Beiträge von liddy

    Liebe Raben,


    so, der Countdown läuft.
    Montag in einer Woche feiern wir hier unseren ersten "Kindergeburtstag"
    Töchterchen ist im August vier Jahre alt geworden und feiert - wegen der Kindergartenferien - nach.


    Sie freut sich drauf wie eine Schneekönigin.
    Ich mich auch, bin aber auch ein bissl nervös. Ist auch der erste Geburtstag für mich als offiziell Alleinerziehende ;)


    Also, ich sammele hier einfach mal alles, was ich habe.
    Und würde mich über erprobte Tipps etc. ganz dolle freuen.


    Töchterchen ist also vier geworden und wünscht sich einen "Prinzessinnengeburtstag".
    Sie wird vier Kinder einladen, allesamt aus dem Kindergarten.
    Drei davon waren schon mehrmals hier, eine davon kenne ich überhaupt nicht (ich rätsele immer noch, warum Töchterchen ausgerechnet dieses Mädchen einladen will... in der ganzen Kindergartenzeit hat sie niemals erzählt, dass sie mal zusammen gespielt hätten. Egal).


    Das Söhnchen (knapp drei Jahre alt) wird auch hier sein.
    Insgesamt also 6 Kinder.
    Eine Freundin wird mir an dem Nachmittag helfen.


    Die Feier ist von 14:30 bis 17:30 geplant.


    Einladungen habe ich fertig, wird Töchterchen am Montag im Kindergarten verteilen.
    Ich habe drauf geschrieben "bitte gib mir kurz Bescheid, ob Du kommen kannst", weiß nicht ob das üblich ist. Aber fände ich schon gut zu wissen, v.a. wegen eventueller Absagen (das ist ja immer eine Enttäuschung fürs Geburtstagskind).


    Eine Liste mit Geschenkvorschlägen für Töchterchen hab ich (weil die Mama eines Geburtstagsgastes mich danach gefragt hat).


    Essen hab ich Folgendes geplant:
    Zuerst Muffins und ein Kuchen (irgendwas Festes, was man gut in die Hand nehmen kann, entweder Schokokuchen oder Marmorkuchen), mit entsprechender Deko, gemäß dem Prinzessinnen-Motto.
    Vielleicht noch Brezeln?
    Und Obst?
    Saftschorle


    Abendessen: Pommes und Würstchen, Gemüsesticks und ein oder zwei Dips.


    Wobei ich 2x essen innerhalb von 3 Stunden ja schon viel finde, aber ist hier wohl so üblich.
    Aber insgesamt reicht das, oder?


    Für Raumdeko hab ich ein paar Ideen und auch Sachen hier, das improvisiere ich.


    Für die Gäste werde ich je eine Goldpapierkrone vorbereiten, falls sich jemand als Prinz oder Prinzessin verkleiden möchte.
    Und ansonsten gebe ich einfach unsere Verkleidungkiste frei und leg noch ein paar Schals und Tücher dazu.


    So, was jetzt noch fehlt sind Programm und Mitgebsel.


    Meine seit Wochen geführte Liste mit Spiel-Ideen finde ich irgendwie nicht mehr :D
    Aus dem Stehgreif fallen mir jetzt so ein:


    Blinde Kuh (Töchterchens Wunsch)
    Topfschlagen (Töchterchens Wunsch)
    Brezelschnappen
    "Bello, wach auf, dein Knochen ist weg"
    Pinke panke puster
    Reise nach Jerusalem
    Kartoffel-Lauf
    Schuhsalat
    Schlüsselkönig
    "Malermeister Klecksel" (hat Töchterchen sich gewünscht, ich muss Montag im Kindi nachfragen, was das ist und wie das geht :D )
    Sackhüpfen


    Naja, das Meiste davon kann man ja mit ein bisschen Phantasie auch auf das Prinzessinnen-Motto hin abwandeln.
    Fehlt da was?
    Gehört da irgendwas gar nicht rein?


    Und jetzt hänge ich noch an den Mitgebseln.
    Ob ich die auch dem Motto anpassen soll?
    Was gibt man bloß an einem Prinzessinnen-Geburtstag mit?



    Wenn jemand sich bis hierher durchgelesen hat, und mir dann auch noch Tipps gibt:
    Wow, vielen Dank.
    Ihr dürft zum Geburtstag kommen, ich reserviere einen Prinzessinnen-Muffin für Euch #freu


    Ach ja, die räumlichen Gegebenheiten:
    Wir bewohnen ein Haus (Altbau) mit großem Garten und Hof.
    Wenn das Wetter gut ist, dann ist ja alles kein Problem.
    Wenn es regnet... bei uns darf man im Haus laut sein, toben und (bei solchen Gelegenheiten auch mal) Dreck machen.
    Aber die Räume sind leider allesamt recht klein.

