Beiträge von klosterfrau

    Bei uns klappt eine tägliche Aufräumzeit sehr gut. 19Uhr ist gemeinsame Aufräumzeit, bei dem alles an seinen Platz geräumt wird. Die Kinder machen mal mehr, mal weniger mit, auf jeden Fall verwüsten sie in der Zeit nix neues. :D
    Und die Unordung eines Tages räumt sich auch viel angenehmer weg, als die einer Woche.

    Ich möchte noch die Wassergeburt dazufügen. Ob das Wasser als Medium etwas mit dem Gewebe anstellt, weiß ich nicht, aber die Kinder kommen durch den Gegendruck des Wassers meist langsamer. Also nicht mit einer Wehe rausgepfeffert.



    Madrone, und wenn du mir jetzt noch verrätst, wie man sich bei diesen infernalischen Schmerzen entspannt, verleihe ich dir einen Orden! :D


    Nein ehrlich Leute, wie macht ihr das? Seid ihr da ernsthaft entspannt? #gruebel


    Ich fand mich bei meiner letzten Geburt schon entspannt. Also nicht mich im ganzen, aber meinen Damm. Ich habe vorher mehrere Monate geübt, die Beckenbodenmuskeln bewusst anzuspannen und zu entspannen. Und es hat bei der Geburt auch ziemlich gut funktioniert. (Und ich gehöre zu denen, die gebären durchaus sehr schmerzhaft finden.)
    Jedenfalls war diese Geburt (trotz 4,4kg Baby) meine erste verletzungsfreie.

    Wir hatten noch nie Probleme, Kind ist aber auch erst in der ersten Klasse. Wir haben auch eine tolle Schule. Die Kinder können ihren Tag absolut selbstbestimmt gestalten, Noten gibt es nicht, auch nicht in der Oberstufe.


    Ich bin auch authentisch, wenn ich meinem Kind nicht immer die Wahrheit sage, weil ich dann auf den Intellekt des Kindes Rücksicht nehme. Ansonsten kann ich so ein Kind auch überfordern. Und das fühlt sich für das Kind sicherlich auch nicht schön an. Und es war konkret auf die geschilderte Situation des Abstillens bezogen, ob die Wahrheit gesagt wird oder auf Pflaster und "Aua" oder andere Begründungen ausgewichen wird. Und mit Ehrlichkeit hat das nun auch nix zu tun, sondern damit wie ich es dem Kind erkläre. Das ist für mich keine Notlüge. Ich lüge nicht sondern ich erkläre dem Kind etwas kindgerecht. Ich begebe mich auf Augenhöhe und versuche mich in die Welt meines Kindes einzufühlen. Und da bin ich mir sicher, dass ich meine Kinder nicht dauerhaft schädige.


    Für mich ist es genau das - eine Lüge. Ja, Lügen erleichtern das Leben, Lügen können den Schmerz des Gegenübers erleichtern. Trotzdem bleiben es Lügen.
    Wenn mein Kind mit mir unterwegs ist, und von mir etwas gekauft haben will, dann kann ich sagen: 'Nein, ich möchte nicht.' Mein Kind wird sehr frustriert sein, es wird wütend auf mich sein, und traurig. Ich kann aber auch sagen: 'Ich habe leider kein Geld mit.' Dann wird mein Kind vielleicht ganz kurz enttäuscht sein, auch davon, dass es so eine vergessliche Mutter hat. Vermutlich wird es sagen: 'Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du IMMER Geld mit nehmen sollst!' und beleidigt sein. Es wird aber sehr viel weniger Schmerz empfinden, als wenn ich die Wahrheit sage. Da bin ich mir bei meinem Kind ganz sicher.
    Trotzdem finde ich es falsch, in dieser Situation (und allen anderen) zu lügen. Auch wenn ich mir sicher bin, dass es die Wahrheit nie erfährt. In meinen Augen vergiften Lügen, auch gutgemeinte, die Beziehung.


