Beiträge von Trüffel

    Damit ist dann aber Normalgewicht gemeint, oder? Sonst wäre ich schon mit dem unteren Wert bei über 3 Litern. Ich schaffe vielleicht 1 mit Trinken und 1/2 mit Essen.

    Ja, bei Übergewicht erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf. Ich würde allerdings nicht davon ausgehen, dass jedes Übergewichts-Kilo die gleiche Menge benötigt wie die Normalgewicht-Kilos. In den üblichen Rechnern werden die Beispiele immer nur bis zu moderatem Übergewicht dargestellt, aber jemand mit (zum Beispiel) 150 kg nicht - und daher kann ich nicht mit einer Quelle dienen. Allerdings würde ich das Normalgewicht nehmen (z.B. 75 kg), das mit 30-40 ml/kg KG berechnen, und den Rest (die anderen 75 kg in dem Beispiel) auf 10 ml/kg KG. Man darf nicht vergessen, dass der Kreislauf eines Übergewichtigen auch wirklich mehr zu arbeiten hat, und daher ausreichend Flüssigkeit nochmal wichtiger wird (aber auch ausreichend Elektrolyte. Nicht vergessen.).


    Das wären dann also bei den 150 kg wirklich 3 Liter, ja. Aber auch hier: Das ist ein Durchschnittswert. Es gibt sicher Menschen mit 150 kg, die gesund bleiben, wenn sie nur 2,5 L Flüssigkeit zu sich nehmen.


    Essen-Flüssigkeit unterschätzt man übrigens sehr, sehr leicht.

    Mein Sohn ist 9 und für mich ist noch nicht absehbar, wann er alleine darf.


    a) ist das Freibad am anderen Ende der Kleinstadt, und dazwischen liegt viel Verkehr, eine Bundesstraße und x Baustellen. Das Hallenbad wäre näher, aber


    b) sind in den Bädern immer ältere Kinder, die gerne unter Wasser drücken und so. Er ist noch nicht in der Lage, sich da angemessen zur Wehr zu setzen. Er ist auch eher schüchtern.


    c) hat er zwar das Seepferdchen, schwimmt sicher, taucht sicher, hat aber absolut kein Gefühl für "ich bin erschöpft" oder "ich habe zu wenig getrunken". Er hat kein Interesse, weitere Schwimmabzeichen zu machen, aber ich schätze, momentan schwimmt er auf Bronze-Niveau. Trotzdem ist mit das im Gesamten zu unsicher.


    d) ist Ertrinken tatsächlich eines der Dinge, wovor ich höllisch Angst habe - dicht gefolgt von Fahrradunfällen. Finde den Fehler.





    Schwimmunterricht hier: 3. Klasse, 13 Wochen, insgesamt 4 mal ausgefallen. Donnerstags in den ersten beiden Stunden, und im Wasser sind sie maximal 30 min. Mehr gibt es nicht.

    Die benötigte Flüssigkeitsmenge sind 2-3 L am Tag, nicht die benötigte Trinkmenge. Wer Suppe ist, viel Rohkost, dazwischen noch Wassermelone, braucht weniger trinken. Auch ne Tomatensauce ist wasserreicher, als ein Steak mit Kräuterbutter.


    Die Werte sind außerdem Durchschnittswerte. Es gibt hier immer Ausreißer in beide Richtungen - Menschen, die 3,5 L trinken und auch brauchen, also genauso, wie Mengen, die massive Probleme haben, mehr als 1 L zu trinken. Es ist auch ein Unterschied, ob ich ein 1,95 großer Mann bin und 100 kg wiege, oder ob ich eine 1,56 große Frau bin, und nur 45 kg auf die Waage bringe. Da ist es absolut logisch, dass Letztere weniger braucht.


    Und nicht immer ist de DGE böse: Manchmal liefern sie einem auch ganz nette Tabellen. Zum Beispiel diese hier, die aber ganz klar sagt: Das sind Durchschnittswerte:


    https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/


    Bei Jugendlichen (möglicherweise auch noch der kleinen Sorte) wären wir also bei 1,3 L TRINKmenge.


    Die Theorie, dass Durstgefühl käme zu spät, und man müsse vorher prophylaktisch trinken, halte ich für falsch - ich sehe nur, dass es eine Menge Menschen gibt, die ihr Durstgefühl ignorieren oder falsch interpretieren. Das wirkliche GEFÜHL für körperliche Bedürfnisse bzgl. Essen und Trinken ist vielen Menschen während der Anwendung aller Theorien und Vorschriften verloren gegangen.


