Beiträge von klosterfrau

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    Ich würde ihre Theorien doch hinterfragen, wenn man sich mal überlegt, dass der weitaus größere Teil der Weltbevölkerung gar nicht in Monogamie lebt (so hab ich das mal im Bio LK gelernt, ich kann es nicht überprüfen).


    Das kann nicht stimmen. Wo sollten die denn leben? In Asien nicht (> 4Mrd. Menschen), in Europa nicht (750 Mio.), in Amerika (ca. 1Mrd.) nicht. Bleibt noch Afrika (1 Mrd.), da hab ich keine Ahnung, wie es mit Polygamie aussieht. Insgesamt ist die Welt aber doch sehr monogam.

    Auch, wenn ihr jetzt schon behandelt habt: Wir haben kein Laus-Mittel verwendet, sondern nur alle 4 Tage die befallenen Familienmitglieder (alle #schäm )durchgekämmt. Nach 2 Wochen waren alle Läuse verschwunden. Ich war ja skeptisch, ob das wirklich klappt, aber wir sind sie tatsächlich los.


    Irgendwas extra saubergemacht, oder Mützen und Kuscheltiere ausgelagert haben wir nicht.

    Darum geht es doch gar nicht. Nicht um den Einzelnen. Es geht um die Entwicklung in Richtung Überwachungsstaat und damit totalitäres System, das mir Sorge bereitet.


    Ich glaube milbenfuß wollte nicht wissen, wieso man das schlimm finden sollte, sondern eher in Frage stellen, was es bringt, sich jetzt panisch bei FB, Skype & Co. zu löschen. Das bringt ja nun wirklich nichts, oder? Unabhängig davon kann man Prism natürlich trotzdem schlimm finden/sich dagegen engagieren etc.

    Ich sollte eindeutig hier nicht mehr reinlesen, wenn soviele schreiben, dass es bei den Folgegeburten nicht gegen Nachwehen geholfen hat - das ist doch der Hauptgrund, warum ich es machen will :S


    Vielleicht beruhigt es dich etwas, dass bei mir die Nachwehen beim dritten Kind nicht der Rede wert waren. Obwohl sie beim zweiten wirklich schlimm waren.
    Und das übrigens ohne Plazenta-Essen. Ich hatte es zwar vorgehabt, dann aber keine Lust gehabt.

    Ich hab in einer entbunden :)


    Ein Geburtspool kam für uns nicht in Frage, weil wir nur einen 30l-Boiler haben. Es war so schon schwierig, genug Warmwasser zusammenzukriegen.
    Es gibt ja verschiedene Größen von Regentonnen, ich hatte 310l, glaube ich. Die war ganz geräumig & absolut kippsicher. Der Durchmesser der Tonne war unten auch nicht viel kleiner als oben, was bei den kleineren Tonnen ja der Fall ist (und weswegen die so kippelig aussehen).
    Ein- und Ausstieg ging problemlos (auch frischentbunden), ich hatte dafür einen Tritthocker aussen. Das hat locker gereicht. Ich konnte in der Tonne sitzen und knien, ausserdem hatte ich ein Tragetuch als Seil drüber gehängt, daran gehängt konnte ich im Wasser schweben. So kam dann auch das Kind zu Wasser.


    Insgesamt fand ich es ganz gemütlich, gerade dadurch, dass es etwas dunkel war, war es wie eine schützende Höhle. Das einzige, was ich vermisst habe, war die Möglichkeit, den 4füßler-Stand auszuprobieren. Kann man das überhaupt in einem Geburtspool, oder ist man dann schon unter Wasser? #gruebel


    Zum befüllen haben wir einen schnöden Gartenschlauch an die Dusche angeschlossen (unsere einzige Investition ausser der Tonne war ein passender Schlauchanschluss). Raus aus der Tonne kam das Wasser dann in Eimern. Das war gar nicht so viel, wie man denkt. Die Tonne ist ja nur etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt (den Rest verdrängt man), das sind etwa 150l, also 15x laufen...


