Beiträge von patrick*star

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    braunkohleverstromung war wegen des unfassbar miesen heizwerts von braunkohle schon umstritten bzw. als überholt bekannt, als ich vor über 20 jahren in einer auf die gaswirtschaft spezialisierten pr-agentur gearbeitet habe.


    ohne zwang werden technische innovationen, die erst mal margen drücken, nicht umgesetzt.


    aber ok, die grünen haben bei mir noch aus einer reihe von weiteren gründen lifetime verschissen. ganz sicher nie nie wieder.


    lg patrick

    ich werde am 12. leider am kiefer operiert und werde dann noch nicht können. ansonsten würde ich es machen. es macht mich rasend, hier die lokalnachrichten zu hören, wie sich die polizei auf den "einsatz" vorbereitet und wie hundertschaften aus dem ganzen bundesgebiet zusammengezogen werden. diese braunkohlescheiße ist so himmelschreiend.


    danke an alle, die hingehen!


    lg patrick


    nicht alles natürlich. aber es gibt soooo oft partnerangebote. ich hatte schon "beziehungen" mit so vielen freundinnen, weil wir als partnerinnen einen billigeren tarif in thermen oder in der oper oder sonstwo bekommen haben. im hotel, in dem ich nächste woche bin, kostet das zimmer die nacht 119 euro für mich. ein doppelzimmer für 2 würde 140 euro kosten. da ist jeweils frühstück inkludiert, also von den 140 essen auch 2 leute. und wenn man mich jetzt als frau dabei hat, ist das schon ein faktor beim frühstück.


    "für nett" würde ich auch nicht mit der bahn fahren, weil das einfach so ein herber stress ist, das würde den zweck konterkarieren.



    ich für mich persönlich genieße auch einfach die gemeinschaft in einer beziehung so, dass ich, um einen glücklichen moment zu verleben, gar nicht mehr viel anderes brauche. wenn ich aber halt wie üblich allein bin und es mal nett haben will, reicht mir dafür "spazierengehen und hinterher tee kochen" nicht im ansatz aus (womit ich mit einem geliebten menschen an der seite vollends glücklich wäre). da will ich dann "shoppen gehen und hinterher im café einen luxuriösen superchailatte für 5 euro trinken plus ein monster-leckerchen essen", so meinte ich das auch. the best things in life are free - aber wenn man da nicht drankommen kann - the next best things aren't.


    lg patrick

    Sobald man sich in einem Bereich der finanziellen Sicherheit bewegt, in dem die berühmte kaputte Waschmaschine, die Klassenfahrt oder drei Paar Winterschuhe keine Schlaflosigkeit bedeuten, ist wohl bei den meisten Menschen alles gut.

    Ich ergänze um das Wörtchen "finanziell" alles gut.

    Es gibt einen Haufen Sorgen, auf die die Finanzen überhaupt keinen Einfluss haben, nicht den geringsten. Und es gibt natürlich auch jede Menge Sorgen, die man nicht hätte, hätte man weniger Geld.


    ja, wobei ich tatsächlich feststelle, dass es mir auch in bereichen, die ich nicht "regeln" kann mit finanziellen lösungen, besser geht mit mehr geld denn mit weniger.


    gesundheit, fitness: gute implantate kosten geld. wenn ich krank und eingeschränkt bin, kann ich ggf. menschen bezahlen, mir zu helfen. hilfsmittel kosten auch, und das, was die kasse zahlt, ist meistens nicht prall.


    liebe: geld hilft da auch nicht auf den ersten blick. aber parship etc. kosten geld, dates auch. wenn ich absolut erfolglos bin und alleine in den urlaub fahren muss, brauche ich VIEL mehr geld, um es nett zu haben, als wenn ich zu zweit fahren würde. freizeitgestaltung ist einfach zu zweit: man gebe mir eine küche, netflix und ein bett. alleine wird das langweilig. alles, was man zu zweit unternimmt, kostet weniger als wenn man alleine zahlt.


    es gibt also auch bei solchen themen eine korrelation zwischen geld und gutem leben (ich würde noch nicht von zufriedenheit oder glück sprechen, weil es damit ja auch einfach potenziell nicht weit her sein kann, wenn man total traurig und fertig und allein oder krank ist).


    lg patrick

    ich finde halt, man lädt "geld oder nicht geld" mit der fragestellung eine große verantwortung auf. und wie das dann so oft passiert: das kind wird mit dem bade ausgeschüttet und nach dem motto "wenn etwas EINE sache nicht kann, taugt es grundsätzlich nichts" wird verallgemeinert "geld macht nicht glücklich". das führt dann dazu, dass kurzhalten und ungerechtigkeiten weniger angeprangert werden können, da alles auf einen zurückgeworfen werden kann: die ursache deiner unzufriedenheit liegt IN DIR und dass du ein leistungsstarkes handy willst ist dein luxusanspruch oder so.


