Beiträge von zitrulle

    Wir waren hier 3500 von 100.000. Die VeranstalterInnen haben ständig erwähnt, dass es ja so viele sind und einiges hat auch wegen der Menge nicht funktioniert. An einer Zwischenkundgebung sollte ACT NOW mit Menschen aufgestellt werden. Aber es waren so viele, dass dazwischen überall Menschen standen. Und die Technik war überhaupt nich geeignet für die Größe, sodass wir ohne Kundgebung weiter sind. A. war sehr fasziniert, hat insbesondere "wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut" mitgemacht. Aber auch "what do we want?" "climate justice" "when do we want it?" "Now!" und "hoch für den Klimaschutz und runter für die Kohle" hat sie sehr begeistert.

    Ich hatte tatsächlich noch keinen nahen Kontakt zu allem vorher und war beeindruckt, teilweise aber auch belustigt, weil ich manches schon auf Demos vor 25 Jahren gebrüllt habe "Leute, lasst das Glotzen sein, reiht euch in die Demo ein", andererseits hatten wir auch das Gefühl, dass das alles zu brav ist.


    Bei uns hat mein Mann Zöliakie und ich bin die Köchin im Haushalt. Ich versuche es sehr pingelig parallel zu kochen und habe Argusaugen auf Kontamination. Wenn viele Leute zum Essen sind und eine Marmelade oder Aufstrich mit dem Messer berührt werden oder der Löffel auf dem Brot abgeschmiert wird, obwohl ich es gesagt habe, dann seh ich das und kann meinen Mann schützen. Es ist immer genug Backup da.


    Ich mache auch bei Eierkuchen zuerst den glutenfreien Teig, backe alle, packe sie weg, dann kommen die anderen. Alle Vorräte haben sichere Verschlüsse. Überhaupt haben wir mehr gut schließende Gefäße.


    Die negative Transglutaminase-AK vor ein paar Tagen zeigen mir, dass ich den gemischten Haushalt hinbekomme. Zum Glück!

    Ich hatte das Rezept ja selbst verordnet und weiß, was Espumisan ist :) Als ich erklärte, dass sie sich da vertan habe, fing sie an zu erklären "gleicher Wirkstoff, ihre Krankenkasse, ist aber das gleiche, usw.". Ich konnte dann nicht mehr und habe gesagt, dass ich nicht will, dass die Läuse nicht mehr pupsen, sondern dass die Läuse weg sind. Dann kam der Apotheker um die Ecke und hat es schnell übernommen.

    Vielen Dank für die Ausführungen! Das ist sowohl als verordnende als auch als Patient echt sehr interessant. Unsere Apotheke kommt mir vor wie eure. Die Qualität in Beratung und im Team ist das wirksame. Ich kenne viele, die den Weg dahin auf sich nehmen. Ich laufe auf dem Weg zu unserer Apotheke an 2 Apotheken vorbei und könnte in die andere Richtung zu 2 anderen näheren gehen. Mach ich aber fast nie. Manchmal habe ich "Ausrutscher", die ich dann bereue. Z.B. als ich mit einem Nyda-Rezept Espumisan erhalten habe....

    Apothekenfreundlich kann ja auch sein, sich zumindest so zu verhalten, dass es für sie kein Stress ist. Wir sorgen zB mit Puffer für die Rezepte, sodass sie Zeit für Anfertigung und Bestellung haben. Oder ich kündige das Rezepturrezept an und reserviere mir schon einen Platz auf dem Rezepturbrett, wenn es knapp wird, weil das SPZ mal wieder das Dronabinolrezept nicht rechtzeitig versendet.

    Das war jetzt eine Erleuchtung! Durch genauer Suchen konnte ich finden, dass es 2 Inhaber sind, mit selbem Nachnamen, vom Bild her Mutter und Sohn, Mutter steht 4x drin als Inhaberin, wobei auch die mit ihr als Inhaberin eine Apothekenleitung hat. Der Sohn hat eine plus 2 Filialen. Das war mir nicht klar, dass auch die Filialleitungen selbst viel dürfen und müssen. Vielen Dank!


