Beiträge von Flickan

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Rabeneltern.org-Team

    Ich bin freiwillig versichert, die Kinder bei mir. Ich muss jedes Jahr Angaben zu meinem Einkommen machen. Wegen Familienversicherung und Beitragshöhe.

    Nein, pauschal werden diese Nachweise nicht verlangt, denke nur für freiwillig Versicherte und wenn sie Kinder mitversichert haben.

    Die Kinder sind über meinen Mann versichert und er seit Ewigkeiten freiwillig in der GKV. Und nach Einkommen wurde er noch nie gefragt.....


    Vielleicht ist das der Fall, wenn der Partner in der PKV ist? Denn bei uns spielt die Einkommenshöhe ja auch gar keine Rolle, da ich auch gesetzlich versichert bin. Selbst, wenn mein Mann wahnsinnig viel verdienen würde, würde sich an der Mitversicherung der Kinder ja nichts ändern.

    hmm, das verstehe ich nicht, wir sind alle gesetzlich versichert, mein Mann verdient sehr gut, wir müssen nur manchmal die Angaben zu den Kindern aktualisieren bzw. versichern, dass sie unsere sind, zur Schule gehen etc. Nach Einkommen wurde da noch nie gefragt? Ich bin allerdings nicht familienversichert, da voll berufstätig. Und auch ich wurde noch nie von der Krankenversicherung nach meinem Einkommen gefragt.


    Es gibt doch keine Gehaltsgrenze für die GKV, ich kenne auch einen wirklich reichen Anwalt, der gesetzlich versichert ist.....

    Zudem muss man in der gesetzlichen einmal im Jahr alles offenlegen, also Steuerbescheid abgeben, dann wird alles neu berechnet, denn es gibt Einkommensgrenzen die die Familienversicherung. Auch der Beitrag wird neu berechnet. Und man muss wirklich alles Einkommen angeben, also auch Miete oder Zinsen.

    Ich kenne beides, freiwillig gesetzlich versichert und privat mit Beihilfe. Freiwillig gesetzlich ist vieeeeel weniger Aufwand, auch wenn man die Einnahmen jährlich angeben muss. Privat würde ich mich nur versichern, wenn der Beamtenstatus und die Beihilfe dafür sprechen.

    Wenn ich das richtig im Kopf habe, musste sich eine Freundin von mir, deren Eltern beide Beamte in PKV waren, ihr komplettes Studium über selbst versichern, während ich noch in der Familienversicherung meines Vaters drin war. Wenn das immer so ist, käme da ja auch nochmal eine Summe zusammen, die man in die allgemeine Betrachtung mit einrechnen müsste.

    Also ich war im Studium über meine Eltern privatversichert und musste da nix selbst finanzieren. War allerdings auch vor 25 fertig und kinderlos. Nach dem Diplom wollte ich, dann bereits Mutter, ein Aufbaustudium anschließen, und da hätte ich mich dann selbst privat versichern müssen. Daran ist dann das direkte 2. Studium gescheitert, weil es als Mutter wirklich sehr teuer gewesen wäre.


    Jetzt ist meine Mutter an Krebs erkrankt, privat versichert plus Beihilfe - und es ist ein Wahnsinn, sie muss fünfstellig in Vorleistung gehen, bekommt es aber wegen der Erkrankung schwer hin, alles zu organisieren, einzureichen etc. Zumal alle Unterlagen bei der Versicherung und Beihilfe separat eingereicht werden, ihr Medikament für ihr Sarkom offiziell nicht zugelassen ist, sie komplett auf Goodwill angewiesen ist. Hammer. Mein Mann war ja auch krebskrank, er ist freiwillig gesetzlich versichert, und wir haben da nie, nie irgendwelche Nachteile feststellen können, hatten kein Papierkram etc.....


    Ich kenne beide Seiten und bin sehr gerne gesetzlich versichert.

    Mir erschließt es sich nicht, warum jemand, der sich politisch betätigt für eine wichtige Sache wie Fridays for Future, danach Müll aufsammeln soll. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?.

    Ganz genau, das ist total absurd. Da würde ich dann mein Kind für dieses Müllsammeln entschuldigen; nicht, dass es nicht sinnvoll ist, in diesem Fall aber eben eine reine Machtdemonstration.


