Beiträge von liddy

    Ich hab jetzt alles gelesen, und ich kann mich nur nochmal nachdrücklich den Vorschreiberinnen anschließen, die Ähnliches geschrieben haben.


    Ich finde, der Elternbeirat sollte tunlichst die schwangere Lehrerin in Ruhe lassen mit irgendwelchen Gesprächsersuchen.

    Wenn Gesprächsbedarf besteht, dann wäre in meinen Augen die Schulleitung der geeignete Ansprechpartner.



    Wobei die Schulleitung dem Elternbeirat auch nicht mehr mitteilen können wird als den voraussichtlichen Termin des Mutterschutzes (und, wie schon mehrfach geschrieben, das kann sich ja tagtäglich ändern, ob die Lehrerin noch kommt oder nicht). Und weiterhin, dass die Schulleitung um eine gute Lösung bemüht ist.


    Aber die Bitte um einen Gesprächstermin direkt mit der Lehrerin seitens des Elternbeirates fände ich persönlich absolut übergriffig, unangebracht und unverschämt. (Ich bin jetzt keine Lehrerin, aber wenn jemand während meiner Schwangerschaften so einen Druck auf mich versucht hätte auszuüben... und so hätte ich das wohl empfunden... dann wäre das eventuell für mich ein Grund gewesen, schnurstracks zum Arzt zu gehen und mich krank schreiben zu lassen wegen zu hoher psychischer Belastung. Echt.)


    Übrigens habe ich es auch schon einige Male erlebt, dass männliche Lehrer in Elternzeit gehen. Richtig so. Und tatsächlich habe ich es noch nie erlebt, dass die Elternschaft sich dann da einen Riesen-Kopf drum macht.


    Wie auch immer, wenn überhaupt wäre in meinen Augen die Schulleitung Ansprechpartner des Elternbeirates.

    Wenn überhaupt.

    Die Situation ist, wie sie ist. Die Schulleitung wird leider auch keine Vertretung herhexen können.

    Zu spät zum Editieren:


    witzigerweise habe ich hier gerade noch das English Workbook meiner Tochter aus Klasse 5 hier am Schreibtisch liegen (Schulhefte vom letzten Schuljahr noch nicht komplett weggeräumt...


    87 Seiten inklusive 2 in den Einband eingeklebte CDs... (die CDs wurden kein einziges Mal benutzt hier zu Hause) alles nur sehr rudimentär ausgefüllt und bearbeitet (ich kann mir jetzt auch einen Spaß machen und durchzählen... aber so beim Durchblättern... vielleicht ein Drittel davon ist bearbeitet und ausgefüllt, wenn es hochkommt).


    Da frage ich mich dann schon, ob es all die vielen Workbooks und Arbeitshefte wirklich braucht, wenn die dann doch nicht wirklich genutzt werden.


    (In Nebenfächern wie Bio, Musik, Reli... werden ja auch keine verlangt, sondern es reicht der schnöde Heftauschrieb und ein paar kopierte Arbeitsblätter).


    Ist vielleicht auch so eine Modeerscheinung.


    Auf jeden Fall sehe ich nicht ein, diese Hefte zu kaufen.

    Weil: Lehrmittelfreiheit.


    aber ich wiederhole mich :-)

    Lektüre zu kaufen hab ich übrigens kein Problem damit (und kaufe das auch gerne)

    Das ist ja dann auch was, was das Kind sich hinterher in den Bücherschrank stellen kann.

    Ebenso Atlas oder Bibel.


    (Wobei ich es trotzdem wichtig finde, dass finanziell nicht so gut ausgestattete Familien die Lektüre, Atlas und Bibel von der Schule gestellt bekommen können)


    Aber all die vielen Workbooks und Arbeitshefte?

    Nein, das soll die Schule bitteschön selbst anschaffen, wenn sie das wichtig finden, dass die Kinder unbedingt Lückentexte ausfüllen.

    Zu spät zum Editieren:


    Soooooo toll finde ich viele der Workbooks und Arbeitshefte auch gar nicht.

    Meiner Meinung nach schreiben die Kinder heute viel zu wenig selbständig.


