Beiträge von Myrte

Registrierungsanfragen bitte an kontakt[at]rabeneltern.org

    Hi,


    ich weiß nicht, ob sich hier jemand damit auskennt....? Ich nehme ein Antidepressivum, das noch nicht gut erforscht ist. Ungeplant bin ich schwanger geworden und kann das Medikament aber nicht von heute auf morgen absetzen. Mit dem Psychiater und Embryotox wurde Rücksprache gehalten und es hieß, ich kann es weiter nehmen, aber ich soll um die 14. Woche und um die 20. Woche zu einem Feinultraschall.


    Darauf habe ich die Frauenärztin angesprochen, aber die meinte, das wäre falsch und der Ultraschall in der 20. Woche würde reichen.


    Und jetzt?


    Ich bin gerade in der 11. Woche und ein bisschen schissig, weil das Kind bisher immer ein bisschen zu klein war.


    Aber ich will eigentlich deswegen jetzt nicht gleich den Arzt wechseln, normalerweise finde ich die unaufgeregte Art der Frauenärztin ja ganz gut. Aber in diesem Fall geht sie meiner Meinung nach zu locker um, z.B. sagte sie mir auch, dass mein Psychiater sie angerufen hätte. Aber leider könne sie sich grad gar nicht mehr an das Gespräch erinnern?! #confused pffffffft.


    Hat jemand Tipps oder Infos?

    Meine Kinder sind hier nicht weniger wert, weil sie "nur" auf die Realschule gehen z.B.
    Mit ausreichend Druck wären sie alle 3 am Gym - ok.


    Aber kommt der Druck wirklich vom System oder nicht doch von den Eltern?
    Da hat man dann nur ein Kind und aus dem muss doch bitte "alles herausgeholt" werden.


    Nein, ich sehe einen wirklichen Druck durch das System nicht.
    Und ich bin genervt von den ganzen Infoveranstaltungen zum Thema Durchlässigkeit. Ich hab's kapiert, aber anderen muss man das wohl so oft sagen und sie glauben dennoch nur, dass man durchs Gym ein zufriedener Erwachsener werden kann.


    Ich muss Dir jetzt einfach mal DANKE sagen für Deinen Beitrag! #ja


    Ich bin Akademiker, meine Eltern sind Akademiker... Irgendwie war für mich immer klar, dass mein Kind ans Gymnasium geht. Weil ich auch gemerkt habe, dass sie schlau ist, eine schnelle Auffassungsgabe hat usw.


    Vor lauter Besorgnis, dass mein Sensibelchen überfordert wird, hab ich sie an eine private, reformpädagogische Grundschule gesteckt. Da habe ich schnell gemerkt, dass die auch nur mit Wasser kochen und oft sogar verkappte Förderschulen sind. Da hat dann der Vati eines Kindes einen Schulbus spendiert und der andere ließ die Schule neu streichen... und schwupps kamen immer mehr Kinder mit extremen Verhaltensauffälligkeiten oder sehr intensivem Förderbedarf.


    Egal, jedenfalls hat mein Kind keinen Spaß am Lernen. Sie geht lieber spielen.


    Und ich habe nur kurz versucht, sie unter Druck zu setzen und habe ganz schnell gemerkt, dass ich darauf keine Lust habe und das unsere Beziehung vergiftet.


    Jetzt ist sie an der Realschule, ist super happy, dass sie jeden Tag schon um 13:00 Uhr aus hat und ihre Freundinnen am Gymnasium nachmittags Unterricht haben. Klar geht es nicht ganz ohne Lernen, aber der Umfang ist machbar.


    Ich habe echt das Gefühl, dass das genau die richtige Schule für mein Kind ist und bin es total leid, mich da vor anderen rechtfertigen zu müssen. Ich sehe nämlich privat und beruflich immer wieder Kinder, die einfach heillos überfordert vom Gymnasium sind, aber die Eltern nicht locker lassen, weil sie der Meinung sind, das ist das einzig Wahre...

    Kleiner Tipp: Wenn Du einen flexiblen Nebenjob suchst, stehst Du beim FED (Familienentlastender Dienst) deutlich besser da. Da arbeitest Du quasi als Babysitter für Kinder mit Behinderung. Läuft hier z.B. über die Lebenshilfe. Ich hab mir das mal im Studium überlegt, die Bezahlung war damals 14 Euro / Stunde.

    als ich mal damit zu tun hatte, hat man dafür überhaupt keine ausbildung gebraucht. bzw. gab es "normale" schulbegleiter, die brauchten keine ausbildung und pädagogische schulbegleiter. die "normalen" werden leider extrem schlecht bezahlt.

    heieiei, so viele Seiten Aufregung, wegen sowas? Ich hätte einfach das Heft ausgetauscht und Schluß. Das ist doch die Energie des Aufregens nicht wert...


