Beiträge von Alusra

    In einer Ausstellung zu Ötzi (Archeopark Südtirol) habe ich mal folgendes gelesen: Die Frauen in der Altsteinzeit (Jäger und Sammler) bekamen ca. 5 Kinder im Abstand von je 5 Jahren. Die Kinder wurden 5 Jahre gestillt. Das erste Kind mit ca. 20.

    Erst in der Jungsteinzeit änderte sich das zu andauernd aufeinander folgenden Schwangerschaften.


    Weiß nicht, ob Talpa das bestätigen kann.

    Liebe Trin,


    ich will hier nicht falsch rüberkommen. Es ging hier um das Beispiel unserer Grundschule. Bei Euch mag es ganz anders aussehen.

    Notenvorlesen in der Klasse finde ich tatsächlich merkwürdig claraluna . Wird hier nie gemacht. Es gibt auch keinen Notenspiegel und keinen Durchschnitt unter der Probe (in der Grundschule). Du erfährst absolut nichts in Elterngesprächen über das Standing deines Kindes im Vergleich zu anderen Kindern. Das halten die Lehrer so konsequent durch, dass ich davon ausgegangen bin, dass es was mit Datenschutz zu tun hat.

    Ich kenne das Zeichen ursprünglich aus dem Indischen Tanz, dort steht es für "Löwe". Der Leisefuchs ist mir ebenfalls bekannt. Von den "Grauen Wölfen" und ihrem Erkennungszeichen habe ich bisher nur im Rabenforum gehört, und ich würde tatsächlich nicht die Grundschule meiner Kinder gehen, um mich darüber zu beschweren, wenn es dort verwendet würde. Mir fällt nämlich kein einziges türkisches Kind ein an der Schule. Wem sollte das also schaden?

    Wenn man in Deutschland verständlicherweise das Hakenkreuz verbietet, muss Indien das doch nicht nachmachen. Für sie bedeutet es was anderes und mit Hitler haben sie nichts am Hut. Nur weil Zeichen feindlich übernommen werden, ist man doch kein böser Mensch, wenn man es trotzdem verwendet in einem Kontext, in dem jeder weiß, wie es gemeint ist.

    NRW ist ein Land ohne Zentralabi und ich stelle mir das so vor, dass das Niveau der Schulen und das Niveau des Abiturs unterschiedlich ist. Von sehr hoch bis niedrig. Ich würde also niemals sagen, aha, Abi aus NRW, das muss ja easy gewesen sein.

    Intelligenz hab ich nur erwähnt, weil ich dachte, dass du dich mit deinen Cousinen vergleichst.

    Muss ja auch nicht sein, dass Ihr großartig was anderes gemacht habt und vielleicht bist Du ja auch intelligenter als Deine Cousinen. Ich finde auch, dass innerhalb derselben Stadt die Unterschiede zwischen zwei Schulen frappant sein können. In unserer Stadt sind alle, denen auf unserem Gymnasium das Aus drohte, auf das andere Gymnasium gegangen und plötzlich war die Fünf in Latein eine Zwei.

    Bei meiner großen Tochter war das mit Musik auch so claraluna . Wir haben wie die Wilden irgendein sinnloses Zeug auswendig gelernt. Symphonien von Beethoven mit Jahreszahlen, Uraufführungsdaten und - orten. Ich kann mich noch erinnern, dass meine Tochter dann "Symphonie" nicht richtig definiert hatte, es fehlte ein Teilaspekt, und sie hatte in einer Blankoeuropakarte, in der Bonn und Wien einzutragen war, Bonn in Frankreich eingetragen. Europa und Karten lesen war nie dran gewesen. War eine Drei deswegen. Die Lehrerin konnte auch nur CDs abspielen.

    Zweites Kind, andere Lehrerin und selber Lehrplan: Ich habe so eine Probe noch nie gesehen. Die Lehrerin spielt Gitarre und hat mit der Klasse ein Musical aufgeführt. HSU-Proben, obwohl genauso anspruchsvoll, laufen von selbst. Wenn ich da nachfrage, ob für die Probe gelernt werden muss, sagt meine Tochter, sie kann es schon.

