Beiträge von Avivit

    Ich denke, dass es in diesem Alter eher selten Hunger/Durst ist, wenn die Kinder sonst "normal" essen. Ich habe mein Kind schonmal gefragt, ob er Hunger oder Durst hätte, als er stillen wollte. Er verneinte, und meinte, er will "mam-mam" - sein Wort fürs Stillen. Für ihn ist es ganz klar keine Nahrungsaufnahme, sondern wahrscheinlich eine Portion ganz besondere Nähe, Trost, Sicherheit und Geborgenheit.


    Was bei uns immer öfter klappt, ist nach kurzer Zeit dann zum Kuscheln ohne Brust überzugehen. Leider klappt das meist erst, wenn er beide Seiten getrunken hat :P Manchmal fordere ich den Abbruch aber auch ein, weil er mir weh tut (die Brustwarze mit den Zähnen festhält). Das sieht er aber meistens ein und schaut sich seine Zahnabdrücke in meiner Haut dann gern nochmal an.


    Und ja, mehr Zuwendung etc. klingt total einfach, .......... isses aber nicht (immer) :wacko:

    Mein Sohn ist gerade erst drei geworden, stillt aber auch noch recht häufig ^^


    Schreianfälle bei mütterlicher Brustverweigerung kenne ich auch nur zu gut. Hier gibt es allerdings keine Geschwister, die ich nebenbei noch stillen müsste. Damit aber auch keine, die ihm zum Mitstillen animieren würden. Meist gebe ich nach, auch wenn es für mich zuviel wird, sage das aber deutlich. Manchmal versuche ich ihn auch mit etwas anderem abzulenken - oder der Papa übernimmt das (also das Ablenken :D).


    Wir stillen noch beim Einschlafen, Nachts und beim Aufwachen. Am Tag ist es unterschiedlich. Sind wir unterwegs, verlangt er manchmal gar nicht nach der Brust. Sind wir zu Hause, wird sie zumindest für den Mittagsschlaf gebraucht. Manchmal braucht er auch so eine Kuscheleinheit mit Milch (seiner Aussage nach ist ja links Saft und rechts Bier drin #augen ) auch, wenn ich ihn von der Tagesmutti oder jetzt dem Kindergarten abhole. Und natürlich bei Kummer ... und Langeweile. Ganz schlimm ist es, wenn ich krank bin. Denn eine sitzende oder gar liegende Mama scheint er automatisch mit Stillen gleichzusetzen :wacko:


    Was ich gar nicht mag, ist eine Totalverweigerung beim Abendessen, weil er dann nachts viel mehr trinkt. Dadurch regt er die Milchproduktion zu sehr an und ich sitze am nächsten Tag dann mit Milchüberschuß im Büro :wacko: Passiert so gut wie nie, da ich es versuche zu vermeiden. Da drohe ich dann schonmal damit, dass es keine Milch gibt, wenn er nicht wenigstens ein wenig isst. Diese Lösung gefällt mir zwar nicht, doch ich weiß mir sonst keinen Rat :|


    Im übrigen bin ich sehr froh über Stillen, wenn mein Kind krank ist. So wie gestern, als er nichts essen wollte. Oder bei Magenproblemen - Milch geht immer rein. Es ist gut zu wissen, dass das Kind selbst dann gut versorgt ist. Eine tolle Erfindung der Natur! #top

    Beim Wandern suchen wir immer zusammen die Wanderzeichen an den Bäumen.
    Auf unserer Runde gestern gab es wenige, doch als am Wegensrand ein anderes Schildchen auftauchte, rief Krümelchen freudestrahlend "Ein Lesezeichen!"

    Wenn etwas nicht klappt, heißt es bei uns immer "Das muss gehn ... bei anderen geht es doch auch."


    Und von Krümelchens Sprechlernphase werden wir wohl nimmer mehr von "Luftbong" (Luftballon) und "Anhängerluppung" (Anhängerkupplung) wegkommen :D

    Ich brauchte anfangs den Kinderwagen, weil es mir gesundheitlich nicht gut ging und ich mich selbst nur mit Mühe auf den Beinen halten konnte - der Kinderwagen war sozusagen meine Gehhilfe #schäm


    Als es mir besser ging, habe ich fast nur noch getragen - erst mit dem Tuch, dann mit der Manduca #love


    Seitdem er mir zu schwer geworden ist, nehme ich für weitere Strecken gern mal den Buggy.


