Beiträge von supergreen

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    Wie man mit der Situation umgeht, ist dann verschieden, da reichen ja schon hier die Ansätze von "hindurchbegleiten" bis "klare Ansage und dann Schluss".

    mittlerweile sind meine zum Glück in einem Alter, wo sie mit Argumenten zu erreichen sind - im Kleinkindalter war es hilfreich, wenn zumindest augenscheinlich zur Schlafenszeit nichts interessantes passiert ist: das Bad immer leer, wenn sie am Klo waren; Papa/Mama immer am selben Fleck, wenn sie nachschauen kamen - bei Besuch im Haus hab ich es gleich bleiben lassen, va wenn am nächsten Tag keiner früh aufstehen musste.

    aber selbst 15jährige kommen noch nach 9:00 Uhr Abends die neue Zahnlücke der kleinen Schwester bewundern (gestern passiert) und dabei gleich den Zwischenstand vom EM-Spiel kommentieren ... wenn dann um 10:00 der 8jährige verkündet, dass er jetzt wirklich schlafen muss, weil er morgen fit für den Schulausflug sein will ... yes! Fühlt sich trotz der Uhrzeit irgendwie gut an.

    bei einem zweijährigen würde ich es eher so formulieren - beim Kampf Kind gegen Schlaf, wie viel Munition liefere ich.

    Das hieße ja, das Kind ist müde, will aber gezielt wach bleiben, um? Warum eigentlich?

    Meine Kinder hatten, und haben immer Angst, sie könnten etwas wichtiges verpassen. Wenn also Durst - etwas zu trinken wollen - bedeutet hätte, sie dürfen aufstehen, in die Küche gehen und dort etwas trinken, wir hätten das Spiel die ganze Nacht spielen können. Nur um zu sehen, ob sich in der Küche in 10 min Abwesenheit etwas getan hat. Da war es doch bedeutend langweiliger, wenn man einfach nur einen Becher gereicht bekam.

    ich würde mischen - die Jeans mit top und Blazer tragen. das 1. erscheint mir overdressed. Schwarz in Schwarz würde ich nur gehen, wenn zb die gestellte Kleidung dann auch sehr dunkel sein würde (oder in meiner Branche zu jedem beliebigem Anlass - aber das ist sehr spezifisch)

    Mir erschließt sich der Zusammenhang zwischen Noten, Freiräumen und Schlafenszeit nicht. 🤷

    jung supergreen versemmelt regelmäßig Arbeiten die in der 1. Unterrichtseinheit stattfinden. Auch wenn er versucht mit Hilfe von Melatonin früh zu schlafen (Aufregung ist aber nicht hilfreich).

    ein Beispiel aus unserem Alltag:
    Jung supergreen hatte während des Wechselunterrichts (Corona - falls es jemand erfolgreich verdrängt hat) eine Testung auf LeseRechtschreibschwäche von einer mobilen Schulpsychologin. Sein Lehrer hatte sich im Datum vertan und die Testung viel doch auf einen eigentlich schulfreien Tag. Also hatten wir einen Anruf um halb 10 am Vormittag, ob wir es noch auf 10 in die Schule schaffen. Also hab ich ihn aus dem Bett gescheucht, mit Müsli abgefüllt und zur Schule gefahren. - Ergebnis: grenzwertig, aber keine Lese-Rechtschreibschwäche! - kein Attest!

    1,5 Jahre später auf Anraten der neuen Lehrerin neuerliche Testung in der nächsten Großstadt um 8:00 Uhr morgens - Tagwache 6:00 Uhr. Ergebnis, natürlich eine Lese-Rechtschreibschwäche und natürlich Nachteilausgleich und eigentlich hätte man das auch 1,5 Jahre früher auch schon feststellen können. - aber wenn mein Sohn bis nach acht schlafen kann (ohne Schule steht er zwischen 8 und 9 auf), läuft sein Tag rund. - Er ist also keine extreme Eule, aber weiter kann er seinen Rhythmus einfach nicht mehr sinnvoll verschieben.

