Beiträge von Ernie

    Oh - hier noch eine, deren Mutter mit Hinweis auf das Frauenbild die Barbies im Haus verboten hatte.


    Mein Patenonkel durfte mir dann eine Barbie schenken, weil ich gar so sehr eine wünschte. Er hat auch eine ziemlich erwachsenenkonforme geschenkt, mit einer Kupfersträhne im Haar und goldenen Hosen. Aus heutiger Sicht war die bestimmt schick.
    Aber ich war nicht so richtig glücklich, hatte ich doch von der Aprikosen-Blüten-Träume-Barbie mit dem zu verändernden Kleid geträumt. Mit meiner Barbie konnte man nicht so richtig gut Prinzessin spielen, was ich gerne wollte. Meine Schwester hat ein Jahr später zum GEburtstag eine "richtige" Prinzessinnen-Barbie gekriegt, da war ich sehr sehr neidisch.


    Als ich dann so 15,16 war, habe ich mir zwei Billig-Barbies gekauft und sie an die Zugbändel meines Schulrucksacks gehängt. Natürlich hätte ich es nie zugegeben, aber endlich endlich konnte ich mir selber den Wunsch nach einer Barbie erfüllen -sogar nach der schrägsten. *ggg*


    Aus dieser Erfahrung gibts bei uns heute Barbies. Mein Trost ist, dass der ganze Barbie-Fundus, der aus drei Puppen udn einem Pferd besteht, für unter 10 Euro auf dem Flohmarkt zusammengekauft ist. Und am interessantesten ist eh das Pferd.
    Deshalb auch von mir: SChenk deiner Kiwitochter die ersehnte Barbie. Nur so kannst du deine Enkelinnen vor Barbiekrams retten *ggg*

    Darf man denn eigentlich nicht mit den KINDERN sprechen?


    Wenn mein Kind und andere, auch wenn ich sie nicht kenne, sich mit Kies beschmeißen - dann gehe ich hin und erkläre, dass man Kies fallen lassen darf, aber nicht werfen. (Gut, ihr seht, dass mein größeres Kind erst vier ist - das ist natürlich eine Vierjährigenerklärung. Sagen würde ich aber auch zu größeren Kindern was)


    Wenn Kinder unter Schaukeln durchlaufen, nehme ich sie weg (wenn sie in dem Alter sind wie diese Kinder auf dem Spielplatz) und sage ihnen, dass das gefährlich ist.
    Genauso - das passiert mir tatsächlich öfter - dass ich sehr freundlich sage, dass man die Rutsche nur raufklettern darf, wenn kein Kind von oben rutschen möchte - wenn jemand rutschen möchte, muss man die Leiter rauf wie die anderen.


    Voraussetzung ist dabei immer, dass ich oder die Meinen betroffen sind - oder ein Kind sich in große Gefahr bringt (wie bei dem Beispiel mit der Seilbahn).


    Dein Kommentar, Rabenmami, war sehr unfreundlich. Hast du echt gedacht, dass die beiden sagen: Ach ja, Entschuldigung, wir hören schon auf zu quatschen und kümmern uns? Wohl kaum, oder?
    Du hast dich geärgert und hast es rausgelassen. Das ist ok, wenn du der Typ dafür bist, aber du hast ja selbst gesehen, dass es nichts gebracht hat und auch die Damen hier ziemlich unwirsch reagieren.


    Mein persönliches Fazit: Einmmischen ist ok. Beschimpfen nicht.

    Oje, Aoide, da sagst du was!
    Ich ging zu dieser Untersuchung (also die amtsärztliche vorm Ref) direkt vom Nachtzug hin, war dementsprechend nicht geduscht und noch im Schlumpi-Look. Nur: Ich hatte auch wegen Prüfungszeit vorher nicht mehr so viel Zeit gehabt, Wäsche zu waschen und das Einzige, was mein Schrank noch hergab, war ein sexy-String von der Art, bei der man nur einen Schmetterling auf dem Hintern hat.
    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich der Amtsärztin den Rücken zudrehen und mich bücken sollte....*argh*

    Oh - irgendwie ist jetzt so gar nichts mehr dabei, was man gefahrlos schenken kann, findet ihr nicht?


    Die einen sind die ganz Pragmatischen, die Stilltee und Pampers mögen (soweit in Gebrauch).


    Die anderen sind die, die gefragt werden möchten.


    Und die dritten die, die nicht gefragt haben, aber trotzdem ganz bestimmte Vorstellungen haben.


