Beiträge von elan

    Wenn es auch eine Hüttentour in der Schweiz sein darf, dann schaut Euch mal den Kesch-Trek an. Die Bündner Berglandschaft twischen Albula und Flüela ist einfach grandios, die 4-tägige Tour nicht allzu anspruchsvoll, und man kann den ein oder anderen leichten 3000er mitnehmen, wenn man mag (Igl Compass, Piz Blaisun, Flüela Schwarzhorn).

    Die Hütten sind nett, Familienzimmer hat es allerdings keine, nur Lager. Beschreibung und Impressionen z.B. hier und hier.

    Der letzte Satz ist mir jetzt so ein bisschen sauer aufgestossen, der kommt bei mir so an, als würdest du mir mitteilen wollen, als hätte ich nicht so richtig die Übersicht? Ganz unrecht hast du nicht, ich habe keine Ahnung, wie der Monte-Rosa-Hütte-Hike ist, deswegen hab ich ja hier nachgefragt, denn Gletschertour ist nicht gleich Gletschertour, es hätte ja sein können, dass die Tour zur Monte-Rosa-Hütte ganz ok ist und nicht gerade eine der schwersten? So generell gesehen hab ich schon Ahnung von den Bergen, denke ich, auch wenn ich kein Bergführer bin, ich nehme aber an, dass du auch kein Bergführer bist und finde es deswegen merkwürdig, dass du im Namen von (auch noch verantortungsvollen!) Bergführern sprichst, wenn du gar nicht weisst, wie die darüber denken würden... vielleicht wäre das ok für die, wenn Kinder mitgehen würden? Zumal die Kinder, von denen wir hier reden, so einiges an Berg-, Kletter- UND Gletscher- Erfahrung mitbringen (denn hier dürfen auf den Gletscherkursen auch Kinder mitmachen und die werden auch schon im jungen Alter von 5 Jahren mit auf den Galdhøppiggen mitgenommen, Alter ist als nicht DAS Kriterium, sondern Erfahrung und Ausdauer). abgesehen davon, einmal ist immer das erste Mal, oder? Wie soll man es sonst lernen? Oder meinst du, in den Alpen warten alle Einheimischen, bis ihre Kinder erwachsen sind? Jedenfalls bei meinen Freunden war das nicht der Fall.

    Hmm, ich verstehe jetzt nicht ganz, warum Du so verärgert bist.

    Du hast gefragt, ob schonmal jemand dort war, ich habe darauf geantwortet und Dir meine auf persönlicher Erfahrung beruhende Einschätzung mitgeteilt. Die Gletscherüberquerung ist, wie ich bereits schrieb, nicht schwierig. Ich persönlich (!) würde das mit fünjährigen Kindern trozdem noch nicht machen.

    Wenn man das jedoch unbedingt will und genug dafür zahlt, findet man sicher auch einen Führer.

    Und meine Töchter wollen gerne über nen (bzw. mehrere) Gletscher drüber zur Monte Rosa-Hütte.... das ist wiederum was, dass ich mir jetzt so mit den Kleinen nicht so zutraue... aber vielleicht gibt es da ja auch Guides? War da schonmal jemand von euch?

    Ich war vor >10 Jahren mal auf der alten Monte-Rosa-Hütte, wir sind damals von dort auf die Dufourspitze gestiegen.

    Der Hüttenweg geht über den Gornerletscher, wenn der aper ist braucht man weder Seil noch Bergführer, da alles hervoragend mit Stangen markiert ist. Steigeisen (evtl. tun es auch Grödel) und Pickel sollte man aber schon haben. Aufgrund des Gletscherschwunds kann insbesondere der Übergang Fels/Eis heikel sein.

    Zu den aktuellen Verhältnissen: Monte-Rosa-Hütte auf hikr.org

    Mit kleinen Kindern würde ich das definitiv nicht machen und ein verantwortungsvoller Bergführer wird das sicher auch nicht machen.

    Für die Schweizer Alpen kann ich die Bergfloh-Wanderführer sehr empfehlen, es gibt mittlerweile 4 Bände mit Touren für Kinder in allen Schwierigkeitsgraden, auch Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtungen sind dabei.
    Mir persönlich gefallen ja die SAC-Hütten in der Schweiz meist viel besser als die Hütten in D/AT, die doch oft schon sehr kommerzialisiert sind.
    Eine spezielle Broschüre über kinderfreundliche SAC-Hütten kann man hier runterladen: Höhenflüge

    Das klingt nach einem Stich der Kriebelmücke, google das mal.
    Kriebelmücke
    Mich hat kürzlich eine Kriebelmücke in die Wade gestochen, am nächsten Tag wurde es rings um die Einstichtelle rot und heiß und die Schwellung nahm immer mehr zu, bis schließlich alles bis in den Fuß hinunter angeschwollen, verhärtet und rot war. Nach ca. 5 Tagen wurde es dann besser....
    Es ist sehr schmerzhaft und unangehm, heilt aber in der Regel folgenlos ab.