    daher finde ich, man muss mit diesen erörterungen vorsichtig umgehen. dass geld ALLEIN nicht glücklich machen kann und dass mehr geld auch mehr probleme bedeuten kann etc., das sind ja binsenweisheiten.


    was jedoch nicht oft genug betont werden kann, ist, dass man eine gewisse menge braucht und eine gewisse teilhabe braucht, um mitschwimmen zu können und dass diese basics sich über essen, wohnen, kleidung hinaus erstrecken.


    lg patrick

    Dieses gewünschte immaterielle Glücklichsein in einer überaus materiellen, neoliberalen Leistungsgesellschaft, hat etwas grotesk Lachhaftes.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



    es ist absolut gefährlich, sich diesen stiefel anzuziehen. ebenso das programm mit der ständigen autarkie in allen belangen. das dient alles dazu, menschen in der neoliberalen leistungsgesellschaft ruhig, separiert und verfügbar zu halten.


    lg patrick

    Der Wert ist meines Erachtens nicht richtig. 2.200 Euro haben für einen Single eine völlig andere Bedeutung, als 4.400 für ein Paar. Miete verdoppelt sich ja meistens nicht, sondern wird geteilt. Ebenso wie viele andere Anschaffungen, Lebensmittel werden in anderen Gebinden gekauft, oder weniger weggeworfen, weil eben Zwei daran futtern.

    Abgesehen davon sind 2.200 Euro momentan nicht wirklich der Brüller, wenn davon ALLES finanziert werden muss. Also auch Reparaturen, Versicherungen, Abo, Verträge, Rücklage, Kleidung, Urlaub. Ich möchte nicht dekadent klingen, aber damit sind keine Riesensprünge zu machen.



    volle zustimmung! es ist ja das gleiche wie bei der wohnraumfrage. zu zweit sind 70 m² okay, aber alleine 35 empfinde ich als pferch.


    außerdem = selbst wenn man nur den wirtschaftlichen aspekt betrachtet, spielen da ja auch noch andere faktoren mit rein, zum beispiel die verlässlichkeit, mit der das geld reinkommt. und die frage, ob ansonsten welches da wäre, weil man z.b. mit der frau gemeinsam wirtschaftet und daher die basics abgedeckt wären.


    selbstverständlich ist glück engstens verbunden mit geld und niemand muss sich defizitär fühlen, weil unglücklich ohne geld oder mit zu wenig geld oder mit nicht verlässlich verfügbarem geld. in unserer gesellschaft kostet teilhabe einfach. das geht weit über die basics von essen und wohnen und kleidung hinaus. ja: wer wirklich wenig finanziell braucht, ist absolut im vorteil. aber das als anforderung zu formulieren, würde ich nicht gelten lassen.


    wenn nun aber alles da ist, was geld kaufen kann, dann ist trotzdem sehr viel noch nicht abgedeckt:

    - gesundheit

    - anerkennung

    - sinn und platz im leben

    - soziales netzwerk/familie

    - liebe, zuwendung, nähe


    ich würde sagen, ohne die o.g. faktoren ist es auch arsch mit glücklichsein. oder differenzieren: punktuell glücklich geht schon, weil z.b. grad mal in einem feld richtig die sonne scheint. aber langfristig zufrieden ist dann schwieriger, da muss schon alles mindestens "einigermaßen" laufen.


    lg patrick

    sehr gut, da halte ich die augen offen. die strumpfhosen liebe ich total

    Ich wollte kurz berichten bezüglich des Kettensägenkurses für Frauen bei der Landwirtschaftskammer Niedersachen:

    Als ich ein paar Tage vorher nochmal in die Kurs-Infos gekuckt hab, fiel mir auf, dass da als Kursleiter ein Mann genannt wurde. Auf Nachfrage wurde mir bestätigt, dass der Kurs, der sich ausschließlich an Frauen richtet, ernsthaft von einem Mann geleitet werden sollte. Darauf hatte ich in dem Setting keine Lust und hab mich dann wieder abgemeldet.

    Ehrlich gesagt verstehe ich das nur halb. Es mag sein, dass es auch eine Frau gegeben hätte, die den Kurs genauso gut hätte machen können, und dass es sexistische Gründe hat, warum statt ihr ein Mann den Kurs leitet. Es kann auch sein, dass der Mann einem dann mit blöden Sprüchen auf die Eier geht. Muss aber beides nichtt sein und dann hast du die Gelegenheit verpasst, was cooles zu lernen.


    Wenn ich nur von Frauen lernen wollen würde, hätte ich sehr viel weniger Wissen und Fertigkeiten.

    sehe ich auch so. in der nächsten generation gibt es dann mehr frauen, die solche kurse auch kurzfristig und unkompliziert selbst leiten können.

    lg patrick

    mein sohn war in einer katholischen schule und es war nicht verpflichtend. einmal hat er bei der aufführung den bettler gespielt, da natürlich schon. aber die rolle hätte er auch ablehnen können. es ist nicht innerhalb der schulzeit und die kinder mussten ja auch immer begleitet werden.


    lg patrick