    Beim Wandern hatten wir eine Kraxe, sind nun aber, da er doch oft selber läuft, auf einen Deuter Kangaroo umgestiegen (normaler Rucksack mit "Notsitz").

    Als ich vom Sport zurückkam, saßen Krümelchen und Papa bereits am Tisch beim Abendsessen. Ich setze mich dazu ...


    Ich: Na, hatten Anna (Nachbarstochter, die öfters bei uns zum Spielen ist und vor meiner Abfahrt gerade kam) und Du noch viel Spaß?
    Krümel: Ja!
    Ich: Was habt Ihr denn so gemacht?
    Krümel: Blödsinn ...


    #freu

    Mit unserem Zelt (Robens Double Dawn) sind wir rundum zufrieden! ^^
    In der riesigen Schlafkabine (für 4 Personen gedacht) hatten wir ausreichend Platz für uns drei und für unsere Koffer.
    Im Vorzelt haben wir eine Seite zur "Küchenzeile" mit einer riesigen Kühlbox (40 Liter), einem kleinen Tisch und den Klappboxen mit dem nicht zu kühlenden Lebensmitteln gemacht. Kocher und Abwaschschüssel standen ebenfalls dort griffbereit. Die Linke Seite war Ablage für alles andere - vom Töpfchen bis zum Schmutzwäschesack. In der Mitte habe ich eine Picknickdecke zum Zeltteppich umfunktioniert. Ganz praktisch fand ich die Taschen zwischen den Eingängen zum Innenzelt. Zur Beleuchtung hatten wir zwei Dynamo-LED-Lampen dabei. Eine Minute leiern brachte 10 Minuten Licht.




    Nur einmal hatten wir Pech. Und zwar war nach zwei starken Regengüssen Wasser auf die Plane unter das Zelt geflossen - also zwischen Unterlegplane und Zeltboden. Der Untergrund hatte an einer Stelle eine Kuhle und dort sammelte sich ein kleiner See, wo das Wasser dann durch Druck von oben ins Zelt durchsickerte. Um den See zu beseitigen, mussten wir das Vorzelt leerräumen und das Zelt bis zur Schlafkabinen "zusammenklappen". Ansonsten war das Zelt aber auch während der heftigen Regenphasen dicht.

    So, jetzt ...


    Wir waren also zwei Wochen mit dem Auto und unserem neuen Familienzelt unterwegs.


    Zuerst haben wir für zwei Nächte einen Zwischenstop im brandenburgischen Niederfinow eingelegt. Der Campingplatz dort war herrlich - mehr dazu findet Ihr im Thread zu den rabigen Campingplätzen.


    Nachdem wir uns das Schiffshebewerk in Niederfinow angesehen hatten, fuhren wir weiter nach Leba an der polnischen Ostseeküste. Der Ort wurde uns empfohlen und im Netz fand ich einen Campingplatz, der äußerst verlockend klang: Camping Morski 21. Leider entpuppte sich der ganze Ort als Urlaubs-Party-Paradies, was wohl an den polnischen Ferien lag. Als wir spät abends dort ankamen, wollte ich am liebsten sofort wieder weg #kreischen Aber wohin ... :huh:
    Und so waren wir froh, noch eine Ecke eines bereits belegten Stellplatzes direkt am Eingang zu bekommen :S


    Die vier Nächte in Leba waren vor allem kurz und laut, aber die Umgebung war schön. Wir haben eine Dünenwanderung mit anschließender Strandwanderung gemacht, ...

    ... einen tollen Saurierpark besucht und waren auch mal am Strand.


    Nachdem wir alles gesehen hatten, sind wir schnellstens weitergereist. Unser Nachbar hatte uns einen Campingplatz in Stegna (Camping 159) hinter Danzig empfohlen und diese Empfehlung entpuppte sich als goldrichtig. Wir landeten auf einem zwar vollen, aber längst nicht überfüllten Platz unter hohen Kiefern. Hier war es deutlich ruhiger und auch sauberer. Und wir hatten Nachbarn aus der Heimat ^^


    Nach sechs weiteren Nächten, die wirklich schön waren, machten wir uns auf die lange Heimreise. Geplant war wieder eine Nacht in Niederfinow, weil es dort so schön war. Doch wir mussten einsehen, dass Polens Schnellstraßen ihren Namen nicht verdient haben und wir erst tief in der Nacht auf dem Campingplatz angekommen wären. Also entschieden wir uns, bis nach Hause durchzufahren. Um halb eins Nachts kamen wir an und räumten noch das Auto aus, um dann gegen 2 Uhr hundemüde ins Bett zum schlafenden Kind zu fallen #schnarch

    Viel Spaß in Einsiedel, velaja. Wir wollen irgendwann auch mal dort campen. Berichte bitte hinterher mal, wie es sich dort mit Zelt und Kind(ern) übernachten läßt, ja? Ich hatte da bislang nämlich so meine Bedenken, kenne Einsiedel allerdings auch nur prasselvoll vom Folklorum.


