Beiträge von Marie

    Der Sohn fiebert auf seine Party hin, wir feiern seinen 4. Geburtstag nach, der aufgrund COVID-19 sehr klein ausfiel.


    Er fragte zum 325. Mal nach, wann die Party wäre. Ich: „nächsten Samstag“


    Er: „Juchhu - nur noch 6 mal Blödsinn machen, dann ist meine Party“


    Die mittlere: „andere würden sagen, noch 6 mal schlafen...“


    Der Sohn: „genau, andere!

    Du wirst eingeordnet in eine Tarifgruppe. Es gibt Tabellen online, alle wie viel Jahre man eine Erfahrungsstufe höher eingruppiert wird. Dafür können Zeiten aus vorherigen Tätigkeiten angerechnet werden. In der Regel gibt es TVÖD Weihnachtsgeld. Du hast weder mehr noch weniger Abzüge als in der freien Wirtschaft, manchmal jedoch Vergünstigungen bei Versicherungen. Beamte haben ein niedrigeres Brutto, weil sie weniger Abzüge haben.

    Mein Dreijähriger macht wieder halsbrecherische Stunts. Ich weise ihn auf die Verletzungsgefahr hin und bitte ihn, vom Fensterbrett aus keinen Salto aufs Bett zu machen. (Und nein: kurze klare Ansage bringt nichts. Er macht dann einfach heimlich weiter...)


    „Aber Mama, ich weiß, was ich tue“

    • „Und ich bin schon ein bisschen älter und habe mehr Erfahrung. Ich kann Gefahren besser einschätzen. Und deshalb möchte ich nicht, dass Du kopfüber vom Fensterbrett springst. Wenn Du auf den Kopf landest, kannst Du Dir wirklich weh tun.“

    „Ok, Mama. Du hast recht. Du kannst besser nachdenken und weißt mehr. Und ich kann besser turnen. Machen wir einen Deal. Jeder macht das, was er besser kann und lässt den anderen damit in Ruhe. Du lässt mich in Ruhe turnen und mischst Dich nicht ein. Und ich lasse Dich in Ruhe denken und Deine Sorgen haben und mische mich nicht ein.“

    Mit 3???? #eek Wow, diese Argumentation ist schon erstaunlich. Erleichtert sicher vieles, aber rhetorisch unterliegt da jeder ERwachsene in spätestens zwei Jahren. Das ist ja schon richtig weit gedacht.

    Ich unterliege jetzt schon #angst

    Mein Dreijähriger macht wieder halsbrecherische Stunts. Ich weise ihn auf die Verletzungsgefahr hin und bitte ihn, vom Fensterbrett aus keinen Salto aufs Bett zu machen. (Und nein: kurze klare Ansage bringt nichts. Er macht dann einfach heimlich weiter...)


    „Aber Mama, ich weiß, was ich tue“

    • „Und ich bin schon ein bisschen älter und habe mehr Erfahrung. Ich kann Gefahren besser einschätzen. Und deshalb möchte ich nicht, dass Du kopfüber vom Fensterbrett springst. Wenn Du auf den Kopf landest, kannst Du Dir wirklich weh tun.“

    „Ok, Mama. Du hast recht. Du kannst besser nachdenken und weißt mehr. Und ich kann besser turnen. Machen wir einen Deal. Jeder macht das, was er besser kann und lässt den anderen damit in Ruhe. Du lässt mich in Ruhe turnen und mischst Dich nicht ein. Und ich lasse Dich in Ruhe denken und Deine Sorgen haben und mische mich nicht ein.“

    Mein Dreijähriger kommt sehr betrübt nach Hause, weil sein Freund David ihn schon wieder nicht besuchen kann.

    " Seine Nüsse sind geschmolzen. " #confused#confused#confused


    Meine Mittlere wusste zum Glück sofort, was passiert ist. Ich nicht...

    Trin genau das macht mich auch so wahnsinnig wütend, die Einzeltäteraussage! So wie im Fall Lübcke? So wie die NSU?!? Warum wollen wir nicht sehen???


    VivaLaVida : Wie schön, dass Du wieder da bist! Auf Dich hatte ich gehofft! Mich hat sehr beeindruckt, was Du damals recherchiert und zusammen gestellt hast.

