Beiträge von hanna

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    das eine kann abgerechnet werden über die KK, das andere vermutlich nicht. Nehme ich mal an.

    Nein da vermutest du falsch. Eine oder auch mehrere AU sind in der Flatrate fürs ganze Quartal enthalten und werden nicht extra vergütet, sofern gesetzlich versichert.

    Der wahre Grund ist, wie schon geschildert, dass die AU für AN eine gesetzliche Grundlage hat, während die Schulbescheinigung eine Serviceleistung für Schulen ist, die selten notwendig, meistens überflüssig und manchmal sogar schädlich ist. Letzteres ausgerechnet bei deinen für die sie eigentlich gedacht ist (Schwänzer).

    Ab "Berufsschul-Alter" kann man sich den normalen gelben Krankenschein fürs Kind ausstellen lassen .


    Bis 12 einen "Kind-krank-Schein". Und den einreichen (ggf als Kopie).


    Die Jahre dazwischen...ärgern über den Schei...

    Nein, nicht ab Berufsschulalter, sondern nur wenn sich die Jugendliche in einer Ausbildung befindet, also einen Arbeitgeber hat. Oberstufenschüler am Gymnasium bekommen den nicht, sondern können sich ab 18 selbst entschuldigen, vorher die Eltern.

    Die Schule soll mal darlegen auf welcher Grundlage sie das fordern.

    Die Schulen machen sich da mE einen schlanken Fuß. Statt sich mit Schwänzern pädagogisch auseinander zu setzen, delegieren sie es an die Arztpraxen ( die auch anderes zu tun haben als wegen Schnupfen und Kopfweh Atteste auszustellen, wie will man auch prüfen ob jemand in der Nacht einmal erbrochen hat ?).

    Da gab es vor Jahren schon mal eine klare Stellungnahme vom Berufsverband der Kinder und jugendärzte.

    Der Normalfall sollte sein, dass Eltern entschuldigen.

    Ich meine, mal gelesen zu haben, dass ein sehr gutes Abi durchaus mit dem Studienerfolg in Medizin korreliert, also Abschlussnote, geringe Abbrecherquoten usw.

    Es wird ja immer gesagt, dass das nicht automatisch gute Ärzt*innen seien, aber wie genau will man das denn messen. Ich würde sagen, zumindest sind es keine schlechteren Ärzt*innen. Einserabiturient*innen sind ja nicht automatisch empathielos.

    Ja, es gibt kein Studienfach Allgemeinmedizin, das hat jemand geschrieben, der keine Ahnung hat, schlampig gearbeitet, sich nicht mit der Materie beschäftigt, oder was auch immer, vermutlich sind einfach Absolvent*innen der Humanmedizin gemeint, die haben alle noch keine FA Bezeichnung.

    Ich bin auch gegen die Landarztquote. Zum einen suggeriert es, dass das ja kein so schwieriges Feld ist, denn da kann man auch schwächere zulassen als für alle anderen Fächer (was nicht stimmt), zum anderen ist es wirklich unmöglich, als Abiturient*in mit 18 Jahren und ohne überhaupt Einblicke ins Medizinsystem zu haben, sich festzulegen, wo und was man bis rund 20 JAhre später arbeiten will. Es gibt in der Regel keinen Weg zurück. Nach 10 JAhren HAusarztmedizin geht niemand mehr zurück an eine Uniklinik und beginnt mit einer ganz anderen FA Ausbildung und wird zB Augenärztin.

    Ich denke auch, dass eine alternde Gesellschaft und der medizinische (teure) Fortschritt der hauptsächliche Kostentreiber sind, wir uns dieser Debatte aber gesellschaftlich nicht stellen. Keiner traut sich, das Wort Rationierung in den Mund zu nehmen aber teurer werden darf es auch nicht (wg der Lohnnebenkosten auch verständlicherweise). Die Arbeitsdichte und Steigerung der Produktivität sind im System schon am Limit oder drüber hinaus, und jetzt haben wir das Ergebnis: Zwar bekommt jeder theoretisch alles, eine auf dem Papier optimale Versorgung, aber eben keine gute oder einfühlsame oder zumindest sichere Behandlung oder Pflege mehr.

    Auch leitende Ärzte sind Angestellte einer Klinik und austauschbar. Ich kenne gleich mehrere ältere leitende-oder Chefärzte, die sich dem wirtschaftlichen Druck nicht beugen wollten, indem sie unärztliche / unethische Entscheidungen treffen. Die sind dann wenige Jahre vor der Rente noch aus der Klinik ausgeschieden und haben sich ein Plätzchen im ambulanten Sektor gesucht. ZB mein früherer Chef. Andere wollen halt so gerne etwas tun, was man nur in der Klinik tun kann (zB operieren), dass sie sich arrangieren und mehr oder weniger leiden. Wandern ja auch nicht zufällig so viele ins Ausland ab.