    Ich fand den Geruch übrigens nicht schlimm, nicht zu vergleichen mit diesem schwarzen Plastikzeugs aus dem Baumarkt (Baueimer & Mörtelwannen und so)



    Willst du noch was wissen? :)


    Ich weiß gerade nicht, wie ich das besser erklären könnte, als ich es bisher getan habe. Ich hab doch nirgends geschrieben, dass bestimmte Handlungen bei Erwachsenen nicht als Erziehung gelten, aber bei Kindern schon!? Vielleicht habe ich mich da irgendwo missverständlich ausgedrückt. #weissnicht


    Du hattest geschrieben: "Für mich ist das Erziehung - bezogen auf ein Kind. Bezogen auf Mann oder Freunde würde ich sagen, es ist einfach soziale Interaktion."


    Ich muss leider sagen, dass ich immer noch nicht verstehe, was du unter Erziehung verstehst. Leider, es würde mich nämlich echt interessieren. Wenn du noch Lust hast, würde ich mich sehr freuen, wenn du mir nochmal verdeutlichst, was für dich "Erziehung" von "Beziehung" unterscheidet. Es gibt ja auch bei Erwachsenen immer welche, die körperlich und/oder geistig unterlegen sind.
    Oder meinst du mit Erziehung vielleicht deine Verantwortung, dich um dein Kind zu kümmern, egal, was es so anstellt?

    Ich lehne für mich Erziehung ab. Andere finden Erziehung gut & wichtig, und wenden sie dementsprechend an. Das können sie von mir aus machen, ich will da niemanden überzeugen. Was ich aber wirklich gefährlich finde, ist der Gedanke, dass man Kinder (und nur Kinder) immer erzieht, dass man Kinder nur erziehen kann. Denn das bedeutet, dass Kinder keine normalen Menschen sind (da sie nicht normal behandelt werden können). Das ist für mich Diskriminierung pur, und öffnet Machtmissbrauch Tür & Tor.


    Aber okay - Du erziehst Dein Kind nicht, ich erziehe meines - und wahrscheinlich tun wir ziemlich exakt dasselbe. :D


    Das kann durchaus sein :)
    Mich würde noch interessieren, warum du so an dem Erziehungsbegriff festhältst. Weil du dich gerne als "Erzieherin" (Berufsbezeichnung) siehst, oder hat das noch andere Gründe? Ich kenne übrigens eine ganze Menge (Berufs-) Erzieher, die sich "Begleiter" nennen, eben weil sie Erziehung ablehnen. Lehrer, die Belehrung ablehnen, nennen sich "Lernbegleiter".




    Und weil ich (übrigens immer noch) der Meinung bin, dass es Nicht-Erziehung nicht gibt, genauso wenig wie Nicht-Kommunikation.


    Das verstehe ich nicht. Vor allem, da du ja selbst sagst, dass bestimmte Handlungen bei Erwachsenen nicht als Erziehung gelten, bei Kindern aber genau das wären. Wie kann denn das selbe einmal Erziehung sein, und einmal nicht? Ist Erziehung alles, was man mit Kindern tut? Kann man auch Erwachsene erziehen?


    Davon ab glaube ich aber auch, dass es Nicht-Kommunikation gibt. #angst







    auch wenn diejenigen sagen, sie würden nicht erziehen, sind sie diejenigen, die entscheiden, wie das miteinander gelebt werden soll. sie müssen ihr denken, reden und handeln reflektieren und entscheidungen treffen.


    Sie entscheiden sich in meinen Augen dafür, ihr Kind als vollwertigen Menschen anzuerkennen. Sie entscheiden, wie sie selbst sein wollen. Sie entscheiden, wie SIE das Miteinander leben wollen, aber sie entscheiden nicht, wie die anderen (Partner, Kinder) das Miteinander leben sollen.




    in dem moment, in dem ich verantwortung übernehme und entscheide, was mein kind braucht, um gesund aufzuwachsen, erziehe ich.


