Beiträge von licht

    grosskind: am liebsten mag ich unseren kater. den mag ich sogar mehr als das kleine geschwister. aber wenn das kleine geschwister sterben würde, wäre ich viel trauriger, als wenn der kater sterben würde.

    kleines geschwister: ich sterbe erst, wenn ich gross und erwachsen bin. dann ist dir das schon egal.

    mir hilft:


    viel frisches gemüse und obst essen

    in der früh porridge oder congee

    ausreichend zeit nehmen für eine warme mahlzeit

    viel schlafen und für mich wichtig: in der nacht durchschlafen

    spazieren gehen an der frischen luft

    sauna (das hab ich aber erst nach abstillen gemacht. ich glaube, während ich gestillt habe, wären meine brüste bei der hitze ausgelaufen und das wäre mir unangenehm gewesen)

    ruhe

    arbeiten auslagern

    entstressen

    gute sozialkontakte

    ich wohne ländlich. hier sind die einzelkinder eher die ausnahme. zwei auf jeden fall, drei auch noch üblich. es gibt aber auch ein paar familien mit 4 oder 5 kindern.


    in der stadt, wo ich herkomme, gibts viele einzelkinder oder eben zwei. die mehrkindfamilien sind entweder vermögend oder so hippie-natur-alternativ ;)

    Aber wehe man will mit 2en in Urlaub fahren. Eins geht ja immer irgendwie aber wo soll das 2. Schlafen?!!!!

    natürlich im 4 personenzelt ;)

    hat dich das gestört, dass das Kind dabei war? Hattest du dann irgendwie das Gefühl, dich zurücknehmen zu müssen? Also mit Geräuschen oder so?

    nein, mein kind hat mich nicht gestört. es war sehr zurückhaltend. und ich konnte während der wehenpausen durchaus reden, scherzen, fluchen. hätte mein kind mich bedrängt mit fragen oder so, dann wäre ihc vielleicht ungehalten geworden. ich glaube, dass die kinder schon ein gutes gespür dafür haben, was geht und was nicht. ausserdem war mein mann fürs kind da, hat ihm zu essen gegeben, geredet, erklärt, ich glaube, sie haben auch was gespielt, weil nach ein paar stunden mama beim pressen zu schauen, wars halt doch faad.

    war hier ähnlich. wehen fingen um 1:00 uhr an. irgendwann um 4:00 gabs blasensprung. da wachte das fast fünfjährige kind auf und schaute zu, wie ich presswehen verschrie und veratmete. mann war vorher nur für mich da, ab dann fürs grosse kind. wir hatten unter anderem das buch "runas geburt". in dem blätterte das kind und zeigte mir irgendwann das bild, wo das köpfchen aus der scheide schaut und meinte: das wollen wir haben. #herzen irgendwann gegen 9:00 beschlossen wir, doch ins krankenhaus zu fahren. es war von anfang an ausgemacht, dass der vater beim grossen kind bleibt, wenn ich ins kh muss.


    mein kind hat mehr der kaiserschnitt verstört als mein gewehe und geschreie. die nachwirkungen des kaiserschnitts haben auch viel mehr impact auf den alltag gehabt.


    wir haben dem kind runas geburt und fisch und schokolade vorgelesen. die bücher mochte es sehr und war dadurch auch etwas gebrieft, wie eine geburt verlaufen kann.

    beim abendessen schaue ich darauf, dass das kind was sättigendes isst. da hab ich nicht so gerne, dass es mal eben eine gurke knabbert, um beim abendessen keinen hunger zu haben und dann im bett zu jammern. das geht mri nämlich auf die nerven. weil ich essen im bett nicht mag und weil dann das einschlafen länger dauert, ich länger beim kind bin, es morgens müder ist, blablabla.


    unter tags ist mir egal, wann die kinder essen, hauptsache sie haben keinen unterzucker und streiten deswegen.


    was süsszeug angeht, so hat mein grosses kind ziehmliche suchttendenzen bei süsszeug. daher lasse ich ab und zu das kind süsses völlern und ab und zu schränke ich sehr ein.


    im konkreten fall hätte ich wohl auch auf die erdbeeren danach bestanden, weil ich mir einbilde, das erdbeeren mit schlagobers nicht so sättigen wie braterdäpfel. ansonsten dürfen die kinder auch mal einen selber gemachten muffin zum abendessen haben anstatt einem käsebrot. sind ja auch im muffin gesunde sachen drin.


