Beiträge von Dorilys

    NEID!!!


    Hier (Niederrhein) hat es zwar am Samstag etwas geregnet (da war auch nur 28° C), aber es reicht bei weitem nicht. Seit Ende April hat es fast nicht geregnet, alles ist pulvertrocken, die Wiesen sehen aus wie die afrikanische Savanne. Der Grundwasserspiegel liegt momentan ca 2,5m bis 3 m tiefer als normal. In der näheren Umgebung gibt es fast täglich Feldbrände, gestern brannten kurz hinter der niederländischen Grenze 150 Hektar Naturschutzgebiet. Die Wälder dürfen nur noch auf befestigten Wegen betreten werden. Viele Viehbauern müssen Heu zufüttern, da das Gras auf der Weide nicht reicht - oft reicht das eigene Heu schon nicht mehr und muss zugekauft werden - auch konnte bisher deutlich weniger Gras (fürs Heu) geschnitten werden. Bei Weizen und Roggen gab es Noternten, Gerstenernte war gut (Also fürs Bier ist gesorgt, Prost). Bei uns im Garten ist viel Gemüse vertrocknet, da unsere Grundwasserpumpe defekt ist - ich hoffe, sie ist bald aus der Werkstatt zurück. Unser neues Schwimmbecken ist dadurch natürlich auch noch leer. Unser 6 m x 6 m Gartenteich ist ausgetrocknet.


    Ich bin froh, dass es bis zum Freibad nicht weit ist - unsere ganze Familie ist jetzt jeden Abend für zwei Stunden im Freibad - glücklicherweise wird es ab 18 Uhr deutlich leerer - soviel bin ich schon ewig nicht mehr geschwommen!.


    Jetzt um 23 Uhr haben wir noch 29° C.


    Ich freue mich auf den Winter - ich will Schnee!

    Hier war die MoFi super zu sehen - aber überall im Dorf und umds Dorf herum wurde gefeiert!


    Als es noch nicht ganz dunkel war, war der tiefstehende verdeckte Mond nur als schwacher roter Kreis am noch blauen Himmel zu sehen, aber je dunkler es wurde, desto besser die Sicht. Der Mars war sehr deutlich zu erkennen, auch die ISS haben wir gesehen. Bis Mitternacht haben wir dann mit den Nachbarn noch draussen gestanden - es war richtig schön.

    Hier ist es noch 24° C - es soll aber wieder deutlich über 35 ° C werden, seufz. Da im Frühling bei einem Sturm unser Schwimmbecken (Stahlrandbecken) zerstört wurde, haben wir einen neues Stahlrandbecken (3,60 m x 1,20 m) in besserer Quaität gekauft und aufgebaut - und dann ist unsere Grundwasserpumpe undicht geworden (Reperaturzeit ca 2 Wochen) und wir können es nicht nutzen. Der Garten vertrocknet für sich hin - allerdings hängt der Apfelbaum so dick voller Äpfel, dass ich nicht weiß wohin damit, wenn sie reif sind.

    Gestern kam dann ein Rohrbruch auf unserer Strasse dazu und wir hatten von 16 - 22 Uhr unvorbereitet gar kein Wasser.


    Immerhin nutzen wir jetzt täglich mit der ganzen Familie das Freibad - jeden Abend zwei Stunden Spätschwimmer.

    Ob das jetzt Genderkacke oder nur Zufall ist, weiß ich nicht - aber da es jetzt so warm ist, bin ich jeden Tag mit meinen beiden erwachsenen Kindern im Freibad (immer zwischen 18 und 20 Uhr, da wird es deutlich leerer). Um die Zeit ziehen auch einige Sportschwimmer ihre Runden. Durchweg ALLe männlichen Schwimmer weichen kein bisschen von ihrer Bahn ab, sie walzen regelrecht alles nieder, sie erwarten, dass alle anderen ihnen Platz machen. Die meisten Sportschwimmerinnen ziehen zwar auch ihre Bahnen, aber sie haben trotzdem ein Auge auf andere Badegäste und schwimmen auch ma einen Schlenker, wenn jemand entgegenkommt oder quer schwimmt (mag ich auch nicht).

    Sportschwimmen ist übrigens nach 20 Uhr

    Meine beiden sind ja schon lange aus dem Kiga-Alter draußen - aber was mich damals sehr geärgert hat, ist folgendes:


    Zum VATER-Tag wurde ein Vater-Kind-Frühstück angeboten (mit Anmeldung) - da haben sich einige Eltern so extrem drüber aufgeregt, dass es nachher abgesagt wurde. Grund der Aufregung war, dass ja nicht alle Kinder einen Vater hätten. Auf der Anmeldung stand ausdrücklich drauf, dass natürlich auch Opa, Onkel oder eine andere männliche Bezugsperson geht. O.K., genderkackemäßig sollte das V-K-Frühstück an Christhimmelfahrt (=Vatertag, in NRW auch ein Feiertag) stattfinden, damit möglichst viele Väter kommen können.