    Wenn die Schule kein Geld für die Workbooks hat... wäre ich echt dafür, dass das Ganze ganz altmodisch wieder von Hand in schnöde Schulhefte geschrieben wird. Anstatt lückentextmäßig ins Workbook immer nur ein paar Worte zu schreiben.


    Aber mit dieser Meinung stehe ich wahrscheinlich allein auf weiter Flur

    (ich sehe nur nicht die Errungenschaft... und wenn ich sehe, wie die vielen Workbooks und Arbeitshefte meiner Kinder in GS und vor allem im Gymnasium dann gar nicht wirklich genutzt werden... also das ist schon ein Haufen Papier und eine Menge Geld für die paar Worte, Satzfetzen oder Zahlen, die dann in die Lücken reingeschrieben werden)...


    also ab und zu mal einen ganzen Satz schreiben, oder auch mehrere ganze Sätze, fände ich wahrscheinlich zeilführender

    (Meine Tochter ist Gymnasium Klasse 6, hat Klasse 5 mit guten Noten abgeschlossen, und bekommt manchmal echt regelrecht Schnappatmung, wenn ich ihr vorschlage, irgendwas in einem vollständigen Satz handschriftlich nochmal aufzuschreiben)


    Ich finde, workbooks fördern oft v.a. passives Wissen bzw. fragen passives Wissen ab,, und fordern weniger die aktive, selbständige Beherrschung des Stoffes, gaukeln den Schülern aber vor, dass sie den Stoff selbständig beherrschen.


    Ist aber nur meine eigene Meinung. Ich bin ja keine Lehrerin.

    Wenn man workbooks und Arbeitshefte nicht kauft, müssen sie von der Schule geliehen werden. Es darf dann aber nicht hinein geschrieben werden, sondern z.B. nur immer auf Folien, zum Wegwischen. Daher würde ich immer raten, die anzuschaffen

    Hier wurden sämtliche Workbooks von den Schulen gezahlt, und sämtliche Kinder durften rein schreiben (ohne Folien zum Wegwischen).


    Die Schule hat natürlich versucht, die Eltern zu motivieren, die Sachen selbst zu kaufen.

    Aber ganz ehrlich, das mache ich aus Prinzip nicht.

    Ich halte die Lehrmittelfreiheit für eine hohe Errungenschaft.


    Wenn das für die Schule finanziell knapp wird, die Sachen anzuschaffen, dann müssen sie das in die andere Richtung rückmelden und dahin Druck machen. Nicht bei den Eltern auf die Tränendrüse drücken.

    Nur so ändert sich was.

    Ich würde doch auch meinen, dass Du beim Gyn ASAP einen Termin bekommst?

    Ich erinnere mich, ich hatte mal in der Stillzeit einen Knubbel ertastet, hab dann angerufen (das war Freitag) und war eher entspannt, von wegen Stillen und so... und fragte nach einem Termin für "nächste Woche irgendwann ab Montag..." und die Arztmitarbeiterin am Telefon schrie mich durchs Telefon fast an: "Sie haben einen Knoten in der Brust erstastet, und sie wollen irgendwann bis Montag warten?"


    Ich also am gleichen Tag (Freitag) noch hin, und es war dann alles harmlos.

    Aber was ich sagen will: Eigentlich müssen und werden die Dich in der Praxis sofort dran nehmen.


    Und bestimmt ist alles harmlos.

    Zum Thema :

    Hier im Nordosten sind überall Oktoberfeste. Im Bayern -Stil. Ich finde es furchtbar.

    Tracht ist mir hier nicht bekannt. Im Museum habe ich sowas vereinzelt gesehen. Lebendige Tradition ist das hier nicht.

    Hier im Südwesten auch.

    Und ich finde es so dermaßen schräg.

    Auch, dass z.B. auf den Cannstatter Wasen seit einigen (??? weiß nicht wie vielen??? ) Jahren mit (Phantasie-)Dirndl und (vermeintlich bayerischen) Lederhosen gegangen wird.

    Aus meiner Kindheit und Jugend kenne ich das von hier so gar nicht, das ist echt eher eine neuere Entwicklung.


    Und diese regionalen Oktoberfeste im (vermeintlichen) Bayern-Style gab es in meiner Kindheit und Jugend hier auch nicht.


    "zünftig" nenne die Leute es hier.



