Beiträge von hanna

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    Es gibt auch sehr häufig bei Aufnahmen von Lunge oder Schädel (Gehirn) unklare kleine Befunde, könnte ein Tumor sein, könnte aber auch irrelevantes Narbengewebe, Residuen nach Entzündung, Bindegewebe whatever sein. Der Radiologe legt sich nicht fest, wahrscheinlich ist es nichts, man will aber auch nichts versäumen. Dann geht es los, alle drei Monaten Kontrolle mit der entsprechenden Strahlenbelastung und Angst. Vielleicht doch noch eine Bronchoskopie? Hach, dann biopsieren wir es besser, um ganz sicher zu sein. Schon hat man einen invasiven Eingriff mit allen möglichen Risiken, für etwas, von dem man ohne ein nicht indiziertes MRT niemals erfahren hätte. Verständlich?

    Nicht umsonst überlegt man genau, welche Arten von Screening sich für Gesunde „lohnt“. Da geht es nicht nur darum, wie viele relevante Befunde man erkennt, sondern auch wie trennscharf das Verfahren ist bzgl falsch positiver Befunde. Ich hoffe das ist verständlich. Ab und zu ein Ganzkörper-MRT ist also absolut schädlich!

    Das zusätzlich zum oben schon beschriebenen von Mio und daikiri , was absolut korrekt ist.

    Naja, die Mehrheit wird unter konservativer Therapie schmerzfrei, deshalb ist es sehr angebracht, nicht jede frühzeitig invasiv zu behandeln. Ganz risikolos ist die Spritze ja auch nicht. Zudem sind für „jeden ins MRT“ die Ressourcen begrenzt und so ein MRT birgt wiederum das Risiko von irrelevanten Zufallsbefunden. Ist schon ok so. Von denen die konservativ genesen sind hört man naturgemäß nicht so viel.

    Die Kassenärztliche Vereinigung ist der richtige Ansprechpartner, würde ich sagen. Die verwalten auch die Psychotherapeuten (so die Psychologin einen Kassensitz hatte).

    Im Eingangspost steht, dass es sich um eine private Behandlung handelt. Damit hat die KV nichts zu tun. Die Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren gilt natürlich trotzdem. Herausgegeben werden müssen nur objektive Befunde, keine eigenen Notizen. Im besten Falle gibt es einen abschließenden Brief über die Behandlung, dann würde ich den anfordern. Gibt es bei Psychotherapeut*innen aber eher selten.

    Ist vielleicht auch schwieriger so einen Lehrer auf gewisse Standards zu verpflichten, wenn der Rahmen der Pädagogik so ist, dass diese Standards auch in anderen Punkten eher „alternativen Fakten“ entsprechen.
    Die Vollmondthese wird wahrscheinlich von der Mehrheit der Schulgemeinschaft gar nicht als Bullshit empfunden, von daher sind die Grenzen was gerade noch geht und was nicht, eher fließend…

    Der Lehrer hier hat ja keine Rüge erhalten, sondern die Schüler weichen quasi aus (nicht wegen ihm aber es ergibt sich so). Und Eh ist der, der als zu sensibel gelabelt wird.

    Ich habe beruflich immer mal mit solchen Übergängen zu tun und finde das u.U. sehr belastend für die Betroffenen, weil man so viel beachten muss und einem selber die Kenntnisse fehlen, das gut einzuschätzen. Der VdK ist da oft eine Hilfe aber leider nicht immer.

    Es gibt Konstellationen, da drängt es sich auf das zu tun, was weiter oben als "lügen" bezeichnet wurde. Z.B. wenn jemand schon kurz vor Ende des Arbeitslebens ist und es nicht mehr schaffen würde, sich nochmal irgendwo neu einzuarbeiten. Wenn dann das Krankengeld ausgelaufen ist und man aber keinen Rentenantrag stellen will, um die Rentenansprüche nicht deutlich zu schmälern bleibt einem gar nichts anderes übrig, als sich pro forma dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Das ist aber nichts was man denjenigen anlasten sollte, die das machen sondern dem komplizierten System. In der Regel sind das eben keine Leute, die sich in die soziale Hängematte legen wollen sondern diejenigen, die schwere Arbeit geleistet haben und nicht auf ihre Grenzen geschaut haben.
    Man braucht dann ein bisschen Glück und einen erfahrenen Ansprechpartner in der Agentur, mit dem es ein stillschweigendes Übereinkommen gibt. Zum Glück habe ich da meistens viel Pragmatismus und gesunden Menschenverstand erlebt.

