Beiträge von zitrulle

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    Ich finde auch, dass es 1999 sehr beeindruckend war, weil es mittags war. Irgendwie alles so Sepia und ruhig. Zu der Zeit hab ich gerade bei der Post gejobbt in den Semesterferien und kam mit leerem Wagen zurück auf den Posthof. Das war alles gespenstig.

    Heute sind mein Mann und ich ganz knapp vor kurz noch auf den Berg gerast, weil wir bis 20 Uhr ein Zoommeeting hatten. An der ersten Stelle mit Sonne haben wir angehalten und dort eine Familie getroffen, die uns sofort ihre 4 Sonnenbrillen übereinander angeboten haben und damit konnte man es noch sehen. Wir haben uns ein wenig unterhalten und sie haben uns noch ihre Lochkameras und Fotos gezeigt, wie sie die Sonne durch ein Keramiksieb haben scheinen lassen auf das Gesicht der Tochter seitlich und sie lauter Sicheln im Gesicht hatte statt Punkte. Die drei waren sooo eine schöne Begegnung, hatten sich als Familie vorbereitet und alles zusammen genossen. Und wir haben einfach ein Stückchen von ihrem Glück abbekommen. Das war das schönste an allem heute Abend.

    Das liest sich ja traurig - was machen denn dann die ganzen Studierenden in Jena nach 21 Uhr?

    Viele wohnen da nicht sondern pendeln aus den umliegenden größeren Städten.

    Huch? Ich wohne hier seit 25 Jahren und habe nach wie vor Kontakt mit vielen Studierenden, jetzt beruflich bzw. in unserem Pflegeteam. Jena ist eine Stadt mit 1/4 Studierenden, daher jung und bunt, aber nicht sonderlich groß mit 110.000 Einwohnern. Und bei den Wahlen sieht man auch, dass sie als einzige thüringische Stadt anders wählt. Es gibt ja keine großen umliegenden Städte oder meinst du Leipzig und Erfurt? Pendeln kommt eher vor, wenn sie aus der Nähe sind und es billiger ist als hier zu wohnen. Es ist sehr teuer und zu wenig Wohnraum.

    Aber es gibt auf jeden Fall Orte für spät abends/nachts, nur halt nicht für Essen.

    Ich kenne so viele, die hier "hängengeblieben" sind, also die wegen Studienplatz kamen und eigentlich nur hier studieren wollten, aber geblieben sind. Irgendwas hat die Stadt :)

    So spät ist 21 Uhr ja noch nicht. kannst du dann sofort essen gehen? Kommst du mit dem Zug an? Wenn ja, wo? Vom Westbahnhof runter in die Stadt kommt man an "Non solo un café" oder "Pici" vorbei, da sehe ich auch später noch Leute sitzen. Oder Paradies? Dann vielleicht Nine'oFive oder DuoAngeli am Markt.

    L'Osteria, Stilbruch, Anders machen zumindest nicht früh zu, aber wann die genau Küchenschluss haben, weiß ich nicht. Da gehen wir öfter als Nachtischrunde oder nur für Getränke hin, wenn wir woanders gegessen haben.

    Oder geht es nur um was zu essen? Dann sollte es noch Imbisse geben. Wo schläfst du? Dann kann ich nochmal in die Richtung überlegen.

    Ich mag den alkoholfreien weißen Sekt von Rotkäppchen nicht, der rosé geht. Gut schmeckt mir der alkoholfreie von Mumm.

    Und was ich auch empfehlen kann ist der Zero Spritz von "Vom Fass" zum Anmischen von Apérol Spritz ohne Alkohol. Man braucht sehr wenig, deutlich weniger als von richtigem Apérol, um den Geschmack zu erreichen.

    Lecker finde ich auch den fertigen Virgin Mojito von Schweppes.

    Den Prisecco hatten wir letztens auf einer Veranstaltung probiert, wow, den fand ich echt toll! Irgendwas mit sehr vielen Kräutern, Wiesenkräuter?

    Mein Mann und ich machen das nun schon seit einigen Jahren. Angefangen haben wir auch aus dem "Zuviel", v.a. im November/Dezember, wo uns in der kalten Jahreszeit irgendwie immer mehr Gelegenheiten passend für Alkohol erschienen, dass es zu viel wurde.

    Die letzten 2 Jahre haben wir aber dann so wenig getrunken, dass wir überlegt haben, ob wir es überhaupt noch brauchen, haben es dann doch gemacht. Manchmal vergessen wir dann im Februar wieder anzufangen. In den ersten Jahren haben wir schon eher drauf gewartet, muss ich zugeben. Und wir werden es auch 2026 wieder machen.

    Ich habe auch eine Glukosetoleranzstörung/Insulinresistenz. In der zweiten Schwangerschaft hatte ich Gestationsdiabetes und 3 Jahre nach der Geburt hat mich die Uniklinik im Rahmen einer Studie eingeladen, mich nachzuuntersuchen und da war es deutlich, dass ich völlig überschießend Insulin ausschütte, um den Zuckerwert normal bzw. hochnormal zu halten.