    Also vielen Dank für Eure Anregungen, ich hab jetzt eine kleine Liste mit Geschenkvorschlägen, alle so um +/- 5 Euro.
    Es kommen ja dieses Jahr nur vier Kinder, da wird schon für jeden was dabei sein (vielleicht fragen manche Eltern ja auch gar nicht, sondern überlegen sich selbst was).


    Das mit der Kiste überlege ich mir fürs nächste Jahr eventuell... und das mit dem Sammelgeschenk auch für spätere Jahre.
    Weil, bei uns ist es eigentlich jetzt schon so, dass beide Kinder genug Kleinteile, Bastelkram, Bücher etc. haben (wir lesen zwar viel und gerne... aber soooooo viel können wir unmöglich vorlesen... naja, irgendwann fangen sie ja dann auch selbst zu lesen an ;) )
    Mal sehen, wie sich das hier im Kinder-Freundeskreis so über die Jahre alles entwickelt.


    So, jetzt hab ich noch eine Frage bezüglich der "Mitgebsel" für die Geburtstagsgäste hinterher...
    (Mist, ich hätte den Threadtitel neutraler formulieren sollen "Fragen rund um Kindergeburtstag 4jährige oder so")


    Habt Ihr da vielleicht ein paar schöne Ideen für mich?


    Bei meinen Kindern wuerde eine Geschenkekiste nicht so gut klappen, wenn sie sie zusammenstellen sollten. Beide (3 und 6) waeren enttaeuscht, wenn sie das dann nicht bekaemen.

    Genau das befürchte ich auch.
    Insofern finde ich es auch schwierig, meine Tochter da jetzt zu fragen, was sie sich wünscht.
    Weil sie keinerlei realistische Vorstellungen von Preisen hat... kann sein, sie wünscht sich dann "Turnschuhe" und zwar "soll die XY mir Turnschuhe schenken"...
    Ansonsten ist sie ziemlich vielseitig interessiert, hat eigentlich sowieso schon viel zu viel (für meinen Geschmack), und ich glaube, der Kindergeburtstag selbst ist ihr wichtiger als das, was sie geschenkt bekommt. Nur, dass Geschenke für sie ganz klar dazu gehören zum Kindergeburtstag.
    Ich hab da jetzt schon eine Reihe Ideen, war mir nur unsicher mit dem Preisrahmen.


    Und, danke: Schleichtiere waren jetzt auch noch ein gutes Stichwort.


    Aber auf die Kiste werde ich, glaube ich, doch lieber vorerst noch verzichten.
    Obwohl... wäre vielleicht auch ganz gut, um das mal einzuüben.
    Dann könnte ich ihr ggf. auch erklären, das-und-das ist viel zu teuer, das kostet so-und-soviel Euro...


    Hmmm, mal sehen.

    Danke für Eure Antworten.


    So in dieser Preisklasse hätte ich auch gedacht.
    Zusammentun finde ich prinzipiell auch gut, das machen wir oft im Freundeskreis, wenn ein Kind von Freunden Geburtstag hat.
    Aber ich glaube, das ist hier im KiGa nicht so üblich #weissnicht

    Liebe Raben,-


    das Töchterchen ist 4 Jahre alt geworden, und der erste richtige Kindergeburtstag steht an (wir feiern nach, weil über den Sommer zu viele Kinder verreist waren, die sie einladen will).


    Jetzt hab ich mit der Mutter eines Geburstagsgastes telefoniert, und die fragte mich, was das Töchterchen sich denn wünscht.
    #augen Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht, ich Spezialistin (ist ja Kindergeburtstag-Premiere für uns).
    Ich hab gesagt, ich überleg mir noch ein paar Vorschläge und melde mich dann.


    Und jetzt bin ich ganz unsicher, in welchem preislichen Rahmen die Geschenkwünsche denn liegen dürfen?
    Was ist denn da so üblich, was findet Ihr okay?


    Edit: Ach ja, und:
    Die Mütter der Kinder, die Töchterchen einladen will, kenne ich alle nicht sooooo gut, dass ich mit ihnen über ihre "Preisvorstellungen" sprechen möchte.
    Oder ist das üblich, dass man die Eltern fragt, wieviel sie denn ausgeben wollen? Und dann Wünsche in verschiedenen Preiskategorien parat hat?

