Beiträge von hanna

    Ist sie überhaupt Montessori-Lehrerin oder warum kennt sie die Materialien nicht ? #confused

    Weil sie konsequent Elterngespräche verweigert, könntest du dich alleine deshalb an die Schulleitung wenden, bestimmt ist doch vorgesehen, dass Gespräche bei Bedarf stattfinden, oder?

    Inhaltlich kann man nach meiner Erfahrung relativ wenig gegen "schlechte Lehrer" machen, zumindest nicht kurzfristig, außer Klassen- oder Schulwechsel, wenn es ganz schlimm ist. Jemanden, der Dienst nach Vorschrift macht, dazu bringen, dein Kind besser zu sehen oder generell besseren Unterricht zu machen..? Schwierig, insbesondere, wenn die anderen Eltern zufrieden sind.

    Sollte das Gespräch doch stattfinden, würde ich, wenn die Wut im Bauch so groß ist, versuchen, meine Punkte vorab schriftlich zu formulieren. Da fällt es leichter, sachlich zu bleiben. Im Gespräch selbst würde ich versuchen, Anklagen zu vermeiden, Ich-Botschaften, Fokus auf dem Kind (was braucht er um gut zu lernen), weniger auf ihrem Unvermögen, sie ab und zu nach ihrer Meinung fragen und zumindest formal, ihre Fachkompetenz anerkennen.

    Ach- und die Hochbegabung würde ich nicht überbetonen, darauf reagieren viele allergisch. Gerade in einem echten (!) Montessori-Setting sollte die im Grundschulbereich meiner Erfahrung nach kein großes Problem sein. Also sobald das Konzept umgesetzt wird, was offensichtlich nicht der Fall ist ?

    Stunden aufschreiben haben wir nur bei wechselnden Arbeitszeiten gemacht (Kinderfrau oder Gärtner) Bei gleich bleibenden Arbeitszeiten (Putzhilfe) bzw. Vertrauensarbeitszeit mache ich das nicht.

    Urlaub und Lohnfortzahlung solltest du auch im Vertrag regeln.

    C) einen weitern Minijob annimmt, ohne mich zu informieren, und damit die 450-Euro-Grenze überschreitet? Betrifft mich das dann irgendwie?

    Es empfiehlt sich, beim Vertragsabschluss die aktuell laufenden Minijobs und deren Höhe schriftlich mit aufzunehmen und gegenzeichnen zu lassen. Damit bist Du raus, wenn dein MA danach weitere Jobs annimmt. Das wird auch geprüft, ich hatte mal eine Anfrage diesbezüglich.


    300 Euro: Wenn man von 16-20 h Arbeit im Monat ausgeht, wäre es ein Stundenlohn zwischen 15,00 und 18,75 EUR. Ob das angemessen ist, hängt natürlich von der Region ab, in der du lebst. Es ist auf jeden Fall über Mindestlohn, aber wenn ich Dich richtig verorte, wahrscheinlich für gute Kräfte leicht unterdurchschnittlich, bin mir aber nicht sicher, ob du da wohnst, wo ich vermute #confused.

    Klar können Ärzt*innen durchgeführte Impfungen attestieren und auch Abschriften von Impfpässen erstellen. Aber wir haben schlicht keine Zeit dazu, diese Schreibarbeiten für die Schulen zu erledigen neben den drölfzigtausend anderen Attesten und Bescheinigungen für Schulen, Krankenkassen, Versicherungen, Arbeitsagenturen, Prüfungsämter etc. pp, weil uns die Zeit dann für die Behandlung der Patient*innen fehlt.

    Also ich bekomme als Hausärztin sehr häufig diese Anfragen vom Landratsamt, deshalb wundert mich, dass ihr schreibt, dass das gar kein Gewicht hätte? Immerhin kosten die ja was, also ganz umsonst wird der Aufwand hoffentlich (!) #rolleyes nicht sein.