    Im Laufe der Zeit habe ich verstanden, dass das auch der Grund für mein zu vieles Essen und Übergewicht war. Wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, v.a. schnelle KH, schüttet der Körper Insulin aus, bei mir aber eben sehr viel, weil er schon weiß, dass viel gebraucht wird. Dann sinkt es leider zu schnell ab und am Ende fühlt es sich an wie Unterzucker, nennt sich reaktive Hypoglykämie, muss aber kein echte zu niedriger Zucker sein, einfach nur das Gefühl von Unterzucker, weil es so schnell runtergeht und der Körper meldet, dass man jetzt nachlegen muss. Deswegen kommt nach 2 h nach einer KH-reichen Mahlzeit sofort wieder Hunger, mit Heißhunger, der meine Vernunft ausschaltet, sodass ich esse.

    Ich muss also wenig KH pro Mahlzeit essen und sie mit genug Eiweiß und Fett kombinieren, damit sie erstens langsamer aufgenommen werden und andererseits nicht so viel Zucker machen, dass mein Körper ohne Ende Insulin ausschüttet. Auf diese Weise habe ich 2016/2017 25 kg abgenommen, und mein Homa-Index ist von 4,6 auf normal gesunken. 10 kg sind jetzt in den letzten 2 Jahren wieder drauf und ich merke, dass die Glukosetoleranz wieder da ist. Dazu brauche ich kein Blut abgeben, ich merke die Heißhungerattacken nach zu viel Kohlenhydraten.

    Wenig KH sind bei mir 100 g Nudeln, Reis, Kartoffeln oder andere Beilage. Das ist sehr wenig. Ich esse halt mehr Eiweiß und mehr Gemüse, um den Magen zu füllen. Aber es ist schön, dass ich es gerade hinbekomme, denn das ständige Wechsen zwischen Heißhunger, satt, Heißhunger ist auch so anstrengend.

    Wann hat sie denn die Schmerzen und wie lange? Wie alt ist sie?
    Wir haben sehr lange nicht verstanden, dass unsere Große Endometriose entwickelt hat, weshalb wir nun bei der jüngeren früher sein wollen und sie den ersten Gyntermin hat.

    Trin duschn, mit sehr kurzem u und schnellem sch

    Markrine und Zikrette ist auch sehr weit verbreitet in Dresden.

    das reicht mindestens bis nach Ost-Thüringen. Und Sállat und Spínnat, also Betonung auf der ersten Silbe. Das kriege ich nur mit Konzentration so ausgesprochen, obwohl ich hier schon seit 25 Jahren wohne. Komischerweise ist hier ein (Geschirr-) Service immer gesprochen "Servie", also einfach das s auch noch weggelassen, nicht nur das stumme E.

    Leider bin ich sehr empfindlich mit vielen sprachlichen Fehlern, auch wenn sie im Dialekt sind. Und hier in Thüringen gibt es einfach gar keinen Genitiv, es ist immer Hans sein Haus. Und da der Dativ dann schon verbraucht ist, benutzt man bei Richtungen einfach den Akkusativ. Ich gehe zu'n Bäcker.

    Ich höre auch jedes falsche N in GelaNtine oder MelaNtonin, jeden falschen Imperativ und lese dauernd emphatisch statt empathisch. Und emphatisch gibt es sogar, heißt aber "mit Nachdruck" und ist da nie gemeint. Im medizinischen Kontext lese ich auch öfter Diazepham, gesprochen hört man es dann als Diazepan.

    Allerdings sind meine Vokale auch deutlich eingefärbt und ich beantworte automatisch bestimmte Fragen oder Zustimmungen nur mit dem thüringischen "noa" für ja, was am Telefon in andere Teilen Deutschlands immer für Verwirrung sorgt.

    Als ich mit 12 aus dem Saarland nach Rheinland-Pfalz gezogen bin, wurde viel gelacht über meine Sätze wie "ich kriege kalt" oder "ich habe warm" (klang für mich hochdeutsch für "isch krien kalt" und "ich hann warm") oder "die dahinten Tür". Und auch für meinen Mischlaut für Ch und Sch. Das konnte ich mir dann aber abgewöhnen, weil ich nicht auffallen wollte.

    Woher kommt eigentlich Servirte? Das höre ich auch oft für Serviette und erklärt sich mir nicht.

    Nachts um eins, Kind wach wg Windel voll, Bett nass, Fieber etc pp. Ich singe Einschlaflied. Kind lauscht. Dann: "Und jetzt das Kekslied, Mama!"

    Ich: ?? Ich kenne kein Kekslied. Wie geht das denn?

    Kind: ... Ich weiß auch nicht!

    Und schläft ein :P

    Ich hätte dieses gesungen:

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