    Wir sind mittlerweile vom Campingurlaub an der polnischen Ostseeküste zurück. Ich berichte ein andernmal, bin momentan zu müde #pinch

    Es ist immer schwierig, eine Situation ohne das Drumherum oder die Vorgeschichte zu beurteilen. Und ich bin generell sehr vorsichtig, mich in anderer Leute Dinge einzumischen. Aber weinende Kinder lösen bei mir immer irgendwie Alarm aus ... :S


    Zur Rutschenleitersituation möchte ich gern ergänzen, dass das weinende Mädchen auf mich so wirkte, als wüßte sie nicht, wie sie aus ihrer verfahrenen Situation herauskommen soll. Die Leiter wird ganz oben nämlich schwierig zu meistern, also ging es für sie in diese Richtung wohl nicht weiter. Aber irgendwo runter zu klettern ist nicht immer so einfach, wie hinauf - das kennt man ja vom Klettern auf Bäume vielleicht selbst noch gut genug. Wenn der Spielplatz wirklich so konzipiert sein soll, dass kleine Kinder es nicht schaffen, die Plattform zur Rutsche zu erklimmen (mein Kleiner kann es seit drei Tagen *stolzist*), sollte er dann nicht wenigstens so gestaltet sein, dass man die Leiter dorthin entweder gar nicht meistert oder zumindest der Rückweg problemlos zu schaffen ist? Sie saß dort meiner Beobachtung zufolge fest.


    Und die Mutter war es ganz bestimmt auch nicht müde, ihre Tochter zum 158. Mal hinaufzuhelfen. Ich habe sie nämlich noch nie im Sandkasten gesehen - immer nur sehr hübsch gestylet auf der Bank sitzend und Kaffee schlürfend. Daraus erdreiste ich mir auch (ohne ihre Vorgeschichte zu kennen) die Schlußfolgerung, dass ihre Tochter den Spielplatz meistens im Alleingang erkunden muss. Das weiß ich allerdings erst heute. Damals war für mich nicht erkennbar, ob das Kind überhaupt in Begleitung Erwachsener auf dem Spielplatz war, weil sich niemand zu erkennen gab und ich die Mutter nicht "zuordnen" konnte. Aus diesem Grund hatte ich sie gefragt, ob sie Hilfe benötigt - und mich dann ja auch wieder zurückgezogen, nachdem ich von der Mutter ermahnt worden war. Ich empfinde es nicht als falsch, wenn ich einem verzweifelten Kind Hilfe anbiete, wenn es sonst niemand tut.



    Ich habe aber noch eine weitere Situation, in der ich mich neulich absolut unsicher gefühlt hatte. Auf jenem Spielplatz ist manchmal ein kleiner Junge (auch so um die 3 Jahre alt) mit seiner großen Schwester (ich schätze sie auf 7 Jahre) unterwegs. Die Eltern habe ich noch nie gesehen. Der Junge ist recht offensiv und eckt bei den anderen Kindern im Sand fast immer irgendwie an. Neulich kam er mit einem faustgroßen Stein an und begann damit, diesen (in unsere Richtung) zu werfen. Ich nahm den Stein dann und warf ihn abseits in ein Gebüsch. Natürlich hat er ihn sich zurückgeholt und weitergemacht. Wie hättet ihr reagiert? Vor allem, wenn etwas passiert wäre? Den Jungen kann ich ja schlecht maßregeln. Die Schwester ebensowenig. Wir sind dann gegangen, worüber mein Kind traurig war, denn es hätte gern noch gespielt :|

    Verspotten geht gar nicht. Das ist ja wirklich albern - von den Erwachsenen!


