Beiträge von Ida

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    Gwynifer das, was du beschreibst, macht die andere Oma auch. Das finde ich auch ok.

    Es geht mir auch nicht darum, dass nichts außer der Reihe geschenkt werden soll, aber neben den ganzen Klamotten waren es auch Sachen wie für jeden Tag des Besuchs ein mittelgroßes Legopäckchen. Da kommt einiges zusammen.


    Inzwischen hat es deutlich nachgelassen, Klamotten gibt's gar nicht mehr und Geschenke äußerst reduziert. Aber die Kinder sind inzwischen auch schon recht groß


    Trin ja, das stimmt schon. Bzw ist es jetzt besser, weil weniger geschenkt wird. Dafür ist anderes jetzt schwieriger, weil die Kinder nicht mehr alles mit sich machen lassen. Da kommt die Manipulation anders zum Tragen.


    Was es vor allem eigentlich gar nicht bräuchte, denn wie gesagt - wir haben großes Glück mit überaus interessierten und engagierten Großeltern, die Kinder lieben sie heiß und innig, es hätte die Geschenke dafür gar nicht gebraucht


    Obstsalat ja, vielleicht sind da viele Kinder anders und können sich besser abgrenzen. Ich kenne das von mir so auch nicht, ich mochte beide Omas immer gerne und hatte nie das Gefühl, da "westen" zu müssen. Allerdings hat auch keine von ihnen zu emotionaler Erpressung geneigt


    Das ist ja jetzt alles ziemlich weit vom eigentlichen Thema weg. Ich wollte eigentlich nur darstellen, dass es manchmal komplexer ist, als es auf den ersten Blick aussieht


    Grundsätzlich wäre ich für annehmen und weitergeben, was nicht passt und gefällt. Ist am unkompliziertesten

    Hagendeel doch, ich erlebe das ja nun genau so. Die Kinder sprechen es selber aus, dass sie die eine Oma lieber mögen, weil es da immer so viele Geschenke und Geld gibt. Bzw stürzt es mein eines Kind in große Loyalitätskonflikte, weil es genau spürt, was die Beweggründe für das Schenken sind (Bestätigung für die Oma, wie sehr sie geliebt wird, gemessen an der Freude des Kindes), und aber beide Großeltern eigentlich gleich gerne mag, aber das Gefühl hat, das nicht zu dürfen

    Dazu kommt noch, dass die betreffende Oma nicht erwachsen reagiert, sondern beleidigt und mit emotionaler Erpressung. Davor möchte ich meine Kinder schützen

    genau, es wurde hier auch eine Erwartungshaltung geschaffen, kein Hallo zur Begrüßung, sondern "was hast du mir mitgebracht?!"

    Vielleicht können sich auch nicht alles die Ausmaße vorstellen, die das manchmal annimmt. Bei uns kamen noch andere Sachen dazu, bestimmte Verhaltensweisen, die ich als distanzlos und egoistisch empfinde, das hat sich natürlich vermischt.

    Und die anderen Großeltern, die sich zurücknehmen und weniger schenken, geraten schnell ins Hintertreffen. "Ich will lieber zu Oma B, da kriege ich wieder 5€!"

    Ich kann es als Versuch sehen, Liebe auszudrücken und zu bekommen (das Kind hat sich auch immer bilderbuchmäßig vorbildlich gefreut), aber es wäre gar nicht nötig gewesen. Die Beziehung war da, sie machen immer ganz tolle Sachen mit den Kindern, das Geschenke kam noch oben drauf

    ist das Gymnasium denn G8 oder G9?

    ich wohne in einem anderen Bundesland, hier ist es so, dass Kinder, die die 6. Klasse am Gymnasium nicht schaffen, also wiederholen müssten, querversetzt werden an die Gemeinschaftsschule (hier gibt es nur noch Gemeinschaftsschulen und Gymnasien).

    es war schon zu meiner Schulzeit und so habe ich es auch bei meinem Sohn erlebt, dass in der Orientierungsstufe sehr stark ausgesiebt wird, fast ein Drittel der Kinder schafft es nicht in die 7. Klasse. gleichzeitig wurden mit der Zusammenlegung von Real- und Haupt- zu Gemeinschaftsschulen viele Schulen geschlossen, sodass es zu wenige gibt und vor allem es sich nicht vernünftig mischt. es gibt ein paar gute Schulen, u.a. die mit gymnasialer Oberstufe, und dann gibt's den Rest.

    es hängt also wirklich davon ab, wie gut die jeweilige Schule ist, weil es einfach solche und solche gibt. in eurer Kombination würde ich wohl zu guter Realschule tendieren, denn auch das Scheitern und Wechselnmüssen macht was mit Kindern

    Und wirklich: bald sind die Kinder grösser, Du setzt Oma ubd Kind in der Einkaufsmeile ab, sagst: es braucht dringend Hosen für die Schule - und die zwei werden glücklich, mit 2 Hosen, 3 Shirts und mit Eis gefülltem Bauch heim kommen ;)


    Liebe Grüsse


    Talpa

    das hat hier dazu geführt, dass das Kind mit Klamotten zurückkam, die weder passten noch gemocht wurden #weissnicht


    hier gibt's auch so schenkwütige Großeltern bzw. hat es sich inzwischen etwas gegeben, vermutlich weil ich zu undankbar war. ich habe auch den Ansatz versucht, es als Ausdruck von Liebe zum Enkelkind zu betrachten, aber es nahm echt Ausmaße an, die ich nicht mittragen wollte und ging bei meiner Schwiegermutter oft mehr um sie als ums Kind.