    Bei mir kam halt gleich die Assoziation "Kette", wie die Buchhandlungen in Ketten untergehen, usw.


    Bei dieser Firma ist so viel anderes dabei, Homecare, Ernährungsberatung, Intensivversorgung und Co, dass es einfach groß und unpersönlich wirkte. Ich mag unsere, weil man da immer merkt, dass sie sich Gedanken machen, recherchieren und auch erklären, was wie möglich ist. Abgesehen davon war eine der Apothekerinnen auch mal unsere Nachbarin, sodass wir einfach viel mitbekommen haben. Sie sagte oft, dass sie dankbar ist, so viel machen zu können und nicht nur Verkäuferin zu sein, wie sie es von Kollegen erlebt.

    Klingt übel. Unsere Apotheke macht es trotzdem. Es gibt hier nur 2 Apotheken, die das machen. Das eine ist eine Kette und macht auch parenterale Ernährung und i.v.Antibiose zuhause, die andere ist eine inhabergeführte, unsere. Ich denke, sie machen das wirklich auch aus ideologischen Gründen und finanzieren es irgendwie anders quer. Sonst würde das nicht über Jahre so funktionieren.

    Ich komme meist mit 3-4 Rezepten mit je 3 Medikamenten oder mit einer Rezeptur in die Apotheke. Da ich weiß, wie lange es dauert, gebe ich es immer nur ab und hole die einfachen Medikamente dann einen Tag später ab und wegen der Rezepturen (ich glaube, 4 verschiedene) rufen sie an, wenn es fertig ist. Wir haben hier einzelne Apotheken, die Rezepturen herstellen, zu denen alle gehen. Somit lohnt sich dann auch die Anschaffung des Grundstoffes auch.

    Es kommt immer drauf an. Bei uns war es damals Antra mups, Wirkstoff Omeprazol, als das Omep Mut nicht lieferbar war. Omep Mut hat keine Festbetragsdifferenz, aber das Original Antra mups schon. Wir haben damals geklagt, dass wir das erstattet bekommen, aufgrund Alternativlosigkeit. ... und gewonnen, aber nicht in Klage, sondern dann irgendwie mit Vergleich.


    Diese Pauschalen, die diogenes nennt, sind das nächste Grauen! Wir haben solche bei der Ernährung per Sonde, der Tracheostoma-Versorgung und der Inkontinenzversorgung. Man zahlt eine Pauschale und die Firmen sollen bedarfsgerecht versorgen. Bei den Preisen ist das oft totaler Humbug! Lustig ist auch, dass die Pauschale für Tracheostoma bei unserer KK gesunken ist, als L. 14 Jahre alt geworden ist. Wir haben allerdings nicht bemerkt, dass wir irgendwas weniger benötigen. #confused

    Das nennt sich Festbetragsdifferenz. Es gibt für viele Medikamente einen Festbetrag und wenn dieser durch ein konkretes Medikament überschritten wird, muss man den Rest zahlen. Das soll dazu führen, dass man die günstigeren Varianten nimmt, ist aber bei vielem wegen Alternativlosigkeit sinnlos. Z.B. bei Paracetamol 75 mg-Zäpfchen oder Nasentropfen mit 0,025%. Jedes Präparat davon kostet mehr als der Festbetrag, da sich dieser auf den Grundstoff bezieht. Diese Präparate werden nicht so viel und lange benötigt, weil Kinder mit unter 7 kg nicht oft Fieber haben und es nicht oft verkauft werden muss.


    Wir kennen das Problem, dass das sondengängige Präparat teurer war, aber wir die Alternativen nicht nehmen konnten. Andere hatten teurere Präparate mit retardierten-Wirkung, durch die die Epilepsie gut im Griff war, aber die retardierten Medikamenten sind dann wieder teurer. Ist ja auch klar, weil die Technik ja aufwändiger ist. Das ist nicht sinnvoll, aber die Apotheke kann nichts dafür.

    Und wie lange vorher hattet ihr denn gebucht?

