Beiträge von Alusra

    Ich lese meiner Tochter gerade "Eine Weltgeschichte für junge Leserinnen" vor.


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Habe ich auch gemacht letztes Jahr. Nur fanden das die Mädels langweilig. Habe es dann wenigstens selbst zu Ende gelesen. Von vielen Frauen hatte ich noch nie gehört. Das Buch ist allerdings ziemlich zerrissen worden wegen fachlicher Fehler, falscher Jahreszahlen. Ich fand es trotzdem sehr interessant.


    Heute haben wir eine CD der Kinder-Uni zum Thema Astronomie/Weltraum gehört. Von Männern gemacht, es wird keine einzige Frau erwähnt, niemals gegendert. Alle Beispiele richten sich an klassische Jungs, Vergleiche mit Fußball und so weiter. Ich überlege mir, ob sich meine Töchter von solch einer CD angesprochen fühlen/Astronomie und Physik als mögliches Studienfach in Erwägung ziehen werden.

    Die CD berichtet nun, wie es so ist als Astronaut mit Essen, Trinken und aufs Klo gehen. Wenn geputzt werden muss, wischen die Astronauten alles mit feuchten Tüchern ab.

    Meine Tochter: Ja, stimmt. Es wäre ja wahrscheinlich zu unpraktisch, extra eine Putzfrau mitfliegen zu lassen.

    #haare#haare#haare

    Ich war da bisher selbstverständlich nur mit der Gondelbahn :D#angst. Also sehr gut gemacht, Frau Teddyfell #super.

    U-Bahn ist sicher, wenn es dir um Kriminalität geht. Masken werden nicht von allen getragen, aber von den meisten.

    In der Goldenen Bar war ich bisher immer nur drinnen. Weiß gar nicht, wie es da draußen ist.

    Ich war vor ein paar Tagen in der Bussi Uschi, die ist neu direkt an der U-Bahn.


    Der Sankt Anna Platz ist sehr schön derzeit, weil das Gandl's fast jeden Abend den Platz bestuhlen darf.

    Wir haben die Kinder vor ca. 11 und 8 Jahren einzeln gegen die Masern impfen lassen. Jetzt steht die Rötelnimpfung an, und da gibt es nur die MMR-Impfung. Von daher hätten wir das damals auch gleich in einem machen können.

    Ich habe mir jetzt endlich das Exit Racism Buch gekauft und verstehe jetzt besser, worum es bei Rassismus geht. Vielen Dank an alle, die es empfohlen haben.

    Die BBC-Dokumentation "Geschichte des Rassismus", die im Buch verlinkt ist, habe ich mir auch angeschaut und ein paar Tage gebraucht, um sie zu verdauen.

    Nachtkerze: Als ich in die Schule ging, haben wir Malcolm X und Martin Luther King durchgenommen, und man sprach da von "black". Dann wurde der Begriff "African American" eingeführt und bei mir kam damals an, dass das Wort "black" nicht mehr gewünscht ist/als Beleidigung gilt. Nun hatten wir in Deutschland ja nicht die Situation von z.B. angloamerikanischen vs. afroamerikanischen Einwanderern. Und ich habe dann meinen Kindern alle alten Bücher, in denen N* stand mit "Afrikaner" vorgelesen, wenn es irgendwie passend war zumindest. Bei Jim Knopf hab ich die Stellen weggelassen, die mir nicht gefallen haben. Also dass sich Jim vor dem schmutzigen Lukas fürchtet, habe ich vorgelesen, aber nicht, dass er ja nicht wusste, dass er eigentlich genauso aussieht. Die Stelle mit dem Waschen auch nicht. Bei Pippi hab ich Taka-Tukaländer und Taka-Tuka-König vorgelesen. Hautfarbe nicht erwähnt, die Taka-Tukaländer hätten auch weiß sein können (Filme haben wir damals nicht geschaut).