    Wenn die Aufforderung zu trinken aggressiv macht, ist es definitiv nicht der richtige Weg. Der ist dann so von außen aufgedrückt, und die Veränderungsbereitschaft (so es denn wirklich notwendig ist), liegt bei Null.



    (edit: 40 ml/kg und Tag, durch Getränke und feste Nahrung. Das wären bei einer 40 kg-Person also 1600 ml am Tag, wovon ungefähr 1 L getrunken werden soll. Bei 50 kg sind es also 2000 ml am Tag, wovon etwa 1200 ml getrunken werden soll. So als Anhaltspunkt für Jugendliche. Bei Erwachsenen ist es weniger).

    Ja, bekommst du. Am einfachsten suchst du dir aber schon mal eine Ernährungsberaterin die sich mit Allergien auskennt. Schau mal nach DAAB-Zertifikaten, ich glaube, die haben auch auf der Homepage eine Liste. Die hat dann 1. die entsprechenden Formulare für den Kinderarzt, und 2. einen Plan, welche Untersuchungen noch zu machen wären. Da kann man das dann direkt in einem Aufwasch machen.


    Ich wünsch euch, dass ihr eine Ursache findet :)

    Trüffel falls du damit meinen Beitrag meintest: ich meinte ein Tagebuch vor auslassversuchen, um dem Arzt dann besser vermitteln zu können, welche Probleme wann auftreten. Damit der besser gucken kann, was es sein könnte.

    Nein, ich meinte das allgemein. Hier gibt es ja häufig Threads zu Verdauungsschwierigkeiten, und dann gibt es Vorschläge dazu, was weg gelassen werden kann etc.pp.


    Ärzte lesen in den allerseltensten FÄllen Ernährungsprotokolle. Die fragen höchstens "haben Sie denn schon mal Protokoll geführt?" und wenn man dann sagt, ja, und es kam raus, ich reagier immer auf Garnelen, dann gucken die sich das nicht mehr wirklich an. Auch Allergologen nicht. Die haben dafür schlicht keine Zeit. (Ich verallgemeinere nun - es wrd sicher Ausnahmen geben....)


    Wer solche Verdauungsschwierigkeiten hat, hat Anspruch auf Ernährungstherapie. Das belastet auch kein Arztbudget. Und da wird die/der Ernährungsberater*in auch Protokolle führen lassen, und wenn es Grund zu einer Auslassdiät gibt, dann auch das.


    Mein Weg wäre übrigens ebenfalls ein Protokoll, ein sogenanntes Beschwerdeprotokoll, ohne Auslassdiät. Darauf basierend dann IgE-Bluttests, basierend auf den bereits festgestellten Allergien, ein Prick-to-Prick (KEIN normaler Pricktest) bei NM-Allergien, und bei Verdacht auf LI ein H2-Atemtest. Bei FI müsste man sehen, die sind nicht immer aussagekräftig. Und gäbe es DANN immer noch keinen identifizierten Störer, würde ich über eine Auslassdiät nachdenken. Das wäre dann also so beim 4. oder 5. Termin der Fall.

    Ihr bekommt für diesen Fall eine Ernährungsberatung bei einer allergologisch weitergebildeten Ernährungsfachkraft bezahlt, mit Rezept. Und diese kann euch bei einer Auslassdiät (und eine Auslassdiät lässt normalerweise nicht nur Verdächtige aus, sondern alle pollenassoziierten Lebensmittel bei diagnostizierter Pollenallergie) sehr gut beraten und begleiten.


    Ich hab nun schon ein paar Protokolle in Eigenregie gemachter Auslassdiäten gelesen und in den meiste Fällen waren die einfach nicht ausreichend. Nichts gegen das Forum, aber für solche Sachen gibt es echt gute Fachleute.


    Und an erster Stelle stände dann übrigens in Absprache mit dieser Ernährungsfachkraft weitere Bluttests (IgE auf bestimmte Nahrungsproteine) oder ggf. Prick-to-Prick-Tests an.

    Ich melde an dieser Stelle zurück, dass ich, als ich den Thread reaktivierte, einfach nur zeigen wollte, dass es auch Kinder gibt, die Antolin toll finden, sich nicht unter Druck setzen lassen, weiter Freude am Lesen haben, und fertig.