    Was mich da oft anficht ist, dass *rant* "die Lärchen und Vielschläfer" (man lese bitte die bewusste Übertreibung in der Verallgemeinerung ...) oft anscheinend glauben, sie hätten die Wahrheit gepachtet. - Sie / ihre Kinder benötigen viel Schlaf und können im Dunkeln (an schwierigen Tagen mit ein paar Minuten Atemübungen) wunderbar schnell einschlafen. Also müsse das für alle gelten. - Wer weniger schläft, bekommt zu wenig. Wer nicht gut einschläft, ist wahlweise zu blöd, die Uhr zu lesen (denn im Dunkeln liegt man nicht lange wach, man schläft dann nämlich schnell ein ...) oder hat zu viel Bildschirmzeit gehabt, zuviel Kaffee, zu wenig Bewegung, zu wenig Tageslicht. Ist wohl auch noch nie auf die Idee gekommen, Atemübungen (oder whatever) zu machen. - Weil: Die helfen doch so toll. Und dann schläft _man_ so schnell ein. *rantoff*

    danke dafür!

    Ich brauch nicht noch mehr Druck. Das einzige was dadurch passiert, ist dass ich selber auch schlechter schlafe und ich nehme an, dass das vielen Eltern von Wenig- oder Spätschläfern ganz genau so geht.

    ja, tut es - meine Kinder bräuchten auch mehr Schlaft - aber die Schule fängt nun mal wegen uns nicht später an.

    Wie gesagt auch das Argument macht nur so halb Sinn, wenn man bedenkt wie sehr der Sonnenaufgang sich über das Jahr verändert.

    Ich kann mir durchaus vorstellen dass das moderne Leben mit künstlichem Licht, fehlendem morgendlichen Sonnenlicht, viel Koffein, viel Fernsehen und Handies am Abend da auch einen großen Einfluss haben.

    nein, das wäre ja dann nicht bei all meinen Kindern unterschiedlich - ich hab hier nämlich 2 Eulen, eine Lerche und einen, dessen Biorhythmus so halbwegs mit der gelebten Realität zusammenpasst.

    Aber es pass herrlich ins gängige Narrativ - diese assi-Langschläfer, die ihre Kinder Abends noch draußen spielen lassen und auch einfach zu doof sind die Brut pünktlich um 8 ko zu schlagen, weil sie sie den ganzen Tag vorm Bildschirm geparkt und mit Cola abgefüllt haben.

    und dass Eulen eine geringere Lebenszufriedenheit haben und eine niedrigere Lebenserwartung ist ja auch unsere eigene Schuld - was gehen wir nicht einfach früher schlafen #stirn

    Was man mit den Infos jetzt macht, bleibt doch dann einem selbst überlassen. Und niemand muss sich für etwas rechtfertigen. Mich erstaunt es nur immer wieder wie viele Menschen sagen, sie seien Eulen und brauchen super wenig Schlaf. Von Lrchen und Langschläfern hört man hingegen kaum etwas.

    weil unsere Welt sich nach den Lerchen richtet - als Lerche kommt man ohne Probleme auf die nötige Menge Schlaf.

    10jährige brauchen im Schnitt knapp 10h Schlaf pro Nacht. Wenn sie um 6.30 aufstehen müssen, bedeutet das, sie müssen abends um 20.30 schlafen. Das bedeutet halt auch, dass sie um 20.00 die Abendroutine starten müssen spätestens.

    Die längste 2 Prozentile in dem Alter braucht 11h, d.h. dann um 19.30 schlafen. Die geringsten 2.Prozent brauchen 8.5h Schlaf. D.h. 22.00 schlafen. Aber das sind wirklich die Allerwenigsten und Ausnahmen.

    Haben die jeweiligen Kinder noch jüngere Geschwister, ist dann auch klar, warum bei manchen abends um 19.30 Ruhe eingkehrt.