    Und die passende Musik dazu ist tatsächlich auch Ballermann/Apres-Ski/Andreas-Gaballier...


    Ist alles überhaupt nicht meines und bestimmt auch nicht regionale Tradition (ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es hier überhaupt eine regionale Tracht gibt/gab... aber Phantasie-Faschings-Dirndl und Lederhosen sind hier bestimmt keine Tradition).


    Aber jeder so, wie er mag.;)


    Jeder wie er mag, meines ist es definitiv nicht.

    Immer die Augen zu. Ich entspanne beim Zahnarzt. Als die Kinder klein waren, habe ich mich sogar auf Zahnarzttermine gefreut, da ich einfach nur daliegen konnte und keiner was von mir wollte#super.

    Allerdings habe das Glück, dass außer Zahnreinigung selten eine Behandlung nötig ist, das wechsel ich halbjährlich mit Zahnsteinentfernung ab.

    auf, aber ansonsten unterschreibe ich bei Aylani...

    Ich entspanne da total. Ich hab die Augen auf, schaue irgendwo ins Nirgendwo (nicht in die Lampe) und drifte gedanklich irgendwie weg.


    Aber hier auch so: außer Zahnreinigung muss eigentlich nie was gemacht werden.

    Aber das hat natürlich mit FFF nicht wirklich was zu tun.

    Und ich finde es auch schade, wenn das dann als unentschuldigte Fehltage im Zeugnis steht.

    Aber solange es nicht das Abschlusszeugnis ist, mit dem man sich bewirbt... #weissnicht

    Und wenn das nun mein eigenes Kind wäre, bei dem das im Zeugnis steht, dann wäre ich stolz auf mein Kind und würde es darin bestärken, diesen Eintrag im Zeugnis mit Würde und Fassung zu tragen... oder sowas in der Art.:)

    Ist doof von der Schule, ja. Aber davon geht die Welt für das Kind nicht unter, finde ich.

    (es gibt immer wieder Sachen, die man an der Schule doof findet, auch ich als Eltern. Gerade gestern habe ich mich wieder sehr über das Verhalten einer Lehrerin meines eigenen Kindes geärgert. Aber man überlebt das. Als Kind, und auch als Eltern.)


    So, und nun bin ich endgültig wieder weg.

    Ein letztes Mal OT noch:

    All die Fälle, von denen du schreibst, Liddy, bleiben davon unberührt. Die gibt es natürlich. Es ist für mich fraglich, ob eine Pflicht innerhalb von drei Tagen eine schriftliche Entschuldigung vorliegen muss, die Lösung ist.

    nein, ist natürlich nicht die Lösung.

    Es folgen dann weitere Schritte. Elterngespräche und so (also man versucht dann schon, gemeinsam herauszufinden, warum der regelmäßige Schulbesuch nicht klappt, und wie man dem Kind und/oder den Eltern helfen könnte), und irgendwann wird dann z.B. auch das Jugendamt mit ins Boot geholt.


    Aber bestimmt nicht, weil das Kind wiederholt an FFF teilgenommen hat und ansonsten anwesend war.


    (Edit: Und auch nicht, weil die Entschuldigung nach Krankheit mal aus Versehen ein paar Tage zu spät abgegeben wurde, weil das Kind es vergessen hat oder so... da kämen wir aus Elterngesprächen ja gar nicht mehr raus... im Allgemeinen sind wir bei uns an der Schule schon froh, wenn überhaupt entschuldigt wird, ohne dass man nachhaken muss...)

    Ich hab auch nicht geschrieben, dass die Schule sich das ausgedacht hat. Egal wer, find ich es schräg. Ja klar soll irgendwann eine Entschuldigung vorliegen aber wieso reicht es nicht, wenn Kind sie abgibt, wenn es wieder in der Schule ist?

    Weil es tatsächlich Kinder gibt, die kaum da sind (wie gesagt, an die 100 Fehltage im Schuljahr), und wenn man da darauf wartet, dass das Kind die Entschuldigung abgibt, wenn es irgendwann mal wieder da ist, dann wartet mal ggf. sehr, sehr lange.

    Und irgendwo muss man halt die Grenze ziehen bzw. alle Kinder/Familien irgendwie gleich behandeln.