    Und ich wollte darauf hinweisen, dass ich eine sehr schlechte Meinung hatte von Antolin, aufgrund dieses Threads, und zwar BEVOR mein Sohn das erste Mal auf die Antolin-Website gegangen ist. Und dass ich diese Meinung revidiert habe, und dass mir das eine Lehre war, nämlich nicht alles schlecht finden zu müssen, was offensichtlich in mehrheitlicher Rabenmeinung schlecht ist.


    Die Vehemenz, mit der dann aber die Meinung verteidigt wurde, dass Antolin wirkich übel sei, ein Motivationskiller etc.pp., hat mich dazu gebracht, nichts mehr zu schreiben.


    Jetzt ein "dagegen sag ich doch gar nichts" zu lesen, fühlt sich an wie eine Ohrfeige.


    Und nun ent-abonniere ich diesen Thread.

    Mein absoluter Brüller ist die Konstantin-Noppel-Straße in Radolfzell.


    Und ich würde rein klanglich lieber in der Straße des Roten Kreuzes (gibts hier in der Nähe) wohnen, als in (nur ein Beispiel) E5 in Mannheim. Obwohl die Quadrate kultig sind.


    Hier in der Gegend gibts einige Ortsnamen doppelt, und man muss daher immer dazu sagen, welches man meint. Es gibt zwei mal Malsch, zwei Mal Rheinau (da ist es wiederum selbsterklärend), zwei Mal Bietigheim, ein Sinsheim und ein Sinzheim..... also zumindest alles recht ähnlich. Es gab noch mehr Ähnlichkeiten, wenn ich drüber nachdenke, fallen sie mir sicher alle ein.

    am Computer.


    Das ist eine meiner Kritiken daran.


    Die Kinder sollen zum Lesen animiert werden, alle Welt beklagt sich, dass die Kinder zu viel am Computer zocken und immer früher, und dann sollen sie mit einem Computerquiz zum Lesen bewegt werden.

    Ah okay, das kam bei mir beim Lesen des Threads noch nicht an, dass das dein Haupt(?)Kritikpunkt ist.


    Das Thema sehe ich wiederum sehr entspannt. Computer gehören heute zu unserem Leben dazu. Ich selbst lese etwa 60 % meines Lesestoffes online am Computer, das schließt sich also nicht aus (Computer und Lesen, meine ich) und den größten Teil des Rests über den Kindle, was ja auch nichts anderes als eine Art Computer ist. Ich sehe das nicht als problematisch, dass wenn das Kind 400 Seiten innerhalb von 24 h gelesen hat, es dann 15 min am PC hockt und ein paar Quizfragen löst. Da sehe ich es problematischer dass er in der Zwischenzeit nicht draußen war und sich bewegt hat.


    Und wie gesagt, da es bei uns keinerlei Verpflichtung gibt, und zumindest in der Klasse meines Sohnes deshalb die Antolin-Fragen nur löst, wer auch das Buch gelesen hat, da es keinen Zwang dazu gibt, sehe ICH das absolut unproblematisch.

    Ich hatte diesen Thread hier verfolgt, als er lief, und stand Antolin aufgrund dessen grundsätzlich skeptisch bis ablehnend gegenüber.


    Nun habe ich ein freiwillig viellesendes Kind (3. Klasse), er liest 3-5 Bücher pro Woche, alle aus der Bücherei. Und er mag Antolin total gerne. Es gibt kein Muss von Seiten der Schule, kein "ihr müsst 3 Bücher pro Jahr" oder so. Wer nicht mitmachen will, macht halt nicht mit. Ich weiß auch nix von Sachpreisen, also zumindest wurde das auf keinem Elternabend angesprochen, dass es eine Belohnung gibt. Die einzige Belohnung sind also die Punkte, das Kind für sich sammelt. Zwei oder drei Mal wurde von Seiten der Lehrerin die drei Kinder mit den höchsten Punktzahlen vorgelesen. Die anderen 20 wurden aber nicht in irgendeine Reihenfolge gebracht. Sprich, die Klasse weiß nun, dass Sohn viel liest. Das wussten sie vorher aber auch, denn er liest auch oft im Unterricht. Und die anderen 20 fühlen sich dadurch nicht abgewertet, wenn ich den Äußerungen anderer Eltern glauben darf, weil es eben nicht einzeln herausgepickte Kinder sind, die schlecht gemacht werden.