    Andererseits bietet es mal wieder eine willkommene Möglichkeit, um über Lehrer im Allgemeinen herzuziehen... 8)


    Als Antwort auf die Ausgangsfrage, warum ein Lehrer sowas korrigiert: Ich kenne den Vorgang, der auf der ersten Seite beschrieben wurde, aus der anderen Sicht: Meine Mutter ist Deutschlehrerin und obwohl mittlerweile in Rente, korrigiert sie alles. ALLES. Wenn wir irgendwo essen gehen und auf der Speisekarte ein Rechtschreibfehler ist, hat sie schon mehrmals die Bedienung darauf aufmerksam gemacht (die waren meistens sogar froh darüber).


    Wenn ich als Kind am Mittagstisch was erzählt habe, wurde die Grammatik korrigert: "Das heisst nicht "der Vater von Sabine", sondern "Sabines Vater"!"
    Ich find das immer ein bisschen putzig, weil es so leicht zwanghaft ist. Deutschlehrer können halt keine Rechtschreibfehler sehen.


    Dafür muss ich mich auf meine Hände setzen, wenn ich an einem Garten voller Unkraut vorbeikomme.
    Hat da nicht jeder seine Macken...?


    Und: die Schulzeit der Kinder ist noch lang genug, es gibt definitiv wichtigere Dinge, über die man sich aufregen, beschweren usw kann...

    Ich verstehe, dass Dir das Herz blutet, bei der Vorstellung, dass Deine Tochter weint.


    Aber Deine Überschrift verstehe ich ehrlich gesagt nicht... #weissnicht


    Ich bin auch mit 21 zum ersten Mal Mutter geworden, meine Kinder waren beide mit jeweils einem Jahr bei Tagesmüttern (mit zwei dann in der Krippe). Ich habe auch studiert. Ehrlich, im Studium finde ich Kinder viel unstressiger als im Job.


    Spontan - ohne Euch zu kennen- würde ich sagen: So lange das Kind sich durch eine Erzieherin trösten lässt, würde ich mich nicht sorgen. So lange Dein Bauchgefühl passt.


    Meine jüngere Tochter hat bei der Tagesmutter drei Monate zur Eingewöhnung gebraucht. Ich habe mir auch ein bisschen Sorgen gemacht, aber ich hatte immer ein wirklich gutes Gefühl und konnte der Tagesmutter auch voll vertrauen. Und ich persönlich finde, dass Kinder von der U3 Betreuung enorm profitieren können.


    LG

    früher war immer 30 meine deadline. allerdings bin ich auch schon mit 21 zum ersten mal mutter geworden.


    als ich dann über 30 wurde, hatte ich eine ziemliche krise, weil ich eben noch nicht "durch" war mit dem kinderwunsch, aber die partnerschaft sich zusehend auseinander entwickelt hat.


    jetzt werde ich 32 und habe einen neuen partner, der sich auch noch ein kind wünscht. daher habe ich meine deadline auf 35 angehoben.


    was mich schreckt: ich weiß ja nicht, was für ein charakter uns dann beehren wird. meine beiden kinder waren 24-stunden-babies und das hat mich schon sehr gefordert. das lässt mich auch zögern: schaffe ich das überhaupt nochmal? das erste jahr bin ich echt absolut auf dem zahnfleisch gegangen, erst dann wurde es langsam besser.
    so sehr ich mir noch ein kind wünsche: die lange übelkeit in der schwangerschaft, ein jahr lang schlafentzug, ein jahr lang baby tragen, stündliches stillen, stundenlanges brüllen... und zusätzlich für die zwei großen da sein. das traue ich mir grad nicht zu.


    insofern mal sehen... wie es sich entwickelt...


    edit: ganz vergessen: meine freundin hat ein kind mit schwerem, spontan entstandenen gendefekt bekommen. seitdem ist die angst vor krankheiten oder behinderungen natürlich nochmal präsenter. nicht, weil ich kein eingeschränktes kind haben wollen würde, sondern weil ich angst hätte, das nicht leisten zu können.