Beiträge von safira

    Danke!
    Ich hoffe, wir haben dann unser Pensum an Katastrophen abgearbeitet. Es reicht irgendwie.
    So eine kleine Maus. Es ist so schlimm, wenn sie so weinen müssen wegen Interventionen, man kann aber nix machen :(
    Und ihr tut der Rücken so weh, da wo die Punktion gemacht wurde


    mit Tapatalk

    Hallo ihr Lieben,
    Ich werde nun doch gerade etwas hysterisch und hätte gerne von euch etwas Beruhigung.
    Unsere gerade Zweijährige ist im Krankenhaus mit einer einseitigen Gesichtsnerv Lähmung. Lumbalpunktion hat sie heute nach viel Quälen bei der Blutabnahme und Zugang legen hinter sich gebracht. Es ist eine Entzündung im Gehirn, die wohl diese Ausfälle verursacht.
    Laut Chefarzt zu 90% durch Borreliose. Aber diese Ergebnisse stehen noch aus. Sie bekommt ab heute AB (Cefotaxim) iv und soll 14 Tage stationär bleiben.
    Falls wir einen Arzt finden, der das zu hause begleitet, könnten wir heim. Mir wäre das sehr recht. Ich bin in der 31. Woche mit dem 5. Kind schwanger und war selbst gerade erst stationär wegen vorzeitiger Wehen


    Hat jemand mit so was Erfahrung?? Wird das wieder gut? ? Ich mag nicht googlen...

    Ach je. Ja dass das Kind nicht mehr atmet, kann wohl dazu gehören.


    Ich wollte nur nochmal darauf hingewiesen haben, dass man Epilepsie ausschließen und es ärztlich abklären sollte. Aber das macht ihr ja eh.


    Ich erinnere mich da auch nur vage dran. Gut ist wohl so wie du dann ja auch reagiert hast. So wenig wie möglich und so viel wie nötig reagieren.


    Oh man ihr tut mir echt leid :( . Hoffentlich ist das bald überstanden und die Anfälle werden weniger :(


    Unser 4 Jähriger hatte den Nachtschreck. Da atmet das Kind ja zum Glück normal weiter, ist aber irgendwie nicht zu beruhigen. Das finde ich auch schon kaum zum Aushalten. Mit aussetzendem Atem muß es ja für euch Eltern ganz arg schlimm sein :(

    Impfstatus überprüfen finde ich sehr sinnvoll. Auf einen regelmäßigen Zyklus achten wäre mir eher egal. Aber ich glaube nach Pilleneinnahme würde ich auch erst mal eine Vitaminmischung nehmen, weil man (laut meiner Apotheker-Schwiegermutter ;) ) mit Pille eher zu Mangel neigt.

    Bei mir war es nie ein Problem für saß Krankenhaus. Hatte beim ersten wegen BEL einen KS und bisher noch 3 Kinder völlig unproblematisch spontan entbunden.
    Nun bin ich mit dem 5. Kind schwanger, habe leichten Gestationsdiabetes mit aber absolut top Werten im Alltag und ein bisschen Übergewicht und es wird sicher auch dieses Mal eine Spontangeburt. Da es sehr schnell ging bei Nr. 4 stellen wir uns auf eine eventuelle Hausgeburt ein. Letztes mal hatte ich recht lang leichte Wehen alle 15 Minuten und dann zack - kamen die "richtigen" und dann war die Kleine auch schon da.


    Ich habe jetzt wieder in einem Buch gelesen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Uterusruptur nach KS mit jeder Spontangeburt sinkt. Und es ist eh ein recht seltenes Ereignis mit einer Prävalenz unter 1%


    Wichtig finde ich halt: eine möglichst natürliche Geburt, um die Narbe nicht zu belasten und genaues Hinspüren auf z.b. stechende Schmerzen zwischen den Wehen und Hertonkontrolle des Babys
    Sitz der Plazenta würde ich noch wissen wollen wegen Verletzungen und Lösungsproblemen.
    Meine saß zum Glück immer hinten und damit weit von der Narbe weg

    Ups das Edit hat sich mit deinem Beitrag überschnitten


    Ja tackern geht gut, halt nur auf der Rückseite und du brauchst einen Widerstand, also die MDF Platten. Die sind nur 3mm dick und damit nicht so schwer. Man muss aber trotzdem mit dem Gewicht aufpassen, damit man nicht überladen hat

    boa Hamma :) Kann man die Bezüge bei Dir in Auftrag geben ? :D


    @sorgenlos, die sind eigentlich nur getackert ;) . Nähen war mir zu anstrengend. Ich hab günstig eine große Matratze gekauft, mein Mann hat sie mit dem elektrischen Küchenmesser zerschnitten, im Obi hab ich für insgesamt 15 Euro ganz dünne MDF Platten für die Unterseite zuschneiden lassen und dann hab ich die geschnittenen Stoffstücke aus Polsterstoff (günstig über ebay ) einfach drauf getackert.



    Hier noch das Kinderzimmer mit Stockbett. Dazwischen kommt abends noch ein Lattenrost mit matratze fürs Kleinkind :)

    Oh Wow, ein echtes Prachtstück :D


    Naja und für den BeBo ist es ja auch gar nicht schlecht, wenn man erst mal viel liegt nach der Geburt :)

    Danke :)


    Frau mahlzahn gut, dass dir wenigstens eine starke Blutung erspart blieb!
    Ich finde es reicht ja schon, dass man nach einer anstrengend Geburt dann noch im OP landet :(



    Ich finde es halt auch sehr beruhigend, dass es im Nofall einige Maßnahmen gibt, Blutungen zu stillen oder eben zur Not die Plazenta manuell zu lösen. Auch zu hause. Und man ist schon recht schnell im Krankenhaus, wenn es sein muss.


