Beiträge von casa

    Ich: "was wünschst Du Dir von mir?"

    Erstklässlerin: "ach nix" und geht weg.... Kommt nach einigen Augenblicken wieder zurück

    "Eigentlich wünsche ich mir einen Hund von Dir!"

    Das ist soo niedlich! Was hast Du darauf geantwortet?

    Und jetzt läuft E. grade draußen rum und erzählt vorübergehenden Tourist*innen, daß sein Vater heute in der Karibik ist und er deshalb kein Mittagessen bekommt.

    (Mein Mann ist heute in Karlsruhe und ich habe den Kindern Melone aufgeschnitten und Käsebrote geschmiert, ist das kein Essen?)

    E. vorhin auf dem Heimweg vom Kindergarten (Hitze, Fahrrad, bergauf...): "Können wir eine Pause machen?"

    Wir also Räder abgestellt, am Wegrand hingesetzt.

    Ich nach 10 Minuten: "Und? Geht´s wieder?"

    E.: "Pscht. Ich beobachte grad die Weinberge."

    Ja. Meine Kinder kennen jeden einzelnen Stock, den sie in den vergangenen vier Jahren mit heimgebracht haben. Sie wissen genau, wer ihn wann wo gefunden hat und wozu man ihn gut gebrauchen kann. Wenn einer fehlt, fällt das auf.


    ... wenn Du nochmal 3 km zurückfährst weil zwei Steine auf dem Parkplatz zurückgeblieben sind.

    Wenn Du eine halbe Stunde lang durch den Wald irrst, um dort zwei Stöcke zu suchen (DIESE zwei Stöcke, die irgendwo im Wald abgelegt wurden, nicht die zehntausend anderen).

    Mein Mann hat das mal in Kombination gemacht, und es waren 10km, die er zurückgefahren ist, um einen Stock im Wald zu suchen.

    (Und für mich hat er im Urlaub abends nochmal zu Fuß die ganze Insel Hiddensee umrundet, weil ich "irgendwo am Strand auf einem Stein" mein Buch liegengelassen hatte...#herzen )

    Ja. Ich frag mich ja, was für Bilder J. da im Kopf hatte. Ob er wirklich an Menschenleichen in Pfützen gedacht hat, denen die Kindergartenkinder beim verwesen zuschauen sollen? #blink

    E. erzählte gestern, daß eine der Erzieherinnen auf einem Parkplatz Leichen aus einer halbvertrockneten Pfütze gerettet und in den Kindergarten mitgebracht hat. Zum Beobachten, wie die sich entwickeln.

    J.: "Entwickeln? Du meinst wohl verwesen."

    E.: "Nein, igitt. Die leben doch. Es sind auch ein paar Kaulquappen dabei, die haben schon Hinterbeine."

    Wir gestern Abend noch am See. Außer uns nur eine Gruppe Jugendlicher. Sommerabendfrieden, alle schauen schweigend aufs Wasser.

    E. plötzlich müde vor sich hinsinnierend: "Wenn morgen Wochenende ist, dann ist jetzt Advent."

    Alle so: #confused

    E.: "Der Sonntag ist ja immer das Weihnachten von der Woche."

    Ich: #taetschel

    J. schaut zu den Jugendlichen rüber und wispert mir dann ins Ohr: "Die rauchen Gras, vielleicht ist E. vorhin zu nah an denen vorbeigeloffen?"

    wie jemand elegant das Handtuch umhängt und dann einen Whisky on the rocks an der Bar ordert.

    Nein, er nimmt immer Calippo Cola.


    Eine weitere Frage war übrigens noch: Ein Freund wettet mit dir, wer es schafft über einen See zu schwimmen. Machst du mit? Begründe!

    J.s Antwort: Komt drauf an! Wie groß der See ist und welcher Freund das fragt und um was er weten will. Weil wen ich mitmache, will ich gewinen.


    Es wundert mich, daß das Kind das Abzeichen bekommen hat.

    J. in der schriftlichen "Prüfung" für das bronzene Schwimmabzeichen:


    Frage: Wenn du aus dem Wasser kommst, was tust du dann als Erstes?

    1. aptrocknen

    2. zur bah gehen

    (Die Lehrerin hat hinter "bah" ein Fragezeichen gemalt, J. hat mir dazu erklärt, er meinte "zur Bar gehen". Auf weitere Nachfrage, wie er denn darauf komme, sagte er: "Naja, das ist doch das vornehme Wort für Kiosk, oder?")


    Frage: Wenn du ins Wasser springen willst, worauf mußt du vorher achten?

    1. das ich eine Badehose anhabe

    2. das keine wilden Tiere drin sind (Haie)

    Wir am Badesee, da sind so Bojen im Wasser. Die Kinder hängen sich da gerne dran. Sie warten lange, ob eine frei wird.

    Schließlich schwimmt J. zu einer Boje, an der zwei knutschende Jugendliche hängen. Er spricht kurz mit ihnen, sie lachen und schwimmen weg.

    Ich später: "Was hast du zu denen gesagt?"

    J.: "Ich hab höflich gefragt, ob sie sich nicht auch an Land beatmen können."