    Ist es nur in Bayern so, dass diese Art von Konsequenzen folgt? Ich finde als einzige Konsequenz unentschuldigtes Fehlen tragbar, wenn überhaupt. Echt, mir geht die Hutschnur hoch, da fehlen Kinder wegen Familienfeiern, gerne auch mal, um einen Tag früher in den Urlaub zu fahren (wobei das die Schulen hassen, ich weiß, und das zu Recht). Das wird irgendwie toleriert- Und die Teilnahme an einer wirklich sinnvollen politischen Aktion wird bestraft.


    Edit: Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass tatsächlich an den Demos teilgenommen wird, aus politischem/gesellschaftlichem Interesse. Meine Töchter waren ein Mal da, als alle da waren, ansonsten interessiert es sie leider nicht so sehr, dass die unentschuldigtes Fehlen in Kauf nehmen würden. Mein Sohn aber ist aktiv dabei, ihm ist das ein echtes Anliegen. Und genau das darf auf keinen Fall bestraft werden!

    Ich verstehe das überhaupt nicht; warum denn eine Bestrafung für Fehlen? Mein Sohn geht auch regelmäßig zu den Demos, ich schreibe dann, dass ich bitte, sein Fehlen zu entschuldigen. Ohne Grund. Das einzige, was passieren könnte (also davon bin ich ausgegangen bisher), ist, dass es als unentschuldigtes Fehlen gilt. Damit können wir leben. Aber eines extra Bestrafung?

    Meine Töchter hätten nie einen Satch genommen, die haben hier irgendwie eher so einen „Nerdruf“. Sie mögen aber seit Verlassen der Grundschule auch nix mehr, was es im Set gibt. Beide hatten zunächst Dakine, nun tausend andere Sachen. Der Sohn hat einen Satch, der sieht auch nach 3 Jahren noch gut aus.

    Ich habe mir da früher in der Theorie auch viele Gedanken zu gemacht. In der Praxis wird die Große bald 17, legt Wert darauf, alleine zur Frauenärztin zu gehen, will absolut nicht die Pille und sich auch nicht gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Und, was ich früher nie gedacht hätte: Ich habe überhaupt keine Ahnung, ob sie schon Sex hatte. Und es interessiert mich auch nicht. Wichtig ist, dass sie weiß, immer zu mir kommen zu können; und dass ihre beste Freundin, die einen festen Freund hat, mit Kondom verhütet und damit sehr glücklich ist. Diese Methode würde ich mir auch für sie wünschen, weil sie eben auch vor Krankheiten schützt. Aber welche sie dann wählt? Kann ich kaum noch beeinflussen

    Wenn er keine Gutscheine verschenken will: Toll kommt eigentlich bei allen Mädchen ein schönes Glas gefüllt mit tollen, hübsch aussehenden Süßgkeiten an. Sowas machen meine Töchter oft als „Notgeschenk“, wenn sie sonst keine Idee haben. Zwischen die Süigkeiten kann man dann immer noch einen Gutschein oder Geld stecken. Wenn ihm das Mädchen wichtig ist, finde ich 15 Euro angemessen.

    2006 kamen unsere Zwillinge auf die Welt, 2007 gab es hier noch kaum Plätze U1 und auch keinen Geschwisterrabatt bei den wenigen Angeboten, so dass wir für zwei Plätze über 1000 Euro bezahlt hätten. Wir haben uns dannfür eine Kinderfrau entschieden, sie kam etwa 20 Stunden die Woche, den Rest konnte zum Glück meine Mutter abdecken. Extrem teuer war es trotzdem, aber mit 2 Jahren eine überschaubare Zeit (Ü3 Plätze waren damals hier kein Problem). Erstattet bekommen haben wir nix, weil es damals noch keinen Rechtsanspruch gab.


    Die Kinderfrau war aber toll! Sie kam zu uns, gewohnte Umgebung für die Kids, oft waren die Beiden noch gar nicht angezogen, also deutlich weniger Stress für uns. Gefunden haben wir sie über ein Inserat in der örtlichen Tageszeitung.


    Vielleicht für Euch auch eine Lösung?