    Seit dem wir bei der Geburt des vierten Kindes ja quasi eine Alleingeburt im Krankenhaus hatten ;) , möchte ich halt auch auf alles ein bisschen vorbereitet sein. Mein Mann wird auch instruiert, damit er mit ein Auge drauf hat, falls wieder keiner da ist bei der Geburt und ich nur Augen für das Baby habe. Er trägt es mit Fassung ;)

    Ich find es auch sehr spannend und finde dafür, dass es für die Mutter die kritischste Phase unter der Geburt ist, kann man recht wenig darüber lesen in "normalen" Büchern zum Thema Geburt.


    Wie groß war Madame denn?


    Von meine Kinder hatten zwei auch um die 4kg, das ist ja auch nicht so zart...


    @Ludowica ich hoffe, ich konnte das halbwegs beantworten :)

    Nochmal zur Begriffsklärung:
    Wie ich das aus dem Alleingeburtsbuch von S. Schmid verstanden habe, ist eine atonische Blutung eine Blutung, bei der sich die Gebärmutter nicht zusammenzieht. Somit bleibt die Wunde, an der vorher die Plazenta saß recht groß und es kann weiter bluten. Wichtig ist dann, die Gebärmutter zum Zusammenziehen zu bringen (durch Oxytocin oder durch Komprimieren mit der Hand, oder durch Kälte. Dann gibt es wohl noch hilfreiche Kräuter, oder wohl auch Plazenta Essen, was für mich aber nicht in Frage kommt... obwohl ich das vor dem Verbluten wohl auch tun würde ;) )
    Lebensgefährlich ist wohl definitiv eine starke Blutung bei nichtgelöster Plazenta. Hier muss die Plazenta dann zur Not manuell gelöst werden, aber dieser Fall sei sehr selten.
    Gefährlich seien vor allem kontinuierliche, eher schwache Blutungen. Man soll gut auf die Gerinnung des Blutes achten (wenn es glibschig wird, sind Gerinnungsfaktoren da. Versickert es in der Unterlage, sind wohl zu wenig davon da)


    Starke Blutung: ab 500ml sei die Blutung "stärker", ab1l etwa sei ein Blutverlust behandlungsbedürftig. Die Menge könne man z.b. abschätzen, indem man das Gewicht der Unterlage ermittelt und mit dem Leergewicht vergleicht.


    Wie wäre es mit dem Kompromiss, dass du das Oxytocin zunächst nur in Form von Nasenspray bekommst?


    Ich glaub das wird mein bevorzugter Weg sein.
    Ich habe ja gerade das entsprechende Kapitel im Buch "Alleingeburt" von S. Schmid gelesen und sie zitiert einige Studien zur Gestaltung der Nachgeburtsphase. Üblich sei in den meisten KH eine aktive Gestaltung der Nachgeburtsphase mit dem oben genannten Credé Griff und Oxytocin Gabe. Laut Aflaifel (2012) sei wohl nur die Oxytocin Gabe nachgewiesener Maßen blutungsreduzierend. Laut Hildebrandt (2008) sei aber eine prophylaktische Gabe nicht wissenschaftlich belegt wirksam (alles zitiert aus "Alleingeburt").


    Und dann noch zu dem von mir vermuteten Punkt zur Sensitivität gegenüber Oxytocin: wenn die Mutter während der Geburt bereits synthetisches Oxytocin verabreicht bekam, sind davon in der Nachgeburtsphase höhere Dosen davon nötig. Ich denke das liegt an der Zellsensitivität für Oxytocin, weil die Zellen sich an die Hormonmenge adaptieren.


    Ich bin gerade soooo dankbar um dieses Buch. Ich habe jetzt schon so viele Laienbücher zu den Thema durchforsten und bisher nix dazu gefunden und hier steht echt zu jeder meiner Fragen was drin.


    Mein Fazit:
    Ich werde ein Oxytocin Spray besorgen (über Hebamme oder Internet), aber sonstige prophylaktische Eingriffe erst ablehnen. Solange es nicht stark blutet, möchte ich Zeit für die Plazentageburt und werde In-eine-Flasche Pusten, Stillen, auf Toilette gehen, hocken und selbst leichten Druck auf die Gebärmutter erst mal alles selbst versuchen.
    Bei einer Blutung nach Lösung weiß ich, dass das erst mal okay ist und man mit Druck und Komprimieren etwas dagegen tun kann und spätestens dann auch Oxytocin angebracht ist, wenn die Gebärmutter weich und teigig ist. Zusätzlich dann noch Gefrorenes drauf. So. Jetzt fühl ich mich echt besser :)


    Bleibt nur die Frage, ob die Hebamme das mit trägt. Die war heute bei der Vorsorge sehr übermüdet von einer Geburt gestern und mochte sich nicht über Geburt unterhalten. Mh.

    Also laut Hebi war mein Blutverlust bei der letzten Geburt nicht gefährlich und der HB war etwas über 10. Also eigentlich echt kein Drama.
    Daher hätte ich es dieses Mal gern ohne Tropf versucht. Mh.
    Gefühlt habe ich aber schon recht viel Blut verloren und war tagelang auch sehr platt nach der Geburt.