Beiträge von VivaLaVida

    im übrigen sollten die beispiele verdeutlichen, warum migranten vielleicht nicht schwimmen können, aber ganz viele dinge eben besser können als eure kinder. und dass genau diese kompetenzen, dort, wo sie leben/herkommen unter umständen wichtiger sind.


    die schlange ist dort vielleicht nicht im „gehege“ #hammer, sondern gehört zum normalen lebensumfeld wie in hamburg das wasser.


    da finde ich es schon extrem anmaßend festzulegen, dass diese dinge nicht so nötig sind wie teutonisches schwimmen.


    ich zumindest rede nicht immer nur über deutschland, wenn ich über menschliche kompetenzen spreche. und gerade hier müsste jedem auffallen, warum das an dieser stelle der diskussion auch sehr unpassend wäre.

    nun, das kommt alles sehr auf die umgebung an, in der man sich gerade aufhält oder lebt, würde ich behaupten.


    in deinem hamburg ist schwimmen möglicherweise nötiger als bei uns auf 800 metern höhe in den alpen und ohne nennenswerte gewässer in der nähe. hier könnte eine der anderen kompetenzen durchaus lebenslotwendiger sein als schwimmen. das leben ist hier durchaus etwas naturnäher als bei euch und dennoch wasserarm.


    und ich glaube, wir haben auch unterschiedliche eindrücke von „wildnis“, wenn ich deine sätze so lese. von „wildschweingehege“ war nun wirklich nie die rede.


    aber die schwimm-diskussion ist mir insgesamt zu unsympathisch, schon immer.


    daher halte ich es wie Talpa vorschlägt:


    Ich kann mit den Allgemeinplätzen, die irgendwelche nicht informierten Menschen von sich geben wunderbar umgehen: sie interessieren mich null...

    Leslie Winkle :


    feuer entfachen können

    im freien ohne hilfsmittel übernachten können

    einen regenschutz aus ästen bauen können

    sich hochsprachlich verständlich ausdrücken können

    in kritischen situationen die nerven behalten können

    sich vor einer giftschlange/einem wildschwein/... schützen können

    wissen, in welchen gegenden einer großstadt man zu welcher uhrzeit sicher ist

    menschen und ihre intentionen einschätzen können

    wissen, wie nah man am bahnsteigrand noch sicher ist

    wissen, wie viel alkohol man verträgt

    wissen, wie man eine schwimmweste bedient


    ich könnte noch 3000 weitere kompetenzen aufzählen

    warum ist diese „kernkomperenz“ in den herkunfstsländern einiger migranten nicht so wichtig?


    mir fallen mehr gründe ein als mangelnde bildung, inkompetenz und dergleichen.


    es gibt einfach auch regionen in dieser welt, die wenig gewässer aufweisen. zum beispiel.

    ich finde, es gibt ganz viele kompetenzen, die lebensnotwendig sind. aus meiner perspektive werden davon viele nicht mehr gelehrt. und auch von eltern nicht wichtig genommen.


    was diese geradezu obsessive konzentration ausgerechnet auf das schwimmen dabei ausmacht, verstehe ich nicht.

    ...weil die Kinder trotzdem ins Wasser gehen und "Tod durch Ertrinken" eine bei Kindern verhältnismäßig häufige Todesursache ist. Es gibt auch andere sinnvolle Kompetenzen - aber wenn man die nicht beherrschst, stirbt man nicht gleich, wenn man mal zwei Minuten ohne Aufsicht ist.

    das thema gab es hier schon mal vor etwa 10 jahren.

    ich hatte damals ganz viele kompetenzen aufgezählt, ohne die man in entsprechender situation in lebensgefahr ist.


    für mich hat das thema einen unangenehmen und seltsamen beigeschmack. ich sagte es ja.

    ich finde, es gibt ganz viele kompetenzen, die lebensnotwendig sind. aus meiner perspektive werden davon viele nicht mehr gelehrt. und auch von eltern nicht wichtig genommen.


    was diese geradezu obsessive konzentration ausgerechnet auf das schwimmen dabei ausmacht, verstehe ich nicht.

    hier schwimt eine tochter wunderbar, die andere schlecht.


    der grund, dass bei uns diese ominöse quote bei 50% liegt:


    sie (biodeutsche und mit christlichem hintergrund) hat sich in allen teuren und billigen kursen weitgehend verweigert. und wir haben viele gemacht und ein vermögen ausgegeben. angefangen mit säuglingsschwimmen. aber natürlich gab es auch schulschwimmen, das sie ebenfalls boykottierte. was würden die schlaumeier da machen?


    achso: da sie diese verweigerung bei ganz vielem macht, ist das nicht unsere prioritäre baustelle. ich kann das thema nicht mehr hören.


    (blog hab ich nicht angeklickt.)

    für leute ab geburtsjahr 1970 aus der DDR (eben bis anfang 90er) schätze ich die durchimpfungsrate auf nahezu 100%.

    ja, bei männern und frauen.


    und dass man den bezug des verhaltens auf hormone von MIR persönlich nicht hören wird. das ist so und wenn du etwas anderes diskutieren willst, dann gern. es hat nur nichts mit meinem beitrag zu tzn.