    Offensichtlich sind ja in deinem Fall auch FA-Berichte vorhanden, also würde ich dir raten, das genaue Ausmaß deiner Einschränkungen nochmal zu besprechen mit HÄ oder Psychiaterin, je nachdem wer angefragt wird. Es geht in der Tat sehr viel weniger um Diagnosen als um konkrete Einschränkungen. (x Stunden belastbar, yyy Meter Gehstrecke mit / ohne Hilfsmittel usw., 30° Beugung, 5 x Insulin spritzen pro Tag ). In deinem Fall eben auch die sozialen Einschränkungen in ihrer ganzen Dimension. Da kann man schon deutlich mehr ausführen als in einem durchschnittlichen Arztbrief steht.

    hanna Dann kommt da aber auch wieder der strukturelle Unterschied dazu, dass für Mann in den meisten Fällen Vollzeit klar ist - für mich sind Punkte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aber einfach mal auch sehr wichtig, so dass ich VOR einem Gespräch mit einer Firma nicht mal genau sagen kann, wie viele Stunden ich dort arbeiten kann. Für mich macht es auch einen Riesenunterschied, ob Vollzeit 40h oder nur 35h bedeutet. Und ob es Gleitzeit mit Freizeitausgleich gibt oder etwa irgendwelche wilden Kappungsregelungen, die verhindern, dass ich ggf. Arbeitszeit etwas hin- und herschieben kann (z.B. wegen krankem Kind weniger und von zu Hause arbeiten, danach aber wieder ranzuklotzen)


    Dieser AG-Wunsch, dass ich meinen Gehaltswunsch als erstes angeben soll, ist daher gerade für Frauen auch ein zusätzlicher Nachteil.

    Also zunächst mal: ich verstehe dich total. Auch in Bezug auf die gewünschte Reihenfolge: erst mal kennen lernen, Inhalte klären und dann zum Schluss das Gehalt.

    Aber gerade DASS die Vereinbarkeit wieder fast nur für Frauen von so einer enormen Wichtigkeit ist und der Partner (auch Vater!) oder männliche Mitbewerber hingegen seinen Fokus stärker auf das Gehalt legen kann, ist ja das strukturelles Problem, das Frauen im Beruf benachteiligt. Also nicht das Frausein an sich natürlich oder gar die Fähigkeiten, sondern dass frau eben Job und Care-Arbeit wuppen muss.

    Nein, nicht konkret auf Dich. Ich hab schonmal eine Untersuchung gelesen, dass Männer durchschnittlich weniger Probleme haben, klare Gehaltsvorstellungen zu äußern und auch zu fordern. Frauen eher "zufrieden sind mit dem was sie kriegen" "den Job nicht wegen des Geldes machen" oder dass ganz allgemein Bescheidenheit als Tugend gilt, sie auch im Job weniger häufig um Gehaltserhöhungen bitten.

    Ich will damit keinesfalls ausdrücken, dass Frauen selbst schuld sind am Genderpaygap.

    Ich denke aber tendenziell, dass wir Frauen etwas mutiger sein dürfen diesbezüglich. Oder es zumindest bewußt machen dürfen, dass der männliche Mitbewerber uU sich diese Gedanken nicht macht und einfach 20% auf sein bisheriges Gehalt draufschlägt.

    Inhaltlich hat ja patrickstar alles perfekt aufgedröselt, ich hab nur den feministischen Aspekt noch nachgereicht.

    So eine Fährfahrt ist jetzt nicht gerade das reine Vergnügen, aber bequemer als eine vergleichbar lange Autofahrt ist sie allemal.

    Man kann sich frei bewegen, überall herumlaufen und hat Zeit, sich mit den Kindern zu beschäftigen. Ihr könnt ja Spielzeug mitnehmen, es gibt überall Cafés, Restaurants, Sitzgruppen, wo man lesen oder spielen kann. Einen Kinderbereich mit Bällebad etc gibt es in der Regel auch, aber naja..immerhin vielleicht Spielpartner dort. Man kann auf dem Deck sein und aufs Meer kucken, Leute beobachten, Frühstücken usw... Man kann sich auch tagsüber in der Kabine aufhalten, muss sie aber etwa 2-3 h vor Ankunft räumen und dann hocken halt alle Leute irgendwo draussen mit Sack und Pack, alle Sitzgelegenheiten sind belegt, auf dem Boden, den Treppen usw. Das ist die nervigste Zeit.

    Nachts ist ein paar Stunden Ruhe, frühmorgens geht es dann los mit ständigen Durchsagen, wo es überall Kaffee und Frühstück gibt. Türen klappern, man hört die Nachbarn. Jaa, und je nach dem ist es mehr oder weniger sauber oder leicht angeschmuddelt (Teppichböden!)

    Für kleine Kinder ist so eine Fährfahrt doch schon an sich interessant, die Verladung der Autos, die Größe des Schiffes... Dazu kommt die Vorfreude auf den Urlaub, da hätte ich mal keine Sorge. Unsere sind ja schon Teenager.