    Ich habe am 25.7. den Zug gebucht, später dann auch die Unterkunft, am Folgetag den Mietwagen. Bei uns hing es davon ab, ob die Versorgung von L. 24/7 wirklich klappt. Da fehlten noch ein paar Sicherheiten, deshalb kurzfristig. Es hätte genauso gut auch kürzer und woanders hin gehen können, aber so war es genau das gewünschte.

    Spannend sich erst in Florenz einen Wagen mieten. Habt ihr gar kein Auto oder wolltet ihr das so?


    Wir fahren ja selber hin... aber mit Zelt ist das halt auch irgendwie schwieriger...

    Wir haben einen T5, den wir zum Rollstuhltransport von L. umgebaut haben. Für uns zu dritt nur mit A. ist er völlig überdimensioniert. Außerdem fahren wir ungern lange Auto und Zeit für mehrere Etappen hatten wir nicht. Fliegen wollen wir nicht, Radwanderzelten hatten wir letztes Jahr, also Nachtzug :)


    Ohropax sind auch in diesen Tüten drin gewesen. Aber das hilft nicht gegen dieses Geruckel und Gepoche, das spürt man ja auch. Aber es ist einfach viel entspannter, wenn jeder eine Liege hat, wenn man lange Zug fährt, als wenn man sich auf Sitzen dauernd stupst, A. über den Beinen liegen will (hatten wir alles im ICE).

    Und so dauerhafte Geräusche wie der Zug würden mich wahrscheinlich wenig stören, mehr so das Gefühl, dass ich auf der Fahrt meine Kinder im Blick haben muss, aufpassen, dass wir nicht verschlafen etc.- etwas gluckig halt . Alleine würde ich bestens schlafen, vermute ich mal.

    Was denkst du im Blick haben zu müssen? Ich sehe Geburtsjahr 2006 und 2009? Man darf seinen Wagen nicht verlassen, weil die halt immer mal umgekoppelt werden, da sind auch die Schaffner immer und es ist auch nicht wirklich interessant. Und wecken lassen kann man sich vom Schaffner.

    wir fanden es auch schön abenteuerlich :)


    Unser Zug fuhr 23:20 in München los, wobei wir da mindestens 3 Zugteile waren. ÖBB für Italien, ein ungarischer Teil nach Budapest, der in Salzburg abgekoppelt wurde und ein kroatischer Zug mit Ziel Zagreb und Rijeka, die in Villach abgekoppelt wurden. Ankunft war 8:30 in Venezia Mestre. Auf dem Rückweg ist der Zug auch mehrfach umgestellt worden, die aus Kroatien und Ungarn waren wieder dabei und ein Teil unseres ÖBB-Zuges fehlte, der vermutlich nach Wien abgebogen war.


    Die Ausstattung und Modernität ist ungefähr wie Ende der 90er in den Zügen, eher wie bei Regionalzügen. Es klappert, ruckelt, ist laut, einfache Ausstattung. Wir brauchen eigentlich auch nicht mehr, aber ruhiges Schlafen war das nicht, auch eher so ein Halbschlaf. Ich habe jeden Halt mitbekommen und A. war auch so aufgedreht, dass sie auf der Hinfahrt trotz des späten Einsteigens kaum runterkam. Auf der Rückfahrt ging das Schlafen besser, aber da fehlte mir der Rausfallschutz und bis Villach hatte ich beim Bremsen immer das Gefühl, ich könnte rausfallen. Ab Villach ging es dann andersrum, da wurde ich beim Bremsen in die Wand geschoben. Alles sicher nicht wirklich doll, aber im Halbschlaf mit wilden Träumen war es natürlich mehr.


    Auf der Rückfahrt ging es schon 21:20 Uhr los in Venezia Mestre. In München wären wir 6:10 ohne Verspätung gewesen.


    Bei uns waren beide Male die 3 Liegen (übereinander) schon bezogen. Auf der Hinfahrt war nur die unterste bereits aufgeklappt, wir haben uns die anderen beiden selbst aufgeklappt und morgens auch alles selbst zurück gebaut. Auf der Rückfahrt waren alle 3 Liegen bereits bereit. Der Schaffner auf der Hinfahrt war nicht so sortiert wie die Schaffnerin auf der Rückfahrt. Er hat uns keine Einweisung gegeben, sodass wir manches selbst rausgefunden haben, anderes erst auf der Rückfahrt durch die Einweisung der Schaffnerin.