    ich hab mal was gehört, warum die süssspeise zum schluss kommt. das hat irgendwas mit dem sättigungsgefühl zu tun, dass angeblich bei kohlenhydraten am besten eintritt. glaube ich mich dunkel zu erinnern...

    kleiner oder grosser kocher heisst nicht unbedingt effizient. wir haben das mal am campingplatz mit nachbarn erlebt. die haben uns mit ihrem kocher eine gaskartusche innerhalb kürzester leergekocht mit einfach kaffee in der espressokanne machen. wir haben ebenso kaffee gekocht + abendessen und kamen mit einer kartusche mehrere wochen aus. das liegt am brenner selber. die billigen machen einfach mit viel gas warm, die besseren haben effizentere düsensysteme.


    allerdings ist ein windschutz extrem empfehlenswert.

    ab und zu ist eine grosse dose bohnensuppe mit brot dazu ein hit. leider ist bohnsuppe bzw bohnengulasch oft mit etwas fleisch und fällt daher seit jahren für mich weg.


    ich würde in der früh deftig essen, eierspeis und so und abends kochen. mittags müsliriegel und rohkost/obst. überhaupt sind müsliriegel super energiefutter. wasserflaschen sind auch wichtig.


    topf: einer, der so gross ist, dass nudeln, reis, couscous für alle drin platz hat. drei liter ist wahrscheinlich ein vernünftiges mass. eine grosse pfanne für gemüse/sauce, eventuell noch ein kleinerer topf. der kocher sollte gut sein. soviel zeug erwärmen braucht einen effektiven brenner.


    ansonsten hast du ja schon gut recherchiert.

    kinder sind beim tischdecken. kleines kind meint beim teller hinstellen: die teller gehen nie aus, nur die unterhosen!

    grosses kind: mama, was ist die grösste zahl, die du kennst.

    ich: unendlich.

    grosses kind: und vor unendlich?

    ich: unendlich -1

    grosses kind: nein, ich meine eine richtige zahl!

    kleines kind: 27!

    ich kenne für die darmflora antibiophilus und omnibiotic, ich weiss aber nicht, ob die nicht doch milchzucker dabei haben. von omnibiotic gibts viele verschiedene produkte für die darmflora, da könnte ich mir vorstellen, dass sie auch laktosefreie produkte haben (falls im normalfall wirklich laktose drin ist).

    ich hatte nie negativerlebnisse beim stillen in der öffentlichkeit. ich habe aber durchaus erlebt, dass es manchen menschen unangenehm war. da hab ich aber drauf gepfiffen. nahrungsaufnahme ist wichtiger als benimmregeln. mir wurde aber mal bei einem alternativen indoor-weihnachstmarkt von einer älteren verkäuferin erzählt, dass ja die dame da drüben mit den zwei kleinen kindern, dass eine kind einfach so in dem verkaufsraum gestillt hätte. und sowas müsse ja nun wirklich nicht sein.


    ich glaube, das stillen ist deshalb so verpönt, weil es etwas sehr intimes ist. intimes wollen wir nicht sehen. schmusen ist inzwischen erlaubt, aber auch nicht überall. wenn sich die schmusenden dabei noch begrapschen, dann wirds unangenehm. obowhl das ja eigentlich was schönes ist.

    meine kinder hatten und haben immer wieder so phasen mit vermehrtem kneifen und so. bei beiden sind es innere anspannungen aus den verschiedensten gründen. osteopathie hat da jeweils sehr gut geholfen, diese anspannung zu lösen. danach war auch das zwicken und sonstige grobe körperliche verhalten weg, beziehungsweise sehr viel besser. (kam aber phasenweise wieder).

    Die Kinder haben zwei jahre frei gearbeitet. Es hat gut funktioniert.

    ah, dann hatte ich das irgendwie falsch verstanden.


    das habe ich ja auch schon geschrieben, dass ab klasse 3, spätestens in der weiterführenden schule das interesse der kinder zu 99% nicht lehrplankonform ist. leider ist schule nicht dafür ausgelegt, maximal die interessen der kinder zu unterstützen. ich bin aber überzeugt, dass die kinder sehr wohl einen grundstock an selbstmanagement gelernt haben, selbstbewusstsein haben, weil sie dinge gelernt, verstanden und umgesetzt haben. also selbst, wenn es nur in den ersten zwei schuljahren in einer schule so frei zugehen kann, ist das schon sehr wertvoll.