    Ich kann ja nicht sagen:

    "Kind X hat zuverlässige Eltern und kommt im Allgemeinen regelmäßig bzw. fehlt aus plausblen, nachvollziehbaren Gründen (einmal im Schuljahr 2 Tage MD Infekt und einmal 5 Tage grippaler Infekt, ansonsten kommt er regelmäßig) da reicht es dann, wenn die Entschuldigung nachgereicht wird."

    vs

    "Kind Y fehlt häufig, unentschuldigt, hat viele nicht nachvollziehbare Fehltage. Wir vermuten, dass die Familie es morgens einfach nicht hinkriegt, aufzustehen und das Kind in die Schule zu schicken (oder whatever). Da bestehen wir gemäß Schulgesetz auf einer fristgerechten Abgabe der schriftlichen Entschuldigung"


    Weiß nicht, ob das verständlich wird, was ich meine?

    Das wäre die totale Ungleichbehandlung und irgendwie auch den Eltern schwer zu vermitteln...



    Ich glaube schon, dass Schulen da in der Art der Handhabung auch ein bisschen Spielraum haben, wenn Goodwill da ist.

    Ich erlebe bei mir an der Schule sehr viel Goodwill den Schülern und den Eltern gegenüber, in ganz vieler Hinsicht.

    Aber irgendwo muss man halt die Grenze ziehen bzw. eine einheitliche, auch transparente und nachvollziehbare Linie fahren. Und wenn man häufig damit zu kämpfen hat, dass Schüler sehr hohe Fehlzeiten haben, dann finde ich das doppelt wichtig.



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    Aber das hat natürlich mit FFF nicht wirklich was zu tun.

    Und ich finde es auch schade, wenn das dann als unentschuldigte Fehltage im Zeugnis steht.

    Aber solange es nicht das Abschlusszeugnis ist, mit dem man sich bewirbt... #weissnicht



    (An meiner Schule würde eine Entschuldigung für die Teilnahme an FFF übrigens akzeptiert werden, wurde extra mal in einer Konferenz so beschlossen. Nur, unsere Schüler interessieren sich so gar nicht dafür, leider).

    hat jetzt mit FFF eher wenig zu tun, aber nur so zur Info:

    wenn ein Kind in der Schule fehlt / gefehlt hat, dann muss in meinem Bundesland spätestens am 3. Tag nach dem Fehlen die schriftliche Entschuldigung vorliegen (soll heißen: angenommen, das Kind fehlt am 10.09., ist aber ab 11.09. wieder da, dann muss trotzdem spätestens am 13.09. eine schriftliche Entschuldigung vorliegen).

    Ob man die nun persönlich vorbei bringt oder per Post schickt oder einer Klassenkameradin mit gibt oder die jemand einfach in den Schulbriefkasten wirft, ist egal.

    (weiß nicht, ob Entschuldigung per Fax oder per Mail auch geht, da bin ich überfragt).



    Dieser "k*ck" steht in meinem Bundesland im Schulgesetz, das hat sich nicht die Schule selbst mal eben ausgedacht.

    Ist auch im Allgemeinen recht sinnvoll. Zumindest an meiner Schule gibt es immer mal wieder Kinder, die generell eher nur sporadisch anwesend sind (nicht etwa wegen FFF oder weil das Kind krank wäre, oder weil die Eltern lieber homeschooling machen, sondern weil die Eltern es morgens nicht rechtzeitig aus dem Bett schaffen und daher nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu wecken und zur Schule zu schicken... weil das Kind sich weigert, in die Schule zu gehen... weil das Kind ohne Wissen der Eltern der Schule fern bleibt... oder, oder oder... ) - also in solchen Fällen ist es durchaus sinnvoll, dass da hingeschaut wird und irgendeine Regelung greift und irgendeine Maschinerie in Gang kommt, finde ich.

    So, und wo zieht man die Grenze? Und ab wann schaut man hin?

    Und irgendwie muss man ja erst mal auch alle Schüler gleich behandeln.


    Aus diesem Grund gibt es halt diese Regelung. Für alle. Und nicht nur für diejenigen Schüler, die über 100 unentschuldigte Fehltage im Schuljahr haben.


