Beiträge von even

    Dein Sohn wird irgendwann seine Kreise erweitern und sich in vielen Alltagssituationen die mit Essen zu tun haben, positionieren müssen. Für sich selber aber auch anderen gegenüber, die unter Umständen der Meinung sind, es handle sich um einen Ernährungsspleen oder es gehe darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen.

    Da ist eine klare Diagnose eine gute Hilfe, Extrawürste beim Essen einzufordern und an manchen Stellen auch entschlossen auf soziale Teilhabe zu verzichten, wenn es nicht anders geht.


    Auch im Hinblick auf evtl. assoziierte Erkrankungen, die dann eher gesehen würden, wäre mir das wichtig. Es weiß ja niemand, wohin sich die Dinge entwickeln. Ggf. geht es irgendwann auch um solche Dinge wie einen GdB, den man beantragen muß. Da ist es einfach wichtig, einen Nachweis zu haben.


    Der einzig sinnvolle Grund keine dokumentierte Diagnostik haben zu wollen ist, dass man keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr bekommt (oder nur mit hohen Aufschlägen oder mit Ausschlüssen), wenn die Diagnose klar ist

    Ich denke dazu, dass das schnelle Auf-den-Weg-Bringen der Petition nicht unbedingt nur darauf hinweist, dass die Aufgaben schwer oder zu schwer waren (was sich ja halbwegs objektiv klären lassen wird). Viele AbiturientInnen haben einen irrsinnigen Druck, unbedingt ein Super-Abi machen zu wollen und da wird mit allen Mitteln gekämpft, um zu optimalen Noten zu kommen.

    Hier in Bayern scheint mir ein Abi mit einer zwei davor schon fast als ein Hinweis auf mangelnden Einsatz oder mangelndes Talent wahrgenommen zu werden und ich kenne mehrere Familien, in denen sich Dramen abspielten, weil das 1,0-Abi in Gefahr schien nach irgendwelchen als zu schwer empfundenen Leistungsnachweisen. Klar, wenn halt nur Studienfächer in Betracht gezogen werden, die einen entsprechenden Schnitt erfordern.

    Ich find´s schrecklich, dass viele der AbiturientInnen und teils die Eltern so einen Druck haben.

    Wir haben so einen 4er-Träger. Für 2 Erwachsenenräder und 2 Kinderräder kein Problem, vier große Räder sind so viel Gefummel und auch von dem erlaubten Gewicht auf der Anhängerkupplung her so schwer, dass wir dann lieber drei hinten drauf laden und noch eins aufs Dach. Das wiederum machen wir aus Zeit- und Nervengründen nur für Urlaubsfahrten. So richtig super finde ich es nicht, und alleine könnte ich das Teil auch nicht nützen, weil es ganz schön schwer ist.

    Oh je, ich wollte niemanden verärgern... Und sicher sind die Französinnen und Franzosen nicht kochfaul. Dass man bei Familienessen immer mehrere Gänge angeboten (oder im Zweifelsfall aufgenötigt) bekommt, widerspricht nicht meinem höchstpersönlichen und in vielen Supermärkten in verschiedenen Regionen Frankreichs gewonnenen Eindruck, dass im Vergleich zu Deutschland das Angebot an halbfertigen Gerichten, die man daheim nur noch in die Mikrowelle oder den Backofen stellen muß, sehr viel größer ist. Ich wüsste nicht, in welchem deutschen Supermarkt ich meterlange Theken mit entsprechenden Angeboten je gesehen hätte. Alle möglichen Quiches, Aufläufe, Pfannengerichte, Tartes, Ragouts... Ich habe mir den Hang zum Convenience-Food mit der hohen Rate berufstätiger Frauen erklärt.

    Wir lieben auch das Einkaufen in den Hypermarchés. Es ist wenig teurer als bei uns, dafür ist die Auswahl gigantisch, egal ob 20 Sorten Mousse au Chocolat oder die riesigen Fischtheken.

    Die Franzosen scheinen kochfauler zu sein als andere Nationen. Es gibt immer ein großes Angebot an Pasteten, Gratins etc an der Warmtheke. Das kann praktisch sein, wenn Ihr keinen Backofen sondern nur eine Mikrowelle habt.

    Mitnehmen würde ich dementsprechend nur die Basics wie Gewürze, Essig und Öl.

    Vergesst nicht, eine Jacke mit in die Läden zu nehmen, dort ist es immer ziemlich kalt.

    Es macht einen großen Unterschied, ob man als erwachsene Zöliakie-Betroffene Entscheidungen hinsichtlich der Diät trifft, oder ob man als Mama eines betroffenen Kindes die Bürde der Verantwortung trägt, die damit verbunden ist. Wäre eins meiner Kinder auch betroffen, würde ich in vielen Situationen anders entscheiden und auf Nummer Sicher gehen. Ich esse grundsätzlich nichts, wovon ich weiß, dass Gluten enthalten ist aber ich esse z.B. in der Pizzeria Salat, was ich vermutlich einem betroffenen Kind nur sehr ungern erlauben würde.
    Easy ist es nie, aber für Kinder ist es richtig, richtig doof!

    Manche Hobbies finden auf ungewöhnlichen Wegen in den Familienalltag.


    Der örtliche Schützenverein hat sich bei der Gemeinde oder der Schule oder aus anderen dunklen Kanälen die Adressen von Jungs im Jungschützenalter geben lassen und ist von Tür zu Tür gegangen. Ich war nicht da, als unser Sohn die Tür aufmachte und erfreut die Einladung zu Probeschießen annahm. #kreischen

    Die Hoffnung, es mache ihm angesichts seiner pazifistisch veranlagten Vorfahren keinen Spaß, hat sich als Irrtum erwiesen und auch die Hoffnung, das werde mit der Zeit im Sand verlaufen mangels Beteiligung hat sich nicht erfüllt. Nun ja. Er ist ein guter Schütze und ich habe meinen Frieden damit gemacht.

    Es ist in der Ferienzeit überall wo es schön ist mehr oder weniger voll.


    Die Highlights wurden schon genannt, Breitachklamm, Ifen


    Ein Klassiker wäre noch der Grünten, der "Wächter des Allgäus" oder die Nagelfluhkette, die man z.B. vom Gunzesrieder Tal aus angehen kann, um dann oben zwei drei Gipfel zu machen.


    Mit Fahraufwand könntet Ihr die 3-Seen-Tour Vilsalpsee-Traualpsee-Lache machen. Landschaftlich sehr schön und mit Badeoption für heiße Tage.

    https://www.zdf.de/nachrichten…otherapie-reform-100.html


    https://www.bptk.de/


    Angesichts der Tatsache, dass die Psychotherapeuten/-innen alle Jahre wieder in den Einkommenslisten der Fachärztegruppen weit hinten landen, kann man sich außerdem fragen, wieso da so gegeizt wird. Mir würden sofort Möglichkeiten einfallen, durch die im Gesundheitssystem sehr viel Geld gespart werden könnte. Davon könnten ganz problemlos die fehlenden Sitze finanziert werden. Da fehlt der politische Wille. Nicht das Geld.