Beiträge von zitrulle

    Wie alt ist denn das Kind? Die Tabletten für Hausstabumilbenallergie sind ab 12 zugelassen und auch dann noch mit verschiedenen Indikationen.


    Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass Aluminium in den Hypo.-Lösungen ein Problem sind, es gibt von Bencard auch welche für die subkutane Allergie ohne.

    Also ich neige zu Stress-Gastritis... und Zeit habe ich da auch meistens nicht. Daher gibt es bei mir immer gleich "was richtiges": Protonenpumpenhemmer (Pantozol, Omeprazol oder ähnliches). Ich könnte mir vorstellen, dass sie das auch auf der Station dort da haben, falls man dir was abgeben würde.

    Das Große sieht für mich aus wie eine Dellwarze, das kleine wie eine Milie.


    Hat jemand anderes zuhause gerade Dellwarzen? Die Ansteckungsgefahr ist bei Babys ja eigentlich gering. Da müsste es jemand aus der Familie auch haben.

    danke für den einwand mit der Sonnenklasse. die war für mich gedanklich direkt raus, weil dort wohl alle mittagsschlaf machen -laut sekretariat- aber eventuell wird es im alltag doch anders gehandhabt und doch nicht so unindividuell wie es anklang.


    wir überlegen eh, besser gesagt, wir haben uns jetzt entschieden erst 2019 einschulen zu wollen.

    das hat dann auch den vorteil (war aber nicht grund für die entscheidung), dass wir uns nochmal ganz anders um alternativschulen bemühen können.

    Ich habe meine Freundin nochmal gefragt. Sie schreibt über die Jenaer Waldorfschule "Es gibt für alle angemeldeten Kinder einen Aufnahmetag. Dort wird spielerisch geschaut wo das Kind gerade steht und was es braucht. Danach entscheiden die anwesenden Lehrer über Sonnenklasse oder 1 Klasse. Mittagsschlaf oder Ruhe ist in der Sonnen wie in der 1 Klasse vorgesehen."

    Wenn du eh über Rückstellung nachdenkst, könnte das ja super passen mit der Sonnenklasse.

    Mir fällt gerade noch was ein. Das Kind, um das es geht, ist 6/2012 geboren, oder? Wenn ich es hier richtig mitbekommen habe, rechnen Anthroposophen in Jahrsiebten und schulen ungern mit 6 ein. Dein Kind wird gerade 6, so wird die Empfehlung vielleicht für die Sonnenklasse kommen. Das ist eher wie eine Vorschule, noch nicht wie Schule. Da musst du auch schauen, wie das zu deinem Kind passt und du den Vorschlag sehen würdest.

    Hallo Tina,


    wir haben Freunde, deren Kind auf die Waldorfschule in Jena geht, die sehr zufrieden sind. Allerdings finden sie die Lage schon schwierig. Auch in der zweiten Klasse wird das Kind immer gebracht, weil es ja auch noch ein ganzes Stück von der Bahn bis zur Schule ist. Näher ist da nur eine Bushaltestelle, oder?


    Gemeinschaftsschulen sind z.B. auch die Kaleidoskopschule, die Montessorischule, die Gemeinschaftsschule Wenigenjena (noch nicht am geplanten Standort), Lobdeburgschule und Jenaplan.


    Ich persönlich würde vermutlich die Ortschule wählen, weil ich die Sozialkontakte so wichtig finde. Klar ist das früh mit dem Wechsel nach der 4., aber das betrifft ja auch alle Kinder. Das heißt, auch dein Kind wird dabei nicht allein sein. Wir waren jahrelang in einer KiTa am anderen Ende von Jena, weil es damals für die Große die beste integrative KiTa war und wir dann für A. ausschließlich dort einen Platz bekamen, weil sie als Geschwisterkind reinkam. Wir sind jetzt sehr froh, dass die Kinder beide wohnortnah zur Schule gehen und damit auch ihre Freunde nicht am anderen Ende der Stadt wohnen, denn so sind Verabredungen auch kurzfristig möglich, vergessene Sachen schnell mal abgeholt, usw.

    Was mich eher verunsichert ist die Tatsache, dass gerade die Fächer deutsch und Mathe nur in Freiarbeit geübt werden, das stelle ich mir gerade in der 1. klasse irgendwie schwierig vor. Wie lernen sie denn z.B lesen, schreiben, freiwillig und selbstständig, wie klappt es bei euch?