    Im Fall einer Teilnahme an FFF... ja mei, da würde ich halt eine schriftliche Entschuldigung bringen und wahlweise reinschreiben

    - A: dass das Kind an FFF teilgenommen hat und daher leider nicht zum Unterricht kommen konnte und ich daher bitte, das Fehlen zu entschuldigen... oder "aus wichtigem Grund" wie Jaelle oben geschrieben hat...

    -B: oder eben dass es dem Kind nicht gut ging (ist dann zwar gelogen, aber wenn die befürchteten Konsequenzen an der Schule für das Kind gar so schlimm sind...)


    Im Fall von A steht dann schlimmstenfalls ein Fehltag im Zeugnis, oder? Unentschuldigt ist der ja nicht mal.

    Ich denke nicht, dass da rechtliche Konsequenzen für Kind oder Eltern draus folgen werden.


    Was ich nicht machen würde ist, das Kind einfach kommentarlos und unentschuldigt fehlen zu lassen.

    Irgendeine Form der schriftlichen Entschuldigung muss meiner Meinung nach sein.


    (Übrigens:

    Wenn bei uns ein Kind morgens einfach nicht in der Schule erscheint, dann muss die Schulsekretärin zu Hause anrufen und notfalls eigentlich die Polizei informieren... und zwar zum Schutz des Kindes... könnte ja sonstwas sein, Kind auf dem Schulweg überfahren worden oder in ein Auto gezerrt und entführt worden sein...

    Das sind alles einfach so Formalien und gesetzliche Vorgaben, die schon alle irgendwie ihren Sinn haben, und eigentlich nicht unbedingt "k'*ck")



    Edit:

    Auf diese Pflicht zur schriftlichen Entschuldigung wird bei uns (und auch an der Schule meiner Kinder) bei jedem Elternabend im neuen Schuljahr ausführlich hingewiesen, es steht auch in der Schulordnung (die man bei der Schulanmeldung unterschrieben hat).

    Wenn dann, wenn das Kind fehlt, die Schule die Eltern nochmal jedes Mal extra darauf hinweisen müsste, dass eine schriftliche Entschuldigung gebracht werden muss... dann würde die Schulsekretärin bzw. die Klassenleher aus dem Telefonieren echt nicht mehr rauskommen.

    Ich reagiere z.T. auch sehr heftig auf manche Mückenstiche, allerdings seit Jahrzehnten schon. Laut Hautarzt allerdings keine Allergie (da ich als Kind mal nach einem Bienenstich einen allergischen Schock hatte, weiß ich, wie sich das anfühlt, und bei den Mückenstichen ist es bei mir wirklich anders... einfach z.T. riesengroße Schwellung, die tagelang anhält und juckt wie Hölle).


    Bei mir hilft prophylaktisch großflächig mit Autan Familiy einreiben.

    Und wenn mich doch eine Mücke erwischt hat, hilft bei mir ganz gut der Stichheiler von BiteAway... immer und immer wieder auf den Stich draufhalten (nicht nur ein oder zwei mal, sondern bestimmt eine halbe Stunde lang immer wieder). Das muss man abkönnen, aber für mich ist es die bessere Alternative zu einer riesengroßen Schwellung und tagelanger Juckreiz-Qual.

    Biteaway hilft bei mir sogar bei Wespenstichen (die schwollen nämlich bei mir ebenfalls immer zu Ballongröße an, und auch hier: Keine Allergie (ich hab es testen lassen), sondern nur eine Überempfindlichkeit #blink...

    Letzten Sommer und diesen Sommer dagegen je 1x von einer Wespe gestochen worden. Bite Away drauf gehalten (wie gesagt, wiederholt immer wieder und längere Zeit... #blink)... der Stich ist dann nicht mal angeschwollen, zwei Stunden später war nix mehr zu sehen).


    Bite Away in dieser Intensität ist natürlich nicht praktikabel, wenn man viele Stiche auf einmal hat, daher

    - vorbeugend mit Autan einreiben

    - Insektengitter an den Fenstern

    - in Ferienwohnungen nehme ich z.B. auch so einen Insektenstecker für die Steckdose


    Edit:

    Was bei mir dagegen NICHT vorbeugend hilft ist, langärmelig anziehen etc.

    Die Viecher stechen mich sogar durch dicke Jeans durch:(

    Ja.

    Ihr habt sicher recht.