    Das klingt oberlecker... und genau wie die Sorte Essen, die meine Kinder leider nicht mögen.
    Aber ich werd's mal für mich selbst machen, vielleicht mögen sie ja dann doch probieren.

    Hmmm, ich hab das gestern abend noch gemacht und kühl gestellt.
    Superlecker.


    Söhnchen wollte wissen, was das sei? Tomatensoße?
    Ich: Ja, so ähnlich. Die kann man kalt essen (er isst sonst mit Vorliebe alles "kalt": Kalte Spaghetti mit kalter Tomatensauce, kalte Kartoffeln...)
    Ich: Willst Du mal probieren?
    Söhnchen: Schmeckt gut.
    Ich: Na, dann kannst du die heute abend zum Abendessen haben.


    Und jetzt kommt der Knaller.
    Söhnchen: Aber ich will die waaaaaaaaam haben.


    Also hab ich ihm die zum Abendessen in die Microwelle gestellt und Söhnchen - der sonst wirklich alles kalt will - hat den gegrillten Salat warm gegessen.
    Verrückte Welt. :D

    Hmmm, über diese Vorschläge muss ich nochmal nachdenken.
    Ich hab das auch schon ausprobiert, und es hat nicht sehr gut funktioniert.


    Heute abend wäre es aus dem einfachen Grund nicht gegangen, dass er mir dann mit dem Gesicht im Spaghetti-Teller eingeschlafen wäre, wenn ich einfach aus der Küche rausgegangen wäre (die Situation tritt allerdings nicht nur dann auf, wenn er müde ist... also daran lag es nicht).


    Irgendwie fühlt es sich für mich fast genauso unhöflich an, ein Kleinkind alleine am Esstisch (bzw. im Raum) sitzen zu lassen, wie ihm den vollen Teller wegzunehmen.
    Wenn ich rausgehe, dann schreit er auch so Dinge wie "Mama, ich bin allein. Du sollst zu mir kommen."


    Ach ja, ich hab ja übrigens zwei Kinder.
    Die Tochter ist vier Jahre alt, und Essen ist nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie ist meist sehr, sehr schnell fertig und will dann irgendwann vom Tisch aufstehen (darf sie ja dann auch).
    Ich hab also ein Wenig-Esser-Kind, die sehr schnell fertig ist.
    Und ein Viel-Esser-Kind, der gerne stundenlang isst.


    Und beide recht klein. Und beide verlangen dann irgendwann meine Präsenz.


    Edit: Und so Sachen wie schon mal Tisch abräumen, anfangen die Küche sauber zu machen und so... das mache ich oft alles schon, während er vor seinem vollen Teller sitzt. Aber irgendwann bin ich damit dann halt auch fertig.

    :( Wieso sitzt ein offensichtlich sattes Kind vor einem Teller mit Essen (das ihm eigentlich schmeckt, von dem es aber nichts mehr isst... daher sag ich ja: ein offensichtlich sattes Kind) - isst nichts mehr, sondern spielt nur noch im Essen rum -
    und wenn ich den Teller abräumen will, meint er: "Nein, ICH hab HUUUUUUUNGER."


    Also lass ich den Teller stehen, und das Spiel geht genau gleich weiter (d.h.: nichts mehr essen, weil ganz offensichtlich satt- aber den Teller nicht hergeben wollen)


    Dieses Spielchen zieht sich dann buchstäblich endlos (also ich hab den Teller dann vorhin irgendwann ziemlich schnell abgeräumt, was dann erst mal zu einem ganz schlimmem Wutanfall geführt hat :( )...


    Wieso? Und wieso falle ich immer wieder darauf rein?
    Habt Ihr irgendwelche Tipps für mich, wie ich solche Szenen vermeiden kann?
    Oder wenigstens verstehen? Was da wohl eigentlich dahinter steckt? Ich kann es nicht deuten irgendwie.


    Weil, es geht niemandem gut damit. Und er hat offensichtlich keinen Hunger mehr.
    Es gab dann Ortswechsel und Szenenwechsel, und innerhalb weniger Minuten war das ganze Thema vergessen. Er spielt jetzt wieder fröhlich mit seiner Schwester, hat sogar noch ganz toll beim Aufräumen geholfen.


