielleicht in eher traditionell geprägten Landesteilen noch anders?

    In Deutschland ist es wohl erst seit 1976 erlaubt, dass beide Partner nach der Heirat ihren Namen behalten. Daher sind alle, die ich mit Doppelname kenne, recht eigenständige, emanzipierte Frauen im Alter meiner Mutter. Sie hat auch einen Doppelnamen.


    In der FAS glaube ich war vor kurzem ein Artikel darüber, dass immer noch fast alle Frauen den Nachnamen des Mannes annehmen. Ich kann das null verstehen, ich hätte auch keinen Doppelnamen gewählt. Verbundenheit macht sich nicht an so Dingen fest und ein Name ist so etwas höchst individuelles, prägendes, warum gibt man das auf oder erweitert es? Klar, dann kommt immer das Argument, der Name des Mannes sei schöner etc. Schon logisch kann es ja aber nicht sein, dass bei fast allen geschlossenen Ehen der Name des Mannes schöner ist ...


    Bei uns heißen die Kinder nach mir, haben wir beim ersten Kind phonetisch entschieden. Mein armer Mann stellt immer wieder fest, dass fast alle Kinder wie die Väter heißen. Nur seine nicht. Eine Runde Mitleid bitte;)

    Sonja37 : Ich fahre auch mit dem Auto ins Fitti :-). Ist zwar nur etwa 3 km entfernt, als arbeitender Mensch schaffe ich es aber meist erst gegen 20/21 Uhr hin, da ist mir der Radweg über die Bundesstraße echt zu dunkel/öde. Und meist mache ich dann auch nur 60 min Spinning....

    Meine Tochter hat am Montag Probetraining, das ist irgendwie grad cool....bin mal gespannt, wie gesagt, sie hasst eigentlich alles, bei dem man schwitzt #rolleyes

    Sommerwind, ich kann Dich total verstehen, und gerade, wenn man mehrere Kinder hat, sieht man ja oft, wie verschieden die sind - trotz gleicher Ernährung... Einen wirklichen Rat habe ich auch nicht, leider :-(. Ich kann nur sagen, dass es doch irgendwie total entwürdigend sein muss für ein Kind, dass ja sicher eh merkt, dass anderer es als zu dick empfinden, zum Sport gezwungen zu werden - Kinder sind ja nicht doof, die spüren dann doch, dass es da auch um Gefallen, um Normen geht?

    Gesunde Ernährung gibt es ja bei Euch schon, das wäre natürlich der erste Ansatzpunkt. Und zu schauen, dass nicht aus Frust, Traurigkeit gegessen wird. Mein Tipp wäre eben auch, Bewegung in den Alltag einzubauen, so weit es geht. Und echt das Kind einfach zu lieben. Klingt vielleicht doof, aber vielleicht bleibt es eine Weile kräftiger als andere, vielleicht bekommt es noch Lust am Sport, auf jeden Fall wird es dann später wissen, dass an ihm nicht dauernd herumgekrittelt wurde.

    Jeder Mensch hat das Recht, nicht gerne Sport zu machen. Auch schon mit 10, zumal Dein Kind ja, wie Du schreibst, Hobbies hat, zum Beispiel lesen. Zum Sport zu zwingen, finde ich fatal. Und auch Vorleben funktioniert sicher bei kleinen Kindern - aber irgendwann hört es auf. Und Menschen haben auch das Recht, mehr zu wiegen, finde ich. Ich weiß nicht genau, wo die Altergsgrenze ist, aber meine wunderbare, gesunde 16jährige wiegt wahrscheinlich mehr als ich, ist fit, gesund, spielt ein bisschen Tennis, tanzt ein bisschen, fährt mit dem Rad zur Schule - hasst im Grunde aber körperliche Bewegung :-). Mein Sohn spielt Tischtennis, das mag er sehr, aber am liebsten liest er - soll ich ihm jetzt die Bücher wegnehmen? Das einzige, was mir bei Beiden wichtig ist: Ich kutschiere sie nicht überall hin, sie müssen mit dem Rad zur Schule, zu Freunden etc.

    Meine zweite Tochter maG Sport - Hurra! Sie springt gaaanz viel Tramplon, ist im Zirkus. Aber sie hasst den Wettkampf. Auch das musste ich akzeptieren. Und das ist irgendwie auch toll, wenn Kinder älter werden - dass sie eben so sind, wie sie sind. Spaziergehen, Wandern, das macht hier übrigens keiner gern, auch wir Eltern eher selten. Und im Wald spielen etc- ja, diese Wunschvorstellungen hat man mit kleinen KIndern. In der Regel hört das irgendwann auf. Und das ist in Ordnung


    Arnoli74 : Ich schließe mich Ilse an, ich lese Deine Beiträge sehr gerne und finde sie immer sehr klug und reflektiert

    In Hessen sollen alle 3. Klässler Schwimmunterricht haben, glaube ich - meine Drei hatten auch. Aber man braucht dazu eine Lehrkraft mit einer bestimmten Weiterbildung, und die Grundschule im Nachbarort, die eigentlich einen sehr guten Ruf hat, hat diese Lehrkraft nicht und da waren sie seit Jahren nicht schwimmen. Das finde ich echt schade. Unter geschlossenen Hallenbädern leiden hier die Kinder auch mehr und mehr, mittlerweile müssen sie weiter weg fahren; zum Glück haben wir ein tolles Freibad im Ort, so dass in den wärmeren Orten der Schwimmunterricht dort stattfinden kann.


    Mein Sohn geht auf ein anderes Gymnasium als seine Schwestern, und in seiner Schule gehen auch alle 5. Klässler nochmal ein halbes Jahr schwimmen - finde ich klasse.