    So viel Pragmatismus, dass so jemand von den diversen Kostenträgern in psychosomatische Reha gezwungen wird, der gar nicht gesund werden will, sondern für die EU-Rente möglichst unter 3h leistungsfähig bleiben möchte, was ich für die Behandler*innen und Mitpatient*innen ehrlich gesagt eine Zumutung finde. Und die Patientin selbst auch nicht gerade gesünder macht, sondern zur Chronifizierung beiträgt (ich spreche aus der Behandlerperspektive). Irgendwo hört das Taktieren auch mal auf, spätestens in einer Psychotherapie. Ich würde mir hier mehr Aufrichtigkeit von den o.g. Institutionen wünschen.

    Ach ja und gegen gastrointestinale Infekte hilft penible Händehygiene im Job. Vor und nach jedem Patientenkontakt Hände desinfizieren, Hände niemals zum Gesicht führen, keine Hände zur Begrüßung schütteln, Türklinken abwischen usw..

    Ich war zB überrascht wie oft sie, eine Frau ihres Formates, andere als dumm oder gar offen als „Arschloch“ bezeichnet. Das klingt ungelöst und enttäuscht, so gar nicht abgeklärt. Was nicht heißen soll, dass man so sein muss, nur weil man 80 ist. Ich fand es nur bemerkenswert und aus ihrer Biographie auch nachvollziehbar.

    Sie hatte einerseits so viel Erfolg als Wissenschaftlerin, hatte es aber als Frau auch so schwer im Wissenschaftsbetrieb, viele männliche Neider, so dass sie im Grunde nur 10 glückliche Jahre hatte. Jetzt im Alter höre ich definitiv Bitterkeit heraus. Aber vielleicht ist es auch nur ihre schnörkellose Direktheit? Sehr interessante Frau jedenfalls !

    Wenn er einen Mangel an Gesamt IgA hat, kann man die üblichen Transglutaminase Antikörper in der Diagnostik und für die Verlauskontrolle nicht verwerten.

    Es klingt so als habe es da ein Missverständniss bei euch gegeben, oder?
    Ist auf jeden Fall gut, dass biopsiert wurde.

    Ich habe das auch als sehr wertend gelesen und finde die Reaktionen hier total verständlich.

    Vielleicht tröstet es euch, dass es viele Studiengänge gibt, die gebasht werden? Nein, wahrscheinlich nicht :D ich wollte es bloß erzählen. Ich habe Philosophie studiert und ich mag gar nicht mehr erzählen was ich dazu alles zu hören bekommen habe...

    Absolut! Wahrscheinlich der Taxispruch ?

    Mir geht es nicht darum, zu beweisen wie anspruchsvoll der Arztberuf ist, das ist ein ganz anderes Thema. Klar ist er das. Andere aber auch.

    Mich interessiert viel mehr was euch umtreibt, andere Berufe oder Studiengänge so vehement abzuwerten, etwa auf dem Niveau „Lehrer sind faul, die haben ja dauernd Ferien“. Das ist doch wirklich unter Niveau. In jedem Studiengang wird es Leute geben, die ihr Fach mehr durchdringen als andere, und manche, die nur das Nötige machen.

    Soweit ich weiß sind die Studienplätze einfach mit die teuersten, so um die 250.000 Euro für die Steuerzahlenden und können deshalb nicht so ohne weiteres der hohen Nachfrage angepasst werden. Ärztinnen werden ja definitiv mehr gebraucht.

    Warum sich reflexhaft schon immer Leute bemühen, Medizinstudierende zu bashen zB Jette „anspruchsloses Studium, die kapieren eh nicht was sie da auswendig lernen und dann erst die Doktorarbeiten…“ Gähn, das weiß ich auch nicht. Vielleicht kann man ja anerkennen, dass Berufe auf eine ganz unterschiedliche Art anspruchsvoll sein können und sich gegenseitig respektieren? Nur so als Idee. 8o

    Die typischen Flussradwege haben doch in der Regel gar nicht so viele Höhenmeter, dazu müsste man sich ja relevant vom Fluss entfernen.
    Auf Komoot siehst du auch das Höhenprofil und den Untergrund (Radwege, Schotter, Straße…).

    Dicke Hornhaut ist weniger elastisch und reißt leichter ein. Solche Rhagaden sind nicht nur schmerzhaft, sondern sind auch Eintrittspforten für Keime. Menschen, die wegen Diabetes oder anderer Grunderkrankungen Sensibilitätsstörungen an den Füßen haben und deshalb Fehlbelastungen, Druckstellen, Verletzungen oder Steinchen im Schuh weniger spüren, sollten ganz besonders auf ihre Füße achten und sie gut pflegen, um Wunden zu vermeiden. Allen anderen schadet es auch nicht #ja