Beiträge von casa

    Heute beim Kinder- und Jugendkonzert der Stadtkapelle:

    • Alle Mädchen der Musik-Kids (3 bis 6 Jahre) waren als Hexen, alle Jungs als Feuerwehrmänner gekleidet.
    • "Wir danken allen Helfern an der Kuchentheke..." (ausnahmslos Frauen)
    • Und dann gab es einen "Rap-Battle" mit dem Titel "Jungs gegen Mädchen, Mädchen gegen Jungs" - inhaltlich ein Klischee nach dem andern - und ganz viele Kinder im Publikum haben das mitgegrölt, den ganzen Text auswendig! Und die Mütter alle so begeistert und verständnislos, daß ich das nicht toll fand: "Wieso denn? Die Mädels kontern doch, die lassen sich nichts sagen, die sind halt emanzipiert, ohne verbissen zu sein..."

    In der taz wird der Doppelpunkt manchmal verwendet, seit ein paar Wochen.

    Das soll einfacher sein für Spracherkennungsprogramme, ist somit barrierefreier als Gendersternchen, Binnen-I und Unterstrich.

    Ich finde "die Sozialarbeitenden" super, aber wenn Du das nicht magst, würde ich "der Rollenwechsel der Sozialarbeiter*innen" schreiben. Also die grammatikalisch weibliche Form und das Sternchen als Markierung, daß andere Geschlechter mitgemeint sind.


    Manche nehmen statt des Sternchens übrigens auch gern den Doppelpunkt. Sozialarbeiter:innen. Das ist wohl für Spracherkennungsprogramme einfacher als das Sternchen.

    J. machte heute recht spät am Abend seine Rechenaufgaben, sah total müde aus, raufte sich die Haare und radierte ewig herum.

    Mit einem Seufzen: "Hach. Der Radiergummi geht auch bald in Rente."

    Casamann heute morgen beim Frühstück: "Die Menschheit ist intelligent genug, zum Mond zu fliegen, aber zu blöd, um die Feuer in Australien zu löschen."

    J.: "... oder wenigstens einen ordentlichen Busfahrplan zwischen M. und D. zu machen..."

    E.: "Ja! Genau! Das muß noch erfunden werden!"

    Pause.

    E., versonnen, träumerisch: ".... haaaach, und jemand müßte mal Fenster erfinden, wo die Henkel außen sind..."

    J.: "Häh? Wozu soll das gut sein?"

    E.: "Na, damit man die Fenster auch von außen aufmachen kann."

    J. darf ins Freundebuch seiner Freundin schreiben. Die Freundin ist Pfarrerstochter und es ist ein Pferdefreundebuch.


    J: "Mama, was ist meine Lieblingspferderasse?"

    Ich: "Haflinger."

    J: "Wie sehn die aus?"

    Ich: "Das sind so kleine, runde Bergpferde. Braun mit blonder Mähne."

    J: "Neee... lieber was Wildes! Geht auch Rappe als Lieblingsrasse?"

    Ich: "Eher nicht. Schreib Araber. Das sind schnelle, feurige Wüstenpferde."

    J: "Ah, ja. Gut. Oder nein. Araber sind doch muslimisch. Oder gibt es auch evangelische?"

    Gestern hab ich selbst Genderkacke verzapft und mein Kind hat mich darauf hingewiesen:

    J. schrieb mühsam eine recht lange Geschichte über einen "Papageienfata" in einem großen Baum, den er "mit Mos und Blümen ferschönert" hat für seine "filen Kinda", die vielen Kinder wurden namentlich genannt und in ihren unterschiedlichen Beziehungen zum Papageienvater beschrieben, der Papageienvater hatte ziemlich viel zu tun mit all den auszubrütenden Eiern, den Flugstunden für die größeren Kinder usw.

    Und mir fiel auf, daß in der ganzen Story die Mutter fehlt.

    Ich also, freundlich interessiert: "Wo ist denn die Papageienmutter?"

    J.: "Die gibt es nicht."

    Ich: #confused

    J.: "Du sagst doch selbst immer, es gibt noch mehr Arten von Familien als immer nur Vater-Mutter-Kind. Das hier ist halt mal ein alleinerziehender Vater. Der kann doch den Baum verschönern, auch wenn er einen Penis hat. Dem gefällt das halt so."

    Themenwochen im Kindergarten, Vorbereitung auf Fastnacht: Räuber und Feen.

    Das große Spielzimmer ist aufgeteilt in die Räuberhöhle für die Jungs und die Feenwelt für die Mädchen.

    "Die Kinder sortieren sich ganz von alleine nach Geschlecht."

    Wir geben Tütchen mit (Butterbrotpapiertüten). Ich habe sie gerade vorhin mit den Namen der Kinder bemalt, die übermorgen zur Feier von E. kommen.


    Wir werden diesmal gemeinsam Vogelfutterknödel herstellen und diese bei der Schatzsuche in die Bäume hängen. Jedes Kind darf aber auch einen oder zwei Knödel mit nachhause nehmen, dafür die Tütchen.

    Der Schatz besteht aus Keksen, diese werden erfahrungsgemäß gleich aufgegessen.

    Beim Topfschlagen bekommt jedes Kind ein Tattoo. Wer das nicht gleich auf die Hand geklebt bekommen möchte, kann es auch in die Tüte tun und mitnehmen.


    Bei uns gibt es eigentlich immer etwas zum mitnehmen, in der Vergangenheit z.B.

    - selbst hergestelltes Kräutersalz

    - selbst hergestelltes Badesalz

    - selbst gemalte Buttons

    - selbst geschnitzte und mit Federn und Fäden verzierte Stöcke


    Extra was kaufen nur zum mitgeben würde ich nicht.

    Ja. Mich macht das auch fertig. Sowas von.

    Ich krieg das im echten Leben nicht so mit. Nur manchmal beim Zeitunglesen oder hier.

    Grauenhaft. Das kann einem echt alles verhageln.

    Liebe Raben,


    wir als Casafamilie denken darüber nach, wo wir unseren diesjährigen Sommerurlaub verbringen möchten, und ich dachte, vielleicht habt Ihr Tips für uns?


    Rahmenbedingungen:

    2 Erwachsene, 2 Kinder (10 und 6 Jahre)

    ca. 4 bis 6 Tage im August

    Raum Baden-Württemberg bis Bodensee, evtl. nahe Schweiz oder Frankreich (Straßburg? Paris?)

    Jugendherberge, Hostel oder Mietunterkunft auf Campingplatz (Mietzelt, Holzfaß o.ä.)

    Kosten für Unterkunft bis max. 400 Euro


    Bademöglichkeit wäre schön. See oder einmal Thermalbad oder sowas.

    Gerne auch mit anderen Familien, also ein Festival oder Camp (öko, spiri).


    Hat jemand Ideen für uns?

    Das wäre schön! #sonne

    ich staune, dass es Kinder gibt, die sowas auf den Einkaufszettel schreiben!

    Ja, ich habe auch gestaunt und nachgefragt. Raus kam: mein Mann hat ihm diktiert ;)


    Oft stehen auch "Tschips" drauf, das find ich immer niedlich.

    Oder neulich "Pomfriz".