    Fiawin, aber ich kann die Kinder stärken, sich diesem Druck nicht zu beugen


    Braucht man das? Klar haben wir unsere Tochter unterstützt, aber muss das alles so sein?

    Nee. Das braucht man definitiv nicht .


    Antolin sollte auf der privaten Ebene stattfinden, dann können Kinder, die daran Spaß haben, auch im Wettbewerb mit anderen Motivation erhalten. Die treffen sich dann quasi online. In der Schule hat das meiner Meinung nach nichts zu suchen,. Bundesjugendspiele, Vorlesewettbewerb, Känguru etc., das alles findet statt und da geht es um das aktive Beteiligen der Kinder, völlig in Ordnung. Da hat jeder seine Interessen, Schwerpunkte etc. Bei Antolin gibt es Punkte dafür, dass Kinder am Computer Fragen beantworten. Gelesen haben müssen sie die Bücher nicht, wie gesagt, kann man alles googeln. Und das findet dann sogar den Weg ins Zeugnis? Ist mir unbegreiflich.

    Echt? Also hier wurde dann gar nix dazu geschrieben, wenn die Kinder nicht teilgenommen haben.


    Aber an sich wäre es ja auch so eine wertfreie Aussage und tatsächlich wahrheitsentsprechend. Also keine schlechte Note.


    Edit: Ich bin übrigens genauso Antolin-Hasserin wie meine Kinder. Ich kenne Kinder, die haben da echt einen Wettbewerb draus gemacht und die Antworten einfach gegoogelt. Ganz ohne die Bücher zu kennen. Total Strange. Einfach gelassen sehen. Kinder, die gerne lesen, haben ihr Leben lang was davon, auch wenn sie Antolin-Verweigerer sind.

    Nachtkerze, da steht also auch drin, wenn ein Kind KEIN Antolin gemacht hat? Also tatsächlich eine negative Formulierung? Ich kenne es so, dass bei den Kindern, die es gemacht haben, das quasi lobend erwähnt wird. Und das ist doch auch in Ordnung.


    Meine Kinder haben übrigens auch gerne gute Noten. Mal klappt das, mal nicht. Aber sie haben eben in der Grundschule die Entscheidung getroffen, dass dann im Zeugnis nix dazu steht. Das fanden sie immer noch besser, als blöde Fragen zu Büchern zu beantworten.

    Ich muss gestehen, ich verstehe das Problem nicht? Keines meiner drei Kinder wollte Antolin, keines hat es genutzt, ich habe das dann immer so an die Lehrer kommuniziert, das war kein Problem. Und für die Kinder war es kein Problem, dass sie dann eben keine Urkunden bekommen haben. Sie konnten sich diesem Wettbewerbs-Gedanken entziehen.


    Eines meiner Kinder liest sehr viel, eines hat mal, heute nicht mehr, eines liest nichts außer den Werbebeilagen in der Zeitung und der Schullektüre, die aber auch äußerst ungern. Nichts davon steht irgendwie mit dem Nichtgebrauch von Antolin in Verbindung, da bin ich ziemlich sicher

    wir haben eben „leistung“ nicht definiert. das ist das problem.


    ist es die individuelle betrachtung meiner persönlichen leistung und leistungsfähigkeit oder ist es die gesellschaftliche und ökomische anforderung an leistung, die hier gemeint ist?

    Das ist wichtig, finde ich, Leistungsfähigkeit sollte tatsächlich nicht (nur) auf die Erwerbsfähigkeit begrenzt werden. Ich für mein Leben tue das zumindest nicht. Ich war gerade mit dem Studium fertig, dann kamen die Kinder und das große Chaos, gut 10 Jahre lang, und dann habe ich wieder vermehrt auf meine Leistungsfähigkeit im „Nichtelterngeschäft“ geschaut. Beispiel Traillauf: Hier schaffe ich wieder 20km am Stück. Bringt mir null monetären Vorteil, tut meinem Ego gut, ist Entspannung, Anspannung, Freizeit. Aber durchaus Leistung. Beispiel Job: Hier schaffe ich wieder 40 Stunden in der Woche, bringt monetär gerade mal die Hälfte dessen, was der Kindsvater erwirtschaftet (Skandal), tut meinem Ego gibt, und jaaa, ist auch Entspannung auf seine Weise, Egotrip, weil Erfolg mir gut tut.