    Meine Meinung und meine Gedanken dazu würden diesen Thread wahrscheinlich sprengen und über das Thema hinausgehen... (wurde sicherlich auch schon vor X-Tausend Seiten mal genannt)


    Es bedarf sicherlich auch einer gehörigen Portion Fatalismus.

    Braucht man den nicht sowieso, um irgendwie durchs Leben zu kommen?


    Die Chance, dass mein Kind auf dem Schulweg von einem zu schnell fahrenden, handytelefonierenden, rücksichtslosen Autofahrer zu Tode gefahren wird, ist wahrscheinlich höher als die Chance, dass mein bis zur Pubertät nicht gegen Röteln geimpftes Kind sich irgendwo an Röteln infiziert und dann damit eine schwangere Frau ansteckt...


    Ich hab ja nun meine beiden Kinder letzte Woche gegen MMR impfen lassen.

    Einge Jahre später, als die StIKO empfiehlt, aber immerhin.

    Ich finde das geplante Gesetz dennoch daneben und nicht zielführend.


    Es gibt im Leben keine absolute Sicherheit.

    Die meisten Menschen, die ich persönlich kenne, die vor ihrer Zeit gesorben sind, sind an Krankheiten gestorben, gegen die man nicht impfen kann.


    ---

    Nett fand ich auch den Kommentar meines Vaters vorhin (die Kinder tragen von der Impfung immer noch ihre Pflaster am Arm, Pflaster entfernen ist Höchsttrafe für sie):

    "Impfen ist wichtig"

    Und ich so:

    "Aha. Und bist Du gegen MMR geimpft, oder hattest Du diese drei Krankheiten als Kind?"

    Und er so:

    "Keine Ahnung"

    Und ich so:

    "Aha. Aber impfen ist wichtig, ja? Für alle anderen halt"

    Und er so:

    "Wer muss sich denn impfen lassen?"

    Und ich:

    "Kinder und bestimmte Berufsgruppen."

    Und er:

    "Na dann betrifft es mich ja nicht."


    Und ich:

    "Aber impfen ist wichtig, ja?"

    Und er:

    "Na ICH hab das Gesetz doch nicht gemacht, kann ich jetzt auch nichts dafür"


    Na dann :(

    Ich find Kombiimpfstoffe praktisch. Mit einem Pieks hat man gleich mehrfachen Schutz. Gerade bei Kindern find ich das sehr nett.

    Ja, aber wozu brauche ich Schutz gegen etwas, wogegen ich eigentlich gar keinen Schutz brauche?


    Das ist das, was mir so gar nicht einleuchtet.

    Diese Panik vor jeder Art von Krankheit.

    Diese Illusion, man könne sich vor allem schützen.


    Ganz ehrlich, ich fand das als Kind nicht schlimm, hin und wieder krank zu sein, sondern habe eigentlich schöne Erinnerungen daran.

    Auch an die Windpocken.

    Auch an den Scharlach.

    Das war eigentlich immer eine kuschelige Auszeit...

    wenn ich mich daran zurück erinnere, dann sind das eigentlich schöne Erinnerungen mit einem warmen Gefühl von Geborgenheit und umsorgt werden.


    Ich finde es auch nicht schlimm, wenn meine Kinder mal krank sind und versuche auch, es ihnen dann möglichst schön und kuschelig und ruhig zu machen.

    Eigentlich finde ich das nett.

    Es wirft einen so auf das Wesentliche zurück, entschleunigt...



    Ist das jetzt irgendwie verquer von mir gedacht?


    Gegen die wirklich schlimmen Erkrankungen kann man sowieso nicht impfen.

    Viele machen aber die Röteln nicht als Kinder durch. Und in der Schwangerschaft sind sie eben super gefährlich für das ungeborene Kind. Und selbst wenn man sie als Kind durchmacht, ist man dann wiederum gefährlich für ungeimpfte Schwangere bzw deren ungeborenes Kind.

    Ja, deshalb habe ich mich ja entschieden, meine Kinder vor Eintritt in die Pubertät gegen

    - Röteln (Tochter)

    - Mumps (Sohn)

    impfen zu lassen.


    Wieso es aber, mangels Einzelimpfstoff, für beide das 3er-Paket MMR sein muss, verstehe ich nicht.