    Ich verstehe unter 'Verantwortung', mich um jemanden zu kümmern, für ihn da zu sein. Über ihn zu entscheiden ergibt sich für mich nicht automatisch aus Verantwortung.


    Wenn ich jetzt mal ein Beispiel denke: Wenn ich entscheide, wann mein Kind ins Bett gehen soll, dann ist das zwar übergriffiges Verhalten, aber es muss keine Erziehung dahinterstehen. Erziehung wäre es für mich dann, wenn ich damit etwas erreichen will (dass es lernt, auch in Zukunft um diese Zeit ins Bett zu gehen; dass es lernt, dass seine Eltern abends ihre Ruhe haben wollen etc.)
    Wenn ich es nur aus dem Moment heraus mache, dann ist es zwar gemein, aber keine Erziehung.
    Und wenn ein Kind darum bittet, rechtzeitig ins Bett geschickt zu werden, weil es es allein noch nicht rechtzeitig schafft, dann ist ist das eine Hilfestellung für das Kind.

    Ich fand Deinen Beitrag, Klosterfrau, nur etwas daneben, weil ich eben der Meinung bin, dass "Erziehung" wichtig ist. Gerne kann man es auch Führung, Begleitung, soziales Miteinander oder sonst wie nennen.
    Aber mMn brauchen Kinder Bezugspersonen, an denen sie wachsen können, die ihnen Wege zeigen und diese mit ihnen gehen.




    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass überall da, wo explizit "Erziehung" draufsteht (wie bei dem Kurs der TS), auch Erziehung drin ist, und zwar genau das, was ich unter Erziehung verstehe: Dressur. Wenn es darum geht, wie man eine gute Beziehung zu seinem Kind haben kann, wie man es begleitet, wie man als Familie harmonisch zusammenlebt, und allen gerecht wird usw., dann habe ich es noch nie erlebt, dass dort im Titel "Erziehung" steht. Darauf bezog sich mein Kommentar. Wie hast du ihn denn verstanden?



    Wenn ich dich richtig verstehe, dann ist dir wichtig, dass die Eltern sich um ihre Kinder kümmern, sich verantwortlich fühlen, stimmt das? Und nicht darum, dass sie ihre Kinder erziehen i.S.v. formen?




    Noch kurz anmerken möchte ich, dass ich deinen Kommentar, dir wäre bewusst, dass es verschiedene Erziehungsstile gibt, als sehr ignorant empfinde. Ich weiß nicht, ob du das mit Absicht machst, aber dir müsste aufgefallen sein, dass ich Erziehung ablehne, und meinen Umgang mit jungen Menschen dementsprechend nicht als "Erziehungsstil" bezeichnet sehen möchte. Ich möchte dich in dieser Hinsicht um mehr Rücksicht bitten.


    Ist dir der Unterschied zwischen antiautoritärer Erziehung und Antipädagogik (Nicht-Erziehung) klar?


    Irgendwie ergibt die Frage jetzt keinen richtigen Sinn mehr. Als ich das schrieb, hatte ich Trins Antwort noch nicht gesehen. Und hatte mich durch deine Antwort etwas angegriffen gefühlt, da der Ausgangspunkt ja war, ob man nicht erziehen kann, und du dann antiautöritäre Erziehung ins Spiel gebracht hast...

    Hallo,


    Ne, Antiautoritäre Erziehung ist eigentlich das, was man heute als demokratische, partnerschaftliche ... Erziehung bezeichnen würde. Also ein Erziehungsstil, bei dem Autorität nicht mit Maßnahmen künstlich geschaffen wird (Angst vor Strafe z.B.) und sich nicht aus dem Zusammenleben ergibt.


    Das sehe ich anders. Kennst du die "Geschichte der Kindheit" von Lloyd de Mause? (Das Buch heißt: "Hört ihr die Kinder weinen").



    Da bezeichnet er das, was die meisten unter "Erziehung" verstehen, als "Beziehungsform Sozialisation". Also, das Kind kommt zur Welt, und muss, um an der Gesellschaft teilnehmen zu können, "erzogen" werden. Die Erwachsenen wissen also, was richtig und falsch ist, und bringen das dem Kind bei. Kinder sind nicht per se schlecht, aber sie brauchen Führung, damit etwas aus ihnen wird. Kinder kommen also nicht als fertige, soziale Menschen zur Welt, sondern müssen dazu gemacht, geformt werden.