    Das fand ich auch am Anfang erstaunlich, nur je 3 h Mathe und Deutsch in der ersten Klasse. Aber eben auch jeden Tag 1-2 h Freiarbeit. Hier lief das so: Es gab und gibt für die Freiarbeit nicht völlig frei Materialen zur Auswahl, sondern durchaus Hinweise auf die entsprechend passenden und Aufgabenblätter aus Papier oder laminierten Karteikarten, die abgearbeitet werden müssen. In der ersten Klasse war das z.B. der Lesekurs, nach dessen Abschluss die Lese-Mal-Blätter in Deutsch, das Rechenjogging 1 in Mathe. Da wurde jedes Blatt bearbeitet und entweder der Patin/dem Paten oder der Lehrerin vorgelegt zur Kontrolle. Jedes Blatt/jede Aufgabe konnte dann in einer Tabelle an der Pinnwand abgekreuzelt werden. So kann man als Eltern auch sich anschauen, wie weit das Kind in welchem Fach ist. Sowohl individuell gesehen als auch im Vergleich zu anderen Kindern, um es auch einstufen zu können, ob evtl. Hilfebedarf da ist.

    Die Kinder können frei wählen, ob sie erst eins komplett machen und dann das andere Fach oder ne Woche so, ne Woche so oder täglich anders, wie es halt gerade passt.

    Hilfe können sie sich jederzeit holen.


    Bei uns kommt zusätzlich noch der Aufgabenplan dazu, den sie in Deutsch und Mathe erhalten. Das sind quasi die Hausaufgaben, die in einer Zeit nach dem Mittagessen bearbeitet werden. Sollte das nicht in der entsprechenden Zeitvorgabe (z.B. 2 Wochen) geschehen, kann man sie auch mit nach Hause nehmen.

    Bei der Humangenetik gelten besondere Bedingungen, nämlich das Gendiagnostikgesetz. Bei auffälligen Befunden muss der Befund in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt werden und darf nicht anders mitgeteilt werden. Bei unauffälligen Befunden kann es schriftlich oder telefonisch auch mitgeteilt werden, aber man muss das vorher eigentlich einwilligen. Wenn das nicht geschehen ist, muss es auch mündlich geschehen. Ich vermute, dass ihr in diesem Zusammenhang Schwierigkeiten hattet.

    Würmer wären noch eine Idee. Da ist die Symptomatik oft erst im Bett/nachts mit Juckreiz und Schmerzen um den Anus und es kann Bauchschmerzen machen. Man kann die Fadenwürmer z.T. um den Po sehen, wenn man nachts hinschaut. Wenn sie nicht zu sehen sind, heißt das aber nicht, dass sie nicht da sind. Man kann einen Abklatsch machen und die Eier nachweisen.

    http://flexikon.doccheck.com/de/Oxyuriasis

    Ich weiß leider zu Crohn nicht viel. Aber ich möchte dir auch unbedingt die Selbsthilfe ans Herz legen. Andere Eltern sind da einfach Gold wert und es ist bundesweit oder noch weiter. Unsere große Tochter hat einen sehr seltenen Gendefekt, die wenigen deutschen Kindern sind überall verteilt. Ohne das Internet hätten wir die anderen nie gefunden. Wir profitieren sehr von dem gegenseitigen Austausch. Man muss einfach nicht alle Erfahrungen selbst machen, sondern kann manches auch lassen oder überspringen.

    So wird es auch bei euch mit Kindern mit schwerem Verlauf sein. Die gibt es und die kannst du so vielleicht finden. https://www.dccv.de sind meiner Meinung nach die Hauptansprechpartner.


    Zur Entzündung an der PEG: Unsere Große (13 Jahre) hat eine PEG, seit sie 6 Monate alt ist. Wir haben alle Entzündungen mit "weniger ist mehr" in den Griff bekommen. D.h. wir benutzen kein Desinfektionsmittel, sondern säubern das Stoma 1-2x täglich mit Rosenhydrolat aus der Bahnhofsapotheke Kempten. Alternativ nehmen wir auch mal Calendulaöl oder einfach NaCl 0,9%. Bei Rötungen oder wildem Fleisch nehmen wir pures Teebaumöl. Das wirkt alles nicht ganz schnell, aber nachhaltig. Wir mussten wildes Fleisch nie ätzen, müssen aber 14 d behandeln, damit es weggeht. Dann ist aber auch jahrelang Ruhe. Und wir behandeln sonst alles schulmedizinisch, ich bin ja selbst Schulmedizinerin, aber an Stomata kommt mir das über die ganzen Jahre nicht wie der sinnvollste Weg vor. Wir fallen immer auf mit dem stets wunderbar aussehenden Gastrostoma.