    Meine großes Kind hat als 5-jährige zum ersten Mal "schwarz" in Verbindung mit Hautfarbe gehört und gesagt, dass diese Haut doch braun sei. Ich hab dann gesagt, dass das einige Leute so nennen. Darauf kam von ihr: Das wäre ja so, als ob man zu uns "weiß" sagen würde!?!"

    Dass" schwarz" wieder gesagt wird und gesagt werden soll (oder immer gesagt wurde und sollte), habe ich erst in den letzten Monaten erfahren. Ich glaube, dass es anderen Weißen, die ihre Kinder "color blind" erzogen haben, ähnlich geht. Man hat gedacht, dass Color-Blindness-Erziehung erwünscht ist. Solange bis Hautfarbe für Kinder so nebensächlich wird wie der Unterschied zwischen blauen und grünen Augen.

    Fremder Kindermund fällt mir da ein: Der Opa nimmt den Enkel mit auf den Friedhof. Der berichtet der Oma: "Und stell dir vor: Unter jedem Stein.... MENSCHEN!!!"

    Ich erinnere mich noch an Sarah Schmid, als sie ihr zweites und drittes Kind bekam, die Videos habe ich damals gesehen und fand das noch toll.

    Gerade mal in ihren "Wäschetalk" geklickt. Wahnsinnig unsympathisch. Schwarz-weiß-Malerei, (gespielte?) Wut, auf mich wirkt sie irgendwie crazy #angst.

    Interessant finde ich, wie Kinder "vorm System" geschützt werden sollen von ihren ach so alternativ eingestellten Eltern, die selbst aber ganz autoritär bestimmen, was zu tun und zu denken ist.

    Ich habe einen Titertest machen lassen vor ca. 10 Jahren. Bei mir war die Masernimpfung an der falschen Stelle mit unleserlicher Handschrift eingetragen, ich hab sie dann im Nachhinein doch noch identifizieren können. Es wurde von der Kasse gezahlt.

    Schwarz/weiß im Sinne von gut/schlecht ist für mich auch nicht mit Hautfarben verbunden erstmal.

    Dass sich diese beiden Begriffe aber für Hautfarben eingebürgert haben, könnte einen rassistischen Hintergrund haben. Denn eigentlich gibt es nur braune Hautfarbe und beige/rosafarbene. Es ist eigentlich merkwürdig, die Assoziation "schwarz" zu haben bei brauner Hautfarbe.


    Bei "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann" hatte ich auch nie dunkle Hautfarbe vor Augen. Das war ein böser Kinderfänger mit einem schwarzen Mantel und einem schwarzen Hut. Ich denke aber, dass in meiner Kindheit das N-Wort für dunkle Hautfarbe verwendet wurde. Vielleicht hatte ich deswegen die Assoziation nicht und Kinder heutzutage könnten sie haben.

    Wenn Du als Frau nicht verhandeln kannst in einem Bewerbungsgespräch, kannst Du das wahrscheinlich auch nicht für die Firma. Da willst Du dann vielleicht auch bescheiden sein und alles harmonisch haben.

    Ich will aber nicht behaupten, dass Frauen grundsätzlich nicht verhandeln können. Das ist schlussendlich Typsache.

    Wir hatten auch verstellbare, die man sogar noch zu Schlittschuhen umbauen konnte. Das hat viel Geld gespart, 3 Jahre Inliner und Schlittschuhe in einem (Cox Swain hießen die.

    Danach verstellbare von Jako-o.

    Ich find die H&M Werbung nicht vergleichbar. Mir wäre da gar nichts bei aufgefallen, da ich mein Kind auch immer "Äffchen" nenne und ihm dieses Shirt ohne Hintergedanken gekauft hätte. Und ein dunkelhäutiges Kind soll da genau so mit rumlaufen können wie meins. Erst die feixenden Reaktionen der Rassisten im Netz haben mir klar gemacht, dass so eine Werbung heutzutage leider noch nicht möglich ist.


    Aber diese Werbung finde ich ein anderes Kaliber. Die ist ganz sorgfältig komponiert.