    Abends bekommt man Zettel fürs Frühstück (6 Komponenten inkl). Wenn man 72 h vorher anmeldet, ist auch sicher was glutenfreies dabei, sonst nur vielleicht, wir hatten es beide Male, obwohl ich es beim Hinweg vergessen hatte. Nur bei der Rückfahrt gab es die oben erwähnte Tasche mit Schuhen, Handtuch, Ohrstöpsel, so Knabberkringel, Muffins und 3 Piccolo waren auch dabei.


    Wir hatten auf der Hinfahrt Verspätung beim Losfahren, die sie aber auf den sehr langen Umstellpausen in Salzburg und Villach wieder eingeholt haben. Auf der Rückfahrt waren wir erst gut, aber dann durch Fahrgastkontrollen und wohl Fündigwerden standen wir ewig in Rosenheim, nachdem sie uns kurz nach Salzburg um 4:48 aus dem Schlaf geklopft haben. Ich habe total verpennt geöffnet und hatte auf meiner mittleren Liege den (deutschen) Polizisten fast direkt im Bett. Er fragte "deutsch?", wir: "wie bitte?", er: "gut, deutsch", Tür wieder zu. Ab dann waren wir alle wach und versuchten nur weiter zu dösen, aber es nervte, dass wir dann ewig Verspätung bekamen und der Anschluss in München unsicher wurde. Wir haben ihn aber dank der klugen Planung der DB-Mitarbeiterin am Schalter gut erreicht. Wir haben unser Abteil dann selbst wieder umgebaut, was die Schaffnerin schon gewundert, aber nicht gestört hat, glaube ich. Sie sah selbst total müde aus am Morgen.


    Ja, ein Waschbecken hatten wir auch im Abteil! Und es gibt auch eine Toilette mit einer Dusche, die wir aber nicht genutzt haben.

    Hallo,


    wir sind zurück. Eigentlich haben wir fast nichts umgesetzt, fällt mir gerade auf #schäm Aber der Hinweis mit dem glutenfrei hat uns super weitergeholfen und es war auch echt total einfach für meinen Mann.


    Wir sind übrigens erst mit dem ICE nach München, dann mit dem Nachtzug (ÖBB Nightjet) nach Venezia Mestre, dann mit der italienischen ICE-Entsprechung nach Florenz gefahren, wo wir uns einen kleinen Mietwagen gemietet habe. Der Nachtzug war ein echtes Erlebnis und war der Inhalt der meisten Berichte, die A. anderen erzählt hat.


    Wir hatten ein kleines Häuschen in der Nähe von Pistoia mit kleinem Garten, in dem wir auch ernten durften.

    Die Gegend in der Nordtoskana hat uns total gut gefallen. Wir dachten an Wanderungen, aber bei durchgehend 35-37°C war uns dafür einfach alles zu heiß.


    Wir haben uns am ersten Tag zusammen gesetzt und jeder durfte sagen, was er/sie will. A. wollte nach Pisa und den schiefen Turm sehen und an den Strand. Mein Mann wollte Ruhe, Lesen, Schlafen, Landschaft fotografieren, ich wollte auch an den Strand, Kultur und Zeit.