    Es ist allerdings auch eine ausgesprochen freundliche und hilfsbereite Klasse, die wir da haben, ohne große interne Wettbewerbsambitionen.


    Mein Sohn sucht sich seine Bücher NICHT nach Antolin aus, sondern guckt nach dem Lesen eines Buches, ob es zufällig bei Antolin gelistet ist.


    Andere Auswirkungen hat das nicht. Da fand ich ehrlich gesagt diese offensive Werbung für die Mathe-Wettbewerbe und wer daran teilnehmen darf und wer nicht, problematischer. (Känguruh und Pangea)


    Und Sohn ist stolz auf seine Punkte, macht aber gerne mal alle Schwierigkeitsstufen von Büchern, um die Punkte doppelt abzusahnen. Er macht das immer direkt nach einem Buch, so als.... keine Ahnung, als was er das sieht, als "Abschluss"? Das hat sich bei ihm so eingebürgert.


    Ich wollte das hierlassen, weil ich wie gesagt nach dem Lesen des Threads eine sehr negative Meinung von Antolin hatte, ohne es wirklich zu kennen. Ich verstehe eure Kritik daran, aber so, wie es hier genutzt wird und wurde, macht es einfach Spaß im Sinne von "oh yeah, ein Quiz".

    Mein Schwager hatte jahrelang angeblich eine Zöliakie. Er ernährte sich glutenfrei, nachdem er jahrelang unter verschiedenen Beschwerden gelitten hatte, und diese nach Ausprobieren auf Gluten zurückführte. Allerdings ernährte er sich für meine Begriffe nicht "sauber" genug, allerdings mische ich mich ungefragt da nicht ein.


    Nun hat er zwei Kinder, die sind noch sehr klein, aber im Zuge dessen kam die Frage auf, ob er WIRKLICH eine Zöliakie hat oder nicht. Er hat es also auf sich genommen und sich monatelang glutenreich ernährt, um dann entsprechende Diagnostik zu betreiben, und was kam raus: Er hat KEINE Zöliakie. Ich bin nicht er, und weiß nicht, was er nun noch an Diagnose machen lässt, weil es ihm nämilch nun gut geht. Die Beschwerden von damals kamen nicht wieder.


    ICH hätte aber dann mal einen Allergietest-Marathon begonnen: Gesamt-IgE's, und wenn das zu hoch, dann die üblichen Verdächtigungen testen, an Kreuzallergien denken, denn manchmal ist die Ursache irgendetwas anderes weit verbreitetes, was aber durch die bei "glutenfrei" automatisch bewusstere "Diät" ebenfalls verringt wird. Ich hatte auch mal einen Sellerie-Allergiker, der dachte auf Weizen allergisch zu sein, und im Zuge dessen sämtliche Fertigprodukte wegließ. Und upps, waren alle Symptome weg. Es war trotzdem Sellerie, als pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie, weil derjenige nämlich auf Birkenpollen allergisch reagierte. Aber nicht stark genug, um sofort aufzumerken.


    Und daher würde MICH das schon interessieren, ob ich mir selbst bzw. meinem Kind das Leben komplizierter mache.

    Ich habe Trivianer gespielt. Und da gabs dann Claudia , die war Mitglied in meiner Gilde, und sie hatte einen Erstaccount, mit dem war sie in der Rabeneltern-Gilde. Da ich Claudia sehr mochte und sie sehr sympathisch fand, habe ich nach den Rabeneltern gesucht, als ich selbst schwanger war, und ich die urbia-Diskussionen echt seltsam fand.


    Nun ja. Ich hab ja bald 10jähriges.

    Die meisten Menschen mit LI haben noch eine Restaktivität, können also klein(st)e Mengen Laktose gut vertragen. Deshalb geht Käse oft gut, zugesetzte Laktose oft nicht. Und wie Inselrose schrieb, die Laktose auf vollen Magen besser verträgt: Je langsamer die Laktose in deinem Darm auftaucht, desto eher kann die Restaktivität noch helfen.


    Und Tabletten können die physiologische Laktoseaktivität niemals abbilden. Du brauchst die Laktase parallel zur auftauchenden Laktose, und daher sind Tabletten etwas, was ich für Restaurantbesuche oder Feierlichkeiten empfehle, aber nicht als Dauerlösung, um den morgendlichen Kaffee zu vertragen. Aber du sagtest ja selbst, Milch zu ersetzen sei das kleinste Problem.