    Zu Muttertag wurde ein Mutter-Kind-Frühstück angeboten - da war es dann egal, ob Kinder noch eine Mutter hatten oder nicht. Natürlich fand es dann am Montag morgen nach Muttertag statt - der Muttertag ist ja für die Familie und Mütter haben ja auch wochentags immer Zeit oder können sich frei nehmen.


    Für alle anderen Angebote wurden immer beide Elternteile angesprochen - schön fand ich, dass es z.B. beim Laternen- oder Schultütenbasteln immer mehrere Termine gab, davon mindestens einer samstags, damit auch berufstätige Eltern teilnehmen konnten. Der Samstagstermin wurde auch immer gut genutzt.

    @ Happy Spider und Corvidae: Die Reaktion der Schachspielerinnen weiß ich leider nicht, werde meinen Bruder mal fragen


    Mein Antwort auf Mädchen ist mittlerweile Bübchen - ich habe die Verkleinerung immer als Abwertung angesehen und als nicht für voll nehmend. Das Wort Mädel finde ich selber nicht so schlimm (in so einer Situation aber auch nicht angebracht). Wenn ein Mann aber deutlich älter ist als ich würde ich wohl eher zu Opa tendieren...


    Und heute war ich auch ein klein wenig stolz auf mich: Mit unserem Bankberater sind mein Mann und ich sehr zufrieden - nur eines nervt mich bei ihm tierisch! Ich bin mit 1,58 m nicht gerade groß, der Bankmensch ist bestimmt mehr als zwei Meter. Zur Begrüßung kommt er immer sehr nah, beugt sich über mich und gibt mir von oben die Hand. Das finde ich sehr unangenehm, ich gehe dann unwillkürlich einen Schritt zurück und lehne meinen Oberkörper nach hinten. Mein Mann versteht nicht, was mir daran unangenehm ist - ist aber auch 1,90 m.

    Heute habe ich mich verhalten, als wollte ich einen flegelhaften Hund abwehren - mich groß gemacht, als erstes einen Schritt auf den Bankmenschen zu und als erstes die Hand hingehalten - au einmal ging es, dass er Abstand bei der Begrüßung hielt.

    Leider nein -selbst die langjährigen Schachspielerinnen wurden in die Anfängergruppe gepackt - schliesslich sind sie als Frauen ja sowieso geduldiger und können den Anfängern besser erklären. Männer, die die die Figuren kannten und wußten, wie sie ziehen müssen, kamen alle in die Fortgeschrittenengruppe

    Dorilys, das heißt, für Dich als Kind waren die alle männlich?

    Ja für mich waren alle Playmobil-Figuren Männer - Ritter, Indianer und Bauarbeiter waren sowieso überwiegend männlich - die Themen, die ich interessant fand. Also habe ich im Spiel einfach Frauen eingefügt. Unser Oberbösewicht war übrigens weiblich - eine Play-BIG-Figur ohne Haare namens Gerlind. Als Playmobil dann Frauen einführte, war ich dann aber enttäuscht: Die Frauen trugen alle ein kurzes Schwangerschaftskleid, Zopffrisuren und als Zubehör hatten sie Staubsauger, Kochtopf und Körbchen.


    Ich bin als einziges Mädchen unter damals drei Brüdern aufgewachsen in einer sehr konservativen Familie, in der Frauen nichts/wenig zu sagen hatten, fühlte mich damals (und noch lange Zeit) minderwertig, dass ich im Spiel "starke Frauen" spielen konnte, hat mir sehr geholfen (ja , ich habe noch lange gespielt - für mich ein Glück, dass mein jüngster Bruder 7 Jahre jünger ist). Eigene Meinung bei Frauen wurde bei meinen Eltern nicht gerne gesehen (ich musste mir mit 12 oder so das Zeitungen lesen erstreiten - denn Frauen brauchen das ja nicht zu wissen). Meine Eltern waren schon etwas älter, beide im dritten reich aufgewachsen (mein Vater war noch als Soldat im Krieg) und das merkte man enfach. Rs ist nicht so, dass unsere Eltern uns nicht geliebt hatten - aber ich merke heute noch, dass meine Geschwister heute noch nicht nachvollziehen können, dass ich mich als Kind/Teenie nicht beschützt sondern eingeschränkt und eingesperrt vorkam (aber das Thema ist zu groß für ein öffentliches Forum) - wahrscheinlich bin ich heute noch deswegen so empfindlich.