    Baustelle ist gerade die gesellschaftliche Anforderung, ich werde jetzt aktives Mitglied einer politischen Partei, sofern diese das auch will. Auch Leistung.

    Hier ist jeder Tag Vatertag. Wir danken ihm allabendlich für sein Gehalt, die ausgeräumte Spülmaschine, die zusammengelegte Wäsche und und die Fahrdienste.


    Nicht. Aber verdient hätte er es, keine Frage. Leider will er das Legoset zu Stranger Things nicht haben!

    Ich selbst betrachte das Muttersein nur (noch) als einen Teil meines Lebens, meines Alltags, als einen sehr wichtigen, klar, ich habe drei wunderbare Kinder; aber den größeren Teil des Tages verbringe ich (inzwischen wieder) in meinem Beruf, und das ist toll. Es gab tatsächlich Jahre, in denen ich weniger leistungsfähig war, das lag daran, dass nach der Geburt der Zwillinge ich von meinem Mann kaum Unterstützung hatte und ich irre unter Schlafmangel litt. Keine Ahnung, warum ich das habe mit mir machen lassen? Warum er so wenig präsent war? Ich habe das ein, zwei Jahre wirklich so hingenommen, kaum in Frage gestellt. Müde war ich, weil ich mehr Eltern war als er, nicht, weil ich Mutter war.


    Wenn ich meine Mitarbeiterinnen betrachten, haben die meisten keine Kinder. Ich selbst bin weder leistungsfähiger noch leistungsschwächer aufgrund meiner Mutterschaft. Dass ich Mutter bin, ist für meinen Job absolut irrelevant. Muttersein ist auch keine Leistung. Ab und an bekomme ich komische Sprachnachrichten, ab und an muss ich wegen eines Elternabends früher gehen, manchmal brülle ich durchs Büro, wenn der Sohn Zuviel Fortnite spielt. Meine kranke Mutter fordert momentan mehr als meine pubertierenden Kinder.


    Mit meinem Mann hatte ich irre Kämpfe, wobei er eigentlich aus der linken Ecke kommt, als junger Soziologe mal voller Ideale war - und dann kam die Karriere. Aber zum Glück kannte ich ihn schon vorher und kann ihn genau da packen. Wir kriegen das jetzt gut hin, geben ein Vermögen für Dienstleistungen aus, er kauft ein, putzt, fährt mit blutenden Kindern in die Notaufnahme. Und abends klopfen wir uns stolz gegenseitig auf die Schulter und pennen dann vor Netflix ein.


    Ich würde heute, wenn ich nochmal jung wäre, so viel anders machen!


    Edit: mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Das geht, das geht auch mit mehr als 2 Kindern. Never ever wollte ich nach den Geburten in der „Teilzeitfalle“ enden. Eingestiegen bin ich wieder mit 50 Prozent, dann 75, nun 100. Wir haben aber zum Glück beide Berufe, in denen wir Termine auch umlegen können, ich kann (wie heute) auch mal Homeoffice machen, meine Anfangszeit am Tag bestimme ich selber. Würden wir in Schichten arbeiten zum Beispiel, wäre es sicher um einiges schwieriger.

    Wir haben das heute null bemerkt - die 16jährige ist eh eine Lerche und beginnt heute ihr 2wöchiges Betriebspraktikum, also eh aufgeregt und früh wach, der Sohn ist gestern irgendwie quasi schon schon eine Stunde früher als gewöhnlich eingeschlafen, und die andere Tochter, die morgens schwer rauskommt, hat montags erst zur Dritten, totaler Luxus dieses Halbjahr. Ich hab heute Homeoffice, also auch entspannt. Gestern war der kurze Tag aber komisch...

    Vertrauensarbeit meint keine Zeiterfassung etc.? Dann habe ich das auch bei 40 Wochenstunden. Meine reale Kernerabeitszeit ist 9 Uhr bis 17 Uhr, montags gerne Homeoffice. da viele Abendtermine etc entscheide ich das aber immer selbst, ob ich mal früher gehe oder später komme oder montags real weniger arbeite. Dafür beantworte ich aber auch am Wochenende Mails etc