Beiträge von karlchen

    Seit vor kurzem ein 15jähriger Mannschaftskollege von Tochter bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist, bin ich nicht wirklich entspannt. Der konnte gut schwimmen und war durchtrainiert.


    Viel wichtiger als Abzeichen finde ich ja, wie das Kind in Situationen reagiert, mit denen es nicht rechnet. zB wenn es untergetaucht wird, irgendwo abrutscht ... Ob ein Kind lange Strecken schwimmen kann, ist dafür vollkommen irrelevant.

    Das ist tragisch und schlimm.

    Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anwesenheit der Eltern im Bad diesen konkreten Badeunfall unbedingt verhindert hätte, oder?

    Generell würde ich sagen, wenn das Kind einigermassen verkehrstüchtig ist. Dh. wenn ich es auch alleine im Ort rumlaufen lasse, dann würde ich es auch alleine ins Schwimmbad lassen. Meine Töchter hätte ich ab ca. 8/9 Jahre alleine ins Bad gelassen. Bei einem Schwimmbad, das sehr groß ist und voll mit aktivitätsgeladenen Teenagern eventuell auch erst etwas später. Ich finde es hängt auch sehr von der Stimmung im Bad ab, wieviel Rücksicht auf kleinere genommen wird usw...


    Sicher und ausdauernd schwimmen können finde ich schon relevant und Grundvoraussetzung. Wer gut taucht, sicher und ausdauernd schwimmt bewegt sich im Wasser schon natürlich und kann mehr auf seine unmittelbare Umgebung achten.


    Hier in den Bädern ist 7 Jahre das Alter, ab wann sie alleine rein dürfen.


    lg, karlchen

    Sakura: Wobei bei den Linsen auch oft Blähungen kommen. Wenn man die mit langem Einweichen vermeiden kann, umso besser.


    (Daher gibt es hier keinen Kohl mehr, Ausnahme totgekochten Ammerländer Grünkohl, weil mein Mann da heftig reagiert mit Darmbeschwerden und seit dem Darmkrebs von seinem Opa ist er da ängstlich, und ich auch #schäm).


    Gerne, komm dann einfach in den Gartenthread. #applaus

    Habt ihr schon mal versucht den Kohl mit antiblähenden Gewürzen zuzubereiten? Also Kreuzkümmel, Kümmel, Fenchel etc.?Ich kenne es eigentlich eher so, dass Kohl in der Ernährung als präventiv gegen Darmkrebs angesehen wird.

    Lg karlchen

    Ich liebe Erich Fried:


    Dich:


    Dich

    dich sein lassen

    ganz dich


    Sehen

    dass du nur du bist

    wenn du alles bist

    was du bist

    das Zarte

    und das Wilde

    das was sich losreißen

    und das was sich anschmiegen will


    Wer nur die Hälfte liebt

    der liebt dich nicht halb

    sondern gar nicht

    der will dich zurechtschneiden

    amputieren

    verstümmeln


    Dich dich sein lassen

    ob das schwer oder leicht ist?

    Es kommt nicht darauf an mit wieviel

    Vorbedacht und Verstand

    sondern mit wieviel Liebe und mit wieviel

    offener Sehnsucht nach allem –

    nach allem

    was du ist


    Nach der Wärme

    und nach der Kälte

    nach der Güte

    und nach dem Starrsinn

    nach deinem Willen

    und deinem Unwillen

    nach jeder deiner Gebärden

    nach deiner Ungebärdigkeit

    Unstetigkeit

    Stetigkeit


    Dann

    ist dieses

    dich dich sein lassen

    vielleicht

    gar nicht so schwer.

    Nicht zu vergessen, dass genau diese Kirche für viele nicht nur ein kulturell bedeutsamer, sondern auch ein spiritueller Ort ist...

    Ich habe Vertrauensarbeitszeit. 30 h + Homeoffice Möglichkeit.

    Bei mir klappt es gut. Allerdings grenze ich mich auch stark ab, wenn dauerhaft mehr erwartet wird.

    Ich habe Phasen in denen ich mehr arbeite, gleiche das aber auch selbstständig aus.

    In Summe komme ich so auf ca. 1-2 Überstunden pro Woche, aber dafür habe ich im Ausgleich auch zusätzliche Urlaubstage und werde gut bezahlt.

    Hängt also immer vom Arbeitgeber ab. Ob das klappen kann oder nicht, würde ich nicht pauschalisieren.