    Dann dazu noch das Wissen, dass heute ein Grossteil der Kinder jeden Tag Schlafmangel hat. Schlafmangel wirkt sich negativ auf IQ, Konzentration, Hungergefühl und Gesundheit aus. In soweit kann ich wirklich verstehen, wenn manche Familien das wichtiger nehmen.

    es hilft aber nicht, wenn keiner schläft - ich kann mich schon mit den Kindern vor 8 ins Bett legen - nur um dann noch länger neben wachen Kindern Däumchen zu drehen.

    und es hat def. nichts mit länger hell zu tun - sie schlafen im Winter nicht früher, nur sieht und kommentiert es da nicht auch noch die Nachbarschaft. - ich bin selber eine noch extremere Eule. Dank HomeOffice arbeite ich nicht selten bis weit nach Mitternacht und schlafe dann am Vormittag. Nur für meine Kinder ist das leider keine Option: die Großen müssen vor halb7 aus dem Haus, die kleinen um kurz vor 7.
    und jedem "Frühaufsteher", der meint, dass man das gewöhnt, frage ich mittlerweile, ob er sich daran gewöhnt jeden Tag bis 2:00 Uhr früh wach und konzentriert zu bleiben - er darf dafür immer ausschlafen! #tuppern

    meine Erstklässlerin schläft nie vor 21:00 Uhr - meist wird es eher 22:00. Mein Zweitklässler ebenso.
    Wir gehen so um 20:30 uhr rum ins Bett (lesen oder Hörspiel gemeinsam mit Papa). Wir haben schon probiert früher (und auch deutlich früher) zu gehen - das verlängert den Prozess aber nur, und keiner schläft früher.

    Beide müssen vor 7 aus dem Haus - ich kanns aber nicht ändern. Jung supergreen ist 13 und nimmt ab und zu Melatonin in seiner Verzweiflung.

    Ich bin auch mittlerweile sehr resistent gegen Ratschläge und Ideen. Meinungen wie "um die Zeit müssen so kleine Kinder aber schlafen" bügle ich auch ziemlich harsch ab - ich kanns nicht mehr hören. Mir wäre es auch anders lieber - ich habe aber eingesehen, dass ich auf manche Dinge eben keinen Einfluss habe #yoga

    Kleine Menschen sind sicher ressourcenschonender ;)

    hm, also meine Tochter futtert seit bald 4 Jahre, als würde sie übermorgen 10 cm wachsen - Ich hoffe sie steckt es ins "Hirnschmalz" denn in Länge oder Breite kommt es nicht an.

    und darf ich dich bitte zitieren, wenn nächstes mal jemand meint, wir wären alle so klein.

    Keine Erfahrung ohne Widerlegung: Mutter ü 1,75, erste Kind am errechneten Termin geboren, zweite einen Tag vorher, dritte dann tatsächlich zwei Tage später. Größen wichen um 1 cm. Gewicht um sagenhafte 50 gr. ab. (Ich kann nur eine Version)

    OT - sind sie sich im weiteren Verlauf auch so ähnlich (hier passen die Geburten zum Wesen - miss Ungeduld kam zu früh, mr. beharrlich-beiMamaistsamschönsten war ks nach hohem Geradstand, bei mr. alles-geht-nach-meinem-Kopf hatte ich eine Äußere Wendung und er war so blitzeblau, dass ich der kleinen ChaosPrinzessin die Entscheidung mittels KS abgenommen habe).

    zurück zum Thema: es gibt unendlich viele Einzelsituationen in denen groß sein/klein sein einen Vor-bzw. Nachteil bringt. und da ich ein "das Glas ist halb voll - Typ" bin, habe ich die Vorteile im Fokus. und btw meistens spielt es aber überhaupt keine Rolle, wie groß man ist.

    das Zitat war nicht passend, aber ich wollte damit sagen, dass man mit verschiedenem persönlichen Hintergrund in der selben Zahl trotzdem nicht das gleiche sehen muss. - einfach weil auch ein Arzt nur bedingt aus seiner Haut kann und in einer Blase lebt.

    Ich habe nochmal nachgeschaut, die Wachstumskurven, die hier in Deutschland aktuell anscheinend immer noch verwendet werden (Tanner/Herm./Molin.) sind aus den 1980er Jahren: https://www.uk-essen.de/fileadmin/Kind…ve_Maedchen.pdf

    Für Österreich habe ich was Aktuelleres (2013) gefunden: https://www.paediatrie.at/images/AGLeite…le-maedchen.pdf , da ist die 97iger-Perzentile sogar noch etwas niedriger bei 1,78m.

