Beiträge von ich

    Bin mal an einem älteren Schild vorbeigelaufen, auf dem eigentlich "Chemische Reinigung" stand. Ausgerechnet der Strich vom R war nur noch schwach zu erkennen, so dass man von weitem "Chemische Peinigung" gelesen hat :D

    Ich fand das Guinness-Museum toll! Allein die Architektur und die ganze Aufmachung.


    "Das ehrwürdige Trinity College" ist einen Besuch wert.


    Abends ein Streifzug durch Temple Bar lohnt sich ebenfalls.

    #lol
    Ja, dazu gab es schonmal einen Thread...letztes Jahr meine ich...ich komme aber nicht mehr auf den Titel...


    ICh habe dort meine Geschichte zum Besten gegeben, wie ich mal in einem Club mit 2m Klopapier am Schuh über die (noch ziemlich leere) Tanzfläche gelatscht bin...so mit 16... :D

    Annie, ich kann verstehen dass Du genervt bist. Und ich finde den Weg, den Du bisher gegangen bist auch echt bewundernswert.


    Dennoch möchte ich Dir auf den Weg geben, nicht zu viel im Vorraus in Stein zu meißeln. Ich finde z.B. den Umkehrschluss, weil Du sehr oft bei Oma "geparkt" wurdest, Dein Kind vorerst nie auch nur kurz allein zu Oma soll, schon ziemlich hart. Du schreibst, Deine Mutter wäre Putzen gegangen - ich nehme an, dass sie Dich also nicht nur zum Vergnügen abgegeben hat.


    Klar scheint es noch so einige andere Baustellen bei Euch zu geben. Ich finde man könnte die Geburt eines Kindes aber auch zum Anlass nehmen, Dinge aus dem Weg zu räumen, Dinge zu verzeihen und das Kind nicht als "Mahnmal" für die Fehler Deiner Mutter zu benutzen. Klar sollst Du sagen was Ihr wollt und was nicht. Sie aber als Oma in ihrer Vorfreude komplett ausbremsen zu wollen, bringt doch keinem was. Im Gegenteil, ich sehe da eher das Risiko, dass sich die Fronten noch mehr verhärten.


    Die Sache mit den Klamotten - was ist daran objektiv so schlimm? Wenn Ihr ein gutes Verhältnis hättet und sie daran Freude hat, Klamotten zu besorgen, würdest Du ihr das dann auch vorwerfen?

    Ditta, genau das glaube ich inzwischen auch. Hab ein bisschen gelesen und es spricht eigentlich alles dafür. Auch das zeitverzögerte Auftreten der Symptome. Man kann da ja allerdings eh nichts groß machen, außer im Zweifel Schmerzmittel und soll auch nicht zu sehr schonen, damit keine Schonhaltung eingenommen wird. Heute hat er wohl keine Beschwerden mehr. Wenn nochmal was kommen sollte, gehen wir Mo zum Arzt.


    Lieben Dank für Eure Antworten!

    Verspannungskopfschmerz...ok...frage mich woher er Verspannungen haben könnte. Ist das nicht eher son Erwachsenending? Ja Gehirnerschütterung hätte ich jetzt auch nicht getippt...deswegen waren wir erst vor ein paar Wochen die 48 Std. im Krankenhaus und kenne daher die Symptome eigentlich. Ich frage mich nur, ob es bei einer stärkeren Prellung am Kopf auch nötig ist, zum Arzt zu gehen?!

    Hallo in die Runde,


    mein Sohn ist vorgestern im Kiga mit einem anderen Jungen zusammengestoßen. Der andere Junge hatte zwei längere Bauklötze in der Hand und ist mit denen genau gegen die Stirn meines Sohnes gestoßen. Mein Sohn hat eine dickere Beule bekommen, die auch leicht blau ist.


    Am gleichen Tag klagte er über Nackenschmerzen...keine Ahnung ob das in Zusammenhang steht. Seit heute Nachmittag klagte er dann über Kopfschmerzen im Stirnbereich - also andauernd und nicht nur, wenn man die Beule berührt.