    (Ach ja, ich mache quasi "Controlling" bei einem Maschinenbau Unternehmen)


    Mir ermöglicht es viele Freiheitsgrade, die ich sonst nicht hätte.


    lg, karlchen

    Ich fand es in dem Alter auch nett mit einer befreundeten Familie mit Kindern in ähnlichem Alter zu fahren.

    Am besten an einen Ort, an dem es überschaubare, abgegrenzte Kinderbereiche gab. Zb. Familienbauernhof mit "Kleinkindeignung"

    Dann konnte man mit den Erwachsenen quatschen und die Kinder haben sich teilweise miteinander beschäftigt.

    lg, karlchen

    Chemie kann aber auch ganz schön umfangreich sein. Und man muss es auch schon verstanden haben um das Wissen anzuwenden. Mit reinem Auswendiglernen kommt man hier nicht weit. Also zumindest was den Stoff angeht, den meine Tochter jetzt so in der 9. macht.

    lg, karlchen

    Ich würde noch abchecken, was die jeweiligen Möglichkeiten für die Wahl der anderen Fächer in der Oberstufe bedeutet.

    Hier in BaWü ist es jetzt so, dass Du 1 Sprache und 2 Naturwissenschaften oder 2 Sprachen und 1 Naturwissenschaft bis zum Abi wählen musst.

    Wenn er in Physik und Chemie auch grosse Probleme hat, wäre Franz bis zum 3. Sprachjahr vielleicht gar keine so doofe Option.

    Müsst ihr mal schauen, wie die Regeln da in Bayern ausschauen.

    lg, karlchen


    Meine persönliche Erfahrung zum Thema Sport ist, es ist ein klassisches Henne-Ei Problem.

    Wenn man keinen Sport treibt und sich wenig bewegt, wird man natürlich immer weniger kompetent im Bereich Bewegung.

    Dh. es fällt einem schwerer, man hat weniger Erfolge, es macht keinen Spass etc.

    Als nicht sportlicher Mensch mit Sport anzufangen kostet immer Überwindung. Gerade Teenager sind da oft nicht gerade stark drin.


    Ich war selbst ein No-Sport Teenager. Allerdings bin ich überall hin mit dem Fahrrad gefahren. Als Kind hat mich niemand zu Sport gezwungen. Für meine Eltern war ich als lesender Couchpotato Nerd ok. Ich selbst habe oft darunter gelitten.....sportlich sein war hip.

    Mit 18 habe ich dann mit Laufen angefangen, um einer Freundin zu helfen, die sich auf die Aufnahmeprüfung für die Polizei vorbereiten wollte. Weil ICH es wollte.......

    In meinen 20igern habe ich alles mögliche ausprobiert und vieles gefunden, was mir Spaß gemacht hat. (Rudern, Kampfsport, Langlauf.....etc.) Ich mag das Gefühl in der Natur unterwegs zu sein, richtig zu schwitzen und mich nach dem Sport viel besser zu fühlen......


    Damit will ich sagen....das kann noch kommen. Aber vielleicht gibt es ja einen Freund, der mit Deinem Sohn etwas neues Ausprobieren könnte? Und wenn es der Gang zur Muckibude ist...oder Biken im Wald.......


    lg, karlchen

    Ich kann nur erzählen, wie es bei meinen Eltern war.

    Dinge wie Musikunterricht, oder Schulreisen etc. haben sie nicht aufgerechnet.

    Manches konnten sie bezahlen, manches nicht.

    Allerdings haben Sie mir auch mein Studium finanziert. Meine Geschwister haben nicht, oder im Dualen System studiert.

    Die bekamen dann von meinen Eltern schon einen finanziellen Ausgleich, weil mein Studium natürlich deutlich teurer war.

    Das empfand ich immer als relativ fair so.

    (Also das nicht aufrechnen geringerer Beträge, aber wenn aufrechnen, wenn es dann um mehrere Tausend € ging.)

    lg, karlchen

    Meine Kinder kochen aber nicht gleich gern. Die "kleine" ist jetzt mit 11 Jahren schon fast ein Koch- und Backprofi. Da wird mit der Freundin auch schon mal ein prima 3 Gänge Menü zubereitet...

    Die "Groß" (knapp 14) könnte sich auch schon etwas kochen, vermeidet aber komplexere Gerichte als Nudeln mit Tomaten sauce oder Kaiserschmarren.


    lg, karlchen