    Ach ja, er ist übrigens 2,9 Jahre alt, und dieses Spiel geht eigentlich schon seit Monaten so :(



    Edit: Ach ja, was ich noch schreiben wollte: Sicherlich steige ich teilweise aus dem Grund immer wieder darauf ein, weil ich es prinzipiell erst mal unhöflich und bevormundend finde, jemandem den Teller abzuräumen, der mir erklärt: "Ich hab aber noch Hunger" - selbst wenn ich ja "weiß", dass derjenige eigentlich nix mehr essen will, fühlt es sich irgendwie bevormundend an, so nach dem Motto: "Ich weiß es eben besser als du..."
    Versteht Ihr, was ich meine? Kann es gerade nicht richtig gut ausdrücken.
    Aber Fakt ist: Er isst dann halt echt nix mehr, und sobald wir den Tisch verlassen haben und die Szenerie wechselt, meldet er sich nicht mehr von wegen Hunger.
    Also hat er doch keinen, oder?

    Slata Mechouia;
    Paprika, Tomaten, Zwiebeln & Knoblauch so wie sie sind in den Backofen legen, und dann bei 180° vor sich hin backen lassen. Kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann die Schale von Tomate und Paprika abziehen. Zwiebel schälen, Knoblauch aus den Zehen quetschen (ist jetzt ziemlich breiig). Das Ganze mit gut 4 EL Ölivenöl, Salz und Pfeffer pürieren, abkühlen lassen.

    Das klingt oberlecker... und genau wie die Sorte Essen, die meine Kinder leider nicht mögen.
    Aber ich werd's mal für mich selbst machen, vielleicht mögen sie ja dann doch probieren.

    Ich hab es endlich geschafft, für uns ein neues Zelt zu kaufen.


    Hatte das online bestellt, und mir vorher mit den Kindern zusammen das Produktvideo angesehen (es ist ein Wurfzelt) und dem Töchterchen (4 Jahre alt) erklärt:
    Guck mal, das ist ein Wurfzelt, das "wirft" man dann quasi so in die Luft...



    Dann kam das Paket mit dem Zelt.
    Ich: "Oh, Kinder, unser neues Zelt ist gekommen, wie schön. Wollen wir gleich mal reinschauen?"
    Packe den Karton auf.


    Töchterchen: "Ist das das Zelt? Schmeiß mal!"

    Ich kann ja auch nicht unzugedeckt schlafen, geht gar nicht.
    Ich nehm dann bei solchen Temperaturen einfach ein dünnes Leintuch, oder einen Bettdecken-Bezug ohne Bettdecke drin.


    Oberkrass fand ich jedoch das Söhnchen.
    Er besteht auf die Bettdecke. Mit Decke drin. Sonst kriegt er einen Wutanfall beim Einschlafen.
    Gut, er ist 2,9 Jahre alt... aber er muss doch merken, dass er schwitzt?
    Ich decke ihn dann immer los, sobald er eingeschlafen ist.
    Aber wehe er wacht zwischendurch auf, dann muss erst mal die Decke wieder her :|


    Aber zum Glück... irgendwie können wir alle drei trotzdem immer schlafen.
    Hier ist irgendwie niemand besonders hitzeempfindlich, weder die Kinder noch ich.

    Wir zelten heute nacht im Garten :)
    Wobei ich finde, bei uns im Haus geht es auch mit den Temperaturen.
    Ich bin zum Glück nicht so hitzeempfindlich, und den Kindern scheint es auch nicht so viel auszumachen.
    Ich hab nur immer das Gefühl, sie aus Verantwortungsbewusstsein bremsen zu müssen in ihrem Bewegungsdrang... hab sie jetzt vorhin vom Trampolin runter geholt... ;)

    Du würdest doch auch 'ne 13jährige Schwester mal auf ihre Geschwister aufpassen lassen. Klar ist das okay. Ich hab auch immer Babysitter gemacht als Schülerin.


    Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, dann würde ich ein Mädel nehmen, das so eine Babysitterausbildung hinter sich hat. (das sind dann die aus der Kartei)

    Also wenn das Ganze dann wirklich aktuell wird, dann würde ich der Babysitterin sogar den Babysitterkurs vom DKSB bezahlen (danach würde sie dann offiziell in die Kartei beim Kinderschutzbund aufgenommen) :D

    Liebe Raben!


    Ich werd mich ja nun demnächst auf die Suche nach einer Babysitterin für meine beiden Kinder begeben.
    Ich hab auch schon eine Liste mit potentiellen Kandidatinnen hier bei uns im Dorf - und die sind allesamt noch keine 18 Jahre alt.


