Beiträge von karlchen

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    Wir wohnen recht spießig in einem eigenen Reihenendhaus Nahe am Stadtrand einer mittelgroßen Stadt.
    Ich wohne total gerne hier weil:


    -wir in einer Spielstrasse wohnen mit wenig Verkehr und direkt an unserem Haus nur ein Fahrradweg mit Minipark OHNE Straße vorbeiführt.
    -Wir in 15 Minuten mit der Straßenbahn oder Auto in der Innenstadt sind
    -Es hier aber super ruhig ist, kein Verkehrslärm, wenig Feinstaub, super Luft wegen der Bäume im Minipark nebenan
    -Wir in 5 Fußminuten an der Stadtgrenze im Feld sind...
    -Die Nachbarn nett sind
    -Wir genug Platz für uns alle haben und ich unser Haus mag. (große offene helle Räume)
    -Die Kinder mit anderen Kindern problemlos auf der Straße oder im Minipark spielen können


    lg, karlchen

    karlchen, hast Du beruflich mit dem Thema zu tun? Finde es total bereichernd gerade wie Du das so siehst. Lesekompetenz und Textverstehen jeweils zu fördern.

    Hallo Jaluplupia,
    nein...mit Fachkompetenz kann ich leider nicht aufwarten.
    Ich habe im Freundeskreis 2 Familien, bei denen der jeweilige Sohn eine Leseschwäche hat. Und ich sehe, wie die sich an den schulischen Anforderungen abkämpfen. Leider haben viele Lehrer von den Auswirkungen einer Lese-(Rechtschreib) Schwäche auch keine Ahnung und denken die Kinder sind zu faul oder zu dumm.
    Beide Jungs sind ganz helle Köpfe und die Eltern geben sich jeweils viel Mühe sie entsprechend zu fördern und zu unterstützen. Bei beiden ist es so, dass die Fähigkeit des auditiven Textverstehens sehr weit über dem Leseverstehen liegt. Ich denke vor 50 Jahren wären beide gnadenlos im Schulalltag untergegangen. Heute gibt es da schon mehr Möglichkeiten (z.b. das Vorlesen von Sachtexten durch ein Computerprogramm, längere Bearbeitungszeit bei Klassenarbeiten etc.), aber einfach ist es deswegen noch lange nicht.
    Ich hoffe Du bekommst eine gute Rückmeldung von der LRS Diagnostik mit klaren Aussagen, was Du zur Unterstützung Deines Sohnes machen kannst.
    Und ich denke auch, das Wichtigste ist, dass er nicht total frustriert wird (und sich im schlimmsten Fall selbst "dumm" fühlt), weil er das mit dem Lesen nicht so gut hinbekommt wie andere...
    lg, karlchen

    Du hast deinen 15/16 Jahre alten Kindern Bücher vorgelesen.Das hätte ich interessant gefunden, wenn meine Mutter mir Faust vorgelesen hätte...


    Ich finde schon, dass Kinder in der 5. Klasse (eigentlich schon früher) Bücher lesen sollten und Texte erklären können.
    Es geht doch mehr darum den Inhalt zu erfassen.
    Jugendbücher haben jetzt auch nicht unglaublich viele Seiten. Es muss ja nicht direkt Harry Potter sein.


    In dem speziellen mit der LRS Diagnostik würde ich aber auch (gemeinsam mit der Lehrerin) nach einem Kompromiss suchen.

    Mondschein,
    meine Freundin hat ihrem Sohn auch sehr lange vorgelesen (z.b. alle Harry Potter und die Kinder des Olymps Reihe). Es hat ihr selbst viel Spaß gemacht, weil sie sehr gerne liest, und Jugendbücher ja auch für Erwachsene ganz nett sein können. Ihrem Sohn hat es auch gefallen und sie haben die gemeinsame Zeit sehr genossen.


    Natürlich ist es für Jaluplupias Sohn auch wichtig beim Leseverstehen und Lesekompetenz weiterzukommen.
    Aber wenn seine Lesekompetenz stark abweicht davon inwieweit er Texte verstehen kann, dann sind Textverstehen und Lesekompetenz eben 2 Kompetenzen die man getrennt betrachten und fördern kann.
    So dass die Lesekompetenz dem Spaß an Geschichten und Texten nicht im Weg steht.


    lg, karlchen

    Ich würde versuchen, einen Kompromiss zu machen. 3-4 Hörbücher zusammenfassen und 1-2 selbst lesen, bzw. mit Erwachsenenhilfe. 5 ist schon viel.

