Beiträge von Trüffel

    ich hatte einen 20 h-Teilzeitvertrag, den ich wegen der nicht veränderbaren Arbeitszeiten zum Ende der Elternzeit nicht fortsetzen konnte. In meinem Fall verteilten sich die 20 h auf 2, 5 Tage (also 2 volle), parallel kam mein erster Sohn in die Schule und hatte nur noch bis 14 Uhr Betreuung.


    Letztendlich habe ich meinen Arbeitgeber um einen Aufhebungsvertrag gebeten. Ich habe offen gesagt dass ich die verlangten Arbeitszeiten nicht werde abdecken können. Mein AG wollte mich offenbar auch nicht dringend wiederhaben, und kam mir kein Stück entgegen. Der Aufhebungsvertrag war schließlich die logische Folge.


    Ich bin direkt danach ins Alg1, ohne Sperrzeit. In den umfangreichen Formularen dazu habe ich das Arbeitszeitproblem dargelegt (da gibts Felder, wo man Begründungen angeben kann). Ich hatte keinerlei Probleme damot. Telefonisch bekam ich von einer sehr netten Sachbearbeiterin die Auskunft, dass sie das ständig hätten: Arbeitszeiten, die mit Familienleben kollidieren, aufgrund dessen Aufhebungsverträge, das sei leider normal, sie kennen das. Das war auf der einen Seite sehr fruastrierend (so gesellschaftspolitisch), auf der anderen Seite beruhigend. Und wie gesagt gabs bei mir nicht mal Rückfragen.



    Davon ab würde ich aber sehen ob es noch eine anderr Möglichkeit als die Kündigung gibt. Unbezahlte Freistellung, Beschäftigungsverbot...mit existierendem AV in die EZ zu gehen ist deutlich toller ala ohne.

    Mein Sohn ist 9. Er bekommt nun 2 Impfungen im 6-Monats-Abstand. Das ist das empfohlene Alter, also nicht verfrüht.


    Bisher diskutiert er Impfentscheidungen nicht mit mir. Und ehrlich gesagt darf er mir zwar gerne seine Gedanken dazu miteilen, aber ich treffe meine Impfentscheidungen aufgrund von dem, was ich beim RKI und/oder medizinischen Fachblättern lese, und nicht aufgrund von Impfbroschüren. Und daher bin ich in diesen ENtscheidungen auch recht gefestigt.


    Er diskutiert auch nicht über irgendeine andere Impfentscheidung mit mir. Wie eine Impfung grundsätzlich wirkt, weiß er, und dass sie nie eine 100 %-Garantie gibt, weiß er auch.

    ich habe meinen Sohn auch impfen lassen. So früh es die Stiko empfiehlt sogar. Es ist doch Unsinn da nur die Mädchen zu impfen. Die kriegen den Virus schließlich von jemandem. Ich seh da die Männer und Jungs mind. genauso in der Pflicht. (sprich: nicht alle Jungsmütter ziehen sich da so raus).


    Ja und eben, das Krebsrisiko ist ja für viele Krebsvarianten höher.

    Auch wenn du dir von Ärzten nicht viel versprichst, ist das, was du dir nun vom Forum versprichst, orakeln.


    Wenn jemand mit diesem Beschwerdebild zu mir käme, würde ich ihn zum Gastroenterologen und Allergologen schicken. H2-Atemtests auf Laktose und Fruktose (auch wenn letzterer weniger aussagekräftig ist, v.a. bzgl. Sorbit), Gesamt-IgE, um nach Allergien zu sehen, Antikörper-Test bzgl. Zöliakie. Histamin im Hinterkopf halten.


    Dazu käme eine vernünftige Anamnese, um die Sache bereits ein wenig einzugrenzen. Wenn er Durchfall bekommt, ohne dass irgendein Milchprodukt im Spiel war (auch nichts anderes laktosehaltiges), könnte es genauso gut eineLebensmittelallergie sein. Das heißt, erst mal stände da ein Beschwerdeprotokoll über einige Wochen, OHNE Einschränkung des Essens, OHNE Auslassversuch.


    Und dann kann man weiter sehen.

    Spezifischere IgE-Tests. Zöli-Diagnostik. Und dann, in Begleitung, Auslassversuche (keinen mit Gluten bitte ohne Diagnose).


