Beiträge von klosterfrau

    Ich meine damit, dass sie arbeiten gehen muss, wenn sie finanziell sonst nicht ohne staatliche Hilfe (Hartz 4, Aufstockung, wie auch immer) auskommen würden. Wobei natürlich auch das im Notfall eine Alternative ist, aber für die meisten wenig erstrebenswert. Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen wollte? :)


    Ok. Für mich klang es so, als müsse man arbeiten, weil ALGII keine Option sein darf. Also so, als würdest du diesen Weg verurteilen.
    Für uns ist es nämlich ein sehr guter Weg, viel Zeit mit unseren Kindern zu verbringen.


    Aber so wie du es nochmal geschrieben hast, ist für mich ok :)

    Aber ist es nicht oft so im Leben: Eigeninitiative, Eigenverantwortung im Leben bringt einen Menschen in verschiedensten Bereichen voran. Das fängt beim Lernen an, bei der Berufswahl geht es weiter, bei der Wahl der Freunde, des Partners und und und. Es gehört doch einfach dazu.
    Deswegen möchte ich ja das es "Klack" macht und irgendwann der Groschen fällt, das dass was sie sich erarbeitet - und nicht nur das Lernen in der Schule - für sie selbst ist und sie sich dadurch weiterentwicklet und für sich und ihren Weg selber entscheiden kann.


    Du willst, dass dein Kind begreift, dass es für sich selbst lernt. Das ist aber eine Einsicht, und die kann man nicht vermitteln. Du kannst höchstens die Bedingungen für diese Erkenntnis verbessern.
    Das würde bedeuten, dass du es tatsächlich allein in die Hand deiner Tochter legst, ob und was sie wann lernen will.


    Das bedeutet eben gerade nicht, dass du ihr zuliebe ihre Wissenslücken füllst, weil du denkst, das könnte ihr nützlich sein. Denn damit nimmst du dir wieder die Herrschaft über ihr lernen, und zeigst ihr ganz deutlich, dass sie nicht für sich, sondern für den Erfolg lernen soll.

    Ich glaube nicht, dass es (nur) eine Phase ist, auch nicht, dass sie die soz. Regeln (gruseliges Wort) besonders gut verstanden hat, sondern in meinen Augen ist es vor allem Charaktersache. Unser Jüngster ist auch sehr zurückhaltend in Situationen wie bei dem von dir beschriebenen Trampolin. Niemals würde er dahingehen, wenn nicht ganz klar ist, dass der Trampolin jetzt frei ist.
    Wenn er mit Sachen spielt, die ihm nicht gehören (weil sie z.B. einfach rumlagen), und jemand bittet ihn, das Zeug zurückzugeben, dann macht er das sofort und ohne eine Miene zu verziehen, auch wenn er erst ganz kurz damit gespielt hatte.


    Bestimmt wird es auch Zeiten geben, in denen er weniger freigiebig ist, aber ich glaub im Großen & Ganzen ist er ein sehr verträglicher Mensch. Im Gegensatz zu dem ein oder anderem Kind, das hier noch so rumspringt #yoga

    Meine 3. Geburt war die schnellste und ausserdem die erste ohne jegliche Verletzung. Das Kind war topfit, Platzenta flutschte auch - also alles fein :)


    Mir ging es schon nach wenigen Stunden so gut, als wäre nie was gewesen, auch wenn die Hebamme das sehr kritisch beäugt hat...

    Unser Kleiner musste im Alter von 6 Wochen 1,5Monate AB nehmen. Danach war er ständig krank. Alles, was ging, hat er mirbegommen. Weil er so oft krank war, hab' ich unsere Kinderärztin auch auf das Thema Darmsanierung angesprochen, aber da meinte sie, die AB-Gabe wäre ja schon so lange her... dabei waren es erst 2-3 Monate.
    Nachdem er dann auch noch Borreliose hatte (wieder AB), anschließend Soor, hat es mir dann gereicht, und ich habe ihm über mehrere Wochen Symbioflor (Darmbakterien) gegeben.


    Danach war er nie mehr ernsthaft, nur ganz selten noch leicht krank (erkältet z.B.)


    Ich finde Darmsanierungen aus dieser Erfahrung heraus durchaus sinnvoll, und würde es immer nach AB machen, zusätzlich, wenn es mir nötig erscheint. Wenn du dafür kein Geld ausgeben willst, gibt es auch die Möglichkeit der Fremdstuhltherapie. Musst du nur einen darmgesunden Spender haben...

    Du schriebst doch, ihr macht windelfrei. Nimmst du dann den Mittelstrahlurin?
    Ich habe unseren Kleinen immer abgehalten, und dann eben den Mittelstrahlurin aufgefangen. Ansonsten habe ich ihn nach jedem Stuhlgang unter der Dusche mit Seife gründlich gereinigt, damit sich ja keine Bakterie in seine Harnleiter verirrt. Wir hatten auch einen Reflux II.-III. Grades, NBE mit 6 Wochen. Wir haben uns aber gegen eine prophylaktische Antibiose entschieden, nur wöchentlich Urin zum Kinderarzt gebracht. Infektionen hatten wir nie wieder. Nach etwa einem halben Jahr haben wir den Urin nur noch alle 2, dann alle 4 Wochen abgegeben, mit ca. einem Jahr dann gar nicht mehr.
    Unsere Kinderärztin hätte auch gern ein Kontroll-MCU gemacht, das habe ich aber abgelehnt. Es hätte für mich sowieso keine Bedeutung gehabt...