    vor allem war das Kind total überfordert von der Masse an Geschenken und es gibt ja noch mehr Familienmitglieder, die auch gerne was schenken möchten und sich nicht immer zurücknehmen wollen, nur weil die eine Oma mal wieder eskaliert ist. die Krönung war ein Geburtstag vom kleinen Bruder, zu dem mein größerer Sohn mehr Geschenke bekommen hat als der Kleine, weil der Ältere außerdem der Lieblingsenkel ist #rolleyes

    also, nur weil manche keine Großeltern haben und das Schenken auch Zeichen der Zuneigung ist, muss man nicht alles hinnehmen. es entspannt sich mit zunehmendem Alter der Kinder aber wirklich, bei uns bleibt allerdings mein Äger über die Ungleichbehandlung der Geschwister


    Klamotten, die nicht passten oder gefielen, habe ich aussortiert und weiterverschenkt. ich finde, das kannst du ohne schlechtes Gewissen so handhaben.

    sowas hat mein Vater mal gemacht, als der 1. April aufs Wochenende fiel - mich "panisch" geweckt, warum ich nicht aufstehe, es ist doch Schule und schon halb 9, ich komme zu spät.

    Als ich hektisch aus dem Bett gesprungen bin, war's aber ein Aprilscherz #haare

    So geht es mir mir Bienen und Wespen ;). Für die meisten Menschen, die ich so kenne, ist das alles eins.. und macht mich wahnsinnig ;).

    ha, so ging es mir in Baden mit Fliegen, Mücken und Schnaken

    dort sind Fliegen Mücken und Mücken Schnaken, ich habe aber niemanden gefunden, der mir sagen konnte, wie Schnaken dann heißen...


    für meinen Mann sind übrigens Regale, Schränke und Kommoden alles eins, nämlich Schrank (wobei wir jetzt etwas vom Thema abkommen, denn der ist ja schon erwachsen)

    Diesbezüglich geht bei meinem Mann und mir die Wahrnehmung auch sehr auseinander. Ich bin an der Ostsee aufgewachsen mit einer Dänemarkfähre in der Nähe. Ich habe nach der Wende zunächst auch nur die Inseln besucht, inkl. Besuchen in Kopenhagen. Mein Mann ist in SH aufgewachsen und hat im Sommer immer Urlaub auf dem dänischen Festland gemacht. Für ihn besteht Dänemark quasi nur aus diesem Festland und die Inseln inkl. Kopenhagen kennt er gar nicht. Führt noch heute manchmal zu Irritationen unter uns.

    Kann ich so bestätigen. Nur, dass wir zum Glück beide aus SH kommen. Dänemark ist für uns dänisches Festland. Und ich kenne tatsächlich auch in unserem Umfeld niemanden, der schonmal auf einer dänischen Insel Urlaub gemacht hätte. #freu

    also, ich bin auch in SH aufgewachsen und ich war schon auf Bornholm, Röm und Langeland, um mal die Statistik zu stören ;-)

    ich dachte auch, dass früher die Welt schwarz weiß war


    und ich dachte, dass "Erwachsenwerden" einem bestimmten Plan folgt, ich somit bestimmte Erwachenendinge automatisch kann oder mag (sowas wie Kaffee, Bier, Sekt)


    im Kindergartenalter habe ich einmal gehört, wie jemand im Auto "Wabenblinker" gesagt hat, und mich jahrelang (bis ich in der Fahrschule in den Theoriebögen gelesen habe, wie es richtig heißt) gewundert, warum das so heißt, das Symbol aber drei-, nicht sechseckig ist ;-)


    im Dänemarkurlaub dachte ich immer, dass die durchgestrichenen Os bedeuten, dass die nicht mitgesprochen werden

    ich mag Berliner am liebsten mit Pflaumenmus, aber ich hasse Zuckerguss. Ratet mal, in welcher Kombination es die hier nur gibt?

    Nachtkerze ja, Berliner zu Silvester ist was sehr norddeutsches, vor allem der mit Senf (wobei ich den nur vom Hörensagen kenne). Dafür hat sich das mit der Neujahrsbrezel mir nie so richtig erschlossen, als wir im Süden lebten

    Drama im Hause:


    wir verbieten ein weiteres Video zu schauen. Kind beschwert sich, diskutiert, etc. Und meint dann vollig entrüstet: "Da geht es mir jetzt ja an den Kragen!"

    Ich hab fast mein Getränk über den Tisch gespuckt vor Lachen #lol

    mein großer Sohn hat in dem Alter im Streit häufig sehr erbost das letzte Wort mit "das werde ich euch büßen!!!" haben wollen ;-)

    heute auf dem Rückweg von der Schule, wir laufen an der Bushaltestelle vorbei, relativ viele Leute unterwegs, P fragt mich irgendwas, ich antworte, werde aber mitten im Satz unterbrochen mit: "Mama, jetzt sei doch mal leise, ich will da hinter uns zuhören!"

    war das Gespräch von den anderen Menschen wohl interessanter...

    der Große erzählt morgens, dass er gar nicht einschlafen konnte am Vorabend: "bis 11 habe ich Schlumpfcomics gelesen. Die sind so schön klein und blau, das beruhigt mich."