    Jetzt stellt sich mir die Frage: Ist das eigentlich rechtlich gesehen in Ordnung, wenn die Babysitterin minderjährig ist?
    Ich hab bereits beim Deutschen Kinderschutzbund hier vor Ort angefragt (die machen nämlich hier hochoffiziell Babysitter-Vermittlung, und da wollte ich mal wissen, was denn für Preise ortsüblich sind und so). Und die Dame beim DKSB meinte, sie weiß das leider auch nicht, wobei sie viele minderjährige Babysitter in ihrer Kartei haben.
    Sie wusste auch nicht, wer mir da verbindlich Auskunft geben kann.


    Weiß das jemand hier?
    Vielleicht noch ein paar Eckdaten:


    Meine Kinder sind 4 Jahre und 2,9 Jahre alt.
    Ich bräuchte die Babysitterin regelmäßig für einen Abend pro Woche (ich will/soll/muss mittelfristig wieder regelm. einen Abend/Woche arbeiten).
    Meine Eltern wären als Backup im Nachbarhaus, d.h. wenn eine brenzlige oder schwierige Situation auftreten sollte, wären meine Eltern innerhalb von knapp zwei Minuten hier und könnten helfen.


    Ich bin alleinerziehend, relativ frisch getrennt, und das Verhältnis zum Vater der Kinder ist sehr schwierig.
    Wenn das rechtlich nicht okay ist, dann wird er versuchen, mir einen Strick draus zu drehen.
    Ob ich einfach mal unverbindlich beim Jugendamt anfrage?
    Weil, mein Anwalt kommt erst Ende August aus dem Urlaub zurück, und ich würde gerne die Ferienzeit nutzen für die Suche und ggf. auch schon erste Kontakte zwischen den Kindern und der zukünftigen Babysitterin. Die müssen sich ja dann auch erst kennen lernen.


    Falls sich jemand auskennt, ich wäre dankbar für Eure Antworten :)

    Brendan
    Liam
    Sean



    ... würde ich jetzt auf deutsch und auf englisch gleich aussprechen (habe allerdings hierzulande schon seeeeeehr phantasievolle, kreative Möglichkeiten gehört, Liam und Sean auszusprechen... und weiß daher nicht, ob ich mein Kind so nennen würde)



    Unsere Kinder wachsen zweisprachig auf und haben Namen, die auf deutsch und englisch gehen, in beiden Sprachen gleich geschrieben aber ziemlich unterschiedlich ausgesprochen werden.
    Bisher hatten sie kein Problem damit.

    Als die Kinder noch kleiner waren, habe ich mich immer an Stelle der Kinder bedankt.


    Mittlerweile frage ich sie, ob sie "Danke" sagen möchten -
    (Also ich frag nicht: "Und, wie sagt man?" - sondern "Möchtest Du Dich für das-und-das bedanken?") - manchmal tun sie es, manchmal sind sie auch zu schüchtern.
    Dann bedanke ich mich an ihrer Stelle.
    Und manchmal bedanken Sie sich auch tatsächlich von selbst.


    Meine Tochter hat mal einen Knüller gebracht, da war sie knapp 3 - und wir haben eine Spielfreundin von ihr besucht.
    Töchterchen hat ihr so eine Mini-Tüte Gummibärchen mitgebracht.
    Die Spielfreundin nimmt die Tüte Gummibärchen entgegen.
    Und Spielfreundins Mama (übrigens eine Mutter, die immer ausgesprochen freundlich, respektvoll und geduldig mit ihren Kindern redet... finde ich eigentlich jedes Mal, wenn ich es irgendwo miterlebe, sie hat einfach eine sehr, sehr freundliche, warmherzige Ausstrahlung) -auf jeden Fall fragt Spielfreundins Mama ihre Tochter:
    "Und, wie heißt das?" (Sicherlich in Erwartung eines DANKE)
    Und mein Töchterchen: "Gummibärchen." :D


    Ich konnte nicht anders, ich hab losgeprustet.

    Das zweite, wenn ich mich recht erinnere, seid ihr gerade durch sehr turbulente Zeiten gegangen, bzw. steckt noch ein bisschen drin. Vielleicht brauchen deine Kinder gerade ganz viel "Mama" und sie wissen, dass du mit ihnen gemeinsam spielst, wenn sie mit Gesellschaftsspielen ankommen, während du dich vielleicht bei Autos/Puppen/Bausteinen eher zurückhältst und die beiden allein machen lässt. Aber sie brauchen eben keine Mama, die ihnen die Regeln der Spiele erklärt, sondern einfach nur "Mama". Deshalb handelst du quasi intuitiv richtig, indem du ihnen dann anbietest lieber etwas anderes zu machen, an dem ihr alle gemeinsam Freude habt. Entschuldige, falls das völlig abwegig ist und ich bin mir sicher, dass du sehr viel Zeit mit deinen Kindern verbringst, aber vielleicht brauchen sie momentan einfach ein bisschen mehr davon und wissen noch nicht genau, wie sie das von dir so erbitten können, dass es allen von Beginn an Spaß macht (und wählen deshalb den Umweg über die Gesellschaftsspiele).