    So sind wir als erstes an den Strand und nach Pisa. Wir waren am südlichen Rand von Viareggio. Da kann man an einer Straße kostenlos fahren, wenn man ein bisschen bereit ist zu laufen. Da waren wir dann auch am recht leeren Strand ohne Liegen. Wäre es nicht so heiß gewesen, wären wir besser noch weiter gelaufen, aber wir waren da schon völlig geschafft. Nach 2 h waren wir zufrieden mit Meer und Stranderlebnis und sind weiter nach Pisa, wo wir auch wieder einen kostenlosen Parkplatz gefunden haben (Autoparkplatz am kostenpflichtigen Busparkplatz) und dann mit den Massen zum Turm, typische Fotos gemacht, in einer Straße auch noch leckeres Eis gefunden, dann zurück. Als ich A. fragte, wie sie denn nun den Turm fand, kam "alles so voll". Aber sie war zufrieden, dass ihre Wünsche erfüllt waren und hat auch unsere mitgemacht. Abends sind wir dann nach Pistoia, wo wir eine Empfehlung für eine Pizzeria mit frischer glutenfreier Pizza hatten und auch sehr zufrieden waren. Da fiel uns schon Pistoia als sehr hübsch auf. Vorher hatten wir die Stadt noch nie gehört, immerhin fast 100.000 Einwohner! Aufgefallen sind uns so viele Baumschulen mit schon sehr großen Pflanzen (Zypressen, Oleander, Olivenbäume, Palmen, und vieles mehr). Bei Wikipedia steht "Pistoia ist eine Industriestadt, die für Metallerzeugnisse und die größte Dichte an Baumschulen in Europa bekannt ist".


    Am nächsten Tag brauchten wir Pause, haben ewig geschlafen, gelesen und gespielt und erst 17 Uhr aus dem Haus zu Ghiacciaia della Madonnina http://www.ecomuseopt.it/it/il-ghiaccio.html und haben in dem Ort ein so leckeres Eis in einer kleinen Pasticceria gegessen. Dann im Bach laufen, Kaulquappen beobachten, Fotos machen, usw. Das reichte auch für den Tag völlig.


    Wieder einen Tag später waren wir am Strand zwischen Marina di Cecina und Marina di Bibbona. Da kann man parallel einen Weg lang fahren und mit Glück einen Parkplatz finden und ist dann an einem recht leeren Strand. Die Zikaden sind dermaßen laut dort! Wahnsinn! Wir haben uns ein aus den Stämmen und Ästen des Pinienwaldes "Häuschen" ergattert und unsere Handtücher und Kleidung so aufgehängt, dass wir einen netten Schattenplatz hatten. Aber wieder reichte es uns nach 2 h völlig. Auf dem Rückweg ging es nach Volterra, was wir aber völlig touristisch überlaufen und daher anstrengend fanden. Fotos konnte man sowohl von drinnen als auch nach draußen wunderschöne machen. Und auf die falsche Post (Globepostalservice GPS) reinfallen... mal sehen, ob die Postkarten ankommen. Die Rückfahrt war wunderschön im Sonnenuntergang durch die Toskana, einfach nur herrlich.


    Dann brauchten wir wieder einen Pausentag, die Hitze war schon sehr doll. Wir sind nochmal nach Pistoia, was uns einfach sehr gut gefallen hat, so viele offene Kirchen, viele Fotos und schlendern, abends wieder Pizza für alle :)


    Für unseren letzten Tag hatten wir im Gespräch Lucca, Siena und Arezzo. Ich wollte nach dem Reiseführer nach Arezzo, mein Mann nach Lucca, weil es als Stadt mit den meisten Kirchen beschrieben wurde (als Fotoobjekt für ihn und weil wir die einfach gerne anschauen). Mein Mann witzelte noch, dass wir nach der Dichte der GPS-Briefkästen schauen sollen, was wie touristisch ist. Und dennoch hat er mich für Lucca überzeugt, nachdem aber auch die Anfahrt 45 min gegen 1,5 h nach Arezzo stand. Naja, diese Briefkästen gibt es in Lucca über 20, in Arezzo 2, in Pistoia keinen. Wir mussten ja noch diese Postkarten loswerden. Lucca ist schon schön, aber eben auch total überlaufen, die Kirchen waren fast alle zu und wir waren dann etwas enttäuscht, weil Arezzo für unsere Wünsche vermutlich die bessere Wahl gewesen wäre.


