Beiträge von Bioschnitte

    Ich glaube, zum Thema "was schon alles in der Waschmaschine mitgewaschen wurde" könnten wir einen eigenen XXL Thread füllen. Ich bin bekennende Geldwäscherin, jede Woche wieder, außerdem habe ich selten eine Waschladung ohne Bonbonpapier. Das mit dem Kaffeepulver ist mir aber noch nie passiert, obwohl die beiden Maschinen auch nah beieinander sind. Dafür habe letzte Woche Allzweck-Reiniger ins Weichspüler-Fach getan, die Ähnlichkeit mit dem Hygiene-Spüler, den unsere Sportkleidung braucht, war zu groß.

    Möwe es ist kein Vorurteil, wenn man Menschen meidet, die einen bereits mehrfach körperlich angegangen sind. Das heißt ja nicht, dass ich alle Kinder aus einer Straße oder einer Klasse oder einem Kulturkreis ablehne, sondern gezielt die meide, die meinen Kindern und zT auch mir absichtlich wehtun. Hier gab es im Kiga auch ein "gut situiertes" Kind, das mich mal mit einem Hammer angegriffen hat, weil ich offenbar im Weg stand. Klar ist es kein reines Schichten-Problem. Aber die vernachlässigten Kinder sind hier nunmal ein Problem, Stadtteil mit abrissreifen, sehr billigen Wohnungen, viele arbeitslose und/oder suchtkranke Eltern, Brennpunktschule, die trotz extraviel Sozialarbeit nicht an die Familien herankommt.

    Es gibt hier auch eine Familie mit mehreren Kindern, von denen eines total nett ist. Mit dem spielen meine Kinder manchmal Hockey, aber sie suchen das Weite, wenn der jüngere Bruder kommt, der zB mal meine Jüngsten bei voller Fahrt vom Fahrrad getreten hat, einfach aus Spaß.

    Ich wollte eigentlich nur sagen, dass Vernachlässigung sich schlimm auf das Sozialverhalten auswirkt und unsere Schule das täglich ausbaden muss.

    Ich kenne mehrere, auch ältere, Kinder dieser Kategorie. Und habe den Versuch, in jedem etwas Gutes zu sehen, aufgegeben. Wenn wir sehen, dass eines der fiesen Kinder aus der Nachbarschaft auf dem Spielplatz ist, gehen wir zu einem anderen Spielplatz. Die Gefahr, ernsthaft verletzt zu werden, ist zu groß.


    Die Fälle aus unserem Stadtteil sind fast nur vernachlässigte Kinder, wo das JA schon involviert ist, wegen dieser Kids sitze ich gefühlt jeden Monat in einer Klassenkonferenz.

    Früher hatte ich noch die naive Idee, dass man die Kinder nur mehr mit einbeziehen müsste, damit sie sich zugehörig fühlen und nicht mehr gemein sind. Die Versuche gingen aber nach hinten los.

    Ich hab inzwischen beschlossen, es zu ignorieren. Beim Gesundheitsamt anzurufen hat nicht funktioniert und ich habe aufgegeben.

    Falls Symptome auftreten, würde ich die spuckenden Kinder bei der Infektionskettenverfolgung mit angeben. Aber es ist jetzt 2 Wochen her und bisher sind wir symptomfrei. Meine Region hat aktuell zum Glück kaum Fälle.

    Mein Großer hat es an zwei Milchzähnen und bisher an einem bleibenden. Der Zahnarzt vermutet, dass es an den Asthma-Medikamenten der Kleinkindzeit lag, ich habe die Stillhütchen (Weichmacher) im Verdacht. Vitamin D haben wir konsequent gegeben, Flouridtabletten nicht.


    Schuldgefühle habe ich nicht, aber ich schäme mich, wenn Leute auf den braungelben Eckzahn gucken, weil es ungepflegt aussieht, obwohl er gut putzt und alle 3 Monate zur Zahnreinigung geht. Für Außenstehende sieht es aus, als ließe ich ihn mit unbehandeltem Karies rumlaufen.

    Die Lehrerin habe ich erreicht. Sie separiert die beiden. Das spuckende Kind kommt eh fast nie zum Unterricht, sie wird das Schwänzen jetzt nicht mit Polizeigewalt verhindern. Wenn es kommt, hat sie es im Blick, wenn es nochmal spuckt, wird es suspendiert.