    Ich finde Montessori durchaus einen interessanten Ansatz. Ich glaube aber nicht, dass er für alle Kinder funktioniert.

    montessori ist im grossen und ganzen nur das arbeitsmaterial. wie es dann umgesetzt wird, wie die klasse und die gesammte schule organisiert ist, ist sehr unterschiedlich. so generell würde ich es nicht an montessori festmachen, ob es was fürs kind ist, sondern am lehrer selber.

    In meinem Schriftspracherwerb als Erwachsene verbessere ich mich tatsächlich nur dadurch, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dann versuche ich auch, diese Regel zu verstehen.

    du kannst schreiben und weisst es, verbesserungen bedeuten bei dir den letzten schliff. du bist nicht ganz am anfang, freust dich, dass du alleine drauf gekommen bist wie man "fata" schreibt, hast dich bemüht, die buchstaben richtig auf papier zu bringen und dann kommt wer und sagt, nein, das schreibt man "vater", also ganz komisch, ganz anders. keine würdigung deiner mühen. mein kind kann schon schreiben, weiss, bei vielen wörtern, wie man es schreibt, eine verbesserung trifft nicht die basis, die ist schon aufgebaut.

    Campanula ich glaube, dass einige Kinder mit der neu gewonnenen Freiheit überfordert sind, das zu tun, was sie gerade möchten. Vielleicht würden sie irgendwann die Kurve kriegen und hätten genug davon, während der unterrichtszeit zu spielen statt zu arbeiten? Die Lehrer haben sich das ein halbes jahr mit angeschaut und dann festgestellt, dass der Wissensstand der Schüler immer weiter auseinander ging. Eine zu Beginn der dritten homogene klasse driftete immer weiter auseinander. Seit es wieder fest vorgegeben ist, was wann zu erledigen ist kommen die Kinder wieder besser mit.

    ich glaube und habe es selbst erlebt, dass ein halbes jahr zu kurz ist. ergebnisse würdet ihr meiner meinung nach erst im zweiten jahr sehen.

    licht ich finde nicht dass alle seitenweise üben müssen. Aber manche eben schon. Und auch diese müssten nicht ewig seitenweise üben wenn jemand daneben sitzt und es begleitet.

    naja. wenn wir von diesem schulsystem ausgehen, dass in österreich und deutschland vorherrscht, dann wahrscheinlich schon. da ist es ja ziel, dass alle kinder xy können sollen am ende der schulstufe z. individuell würde auch bedeuten, dass nicht alle mit 7 lesen und schön schreiben können müssen, sondern dass sie den für sie richtigen zeitpunkt abzuwarten.


    ich kenne menschen, die haben erst mit 9 jahren lesen und schreiben gelernt. die sind heute erwachsen, haben einen job, familie, etc. sind also keine gesellschaftlichen versager.

    Es ging übrigens die ersten beiden Schuljahre prima. Lesen und schreiben for fun geht so anscheinend bei sehr vielen. Ab der dritten steht vielleicht mehr auf dem Plan was nicht per se interessant ist?

    die erfahrung habe ich auch gemacht. irgendwann überschneiden sich die interessen der kinder nicht mehr so viel mit dem lehrplan. was aber nicht bedeutet, dass diese kinder dann dumm sind. die können dir detailwissen zu tierhaltung oder gartenbau sagen, da sind sogar fachmenschen erstaunt. dividieren, multiplizieren, bruchrechnen etc. kam später und wurde nicht wegen dem interesse an mathematik gelernt, sondern weil es für ihre momentanen interessen wichtig war.

    Hier kommt mal wieder zum tragen, daß wir in Deutschland eine Schulaufenthaltspflicht haben, aber eben keine Bildungspflicht, sonst könnte man ganz anders fordern, daß die Schule auch ihre Aufgabe erfüllt..

    in österreich gibts eine bildungspflicht. man kann kinder zum häuslichen unterricht abmelden. leider bedeutet das nicht automatisch, dass deshalb die schulen besser ausgestattet sind. mit der jetzigen regierung gibt es bezüglich schule in meinen augen sogar rückschritte.

    wo denkst du sind die Grenzen, an denen Kinder korregiert werden sollten? Wie ist es mit Standards wie dem 1x1? Widmen sich Lernende irgendwann diesem Thema sowieso und lohnt es sich dann trotzdem, dass die Kinder es richtig auswendig lernen?

