Beiträge von mänty

    Das ist schwer zu sagen. Er hat große Sorge schwarzblind zu werden. Aber er hat auch große Sorgen 2 Monate keinen Sport zu machen oder - noch schlimmer - je nach OP-Technik die ersten Tage stramm flach zu liegen. Und dabei Pipi in eine Flasche zu machen!!!!!


    Er tendiert zu "machen", aber er hat auch echt Angst vor der Zeit danach. Nicht vor Schmerzen, da weiß er daß wir da viel machen können. Aber vor Immobilität......

    Wenn das Transplantat nicht abgestoßen wird hält es unbegrenzt - solange Kortison getropft wird und wenn Blutgefäße eingeprossen sind muss man auch Mediamente gegen Abstoßung einnehmen.


    Von begrenzt und nur 3 mal möglich war hier nicht die Rede.

    Das Thema Hornhautransplantation geistert schon seit Kleinkindzeiten immer mal wieder durch unsere Augenarzttermine.........der Knirps sieht auf dem einen Auge gar nichts und auf dem anderen unter 2%. Er hat auf beiden Augen viele Fehlbildungen und zusätzlich eine Hornhauttrübung.

    Die wird auf dem besseren Auge jetzt mehr, das schränkt ihn sehr ein.


    Nach einem 8 Stunden Untersuchungstag in der Augenklinik inkl Chefarzt heute steht fest:

    Sie wollen ihn erstmal in Narkose gründlich untersuchen und andere Ursachen für die Verschlechterung ausschließen. Dabei gucken sie auch ob eine Transplantation grundsätzlich möglich wäre und dann sprechen wir weiter.


    Es geht also nicht darum, seine Sehkraft zu verbessern sondern den Rest den er hat zu erhalten.


    Der große Knackpunkt: ich merke immer mehr, daß diese OP nicht wirklich Kniprs-tauglich ist. 2 Monate keinerlei Sport, keine Anstrengung, keine Erschütterung, nicht reinfassen........Kind in Watte packen. 3 Monate lang stündlich tropfen, dann 3 mal täglich mind. ein Jahr ,evtl lebenslang.....


    Wenn das die einzige Möglichkeit ist werden wir das machen, klar.


    Hat jemand Erfahrungen daß das doch alles echt gut zu wuppen ist für einen sehr mobilen 12 jährigen und lange nicht so schmerzhaft die ersten 3 Monate wie überall beschrieben....?

    Der Knirps hat sowas dauernd weil er viel stürzt oder irgendwo gegen läuft.


    Hier ist am besten Dynexan-Mundgel draufzuschmieren. Das haben wir auch in der Zahnklinik bekommen.

    Und immer wieder spülen mit Salviathymol. Das brennt erstmal solange noch alles offen ist, aber das geht schnell vorbei und hilft bei uns sehr gut da ruhe reinzubekommen.

    Das sind Tropfen, man kann erstmal mit 1-2 Tropfen auf einen Becher warmes Wasser anfangen zu spülen und dann langsam steigern wenn das nicht mehr so empfindlich ist.


    Prppolis-Honig-Bonschen lutschen zwischendurch ist auch gut, aber eher was wenn das schon anfängt abzuheilen.

    Hier ist Rucksack sowas von out.......Unsere Kinder haben umgestellt auf große Kuriertaschen die entweder quer über der Brust getragen werden und dann auf dem Rad auf den Rücken geschoben werden oder die in den Fahrradkorb gestopft werden.

    In Finnland ist das so, man hinterlegt beim Arzt die Apotheke an die das gehen soll und dann kommen alle Rezepte automatisch dahin.

    Beim abholen kann man sich aussuchen ob man gleich alle 100 Tabletten haben will oder erstmal Teile davon. und wenn das wirkt kann man sich wieder was rausholen

    Also, gestern abend habe ich gepüstert, inhaliert, reichlich Meerwasser-Nasenspray genutzt und Prospan genommen. Daurauf hin konnte ich ne Menge raushusten und hatte tatsächlich ne ruhige Nacht!


    Heute morgen war ich nochmal zum abhorchen. Es brodelt noch ganz schön, man könnte noch abwarten. Aber weil ich inzwischen gelb-grünes Zeug aushuste (tschuldigung....) und eine halbe Apotheke an Rheuma-Medikamenten nehme soll ich doch lieber Antibiotika nehmen. Da bin ich nun grade mit angefangen und hoffe das Beste.....

    Wenn sich gar nix tut nehmen wir Ende der Woche Blut ab und sehen weiter.

    "Wie heissen denn nochmal diese Fische im Amazonas die Menschen bis auf die Knochen abnagen können -----------Caipirinjas, oder?"

    Danke Ihr Lieben!


    Bronchipret tropfen (und auch Saft) darf ich nicht wegen meiner sonstigen Medikation. Aber die Apothekerin meines Vertrauens hat mir Prospan empfohlen. Das versuche ich jetzt mal. Gelomyrtol habe ich auch noch liegen, das ist dann Plan B.


    Es löst sich gut habe ich das Gefühl, aber es ist eben immer noch Schleim da.

    Das geht erst ne gute Woche so.

    Nach Asthma hört sich das nicht an sagt mein Hausarzt. Heuschnupfen habe ich, aber auch das hat mein hausarzt ausgeschlossen - es klingt eindeutig nach ner normalen Bronchitis.


    Alle Blutwerte inkl Rheumaspezial-gedöns werden alle 4 Wochen überprüft. Da ist so viel durcheinander, das ist nicht aussagefähig für ne Lungengeschichte.


    Wenns bis Montag nicht weg ist werde ich zumindest meinen Rheumatologen nochmal draufhorchen lassen.

    Durch meine Rheuma-Infusion ist mein Immunsystem zziemlich heruntergefahren. ich bin aber trotzdem echt selten mal krank. Nun hat es mich aber erwischt - ne dicke Bronchitis sagt mein Hausarzt. Kein Schnupfen, kein Fieber, nix. Nur Husten wie ein altes Pferd.


    Viel, viel trinken, ruhe, Salbutamol-Püster und wenns nachts gar nicht geht Codeintropfen. die ersten paar Nächte haben die Tropfen gut geholfen und ich konnte schlafen, jetzt huste ich aber nachts beeindruckend viel Schleim hoch und die Tropfen wirken nicht.

    Bei Ruhe ist noch Luft nach oben......


    Habt Ihr noch ne gute Idee? ich wäre das gerne bis nächste Woche los, da steht meine Infusion an,die bekomme ich nur wenn die Lunge frei ist. Und schlafen wäre auch mal wieder toll.....