    Nein, ich finde das überhaupt nicht abwegig, und diese Überlegung hab ich auch irgendwie immer im Hinterkopf.
    Bin mir nur unsicher, ob es sinnvoll ist, jede "schwierige / anstrengende" Verhaltensweise meiner Kinder vor dem Hintergrund der Trennung zu interpretieren.
    Aber, klar, ich hatte diesen Gedankengang auch schon (und frage mich eigentlich fast ständig, ob sie wohl genug Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommen... aber ich mache echt schon so viel, wie geht :( )

    Vielleicht testen Deine beiden an dieser Stelle ganz klassisch Grenzen. Da macht sich für sie der spielerische Rahmen gut. Und nur bei Dir, da Du ja ihre Hauptbezugsperson bist.


    Vielleicht hilft es ja, vorher drüber zu reden, was die Regeln sind und ganz klar zu sagen, dass DU keine Lust mehr hast, wenn beim Spielen so ein Unsinn gemacht wird. Und dann halt konsequent abbrechen. Spielen sollte schließlich allen Spaß machen.

    Irgendsowas in Richtung Grenzen testen vermute ich auch.
    Und auch, dass das so ein Mama-Kinder-Beziehungs-Dingens ist...
    (weil sie es ja eben in einem anderen Bezugsrahmen nicht tun... und: JA, ich bin mir zu 99% sicher, dass sie die Regeln verstehen. Sogar der Kleine mit seinen 2 1/2... der hat heute - wieder mal - in einer ganz anderen Situation einen Satz rausgelassen, da hab ich nur mit den Ohren geschlackert, und da dachte ich wieder mal: "Junge, Du verstehst nämlich so ziemlich ALLES... und testest permanent meine/Deine Grenzen aus")


    Vorher drüber reden, was die Regeln sind etc. mache ich... nützt gar nichts (ich weiß auch nicht, ob es so sinnvoll ist, ein Spiel gleich mal mit einem "Ja, aaaaaaber..." zu beginnen... aber wie gesagt, es nützt auch sowieso nix).
    Und führt dann trotzdem zu Tränen und Wutausbrüchen, wenn ich irgendwann nicht mehr mitspiele.


    Ich werd nochmal in mich gehen, ob ich es nicht versuchen kann, solche Spiele künftig in einem anderen Bezugsrahmen zu sehen (von wegen "kreative Beschäftigung am Tisch" und so - was ja aber auch nix nützen würde, wenn es tatsächlich ums Grenzen testen geht... naja, das merke ich ja dann ziemlich schnell, wenn dann am Ende tatsächlich die Spielfiguren durchs ganze Zimmer fliegen).
    Und ansonsten werde ich mir wohl tatsächlich die Freiheit rausnehmen, einfach nicht mehr mitzuspielen, wenn es mir auf diese Weise keinen Spaß macht.


    Wie ich schon geschrieben habe:
    Dann lese ich lieber vor, oder spiele Bauklötze mit ihnen, oder geh raus, oder sonst was anderes.

    Mir geht es weniger darum, dass "Regeln eingehalten werden müssen", sondern darum, dass so überhaupt kein Spiel möglich ist und es einfach keinen Spaß macht. Ich habe auch das Gefühl, dass es meinen Kindern gar keinen Spaß macht, die Regeln umzuändern, sondern es geht irgendwann nur noch ums "Stören" oder so.


    Es fühlt sich nicht wie ein kreatives "Regeln-neu-Erfinden" an, sondern wirkt irgendwie destruktiv. :(


    Kannst du dir denn so eine Reaktion wie kleine_schwester sie beschreibt (einfach mit Quatsch-Regeln erfinden) für dich vorstellen? Es wäre doch interessant zu sehen, was dann passiert, oder?

    Ich werde es mal versuchen. Vermute allerdings, dass das dann darin ändern wird, dass irgendwann sämtliche Karten/Würfel/Spielfiguren quer durchs Zimmer fliegen...