    Ich freue mich schon wieder auf den Termin beim Betriebsarzt, im November bin ich mal wieder dran.

    Stand schon in der Einladung, "bitte Impfpass mitbringen"

    Er wird jubilieren, dass bei mir da nun endlich MMR drin steht.

    Und er wird wieder meckern, weil ich außer MMR und Polio-Tetanus-Diphterie keine weiteren Impfungen habe.


    All die schicken Hepatitis-Impfungen und weiß der Geier was es noch alles gibt, und ich hab die nicht, und ich will die nicht, obwohl ich doch mit Ju-gend-li-chen arbeite... #hammer

    Er wird die alle wieder anpreisen wie Sauerbier, und ich werde lächeln und sagen, vielen Dank für die Info, ich bespreche es mit meinem Hausarzt und komme dann ggf. nochmal auf Sie zu.

    Was genau ist denn eigentlich aus Eurer Sicht das Problem, wenn man statt Masern-mono-Impfung MMR impft?

    Na es sind z.T. unnötige Impfungen.

    Was ist schlimm daran, wenn man vor der Pubertät Mumps oder Röteln durchmacht?

    (bzw. was ist schlimm daran, wenn Mädchen auch nach der Pubertät noch Mumps bzw. Jungs auch nach der Pubertät noch Röteln kriegen?)


    Was ist schlimm daran, wenn man Windpocken bekommt?


    Ich verstehe es nicht. Vielleicht bin ich zu doof, aber diese Angst vor jeglicher Art von Erkrankung, ich verstehe es nicht.

    (das jetzt sich ja fort, jedes bisschen Fieber wird gesenkt, bei Scharlach wird gleich AB gegeben, weil, Ohgottohgott, SCHARLACH... mit dem Effekt, dass derjenige dann immer wieder an Scharlach erkrankt).


    Edit:

    Setzt sich fort mit "ich gebe eigentlich niemand die Hand, weil, ich könnte mich ja mit MD anstecken oder mir eine Erkältung einfangen"

    "Ich habe immer so Desinfektionsspray oder -wipes dabei und desinfiziere damit den Griff am Einkaufswagen"

    "ich esse keine selbstgebackenen Plätzchen, die mir Schüler oder Kindergartenkinder schenken, weil, da weiß ich ja nicht, ob vor der Zubereitung sich die Hände gewaschen wurde"


    (alles hier im Forum schon gelesen).


    Bitte, darf machen, wer will.

    d.h. wenn man sich mit dem Einzelimpfstoff impfen lässt, bekommt man bei eventuellen Impfschäden keine Entschädigung?

    Meines Wissens bekommt man eh kaum eine Entschädigung, egal bei welchem Impfstoff, weil Impfschäden selten als solche anerkannt werden.


    Wenn denn die Reaktion überhaupt irgendwo in den Akten auftaucht und somit überhaupt mit der Impfung in Verbindung oder in Statistiken aufgenommen werden kann (und nicht etwas von "zufällig(!) zeitgleicher allergischer Reaktion" drinsteht...) .

    Also ich vermute, da wäre unser Arzt ggf. schon sehr hinterher und auch unterstützend tätig, wenn es einen Impfschaden gäbe, dass das dann auch dokumentiert und anerkannt wird.


    Die Praxis ist ziemlich impfkritisch (selbst für mich manchmal fast ZU impfkritisch), impft zwar auf Wunsch natürlich nach StIKo-Empfehlungen (bzw. alles, was man geimpft haben will), aber generell eher spärlich.

    Sie bieten z.B. auch 1x im Jahr ein Impf-Aufklärungsgespräch für alle Interessierten an.

    Der Kinderarzt meinte auch (also als wir mit den Kindern damals neu in die Praxis kamen), dass sie, FALLS jemand tatsächlich die Masern kriegen sollte, sehr engmaschig begleiten und man dann in dem Fall auch Tag und Nacht auf einem Notfallhandy anrufen könne.


    Der Gesetzesentwurf wird dort nur kopfschüttelnd und negativ kommentiert.


    Und von denen hatte ich vorab die Info, dass es zwar wohl einen Masern-Einzelimpfstoff gibt, dass man aber im Falle eines Impfschadens dann keine Entschädigung bekommt.