    Eine andere Beziehungsform ist die "Beziehungsform Unterstützung". Dabei geht man davon aus, dass das Kind, und nur das Kind, am besten weiß, was gut für es ist. Alle Einflüsse von aussen können dieses Wissen behindern, und Eltern sollten dafür sorgen, dass das Kind, so gut es geht, davon abgeschirmt wird, um sich bestmöglich (aus sich selbst heraus) zu entwickeln. Während bei der "Beziehungsform Sozialisation" die Erwachsenen also "oben" sind, und sagen/wissen, wie der Hase läuft, ist es hier das Kind, das quasi über den Eltern steht, und diese verstehen ihre Rolle darin, dass sie dem Kind mehr oder weniger "dienen". Das ist das, was meiner Meinung nach mit "antiautoritärer Erziehung" gemeint ist. Laissez-faire ist wieder was anderes, da ist es den Eltern schlicht egal, was die Kinder so treiben.


    Darauf aufbauend bietet Ekkehard von Braunmühl eine weitere Beziehungsform an, die "Beziehungsform Gleichberechtigung". Dabei gibt es kein oben und kein unten, sondern nur ein Miteinander. Kinder werden als soziale Wesen angesehen, die von Anfang an, in Kontakt mit ihren Bezugspersonen, zu sozialem Handel fähig sind. Sie müssen nicht irgendwie "geformt" oder zu etwas "erzogen" werden, sondern entwickeln sich gemeinsam mit den Eltern weiter.
    Während es beim Modell "Sozialisation" irgendwann einen "fertigen" Menschen gibt (der dann nicht mehr erzogen werden muss), gibt es bei der "Beziehungsform Gleichberechtigung" kein Ende. Menschen entwickeln sich ihr ganzes Leben lang weiter, immer im Kontakt mit ihren Bezugspersonen. Das ist das, was man unter Antipädagogik versteht, und was du vielleicht als partnerschaftliche, demokratische Erziehung bezeichnest.


    Ich verstehe unter Erziehung Begleitung, Weitergabe von den eigenen Normen und Werten, aber auch von denen der Gesellschaft, Erziehung zur Selbständigkeit und einem respektvollen Umgang. Erziehung ist in meinen Augen ein wechselseitiger Prozess. Sowohl die Eltern, als auch die Kinder wachsen aneinander. So in etwa....


    Erziehen die Kinder dann die Erwachsenen auch, da es ja ein wechselseitiger Prozess ist? Wenn du sagst, jeder erzieht (was eigentlich? Kinder? oder nur seine eigenen Kinder?), findet diese Weitergabe von Normen und Werten dann überhaupt bewusst statt? Und falls nicht, warum ist es dann Erziehung, wenn ich einfach (vor-)lebe? Wenn mein Vorbild Erziehung ist, dann erziehe ich ja quasi meine gesamte Umwelt, oder? Dann wäre es ja nichts kindspezifisches. Ist Erziehung das in deinen Augen überhaupt?


    In "Erziehung zur Selbstständigkeit" steckt schon wieder "Erziehung" drin. Magst du das nochmal erklären?





    Und die Bälger, die zuhause machen können, was sie wollen, gehen mir tierisch auf den Keks. Aber sogar dafür hat man in der Pädagogik den Begriff der antiautoritären Erziehung gewählt.


    Ist dir der Unterschied zwischen antiautoritärer Erziehung und Antipädagogik (Nicht-Erziehung) klar?

    Ist es nur das Beine-in-den-Rücken-bohren, das unbequem ist? Das ist eigentlich richtig, weil er dann nicht so überspreizt hockt. Die Knie seitlich an deinem Rücken vorbei kriegt er erst, wenn er größer ist. Vielleicht war deine Tochter gelenkiger?