    Ich finde auch wichtig, dass er sich inhaltlich mit anspruchsvolleren Inhalten auseinandersetzen kann, wenn er schwierigere Texte vorgelesen gut versteht. Sonst hindert ihn die Leseschwäche daran über komplexere Texte nachzudenken.
    Wenn er dann nur Bücher als "Kokosnuss" lesen würde, nur weil das der Stand seiner Lesetechnik wäre, würde es ihn weit darüber hinaus bremsen. Also ich finde es gerade wichtig, dass er auch mit Texten arbeitet (und wenn es nicht anders geht eben auditiv) die er beim Lesen nicht gut erfassen würde, aber beim Hören eben dann doch schon...
    Sonst ist es so ähnlich, wie wenn man ein Kind nur Buchstaben üben lassen würde, weil seine Feinmotorik so schlecht ist, obwohl es mit schlechtem Schriftbild schon ganze Sätze schreiben könnte....
    (mhm..ist jetzt nicht so perfekt ausgedrückt, versteht jemand was ich meine?)
    lg, karlchen

    ...nun ja....Drache Kokosnuss wird er in der 5. wohl eher nicht vorstellen wollen...
    Eventuell könnte er einen Teil der Bücher als Hörbuch anhören wenn ihm das leichter fällt?
    Oder Du liest ihm einen Teil vor, wenn das zeitlich möglich ist?
    lg,
    karlchen

    Ich würde wirklich bei der Schule morgen früh nachfragen. Das wird wirklich sehr unterschiedlich gehandhabt. Hier bei uns (BW) benötigt man ab dem 4. Tag ein Attest des Arztes. Vorher reicht eine schriftliche Entschuldigung durch die Eltern.
    lg, karlchen

    Hallo yummymummy,


    ich würde vermutlich verschiedene Ansätze kombinieren:
    -Aufgabentypen rechnen die in der Arbeit drankommen, aber mit anderen Zahlen;
    -Versuchen zu verstehen wo das Problem liegt: An dem Verständnis für den Aufgabentyp? An der mangelnden Übung mit Zahlen usw.
    -Einfachere Aufgaben rechnen/üben damit sie sieht dass Mathe kein Buch mit sieben Siegeln ist und Übung reinkommt
    -Frühzeitig eine/n nette/n Nachhilfelehrer engagieren, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist und Mathe mit nette/m! Nachhilfelehrer vielleicht auch mehr Spaß macht als mit der Mutter
    -Immer mal wieder Kopfrechnen üben zwischendurch z.b. bei kurzen Autofahrten etc.
    -Selbst mitmachen, zb. könnte sich Deine Tochter Aufgaben für Dich ausdenken...


    Ach ja: Referendare sind nicht per se schlechtere Lehrer nur weil sie in der Ausbildung sind!!!.....Ich vermute mit der Bemerkung dass sie mit ach und krach das Abitur geschafft hat wollte die Lehrerin den Kindern vermitteln - hey, seht ich hatte auch Probleme, aber auch aus mir ist noch etwas geworden, macht Euch nicht verrückt (auch wenn ich die Message jetzt nicht sooo gelungen finde, war sie vermutlich ganz nett gemeint)


    lg, karlchen

    Wir sind in einen Nachbarstadtteil gezogen, als unsere Große in die 3. Klasse kam. Aber da diese Klasse und Grundschule absolut super waren, haben wir einen Antrag auf Schulbezirkswechsel gestellt und sie konnte bis zum Ende der Grundschule in ihrer alten Klasse bleiben. Das war aber vorher auch mit der Direktorin abgesprochen.
    Allerdings war der Fahrweg nicht weit dahin. Für unsere Große war es bestimmt die richtige Entscheidung, einfach weil sie sich dort so wohl gefühlt hat...
    lg, karlchen

    Hallo MMC,


    wurden denn in der Schule Deines Sohnes Rechtschreibregeln und Strategien systematisch erklärt/eingeführt?
    Meine Töchter haben Rechtschreibung durch ein Mischkonzept von Schreiben durch Hören kombiniert mit Regeln/Strategien gelernt.
    Hat Dein Sohn auch Regeln/Strategien kennengelernt und kann sie nicht so richtig anwenden, oder wurde Rechtschreibung anders vermittelt?
    lg, karlchen


    edit: Meine große Tochter (6.Klasse) erschließt sich neue Wörter immer noch über das in der Grundschule erklärte Regelwerk. Ihr hat es sehr geholfen das "System" zu verstehen, das passt aber auch bei ihr vom Typ her.