    ansichtssache. manche korrigieren gar nicht sondern hoffen, dass die kinder von alleine draufkommen, wie es sein soll. ähnlich dem sprechen lernen. da heisst es ja auch, man solle die kinder nicht ausbessern, dass sie erfahren, sobald sie den mund aufmachen, machen sie was falsch. sondern man soll das gesagte wiederholen, aber eben richtig. also wenn das kind sagt: ich willsta das brota. dann sollte man wiederholen: du willst das brot. ich will auch ein brot. oder so ähnlich.


    ich korrigiere mein kind inzwischen. wir müssen ja externistenprüfung ablegen und es versteht, dass es eine schrift haben sollte, die fremde personen erkennen können. ärgern tut es sich trotzdem. am schönsten schreibt das kind, wenn es sich wegen was interessantem hinsetzt, zb. weil es eine gruselgeschichte schreiben will und dazu blätter zu einem buch bindet, es also eigenes interesse an schönem aussehen hat.

    ich hab das tatsächlich gemacht als kind. seiten voller buchstaben und zahlen (hatte was meditatives) und im nächsten schritt autodidaktisch sütterlin schreiben.

    das hast du aber aus eigenem antrieb gemacht. das ist meiner meinung nach etwas ganz anderes als es als hausübung aufzubekommen.

    Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber ob “Seiten voller a schreiben” sinnvoll ist oder nicht.

    Tatsache ist, dass ich das früher auch gemacht habe. Wir hatten keine Piri Hefte in denen das meiste schon vorgedruckt war. Wir haben schreiben und lesen geübt. Mag sein, dass das manchmal ”Sinn befreit” scheint, aber wenn man den motorischen Ablauf des Schreibens, inkl. sinnvoller Linienführung nicht automatisiert beherrscht, kommt man nicht in eine flüssige Schrift. Man muss nicht sie SAS oder was weiß ich perfekt schreiben können, aber wer Druckbuchstaben nicht verbinden kann und im worst case noch darüber nachdenken muss wie dieser Buchstabe nun geschrieben wird, wird Probleme haben schnell und kesebar zu schreiben. Ähnliches gilt für das lesen. Es macht erst Spaß, wenn es keine Mühe mehr macht, und leseflüssigkeit kommt wiederum auch nur durch üben. Für Mathe lasse ich die Vergleich mal sein.


    Wer keine Mühe hat beim lesen und schreiben, der vermeidet es nicht mehrinsofern finde ich es durchaus gerechtfertigt da im Anfangsunterricht einen stärkeren übungsfokus darauf zu legen. Die Übungen spannend und sinnvoll machen wo es geht, ja.. aber uns Training kommt man nicht herum. Ich wünschte wir hätten da einfach mehr individuelle Möglichkeiten, denn zumindest laut Lehrplan ist es ja bis zum Ende der vierten Klasse Ziel, die Handschrift zu entwickeln. Der Rahmen wird aber hier eher nicht so ausgeschöpft, da wird viel erwartet für die wenigen Übungen finde ich.

    ich persönlich sehe durchaus den vorteil von seitenweise buchstaben üben. allerdings nicht die kinder, die ich kenne und die so halbwegs "freilerner" sind. die beispiele, die ich gebracht habe, sind durchaus von mir erlebte und beobachtete. und im vergleich habe ich auch kinder mit viel schönerem schriftbild, aber viel weniger lust am schreiben erlebt.


    der mathevergleich würde mich auch interessieren.

    Jemand der übt ist nicht dumm, sondern schlau. Wer weiß, warum er etwas übt, auch wenn es stumpfsinnig erscheint, ist motiviert.

    ich habe das nicht geschrieben. die frage ist nur, warum alle seitenweise einen buchstaben üben müssen. manche üben eben lieber mit ganzen geschichten das schreiben. die weitere frage ist, warum es alle zur gleichen zeit machen müssen.

    Global gesehen überflügeln die Asiaten bei Leistungstests alle anderen deutlich mit einem Leistungsdrill, den wir alle nicht wollen. Ich denke, wir sollten die Zukunft nicht ganz aus dem Blick behalten.

    angeblich ist die burnout rate und die selbstmordrate bei jugendlichen in diesen länder auch sehr hoch. das sollten wir auch im blick haben.