Beiträge von Alusra

    TKKG hab ich als Kind gerne gehört, hab mich aber über Gabis Rolle aufgeregt. Identifiziert habe ich mich nicht mit ihr. Fand es albern, dass für Gabi alles gefährlich sein sollte, für männliche Kinder (!) aber nicht. All diese Detektivbanden befriedigen kindliche Allmachtphantasien, besser, schlauer als die Erwachsenen und die Polizei zu sein. Für die Mädchen wird dann aber eine Ausnahme gemacht

    Ein fremder Kindermund aus dem Kindergarten:

    Kind singt Laternenlied (statt richtig "Kommt dann der Abend auf die Erde nieder, singen wir wieder unsere Lieder")

    "Kommt der Herr Abend auf die Erde nieder,....". Ein anderes Kind staunt mit riesigen Augen und offenem Mund.


    Herr Abend ist der in weiße, wallende Gewänder gekleidete Eurythmielehrer, der anscheinend zu St. Martin in diesem zum Laternenumzug herabschwebt.

    Wahrscheinlich nur lustig, wenn man die Beteiligten kennt

    Ich hatte mit 15-17 Diaphragm, es wurde von einer Frauenärztin die richtige Größe ermittelt und einführen war kein Problem. Nur diese Spermizidcreme fand ich fürchterlich, in Kombi mit Sperma noch schlimmer. Man musste das ganze ja auch noch stundenlang nachwirken lassen #haare.


    Spiralen werden jetzt auch für junge Frauen empfohlen, sie sind optimiert worden (kleiner).

    Ich war zum Glück bei der ProFamilia mit 15 und hab daher mit Diaphragma gestartet. Pille 17-22, keine Depressionen.


    Ich nehme die junge Generation sehr pillenkritisch wahr. In den sozialen Netzwerken ist die Pille Teufelszeug, Schuld an allem was man so haben kann von niedriger Libido bis Depression. Heute gibt es viel mehr Kupferketten und Spiralen bei den 20-jährigen. Ich selbst hab lange gehadert, ob ich mir eine setzen lassen soll (Ü40 und ohne Kinderwunsch) nachdem ich über die möglichen Komplikationen gelesen hatte.

    Eine Bekannte erzählt mir, wie sie einen englischsprachigen Kindergarten gegründet hat, um ihr Kind optimal fremdsprachlich zu fördern. Großer Aufwand, das muttersprachliche Personal zu gewinnen, bei der Kinderauswahl ebenso Fokus auf Muttersprachler.


    Ihr Kind irgendwann frustriert: "Es ist soo anstrengend für mich, all diesen Leuten Deutsch beizubringen, Mama!"

    Theoretisch müsste ja der Engländer die Rechte gehabt haben oder ein englisches Pharmaunternehmen und kein deutsches. Keine Ahnung, ob jemals jemand die Rechte daran hatte und seit wann es solche Rechte überhaupt gibt.

    Ich denke, dass die Schwabe AG bereits auf Rassismusvorwürfe reagiert, diese Sicherung von Arbeitsplätzen in Südafrika, Projektunterstützung klingt nach Rechtfertigung.


    Mein Mann hat übrigens ein saudisches Gewand schon an Fasching angehabt. Das haben ihm seine nordafrikanischen, nicht in Deutschland lebenden Kollegen aus Dubai besorgt und dort noch den Preis gedrückt, indem sie gesagt haben, es sei für einen Europäer, der plane, zum Islam zu konvertieren (was nicht der Fall ist). Die sind richtig teuer.

    Die Geschichte ist 120 Jahre her. Ich kann nicht beurteilen, ob man mit Einführung dieses Mittels in Europa einen afrikanischen Heiler um den Lohn für seine großartige Entdeckung gebracht hat oder ob das ganze mehr oder weniger eine Legende ist, die man vor 10 Jahren gut fand, weil Klosterfrau Melissengeist zu altbacken wurde.

    Ich hielt Umckaloabo bisher für einen Placebo. Wurde mir nur von Leuten empfohlen, die mir 5 Jahre vorher Meditonsin empfohlen haben.

    Könnte man tatsächlich eine "schwere Lungenkrankheit" mit Umckaloabo kurieren? Was hatte dieser Engländer überhaupt?

    Der Einheimische hat das Mittel für Verdauungsstörungen verabreicht, nicht für Lungenkrankheiten.


    Nimmt wer das Mittel?

    Der "mystische Dschungel" wird gar nicht erwähnt, sondern ich lese "Savanne", "Lesotho", "Basuto-Heiler".

    Alle Kriterien, die du in vorherigen Posts aufgestellt hast, also dass Afrika viele Länder und viele Stämme hat, sind also nicht gegeben.

    Der Afrikaner bleibt arm, gebe ich dir recht. Ich kenne das Medikament erst seit 10 Jahren. Ob jetzt dieser Engländer davon reich geworden ist, wer heutzutage davon reich wird, ob die Einheimischen es noch verwenden, kann ich nicht sagen.


    Zum "Selbstversuch" Annanita: Für mich heißt es nur, dass jemand krank war und ein Medikament an sich selbst getestet hat. Als Arzt hätte er es an 20 anderen getestet, aber halt nicht an sich selbst.

    Das Produkt soll doch verkauft werden. Wenn die Kundschaft tatsächlich denkt "Afrika? Die können ihren Kram für sich behalten!" würden die sich doch was anderes ausdenken. Bestimmt gibt es Leute, die das denken, aber dann weil sie Rassisten sind.

    Es gibt Leute, die stehen auf Schulmedizin und Leute, die stehen auf Naturmedizin. Je geheimnisvoller und ursprünglicher, um so besser. Für die ist das positiv besetzt. Dass sich ein Amerikaner, dessen Vorfahren vor hunderten von Jahren aus Afrika gekommen sind, ärgert, wenn er in amerikanischen Filmen immer als Naturheiler dargestellt wird, ist verständlich. Aber allmählich kommt es mir so vor, als dürfte man noch nicht mal mehr "Afrika" sagen, ohne rassistisch zu sein.

    Die Werbung, die ich im Internet sehe, bildet einen Löwen ab. Es ist ein Bronchialmedikament und nach Einnahme kann der Löwe wieder brüllen. Von "Pflanzenkraft aus Südafrika" ist die Rede. Der Gesang im Radio ist das einzige, was mit Menschen zu tun hat.

    Ich finde es nicht rassistisch.

    Wenn immer alle ursprüngliche Naturmedizin als afrikanisch beworben würde im Gegensatz zu unserer wissenschaftlich geprüften europäischen könnte ich es nachvollziehen. Ist aber nicht so.

    Es soll halt ein natürliches Wundermittel aus einer unbekannten Region sein. Kamille kennen wir ja alle und Echinacea mittlerweile auch. Dann muss es Noni aus Hawaii sein, Teebaumöl aus Australien oder die Ginsengwurzel aus Asien. Finde es dann folgerichtig, dass dann auch was aus Afrika dabei ist.