Beiträge von zitrulle

    Ich möchte meine Aussage von vor Seiten zurückziehen. Viele der Argumente haben mich überzeugt. Ich bleibe zwar bei meinem Vorgehen, aber ich finde es auch völlig verständlich, wenn man kein Fleisch im vegetarischen Haushalt anbieten möchte. Allein den Einwand, es vorher zu klären, würde ich noch beibehalten, wenn es um solch "hohe Festtage" geht. Dann kann man den Streit auf Tage verlegen, die nicht so hohen Erwartungen unterliegen.

    Ui, da hat Ludo genau das geschrieben, was ich sagen wollte. Ich finde es ok, Gästen entgegen zu kommen. Wir haben für die omnivore Familie an Weihnachten auch etwas Hühnchenfleisch und Krabben dabei gehabt. Wenn ich es selbst besorge, kann ich Art und Haltung immerhin etwas mitbestimmen.


    Und ich würde auch keinen Kaffee trinken, wenn es keine Kuhmilch gäbe, weil es mir einfach nicht schmeckt. Das fänd ich bei einer Einladung zum Kaffee auch ungünstig.


    Aber klar sind die Kinder von uns beeinflusst. Unsere 7jährige hat dieses Jahr beschlossen, auch vegetarisch zu essen. Das kommt nicht aus dem Nichts, sondern aus dem Vorleben von uns als vegetarische Mutter und veganem Vater.

    Unsere Kinder sind auf einer Montessorischule (und zwar von 1.-12.Klasse), die eine als Förderkind (schwerst behindert) und die andere als "normales". Und es ist auch noch unsere nächstgelegene Schule.


    Als die Große eingeschult wurde, waren Grundschulteil und weiterführender Teil erst neu zusammen. Der Grundschulteil eher Akademikerfamilien und/oder öko/alternativ, der weiterführende Teil durchmischt, aber mit viel schwierigen sozialen Verhältnissen, Verhaltensproblemen, usw. Sie war am Anfang in einer 4/1 und die damaligen Viertklässer sind zu 2/3 oder so aufs Gymnasium gewechselt und nur 1/3 ist weiter in dieser Schule geblieben. Durch das Zusammenführen der Schulen hat sich auch einiges geändert und man unterschreibt, dass man die Schule als Gemeinschaftsschule von der 1. bis zur 12. Klasse wählt. Die Durchmischung ist seitdem meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Und als die Große in die 5. Klasse gewechselt ist, hat niemand die Schule verlassen. Die Klasse wurde aufgestockt mit Schülern von 2 anderen Grundschulen. Beim ersten Elternabend sollten wir unsere Kinder vorstellen und da sagten ganz viele der Neuen, dass sie diese Schule wollten, weil ihr Kind Matheprobleme hat oder weil es immer Schwierigkeiten gab und weil sie denken, dass diese Schule besser auf das Individuum eingehen kann.


    Das bestätigt den Gedanken von außen. Allerdings empfinde ich diesen nicht als passend, seit unsere Kleine in der Schule ist. Es verlangt sehr viel Eigeninitiative und Selbstdisziplin, Neugier und Co, um das hinzubekommen, da eben das Prinzip "ich helfe dir, es selbst zu tun" gilt. Bei unserer Kleinen klappt das, weil sie schnell lernt, sich aus jeder Information gleich Wissen aneignet, und diese Materialien gerne nutzt. Das Organisieren und die Selbstdisziplin kann sie dabei lernen, weil das Fachliche kein Problem ist. Wenn es an allem hapert, wird es schwierig, finde ich. Da ist eine von außen gegebene Struktur einfacher. Ich freue mich sehr, dass sie so lernen darf und kann, weil sie auch viel Selbstbewusstsein gibt, wenn man so viel selbst schaffen muss und schafft.

    Schlumperhose (Thüringen)


    Aber ich kenne auch Schlabberbux und da ich im Saarland groß geworden bin, könnte es daher sein. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern es noch sagen.


    Aber das ist nicht selbe Hose, mit der man draußen spielen geht und die dreckig und kaputt gehen kann. Das ist eine Spielhose, würde ich sagen.


    Eine Hose für beides, kenne ich nicht.

    Ich habe deine Daten mal bei https://www.pedz.de/ eingezeichnet (mit den KIGGS-Werten 0-2 Jahre) Da war er mit dem BMI im ersten Lebenshalbjahr unter der 25. Perzentile, mit 13 Monaten dann ziemlich niedrig unter P3 (da erfolgte die Kontrolle, was ich auch sinnvoll fand), aber jetzt ist es bei P10. Da sehe ich aktuell kein Gedeihproblem, sondern eine prozentuale Zunahme, weil der BMI ja höher geworden ist.


    Eine Blutentnahme mit 2 Jahren ist keine einfache Sache für das Kind und kann traumatisieren. Ich würde sie jetzt nicht als nötig ansehen. Nötig finde ich, dass du dich entspannst und dass Essen einfach wieder locker wird. Die Mengen klingen für mich normal, wenn es eben kein Vielesser ist. Das Angebot muss da sein und Mahlzeiten am Tisch stattfinden. Dauernd Snacken und Anbieten würde ich nicht. Da verliert man oft das Gefühl, wieviel eigentlich schon gegessen ist. Gerade das späte Frühstück klingt für mich viel, wenn ich mich an die Kleine in dem Alter erinnere. Und 4-5 Kroketten! Das isst sie jetzt manchmal nur.


    Vertraue dem Kinderarzt, der mit den Perzentilen den Verlauf gut sehen kann und frage doch bei Unsicherheit lieber dort nochmal, ob ihm der Verlauf wirklich keine Sorgen mache.