    Wie schätzt Ihr das ein und was würdet Ihr machen? Die Erzieher hatten mir nichts von dem Zusammenstoß erzählt, mein Sohn hat auch erst gestern davon berichtet als ich die Beule auf seiner Stirn bemerkt hatte. Insofern glaube ich eigentlich, dass es nicht so schlimm war. Er meinte auch, sie hätten ihm gleich etwas zum Kühlen gebracht.


    Aber die Kopfschmerzen irritieren mich nun doch ein wenig.


    Danke schonmal vorab

    Freda, den Gedanken, dass es eher um das Miteinander als um die äußeren Dinge gehen sollte, finde ich sehr gut.


    Aber ich glaube, dass gerade bei Eltern mit noch sehr kleinen Babies (wie in der Trageberatung von Tandema) die ganzen Anschaffungen, alltäglichen Begleiter und Kosumgüter oftmals noch einen höheren Stellenwert haben. Ganz einfach, weil es noch nicht allzu viel Interaktion mit den Kindern gibt, außer eben Kuscheln, Tragen, Ernähren, Wickeln usw. Die Frage welchen (möglichst schadstoffarmen) Kinderwagen man anschafft, kann teilweise mehrere Wochen in Anspruch nehmen.


    Und wenn man sich mal im dm umschaut (und mir gings selber genauso), wie viel Zeit junge Eltern manchmal vor den entsprechenden Regalen zubringen. Es ist einfach heute eine Wissenschaft für sich. Und dass man, wenn man sich dann endlich für dieses oder jenes Produkt entschieden hat, natürlich vollkommen überzeugt sein MUSS von dieser Entscheidung und möglichst alle anderen missionieren möchte...das kann ich sogar bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.

    Ich glaube man kann frischgebackene Eltern, die sich so viele Gedanken machen, gut wieder auf den Boden holen bzw. trösten, wenn man ihnen vor Augen führt, dass es ein Zeichen dafür ist, wie gut es uns geht. Nur weil wir einen gewissen Bildungsstandard haben, Zugang zu allen Lebensmitteln in diversen Kategorien, verschiedenen Arten von medizinischer Versorgung, genauso wie zu anderen Kosumgütern und Angeboten für unsere Kinder, sind wir damit überfordert, den "richtigen" Weg zu finden. Manche mögen besser oder schlechter sein. Aber jeder muss sich das aussuchen, was sich für ihn am besten anfühlt. Und vielleicht muss man sich auch bewusst machen, dass die Industrie sehr gerne mit genau diesen "Ängsten" spielt, etwas "falsch" machen zu können. Denkt doch mal nur an die ganzen Spots für Milchnahrung...


    Eine Freundin von mir ist gerade zum ersten Mal schwanger und überlegt, in welches Krankenhaus sie gehen wird...sie hat sich jetzt schon 3 verschiedene angeschaut und zu jedem diverse Leute befragt und ist nun vollkommen hin- und hergerissen, weil jeder zu jedem Krankenhaus seine eigene Geschichte erzählt. Ich habe sie gefragt, was denn ihr Bauchgefühl sagt...tja das sei ihr inzwischen nicht mehr so ganz klar... :S


    Dann fragte ich, ob sie eine Hebamme hätte, die sie während der Schwangerschaft begleitet, der könne sie solche Fragen zu Krankenhäusern auch gut stellen. Nö, nur zur Nachsorge, sie würde das alles mit ihrer Frauenärztin besprechen. In dem Moment habe ich gemerkt, dass ich ihr jetzt gerne etwas "aufgeschwätzt" hätte, nämlich eine gute Vorsorge-Hebamme bzw. das Krankenhaus, in dem ich beide Kinder bekommen habe. Dann hab ich aber gedacht, wenn ihr Bauchgefühl ihr sagt, sie möchte die komplette Vorsorge nur bei der Ärztin machen, dann will ich ihr da auch nicht noch reinreden.


    Aber es ist einfach ein Beispiel für jemandem mt hohem Bildungssstandard, wo automatisch viele Gedanken, viel Risikodenken, viel Angst vor Kontrollverlust usw. aufkommt, was so typisch ist für unsere Gesellschaft.