    Ich kann dir auch eine Wassergeburt ans Herz legen. Meine Dritte Geburt war, allerdings war es auch eine Alleingeburt. Ich weiß nicht, welchem Faktor ich mehr Relevanz einräume... Oder doch der Massage? ^^

    Ich hatte bei der ersten Geburt auch einen Dammschnit, beim 2. Kind ist es dann ein bischen gerissen, aber nicht an der Narbe, sondern anderswo. Beim dritten Kind ist alles ganz geblieben. Da hatte ich aber auch Dammmassage gemacht, ich fand das überhaupt nicht schmerzhaft.

    Wir hatten bei unserem Jüngsten keinen Schnuller, auch die Eltern unserer Umgebung haben zum Großteil keinen. Wenn unser Baby nuckeln wollten, haben wir ihn an unserem Finger saugen lassen, aber auch ganz oft gestillt. Nach ein paar wenigen Monaten hatten er dann kein über das Stillen hinausgehendes Nuckelbedürfnis mehr.
    Beim Mittlerer war es so ähnlich, aber der hatte ganz am Anfang zum Wickeln/Umziehen und teilweise im TT einen Nuckel, weil er sich sonst vor allem auf dem Wickeltisch nicht wohlgefühlt hat. Mit 6 Wochen haben wir ihn abgeschafft, auch weil ich das Gefühl hatte, dass es unsere Kommunikation einschränkt. Hätte ich das Gefühl gehabt, er wöllte gern nuckeln, hätte ich ihm ihn gegeben, aber er hat ihn nicht gebraucht.
    Der Große hatte bis zum 2. Geburtstag einen Nuckel, vor allem nachts. Da dachte ich aber auch irgendwie, ein Nuckel muss sein.


    Daumengelutscht hat keins unsrer Kinder.

    Wenn du dem Kind mal nichts mehr abgeben willst, dann sage es ihm. Woher soll denn die Mutter wissen, ob und wann es dich stört?
    Ich glaube nicht, dass irgendjemand ein Problem hat, wenn du mit dessem Kind redet. Das hat für mich auch nichts mit Erziehung zu tun.

    Meine Kinder laden sich immer alle ein, die ihnen einfallen. Dann gibt es Essen (wir starten meist am späten Nachmittag gleich mit Lagerfeuer und grillen), und während die Erwachsenen quatschen, spielen die Kinder eigentlich die ganze Zeit "frei". Die kleineren (Geschwisterkinder) spielen meist mit Lego & Eisenbahn, die größeren toben rum und bunkenr Essen in ihren neugebauten Verstecken... Bei der letzten Feier wollte unser Ältester auch unbedingt eine richtige Party dabeihaben, da wurde das Kinderzimmer dann mit bunten Lichtern , Nebelmaschine & Musik ausgerüstet...

    Bei uns laufen die Geburtstage meist so, dass nachmittags die Verwandten kommen, und am späten nachmittag (so 16/17Uhr) kommen dann Frende. Meist familienweise, also mit Eltern & Geschwistern. Dann wird gegrillt & Feuer gemacht, die Kindern spielen die ganze Zeit irgendwas & die Erwachsenen quatschen... Die Omas bleiben meist auch noch 'ne Weile, und spielen auch mit den (fremden) Kindern, das ist eigentlich immer ganz lustig.

    Auch wenn es für euch supernervig ist, finde ich das Verhalten eures Kindes nicht extrem ungewöhnlich. Ich kenne mehrere Menschen, die das als Kind auch gemacht haben.


    Dass ihr euch als Eltern nicht einig seid, wie ihr mit eurem Kind umgeht, ist natürlich schwierig. Ich kann mir das auch gar nicht richtig vorstellen. Deine Partnerin scheint ja schon ganz andere Vorstellungen vom Umgang mit Kindern zu haben, wenn sie das, was hier als "Kloetern" bezeichnet wird, als Taktik benennt. Denn genau das ist es doch eben nicht, es ist (für mich) eine grundlegende Lebenshaltung, bei der man eben nicht ganz bestimmte Erziehungsziele erreichen will.
    Ich glaube, ich würde eher versuchen, dem Kind gerecht zu werden. Und ,meine Partnerin zu überzeugen, dass dein Weg der bessere ist. Vielleicht nicht mit kurzfristigem Erfolg gekrönt, dafür langfristig mit einer liebevollen Beziehung zu eurem tollen Kind.

    Es gibt wirklich 10 Monate alte Babys, die auf "Nein" hören? Das kann ich gar nicht glauben...


    Ich würde mein Kind mit den gesicherten Steckdosen spielen lassen, und anderswo halt aufpassen, d.h. Kind wegnehmen, wenn es dort reingreifen will. Und zwar nicht aus erzieherischen Gründen, sondern einfach, um die Gefahr abzuwenden. Zumindest meine Kinder waren in dem Alter noch lange nicht soweit, zu kapieren, dass manches gefährlich ist. Nur "heiß" haben sie recht schnell begriffen, das ist aber auch irgendwie anschaulicher...