Beiträge von Bioschnitte

    Ich hab noch nie Fremde angesprochen, aber lustigerweise werde ich oft auf meine Trage angesprochen, vor allem von Schwangeren, und doziere dann sofort begeistert über Anhock-Spreiz-Stellung und die mir bekannten Modelle für bestimmte Altersgruppen usw.
    Wenn ich Babies falschrum im BB sehe würde ich eigentlich gern was sagen, aber empfinde es so wie einige hier schon schrieben: Ich mag auch nicht von Fremden kritisiert werden, also halte ich lieber meine Klappe. Bei Freunden sage ich aber was, als eine Freundin sich auf einem Basar einen BB gekauft hat, habe ich ewig auf sie eingeredet, bis sie dann doch einen Ergo gekauft hat.

    Bei meiner ersten bewussten Erinnerung war ich unter 2, ich lag noch im Gitterbettchen. Ich erinnere mich auch noch an ganz viele Situationen aus dem Haus, in dem ich bis zum Alter von 3 1/2 gewohnt habe, und an die Nachbarkinder.
    Ich erinnere mich auch noch an den Kindergarten, kenne noch alle Namen aus meiner Gruppe, erinnere mich an die Ausflüge und Geburtstagskuchen und dass der doofe Tobi mich immer geärgert hat. Und dass die Mutter von Jessica einen Anrufbeantworter hatte, was 1982 ziemlich ungewöhnlich war.
    Aus der Grundschule weiß ich auch noch alle Namen und z.T. sogar noch die Telefonnummern.
    Dagegen erinnere ich mich nicht mehr an die 12 Hirnnerven, die ich erst vor wenigen Jahren mal auswendig gelernt habe. Schade eigentlich, dass das Gedächtnis so selektiv arbeitet...

    wenn mein grosser mit von den alttestamentarischen strafmassnahmen der alteingesessenen erzieher im kiga erzaehlt, schlackern mir manchmal die ohren. trifft zum glueck selten ihn... in der krippe mit den uni-frischlingen gibt es keine strafen, nur "pause" fuer kinder, die hauen oder beissen. ok, auszeit ist auch umstritten, aber find ich bei beissen nicht so schlimm. als der grosse in der krippe war, haben wir uns beide wohlgefuehlt. leider sind die meisten erzieherinnen aus seiner zeit inzwischen in elternzeit. :-( das ist ein nachteil bei jungen huepfern, die werden immer nach der probezeit schwanger. ;-)

    Vielleicht ist es für manche Familien eine gute Lösung. Großelternbetreuung finde ich grundsätzlich auch eine schöne Idee, weil Großeltern aufgrund der Lebenserfahrung möglicherweise gelassener mit bestimmten Situationen umgehen können als Jungmütter. Trotzdem klingt für mich der Vorschlag irgendwie nach Oldie-Recycling. Vielleicht bin ich da etwas paranoid, weil ich gerade einen Roman, in dem Senioren ziemlich brutal verpflichtet wurden, ihren "Beitrag zu leisten", durch habe... Bei mir kommt an, dass die Omas (und Opas) einfach mehr in die Pflicht genommen werden, und wenn sie noch berufstätig sind (was sicher wenige sind, weil die Frauen heute später Mütter werden) ist der Job keine Ausrede mehr, sich die Enkel vom Hals zu halten, denn es gibt ja die Großelternzeit. Ist gesetzlich geregelt, also stellt Euch nicht so an, Omas.
    Dann sind auch die Rentner unter Zugzwang, wenn sogar die berufstätigen Omas an den heimischen Herd und Wickeltisch zurückkehren, dann müssen doch die Rentner erst recht ran! Die Großeltern fühlen sich gebraucht und wertvoll, bleiben fit und aktiv und landen nicht im Pflegeheim. Und die älteren Arbeitnehmer, die vielen Arbeitgebern ein Dorn im Auge sind, sind auch charmant aus dem Verkehr gezogen. Allen ist geholfen! #respekt


    Wie auch immer, soll die Ministerin mal Vorschläge machen, wir müssen ja nicht drauf eingehen. Soweit kommt das noch, dass meine Mutter meine Kinder täglich mit Gummibärchen mästet, nee neee! #finger

    Ich hatte gerade auf den Spielplatz eine angeregte Diskussion über die Krippe, in der ich meinen Kleinen angemeldet habe. Ich bin jetzt ein wenig verunsichert. Meine Gesprächspartnerin war schockiert, dass ich diese ausgewählt habe, weil dort nur ganz junge Erzieher/innen und Pädagoginnen arbeiten. Für mich war genau das bisher eigentlich gerade ein Pluspunkt. Die Damen dort sind alle frisch von der Uni bzw. Erzieherschule, sind hoch motiviert und haben noch richtig Lust auf die Arbeit mit Kleinkindern. Aber viel Erfahrung haben sie tatsächlich nicht, das muss ich zugeben. Aber wenn ich dagegen den Kindergarten meines Großen sehe bin ich mir nicht so sicher, wie hoch Erfahrung zu bewerten ist. Zwei von den drei dort angestellten Betreuungspersonen sind schon etliche Jahre dabei und haben überhaupt keinen Bock mehr auf den Job, auf Singen, Experimentieren, Ausflüge etc. Die sitzen im Grunde nur die Zeit bis Feierabend ab und hoffen, dass sich in der Zwischenzeit keiner ernsthaft verletzt. (Knöri geht seltsamerweise total gern hin, sonst hätte ich ihn da schon längst rausgenommen!)
    Von Euch sind doch einige im pädagogischen Bereich tätig oder haben über die eigenen Kinder und deren Kitas schon Erfahrungen gesammelt - was findet Ihr wichtiger, Erfahrung oder Engagement? Würdet Ihr (wenn berufsbedingt kein Weg an Fremdbetreuung vorbeigeht) Eure Kleinkinder von Personen betreuen lassen, die wenig Erfahrung mit Kleinkindern, dafür aber ganz viel Lust auf diese Arbeit und ganz viele kreative Ideen haben? Oder findet Ihr es wichtiger, dass die Betreuungspersonen viel Erfahrung im Umgang mit Minis haben? Ideal wäre natürlich beides, ist mir aber bis jetzt auf der Kitasuche noch nicht begegnet.