    Ich erinnere mich auch an das Gefühl, als Kind von den Erwachsenen verschaukelt zu werden. Die Wahrheit nicht zugemutet zu bekommen. Ständig im Ungefähren zu leben, weil die Wirklichkeit den Erwachsenen vorbehalten ist. Ich kann dir versichern, dass sich das nicht gut anfühlt, und es hat definitiv der Beziehung zu meinen Eltern geschadet. Ob es mir geschadet hat, weiß ich nicht, ich bin aber überzeugt, dass ich meinen Kindern mit der Wahrheit nicht schade. Natürlich benutze ich auch manchmal Notlügen, oder wie auch immer man das nennen mag. Ich versuche aber, sie so gut es geht zu vermeiden.



    Ich habe übrigens hier auch einen stillwütigen Zweieinhalb-Jährigen. Seit einigen Wochen mag ich nachts nicht mehr stillen. Das habe ich ihm dann (nachts) so gesagt. Dass ich jetzt nicht möchte. Natürlich war er frustriert, aber schon in der nächsten Nacht nur noch wenig, wieder eine Nacht später dann gar nicht mehr. Zwischendurch fragt er immer mal wieder nachts (wobei er seitdem nachts kaum noch aufwacht), und ist dann auch manchmal traurig und sauer. Trotzdem darf ich ihn trösten, was mich überrascht, das hätte ich nicht gedacht.
    Ich finde es vollkommen legitim, wenn die Mutter keine, oder nicht immer, Lust auf Stillen hat. Ich sage meinem Kind auch schon bestimmt seit er 1,5 ist, wenn ich tagsüber nicht stillen möchte. Was nicht oft vorkommt, aber manchmal schon. Anfang war er sauer, vielleicht auch geschockt, dass seine Milchquelle nicht immer verfügbar ist. Dann ging es eine ganze Weile sehr gut. In letzter Zeit hatte ich ziemlich viel in der Uni zu tun, und habe ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen. Seitdem stille ich ihn manchmal, obwohl ich nicht will, und auch schon gesagt habe, dass ich nicht will. Das muss ich dringend mal ändern...

    Am seltsamsten finde ich, dass die schriebst, sie wäre eure Familientherapeutin. Wäre sie Paartherapeutin könnte ich noch ansatzweise nachvollziehen, dass sie soetwas sagt (wenn ich diese Sichtweise auch in keinster Weise teile), aber als Familientherapeutin sollte sie doch alle Mitglieder der Familie gleichwertig im Blick haben. Für mich wäre das aus diesem Grund keine geeignete Therapeutin.


    Vor einigen Jahren haben wir mal versucht, unseren Großen an ein eigenes Bett zu gewöhnen, was den Effekt hatte, dass mein Mann meist bei ihm, und ich im großen Bett geschlafen habe. Das war echt ätzend. Jetzt ist es so wunderbar ins Bett zu gehen und zu wissen, dass keiner weg gerufen wird, dass die Kinder von unserem Gequatsche vielleicht aufwachen, aber auch gleich wieder einschlafen. Wobei das fast nicht mehr vorkommt, sie sind ganz schön abgehärtet, obwohl sie mal echte Leichtschläfer waren...

    Du musst nicht wieder genau den selben Impfstoff nehmen. Wir hatten mit dem DTPa-Impfstoff die gleichen Probleme, steinharter, schmerzender Oberschenkel über mehrere Wochen. Ich glaube nicht, dass es an der Tetanuskomponente liegt, denn wir hatten auch nur bei der DTPa diese Probleme, bei Td nicht, und bei TdPa- IPV auch nicht. Ich würde an eurer Stelle entweder Pertussis rausnehmen, oder Polio mit reinnehmen. Wir haben mit beidem, wie gesagt, gute Erfahrungen gemacht.



    Dann muß das Kind Husten (künstlich) und während des hustens sticht der Arzt zu. Der Stich ist auf diese Art völlig schmerzfrei und weil man sich auf was anderes konzentriert - nämlich das Husten - spannt man auch den Muskel nicht (so sehr) an, was dazu führt, dass die Verhärtungen nicht oder nur in geringerem Maße auftreten.