    Die Tests ohne Anamnese und die Anamnese ohne Tests machen allein jeweils wenig Sinn. Die Suche und Diagnostik nach Allergien und Intoleranzen ist immer mehrgleisig, und verschiedene Dinge werden immer kombiniert. Bei Nahrungsmittelallergien ist oft die einzige "Nachweismöglichkeit" ein Prick-to-Prick-Test mit den Originalen, frischen Lebensmitteln (also nicht irgendeine standardisierte Lösung wie beim Pricktest, den man so von Heuschnupfen-Allergenen kennt). Und da das aufwändig ist, machen das auch nicht viele Arztpraxen, und wenn sie es machen, lassen sie die Patienten die ganzen Lebensmittel dafür einkaufen. Das erfordert wiederum Engagement.


    Genauso kenne ich Menschen, die Auffälligkeiten im IgE haben, aber klinisch nicht auf das Lebensmittel reagieren. Deshalb muss es immer im Gesamten betrachtet werden, und nicht nur eine Schiene genommen werden - da ist die Wahrscheinlichkeit, daneben zu liegen, zu hoch.

    #blink meine Art zu diskutieren ist also anstrengend? Warum? Weil ich nicht sofort einlenke und den einen (einzigen) Fakt, der rauf und runter falsch erzählt wird, versuche richtig zu stellen, und dafür sarkastisch angegangen wurde? Das findest du also anstrengend? Ich finde das konsequent.



    Ich finde dein Posting ausgesprochen herablassend. Nicht ich verdrehe dir Worte im Mund. Stehen lass ich meine Wortwahl allerdings auch.

    Wäre nett, wenn IHR mir auch nicht die Worte im Mund rumdreht. Erstens habe ich NICHT geschrieben, dass DU dir was aus den Fingern saugst, Mondschein (lies es bitte gerne nochmal), sondern dass ICH mir grade NICHTS aus den Fingern sauge, undim Anschluss habe ich auf DEINEN Sarkasmus geantwortet.


    Zweitens könnte ich nun genausoviele Beispiele anbringen, wo in anderen Kliniken es genauso scheiße läuft. Aber exakt genauso scheiße (ich nehme deine Wortwahl auf). So, und jetzt. Alle Kliniken sind kacke? Deine Erfahrungen sind Erfahrungen, und keiner redet die klein, auch ich nicht. Ich habe übrigens darauf auch nicht auf diese Weise geantwortet. Und ich habe mit keinem Wort, mit keinem einzigen, nicht mal angedeutet, behauptet, dass ihr für eine Steigerung der KS_Rate eintretet. Sondern nur die angebliche Logik kritisiert.


    Könntest du bitte dann den Hinweis, den ich erbracht habe, dass es nämlich schlicht nicht LOGISCH ist, dass ein KH mit vielen Risikogeburten eine höhere KS-Rate hat (und darüber diskutierten wir hier), nicht mit dem Fakt vermischen, dass die Betreuungsqualität in vielen KH unterirdisch ist, unabhängig von der KS_Rate, und dass eine gute Begleitung immer hilfreich ist? NICHTS davon habe ich nämlich bestritten. Ich finde nur die Wiederholung, dass Kliniken mit Risikogeburten ganz automatisch hohe KS_Raten haben und das daher einfach hinzunehmen ist, einfach nicht wahr. Und das wiederhole ich auch gerne wieder und wieder.


    Ansonsten danke huehnchen69 für deine mäßigenden Worte.


    Mondschein , ich hätte dir gerne eine PN geschrieben, wo ich mich (also meinen Gedankengang) dir nochmal länger erklären wollte. Ich speicher sie jetzt mal als Entwurf. Schreib doch bitte hier rein, wenn ich sie löschen kann, ich will mich nicht aufdrängen.

    Ihr stellt Einzelerfahrungen über Evidenz. Eine Quote sagt nichts über sie Schwere von Geburten aus. Aber sie gibt sehr wohl einen Hinweis darauf, wie mit schwierigen Geburtsverläufen umgegangen wird.


    Wenn ich jetzt ein weiteres Mal erzähle von Frauen die in der FK unglaublich glücklich waren, sagt das nur eines, nämlich, dass besagte Frauen dort glücklich waren.


    Und die Quote sagt etwas über die Wahrscheinlichkeit aus, mit einem KS dort rauszugehen. Will ich diesen vermeiden, suche ICH mir kein Haus mit 50 %.