    LG Dorilys

    Mein jüngster Bruder ist in den 70er mit Playmobil aufgewachsen - er gehörte zu den ersten Playmobil-Spielern. Zu der Zeit gab es nur eine Sorte Playmobil-Figuren und nur eine Sorte Frisuren (in gelb, braun und schwarz). Mich hat das damals unheimlich geärgert, dass es nur Männer gab - also wurden alle mit gelben Haaren zu Frauen deklariert. Anfangs gab es auch nur Bauarbeiter, Indianer und Ritter, dabei waren wohl keine weiblichen Fguren vorgesehen.

    Im Sommer hat sie die Mittlere Reife mit Qualifikation, die der Zugang für das Vollabi ist. Leider ist sie an den Berufskollegs/Fachoberschule immer nur auf der Warteliste gelandet - offiziell hat sie im Sommer die Vorrausetzungen erfüllt, sie bekommt nur keinen Platz.


    @ mi-ka-do: sie hatte an der HS sie Zugangsberechtigung für die Klasse 10B (Mittlere Reife), die Schule hatte aber keinen Platz , so dass sie wieder die Schule hätte wechseln müssen

    Darf ich hier mal ganz laut schreien?


    Filia hat in ihrer Schulzeit schon oft ins Klo gegriffen:


    1. Klasse mit bis zu 33 Kindern
    2. Klasse: jahrgangsübergreifend (1. und 2. Klasse) mit 21 Kindern - die Zeit war super, sie kam sehr gut mit dem Lehrer klar und hatte sehr gute Noten.
    3. und 4. Klasse: wieder eine Klasse mit 32-33 Kindern, eine junge Lehrerin, die sehr in Jungen und Mädchen unterschied (ein Mädchen, dass in der Pause mit Jungs Fussball spielt, sollte sich mädchenhafter verhalten; im Adventskalender gab es für die Jungs Farbwechselbälle, die Mädchen bekamen Haarspangen - auch die mit kurzen Haaren, ....) Filia wurde ( da sie im Unterricht ruhig ist) immer neben die extrem unruhigen Kinder gesetzt ("Sie ist so ausgleichend") - nur konnte sie sich dann nicht mehr konzentrieren. Als ich deswegen mit der Lehrerin sprach, wurde sie neben (!) die Tafel gesetzt (sie sah also von der Seite auf die Tafel und konnte daher nicht alles lesen). Dazu kam , dass in der 4. Klasse alle ihre Schulfreunde und -Freundinnen wegen Umzug oder Schulwechsel nicht mehr in ihrer Klasse warenen und sie das Jahr mehr oder weniger alleine war - mit den neuen Kindern konnte sie leider keine neue Freundschaft aufbauen. Nachmittags war sie mit ihren Freunden vom Sport oder aus anderen Klassen unterwegs - kontaktarm war sie nie


    Die Klassenlehrerin wollte sie wegen ihrer Schüchternheit und der nur mittelmäßigen mündlichen Beteidigung auf die Hauptschule schicken, von den Noten her haben wir sie dann aber an der Realschule angemeldet. Am liebsten hätten wie sie an der gesamztschule angemeldet - aber auf 150 Schulplätze kamen fast 1000 Anmeldungen, die Plätze wurden ausgelost, sie hatte leider kein Glück.


    5. Klasse: Filia freute sich sehr darauf, wieder mit ihrer (früheren) besten Freundin in einer Klasse zu sein - leider hatte sich diese nach ihren Umzug an andere Kinder angeschlossen und startete das Mobbing gegen Filia - Filia wurde ausgeschlossen uind gemobbt in der Klasse, böse Gerüchte über sie verbreitet - die Lehrerin fand das vollkommen normal "ein Kind wird immer ausgeschlossen - solange sie sich nicht bei den Lehrern beschwert, ist es nicht schlimm". Filia hatte Angst in die Schule zu gehen , sie zog sich immer mehr zurück, hatte sogar Selbstmordgedanken - leider haben wir sehr spät davon erfahren, die Lehrerin verweigerte einen Klassenwechsel (Filia war die einzige aus unserem Dorf in Klasse, sie stand komplett alleine da), so dass wir uns entschieden, sie das Schuljahr wiederholen zu lassen. Ihr Selbstwertgefühl gingen gegen Null.


    5. - 6. Klasse: schriftliche Leistungen gut, mündliche Leistungen mittelmäßig. Leider behielt sie in Englisch und Deutsch ihre frühere Klassenlehrerin, diese ließ auch gerne mal Bemerkungen über ihr nicht so gutes ersten 5. Schuljahr fallen, Filia hatte an den beiden Fächern keine Spaß, in der Klasse fühlte sie sich wohl.