    Mein Eindruck ist, dass es die jüngere Generation gar nicht anderes kennt. Der Umbruch kam ja so richtig in den Nullerjahren. Das System selektiert halt auch im Personalbereich einen bestimmten Typus heraus, der mit so etwas umgehen kann und will, sowohl in der Pflege als auch unter den Ärzt*innen, was nicht unbedingt von Vorteil ist.

    Ich finde interessant, dass du da eine Triggerwarnung setzt. Es ist doch genau das Problem, dass die Leute sich damit nicht befassen wollen, solange es sie nicht selbst betrifft. Das gehört an die Öffentlichkeit, gerade weil es so schlimm ist. Für die Patient*innen und für die Pflegenden. Die können sich auch nicht die Augen zu halten.

    Es kann nicht sein, dass das Personal diese Mißstände weiter kompensiert, unter Aufgabe der eigenen Gesundheit, und der Rest denkt: „wird mich schon nicht treffen“. Es ist wirklich zum Verzweifeln. Das muss an die Öffentlichkeit!

    Für Patientinnen ist es eigentlich irrelevant, ob der Arzt (zB Assistenzarzt in Weiterbildung zum Psychiater oder FA für Psychosomatik und Psychotherapie) formal auf einer Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter sitzt oder auf einer Klinikstelle oder von Drittmitteln bezahlt wird. An Universitätskliniken sind doch alle Ärzte klinischer Fächer mehr oder weniger sowohl mit Patientenversorgung als auch mit wissenschaftlichem Arbeiten (+/- Lehre) befasst.

    Deshalb wäre es wahrscheinlich sinniger, auf dem Namensschildchen die Funktion zu nennen und nicht die formale Anstellung.

    Es kann schon ein Frühsymptom sein, aber beweisend sind erst die Bläschen oder Papeln an der Stelle. Behalte die Stelle einfach im Auge. Nur aufgrund der Empfindlichkeit würde man keine Zoster-Behandlung beginnen. Und ja, idR einseitig.

    Ich denke sie wollte zuerst nicht stören und dann hat sie es vergessen / kam was anderes dazwischen. Es ist aber auch Teil des von mir benannten Problems, dass es immer schwerer wird, gutes Personal zu finden, und dies aus Gründen. Aber vielleicht führt das hier auch zu weit.

    Das hatte sich eher drauf bezogen, dass eine Ärztin sich „mal eben etwas anschauen könnte“, ich glaube Miamaria war das, hatte ich leider nicht gekennzeichnet.

    Auf deine letzte Frage nochmal, ja es gibt eine Behandlungspflicht für Notfälle. Aber da die Frage fließend ist, was nun darunter fällt und was warten kann, ist es schwer aus der Ferne zu sagen, ob eine Pflicht besteht. Diese Entscheidung ist eben eine fachliche, die MFA oder Ärztin treffen. In deinem Fall hätte ich mir das auf jeden Fall angesehen.

    Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass wir ein ernstes personelles Problem in der medizinischen Versorgung haben, und wenn manches nicht optimal läuft, heißt es nicht, dass die Leute ihre Pflicht nicht erfüllen oder nicht besser wollen, sondern dass sie nicht können. Dass sie personell ausgeblutet sind, schon Ü 24 h im Dienst oder dass sonst eben gar niemand da wäre. Sich abrackern. Da wirkt dann eine Frage befremdlich, ob sie das „müssen“ .

    So ganz verstehe ich es nicht. Es gehört zu den Kernaufgaben von medizinischem nichtärztlichen Personal, die Dringlichkeit aller möglichen Anliegen und auch von Notfällen einzuschätzen und zu priorisieren. Das machen sie doch andauernd am Telefon und auch bei Menschen die ohne Termin in eine Praxis oder Notfallambulanz kommen. Wer muss heute drankommen oder sofort, wer kann drei Wochen warten…

    Was glaubt ihr, was los wäre, wenn das die Patienten selbst übernähmen?

    Dass dabei Fehler passieren, ist wie überall …

    Ein positiver Aspekt ist, dass es alle Beteiligten motiviert, wertschätzend über Anwesende zu sprechen.

    War bei uns an allen Schulen so üblich von Grundschule bis zum Abi.