    Für mich stellt sich auch die Fragen, wie denn die Daten sind und waren. Meine Kleine ist von Geburt an mit Gewicht auf Größe auf oder knapp unter der 3. Perzentile. Dabei wächst und entwickelt sie sich hervorragend. In den Perzentilen stecken 100% gesunde Kinder. Irgendjemand muss die kleinen dünnen, die kleinen dicken, die großen dünnen und die ganz dünnen und die ganz dicken haben. Sonst geht die Statistik ja nicht auf.
    Vielleicht kannst du ja mal die U-Daten nennen?

    Das kennen wir auch. A. brauchte auch ewig. Aber das lag auch daran, dass sie einfach nicht müde genug war. Erst mit der Schule wurde es besser. Aber auch jetzt gibt es noch Tage, an denen sie einfach nicht zur Ruhe findet. Ich selbst schlafe auch nicht schnell ein, aber ich träume mich in irgendwas in den Schlaf. Hörspiele stören mich, weil ich einfach nicht einschlafe, bis es zu Ende ist. So geht es A. auch. Wir haben 2 CDs, die immer mal funktioniert haben. Aber es kann auch sein, dass sie danach genauso wach liegt.


    http://www.amazon.de/Autogenes-Yoga-f%C3%BCr-Kinder/dp/B005VS554C/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1462395138&sr=8-2&keywords=autogenes+yoga+f%C3%BCr+kinder


    http://www.amazon.de/Fantasiereisen-f%C3%BCr-Kinder-Entspannung-Nacht/dp/3868042849/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1462395342&sr=8-1&keywords=fantasiereisen+f%C3%BCr+kinder+kalwitzki



    Bei der zweiten gibt es 2 CDs, eine für Tagesentspannung und die andere zum Einschlafen.


    Edit: Hab noch was vergessen. Was auch immer mal geholfen hat, war Aufzählen aller ihrer Körperteile, dass diese warm und schwer sind. Also Großzehe links, 2. Zehe links, usw.


    Aber das beste war und ist, dass ich mit Körperkontakt an ihr liege, im Verlauf mit dem Rücken an Rücken und ich stelle mich schlafend.

    A. macht Karate. Der Verein bietet es ab 3 Jahren an. Sie hat mit 4 Jahren angefangen. Es gibt dort extra Kindergürtel, damit sie lernen, dass man bestimmte Sachen übt und dann einen Gürtel weiterkommt. Daher gibt es zwischen dem weißen und dem gelben alles in halb, also weiß-gelb, weiß-orange, usw. A. hat jetzt weiß-blau und ist jedes Mal super stolz, wenn sie den nächsten Gürtel in einer Prüfung bestanden hat.
    Mir gefällt gut, dass sie sich so konzentrieren und wohldosiert Kraft einsetzen muss. Und dass das Prinzip des Nichtangreifens immer wieder betont wird.
    Alle paar Monate gibt es ein größeres Training mit Kindern aus der ganzen Region, die im Verein trainieren. Letztes Mal sind wir angesprochen worden, dass wir sie zum Kadertraining bringen sollen. Sie sei besonders gut. Aber A. will nicht und logistisch ist es auch unmöglich, da in der Nachbarstadt an einem Tag, an dem wir beide lange arbeiten.

    Ja, aber Scharlach und Streptokokken-Angina wird ja eben von A-Streptokokken verursacht, und genau diese haben so gut wie keine Resistenzen! Man muss doch nicht breiter behandeln als nötig.


    Ich finde jetzt keine Quellen, warum manche ABs mehr Resistenzentwicklung machen, aber für Cefaclor und Azithromycin hatte ich es mir als Einzelstoffe konkret gemerkt. Wichtig ist insgesamt sehr gezielt und nur wenn nötig zu behandeln. Uns es werden noch viel zu oft breite Cephalosporine eingesetzt, auch bei Erkrankungen, die diese nicht brauchen. Wenn ich mal wieder an den Quellen vorbeikomme, reiche ich sie nach.


    Mononukleose gibt es auch viel früher. Sie ist nur als kissing disease von Pubertierenden bekannt, aber es gibt sie auch schon weit vorher.

    Penicillin ( oder bekommt er Antibiotika das ist schon ein Unterschied. BEi Streptokokken gibt man eher sowas wie Cefaclor oder Amoxicillin)


    Irgendwas scheinst du zu verwechseln. Das ist einfach falsch.
    Erstens ist Penicillin ein Antibiotikum und zwar eins der allerältesten!
    Zweitens ist Penicillin bei diesen Streptokokken immer Mittel der Wahl, sofern keine Allergie vorliegt, denn es gibt so gut wie keine Resistenzen, dass manche sagen, es gäbe gar keine! Und es ist ein ganz schmales Antibiotikum, das man gerne wählt, wenn man den Keim schon kennt und nicht breit auf Verdacht schießen muss.
    Drittens ist Cefaclor ein Cephalosporin, das viel mehr Schaden in der Resistenzentwicklung anrichtet als andere ABs und unbedingt zurückhaltend eingesetzt werden sollte.
    Amoxicillin ist tatsächlich eine mögliche Wahl, allerdings nehmen Kinderärzte es in der Regel ungern bei Mandelentzündung, weil man nie weiß, ob nicht doch eine EBV-Infektion (Pfeiffersches Drüsenfieber) vorliegt und man dann immer einen Ausschlag erzeugt.


    Zur eigentlichen Frage: Wenn es dem Kind danach wieder gut geht, würde ich es auch auf die Überanstrengung schieben. Bleibt es, muss man genauer schauen. Evtl. wäre halt auch was dazu gekommen.