    Die Mutter kann ich - in gewissen Situationen - aber schon verstehen. Manchmal möchte man eben auch als Erwachsener nicht unbedingt das tun, was das Kind gerade möchte. Da fällt mir ein, dass ich die Kloeters Briefe endlich mal lesen sollte #pfeif



    Neulich wollte ich einem kleinen Mädchen (ca. 3 Jahre) auf den Spielplatz helfen, die verzeifelt und weinend auf der nicht besonders kindgerechten Leiter zur Rutsche stand und nicht weiter wußte. Sie weinte schon eine weile, wobei mir das wahrscheinlich länger vorkam, als es tatsächlich dauerte. Da niemand der Erwachsenen ringsum sich offenbar verantwortlich fühlte, ging ich zu ihr und fragte, ob ich ihr helfen kann. Da kam von einer Bank die Stimme der Mutter, dass ich sie lassen solle. Habe mich davon leider einschüchtern lassen und mich widerwillig zurückgezogen. Die arme Kleine weinte noch etwas und kletterte dann wieder runter.
    Seltsame Erziehungsmethode ... :|


    Wie geht ihr damit um, wenn ihr einem verzweifelten Kind helfen wollt, aber die Eltern dies ausdrücklich untersagen? Man ist ja schließlich nicht der Erziehungsberechtigte und es droht auch keine Körperverletzung. Mich verunsichern solche Situationen :S

    Wir haben eine kleine Ecke im Wohnzimmer zur Spielecke gemacht, die vorher quasi ungenutzt bzw. nur mit Pflanzen vollgestellt war. Dort steht ein Tischchen mit Stühlchen und ein kleines Regal mit Körben, damit das Spielzeug nicht rumfliegt, sondern einen Platz hat. Der Platz wird gern zum Malen oder Puzzeln genutzt. In der Nähe dieser Ecke gibt es dann noch im Bücherregal ein Fach mit Kinderbüchern.


    Zum Kuscheln im Wohnzimmer gibt es bei uns einen gemütlichen Sitzsack. Den hat mir mein Schatz mal zu Weihnachten geschenkt und ich mag ihn nicht mehr missen #herzen Das ist der beste Platz, um gemütlich zu Stillen oder Bilderbücher anzuschauen.

    Mit kleinen Schnappschlössern. Alles was Kategorie C entspricht am Mann oder im Auto.

    Da hatte ich auch dran gedacht und meinem Mann dann begeistert davon erzählt, dass wir die Zipper des Reißverschlusses vom Innenzelt mit einem Schloß sichern können. Er kam dann kurz darauf zu mir, grinste und meinte, dass das nichts nützen wird. REcht hat er, denn ich hätte das Schloß durch die am Zipper befestigten Schnüre machen wollen, die lediglich mit einem Knoten verschlossen sind #augen Durch den Zipper selbst passt der Bügel vom Schloß leider nicht.


    Dann werden wir wohl das Auto mit auf den Platz nehmen, wenn das geht.

    Also ich finde es riesig ;) Wir hatten früher ein kleines Salewa Sierra Leone für zwei Personen. Das wäre zu dritt aber ganz klar zu winzig. Aber ich hatte es geliebt, weil es ruck-zuck aufgebaut ist und ohne Abspannungen problemlos steht.
    Für diesen Urlaub mit der Aussicht auf Regentage #augen wollten wir aber unbedingt Platz haben, um notfalls auch mal drin sitzen zu können. Beim Robens DoubleDawn passt locker ein Tisch und drei Stühle ins Vorzelt. Und dabei ist es drinnen schön hell, da es viele Fenster gibt - das war uns wichtig. Stehhöhe hat es auch. Und der Boden kann weggelassen werden. Bei schönem Untergrund brauchen wir sowas nicht.


    Wie sichert Ihr beim Camping mit Zelt eigentlich Euer Hab und Gut? Man kann ja nicht immer alles wertvolle mitschleppen ...

    Für timah:


    Es hat geklappt - unser Probe-Zeltaufbau des Robens DoubleDawn im Garten (nur da hatten wir genug Platz) lief problemlos.



    Aber kaum stand es, raste eine tiefdunkle Wolke heran und dann war alles nass #motz Wir mussten warten, bis die Sonne es wieder trocknete, so dass wir es wieder einpacken konnten - und das Ganze möglichst, bevor das "richtige" Gewitter mit Dauerregen da war #pinch


    Den Abbau habe ich dann im Alleingang erledigt. Es hat auch alles in den Packsack von Robens gepaßt. Der Vorinhaber war wohl nur nicht geduldig genug, alles ordentlich zusammenzulegen ;)


    Jetzt kann der Urlaub kommen *hibbel*