    Die Hallenser Synagoge hatte keinen Polizeischutz. Nicht einmal einen Sicherheitsdienst.

    Ein Ehrenamtlicher hat die ÜberwachungsKameras beaufsichtigt, mehr nicht. An Yom Kippur, dem Tag der Stille


    Nicht vorstellbar, was passiert wäre ohne wenigstens diesen baulichen Schutz.


    Es ist eine Schande, was in Deutschland passiert.


    Rechte Hetzer, Populisten überschreiten mit Worten immer mehr Grenzen, machen Rassismus und Antisemitismus salonfähig. Und geben damit Taten Raum.


    Ich bin fassungslos. Und in Gedanken bei den Angehörigen. Ebenso wie den Mitgliedern der Gemeinde. Sie hören die Detonationen. Vor ihren Türen liegt ein Toter. Und sie wissen, dass sie gemeint waren (und sind!!!).

    Es gibt verschiedene Berichte, wonach ein Täter versucht habe, im die Synagoge einzudringen. Ein Segen, dass ihm das nicht gelungen ist. Heute an Jom Kippur sollen 70-80 Menschen da sein. Nicht auszudenken, was passiert wäre...


    Nicht ohne Grund sind Synagogen so gut

    geschützt. Auch auf den jüdischen Friedhof sollen Handgranaten geworfen worden sein.


    So zynisch und feige, an einem Tag, wo die meisten Juden noch nicht einmal ein Handy nutzen, dh auch Informationen viel schlechter verbreitet werden können.


    Ich bin zutiefst erschüttert, mit ist ganz schlecht...



    Mein Mitgefühl den Angehörigen und allen, die gerade so im Angst leben müssen

    und gestern nach der Kita:


    Er äußert seinen Unmut über den täglichen Kindergartenbesuch und will lieber zur Schule.

    Auf meine Frage hin, was ihn da gerade so ungern hingehen ließe, klagte er : "Der Jakob Hupfer ist im Urlaub und der ist mein bester Freund. Und außerdem schauen mich die Mathilda Braun und die Mathilda Stangenberg immer so blöd an."

    Ich : "warum schauen Sie Dich blöd an?"

    Mo :"Weil sie böse Gedanken im ihrem Kopf haben"

    Ich : "Warum sollten sie böse Gedanken in ihrem Kopf haben? Könnte es sein, dass Du sie geärgert hast?"

    Er voller Überzeugung :"Nicht mehr als unbedingt notwendig"

    in den Moment, als die Kaffeemaschine losbrüllt um den Kaffee zu mahlen, ruft der Kuckuck zum siebten Mal und verschwindet in der Uhr. Diese Simultanität war wirklich lustig. Mein Jüngster (seit dem Sommer 3) mit einer Mischung aus Besorgnis und Vorwurf /

    "oh Mama, jetzt hast Du denn Kuckuck verschreckt!"

    Ich :"ich glaube nicht"

    Er : "Doch, ich glaube, er ist ein bisschen ängstlich"

    Ich : "ängstlich oder einfach fertig?"

    Er (mit todernster Stimme)! :"völlig fertig - mit den Nerven!"

    Oh nein. Das erinnert mich an Susanne Preusker. :-(

    Ja. Wie furchtbar. Sogar diese Aussage ist meine ich ähnlich #crying

    genau das meine ich.

    Und ich weiß von noch einem recht ähnlichen Fall.

    Für die Frau ist nichts ruhig oder im Griff. Sie befindet sich in den Händen eines gefährlichen Sexualstraftäters weiß aufgrund ihrer Position um die Psychopathologie des Täters. Umsonst ist man nicht langjährig verurteilt. Zu verlieren hat der Mensch wohl nicht viel...


    Susanne Preusker konnte mit dieser Last nicht leben.


    Ich bete dafür, dass sie aus dieser Situation befreit werden kann. Aber wenn ich mir vorstelle, dass sie im Nachhinein liest, man hätte alles im Griff, die Lage sei ruhig. Und sie gleichzeitig weiß, dass sie zum selben Zeitpunkt vielleicht vergewaltigt wurde und um ihr Leben bangte...


    Das finde ich sehr wohl zynisch.