    Wenn ich mir anschaue, wie es hier in der 5. Klasse zur Sache ging am Gymnasium, kann ich mir nicht vorstellen, dass eine sechsjährige Grundschulzeit oder gar 10-jährige vom Niveau da mithalten kann. Mein Kind geht auf eine Schule, die zu denen mit den Topabischnitten in Bayern zählt. 1-3 Stunden Hausaufgaben heißt das konkret täglich. Eine befreundete Gymnasiallehrerin aus Potsdam hat sich das mal angeschaut und meinte, so was bei ihren Schülern wäre komplett illusorisch.

    In den Ländern, in denen Gesamtschulen Standard sind, ob UK oder USA, gibt es Privatschulen, die auf Privatunis vorbereiten. Die sind für die Unterschicht unmöglich zu bezahlen . Das finde ich viel ungerechter als das deutsche Schulsystem.

    Ich finde das bayerische System ehrlich gesagt gut. Man kann argumentieren, dass Akademikerkinder es leichter haben in der Grundschule und der Übertritt deswegen ungerecht, ja. In anderen Bundesländern ist es aber so, dass noch mehr Akademikerkinder aufs Gymnasium kommen als in Bayern. Nichtakademiker trauen sich nämlich oft nicht, ihre Kinder aufs Gymnasium zu drücken. Bei Akademikern sehe ich eine Tendenz, dass der Übertritt aufs Gymnasium fürs eigene Kind Gott gegeben ist. Völlig egal, wie gut das Kind lernt. Und wenn das nicht klappt, wird mit harten Bandagen gekämpft. Da wird die Lehrerin beschimpft, das Schulsystem und tausend Gutachten besorgt für Notenschutz.

    Ich komme aus einer Familie, wo fast niemand Abitur hat. Ich könnte das hinnehmen, wenn mein Kind keine Gymempfehlung hätte und würde es eben eine Lehre machen lassen.

    O, Entschuldigung. Dass bei Euch Elternwille zählt, hab ich überlesen.

    In Bayern zählt zum Schluss (nach Probeunterricht) auch der Elternwille. Es gibt nur ev. ein Problem, eine aufnehmende Schule zu finden.


    Grundsätzlich fand ich es sehr vernünftig, dass sie einen Wissensstandstest über das vergangene Schuljahr geschrieben haben. Ob der benotet wurde, weiß ich gar nicht.

    Ehrlich? Das wusste ich nicht. An der aufnehmenden Schule scheitert es dann aber wahrscheinlich. Die Klassen sind hier so voll, dass die Kinder, die den Probenunterricht bestehen, schon eine Herausforderung für die Schule darstellen. Das läuft dann wahrscheinlich auf Privatschule raus.

    Es gibt doch gar keine Hauptschulen mehr in Bayern #angst (Für Nicht-Bayern: die heißen jetzt Mittelschulen - mir hat sich aber auch nicht erschlossen, wo da der Unterschied zur früheren Hauptschule ist)


    Hier in Bayern fand ich die Notengebung an der Grundschule auch recht demotivierend - und das nicht erst in Klasse 4. Der Notenschlüssel war ziemlich sicher auch sehr viel strenger als jetzt an der Realschule bei meinem Großen. Ich habe das auch nie verstanden - und wenn man sich hier die verbindlichen Durchschnittsnoten ansieht, die man für Übertritt an Gymnasium und Realschule braucht, merkt man auch, dass eine 3 keine gute Note mehr ist.

    Das weiß ich schon auch, dass das jetzt "Mittelschule" heißt. Ich weiß aber nicht, ob das deutschlandweit verwendet wird. Meine Eltern haben früher mit "Mittelschule" Realschule gemeint, weil die in der Mitte liegt zwischen Gymnasium und Volksschule.