    Ich meine - es sind Geschenke, keine Bestellungen. Und ich gestehe den Schenkenden auch zu, Babyzeugs zu shoppen. Ich finde die Vorstellung, dass jemand mit Gedanken an mich bei H&M rumstromert, total nett. Und wenns dann ein Kleidchen in Größe 62 wird - dann ist es bestimmt von jemandem, der die Kinderabteilung noch nicht so oft aufgesucht hat :)


    Wir haben zur Geburt der ersten Tochter wahnsinnig viel bekommen. Ich glaube, das lag nicht nur daran, dass wir so wahnsinnig nette Menschen sind mit enorm großen Freundeskreis damals - sondern auch daran, dass wir die Schwangerschaft auf unserer Hochzeit verkündet hatten, die wir ganz groß gefeiert haben. Deswegen waren viele noch so "mit dabei". Beim zweiten Baby haben auch wir viel weniger bekommen, aber es haben Leute an uns gedacht, deren Geschenke wir nicht erwartet hatten.
    Ich glaube, was, was man nicht brauchen kann, ist doch immer dabei, oder? Wir haben vom Cousin meines Mannes und seiner indischen Frau goldene Baby-Ohrstecker gekriegt 8I <= so haben alle Beteiligten geschaut, weil sie es schon ziemlich schade fanden, dass das Baby keine Ohrlöcher kriegt, in Indien ist das wohl total üblich. Und Schnuffeltücher - naja - kennt eigentlich jemand ein Kind, das mit sowas dann mal gespielt hat? ^^


    Was ich nicht so gerne mochte, sind einfach Sachen, wo die Schenkenden sich keine Gedanken oder keine Mühe gegeben haben. Also einen Greifling vom Müller, noch dazu in hässlich. Oder Bodies vom Kaufland (ich habe mich total gewundert, aber die Freundin, die mir die schenkte, war ganz glücklich, dass es beim Kaufland sowas gab #pfeif ). Dann echt lieber nichts. Ich mag auch keine Sachen, die ich mir selber kaufen kann. Also mit Stilltee eher nicht zu beglücken.
    Alle sonstigen Kleinigkeiten - und seien sie noch so klein - darüber habe ich mich echt gefreut.

    Familie Sesam ist bei einer befreundeten Familie zu Besuch. Die großen Mädels (beide 3,5) puzzeln. Bert hilft.


    Freundfamilienkind nachdenklich zu Bert: Du kannst besser puzzeln als mein Papa...


    ...



    Aber dafür hat mein Papa einen größeren Penis.

    Oh NSG! Vielen Dank für diesen Thread!


    Ich hab selber heute Nacht sehr schlecht geschlafen, weil wir gestern hier einen Anfall erster Güte hatten. Es ist völlig wurscht, worum es ging - es ging darum, dass ich einkaufen gehen wollte nachmittags, weil ich dachte, es würde uns gut tun, ein bisschen rauszukommen. Aber die Madame war nicht dazu zu bewegen, ihren Rock zu holen und ihre Schuhe anzuziehen. Also habe ich bschlossen, wir gehen nicht einkaufen, sondern bleiben zu Hause. Das war die Katastrophe schlechthin.
    Nachdem sie dann ungefähr eine Viertelstunde gewütet hatte (nachdem wir aber vorher schon 20 Minuten diskutiert hatten, dass wir jetzt einkaufen gehen), wurde es immer schlimmer. Und ich habe gemerkt, dass das Einkaufen überhaupt nicht das Problem ist.
    Uff - gerade noch rechtzeitig. Ich hab sie mir auf den Schoß geholt und getröstet. Und dann ist sie ausgetickt. Und hat über eine halbe Stunde lang geschrien, aber richtig. Ich war die ganze Zeit hin- und hergerissen, was ich jetzt eigentlich machen soll, ob wir jetzt DOCH einkaufen gehen sollen. Aber ich wollte einfach nicht mehr so rumeiern. Also saßen wir da, ich hab "Hejo, spann den Wagen an" gesungen und irgendwann war alles raus...
    Und ich war fix und alle.


    Der Abend war, bis auf das übliche Einschlafgemotze normal.


    Ich bin sehr dankbar über deinen Thread, mein Mädel ist ja ein bisschen jünger als deins - aber das Thema ist dasselbe. Und ich war schon bei der Erzieherin im Kindergarten, weil ich dachte, ich bin so unfähig, das liegt alles an mir.