    Das würde mich allerdings auch interessieren. Offiziell dürfen Schulen ja keine "Sonderung nach den Besitzverhältnissen der Eltern fördern" (Art. 7 Grundgesetz). D. h. eigentlich müsste es da schon Befreiungsmöglichkeiten o. ä. geben, oder täusche ich mich?



    Dazu existiert bereits ein Urteil aus dem Jahr 2013. Eine Waldorfschule in BW hatte erfolglos um höhere Zuschüsse geklagt, da die unzureichende staatl. Förderung sie dazu zwingt, Schulgelder in einer Höhe zu erheben, die nicht mehr mit diesem Sonderungsverbot in Einklang zu bringen sind:
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    Der Bund der freien Waldorfschulen hat daraufhin beim Staatsgerichtshof Baden-Württemberg eine Verfassungsbeschwerde eingelegt:
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    Viele Privatschulen werden halt nur unzureichend versorgt, oft spart der Staat da ganz schön Geld, indem er den Privatschulen weniger zur Verfügung stellt als ihn eine staatliche Schule kosten würde. Das Geld muss trotzdem irgendwoher kommen.


    Genauso ist es. Die staatlichen Zuschüsse decken nur ca. 70 % der Kosten, der Rest muss also von den Eltern aufgebracht werden. In einer leider schon etwas älteren Studie aus dem Jahre 2007 wird das sehr detailliert erläutert:
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    Hier sind es monatlich 6% des Bruttofamilieneinkommens plus 150 € für die Nachmittagsbetreuung inkl. Mittagessen. Es kommt noch eine einmalige Zahlung von 2500 € hinzu (zinsloses Darlehen, wird beim Austritt wieder zurück erstattet).

    peter pan hab ich sogar im original, aber ob sie das schon packt...ist ja doch etwas altertümlich, das englisch...


    Ohh, da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Mit "Originalausgabe" meine ich eine ungekürzte und und nicht abgeänderte Übersetzung des Originaltextes, nicht das englischsprachige Original; das wäre in der Tat etwas zu ambitioniert...
    Es existieren ja leider zahlreiche gekürzte und fürchterlich verkitschte Versionen von Peter Pan. Wir waren kürzlich fürchterlich enttäuscht von einer entsprechenden Kindertheaterversion. Eine Bekannte, die ebenfalls mit ihren Kindern dort war, konnte das überhaupt nicht nachvollziehen, die Geschichte sei doch schließlich genauso wie im (Disney-)Film gewesen...

    Bei uns waren in dem Alter folgende Bücher sehr beliebt:


    Die Zauberwald-Trilogie von Enid Blyton
    Der Zauberwald
    Der Wunderweltenbaum
    Die Wesen vom Wunderweltenbaum


    Latte Igel von Sebastian Lybeck


    Die Mumin-Bände von Tove Jansson, z. B.
    Mumins lange Reise
    Komet im Mumintal
    Die Mumins - Eine drollige Gesellschaft
    Keinesfalls sollte man mit den "Geschichten aus dem Mumintal" beginnen, die sind teilweise recht tief/abgründig, eher noch nichts für (jüngere) Kinder. Aber mich haben sie nachhaltig beeindruckt, beispielsweise "Das unsichtbare Kind".


    Jim Knopf von Michael Ende wurde ja bereits genannt, beide Bände wurden (und werden) hier sehr geliebt.
    Ebenso "Pu der Bär" und "Pu baut ein Haus" von Alan Alexander Milne...


    Und "Peter Pan" von James Matthew Barrie in dieser wunderschön illustrierten Originalausgabe:
    Peter Pan


    Lustig zum Vorlesen ist auch Mit Jasper im Gepäck von Gunnel Linde


    Spricht vielleicht eher Jungen an:
    Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt von Boy Lornsen
    Fliegender Stern von Ursula Wöfel
    Richard Löwenherz von Hertha Kratzer
    Kasimir an Bord des Piratenschiffs von Elke Schmitter