    Ich habe im übrigen in erster Linie einfach geantwortet, so bzgl. Ton. Wenn mir jemand mit Sarkasmus kommt, dann erlaube ich mir das eben ebenfalls. Falls ihr der Meinung seid, der Ton sei nicht mehr angemessen, meldet doch bitte entsprechenden Beitrag.

    Flickan

    Solange beide Elternteile in der GKV sind, ist das auch egal. Interessant sind die Konstellationen, in denen ein Elternteil GKV, der andere PKV ist. Wenn das PKV Mitglied ein höheres Einkommen hat, ist eine kostenlose Versicherung beim niedriger verdienenden GKV-versicherten Elternteil ausgeschlossen. Die Kinder können dann entweder freiwillig GKV versichert werden oder eben privat. Jeweils mit eigenem Beitrag.

    Das stimmt nicht. Das gilt nur für den Fall, dass das privat versicherte Elternteil über der Jahresarbeitsentgeltsgrenze verdient. DANN ist die kostenlose Familienversicherung ausgeschlossen. Verdient das privat versicherte ELternteil aber weniger (z.B. nicht besonders gut verdienende Beamte ;) ), dürfen die Kinder kostenlos in der GKV familienversichert werden, auch wenn das GKV-Elternteil deutlich weniger verdient.


    Bei der Securvita gabs dazu mal ein gutes Infoblatt.

    Du schriebst, dass es logisch sei, dass die KS-Rate hoch sei, wenn es ein KH sei, in das Frühchen und Risikoschwangerschaftem geschickt werden. (Du schriebst nicht "etwas höher, sondern "hohe KS-Rate").


    Und nein, das ist nicht logisch, egal in welchem Zusammenhang man das liest. Das ist menschengemacht und systembedingt, aber nicht logisch (und auch wenn du mit der WHO nix anfangen kannst, schlicht nicht notwendig.)

    ...und trotz Zwillingsschwangerschaften, die vaginal entbunden werden (wird zumindest versucht) und trotz Beckenendlagen (die da hingehen, weil sie es in anderen Kliniken oft nicht vaginal versuchen dürfen)...

    Drillingsgeburten sogar (davon kann man nun halten, was man will). Ich kenne Leute, die sind 250 km gefahren, um dort zu entbinden. Und ich kenne Menschen mit einer VBA3C (!), die sich genau diese Klinik ausgesucht haben, um ihr viertes Kind vaginal zu bekommen. Hat geklappt.


    20 % kann ich noch irgendwie nachvollziehen, in Unikliniken auch 25 % oder so. Aber 50%? Jede ZWEITE Frau, die da mit großer Bauch-OP rausgeht? So viele Frauen wünschen sich definitiv keinen KS.

    Logisch, weil dort alle Risikogeburten und nötigen Kaiserschnitte hingehen.

    Wie ich direkt über diesem Posting schrieb:


    Nein, nicht logisch. Denn auch in andere KH gehen RIsikogeburten, es gibt sogar KH, die bevorzugt vn Risikogebärenden frequentiert werden, und die TROTZDEM eine niedrige KS-Rate haben. Die WHO, die dazu EMpfehlungen rausgibt, hat übrigens den Faktor Risikogeburten mit eingerechnet, und hält trotzdem eine Rate von über 15 % für unnötig.

    Die Filderklinik hat trotz Frühchenklinik, trotz jeder Menge Frauen mit VBAC-Wunsch, trotz einem EInzuggebiet von halb Baden-Württemberg, auch für Hochrisikoschwangerschaften, eine Kaiserschnittrate von 14,x %.


    Ich bin da ganz bei MMC: Eine Kaiserschnittrate von 40 oder 50 % ist wirklich durch NICHTS zu vertreten.

    Ok, das kann sein - aber über kostenlose Familienversichung in der GKV der geringer verdienenden Partners geht dann nicht mehr.

    Ich bin mir grade nicht sicher, wie es gemeint ist.

    Aber mein Sohn war bei mir familienversichert, als mein Mann frisch verbeamtet war, beihilfeberechtigt. Er lag mit seinen Bezügen aber unterhalb der JAEG. Ich habe nur Teilzeit gearbeitet habe definitiv weniger verdient als er. Solange er aber nicht über der JAEG lag, war das egal. Und ja, das wurde mir von beiden KKs bestätigt.