    Kann er einen Button bekommen, wenn sie den Darmausgang zurückverlegen? Dann hätte er nur ein "Knöpfchen", was man unter der Kleidung gut verstecken kann und man kann bei Bedarf einen Schlauch anstecken. Wir haben so einen Button --> viewtopic.php und finden es sehr praktisch, bei Bedarf anzustöpseln. Dann kann man es auch tagelang lassen oder auch dauernd dran haben, je nach Bedarf.

    Hallo,


    das Punktesystem ist ja aus der Verhaltenstherapie, ein Verstärkerplan. Sinn dahinter ist, erwünschtes Verhalten zu bestärken, unerwünschtes nicht. Aber unerwünschtes wird dabei nicht bestraft, sondern nur nicht verstärkt. Damit müssen alle Abzüge raus.


    Die Belohnung sollte in einem Zeitraum sein, den das Kind überblickt und der auch irgendwie erreichbar ist. Kinder vor Schulbeginn mit einer Tagesabrechnung, im Grundschulalter auch wochenweise. Belohnung wurde immer mit einer Sache, die Aufmerksamkeit und Zeit für das Kind bedeutet hat, erfüllt. Z.B. Igelballmassage, Baden mit Mama, ein (zusätzliches) Kapitel vorlesen oder ein (zusätzliches) Gesellschaftsspiel oder Runde spielen, usw. Keine großen Aktionen wie Freizeitbad oder Zoo, sondern im Alltag schöne Zeit mit dem Kind. Das Verhalten soll sich durch positive Gefühle verändern, weil positives belohnt wird.


    Es muss eine Grenze festgelegt werden, nach der das Ziel erreicht wird. Diese darf dann nachträglich nicht geändert werden. So kann sich das Kind drauf verlassen. Das Ziel sollte in erreichbarer Nähe sein. Ich habe 10% Abzug als Grenze gelernt, es kann aber bei massiven Problemen auch viel niedriger liegen. Ohne Erfolg beim Kind wird es nicht klappen.


    Meines Wissens ist es eher für Zeiten gedacht, in denen Schimpfen und Bestrafen überhand nimmt und Eltern so einen Weg an die Hand bekommen, gutes zu belohnen und betonen und nicht immer nur das fehlende oder schlechte im Vordergrund zu haben. Oder eben um Struktur reinzubekommen, wenn sehr vieles nicht klappt.


    Meiner Meinung nach ist dein Tagesplan auch bei den positiven Sachen niemals schaffbar. Es sind viel zu viele Aufgaben für einen einzigen Punkt! Nicht nur die einzelnen Regeln sind viel zu viele, sondern in vielen Punkten stehen ja mehrere Sachen drin, allein durch Ausdrücke wie "alles". Vieles ist auch gar nicht konkret:

    - was heißt "in Ordnung" halten. Das ist subjektiv! (Was mein Mann Ordnung in der Küche findet, finde ich noch lange nicht. Was ich im Flur okay finde, ist ihm zu wenig)

    - sauber und leserlich schreiben ist auch subjektiv. Ich wunder mich hier über Abzüge der Lehrerin, bei der ich weniger Abzüge geben würde

    Ist es für euch kontrollierbar, ob sie wirklich alles dabei hatte in der Schule? Wenn nicht, ist der Punkt eher ungünstig, weil es evtl. zu Unehrlichkeit führen könnte.

    Aufgaben sollten keine Verneinungen oder "keine" drin haben, sondern positiv formuliert werden.


    Die Punktepläne, die ich kenne, sind eine überschaubare Aufgabenliste links in Zeilen untereinander und oben die Wochentage, sodass jede Aufgabe jeden Tag abgezeichnet werden kann. Es können auch Felder gestrichen werden, z.B. weil Ranzenpacken am Samstag nicht anfällt.


    Ein Beispiel:

    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    Brotdose und Flasche in die Küche XX XX
    Hausaufgaben aufschreiben XX XX
    Schreibtisch aufräumen
    Ranzen packen für den Folgetag XX XX
    Meerschweinchenstall säubern XX XX XX XX XX XX


    Wenn ein Plan dann klappt, kann man nach einem Monat Aufgaben, die sich im Alltag von selbst eingespielt haben, rausnehmen und durch neue ersetzen. Dann aber wieder nur eine überschaubare Anzahl wählen.


    VG

    Zitrulle