    7. Klasse: guter Anfang- aber dann hatte mein Mann einen lebensgefährlichen Unfall, mehrere OP., sechs Monate KH - Filia machte sich Sorgen, sie ließ in der Schule nach, In Deutsch und Englisch stand sie dann auf 5, ihre alte Klassenlehrerin meinte zu ihr, sie sei zu doof für die Real. Sie hätte wiederholen können - dann wäre sie aber in der gleichen Stufe, wie ihr 2 Jahre jüngerer Bruder - dass wäre das Aus für ihr Selbstbewustsein gewesen.


    Also Wechsel zur 8. Klasse auf die Hauptschule: Die Noten waren ganz o.k., sie hatte aber anfangs Probleme mit der Konzentration, da es einige Störenfriede in der Klasse gab. Von den Noten hätte sie die Klassee 10B (mittlere Reife) geschafft - leider gab es nur 31 Plätze in der Klasse und 35 Kinder, welche die Zugangsbedingungen erfüllten: Also wurden die Plätze ausgelost, Filia ging leer aus. Gegen einen neuen Schulwechsel wehrte sie sich. Auf der Hauptschule machte sie große Fortschritte beim Selbstbewustsein, sie lernte sich durchzusetzen und für sich und andere einzustehen - schulisch langweilte sie sich allerdings teilweise. Mit 17 machte sie dann einen sehr guten Hauptschulabschluss, für sie stand fest, dass gerne weiter zur Schule gehen wollte. Sie bewarb sich bei drei Berufskollegs - eigendlich für Sozialassistentin (dort hätte sie in zwei Jahren eine Ausbildung zur Sozialassistentin gehabt und bei dementsprechenden Noten gleichzeitig das Fachabi erwerben können). Leider gab es nur Absagen, so entschied sie sich erst einmal auf dem Berufskolleg die Mittlere Reife zu erwerben. Sie fühlt sich da sehr wohl, in Textverarbeitung hat sie eine drei, sonst nur Einsen und Zweien. Sie möchte in jedem Fall noch ein Fachabi oder sogar Vollabi dranhängen - nur sie ist jetzt 18 Jahre!
    Sie hat sich an allen 8 Berufskollegs beworben, die hier erreichbar sind - überall nur Absagen oder Warteliste. Sie hat sich ausser im Bereich für Soziales und Gesundheit für mehrere naturwissenschaftliche Schulgänge beworben - bisher keine Zusagen - sie hätte zwar schon drei (notwendige) Praktikumsstellen in Aussicht - da sie aber nicht weiß, ob und an welcher Schule sie aufgenommen wird, kann sie die nicht fest machen, da die Schulen ihre Praktikas zu unterschiedlichen Terminen durchführen.



    Berufsberatung und Hauptschule haben immer wieder betont, dass auch mit HS noch alle Wege noch offen sind - nur hat man mit 18 Jahren scheinbar die Arschkarte gezogen (wohnen in NRW)


    Wahrscheinlich wird Filia ab Sommer dann erstmal ein FSJ machen bevor sie in der Luft hängt, nächstes Jahr ist sie dann 19 und ob sie dann noch einen Schulplatz bekommt?
    Alles Sch...


    Musste mich mal auskotzen.
    LG Dorilys

    Ich habe während meines Studiums öfters am "Politikertisch" bedient. ich erinnere mich noch gut, wie er nach dem Essen sich persönlich bei den Bedienungen für die Mahlzeit und den Service bedankte - ausser ihm machte das nur noch Norbert Blüm.


    Ein großer Mann!

    Entschuldigung an alle, die auf ein Lebenszeichen von mir gewartet haben. ich bin erst diese Woche aus der Reha zurück - nachdem ich Anfang Dezember extrem ungünstig die Treppe heruntergestürzt bin und mir den Kopf angeschlagen hatte, hieß es erst "nur Gehirnerschütterung und Wirbelanriß" - leider stellte sich noch ein paar Komplikationen ein, die noch drei OP's und eine längere Reha nachzogen - kurzum ich habe sowohl Weihnachten als den 18 Geburtstag meiner Großen im KH und meinen eigenen Geburtstag und den 16. meines Sohnes in der Reha verbracht. Ich hätte da zwar die Raben besuchen können, aber es war mir einfach zu viel - in nächster Zeit werde ich hier auch nur sehr sporadisch mitlesen, da ich ersteinmal wieder mit mir selber klar kommen muss.


    @ Ana: ich habe deinen Adventskalender im KH gehabt und Du hast mir sehr viel Freude gemacht. Das denksport -Quiz ("Clever wie Sherlock") habe ich sowohl im KH als auch in der Reha mit anderen gespielt.


    @ Lupsi: Ich freue mich, dass dir Dein Adventskalender gefallen Hat - leider hat mir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich habe mich nicht mehr gemeldet - dennoch habe ich an Dich gedacht.


    Alles Liebe Dorilys