    Gestern mussten wir unseren Mietwagen mittags abgeben, sodass wir ab dann mit Gepäck in Florenz waren. Das konnten wir für teuer Geld zwar aufbewahren lassen, aber die günstigen Varianten kamen uns so dubios vor. Wir waren aber echt so übersättigt mit Tourismusstädten, dass wir es kaum genießen konnten. Die Kathedrale wollten wir uns eigentlich ansehen, aber nachdem wir 5 min lang an der Schlange entlang gelaufen sind und sie immer noch nicht aufhörte, haben wir uns nicht angestellt. Wir sind zum Cimitero delle Porte Sante hochgelaufen und haben die Aussicht genossen, sind drumherum in eine völlig menschenleere Zypressenmonokultur geraten und haben gemerkt, dass wir uns da zum ersten Mal für den Tag wirklich wohl fühlten. Also beschlossen wir, nichts mehr zu tun, sind in den Giardino delle rose auf eine Bank in den Schatten und haben von oben auf Florenz geschaut, gelesen und die Zeit genossen. Auf dem Weg zurück zum Bahnhof und über die Ponto Vecchio haben wir noch vorher wieder leckerstes Eis gefunden, Grapefruit mmmmmhh. Und dann ging es wieder mit Freccarossa, Nightjet, ICE und Regionalbahn zurück.


    Wir haben uns total erholt, haben "Toskana getankt", Zeit gehabt, uns ich eigenen Wünschen leiten lassen und nicht alles mitgemacht, was man eigentlich anschauen muss. Die Reise mit Nachtzug fanden wir total aufregend und toll, sicher nicht einfach, aber spannend und zu uns passend.


    Wir waren nicht das letzte Mal in der Toskana!

    Vielen Dank!


    Da ist schon einiges dabei! Nur muss es halt auf alle passen. Zum Höhlenklettern müsste ich alleine gehen ;)


    In den Tarotgarten wollte ich schon irgendwann mal, erinnere mich. Da wäre ich jetzt nie wieder drauf gekommen! Volterra und San Gimignano ist uns auch schon empfohlen worden, aber ohne jeglichen Hype von irgendwas. Ich kenne Twilight überhaupt nicht. Empfohlen wurde uns auch Marina di Bibbone für den Strand.


    Bei der Zöliakie geht es um meinen Mann. Es ist toll zu hören, dass es nicht so schwierig wie woanders ist. Nun müssen wir nur noch das vegan dazu unterbekommen, aber das ist nicht so wichtig wie glutenfrei. Also vegan ist eben eine freie Entscheidung und es passiert nichts, wenn es nicht vegan ist. Bei Gluten halt schon.

    Hallo,


    wir sind 1 Woche in der Nähe von Florenz im August. Wir reisen mit der 10jährigen. Was sollten wir unbedingt gesehen haben? Wir gehen gerne wandern, wollen Kultur sehen, auch mal ans Meer, aber länger als einen halben Tag halten wir es da nicht aus. Es ist uns klar, dass es warm wird, daher sicher keine langen Wanderungen. Welche Städte und was dort sollten wir uns ansehen?


    Und falls jemand zufällig eine Idee für glutenfreies und veganes Essen hat, gerne her damit!


    Liebe Grüße

    zitrulle

    Mein Kind ist zwar schon 6 Jahre älter, aber ich kann mich gut an die Übergangsprobleme erinnern. Bei ihr hat es geholfen, etwas von zuhause oder von gerade mitzunehmen. Entweder sie hatte es im Anhänger dann bei sich oder als sie selbst fuhr, auch mal in einem Rucksack oder in einer Tasche am Fahrrad, also auf jeden Fall bei ihr selbst dabei. Ganz oft hat sie es am KiGa im Anhänger vergessen oder uns gegeben, damit wir darauf aufpassen. Sehr selten sind die Sachen dann wirklich mit in den KiGa gegangen, sodass wir vermuten, dass sie es einfach für den Übergang benötigte.

    Bei uns kommen die vielen Wespen immer erst Ende Juli/Anfang August. Jetzt sind hier nur mal vereinzelt welche, die auch nicht besonders angriffslustig sind. Dafür ärgern mich gerade diese Gewitterwürmchen sehr. Dauernd piekst mich was und dann ist da ein winziger schwarzer Strich, der das verursacht hat.