    Ich bin nun 2 Jahre freiwillig gesetzlich versichert gewesen (selbständig, geringfügig, Beitrag wurde auf Grundlage der Bezüge meines Mannes berechnet, und ja, regelmäßiges nackig machen gehört dazu), und bin nun bald wieder gesetzlich pflichtversichert. Aus der gesetzlichen wollte ich nie raus, weil nämlich MEIN Anrecht auf Beihilfe sich nur auf den Status meines Mannes begründet. Wäre ich raus aus der gesetzlichen und mein Mann würde sich von mir scheiden lassen, säße ich ziemlich in der Patsche. Mein Mann hätte dann weiter die Beihilfe, und ich... nichts. Auch wenn das ein rein theoretisches Gedankenspiel ist, war mir das dann doch zu heiß (ich wusst ja nicht, inwiefern ich nochmal angestellt arbeiten würde).


    Während des Refs aber finde ich die Bezüge zu gering, um wirklich über eine freiwillig gesetzliche nachzudenken. Falls man nicht direkt danach ins Dauer-Beamtenverhältnis wechselt, kann man danach ja nochmal neu überlegen.


    Eine Bekannte von mir wurde übrigens von sämtlichen PKV abgelehnt, als sie ins Ref gegangen ist. Sie MUSSTE sich freiwillig gesetzlich versichern, wegen einer Netzhautablösung in der Anamnese.

    Wir waren mit zwei Kindern eine Woche lang in Köln und es war großartig. Wir waren Schiffchen fahren, im Schoko-Museum, die Altstadt erkunden, im Zoo, im Dom, am Rheinufer, im Odysseum, und dann noch in Burg an der Wupper für einen Tagesausflug.


    Außerdem war mein Mann noch im Bubenheimer Spieleland mit den Kids, auch ein Tagesausflug, ich hatte da frei.


    Die Kölner Jugendherberge hat wie viele andere Jugendherbergen inzwischen auch Familienzimmer mit Doppelbett und Stockbett. Ich muss sagen, dass in normalen Hotelzimmer uns immer alles vor die Füße fällt, weil zu eng und zugestellt oder schlicht nicht drauf eingestellt, dass eine vierköpfige Familie in einem Zimmer schlafen will. Wir sind, auch wenn die Gesamtkosten tendenziell langsam steigen, seitdem der Kleine auch zahlt, trotzdem große Fans von Jugendherbergen. Familienfreundliches Umfeld, die Kinder können in den Gemeinschaftszonen auch mal lauter sein, Halbpension, nix spülen und einkaufen müssen... und ich mag beide Kölner Jugendherbergen sehr gerne. Ferienwohnungen sind mir für Urlaub immer zu anstrengend. Ich mag Pause haben vom alltäglichen Ernährungsbereitstellungstrott.


    Momentan gucken wir für den Sommer nach ein paar Tagen München. München ist auch ziemlich großartig mit Kindern. Stuttgart mag ich auch mit Kindern, aber da ist die Baustellensituation grade wirklich eklig (und ich komme von dort und deshalb ziehts mich nicht in den Urlaub dorthin zurück). Und dann mag ich Frankfurt (das machen wir am Wochenende), da lässt sich auch einiges unternehmen, sowohl in der Stadt als auch im Umland.

    Ich mache die Augen zu und plane Fanfiction-Plots. Dann hol ich mir ab und zu ein Notizbuch raus und notiere. Manchmal schlafe ich dabei versehentlich ein. Kommt auf die in dem Moment erdachte Story an.


    Parallel kümmere ich mich bei sehr langen Fahrten um das Finden der am günstigsten gelegenen Erdgastankstelle. Essen/Trinken/Radio bedienen ist auch mein Job. Wenn ich allerdings wirklich mit auf die Straße gucke, gehöre ich zum Typus Mitbremsen, "aaaaaah!" rufen und Co. Liegt dran dass meine Reaktionsschnelligkeit messbar schneller ist als bei meinem Mann, aber auch, dass ich Angst habe vor anderen Autofahrern. Mich stressen v.a.Autobahnfahrten sehr, dass ich danach hohen Blutdruck hab. Mich aktiv vom Verkehr abwenden ist die einzige Lösung.


    Mein Mann dagegen gehört zu den "Die Ampel ist rot" und "hier ist rechts vor links" Männern. Er kriegt daherbei mir meist erst mal einen Anpfiff, bevor er Ruhe gibt.