    Bin gespannt auf Eure Ansichten dazu!

    Ich trau mich noch nicht so recht ans Zitieren heran, ansonsten hab ich mich halbwegs eingewöhnt. Einerseits fehlen mir einige alte Themen, andererseits finde ich es erfrischend, dass Themen wieder neu andiskutiert werden dürfen, ohne dass jemand auf die Suche hinweist. 8)
    Die Nickwechselei nervt ein bisschen. Schade ist auch, dass einige offenbar nicht mitgekommen sind, aus unserem Gemeinsam-Schwanger-Thread fehlen irgendwie drei Leute in der Krabbelgruppe. Ich hoffe, die tauchen noch auf.
    Insgesamt würde ich sagen, dass ich das neue Forum mag.

    Kastanien Sammeln liebe ich auch. Mein Großer ist kein Bastel-Fan, aber er sammelt gern, also horten wir bergeweise Kastanien und bringen sie dann dem Tiergarten zur Wild-Fütterung.


    Das Allerschönste am Herbst ist für mich die Kürbiscremesuppe. Könnte ich jeden Tag kochen. *sabber*


    Als Kind mochte ich so gern Blätterrascheln, also mit beiden Füßen durch die dicken Laubhaufen gehen. Das finde ich auch heute noch toll.


    Bei richtig ekligem Wetter Tee aufsetzen, Kerze an, Kekse auf den Tisch und aus dem Fenster gucken. Wir beobachten gern die Leute, die mit halb wegfliegendem Regenschirm durch die Straße hetzen und freuen uns dann doppelt, in der warmen Bude zu sein.


    Ich liebe den Herbst! Eigentlich liebe ich alle Jahreszeiten, und zwar immer den Anfang. Die ersten Kastanien, den ersten Schnee, die ersten Schneeglöckchen, die ersten Badeseetage... Zum Ende einer jeden Jahreszeit geht sie mir meist auf die Nerven und ich sehne die nächste herbei. Wobei ich dieses Jahr noch nicht genug Sommer hatte und den Herbst am liebsten noch ein paar Wochen aufschieben würde. Aber die ersten Kastanien haben wir tatsächlich schon gesammelt...

    Ist vielleicht ein etwas alberner Tipp, aber bei den paar Sachen, die Knöribert einfach ablehnt, obwohl er sie mag, sagen wir jetzt den Namen der Zutat einfach auf englisch. Dann ist es nicht gelogen, aber auch kein Triggerwort. Mein Mann kam drauf, als unser Käse-Verweigerer mit großem Appetit einen Cheeseburger aß.

    Ich hatte 5 Jahre die Mirena. Als Heilpraktikerin kann ich davon nur abraten, aber als Frau, die Regelschmerzen doof findet, bin ich begeistert von dem Ding, weil bei mir die Regelblutung komplett ausgeblieben ist. 5 Jahre keine OB kaufen! Wobei die Regelblutung ja ihren Sinn hat und eine Unterdrückung eigentlich nicht gesund sein kann... Hier bin ich echt gespalten.


    Das Einsetzen war sehr schmerzhaft, das Ziehen gar nicht. Während der 5 Jahre hatte ich keinerlei Nebenwirkungen. Allerdings klappte es nach dem Ziehen nicht mit dem Schwangerwerden. Keine Ahnung, ob die Hormonspirale mit dafür verantwortlich war, dass es 3 Jahre lang einfach nicht klappen wollte?


    Auf jeden Fall ist es ein supersicheres Verhütungsmittel und auch für Vergessliche geeignet.

    Das lustige Schnauf-Geräusch, das meine beiden Söhne im Schlaf machen, wenn sie von REM auf Tiefschlafphase wechseln


    Mein Lieblings-Schokoladeneis


    Wenn mein Lütter seine abendliche Schreistunde hatte und sich dann auf meinem Arm entspannt


    Wenn ich meinen Großen vom Kiga abhole und er sein Spiel unterbricht, sobald er mich entdeckt, und auf mich zurennt


    Alle "ersten Male" im Jahreskreis - erste Schneeglöckchen, erste Weidenkätzchen, erster Spargel, erste Kürbiscremesuppe, erste Esskastanien...


    Wenn ich eine Jeans finde, die einfach gut sitzt


    Schaumbäder


    Mich in ein frisch bezogenes Bett kuscheln


    Eine lang aufgeschobene Aufgabe hinter mir haben


    Der Geruch von Wachsmalstiften






    Wirklich ein schöner Thread!!