    Dass es weniger wehtut, glaube ich dir gerne, dass deswegen weniger Verhärtungen auftreten dagegen nicht. Unser Kind war währrend der Impfung äusserst entspannt, hat weder dabei noch danach geweint, und hatte trotzdem wochenlang Probleme.


    das heißt ja nicht, dass ich immer und die alleinige bestimmerin bin. wenn es an dem tag anders geht, weil we, ferien, urlaub, an dem tag nix vor, dann ist alles anders. deswegen find ich es wichtig dem kind (ganz egal wie alt übrigens) zu sagen: nein, heute/jetzt nicht, weil... kurz und knapp.


    Da bin ich ganz deiner Meinung. Es kommt für mich aber vor allem auf das Wie an. Ich habe mich nicht an dem Fakt gestört, dass keine Zeit mehr zum gemütlichen Essen ist, sondern vor allem am Wie und der Begründung.

    Ich stimme dir zu, dass die meisten Kinder in diesem Alter noch nicht selbstorganisiert zum Kindergarten kommen. Aber das heißt doch nicht, dass die Eltern alles bestimmen. Zum Beispiel, was das Kind jetzt zu essen hat.
    Ich finde auch nicht, dass es egal ist, ob das Kind Apfel oder Pops kriegt. Klar kann ich zu meinem Kind sagen: "Wir haben jetzt leider keine Zeit mehr, um Pops am Tisch zu essen, wir müssen jetzt gleich los. Wäre auch ein Apfel für unterwegs ok?" Wenn das Kind damit einverstanden ist, ist doch alles super!
    Aber zu sagen, die Pops bleiben auf dem Tisch, weil ich gesagt habe, wir gehen jetzt, das empfinde ich als reines Machtspielchen.


    Gemecker nimmt er nicht ernst, aber Jacke an und Stiefel an die Füße sind eindeutige Signale. Was nimmt Dein Großer ernst?


    Meinst du, dass du ihm sagst, er soll Jacke & Schuhe anziehen, oder ziehst du es ihm an? Meine Kinder würde, wenn sie grad nicht wollen, Anzieh-Aufforderungen ignorieren, und Angezogenes wieder ausziehen. Funktionieren würde wahrscheinlich der Vorschlag, die Pops mitzunehmen.



    Mauritia, nein, wenn Du gesagt hast, dass Ihr jetzt Euch anzieht und los geht, dann bleiben die Pops stehen bis der Große wieder da ist und er bekommt gegen den Hunger einen Apfel für unterwegs. DU regelst den Alltag, nicht Dein Großer!


    Wieso sollte das so sein?

    Ich hatte beim dritten Kind nur den Schall in der 20. Woche. Von mir aus hätte es auch ganz ohne US laufen können, meine Hebamme wollte aber gerne wissen, wo die Plazenta sitzt.
    Emotional hat mir der Schall nichts gegeben, ich hab auch keine Bildchen mitgenommen. Mein Mann wollte auch nicht mit (wäre aber mitgekommen, wenn ich gewollt hätte), da er meinte, er baut auch so genügend Bindung zu seinem Kind auf. Die Großen wollten auch nicht mit. Ich hätte ja gedacht, dass sie sowas toll finden.
    Sehr nett von der Ärztin fand ich, dass sie den Schall relativ schnell beendet hat, weil das Kind sich immer versteckte: "Es mag wohl nicht, da wollen wir das ganze nicht so ausdehen."

    Bei unserem Sohn wurde ein MCU mit 10Wochen gemacht (nach Nierenbeckenentzündung mit 6 Wochen), und es war gar nicht schlimm. Das Kathederlegen hat ihn nicht gestört, lediglich, dass er für die Röntgenbilder festgehalten wurde, fand er nicht gut. Aber auch nicht besonders schlimm.
    Mir war wichtig, dass ich bei der Untersuchung dabei sein konnte. In der Klinik war das nicht möglich, deshalb habe ich es ambulant in einer radiolog. Praxis gemacht. Sediert wurde er nicht, das hätte aber auch die Klinik bei so einem kleinen Baby nicht gemacht.


    Ich würde erstmal das Ergebnis abwarten, und dann gucken, wie ihr damit umgeht. Wir haben uns gegen eine prophylaktische AB-Gabe entschieden.