    Kuchen und Nachtisch mit Tabletten verdaubar zu machen, finde ich aber sehr legitim, v.a. bei Einladungen.


    Trotzdem - je nachdem, was der Grund für deine neu auftgetretene LI ist - ist eine kurze Zeit der Laktosekarenz manchmal hilfreich, v.a. nach MD-Infekten. Das gilt aber nicht für jeden gleich. Und LI ist nun mal keine Allergie (wo ich absolute Karenz empfehle, statt die ganze Zeit Antihistaminika einzuwerfen). Bei LI ist es auch so, dass lange andauernde Laktosekarenz die Restaktivität der Laktase noch weiter verringern kann... und das wäre kontraproduktiv.

    Englisch (Native Speaker wäre schon ziemlich großartig. Ich würde v.a. aber gerne auf englisch schreiben können, also richtig schreiben, gut schreiben, und da bin ich meilenweit weg).

    Französisch (weil ich Frankreich liebe, und es einfach nicht kann)

    Japanisch


    Wenn noch eine oder mehrere Feen kämen:

    Portugiesisch (weil ich Brasilien bereisen will)

    Russisch (weil hier gefühlt die Hälfte der Leute russisch spricht)

    Arabisch (die andere Hälfte)

    Italienisch (einfach, weil ich mich emotional-gedanklich glaube ich am besten auf Italienisch ausdrücken kann)

    Irisches Gälisch (damits nicht ausstirbt)

    Hebräisch (aus Interesse)

    Suaheli (ebenfalls aus Interesse)

    Die Sprachen der nordamerikanischen Ureinwohner, und so als alter Karl May Fan: Mescalero

    Hermine okay. Wenn ich jemanden in eine Chemie-Werbeveranstaltung bitte, kann ich vor Begeisterung sprühen und die Wichtigkeit betonen, Chemie zu verstehen und zu können, und wie sehr mir das hilft, alltägliche Zusammenhänge zu begreifen, angefangen damit welche Reinigungsmittel ich zusammen in ein Klo kippe bis hin zur Frage, warum Methangas so viel klimawirksamer ist als CO2. Aber zu behaupten, ich würde dabei irgendwelche ominösen Skills bekommen oder das es gäbe ja nur eine Anzahl X auswendig zu lernender Strukturformeln, fände ich nicht richtig. Weil falsch :D

    Aber es gibt doch nur 1200 Vokabeln??? Steht in unserem Leitfaden zumindest. Naja gut ein Kind in dem Alter erkennt die Nützlichkeit vielleicht noch nicht wirklich und will halt nur machen, was Spaß macht. Wobei meine sowieso unentschlossen ist - das hat sie sicher von mir geerbt ich hab es auch nicht mit Entscheidungen

    Oh Wow, jetzt fühl ich mich doch tatsächlich angegriffen ;)


    Also: Keine AHnung, wie viele Vokabeln es gibt. Gemerkt habe ich mir keine (so gut wie keine). Aber es gibt Konjugationen, es gibt Deklinationen, es gibt zig grammatikalische Sonderformen, und wenn einem dann die ersten 400 Vokabeln fehlen, und dann muss man die nächsten 400 lernen, während man den Lehrer vorne hasst (ich habe ihn gehasst, und zurecht), während man dann auch noch irgendwie in Englisch und Französisch parallel abkackt, und die ganze Freizeit geht dafür drauf, die verhasste Lateinnote zu retten - dann hat das NICHTS damit zu tun, dass man nur macht, was Spaß macht. Ehrlich. Ich hab im Alter zwischen 14 und 16 glaube ich nichts gemacht, was Spaß macht, sondern in erster Linie mein Leben und die Schule (und Latein ganz vorne) gehasst, und besser wurde alles erst, als ich die verdammten Fremdsprachen (alles außer Englisch) im Zuge eines Schulwechsels ablegen konnte. Da wurde ich dann innerhalb von 6 Wochen von einer 5er-Kandidatin (außer in Mathe) zu einer 1er-Kandidatin. Ich bin reflektiert genug, um zu wissen, dass Latein mir da einiges verhagelt hat (aber ich gebe zu: Es lag auch am Lehrer).