Beiträge von zitrulle

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    Der Titer nach Impfung fällt leider innerhalb von 3 Jahren ab, sodass es dann keinen Schutz mehr gibt. Wenn sie zeitgerecht nach Stiko geimpft ist, müsste das mit ca. 10 Jahren gewesen sein. Dann wäre es gut möglich. Welches AB hat sie denn bekommen?

    Unsere Große wird per Pulsoxy oft überwacht und wenn das Ding vom Finger abgeht, misst die Luft auch regelmäßig weiter Puls und Sättigung, auch mit Kurven. Aber wenn sie mit dem Finger wedelt, misst es gar nichts.

    Ich denke, das Gerät hat euch Zeit geschenkt. Zumindest klingt es wie ein Geschenk, was ihr hattet. Und gut, dass ihr den Abschied selbst gespürt habt und die Zeit bekommen habt. Und nochmal gut, dass ihr die Reanimation abwenden konntet. Irgendwas war noch da und das durftet ihr in Ruhe hinausbegleiten.

    Mein herzliches Beileid.

    Doch, mit der App E-Rezept geht das. Da seh ich, was verordnet ist. Interessant finde ich gerade, dass ein Rezept, dass ich nicht rechtzeitig eingelöst habe, nun noch 39 Tage als Selbstzahlender einlsöbar ist. Ich kann dort auch mein Archiv anschauen.

    Bei uns klappt es mittlerweile total gut. Zumindest, wenn ich dran gedacht habe, morgens meine Komfortsignatur einzustellen. Hier verordne ich, signiere mit der Komfortsignatur und die Pat. gehen in die Praxis 2 Etagen tiefer und es ist bereits verfügbar.

    Wir warten noch drauf, dass die Uniklinik es auch kann, damit wir die Rezepte für L. endlich nicht mehr abholen oder zugeschickt bekommen müssen. Aber die können bisher noch nicht mal eAU.

    Ja, und dass ich dann vorher nicht kontrollieren kann, finde ich auch doof. Bei uns kommen auch genügend Fehler bei den Rezepten für L. vor, weil auch so vieles sehr ähnlich klingt.

    Wir selbst haben übrigens die Gematik-App. Da habe ich schon eRezepte in der Apotheke eingelöst und liefern lassen. Da habe ich mir das Einscannen in der App gespart.

    Ja, es gibt einfach lieferbar nur MMR. Masern-einzeln ist manchmal über die internationale Apotheke wohl möglich, aber das ist ja genau das, wovon er schon genug hat. Mumps-einzeln habe ich schon sehr lange nicht mehr gehört.

    Ich impfe quasi nie Erwachsene, aber manchmal Jugendliche, auch MMR, bei unklarem Impfstatus und mir werden keine besonderen Nebenwirkungen berichtet, die nicht sonst auch auftreten können.

    A. Tetanus...

    Reguläre wäre:

    Grundimmunisierung nach dem 2+1-Schema (6fach, 5fach, 4fach, 3fach, je nach Alter oder auch Wunsch. Da wäre immer dabei Tetanus, Diphtherapie, Keuchhusten, bei der 4fach auch Kinderlähmung), +1 ist der Booster für den Langzeitschutz, 6 Monate nach der zweiten Impfung.

    1. Auffrischung mit 5-6 Jahren mit Tetanus, Diphtherapie, Keuchhusten (TdaP)

    2. Auffrischung mit 9-10 Jahren mit Tetanus, Diphtherapie, Keuchhusten, Polio (TdaP-IPV)

    Danach alle 10 Jahre nur Tetanus, Diphtherie (bei Säuglingskontakt auch mit Keuchhusten)

    Er hat die Grundimmunisierung und die 1. Auffrischung, also finde ich jetzt logisch die 4fach:

    --> Ich würde Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung empfehlen

    Falls Polio einzeln bitte mal in den Apotheken erst fragen, ob es momentan da ist. Wir haben in letzter Zeit kaum Lieferungsmöglichkeiten gehabt und uns jetzt gerade über 2 Dosen gefreut, weil es das einzige war, das Kindern gefehlt hat.

    Ich erwarte bei dem langen Abstand eher gute Verträglichkeit.

    B. MMRV

    Regulär wäre 2x MMRV

    Er hat 1x MMR plus guten Titer für Masern (der verschwindet meines Wissens nicht mehr), einen unbekannten für Mumps, sowie Windpocken gehabt. Röteln wird schon passen und ist für ihn als Mann nicht relevant.

    --> 3 Möglichkeiten:

    - nochmal impfen MMR

    - nicht impfen (Risiko Mann wegen Mumps-Hodenentzündung mit Gefahr Unfruchtbarkeit)

    - Titer-Bestimmung Mumps und dann Entscheidung

    Zu bedenken ist, dass die Mumpsimpfung keine so gute Immunität erreicht wie andere Impfungen, zB auch Masern. Aber dass 2x Mumps-geimpfte weniger schwer erkranken.


    Ich würde TdaP-IPV und MMR impfen, mir selbst, meinem Kind und meinen Patient:innen.

    In dem ersten Podcast von Waldorfsalat kommt genau das vor. Dass es so einen schönen Schein hat. Aber die Erzieherinnen MÜSSEN so sein, immer lächelnd und freundlich. Aber ohne Authentizität und auch mit einem anderen Ziel. Nicht das Ziel, dass man dem Kind positiv begegnet, sondern dass man es auch abhält vom Streben nach den falschen Interessen oder Fragen.

    Ein Pflegegrad bezahlt den grundpflegerischen Aufwand. Grundpflege ist Anziehen, Waschen, Essen anrichten und anreichen, Transfer Bett/Rolli oder auch Begleitung bei schnell fallenden Menschen.

    Behandlungspflege ist die ganze medizinische Pflege, also in eurem Fall Überwachung des Blutzuckers, Insulin oder Glukose geben bei Bedarf, Beobachtung auf Hypo-Zeichen. Diese machen die Familienangehörigen kostenlos! Es kann aber ein Pflegedienst verordnet werden, der das macht. https://www.kbv.de/media/sp/Muster_12_2020.pdf (das ist noch das korrekte Formular, aber ab dem 31.10.2023 nicht mehr) Auf der Verordnung muss angekreuzt werden "Die verordneten Maßnahmen der häuslichen Krankenpflege können durch eine im Haushalt lebende Person nicht erbracht werden." und das muss ggf. begründet werden (KiTa-Besuch, Arbeit der Eltern, Geschwisterkinder, ...).

    Leider fällt bei euch tatsächlich ja fast nur Behandlungspflege an. Ein wenig Behandlungspflege kann angerechnet werden, wenn sie unmittelbar zur Grundpflege nötig ist und dadurch die Grundpflege verlängert (Essen erst berechnen, Werte ablesen, passend spritzen). Aber das wird vermutlich egal wie nicht für einen Pflegegrad reichen.

    Ich würde Rücksprache mit der behandelnden Kinderdiabetologie halten, das ist ja ein häufiges Thema für die! Entweder muss das Kind nochmal besser angepasst werden, damit es nicht so viele Alarme gibt. Oder sie müssen zumindest für die Mahlzeiten einen Pflegedienst verordnen, der dann kommt. Oder die I-Kraft muss nochmals geschult werden oder ausgetauscht werden. Es gibt auch Kinder, die durchgehend von einem Pflegedienst begleitet werden, aber das ist meistens ein Kampf und zweitens bei dem aktuellen Personalmangel auch echt schwierig. Es gibt so viele Intensivpflegekinder mit Beatmung und Co, dass die PDs nicht unbedingt sich noch ein Diabeteskind leisten können.