    Für die Schweiz noch aktueller (2019): https://www.pezz.ch/fileadmin/user…edchen_0-18.pdf , mit den 97% bei 1,79m.

    Das könnte ja durchaus damit begründet sein, dass die Menschen im Süden kleiner sind, als im Norden.

    wie groß ist denn die Ärztin - unser Kia ist kaum größer als ich, und meinte "es können nicht alle Riesen werden". umgekehrt ist die unentspannte Schulärztin genauso klein und kommt mit so Argumenten mit "sie sind doch auch normal groß" - das hat noch niemand von mir behauptet 8o

    bisher habe ich mir genau 4x im Leben gewünscht deutlich größer zu sein: in den letzten Trimestern meiner 4 Schwangerschaften - weil ganz ehrlich, irgendwann ist der Platz zum vernünftig Atmen einfach nicht mehr da!

    Kürzere Frauen sind im Schnitt weniger lange schwanger. Bei größeren wird dann vielelicht zu früh eingeleitet.

    spannend - meine Kinder kamen alle vorm Termin (bis 10 Tage, wenn ich das Frühchen nicht mitzähle. und auch beim eine Woche vor Termin angesetzten KS hatte ich schon Wehen) und ich bin klein.

    bisher habe ich mir genau 4x im Leben gewünscht deutlich größer zu sein: in den letzten Trimestern meiner 4 Schwangerschaften - weil ganz ehrlich, irgendwann ist der Platz zum vernünftig Atmen einfach nicht mehr da!

    Also ja, große Frauen haben Vorteile im Leben!

    Interessante Ansicht. Ich gehöre zu den sehr kleinen Frauen, die beim Auto probesitzen müssen um zu prüfen ob sie mit den Füßen an die Pedalen kommen. Da hilft Kissen leider nicht und ist auch noch gefährlich. In Kombination mit einem großen Partner kann es schwierig sein, ein Auto zu finden wo beide gut mit fahren können.

    ich würde auch nicht ohne Probesitzen ein Auto kaufen - ich bin 1,6 m, und habe einen sehr kurzen Oberkörper (die Pedale erreichen ist also nie das Problem, ich sehe aber nicht über jedes Armaturenbrett - und gerade deutsche Automarken gehen besonders schlecht)
    Aber es gibt in Ö zumindest eine Grenze, ab der man ein Auto mit Spezialanpassung fahren muss - und das habe ich salopp mit "Kissen" zusammengefasst (steht im Führerschein, wie eine Brille) - ich glaube sie liegt bei 1,5 m - eine Schulfreundin hat diese Grenze nämlich unterschritten. - und da finde ich, dass es anfängt kompliziert zu werden.

    dazu eine Episode aus Studienzeitent: Mein überdurchschnittlich großer Kollege fuhr einen Kleinwaagen älteren BJs - mit dem Fahrersitz gaanz hinten. Wir haben festgestellt, wenn ich fahre, passt eine Person mehr ins Auto #pfeif

    Im letzten Urlaub waren wir in Japan. Tolles Land, wirklich. Aber oft bin ich mir vorgekommen wie der Elefant im Porzellanladen. Da war natürlich nochmal alles kleiner und enger, ständig stößt man gegen etwas, wirft etwas um… Ergonomisch katastrophal.

    das kann ich mir lebhaft vorstellen - ich hab mich noch nie so groß gefühlt, wie in Japan. (und Komplimente für meine langen Beine bekommen) Umgekehrt hatte ich Studienkollegen, die auf der Hollandexkursion einen extra Koffer mit hatten, und heim kamen, als hätten sie ein Schuhgeschäft ausgeraubt.

    wobei ich schon finde, dass in Mitteleuropa immer mehr nach oben skaliert wird - in meinem Elternhaus sind die Betten noch alle 1,9 m lang und es wird immer schwieriger da noch Matratzen zu finden, während 2,2 m mittlerweile überall erhältlich ist. Unsere Türen sind 2,07 m hoch = Standardmaß dieses Herstellers. Standard Küchenarbeitshöhe war früher 86 cm - da gehen viele moderne E-Geräte gar nicht mehr drunter...