    Hat es geklappt mit "weniger diskutieren"? Also so im Großen und Ganzen? Denn ich merke auch - wir diskutieren hier wahnsinnig viel. Vielleicht ist das nicht so gut - oder stellt Dinge zur Diskussion, die ich nicht diskutieren möchte. Mit dem Kindergarten klappt das ganz gut - da geht sie jeden Tag hin und ich mag das auch nicht diskutieren.
    Aber ich mach mir halt Sorgen - wenn sie nicht hin will. (Ich glaube, das ist nicht nötig: Als ich einmal dann schnell meine Pläne überschlagen hatte und gesagt: Nagut, dann ruf ich jetzt an, dass du nicht kommst. - da war auf einmal nichts wichtiger als in den Kindergarten zu gehen...


    Ich glaube, das ist ein bisschen wirr jetzt, gell? Aber ich fühle mich auch wirr. Immer noch...


    Liebe Grüße von Ernie

    Ich wurde als Kind - im Gegensatz zu vielen hier offensichtlich - selten dazu aufgefordert mich zu bedanken...


    Was dazu geführt hat, dass ich es als Kind nicht so richtig gelernt habe. Das automatisierte Danken, das natürlich eine Konvention ist, aber wie ich finde, doch eine, die dem Zusammentreffen eine angenehme Note gibt. Später - als Jugendliche dann fiel es mir zunehmend schwerer, mich zu bedanken, weil ich immer sehr unsicher war, wie ich es richtig machen sollte. Ich habe mich darauf zurückbesonnen, dass man mir ja auch meine Freude über irgendwas ansehen könnte.


    Naja. Mit Anfang zwanzig hat mir eine mir sehr wichtige Person gesagt, sie finde, ich solle mich öfter bedanken - ich sei zwar sehr nett, aber das sei so unhöflich, dass ich nie was sagen würde, wenn es angebracht sei, mich zu bedanken.


    Wow, da war ich natürlich sehr verletzt. Aber die Person war mir sehr sehr wichtig, also nicths mit Kontakt abbrechen und meiner weiterhin danke-armen Wege gehen.
    Ich musste also als Erwachsene selbst lernen, die richtige Balance zu finden. Und fand das nicht immer einfach.


    Deswegen versuche ich jetzt schon, meiner Tochter nahe zu bringen sich zu bedanken. Ich versuche den "man"-Satz zu vermeiden (bestimmt ist mir das nicht immer gelungen...) und bedanke mich auch für sie, wenn sie es nicht rausbringt. Aber ich halte dieses automatisierte Danke auch für einen Weg, seine Freude über etwas zu kanalisieren und in Worte zu fassen. Naja, und dazu kommt zugegebermaßen, dass ich Konventionen nicht unbedingt für was Schlechtes halte. Die Übereinkunft, sich für GEschenke zu bedanken, erleichtert in meinen Augen das soziale Miteinander, weil es Wertschätzung für das GEschenkte ausdrückt. Pantufi hat gut dargestellt, was passiert, wenn man diese Konvention auch als Erwachsener ganz ignoriert...

    Solltest du stationär im Krankenhaus bleiben müssen: Alles an Klamotten etc. gibts da - Nachthemden, Netzhöschen *schick* (aber der Vorteil ist, dass du keine Wäscheberge anhäufst), Flockenwindeln. Fürs Baby gibts auch Klamotten. Heimfahrsachen hast du doch eh in deiner Tasche.
    Ah - nee - jetzt fällt mir doch was ein: FlipFlops würde ich einpacken, falls du mit festen SChuhen ins GEburtshaus fährst.
    Zahnbürste, Studentenfutter, Labello, Fotoapparat, Handy - hast du eh dabei, oder?
    Mutterpass, Stammbuch auch.


    Braucht man noch mehr?


    (Ich habe ewig die Tasche nicht gepackt, weil ich keinen Nerv hatte - ich war am Kistenpacken, weil wir ein paar Tage vorher noch umgezogen sind. Ich habe unsere einzige Reisetasche meiner Tochter gegeben, die das Wochenende bei der Oma verbracht hat. Als die Wehen kamen, war ich in der Badewanne und mein Mann ist rumgesprungen und hat die Tasche gepackt. Da war dann ein Haufen Zeugs drin, was ganz lieb gemeint war und kein Mensch gebraucht hat... Daher von mir die Minimallösung - nächstes Mal reicht mir ein kleiner Rucksack...)