    Mein Hausarzt wusste nicht, ob ein Test sinnvoll ist und hat mich ans Gesundheitsamt verwiesen. Dort geht niemand ans Telefon. Na gut, dann praktiziere ich weiter #stayathome und hoffe, dass keine Symptome kommen.

    Polizei habe ich auch überlegt, aber die können nichts tun. Manchmal bringen die ein paar dauerschwänzende Kinder aus dem Heim in die Schule, das JA beobachtet mehrere Familien dort, aber im Grunde passiert nichts. Und ich als Elternsprecherin der Grundschule kämpfe immer dafür, diese Kinder nicht auszugrenzen und keine Vorurteile zu haben - jetzt komme ich und zeige Zweitklässler an? Das hätte nur zu Folge, dass mein Kind Zielscheibe dieser Kinder wird. (Ein anderes Kind aus dem Obdachlosen-Heim ist von der Schule geflogen, nachdem es meinen Großen zusammengeschlagen hatte. Das wurde meinem Großen bis zu dessen Übertritt auf die Weiterführende verübelt.)


    Ich frage mal im Gesundheitsamt nach. Vll kaufe ich sicherheitshalber vorher noch etwas ein - die stellen einen angeblich schnell mal unter Quarantäne in dieser Stadt.

    Oder ich frage das DRK, das diese Unterkunft betreut.


    Menno, warum passiert so überflüssiger Scheiß?

    Gestern saß ich mit meinen Kindern auf einer Bank bei einem Pokemon Go Arena Kampf. Die Arena ist neben der Notunterkunft für Obdachlose mit Kindern, derzeit von ein paar etwas schwierigen Familien bewohnt. Zwei Kinder aus der Unterkunft (beide von der Schule meines Kleinen) kamen über den Zaun nach draußen geklettert und versteckten sich in unsere Nähe. Wir waren auf unseren Kampf fokussiert und haben nicht bemerkt, wie die sich von hinten an unsere Bank anschlichen. Als ich es Rascheln hörte, drehte ich mich um - und bekam eine Ladung Spucketröpfchen ins Gesicht. Ich war so erschrocken, dass ich gar nix gesagt habe, wir haben die Arena eingenommen und sind dann los.


    Die Kinder haben uns noch fast bis zu Hause verfolgt und fanden es superlustig, dass wir Angst vor weiteren Spuckattacken hatten.


    Ich habe ehrlich gesagt Angst vor Corona. Gerade in überfüllten Notunterkünften ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder infiziert sein könnten, wahrscheinlich größer als anderswo. Oder?


    Was jetzt? Morgen den Hausarzt um Test anbetteln? Beim Gesundheitsamt fragen, ob die Notunterkunft ein HotSpot ist? Einfach hoffen, dass keine Symptome kommen?


    Und dann wird eines dieser Kinder ab Juni mit meinem in einem Klassenzimmer sitzen. Mein Sohn hat jetzt Angst vor dem. Kann ich wegen so einer Lappalie die Schule bitten, die Kinder in getrennte Gruppen zu stecken?


    Es ist nur Spucke. Eklig, aber eigentlich harmlos. Aktuell finde ich es aber wirklich beängstigend. #crying

    Eine frühere Freundin von mir hatte gegen Ende des Medizinstudiums beschlossen, die Facharztausbildung in der Dermatologie zu machen, weil man da immer, wenn man keine Ahnung hat, zur Not einfach was wegschneiden oder Cortison draufschmieren kann. Also wirkt das Zeug wahrscheinlich gegen alles und ich drücke Dir die Daumen, dass es das auch bei Dir tun wird.

    Ich hab es bei meinem Mann sofort erkannt und der Hausarzt hat es auch sofort erkannt - übrigens sagte er auch, dass mein Mann in der Woche schon der dritte mit Gürtelrose gewesen sei. Offenbar löst das Pandemie-Geschehen bei vielen Leuten Stress aus, welcher ja die Ursache für Gütrelrose sein kann.

    Seit Corona verschwinden bei uns keine Socken mehr aus der Waschmaschine - jetzt verschwinden die Masken. Ich hatte für jede Person im Haushalt je drei Masken besorgt und von der Nachbarin auch noch ein paar bekommen, es müssten ca 15 Stück hier herumfliegen. Wenn ich Kochwäsche habe, werfe ich die getragenen mit rein. Und jetzt sind schon wieder keine mehr da bis auf 3 auf der Leine. Wo landen die? In einem Paralleluniversum?