    -Wehmut,
    -die Erkenntnis, dass die Kinder immer älter werden und die Zeit unwiederbringlich vorbei ist.
    -Ein weiterer Schritt der Abnabelung - der Abschied auf Zeit wird wahrgenommen
    -Stolz darauf dass sie schon sooo groß sind
    -Rührung darüber dass ihnen noch so viel Welt offen steht.
    ......
    usw..


    - ich muss auch immer ganz arg heulen - immer - schon immer -
    lg, karlchen


    Hallo lunita,
    was wäre denn aus deiner Sicht genau eine kritische Situation in einem Schwimmbad in der ein sicher schwimmender 9 jähriger Grundschüler anders reagieren würde als ein Erwachsener?
    lg, karlchen

    Das wirst Du schon begleiten müssen, denke ich.


    Wenn Durchlesen nicht reicht, dann halt Stichpunkte rausschreiben und anhand derer Dir erzählen, was Thema ist. Das wäre für mich so ein erster Schritt.
    Bei Vokabeln: einfach öfter abschreiben. Oder erst selbst das Wissen testen und dann die vermehrt schreiben, die er nicht konnte. Oder ein Karteikastensystem mit mehreren Fächern.


    Du kannst bestimmt Bücher darüber lesen, aber ob das Deinem Kind hilft? Wenn einmal Hefter durchlesen nicht reicht, dann war es einfach zu wenig Engagement, würde ich sagen #weissnicht


    Also einmal Hefter durchlesen und dann "Können" scheint mir bei den meisten Kinder etwas viel verlangt.


    Was hilft (meiner persönlichen Erfahrung nach):
    Eine Mindmap erstellen mit den Themen die überhaupt zu lernen sind.
    Anhand der Mindmaps dokumentieren was noch gelernt werden muss und was man schon kann.
    Vokabel lernen mit so einem Vokabelkasten System- sehr regelmässig (zb. an 5 Wochentagen) - je nachdem 10-20 Minuten
    Aktive Übersetzungsübungen von Deutsch in die Fremdsprache. (Wer von Deutsch in die Fremdsprache übersetzten kann, kanns auch umgekehrt)
    Zusätzliche Übungsbücher die zum Schulbuch passen. (Aktiv Aufgaben bearbeiten!), beim Lehrer fragen, oder auf der Onlineseite des Schulbuchverlags recherchieren.
    Meines Erachtens hilft es wenig bis gar nichts, wenn man den Stoff einfach nur durchliest.
    Wichtig ist ein aktives Üben, dh. ein aktives Wiedergeben des Stoffs. (aktives Aufschreiben oder Erzählen)
    Wenn du die Zeit hast könntest Du dabei natürlich auch helfen, z.b. mit Abfragen.
    Vor Arbeiten rechtzeitig mit Lernen anfangen - täglich eine kleine Menge - direkt am gleichen Tag abfragen, am nächsten Tag wiederholen
    (Auf der Mindmap abhaken was man erledigt hat)


    ..etc.
    letztendlich ist "lernen" eine Frage der Selbstdisziplin und der Konzentration. (bei meiner Tochter hapert oft noch an der nötigen Selbstdisziplin oder der Erkenntnis, dass sie früh genug anfangen muss...
    lg, karlchen

    Hallo kristallblau,
    ich hatte auch ein vergleichbares "Wäscheproblem" d.h. die Wäsche hat immer schnell wieder gemüffelt.
    Seit ich zwischendurch häufig mit Vollwaschmittel anstellen von Chlorwaschmittel wasche, ist das kein Problem mehr.
    Die Bleiche die im Vollwaschmittel ist, scheint auch bei 40 Grad die Bakterien einfach stark zu reduzieren....
    lg, karlchen